DD281432A5 - Platinen-steuervorrichtung fuer offenbach-jaquardmaschine - Google Patents

Platinen-steuervorrichtung fuer offenbach-jaquardmaschine Download PDF

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DD281432A5
DD281432A5 DD88314560A DD31456088A DD281432A5 DD 281432 A5 DD281432 A5 DD 281432A5 DD 88314560 A DD88314560 A DD 88314560A DD 31456088 A DD31456088 A DD 31456088A DD 281432 A5 DD281432 A5 DD 281432A5
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DD
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DD88314560A
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Walter Keim
Kurt Ihle
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Grosse Webereimaschinen Gmbh,De
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    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/20Electrically-operated jacquards

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Abstract

Platinen-Steuervorrichtung fuer eine Offenfach-Jaquardmaschine, bei der zwei ueber einen gemeinsamen Rollenzug an einem Ende verbundene Platinen bei einer gegenlaeufigen Bewegung mit Messern koppelbar sind. Ein gemeinsamer zwischen den Platinen angeordneter Elektromagnet dient zur mustergemaeszen Ansteuerung in einer definierten Fachstellung. Der Elektromagnet ist in einem Gehaeuse um eine Achse schwenkbar bzw. wippbar gelagert. Jede Platine wird in der Lesestellung mechanisch an die Pole des Elektromagneten angenaehert, insbesondere an diese angelegt. Fig. 2{Platinen-Steuervorrichtung; Offenfach-Jacquardmaschine; Rollenzug; Platinen; Messer; Elektromagnet; Ansteuerung; Fachstellung; Gehaeuse; Achse; Pole}

Description

Platinen-Steuervorrichtung für Offenbach-Jacquardmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Platinen-Steuervorrichtung fUr Offenbaoh-Jacquardmaachine gemäß dem Oberbegriff der AnsprUohe 1, 2 oder 4·
Charakteristik dea bekannten Standes der Technik
Bei einer solchen Offenbach-Jacquardmaschine sind zwei Platinen Über einen gemeinsamen Rollenzug am unteren Ende verbunden, wobei die Platinen je nach Ansteuerung meist mit zwei ständig gegenläufigen bewegten Hubmessern koppelbar sind» woduroh dem Rollenzug und damit dem damit verbundenen Kettfaden eine gesteuerte Hubbewegung erteilt wird· Solche Offenbach-Jacquardmaschinen haben dadurch an Bedeutung verloren, daß Jacquardmaschinen mit einstäbigen Platinen entwickelt wurden, die keines Rollenzuges bedurften und die mittels Lochkarten ansteuerbar sind·
Die inhärenten Vorteile der Offenbach-Jacquardnaschinen gegenüber den anderen Jacquardmaschinen gewinnen jedoch wieder an Bedeutung, wenn elektronische Datenverarbeitung zur Steuerung von Jacquardmaschinen verwendet werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn für die Ansteuerung elektrisch ansteuerbare Systeme verwendet werden können, wie Magnete· Ein frliher Versuch ist in der DE-OS 22 04 815 geschildert, bei der für jede Platine ein über Federkraft in einer Arretierstellung gehaltener Haken als ein notwendiges Zwischenglied vorgesehen ist, der bei Erregung eines jeweiligen Elektromagneten aus der Arretierstellung ausgelenkt und Über den Luftspalt an den Elektromagneten angezogen wird. Diese Platinen-Steuervorrichtung ist offensichtlich sehr kompliziert und damit störanfällig und benötigt darüber hinaus erheblichen Platz·
Eine Weiterentwicklung ist in der GB-OS 20 47 755 erläutert. Bei dieser bekannten Steuervorrichtung, von der bei der vorliegenden Erfindung ausgegangen wird, ist ein einziger Magnet zwischen den beiden Platinen eines Platinen-Paars angeordnet, wobei die Arretierung nur in der Hochfacheteilung dann erfolgt, wenn der Magnet in dieser Stellung erregt wird und die Platine Über den erheblichen Luftspalt anzieht. In einer alternativen AusfUhrungsform sind am Träger des einzigen Magneten je als Zwischenglied ein Hakenelement pro Platine befestigt, dessen Haken aus dem Bewegungsweg der Platine bei Erregung des Magneten und über einen ebenfalls wesentlichen Luftspalt zur Anlage an das Joch des Magneten bewegt werden muß»
Dadurch, daß bei Erregung des Magneten die bewegbaren Elemente (Platine bzw· Zwischenglied) Über einen wesentlichen und konstruktionsbedingt nicht genau definierbaren Luftspalt bewegt werden mlissea, ist nicht nur erheblicher Energiebedarf erforderlich· Vielmehr sind erhebliche Anstrengungen zur Abschirmung benachbarter Megnete erforderlich, wobei außerdem die Gefahr besteht, daß bei Entregung des Magneten eine angesteuerte Platine bzw· ein angesteuertes Zwischenglied am Magneten bzw« an dessen Polen haften bleibt, wodurch Fehlsteuerungen in Folge auftreten können, wodurch zuverlässiger Betrieb nicht gewährleistet ist* Darliber hinaus ist bei dem bekannten System nachteilig, daß es ausschließlich nur in der Hochfachatellung arbeiten kann, wodurch das Ein- und Aushaken der Elemente nur unter hoher Spannung möglich ist, was hohe Beanspruchung und hohen Verschleiß zur Folge hato Dieser Nachteil ist besonders dann gravierend, wenn eine haftengebliebene Platine sich plötzlich von dem Elektromagneten löst und sich mit hoher Geschwindigkeit durch die Jacquardmaschine bewegt, bis es mit hoher Wucht gegen ein Messer oder den Platinenboden prallte
Hierdurch kann es leicht zu Beschädigungen und auch zu Zerstörungen der Platine kommen. Schließlich sind nooh zahlreiche Bauelemente erforderlich was einer kompakten und einfach montierbaren Anordnung entgegensteht0
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, den Konstruktion- und Wartungsaufwand zu reduzieren«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Platinen-Steuervorrichtung für Offenfach-Jacquardmaschine, mit zwei über einen gemeinsamen Rollenzug an einem Ende verbundenen Platinen, die abwechselnd zwischen einer Hochfach- und einer Tieffachstellung bewegbar sind, wobei Messer vorgesehen sind, mit denen die Platinen abwechselnd koppelbar sind, wobei in einer definierten Fachst ellung zur mustergemäß gesteuerten Arretierung entweder jede Platine oder ein diese in eine Arretierst ellung bringendes Zwischenglied einem ansteuerbaren Magneten gegenüberliegt, der räumlich zwischen den Bewegungswegen der beiden Platinen bzw. zwischen den Zwischengliedern angeordnet ist und in einem Erregungszustand die jeweils gegenüberliegend angeordnete Platine bzw» das jeweils gegenüberliegende Zwischenglied aus einer nicht angesteuerten Lage heraus in eine angesteuerte Lage bringt, in der keine Bewegung dieser Platine mehr bzw, eine Bewegung der diesem Zwischenglied zugeordneten Platine möglich ist, während in dem anderen Erregungszuatand die jeweilige Platine wieder bzwo die dem jeweiligen Zwischenglied zugeordnete Platine nicht mehr bewegbar ist, wobei gegebenen falls die jeweilige Platine bzw. das jeweilige Zwischenglied mittels Federkraft zuvor aus der angesteuerten Lage heraus und in die nicht angesteuerte Lage zurückbewegt ist, daß bei einfachem Aufbau ein sicherer und zuverlässiger Betrieb möglich ist»
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Platine in der definierten Fachstellung mechanisch und gegen die Federkraft auf einen definierten Abstand zun Magneten bewegt lato
Zweckmäßigerweise ist, daß jede Platine in zwangsweise Anlage gegen den Magnet bewegt·
Dabei ist ea von Vorteil, wenn der Magnet so ausgebildet ist, daß in der definierten Fachstellung die Platine gegenüber beiden Polen des Magneten in der definierten Lage ist·
Ια Sinne der Erfindung ist es, wenn der Magnet um eine zur Bewegungsrichtung der Platinen senkrechte und zur Messer- Erstreckung parallele Achso schwenkbar angeordnet ist und daß bei einem Angriff einer der Platinen bzw· eines der Zwischenglieder am Magneten diese Platine bzw« dieses Zwischenglied den Magneten verschwenkt·
Vorzugsweise ist die Erregungs-Steuerung des Magneten erst erfjlgt, nachdem die jeweilige Platine bzw. das jeweilige Zwischenglied in die definierte Lage gebracht0
Zweckmäßigerweise sind die Oberflächen deo Magneten, an denen Platinen bzw. Zwischenglieder zur Anlage kommen, chemisch und/oder galvanisch behandelt.
Vorteilhafterweise sind die Oberflächen des Magneten, an denen Platinen bzw. Zwischenglieder zur Anlage kommen, hartverchromt.
Nach der Erfindung erfolgt die Verschwenkbewegung um eine bezüglich des Magneten im wesentlichen mittige Achse,
In WeiterfUhrung des Brfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Pole des Magneten nach außen ragen und der Magnet in dem Gehäuse
um die Achse schwenkbar gehaltert ist0
Zweckmäßigerweise weist der Magnet beiderseits der Pole und zu jeder Platine bzw. jedem Zwischenglied weisend ballige Auflageflächen auf, die beiderseits der jeweiligen öffnung im Gehäuse in Linienkontakt mit dessen Innenseite stehen«.
Von Vorteil ist es dabei, daß mehrere Magnete zur Ansteuerung mehrerer mit dem gleichen Messer-Paar koppelbaren Platinen-Paare bzw· Zwischenglied-Paare in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind.
Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Gehäuse Schaltungen zur Ansteuerung des Erregungszustandes der Magnete ' zumindest in wesentlichem Umfang enthalten sind und im wesentlichen nur Mu9tersignal-ZufUhrleitungen anschließbar sindo
Vorzugsweise ist zur Ausübung der Federkraft zwischen der jeweiligen platine bzw* dem jeweiligen Zwischenglied und dem Träger des jeweiligen Magneten eine Blattfeder vorgesehen,.
In weiterer Ausgestaltung weist zum mechanischen Bewegen in die definierte Lage die Platine eine Nase auf, die so angeordnet ist, daß sie in der definierten Fachstellung an einem jeweiligen Masser bzw. einem anderen sich parallel zu den Messern erstreckenden ortsfesten Element zur Anlage kommt und so zwangsweise eine mechanische Auslenk-Bewegung der Platine bzw. des Zwiuchenglieds in die definierte Lage gegenüber dem Magneten bewirkt.
Es ist zweckmäßig, wenn in der Tieffachst ellung bei am Platinenboden abgestützter Platine die Nase in Anlage kommt.
Vorteilhafterweise ist die dem Magneten zugewandte Seite der Platine bzw* des Zwischenglieds gegenüber der Bewegungsrichtung der Platine im durch die Soll-Schwenkbewegung des Magneten bestimmten Maße geneigtο
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Die Erfindung geht dabei bei einer grundsätzlichen AusfUhrungaform von der Bekenntnis aüb, daß es nioht nu? genügt statt einer mechanischen eine elektrisch steuerbare Ansteuerung der Platinen zu erreichen, bondej.*n, daß darüber hinaus auch im Bereich der Platinen eingewirkt werden aollo Bereits dadurch, daß die Platinen mechanisch ausgelenkt und damit in eine definierte Lage gegenüber dem Magneten gebracht werden, ist dessen Energiebedarf wesentlich reduzierbar auf das absolut Notwendige, Besonders günstig sind die Verhältnisse dann, wenn in der definierten Fachstellung die Platine mechanisch in Anlage an den Magneten bzw. dessen Pole gebracht wird. Dann nämlich ist es nicht mehr notwendig so viel Energie zuzuführen, daß ein Luftspalt überwunden wird, vielmehr genüg+ es, so viel Energie zuzuführen, daß die Platine haften bleibt. Je besser dabei die Platine mechanisch an die Pole des Magneten angelegt · wird, umso geringer ist der erforderliche Energieaufwand. Damit wiederum ist die Gefahr, daß eine Platine bei Entregung haften bleibt und durch die Rückstellkraft nicht abgehoben wird, bereits äußerst gering, denn die Rückstellkraft der Feder kann ausreichend und unter lediglich Berücksichtigen der Haftkraft bemessen werden. Ferner sind außerdem der Aufbau sehr vereinfacht und hohe Packungsdichte möglich»
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß das Ansteuern, oder Einlesen, sowohl in Hochfach- aber auch in der Tieffachetellung erfolgen kann, in der vergleichsweise niedrige Spannung auf die Platine ausgeübt und daher der Verschleiß niedrig wird.
Gemäß der anderen grundsätzlichen Ausführungsform ist der Magnet selbst schwenkbar ausgebildete Hierduroh wird siehe;:geatellt, daß selbst dann, wenn eine Platine bzw0 ein Zwischenglied haften bleiben sollte, spätestens dann, wenn die andere Platine des gleichen Platinen-Paars bzw. das andere Zwischenglied des
Zwiechenglied-JPaers gegenüber dem Magneten so ausgelenkt wird, daß diese bzw. dieses am Magneten angreift, wodurch der Magnet so verschwenkt wird, daß zwangsweise bei der ersteren haftenden Platine bzw· dem erstehen Zvfischenglied ein Luftspalt erzeugt wird, weshalb dann die Federkraft, möglicherweise sogar die Eigenelastizität ausreicht, um die Platine bzw. das Zwischenglied dann von dem Magneten zu lösen»
Ausfuhrungsbeiapiel
Die Erfindung aoll nachstehend enhand eines Ausfiihrungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen»
Fig. 1 bis 3: schematisch <»ln AusfUhrungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Platinen-Steuervorrichtung sowie deren Wirkungsweise,
Fig. 4 und 5s eine Anordnung und Zuordnung mehrerer Magnete,
Fig. 6 bis 9: schematisch die Wirkungsweise eines verschwenkbaren Magneten«
Gemäß Fig. 1 sind zwei Platinen 1j 2 über einen gemeinsamen Rolle.izug 3 (Figo 2) am unteren Ende miteinander verbunden. Jeder Platine 1{ 2 ist ein Hubmesser 4 bzw. 5 zugeivdnet, die zueinander gegenläufig zwischen einer Koohfachsteilung H und einer Tieffachstellung 'JC bewegbar sind, wie das durch Pfeile schematisch dargestellt iste Gemäß Fig. 2 befindet sich das Hubmesser 5 in der Hochfachstellung H, während sich das Hubmesser 4 in die Tieffachstellung T befindet. In der Tieffachstellung T stiital; sich das Unterende der jeweiligen Platine 1j 2 auf einem Iu Figd 1 dargestellten Platinenboden ab, während die sie verbindende über den Rollenzug 3 laufende Litze 7 durch den Platinenboden 6 hindurchtritt. Mit dem Rollenzug 3 ist in Üblicherweise ein Kettfaden 8 verbunden,
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dem durch die Auf- und Abbewegung des Rollenzuges 3 eine gesteuerte Hubbewegung erteilt wird. Die Platinen 1j 2 sind in Führungen 9 bzw«, 10 zur geradlinigen Bewegung zwischen Hochfachstellung H und Tieffachstellung T geführt, wobei mittels einer Pedereinrichtung 11 bzw. 12 eine Rückstellkraft auf die Platine 1 j 2 in Richtung des jeweils zugeordneten Hubmessers 4, 5 ausgelibt wird, duroh die sichergestellt ist, daß ein am Oberende jeder Platine 1} 2 befindlicher Haken 13; 14 in Eingriff mit dem zugehörigen Hubmesser 4 bi.we 5 kommen kann, selbst wenn, wie ir. Pig. 2 angedeutet, bei am Platinenboden abgestutzter Platine 1 das zugehörige Hubmesser 4 sich noch etwas weiter nach unten in die Tieffachstellung T bewegt, wodurch der Eingriff zwieohen dem Hubmesser 4 und dem Haken der Platine 1 gelöst wirdo
Bei Jacquardmaschinen mit bewegbaren Hubmeseern ist in einer Stellung der Platinen die Möglichkeit zu geben, den Eingriff zwischen einer Platine und dem zugehöriger Hubmeeier nach Wunsch zu lösen und wieder herzustellen, u>a ein gewünschtes Jaquardmuster erzielen zu können. Herkömmlich sind Nadelwerke, die in einer Stellung, bei der Platine und zugehöriges Hubmesser außer Eingriff sind, die Platine aus den Bewegungsweg der Hubmeseer herausbewegt, se daß bei der nächsten Bewegung des Hubmessers dieses an der so angesteuerten Platine vorbeibewegt wird und diisse nicht mitnimmt· Dieser Vorgang wird Einlesen eines Musters odwr mustergemäßes Ansteuern genannt« Das Einlesen kann nicht nur auf mechanischem Wege· sondern, wie bei moderneren Maschinen üblich, auch auf elektrischem Wege erfolgen, und zwar dadurch, daß ein Elektromagnet in einom seiner Erregungszustände dazu dient, die Platine auszulenken und in dem ausgelenkten Zustand (angesteuerten Zustand) zu halten, während in dem anderen Erregungszustand keine Auslenkung
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erfolgt und das Hubmesser die Platine mitnehmen kann. Zu bemerken ist ferner, daß es wesentlich nur darauf ankommt, dem Rollenzug eine Bewegung zu erteilen und ferner die Platinen dabei relativ zu einer Ansteuervorrichtung so zu bewegen, daß die mustergemäße Ansteuerung möglich isto
Bei der gattungsgemäßen Offenfach-Jacquardmaschine ist zwischen den beiden durch den Rollenzug 3 miteinander verbundenen Platinen 1$ 2 ein gemeinsamer Elektromagnet 15 vorgesehen. Der Elektromagnet 15 befindet sich in einem an einem Träger zwischen den beiden Platinen 1j 2 angebrachten Gehäuse 17o Wie weiter unten näher erläutert wird, enthält der Elektromagnet 15 ein im wesentlichen U-förmiges Joch 18, von dem jeweils zwei Pole 19; 20 bzw. 21| 22 je einer der Platinen 1 bzw. 2 zugewandt sind und nach außerhalb des Gehäuses 17 ragene Der Elektromagnet 15 ist um eine zur Erstreckung der Hubmesser 4; parallele und zur Bewegungsrichtung der Platinen 1} 2 senkrechte Achse 23 in dem Gehäuse 17 schwenkbar angeordnet0 Ein besonderes Ausfiihrungsbeispiel, wie dies erreicht werden kann, ist v/eiter unten näher erläutert·
Jede Platine 1j 2 weißt ferner eine Käse 24 bzw«, 25 auf, die von der jeweiligen Platine 1} 2 in der gleichen Richtung wegragt, wie die entsprechenden Haken 13} 14 der jeweiligen Platine 1 bzw. 2. Beim Auaführungsbeispiel sind die Nasen 24| so angeordnet, daß das jeweilige Hubmesser 4l 5 dann, wenn die Platine 1} 2 sich am Platinenboden 6 abstützt und bei der weiteren Abwärtsbewegung des Hubmessers 4 bzw, 5 der Haken bzw. 14 freigegeben ist, gegen die Nase 24 bzw. 25 läuft und, wie in Pig. 2 dargestellt, die Platine 1j 2 gegen die Rückstellkraft aufgrund der jeweiligen Federeinrichtung 11} 12 zur Anlage gegen die Pole 19{ 20 bzw. 21; 22 des Elektromagneten ko.amte Dieser Vorgai.g wird (mechanisches) Anbieter genannt» Dadurch, daß der Elektromagnet 15 um die Achse 23 schv/enkbar
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ist, 1st sichergeatellt, daß die Platine 1 bzw. 2 stets in Anlage mit den zugehörigen beiden Polen 19 j 20 bzw. 211 22 kommt. Vorteilhaft ist dabei die den Polen 19} 20 bzw. 21} 22 zugewandte Seite 26, 27 der Platine 1 bzw. 2 zur Bewegungsrichtung der Platinen 1j 2 geneigt ausgebildetβ
Wird bei diesem mechanischen Anbieten der Elektromagnet 15 erregt (angesteuert), so bleibt die entsprechende Platine (in Pig. 3 die Platine 1) am Elektromagneten 15 haften .and das Hubmesser 4 geht bei der Hubbewegung am Haken 13 vorVsi ohne die Platine 1 mitzunehmen. Die Platine 1 bleibt a-i-BC in der Tieffachst ellung T0 Ist der Elektromagnet 15 dagegen nicht erregt, so geht die zugehörige Platine 1 bzw. 2 aufgrund der Kraft der Federeinrichtung 11 bzw. 12 wieder in diejenige Lage zurück, in der das zugehörige Hubmesser 4 bzw. 5 ia Eingriff mit dem Haken 13 bzw. 15 kommen kann, sobald das jeweilige Hubmesser 4 bzw. 5 die Tieffachst ellung T verlassen hat, in der es durch Anlage an der Nase 24 bzw. 25 die Platine 1| 2 dem Elektromagneten 15 angeboten hat.
Es bereitet dem Fachmann keine Schwierigkeiten, die Anordnung auch so auszubilden, daß die Platinen 1} 2 dem Elektromagneten 15 in der Hochfachstellung H angeboten werden, falls dies erwünscht isto Jedoch ist beim Einlsen oder Ansteuern in der Hochfachstellung zu beechten, daß nicht nur eine Arretiereinrichtung, wie ein Arretiermesser erforderlich ist sondern ferner, daß das Ein- und Aushaken der Platinen am Hubmesser unter hoher Spannung erfolgt, was hohe Beanspruchung und hohen Verschleiß zur Folge hat. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, das mechanische Anbieten und damit das Einlesen in der Tieffachst ellung T durchzuführen, in der die Platinen durch die Abstützung am Platinenboden entlastet sind.
Von wesentlicher Bedeutung ist, daß die Platine 1j 2 dem Elektromagneten 15 mechanisch angeboten wxrd, da dadurch die Platine 1| 2 bereits mechanisch in definiertem Abstand zu den Polen 19j 2Oj 21} 22 insbesondere vollständig ohne Luftspalt in Anlage an den Polen 19j 20; 21 j 22 angeordnet ist. Insbesondere in letzterem Fall ist bei"Ansteuerung lediglich diejenige Energie aufzuwenden, mittels der die bereits anliegende Platine 1j 2 gehalten werden kann. Diese Haft-Kraft ist deutlich niedriger als diejenige, die erforderlich ist, um einen Luftspalt zu Überwinden, wobei diese wiederum von der Größe des Luftspaltes abhängte Dadurch wird der Energiebedarf pro Elektromagnet 15 wesentlich herabgesetzt, wodurch eine mögliche nachteilige Beeinflussung benachbarter Elektromagneten 15 sicher verhindert iat. Dies erlaubt darüber hinaus kleine Baugröße bei den Elektromagneten 15, was aus konstruktiven Gründen im Hinblick auf die gesamte Jacquardmaschine· von Bedeutung ist. Darüber hinaus wird nur geringe Wärme entwickelt, weshalb Kühlungsmaßnahmen, wenn überhaupt, nur in geringem Umfang erforderlich sind. Schließlich kann die Ansteuerelektronik ebenfalls kleine Baugröße besitzen und daher vorzugsweise nahe den Elektromagneten 15 angeordnet seino
Von weiterem Vorteil können die den Platinen 1j 2 bzw. deren Rückseiten 26 bzw. 27 zugewandten aus dem Gehäuse 17 nach außen ragenden Abschnitte des Elektromagneten 15, nämlich die Flächen der Pole 19 bis 22 chemisch oder galvanisch behandelt sein, vorzugsweise hartverchromt sein. Dadurch wird der Verschleiß weiter herabgesetzt und wird ferner die Haftwirkung verbessert O
In den Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, aus der hervorgeht, daß sich die anmeldungsgemäße Steuervorrichtung vorteilhaft für Modulbauweise eignet und daher besondere
montagefreundlich (und wartungefreundlich) ist*
In den Pig, 4 und 5 fl^Jid platinen und Hubmesser nicht dargestellt. Die durch die schematise)! in Pigo 1 dargestellten Federeinrichtungen 11 j 12 ausgeübte Rückstellkraft wird bei der AusfUhrungsform gemäß Pig» 4 und 5 durch in die Führungen 9J 10 eingelegte Blattfedern 28 bzw. 29 erreicht, wobei für jede Platine 1} 2 je eine FUhrung 9| 10 und entsprechend je eine Blattfeder 28} 29 vorgesehen ist, Die für jedes Platinenpaar 1| 2 vorgesehenen Elektromagneten 15 sind ebenfalls enggepackt angeordnet in einem gemeinsamen Gehäuse 170 Das Gehäuse 17 v/eist im wesentlichen parallel zur ISrstreckungsrichtung der Hubmesser 4J 5 (in Fig» 4 und Fig. 5 nicht dargestellt) verlaufende Rahmenteile 3Oj 31| 32 auf, die sowohl im Träger 16 als auch im Maschinenrahmen 33 abstützbar sind· Ferner sind zwei Deckplatten 34} 35 vorgesehen, deren eine den Stiftteil 36 einer Steckerverbindung trägt,. Zwischen den Deckplatten 34} 35 und den Rahmenteilen 31} 32 ist ein Hohlraum 37 gebildet, in dem wesentliche Teile der elektrischen und elektronischen Schaltung für die Ansteuerung der Elektromagnete 15 untergebracht sein können, derart, daß über die Steckerverbindung lediglich noch Lese-Ansteuersignale zugeführt werden müssen, die sogar codiert zugeführt sein können. Wie schematisch angedeutet, kann eine der Deckplatten 34; 35 auch selbst als gedruckte Schaltung ausgebildet sein, gemäß Fig. 5 die Deckplatte 35o Das Gehäuse 17 weist ferner zwei weitere Deckplatten 38} 39 zwischen den Rahmenteilen 31} 30 auf, die einen Hohlraum definieren, in dem die einzelnen Elektromagnete 15 nebeneinander angeordnet sind. Die Deckplatten 38} 39 können mit den Deckplatten 34 bzw. 35 einstückig ausgebildet sein» In den Deckplatten 38} 39 sind der Lage der Eleictromagnete 15 entsprechend im wesent-
xichen rechteckige öffnungen 40 vorgesehen, zwischen denen Stege 41 verbleiben. Die Öffnungen 40 und die Elelctromagnete sind so bemessen, daß durch die Öffnungen 40 nur die die Pole 19 bis 22 tragenden Abschnitte treten können. Die Ansteuerleitungen 42j 43 für den Elektromagneten 15 bzw, dessen Spule 44| sind zweckmäßig in Nuten 45 des Rahmenteils 31 eingelegt und mit der im Hohlraum 37 verbundenen Schaltungsanordnung verbunden bzw· in der Deckplatte 35 angeschlossen, wie in Figo 5 dargestellt, inabesondere wenn letztere als gedruckte Schaltung ausgebildet ist.
Es ist zu erwähnen, daß selbstverständlich die Öffnungen 40 so ausgebildet sind, daß die erwünschte Schwenk- oder Wippbewegung der Elektromagneten 15 ermöglich ist.
Ferner ist dargestellt, daß auch die Führungen 9 bzw. 10 durch Abdeckplatten 46} 47 abgedeckt sein können, wodurch die Trennung gegenüber benachbarten Modulen sichergestellt und die Montage vereinfacht ist, wobei darüber hinaus benachbarte Module hinsichtlich der Lage der Platinen 1j 2 und damit der Führungen versetzt sein können«, Wie in Fig, 4 angedeutet, können die Abdeckplatton 46 bis nahe dem Bereich der Rahmenteile 30 ragen, sie können auch kürzer sein, wie in Fig. 5 dargestellt· Zum Einlegen der Blattfeder 28\ 29 können in den Führungen 9j 10 entsprechende Kerbungen oder Vertiefungen zusätzlich vorgesehen sein, wie das angedeutet ist«,
Aus vorstehendem ergibt sich, daß ein solches Modul vollkommen außerhalb des Maschinenrahmens zusammengesetzt und geprüft werden kann und anschließend erst in den Maschinenrahmen eingesetzt werden muß. Daraus folgt, daß auch der Ersatz eines Moduls auf einfache Weise möglich ist. Insbeson-
dere dann, wenn hinsichtlich der Anzahl der Elektromagneten pro Modul und der Teilung eine Standardisierung erfolgt 1st, kann der Kundendiensttechniker einen einfachen Austausch vornehmen, ohne daß die Lagerhaltung einer größeren Anzahl unterschiedlicher Module erforderlich wäre.
Die Arbeitsweise wird anhand der FIg9 6 bis 9 näher erläutert*
Fig. 6 zeigt nochmals vergrößert den Aufbau und die Anordnung des Elektromagneten 15 innerhalb des Gehäuses 17 sowie die Lage der Pole 19 bis 22 gegenüber den Platinen 1j 2, wobei letztere in den Fig. 6 und 7 in Strichlinien dargestellt 1st, da er sich dort tatsächlich in einer anderen Fachstellung befindet*
Fig. 6 zeigt das I-Joch 18 des Elektromagneten 15 mit den nach außen geführten Polen 19; 20 bzw. 21 j 22 sowie die Spule 44» deren Ansteuerleitungen 42; 43 nach außen geführt sind. Der Elektromagnet 15 weist beiderseits des das Joch 18 aufweisenden Abschnitts 48 (in Richtung der Achse 23 weisende) Verdickungsabachnitte 49J 50 auf (vgl. Fig. 4), die sich innerhalb des Gehäuses 17 befinden und die Abstützung darin sicherstellen,* Flir die notwendige Verschwenkbarkeit um die Achse 23 sind an diesen Verdickungsabschnitten 49| 50 jeweils zu den jeweiligen Platinen 1} 2 weisende ballige Flächen 51 bzw0 52 vorgesehen, die sich in Linienkontakt an die jeweilige Innenseite des Stegs 41 der jeweiligen Deckplatte 38 bzw. 39 abstützen. Zur Erläuterung ist ferner eine durch die Achse 23 gehende zur Bewegungsrichtung der Platinen 1j 2 parallele Achse 53 und eine zu dieser senkrechte und ebenfalls durch die Achse 23 gehende Achse 54 dargestellt, in deren Höhe im Ruhezustand (Fig. 6) die balligen Auflagsflächen 51I 52 an der Innenseite der Deckplatte 38 bzw. 39 in Linienkontakt sind.
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Fig· 7 zeigt nun den Beginn des mechanischen Anbietens. Die den Polen 19l 20 zugewandte Rückseite 26 der Platine 1 kommt zunächst in Berührung mit dem in der Zeichnung unten gelegenen Joch 20» Im weiteren Verlauf des Anbietens verschwenkt die Platine 1 den Elektromagneten 15 um die Achse 23 bis die RUckseite 26 auch in *nlage an den anderen Pol 19 kommt (Pig. 8, linke Hälfte)0 Daraus folgt, daß sich die in Fig. 7 noch mit der Achse 53 zusammenfallende entsprechende Achse 55 dee Elektromagneten 15 um einen, wenn auch kleinen, Winkel &- verdreht hat, die zur Achse 54 weiterhin senkrecht ist, da diese die Linienkontakt-Stellen der balligen Auflagenflächen 51» 52 verbindet«
Normalerweise ist davon auszugehen, daß die Rückstellkraft der ' Federeinrichtung 11 (bzwe der Blattfeder 28) ausreicht, um bei Entregung des Elektromagneten 15 in die Platine 1 von den Polen 19| 20 zu lösen, wodurch dann der Elektromagnet 15 in die in Fig. 6 dargestellte Stellung (im wesentlichen aufgrund Schwerkraft) zurückkehrte Dies umsomehr als die dem Elektromagneten 15 zugeführte Energie nur ausreichen muß, um die Platine 1 an den Polen 19j 20 anhaften zu lassen. Eine Überwindung eines Luftspaltes ist nicht mehr erforderlich.
Sollte jedoch trotzdem die Platine 1 haften bleiben, so wird dieser Zustand beim nächstfolgenden mechanischen Anbieten der anderen Platine 2 automatisch beseitigte Zum Beginn des Anbietens und sogar etwas früher als in Figo 7 greift die Rückseite 27 der Platine 2 am Magneten 15 an und kommt auch früher in Anlage gegen den unteren Pol 22 (Fig. 8) und verschwenkt zwangsweise den Elektromagneten 15 in die in Fig. dargestellte Lage, verachwenkt also die Achse 55 des Elektromagneten 15 in die Gegenrichtung um einen im wesentlichen glei-
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chen Winkel mit dem Betrag & gegenüber der Achse 53. Hierdurch wird die Platine 1 zwangsweise von den Polen 19 und damit auch 20 abgehebelt, es wird also zwangsweise ein Luftspalt 56 erzeugt, wodurch sich die Platine 1 in jedem Fall dann von dem Elektromagneten 15 löst. Dies selbst dann, wenn der Elektromagnet 15 zum Haftentlassen, d. h. zum Ansteuern der Platine 2, erregt sein sollte. Zweckmäßig wird jedoch der Elektromagnet 15 zwecks Erregung erst dann angesteuert, wenn der mechanische AnbietVorgang beendet ist«
Bei den Ausführungsbeispielen wurde eine Anordnung gezeigt, bei der die Achse 23 im wesentlichen mittig zum Elektromagneten 15 · verläuft. Jedoch kann dieae Schwenkachse 23 auch an anderer Stelle angeordnet sein, wesentlich ist, daß der Elektromagnet 15 eine Schwenkbewegung durchführen kann, derart, daß die Platine 1} 2 beim mechanischen Anbieten den Elektromagneten 15 so verschwenkt, daß sie zwangsweise in definierte Lage zu, vorzugsweise in Anlage an, die zugewandten beiden Pole 19t 20 des Jochs 18 des Elektromagneten 15 kommt. Ferner ist lediglich wesentlich, daß die jeweilige Platine 1 $ 2 in der Lesestellung mechanisch angeboten wird.
Eb ergibt sich jedoch, daß eine Steuervorrichtung, die "lediglich" einen schwenkbaren Magneten 15 enthält, bereits sehr wesentliche Vorteile besitzt, da dann, wenn eine Platine 1j 2 haftengeblieben ist, der Magnet 15 ausgelenkt verbleibt. Wenn nun die andere Platine angezogen wird, greift sie auch am Magneten zwecks Anlage an dem zugehörigen mindestens einen Pol an und verschwenkt hierdurch den Magneten zumindest in die mittlere neutrale Lage, wodurch die erstere Platine im Sinne eines Abhebolne mechanisch beansprucht wird, wodurch spätestens beim Entregen des Magnaten dann beide Platinen durch die Rlickstell-
kraft gelöst werden. Daraus folgt, daß der schwenkbare Magnet auch bei Steuervorrichtungen verwendbar ist, bei denen ein Zwischenglied bewegt wird, um mustergemäß eine Platine in einer definierten Fachstellung zu arretieren oder nicht zu arretieren. Diese Ausführungsform ergibt sich, wenn die Fig. 6 bis 9 umgekehrt betrachtet werden und die dort dargestellten Platinen durch Haken aufweisende Zwischenglieder ersetzt sind, wobei diese Zwischenglieder an einem ortsfesten Träger befestigt sind· Die ebenfalls vorhandenen Platinen werden zwecks gesteuerten Eingriffs (Arretierung) mit den Haken relativ zu diesen bewegt»

Claims (3)

  1. 28 ί 432
    -f-
    AP D 03 C/;. 14.560β3 70 344/23
    Patentansprüche
    1ο Platinen-Steuervorrichtung für Offenfach-Jacquardmaschine, mit zwei Über einen gemeinsamen Rollenzug an einem Ende verbundenen Platinen, die abwechselnd zwischen einer Hochfach- und einer Tieffachstellung bewegbar sind, wobei Messer vorgesehen sind, mit denen die Platinen abwechselnd koppelbar sind, wobei in einer definierten Fachstellung zur mustergemäß gesteuerten Arretierung entweder jede Platine oder ein diese in eine Arretierstellung bringendes Zwischenglied einem ansteuerbaren Magneten gegenüberliegt, der räumlich zwischen den Bewegungswegen der beiden Platinen bzw« zwischen den Zwischengliedern angeordnet ist und in einem Erregungszustand die jeweils gegenüberliegend angeordnete Platine bzw· das jeweils gegenüberliegende Zwischenglied aus einer nicht angesteuerten Lage heraus in eine angesteuerte Lage bringt, in der keine Bewegung dieser Platine mehr bzw. eine Bewegung der diesem Zwischenglied zugeordneten Platine möglich ist, während in dem anderen Erregungszustand die jeweilige Platine wieder bzwo die dem jeweiligen Zwischenglied zugeordnete Platine nicht mehr bewegbar ist, wobei gegebenenfalls die jeweilige Platine bzw, das jeweilige Zwischenglied mittels Federkraft zuvor aus der angesteuerten Lage heraus und in die nicht angesteuerte Lage zurückbewegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platine (1; 2) in der definierten Fachstellung mechanisch und gegen die Federkraft auf einen definierter. Abstand zum Magneten (15) bewegt ist«,
  2. 2„ Platinen-Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platine (1} 2) in zwangsweise Anlage gegen den Magnet (15) bewegt ist.
    3. Platinen»Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (15) so auegebildet ist, daß in der definierten Nachstellung die Platine (1j 2) gegenüber beiden Polen (19, 20; 21, 22) des Magneten (15) in der definierten Lage*ist0
    4· Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (15) um eine zur Bewegungerichtung der Platinen (1j 2) senkrechte und zur Messer-Erstreckung parallele Achse (23) schwenkbar angeordnet ist uad daß bei einem Angriff einer der Platinen (1j 2) bzw» eines der Zwischenglieder am Magneten (15) diese Platine (1; 2) bzw. dieses Zwischenglied den Magneten (15) verschwenkt,
    Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregungs-Steuerung des Magneten (15) erst erfolgt, nachdem die jeweilige Platine (1| 2) bzw. daa jeweilige Zwischenglied in die definierte Lage gebracht ist*
    6. Platinen-Steuervorrichtung nach einem dar Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen des Magneten (15), an denen Platinen (1j 2) bzw. Zwischenglieder zur Anlage kommen, chemisch und/oder galvanisch behandelt sind.
    7. Platinen-Steußrvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen des Magneten (15)» an denen Platinen (1j 2) bzw. Zwischenglieder zur Anlage kommen, hartverchromt sind.
    8· Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkbewegung um eine bezüglich des Magneten (15) im wesentlichen mittige Achse (23) erfolgt,
    9. Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole (19, 2Oj 21, 22) des Magneten (15) über öffnungen (40) in einem ortsfesten Gehäuse (17) nach außen ragen und der Magnet (15) in dem Gehäuse (17) um die Achse (23) schwenkbar gehaltert ist.
    10. Platinen-Steuervorrichtung nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (15) beiderseits der Pole (19, 20} 21, 22) und zu jeder Platine (1j 2) bzw. jedem Zwischenglied weisend ballige Auflageflächen (51 j 52) aufweist, die beiderseits der jeweiligen Öffnung (40) im Gehäuse (17) in Linienkontakt mit dessen Innenseite stehen.
    11, Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magnete (15) zur Ansteuerung mehrerer mit dem gleichen Messer-Paar koppel baren Platinen-Paare bzw«, Zwischenglied-Paare in einem gemeinsamen Gehäuse (17) angeordnet sind.
    12o Platinen-Steuervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuoe (17) Schaltungen zur
    Ansteuerung dea Erregungszustandes der Magnete (15) zumindest In wesentlichem Umfang enthalten sind und im wesentlichen nur Musternignal-ZufUhrleitungen anschließbar sind»
    13· Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung der Federkraft zwischen der jeweiligen Platine (1| 2) bzw, dem jeweiligen Zwischenglied und dem Träger (16) des jeweiligen Magneten (15) eine Blattfeder (28} 29) vorgesehen ist·
    14. Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß zum mechanischen Bewegen in die definierte Lage die Platine (1j 2) eine Nase (24) 25) aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in der definierten Fachstellung an einem jeweiligen Messer (4J 5) bzw. einem anderen sich parallel zu den Messern"(4{ 5) erstreckenden ortsfesten Element zur Anlage kommt und so zwangsweise eine mechanische Auslenk-Bewegung der Platine (1; 2) bzw. des Zwischenglieds in die definierte Lage gegenüber dem Magneten (15) bewirkt«,
    15e Platinen-Steuervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tieffachstellung (T) bei am Platinenboden (6) abgestützter Platine (1; 2) die Nase (24; 25) in Anlage kommt.
    16o Platinen-Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Magneten (15) zugewandte Seite (26; 27) der Platine Oi 2) bzw. des Zwischenglieds gegenüber der Bewegungsrichtung der Platine (1} 2) im durch die Soll-Schwenkbewegung (Winkel CC ) des Magneten (15) bestimmten Maße geneigt ist«,
  3. 3 Stt'ftH 2?ic(\nLl*\q-€h
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