DD281154A5 - Gegenlenkende hinterachse - Google Patents

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DD281154A5
DD281154A5 DD31261288A DD31261288A DD281154A5 DD 281154 A5 DD281154 A5 DD 281154A5 DD 31261288 A DD31261288 A DD 31261288A DD 31261288 A DD31261288 A DD 31261288A DD 281154 A5 DD281154 A5 DD 281154A5
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DD
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rear axle
wheel
countersteering
travel
spring element
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DD31261288A
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English (en)
Inventor
Hans-Peter Koppe
Original Assignee
Koppe Hans Peter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2206/00Indexing codes related to the manufacturing of suspensions: constructional features, the materials used, procedures or tools
    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/50Constructional features of wheel supports or knuckles, e.g. steering knuckles, spindle attachments

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  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine gegenlenkende Hinterachse. Die Anwendung ist fuer die Fahrwerke, gleisloser mehrspuriger Landfahrzeuge vorgesehen und dient dazu, unter der Wirkung einer Seitenkraft ein Gegenlenken der Hinterachse auszufuehren, d. h. eine Drehung der Raeder oder Kufen um eine Hochachse in der von den Vorderraedern eingenommenen Richtung. Damit wird der Lenkeinschlag der Vorderachse in Abhaengigkeit von der Zentrifugalkraft relativiert und ein Untersteuern des Fahrzeugs beguenstigt. Die Verbindung der Radlagerung mit dem Achskoerper besteht aus einen Federelement * Die Drehachse des Rades liegt in Fahrtrichtung vor der Verbindungsflaeche von Federelement und Achskoerper, wodurch Seitenkraefte die beschriebene Lenkbewegung hervorrufen. Je nach gewaehlter Federsteife kann der Effekt dosiert werden. Auszerdem ist es mit den in Fig. 1 abgebildeten Ausfuehrungsbeispielen moeglich, fuer Zug- und Druckkraefte unterschiedliche Auslenkungen zu gestalten und dadurch den Guetegrad der Seitenkraftverteilung zu optimieren.{Fahrwerke; Hinterachse; Seitenkraft; Gegenlenken; Untersteuern; Federelement; Federsteife; Seitenkraftverteilung; Guetegrad}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Gegenlenkende Hinterachsen sind zur Führung von Rädern bzw. Kufen an gleislosen mehrspurigen Landfahrzeugen vorgesehen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Gegenlenkende Hinterachsen fürgleislose Landfahrzeuge, die ein Gegenlenken bei Kurvenfahrt infolge der am Rad angreifenden Seitenkraft ausführen, sind aus der Literatur bekannt. (DE-PS 2158931, DE-PS 2336787, DE-OS 2355954) Dabei besteht das Prinzip der Drehung des Rades um eine Senkrechte darin, daß ein entsprechendes Gelenk, in Fahrtrichtung gesehen, hinter der Drehachse des Rades angeordnet ist. Dadurch wirkt eine eingeleitete Seitenkraft als Drehmoment um die Senkrechte und ruft einen Gegenlenkoffekt hervor. (DE-PS 2158931) Sonstige technische Lösungen des Problems sind nur mit deutlich aufwendigeren Steuerungen bekannt.
-2- 2£1
Derartige Gelenke sind mit einem zusätzlichen Fertigungsaufwand und Verschleiß verbunden. Besonders bei leichteren Fahrzeugen wirkt sich die zwangsläufige Erhöhung ungefederter Massen verschlechternd auf den Fahrkomfort und die Reifenhaftung auf der Fahrbahn aus.
Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung ist es, die bestehende konstruktive Lösung zu vereinfachen und die dargestellten Nachteile zu beseitigen. Darlegung des Wesens der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es, den beschriebenen Eigenlenkeffekt ohne die Konstruktion eines Gelenkes zu erreichen und dadurch
den Material-, Fertigungs- und Wartungsaufwand zu verringern, sowie die Fahrsicherheit zu erhöhen.
Erfindungsgemäß wird dazu anstelle des Gelenkes ein Fedorelement mit horizontaler Elastizität und vertikaler Steifigkeit, (z. B.
eine Platte aus Stahl oder synthetischen Stoffen mit federnden Eigenschaften) mit de/n Achskörper so verbunden, daß die
Symmetrieachse des an der Platte angebrachten Achsstumpfes in Fahrtrichtung ve der Berührungsfläche von Achskörper und Platte angeordnet ist. Angreifende Seitenkräfte wirken als Federkräfte auf die Platte und verformen diese am freien Ende. Die senkrechte Drehachse
verläuft dabei näherungsweise entlang des vorderen Randes der Berührungsfläche.
Ausfuhrungsbeispiele Anhand eines Beispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen im einzelnen folgendes:
Fig. 1: Gegenlenkende Hinterachse in Hauptfahrtrichtung Fig. 1.1: Ausführungsbeispiel für Federelement (Querschnitt) Fig. 1.2: Ausführungsbeispiel für Federelement (Querschnitt) Fig. 2: Gegenlenkende Hinterachse in Seitenansicht Fig. 3: Gegenlenkende Hinterachse in Draufsicht
Die in Fig. 1 dargestellte Hinterachse besteht aus dem am Fahrzeug angebrachten Rohr 5, welches über den Achskörper 4 mit
dem Federelement 2 verbunden ist und den Achsstumpf 1 aufnimmt. Das mit dem Achskörper 4 und dem Federelement 2verbundene Stegblech 3 dient der Abstützung des Federelements. Der in der Zeichnung dargestellte Spreizungswinkel ist deruntere Grenzwert, der nur bei extremer Entlastung vom Rad erreicht werden darf.
In Fig. 1.1 und 1.2 sind mögliche Ausführungsformen des Querschnittes des Federelements abgebildet, wobei Fig. 1.1 als Hauptausführungsform angesehen wird. In Fig. 2 wird die Seitenansicht der Achse mit Blick auf die Fahrzeugmitte hin gezeigt. Das Federelement 2 ist hierbei nur eine Prinzipdarstellung. Größe und Gestalt können im praktischen Anwendungsfaü deutlich abweichend sein. Zur Begrenzung der erreichbaren Vorspurzunahme ist der aus Fig.3 ersichtliche Anschlag 6 vorgesehen. Die beschriebene Radführung ist vorteilhaft anwendbar, wenn sie an binen aus dem Achskörper 4 und einem Rohrstück 5
bestehenden Lenkerarm montiert ist. (Längslenkerbauart)
Die Verlängerung des vorderen Randes der Berührungsfläche von Federelement 2 und Achskörper 4 durch den Stegblechanschluß verbessert die Führung des Federelementes. Das Rad wird um diese Achse geschwenkt. Je nach Radius ist
mit der Änderung des Vorspurwinkels auch eine geringe Änderung der Spurweite verbunden.
Die Anordnung des Stegbleches 3 in Richtung d6s Angriffspunktes der Radaufstandskraft erbringt die größtmögliche Stabilisierung der Konstruktion. Auf eine Sicherung des Rades gegen Ausscheren während des Bremsens konnte dadurch
verzichtet werden, daß ständig ein negativer Lenkrollradius eingestellt ist und außerdem in den Ausführungen Fig. 1.1 und
Fig. 1.2 ein erhöhter Widerstand gegen Biegung des Federelementes 2 nach außen besteht. Die Neigung der Verbindungslinie
zwischen Federelement und Stegblech in Hauptfahrrichtung oben nach hinten bewirkt ein Nachlaufverhalten und sichert die
Laufruhe des Rades.

Claims (10)

1. Gegenlenkende Hinterachse, die unter Einwirkung einer Seitenkraft auf das Rad bzw. die Kufe eine Drehung des Rades bzw. der Kufe um eine Hochachse so ausführt, daß dem durch die Stellung der Vorderräder vorhandenen Lenkeffekt entgegengewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein näherungsweise senkrecht stehendes plattenförmiges Federelement, welches den Achsstumpf oder eine andere Form der Radlagerung aufnimmt, mit dem Träger (4) so verbunden ist, daß der Achsstumpf oder eine andere Form der Radlagerung ganz oderteilweise in Fahrtrichtung vor dem senkrechten in Fahrtrichtung vorderen Rand der Berührungsfläche von Federelement und Träger liegt.
2. Gegenlenkende Hinterachse nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fest mit dem Federelement und dem Träger verbundenes Stegblech (3) in einem Winkel angeordnet sein kann, der annähernd auf den Schnittpunkt von Drehebene des Rades und Mittellinie des Achsstumpfes gerichtet ist.
3. Gegenlenkende Hinterachse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stegblech so angeordnet sein kann, daß dessen in Fahrtrichtung vorn liegende Kante der Verbindung mit der Federplatte die Verlängerung des vorderen Randes der Berührungsfläche bildet.
4. Gegenlenkende Hinterachse nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Federplatte unter Wirkung der Radaufstandskraft so geneigt ist, daß die Schwenkachse des Rades dessen Drehebene oberhalb der Reifenaufstandsfläche schneidet und ein negativer Lenkrollradius vorhanden ist.
5. Gegenlenkende Hinterachse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie zwischen Federplatte und Stegblech zur Erzeugung eines Nachlaufs in Fahrtrichtung oben nach hinten geneigt sein kann.
6. Gegenlenkende Hinterachse nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte und der Achsstumpf bzw. eine andere Form der Radlagerung so angeordnet sind, daß die Drehebene des Rades die Fahrtrichtung in einem Winkel BETA > 0 sch. .eidet, dessen Orientierung zur Fahrzeugmitte hin gerichtet ist, wobei BETA durch den Achsstumpf und bzw. oder die Federplatte Zustandekommen kann.
7. Gegenlenkende Hinterachse nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsstumpf mit bekannten Verstelleinrichtungen zur Korrektur der Vorspur und des Radsturzes versehen sein kann.
8. Gegenlenkende Hinterachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Federplatte und Träger eine bekannte Steuereinrichtung zur radweisen Dosierung der Bremskräfte angeordnet sein kann.
9. Gegenlenkende Hinterachse nach den Ansprüchen 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte ganz oder teilweise um eine durch sie in Fahrtrichtung verlaufende Linie abgewinkelt oder gewölbt sein kann und die Verbindungsnaht von Stegblech und Federplatte teilweise unterbrochen ist, so daß gegenüberden von der Fahrzeugmitte weg gerichteten Seitenkräften eine höhere Biegesteifigkeit erreichbar ist als gegenüber zur Fahrzeugmitte hin gerichteten.
10. Gegenlenkende Hinterachse nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Vorspurzunahme ein nicht federnder Anschlag (6) vorhanden sein kann.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD31261288A 1988-02-02 1988-02-02 Gegenlenkende hinterachse DD281154A5 (de)

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