DD280482A1 - Spannzange fuer eine zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden vorschub von baendern oder streifengut - Google Patents

Spannzange fuer eine zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden vorschub von baendern oder streifengut Download PDF

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DD280482A1
DD280482A1 DD32660089A DD32660089A DD280482A1 DD 280482 A1 DD280482 A1 DD 280482A1 DD 32660089 A DD32660089 A DD 32660089A DD 32660089 A DD32660089 A DD 32660089A DD 280482 A1 DD280482 A1 DD 280482A1
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DD
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collet
clamping
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frame
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DD32660089A
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English (en)
Inventor
Bertram Neumann
Heinz Heinrich
Bernd-Juergen Karle
Original Assignee
Ifa Automobilwerke Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/10Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
    • B21D43/11Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers for feeding sheet or strip material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannzange fuer eine Zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden Vorschub von Baendern oder Streifengut. Sie bezieht sich auf eine Spannzange. Anwendungsgebiet ist eine Zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden Vorschub von Baendern oder Streifen zu Arbeitsmaschinen, insbesondere Exenterpressen oder anderen Umformmaschinen zum Ausschneiden von Werkstuecken aus Blechen. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass die Spannzange aus einem Grundkoerper mit abklappbarer oder wegnehmbarer Spannbruecke besteht. Zwischen dieser Spannbruecke und einer Spannplatte sind zwei Fuehrungssaeulen mit kugelfoermigen Fuehrungsteilen angeordnet, die mit einem Kugelradius versehen sind, dessen Mittelpunkt sich auf der Achse einer Kolbenstange befindet. Einer der Druckleitungen ist ein Dosierzylinder zugeordnet. Fig. 1

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1: die Spannzange im Schnitt Fig. 2: das Schaltschema Fig.3: die Schaltbelegungstabelie. Die als ortsfeste Haltezange oder bewegte Transportzange einsetzbare Spannzange entsprechend Fig. 1 besteht aus dem Grundkörper 01 und der weg- oder abnehmbaren Spannbrücke 02, die durch 2 Steckbolzen 08, gegen Herausfallen durch die Sicherungsplatten 09 gesichert, verbunden sind. Im Havariefall ist nach Entfernen eines der Steckbolzen 08 die Spannbrücke 02
abklappbar bzw. nach Entfernen beider wegnehmbar.
Im Grundkörper 01 ist die auswechselbare untere Verschleißplatte 10 befestigt. In die Spannbrücke 02 ist der hydraulische Arbeitszylinder 11 integriert, dessen Kolbonstange 12 die mittels der Kugelscheibe 13
und Kugelpfanne 14 sowie den Tellerfedern 15 pendelnd aufgehängte Spannplatte 03 mit der oberen Verschleißplatte 16 trägt.
Zwischen der Spannbrücke 02 und der Spannplatte 03 sind 2 Führungssäulen mit den kugelförmigen Führungsteilen 04 und den Buchsen 17 angeordnet. Der Mittelpunkt des Kugelradius des Führungsteils befindet sich auf der Kolbenstangenach3e. Die Verschleißplatte 16 wird dadurch ohne schädliche Kantenpressung auf das vorzuschiebende Werkstück 18, bestehend aus Bano
bzw. Streifen, aufgesetzt und gegen die untere Verschleißplatte 10 verspannt. Die in Vorschubrichtung gegenüber der
Spannbrücke 02 spielfreie Lagerung der Spannplatte 03 mit der oberen Verschleißplatte 16 gewährleistet eine zweischnittige Mitnahme des Werkstückes 18 und damit die Einhaltung enger Toleranzen der Vorschublänge bzw. ermöglicht die Reduzierung
der Spannkräfte zur Schonung der Werkstückoberfläche.
Über Druckleitung 05 erfolgt die Beaufschlagung des Arbeitszylinders 11 zum Schließen der Spannzange, über dio Druckleitung 06 zu deren Lüften. Das hydraulische Schaltschema wird an Hand der Fig. 2 erläutert. Der Arbeitszylinder 11 und der Dosierzylinder 07 werden von cten Magnetventilen 21 und 22 ,ingesteuert. Die Druckölversorgung
erfolgt durch die Pumpe 19.
Über die Funktion gibt die Schaltbelegungstabelie, Fig. 3, Auskunft. Je nach Ansteuerung der .Va.-inetventile 21,22 worden die Funktionen
- Entspannen (voller Öffnungshub)
- Spannen
- Lüften (verringerter Öffnungshub)
ausgeführt. Der Hub zum Lüften der Spannzange kann durch Veränderung des Dosiervolumens mittels der Stellschraube 20 vorgenommen werden. Durch das nur Lüften werden die für das Betreiben der Spannzange an schnellaufenden Arbeitsmaschinen erforderlichen kurzen Reaktionszeiten ermöglicht. Nach dem Entspannen mit vollem Öffnungshub können auch unebene Werkstücke in die Spannzange eingeführt werden.

Claims (2)

  1. Spannzange für eine Zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden Vorschub von Bändern oder Streifengut zu Arbeitsmaschinen mit einem hydraulischen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzange aus einem Grundkörper (01) und einer abklappbaren oder wegnehmbaren Spannbrücke (02) besteht und zwischen dieser Spannbrücke und einer Spannplatte (03) zwei Führungssäulen mit den kugelförmigen Führungsteilen (04) angeordnet sind, die mit einem Kugelradius (R), dessen Mittelpunkt sich auf der Achse giner Kolbenstange (12) befinde:, versehen sind, sowie einer der Druckleitungen (05,06) ein Dosietzylinder (07) zugeordnet ist.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Spannzange für eind Zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden Vorschub vor Bändern oder otreifengut zu Arbeitsmaschinen, insbesondere Exzenterpressen oder anderen schnellaufenden Umformmaschinen zum Ausschneiden von Werkstücken aus Blechen.
    Die Spannzange ist für den Einsatz in automatisierten Anlagen der Schneid- und Umformtechnik geeignet.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Zum intermittierenden Vorschub von Bändern oder Streifengut zu Arbeitsmaschinen, wie Exzenterpressen oder anderen schnellaufenden Umformmaschinen zum Ausschneiden von Werkstücken aus Blechen, sind Spannzangen bekannt, deren Antrieb durch hydraulische Arbeitszylinder realisiert wird. Der Hub zum Öffnen der Spannzange wird durch die Dimensionierung der zugehörigen Bauteile bzw. durch einstellbare Stellschrauben begrenzt, eine Veränderung als Reaktion auf unterschiedliche Betriebszustände ist nicht möglich.
    Bei bekannten Ausführungen ist die kraftbeaufschlagte Spannplatte an der Kolbenstange des hydraulischen bzw. pneumatischen Arbeitszylinders pendelnd aufgehängt, wodurch zwar der Reibschluß zwischen dem Werkstück und der festen Spannbacke hergestellt wird, wegen des Fehlens eines Formschlusses zwischen Spannbacke und Rahmen der Spannzange aber eine zweischnittige Mitnahme in Vorschubrichtung nicht möglich ist.
    Bei einer anderen Ausführung sind die Spannelemente innerhalb eines geschlossenen Rahmens angeordnet bzw. wie in der DD PS 260390 dargestellt, in einem Rahmen, der einseitig geöffnet werden kann. Hierdurch kann im Havariefall das Band bzw. der Streifen aus der Spannzange entfernt werden; die Entfernung deformierter Bänder bzw. Streifen ist jedoch durch den nach Herausnahme des Paßstückes gebildeten Spalt nicht möglich.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, beim Vorschub von Bändarn oder Streifengut mittels Spannzange den Öffnungshub entsprechend den Betriebszuständen veränderlich zu machen, den Reibschluß der Spannbacke zur Vergrößerung der übertragbaren Vorschubkraft und Schonung der Werkstückoberfläche zu nutzen und im Havariefall das behinderungsfreie Entfernen auch stark verworfener Bänder oder Streifen zu ermöglichen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannzange für eine Zangenvorschubeinrichtung zu schaffen, deren Öffn'jngshub während des Setreibens veränderlich ist, die Spannbacke zur spielfreien Mitnahme nutzt und der rahmenförmige Zangenkörper geöffnet werden kann.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in eine der beiden Druckleitungen zur Betätigung des Spannzylinders ein Dosierzylinder eingebaut ist, der über Magnetventile wahlweise zur Wirkung gebracht oder umgangen werden kann. Der Öffn1 ingshub wird dadurch auf das zum Lüften der Spannzange notwendige Maß begrenzt bzw. der gesamte Öffnungshub der Spannzange, z. B. zum Einlegen unebener Bär der oder Stroifen, wirksam.
    Beiderseits des Spannzylinders sind je eine Führungssäule, bestehend aus einer in der Brücke befestigten Säule mit einem kugelförmigen Führungsteil und einer in der Spannplatte angeordneten Buchse vorgesehen. Der Mittelpunkt des Kugelradius des Führungsteils befindet sich au' der Kolbenstangenachse, wodurch ein Schwenken quer und längs zur Vorschubrichtung ohne Kantenpress-, ng zum Werkstück bei gleichzeitiger Spiclfreiheit in Vorschubrichtung erreicht wird. Der rahmenförmige Zangenkörper bes :iit aus dem Grundkörper und der Spannbrücke, die durch 2 gegen Herausfallen gesicherte Steckbolzen verbunden sind. Hierdurch kann Im Havariefall die Spannbrücke weggeklappt oder abgenommen werden.
DD32660089A 1989-03-15 1989-03-15 Spannzange fuer eine zangenvorschubeinrichtung zum intermittierenden vorschub von baendern oder streifengut DD280482A1 (de)

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