DD280228A3 - Vorrichtung zur montage von abgaszuegen in industrieschornsteinen - Google Patents

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DD280228A3
DD280228A3 DD30803087A DD30803087A DD280228A3 DD 280228 A3 DD280228 A3 DD 280228A3 DD 30803087 A DD30803087 A DD 30803087A DD 30803087 A DD30803087 A DD 30803087A DD 280228 A3 DD280228 A3 DD 280228A3
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DD30803087A
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Joerg Dittrich
Wolfgang Haase
Matthias Schlieder
Sieghard Tietdke
Arno Hlavensky
Siegfried Reul
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Fuerstenwalde Chem Tankanlagen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Abgaszuegen in Industrieschornsteinen. Der mit einer Luftfilmgleiterstation in Wirkverbindung stehende Hubtisch weist ein gelenkiges, aber verriegelbares Auflager und vertikal, an der Schornsteinwand verfahrbare Fuehrungen auf. Als Mittel der Halterung ist eine Absetzstation zumindest in doppelter Schusshoehe vorgesehen, die aus hydraulisch horizontal verschiebbaren Taktabsetzern mit darunter liegenden kardanaehnlichen Ringtraegern besteht. Das Mittel der Fuehrung ist eine vertikal gleitende, horizontal jedoch zentrierende Kopfstation, die aus Gleit- bzw. Rollmechanismen mit Hydraulikzylindern und Gleichlaufsystem besteht. Die Erfindung eignet sich besonders fuer Rekonstruktion von Industrieschornsteinen. Fig. 1

Description

Hierzu 7 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage von Abgaszügen, bestehend aus einer hydraulischen Presse mit Hubtisch, Auflagern, die biegesteife Ringträger mit jeweils um 90° versetzt angeordnete Kippachsen aufweisen und Mitteln der Halterung und Führung der Schüsse des Abgaszuges.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich besonders zur nachträglichen Montage und Demontage von Abgaszügen zylindrischer bzw. polygonförmiger Hüllkonstruktion in Industrieschornsteinen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der DD-PS 64138 ist ein Verfahren zur Montage von Schornsteinen bekannt, nach dem Fertigteilringe mit Aussparungen in den Lagerflächen hergestellt, am Einbauort durch Aussparungen Träger geschoben, diese auf hydraulische Pressen abgesetzt werden, der Fertigteilring mittels Pressen um seine eigene Höhe gehoben und der Fertigteilring nach Einfahren eines weiteren Fertigteilringes auf demselben abgesetzt wird.
Diese bekannte technische Lösung ermöglicht zwar die Hubbauweise, ist aber für den nachträglichen Einbau von Rauengaszügen in bereits vorhandene Industrieschornsteine nicht übertragbar, weil die zwangsläufig auftretenden Lotabweichungen mit dieser Lösung nicht ausgleichbar sind.
Din DE-OS 2124039 beschreibt ein Verfahren und eine Hebevorrichtung zum Errichten eines Schlotes bzw. Rauchrohres in bereits vorhandenen Inriustrieschornstei 'βη mit mindestens einem Essenschaft, bei dem zunächst das Unterteil des Mastes errichtet und an einem Fundament feslge igt wird, sodann eine Hebevorrichtung für einen zylindrischen Körper am Ort des zu errichtenden Rauchrohres innerhalb des. feststehenden Unterteiles des Mastes montiert wird, danach der obere Teil des Rauchrohres am Aufrichteort errichtet wird, so daß sein oberstes Ende das obere Ende des feststehenden Unterteiles des Mastes überragt, anschließend an der Spitze des obersten Teiles eine Hebevorrichtung mit verdrehbaren Auflagern abnehmbar montiert wird, hierauf das oberste Teil des Rauchrohres mittels der Hebevorrichtung angehoben und gleichzeitig durch das festgelegte Unterteil des Mastes gegen eine waagerechte Bewegung festgehalten wird, sedann der nächstuntere Teil des Essenschaftes an die Unterseite des obersten Teiles angesetzt wird, und die so verbundenen Teile des Rauchrohres auf dem Fundament abgesetzt werden, danach der nächsthöhere Teil des Mastes mit Hilfe der Hebeeinrichtung in eine höhere Lage angehoben und mit der Oberseite des Unterteiles verbunden wird, anschließend die verbundenen oberen Teile des Rauchrohres wieder angehoben werden, hierauf der näohstuntero Teil an der Unterseite des miteinander verbundenen oberen Teiles angesetzt wird und schließlich der nächsthöhere Teil des Mastes auf die Oberseite der bereits errichteten unteren Teile aufgestockt wird. Dieses bekannte technische Verfahren verursacht einen hohen Platzbedarf um die Rohre und hat durch das Umlegen w,ü Aufrichten des Schlotes auf dem Fundament lange Taktzeiten, weil jede Schlotbewegung aus Sicherheitsgründen eine Häumung des Sciiornsteines mich sich zieht. Die hydraulischen Klettervorrichtungen und die Zuführung mittels Laufwagens zum Heben erhöhen den Aufwand erheblich. Des weiteren sind zusätzliche Verstärkungen an jedem Rohrschuß notwendig. Es ist ferner bekannt, Rohre in Schornsteine einzubauen, in denen einzelne Rohrschüsse durch am Schaft befestigte Bühnen abgehangen sind (DD-PS 223192). Die Rohrschüsse werden von oben bzw. unten beginnend mit einer Montagebühne am Schornsteinkopf mittels Seile montiert.
Diese bekannte technische Lehre hat den Nachteil, daß die Rohrsegmente an der Schornsteininnenwandung in unterschiedlicher Höhe aufgelagert werden müssen, was einen beträchtlichen Aufwand verursacht. Ein nachträglicher Einbau dieser Auflager in die Schornsteinwandung verbietet sich aus statischen Gründen, führt außerdem zu einem erhöhten Aufwand und verlängert den Montagezeitraum.
Des weheren müssen Arbeitsbühnen oder Hebevorrichtungen am Kopf des Schaftes nachträglich mit hohem Aufwand entfernt werden.
Einen Doppelmantelkamin offenbart die DE-AS 2315588, dessen Innenkamin aus einer Anzahl von miteinander verbundenen Innenkaminteilen gebildet wird, die im Außenkamin hängend angeordnet sind und Dehnungskompensatoren aufweisen. Jedes Innenkaminteil stützt sich über zwei einander gegenüberliegende, allseitig bewegliche Auflager auf einem dem Innenkaminteil konzentrisch umgebenden Ringträger ab, der sich über zwei um 90° zu dem ersten Auflager versetzt angeordneten, allseitig beweglichen Auflager an dem Außenkamin abstützt. Diese bekannte technische Lösung hat den Nachteil, daß neben dem beträchtlichen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand Kräfte in den Außenkamin eingeleitet werden. Für das Abfangen großer Lasten ist diese Lösung zudem ungeeignet.
Aus dor DE-OS 2035588 ist ein Hebeverfahren bekannt, das eine Vielzahl von Führungsstangen in gleicher Höhe zum Eingriff bringt, wobei jede dieser Führungsstancsn Schultern in einem Abstand, entsprechend einem Hub eines Kolbens einer vorrückenden Öldruck-Hebevorrichtung besitzt, um einen Rohrschuß längs der Führungsstangen vorwärtszubewegen und in einer geeigneten Höhe aufzuhängen. Ein zweiter Rührschuß wird unmittelbar unter den aufgehangenen ersten Rohrschuß gebracht, um den ersten und zweiten Rohrschuß zusammenzuschweißen.
Diese Schritte werden wiederholt bis der Rauchgaszug die Montagehöhe erreicht.
Die Lösung nach DE-OS 2 035 588 erfordert eine sehr aufwendige und komplizierte Konstruktion für die Führungsstangen mit der Tragevorrichtung, die über die gesamte Schornsteinlänge einzubringen sind, was einen erhöhten Platzbedar' um die Rohre verursacht. Dies begrenzt den Einbaudurchmesser der Rohre. Die nachträgliche Montage in Schornsteine wird dadurch beträchtlich erschwert. Weiterhin ist die Kletterhydraulik mit ihrem Lastenausgleich sehr aufwendig.
Es ist weiterhin eine Vielzahl von technischen Lösungen (DE-OS 3227412, DE-OS 3007719, DE-GM 7044255) bekannt, bei denen die Rauchgassegmente mit Halterungen direkter oder indirekter Art an der Schornsteininnenwandung angebracht werden.
Alle diese bekannten Lösungen haben den Nachteil, daß Kräfte in die Schornsteinhülle eingebracht werden, die bei Abfangen großer Lasten, wie sie bei Industrieschornsteinen auftreten, zu statischen Problemen führen.
Es wurde auch eine Einrichtung zum Arretieren von Abgaszugelementen in Industrieschornsteinen vorgeschlagen, die aus übereinander angeordneten, an den Enden einseitig kegelig ausgebildeten Abgaszugelementen und einstellbaren sowie verschiebbaren Stützelementen, die die Abgaszugelemente untereinander bzw. an der Wandung des Schornsteines abstützen, bestehen. Die kegeligen Enden der Abgaszugelemente sind als V-förmige Doppelmuffen ausgebildet. Am Muffenfuß ist ein elastisch-plastisches Dichtungsmaterial angeordnet, welches mit der Stirnfläche des zylindrisch ausgebildeten Endes des benachbarten Abgaszugelementes an ihrem freien Ende mit einem Gleitfuß ausgestattet ist, wobei die Gleitschienen an der Wandung des Schornsteines und ggf. an den Rauchzugelementen weiterer Rauchzüge befestigt sind.
Mit dieser bekannten technischen Lösung ist der Nachteil verbunden, daß die Verbindung der einzelnen Rauchzugelemente statisch unbestimmt ist. Des weiteren birgt diese bekannte technische Lösung die Gefahr in sich, daß infolge der auftretenden Toleranzen von Element zu Element erhebliche Lotabweichungen auftreten.
Ein weiterer Nachteil besteht in der aufwendigen und zugleich erschwerten Montage der Elemente in großer Höhe.
Schraubverbindungen der Elemente untereinander können zudem kaum sicher mit gleichem Drehmome it oder aufeinander abgestimmtem Drehmoment beaufschlagt werden. Elastisch-plastische kraft- und formschlüssige Verbindungen unterliegen außerdem der Alterung, was Undichtheit und einen hohen Wartungsaufwand nach sich ziehen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Vereinfachung der Montage, der Herabsetzung der eingeleiteten Zusatzkräfte auf die Schornsteinwandung und den Abgaszug bei Auftreten von Lotabweichungen während der Montage, in der Verbesserung der Wartungsfreundlichkeit, des Arbeite- und Gesundheitsschutz sowie der Einsparung von Material, Zeit und Kosten.
Darlegung des Wbsens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Montage von Abgaszügen zu entwickeln, die es gestattet, die eingeleiteten Zusatzkräfte auf die Schornsteinwandung und den Abgaszug während der Montage auch bei Lotabweichungen herabzusetzen und die Montage zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Hubtisch ein gelenkiges, aber verriegelbares Auflager aufweist, und daß als Mittel der Halterung eine Absetzstation zumindest in doppelter 'öchußhöLe vorgesehen ist, die aus hydraulisch horizontal verschiebbaren Taktabsetzern mit darunterliegenden, an sich bekannten kardanähnlich angeordneten Ringträgern besteht, und daß das Mittel der Führung eine am Kopf des Schusses vertikal gleitende, horizontal zur Abgaszugachse hydraulisch zentrierende Kopfstation ist, die aus Gleit- und Rollmechanismen mit daran angeordneten Hydraulikzylindern und einem mit diesem verbundenen hydraulischen Gleichlaufsystem besteht, wobei die Kolbenstangen miteinander mechanisch in Verbindung stehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Taktabsetzer über den Umfang der Schüsse des Abgaszuges verteilt angeordnet.
Eine wsitereAusführungsform der Erfindung sieht vor, daß das gelenkige Auflager des Hubtisches aus hydraulisch miteinander verbundenen Backen besteht, die über den Umfang der Schüsse verteilt angeordnet sind.
In einem Merkmal der Erfindung ist die Kopfstation einerseits fest mit dem Kopf des Schusses, andererseits mit dem horizontal verfahrbaren Hydraulikzylinder verbunden, an dem Tandomroller angeordnet sind.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstation am Kopf des Schusses in einer oberen und unteren Führung gleitend angeordnet ist, wobei sich die obere Führung an der Schornsteinwand und die untere Führung am Abgaszug abstützt. Die technisch-ökonomischen Auswirkungen der Erfindung, insbesondere ihre Effektivität, bestehen in der Vereinfachung der Montage und in der Herabsetzung der eingeleiteten Zusatzkräfte auf die Schornsteinwandung und den Abgaszug bei Auftreten von Lotabweichungen während der Montage.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich ferner dadurch aus, daß die Wartungsfreundlichkeit, der Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessert werden. Weiterhin werden Material, Montagezeit und Kosten eingespart.
Ausführungsbeispiel
Din Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1 und 2: den Hubtisch mit Luftfilmgleiterstation, Fig.3und4: die Absetzstation und Fig.5 bis 7: die Kopfstation.
Am Montageort im Schornsteininneren befindet sich eine hydraulische Presse 1 mit einem Hubtisch 2, der im vorliegenden F: · zwei Hydraulikzylinder 3 aufweist. In Höhe des Hubtisches 2 ist eine Plattform 4 einer Luftfilmgleiterstation 5 angeordnet, von der die Luftfilmgleiterpalette 6 dem Hubtisch 2 zugeführt werden kann. Die zu montierenden Schüsse können beispielsweise eine Masse von jeweisl 6Mp, eine Höhe von 5,5m und einen Durchmesser von 3 m erreichen. Der Hubtisch 2 hat Führungen 28, mit denen er entlang der Schornsteinwandung 7 hydraulisch seitlich geführt wird und zusammen mit den beiden Hydraulikzylindern 3 einen Hub in Flucht des Abgaszuges bis in die Höhe eines Schusses ermöglicht.
Auf dem Hubtisch sind hydraulische Backen 8a angeordnet, die untereinander in Verbindung stehen und ein gelenkiges Auflager 8 bilden, das während des Hubes eine gelenkige Lagerung des aufgesetzten Schusses gestattet. Bei Einbau jedes Schusses ist das gelenkige Auflager 8 hydraulisch verriegelt. In etwa doppelter Schußhöhe über dem Niveau des Hubtisches 2 ist an der Schornsteinwandung 7 eine Absetzstation 9 angebracht. Die Absetzstation 9 besteht aus biegesteifen Ringträgern 10 und 11, die übereinander so aufgelagert sind, daß jeweils um 90° versetzte Kippachsen 12 und 13 eine schwimmende Auflagerfläche 14 an der Oberseite 15 des oberen Ringträgers 10 bilden.
Aufgelagert auf die Auflagerfläche 14 sind 3 gleichmäßig am Umfang des zu montierenden Schusses Taktabsetzer 16 verteilt. Sie sind horizontal einzeln hydraulisch verstellbar, wodurch eine statisch bestimmte Dreipunktaufiage der vertikalen Rohrlast sowie die Anpassung an die jeweilige Rohrachse gewährleistet sind.
In Höhe des Kopfes 17 der montierten Schüsse befindet sich eine Kopfstation 18. Die Kopfstation 18 besteht aus einer Führung 15a, vorzugsweise einer Teleskopführung, die mit Hydraulikzylindern 19 gekoppelt ist. Die Hydraulikzylinder 19 sind an ihrem einen Ende mit einem hydraulischen Gleichlaufsystem 21 verbunden.
Über das hydraulische Gleichlaufsystem 21 werden die Hydraulikzylinder 19, welche gleichmäßig am Umfang des Schusses verteilt sind, mit Drucköl über Leitungen 26 beaufschlagt, wobei über ein Druckbegrenzungsventil 22 die notwendige Anpreßkraft für den Gleit- bzw. Rollmechanismus 20 eingestellt werden kann.
Die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder 25 haben eine mechanische Verbindung 29.
Der Gleit- bzw. Rollmechanismus 20 ist beispielsweise ein Tandemroller mit Niederdruckreifen. Die Tandemausfuhrung ermöglicht den Ausgleich auftretender Unebenheiten auf der Schornsteininnenwand 7. Beim Gleiten der Kopfstation 18 wird durch das hydraulische Gleichlaufsystem 21 ein konstanter Hub aller Zylinder bewirkt, wodurch eine sichere seitliche Fuhrung möglich ist. Bei Abdrift aus einer vorgegebenen Lage tritt immer eine resultierende zentrierende Kraft auf, da sich durch den konstanten Hub in den Zylindern unterschiedliche Drücke aufbauen.
Besteht die Notwendigkeit, die Kopfstation 18 außermittig zu verfahren, kann di'^h eine unterschiedliche Füllung der geschlossenen Zylinderarbeitsräume 24 eine unterschiedliche Ausgangslage der H ,'draulikzylinder 19 und damit des Gleit- bzw. Rollmechanismus 20 eingestellt werden, der beim Gleiten erhalten bleibt.
Bei Beginn der Montage legen sich die Tandemroller am maximalen Schornsteindurchmesser an, wobei der geschlossene Zylinderarbeitsraum 24 so gefüllt ist, daß ciie Hydraulikzylinder 19 voll ausgefahren und die Arbeitszylinder 25 des Gleichlaiifsystems 21, die über die Leitungen 25a verbunden sind, voll ausgefahren sind. Irn Falle des vertikalen Vorschubes des zu montierenden Schusses wird Drucköl über die Leitungen 26, das hydraulische Gleichlaufsystem 21, die Leitung 25a und das Druckbegrenzungsventil 22 in den Öltank verdrängt, da S'ch die Schornsteinwandung 7 verjüngt.
Damit sich die Tandemräder beim Verfahren über Absät;.e an der Schornsteinwandung 7 anlegen und um ein stabiles schwingungsfreies Arbeiten zu garantieren, wird ständig Diucköl über das Rückschlagventil 27 eingespeist.
Ergibt sich beispielsweise die Notwendigkeit, bei bodenseitigen Mon'.agen, die Kopfstation 18 außermittig zu verlegen, kann diese durch unterschiedliche Füllung der Zylinderarbeitsräume 24 mit Drucköl erfolgen, wodurch sich unterschiedliche Ausfahrlängen der Hydraulikzylinder 19 ergeben. Dieä ist erreichbar, indem die hydraulische Verbindung der Hydraulikzylinder 19 über Schlauchkupplungen gelöf.t und separate Handpumpen angeschlossen werden.
Ist die außermittige Lage nicht mehr erforderlich, werden die Hydraulikzylinder 19 in ihre Ausgangslage zurückgefahren.
In Botracht gezogene Druckschriften: DE-OS 2124039 (E 04 H, 12/28)

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Montage von Abgaszügen in Industrieschornsteinen, bestehend aus einer hydraulischen Presse mit am Hubtisch befestigten vertikalen Führungen und Mitteln der Halterung und Führung der Schüsse des Abgaszuges, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubtisch (2) ein gelenkiges, aber verriegelbares Auflager (8) aufweist, und daß als Mittel der Halterung eine Absetzstation (9) zumindest in doppelter Schußhöhe vorgesehen ist, die aus hydraulisch horizontal verschiebbaren Taktabsetzern (16) mit darunterliegenden, an sich bekannten kardanähnlich angeordneten Ringträgern (10; 11) besteht, und daß das Mittel der Führung eine am Kopf (17) des Schusses vertikal gleitende, horizontal zur Abgaszugachse hydraulisch zentrierende Kopfstation (18) ist, die aus Gleit- bzw. Rollmechanismen (20) mit daran angeordneten Hydraulikzylindern (19) und einem mit diesem verbundenen hydraulischen Gleichlaufsystem (21) besteht, wobei die Kolbenstangen (23) mechanisch miteinander in Verbindung stehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktabsetzer (16) über den Umfang der Schüsse des Abgaszuges verteilt angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gelenkige Auflager (8) des Hubtisches (2) aus hydraulisch miteinander verbundenen Backen (8a) besteht, die über den zum Umfang der Schüsse verteilt angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstation (18) einerseits fest mit dem Kopf (17) des Schusses in einer oberen und unteren Führung gleitend angeordnet ist, wobei sich die obere Führung an der Schornsteinwandung (7) und die untere Führung am Abgaszug abstützt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0503749A1 (de) * 1991-03-15 1992-09-16 Walter Krämer GmbH Chemie- und Tankanlagenbau Montagevorrichtung für aus Rohrschüssen zusammengesetzte Abgaszüge in Industrieschornsteinen

Cited By (2)

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EP0503749A1 (de) * 1991-03-15 1992-09-16 Walter Krämer GmbH Chemie- und Tankanlagenbau Montagevorrichtung für aus Rohrschüssen zusammengesetzte Abgaszüge in Industrieschornsteinen
DE4109047A1 (de) * 1991-03-15 1992-09-17 Cta Apparatebau Gmbh Montagevorrichtung fuer aus rohrschuessen zusammengesetzte abgaszuege in industrieschornsteinen

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