DD281599A5 - Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide Download PDF

Info

Publication number
DD281599A5
DD281599A5 DD31636288A DD31636288A DD281599A5 DD 281599 A5 DD281599 A5 DD 281599A5 DD 31636288 A DD31636288 A DD 31636288A DD 31636288 A DD31636288 A DD 31636288A DD 281599 A5 DD281599 A5 DD 281599A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
formula
het
methyl
alkyl
compound
Prior art date
Application number
DD31636288A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter E Cross
John E Arrowsmith
Geoffrey N Thomas
Roger P Dickinson
Original Assignee
Pfizer Limited,Gb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Limited,Gb filed Critical Pfizer Limited,Gb
Priority to DD31636288A priority Critical patent/DD281599A5/de
Publication of DD281599A5 publication Critical patent/DD281599A5/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide der Formel und deren Salze, worin R NHSO2(C1-C4-Alkyl), NH2 oder NO2 ist; R1 ist C1-C4-Alkyl; und "Het ist eine Gruppe der Formel, worin R2 H, CH3 oder C2H5 ist; R3 ist NHSO2(C1-C4-Alkyl), NH2 oder NO2; und X ist O, S oder NR4, worin R4 oder CH3 ist, mit der Bedingung, dasz - wenn einer der Substituenten R und R3 NO2 ist - dann der andere nicht NH2 ist. Die Verbindungen der Formel * worin R und R3 beide NHSO2 (C1-C4-Alkyl) sind, sind antiarrhythmische Mittel. Die uebrigen Verbindungen der Formel (A) sind synthetische Zwischenstufen. Formeln{Verfahren; Herstellung; Sulfonamide; synthetische Zwischenstufen; antiarrhythmisch; positiv inotrop}

Description

ist, worin
R2 H oder CH3 ist, X O oder S ist und R3, das an die a- oder b-Stellung von „Het" gebunden ist, NHSO2CH3 ist
5. Verfahren nach Anspruch 1 (A) zur Herstellung einer Verbindung der Formel
GH-SO2NH-
OH,
(CH2)2-N-CH2~
NHSO2CH3
gekennzeichnet durch die Umsetzung von N-Methyl-N-(5-amino-benzofur-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin mit Methansulfonylchlorid in Gegenwart eines Säureakzeptors. 6. Verfahren nach Anspruch 1 (A) oder (B) zur Herstellung einer Verbindung der Formel
GH.
! J
(CH2)2-N-CH
gekennzeichnet entweder durch
(A) die Umsetzung von N-Methyl-N-(6-aminochinol-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin mit Methansulfonylchlorid in Gegenwart eines Säureakzeptors oder
(B) die Umsetzung von 4-[2-(Methylamino)ethyl]methansulfonanilid mit 2-Chlormethyl-6-methansulfonamidochinolin.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Säureakzeptor Pyridin ist.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung bestimmter Sulfonamide, die arrhythmische Mittel sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die erfindungsgemäßen Verbindungen verlängern die Dauer des Aktionspotentials im Herzmuskel und leitenden Gewebe und erhöhen dadurch die Refraktorität gegen vorzeitige Stimuli.
Daher sind sie gemäß der Klassifzierung von Vaugham Williams (Anti-Arrhythmic Action, E.M. Vaugham Williams Academic Press, 1980) antiarrhythmische Mittel der Klasse IM. Sie sind in den Vorhöfen, Kammern und im leitenden Gewebe sowohl in vitro als auch in vivo wirksam und eignen sich daher zur Verhütung und Behandlung vieler verschiedener ventrikulärer und
supraventrikulärer Arrhythmien, einschließlich Vorhof- und Kammerflimmern. Da sie die Geschwindigkeit, mit welcher die Impulse weitergeleitet werden, nicht verändern, neigen sie weniger als derzeitige Arnzeimittel (meist Klasse I) dazu, Arrhythmien hervorzurufen oder zu verschlimmern, und sie ergeben auch weniger neurologische Nebenwirkungen. Einige der Verbindungen haben auch eine gewisse positiv inotrope Aktivität und sind daher besonders günstig bei Patienten mit beeinträchtigter kardialer Pumpfunktion.
Ziel der Erfindung
Somit stellt die Erfindung Verbindungen der Formel
π1
- N - CH2 - Het
und deren Salze zur Verfugung, worin R-NO21-NH2 oder-NHSO2 (C1-C4-AIkVl) ist; R1 ist C1-C4-AIkVl; und ,Het* ist eine Gruppe der Formel
oder
worin R2 H, CH3 oder C2H6 ist; R3 ist-NO2,-NH2 oder-NHSO2-
(Ci-C4-AIkVl); und X ist O, S oder NR4, worin R4 H oder CH3 ist; mit der Bedingung, daß - wenn einer der Substituenten R und R3 -NO2 ist - der andere nicht -NH2 ist.
Die Verbindungen der Formel (A), in welchen R und R3-NHSO2-(Ci-C4-AIkVl) sind, besitzen Aktivität als antiarrhythmische Mittel. Die übrigen Verbindungen sind synthetische Zwischenstufen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide bereitzustellen. Somit stellt die Erfindung auch antiarrhythmische Mittel cV Formel
R1 (CH,) _-N - CH9 - Het "I
und deren pharmazeutisch annehmbaren Salze zur Verfügung, worin R-NHSO2(C1-C4-AIkVl) ist; R1 C1-C4-AIM ist; und »Het" eine Gruppe der Formel
oder
ist, worin R2 H, CH3 oder C2H6 ist; R3 ist -NHSO2(C,-C4-Alkyl); und X ist 0,6 oder NR4, worin R4 H oder CH3 ist.
In den Verbindungen (I) ist R vorzugsweise -NHSO2CH3, R1 ist vorzugsweise CH3 oder C2H6, R2 ist vorzugsweise H oder CH3, R3 ist vorzugsweise -NHSO2CH3, und X ist vorzugsweise O oder S.
Der Substituent R3 befindet sich vorzugsweise in der 6- oder 7-Stellung, wenn „Het" eine Chinolylgruppe enthält, und anderenfalls in der 5- oder 6-Stellung (d. h. wenn der Benzolring an einen 5gliedrigen Heterocyclus ankondensiert ist).
Die bevorzugten Einzelverbindungen haben die Formeln:
CH3SO2NH-^ >-(CHj)2-N-CH2-^. JK^ ^ (IA)
NHSO2CH3
Und CH3SO2NB
(IB).
Die pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen der Formel (I) umfassen Säureadditionssalze von Säuren, du nichttoxische, pharmazeutisch annehmbare Anionen enthaltende Säureadditionssalze bilden, wie das Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydrojodid, Sulfat oder Bisulfat, Phosphat oder Hydrogenphosphat, Acetat, Maleat, Fumarat, Lactat, Tartrat, Citrat, Gluconat, Benzoat, Methansulfonat, Besylat und p-Toluolsulfonat
Die Salze sind nach üblichen Techniken herstellbar.
Um die Wirkungen der Verbindungen auf die Vorhofrefraktorität zu bestimmen, wurden rechte Hemiatrien des Meerschweinchens in eine physiologische Salzlösung enthaltendes Bad eingebracht, und ein Ende wurde an einen Kraftwandler angeschlossen. Die Gewebe wurden bei 1 Hz unter Verwendung von Feldelektroden stimuliert. Die effektive Refraktärperiode (ERP) wird durch Einführung vorzeitiger Stimuli (S2) nach jedem 8. Grundstimulus (S1) gemessen. Das S1S2-Koppelungsintervall wird allmählich erhöht, bis S2 in reproduzierbarer Weise ein propagiertes Ansprechen hervorruft. Dieses wird als ERP definiert. Dann wird die Konzentration an Verbindung bestimmt, die zur Erhöhung von ERP um 25% (ED26) nötig ist. ERP wird auch an rechten Papillarmuskeln des Meerschweinchens, die in physiologischer Salzlösung inkubiert sind, gemessen. Die Muskeln werden an einem Ende unter Verwendung bipolarer Elektroden stimuliert, und das propagierte Elektrogramm wird am entgegengesetzten Ende über eine unipolare Oberflächenelektrode aufgezeichnet. ERP wird wie oben unter Anwendung der Extrastimulus-Technik bestimmt. Die Überleitungszeit erhält man aus einem Digital-Speicheroskilloskop durch Messen des Intervalls zwischen dem Stimulusartefakt und der Spitze des Elektrogramms (d. h. die Zeit, die der Impuls braucht, um über die Länge des Muskels zu laufen).
Atrielle und ventrikuläre ERP-Daten wurden auch an anästhesierten oder nicht-anästhesierten Hunden nach der Extrastimulus-Technik gemessen, wobei Atrium oder rechter Ventrikel bei konstanter Impulsfrequenz gehalten werden. Die Verbindungen der Formel (I) können allein verabreicht werden, im allgemeinen werden sie jedoch in Mischung mit einem pharmazeutischen Träger verabreicht, der im Hinblick auf die beabsichtigte Verabreichungsweise und pharmazeutische Standardpraxis gewählt wird. Sie können sowohl an Patienten verabreicht werden, die an Arrhytmien leiden, als auch prophylaktisch an solche, die Arrhythmien möglicherweise entwickeln. Beispielsweise können sie oral in Form von Tabletten, die Streckmittel, wie Stärke oder Lactose, enthalten, oder in Kapseln, allein oder in Mischung mit Streckmitteln, oder in Form von Elixieren oder Suspensionen, die Aroma- oder Färbemittel enthalten, verabreicht werden. Sie können parenteral, ζ. Β. intravenös, intramuskulär oder subkutan, injiziert werden. Zur parenteralen Verabreichung werden sie am besten in Form einer sterilen wäßrigen Lösung verwendet, die andere gelöste Stoffe, z. B. ausreichend Salze oder Glucose, enthalten kann, um die Lösung isotonisch zu machen.
Bei der Verabreichung an den Menschen zur kurativen oder prophylaktischen Behandlung kardialer Erkrankungen, wie ventrikuläre oder supraventrikuläre Arrhythmien einschließlich Vorhof- und Kammerflimmern, liegen orale Dosen der Verbindung der Formel (I) erwartungsgemäß im Bereich von 2 bis 150 mg täglich, eingenommen in bis zu 4 Einzeldosen pro Tag, für einen durchschnittlichen erwachsenen Patienten (70kg). Dosen zur intravenösen Verabreichung liegen erwartungsgemäß im Bereich von 1,0 bis 20mg pro Einzeldosis, je nach Bedarf. Eine «^hwere kardiale Arrvthmie wird vorzugsweise intravenös behandelt, um einen schnellen Rückgang auf den normalen Rhythmus zu erreichen. So können für einen typischen erwachsenen Patienten Einzeltabletten oder -kapseln 2 bis 50 mg an aktiver Verbindung in einem geeigneten, pharmazeutisch annehmbaren Vehikel oder Träger enthalten. Änderungen können in Abhängigkeit vom Gewicht und Zustand der zu behandelnden Person auftreten, wie dem Arzt bekannt.
Daher steift die vorliegende Erfindung eine pharmazeutische Zusammensetzung zur Verfügung, die eine Verbindung der Formel (I) gemäß obiger Definition oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz derselben zusammen mit einem pharmazeutisch annehmbaren Verdünnungsmittel oder Träger umfaßt.
Weiterhin stellt die Erfindung ein Verfahren zur Verhütung oder Verringerung kardialer Arrhythmien beim Menschen zur Verfügung, das die Verabreichung einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formol (I) oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes derselben oder einer pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß obiger Definition an diesen Menschen umfaßt.
Außerdem stellt die Erfindung eine Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz derselben für die Verwendung als Arzneimittel, insbesondere für die Verwendung als antiarrhythmisches Mittel, zur Verfügung. Weiterhin bietet die Erfindung die Verwendung einer Verbindung der Formel (I) oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes derselben für die Herstellung eines Arzneimittels zur Verhütung oder Verringerung kardialer Arrhythmien. Die Verbindungen der Formel (I) können nach den folgenden allgemeinen Wegen hergestellt werden:
(1) Der erste Weg beinhaltet die Acylierung einer Verbindung der Formel (A), worin R und/oder R3-NH2 ist, unter Verwendung eines C|-C4-Alkansulfonylchlorids oder -bromids oder eines Ci-Ci-Alkansulfonsäureanhydrids. Wenn R und R3 beide-NH2 sind, sind selbstverständlich mindestens 2 Äquivalente des Acylierungsmittels erforderlich, und selbstverständlich sind R und R3 im Endprodukt gleich.
Die Reaktion erfolgt typischerweise bei Raumtemperatur und gegebenenfalls in Gegenwart eines Säureakzeptors, wie Pyridin, Triethylamin, Kaliumcarbonat oder Natriumbicarbonat. Die Gegenwart eines Säureakzeptors ist besonders zweckmäßig, wenn ein Alkansulfonylchlorid oder -bromid verwendet wird. Tatsächlich ist es besonders bequem, die Reaktion mit einem AlkansulfonylciMorid in Pyridin durchzuführen. Das Produkt der Formel (I) kann dann in üblicher Weise isoliert und gereinigt werden.
Die Ausgangsmaterialien für diese Acylierung sind in üblicher Weise verfügbar, z. B. wie folgt:
Q-CH2-Het
K-CO,, Rückfluß, organisches Lösungs-
2 3
mittel
-Het
katalytische Hydrierung, (z.B. H2/Raney Ni/344 kPa)
R 2-N-CH2-Het
Rund .Het" sind wie für Formel (I) definiert, und Q ist eine sich abtrennende Gruppe, wie Chlor, Brom, Jod oder Methansulfonyloxy.
(CH2J2-O. + RNH-CH2-Het
K0CO,, Rückfluß, organisches Lösungs-
2 3
mittel
2-N-CH2Het
katalytische Hydrieruna (z.B. H2/Raney Ni/344 kPa)
(CH2)2-N-CH2-Het
R, Het und Q sind wie in (a) oben definiert.
(c) Die Wege (a) und (b) können auch unter Verwendung von Ausgangsmaterialien durchgeführt werden, in welchen der Substituent R3 an .Hot* Nitro anstelle von C,-C4-Alkansulfonamido ist, wodurch eine Dinitrozwischenstufe gebildet wird, die durch katalytische Hydrierung in ein Diaminoausgangsmaterial, d. h. ein Ausgangsmaterial der Formel (A), worin R und R3 beide Amino sind, reduziert werden kann; und
-C4 "Alkyl) SO3NH-^ \-(CH2)2NHR + Q-CH2-Het (R3 in Hat
Rückfluß, organische Lösungsmittel
-C4-Alkyl) SO0
2-N-CH2-Het (R
katalytische Hydrierunq (z.B. H2/Raney Ni/344 kPa)
(Cl~C4~Alkyl)SO2NH
-M-CH2-Hat (R
R ist C1-C4-AIkYl, „Het" in der ersten Stufe ist ein nitrosubstituierter Heterocyclus, wie für Formel (A) definiert, und Q ist eine sich
abtrennende Gruppe, wie in (a) oben definiert.
Die in den Methoden (a) bis (d) verwendeten Ausgangsmaterialien sind entweder bekannte Verbindungen, oder sie können nach
üblichen Techniken hergestellt werden, z. B. durch die in den folgenden Herstellungen veranschaulichten Techniken.
(2) Der zweite Weg zu den Verbindungen (I) kann wie folgt veranschaulicht werden:
1-C 14
(CH0)NHR + Q-CH,-Het—> Verbin-22 2 ^düngen
oder
(C, -C -Alkyl) SO0NH —ff \-(CH0) ,-O. + R1NH-CH -Het-> Verbin-14 2 \ / 2 2 2 düngen (I)
R1 ist C,-C4-Alkyl, .Het" ist wie für Formel (I) definiert, und Q ist eine sich abtrennende Gruppe, wie Chlor, Brom, Jod, C1-C4-Alkylsulfonyloxy (vorzugsweise Methansulfonyloxy), Benzolsulfonyloxy oderToluolsulfonyloxy. Die Reaktion erfolgt typischerweise in einem organischen Lösungsmittel biszur Rückflußtemperatur. Die Reaktion wird vorzugsweise unter Rückfluß durchgeführt. Die Gegenwart eines Säureakzeptors ist fakultativ, jedoch äußerst zweckmäßig, wenn Q Cl, Br oder J ist. Typische Säureakzeptoren sind Pyridin, Triethylamin, Kaliumcarbonat und Natriumbicarbonat. Die Ausgangsmaterialien sind wiederum bekannte Verbindungen oder können in üblicher Weise erhalten werden.
Ausführungsbeispiele
Die folgenden Beispiele, in weichen alle Temperaturen in °C angegeben sind, veranschaulichen die Herstellung der Verbindungen der Formel (I).
Beispiel 1 N-Methyl-N-(3-methyl-5methansulfonamla^benzofur-2-ylmethylM-methansulfonamldophenethylamln
CH3SO2
Methansuifonylchlorid (0,21 g, 1,85mMol) wurde zu einer Lösung aus N-Methyl-N-(3-methyl-5-aminobenzofur-2-ylmethyl)-4-methansulfonamidophenethylamin (vgl. Herstellung 1OB; 0,78g, 1,68mMol) in Pyridin (7ml) zugetropft, und dann wurde die Lösung bei Raumtemperatur 60h gerührt. Das Lösungsmittel wurde abgedampft, und der Rückstand mit Toluol zerrieben. Das Toluol wurde dekantiert, der Rückstand wurde mit wäßrigem Natriumbicarbonat gerührt, und der Niederschlag wurde abfiltriert und aus Methanol umkristalüsiert und ergab die Titelverbindung; Ausbeute 0,38g; F. 142-143,50C. Analyse, %
gefunden C 54,4 H 5,3 N 9,1
berechnet für C21H27N3O5S2 C 54,2 H 5,85 N 9,0
Beispiel 2 N-Methyl-N-(5-methansulfonamldobenzofur-2-ylmethyl)-4-methansiilfonamldophenethylamIn
NH,
Methansuifonylchlorid (0,76g, 6,6mMol) wurde zu einer Lösung aus N-Methyl-N-(5-aminobenzofur-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin (vgl. Herstellung 3; 0,9g, 3,OmMoI) in Pyridin (25ml) zugetropft, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 18h gerührt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand mit wäßrigem Natriumbicarbonat verdünnt und 3mal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet (MgSO4) und eingeengt, und der Rückstand wurde durch Chromatographie an Siliciumdioxid unter Eluieren mit Ethylacetat gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt, eingeengt, und der erhaltene Feststoff wurde aus Ethylacetat/Methanol umkristallisiert und ergab die Titelverbindung; Ausbeute 0,35g; F. 177-1790C. Analyse, %
gefunden C 53,2 H 5,7 N 9,0
berechnet für Cj0H2SN3O6Sj C 53,2 H 5,6 N 9,3
Beispiel 3 N-Methyl-N-lB-methaniulfonamldobenzoxazol^-ylmethyD^-methaniulfonamldophenn/thylamln
H3SO2Cl, \tfyridin
CH-SO2H J ι
Methansulfonylchlorid (0,38g, 3,3mMol) und N-Methyl-N-(5-aminobenzoxazol-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin (vgl. Herstellung 1C; 0,45g, ',SmMoI) in Pyridin (20 ml) ergaben nach gemeinsamer Umsetzung unter ähnlichen Bedingungen wie in Beispiel 2 die Titelverbindung; Ausbeute aus Ethanol 0,25g; F. 174-1760C.
Analyse, %
gefunden C 50,4 H 5,1 N 12,4
berechnet für C19H24N4O6S2 C 50,4 H 5,35 N 12,4
Beispiel 4 N-Methyl-N-(6-methansulfonamldobenzofur-2-ylmethyl)-4-methansulfonamidophenethylamln
Methansulfonylchlorid (0,21 g, 1,8mMol) und N-Methyl-N-(e-aminobenzofur-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin (vgl. Herstellung 2; 0,24g, 0,82 mMol) in Pyridin (3ml) ergaben nach gemeinsamer Umsetzung unter ähnlichen Bedingungen wie in Beispiel 2 die Titelverbindung als Öl; Ausbeute 0,18g.
Analyse, %
gefunden C 53,0 H 5,7 N 9,1
berechnet für C20H25N3Oj1S2 C 53,2 H 5,6 N 9,3
Beispiel 5 N-r/ethyl-N-fe-methansulfonamidochir.ol^-ylmethylJ-^methansulfonamldophenethylamin
Methansulfonylchlorid (0,15g, 1,3 mMol) und N-Methyl-N-(e-aminochinol-2-ylmethyl)-4-aminophenethylamin (vgl. Herstellung
4; 0,17g, 0,37 mMol) in Pyridin (20ml) ergaben nach gemeinsamer Umsetzung unter ähnlichen Bedingungen win in Beispiel 2 die
Titelverbindung; Ausbeute 0,70g aus Ethylacetat; F. 163-165X.
Analyse, %
gefunden C 54,3 H 5,45 N12,1
berechnetfür C2)H26N4O4S C 54,5 H 5,7 N 12,1
Beispiel β N-Methyl-N-[5-methansulfonamldo-2-benzo[b]thlenylme1hylM-methan»ulfonamldophenethylamln
CH
NHSO2CH3
CH3SO2NH
Die Behandlung von N Methyl-N-(5-amino-2-benzo|b]thienylmethyl)-4-aminophenethylamin (0,26g; vgl. Herstellung 13) mit Methansulfonylchlorid (0,23g) in Pyridin gemäß dem Verfahren von Beispiel 2 ergab die Titelverbindung, (0,167g); F. 175-
Analyse, %
gefunden C 50,99 H 5,39 N 8,93
berechnet für C20H25N3O4S3 C 51,37 H 5,39 N8,99
Beispiel 7 N-Ethyl-N-ie-methansulfonamidochlnol^-ylmethyD^-methansulfonamldophenethylamin-hydrochlorid
CH3SO2N H
Methansulfonylchlorid (0,1g, 1,29mMol) wurde mit N-Ethyl-N-(6-aminochinol-2-ylmethyl)-4-
methansulfonamidophenethylamin (vgl. Herstellung 11B; 0,51 g, 1,23mMol) in Pyridin ähnlich dem Verfahren von Beispiel 2 umgesetzt und ergab die freie Base der Titelverbiridung als Gummi. Der Gummi wurde in Ethylacetat gelöst, und die Lösung wurde mit etherischem Chlorwasserstoff verdünnt und zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wurde mit Einer zerrieben und ergab die Titelverbindung als Schaum; Ausbeute 0,06g; F. 96°C.
Analyse, %
gefunden C 50,2 H 5,5 N 10,0
berechnötfürCjjHjsN^Sj-HCI-HjO C 49,75 H 5,9 N 10,5
Beispiel 8 N-fB-Methansulfonamldo^-chlnolylmethyD-N-methyM-methaniulfonamidophenethylamin
ClCH
CH3SO2
NHSO2CH
4-[2-{Methylamino)ethyl)methansulfonanllid (0,228g, 1 mMol; vgl. Herstellung 14(B]) und 2-Chlormethyl-6-methansulfonamidochinolin (0,'i35g, 0,5mMol; vgl. Herstellung 12[D]) wurden in Ethanollösung (5ml) 4h unter Rückfluß erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel unter Vakuum abgedampft und der Rückstand in Methylenchlorid gelöst, mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4), Filtriert und unter Vakuum eingeengt. Der erhaltene Gummi wurde durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter Eiuieren mit methanolhaltigem (0% bis 1 %) Methylenchlorid gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und unter Vakuum zu einem Schaum eingeengt, der aus Ethanol kristallisierte; Ausbeute an Titelverbindung 0,45g; F. 165-166°, spektroskopisch bestätigt als identisch mit dem Produkt von Beispiel 5. Die folgenden Herstellungen, in welchen alle Temperaturen in 0C angegeoen sind, veranschaulichen die Herstellung neuer Ausgangsmaterialien:
Herstellung 1
(A) 2-Chlormethyl-5-nltrobenzoxazol
NH.HCl
'OH OEt
2-Amino-4-nitrophenol (10g, 65mMol) und Ethylchloracetimidat-hydrochlorid (15,4g, 97,5mMol) wurden in Ethanol (100ml) 18h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel durch Abdampfen unter Vakuum entfernt und der Rückstand aus Ethanol umkristallisiert und ergab die Titelverbindung; Ausbeute 9,0g; F. 216-2170C. Analyse, %
gefunden C 45,12 H 2,3 N 13,25
berechnet für C8H6CIN2O3 C 45,2 H 2,4 N 13,2
.3) N-Methyl-N-(5-nitrobenzoxazol-2-ylmethyl)-4-nitrophenethylam!n
2-Chlormethyl-5-nitrobenzoxazol (2,85g, 13,4mMol), N'-Methyl-4-nitrophenethylamin (J.O.C, [1956], 21,45) (2,2g, l2,2mMoi), Kaliumcarbonat (1,85g, 13,4mMol) und Natriumiodid (2,0g, 13,4mMol) wurden in Acetonitril (50ml) 3d unter Rückfluß erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft, der Rückstand wurde mit Wasser verdünnt und 3mal mit MethylenCiiorid extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert uno iur Trockne eingeengt. Das anfallende Öl wurda mit Ether verdünnt und das überstehende Material dekantiert und zur Trockne eingeengt, was einen orangefarbenen Feststoff ergab, c<?r aus Isopropanol umkristsllisiert wurde, und die Titelverbindung ergab; Ausbeute 0,80g.
'H-NMR (CDCI3): δ 8,6 (d, 1 H), 8,3 (dd, 1 H), 8,1 (d, 2 H), 7,C (d, 1 H), 7,35 (d, 2 H), 3,95 (s, 2 H), 2,95 (q, 2 H), 2,85 (q, 2 H), 2,5 (s, 3 H) ppm. (C) N-Methyl-N-(5-amlr,obenzoxazol-2-ylmethyl)-4-amInophenethylamin
N-Methyl-N-(5-nitrobenzoxazol-2-ylmethyl)-4-nitrcphenothylamin (0,73g, ü.imMol) in Ethanol (50ml), das Raney-Nickel (0,1 g) enthielt, wurde unter einer Wasserstoff atmosphäre (344,7 \t?a) 18 h gerührt; danach zeigte die Analyse durch Dünnschichtchromatographie, daß alles Ausgangomaterial verbraucht war (Siliciumdioxid-Chromatographieplatten unter Verwendung von Methylenchlorid/Methanol (19:1) als Lösungsmittel). Dann wurda die Reaktionsmischung filtriert und eingeengt und ergab ein Öl, das mit Toluol einer Azeotropbildung unterworfen und mit Ether zerrieben wurde. Der dekantierte Ether wurde eingeengt und ergab die Titelverbindung als Öl, das ohne weitere Reinigung direkt verwendet wuraa; Ausbeute 0,45g
'H-NMR (CDCI3): δ 7,25 (d, Ϊ H), 6,95 (dd, 3H), 6,65 (dd, 1 H), 6,6 (d, 2 H), 3,8t; (s, 2 H), 2,7 (s, 4H), 2,4 (s, 3H).
Herstellungen 2 bit 4
Die Verbindungen der Herste Jungen 2 und 3 wurden ähnlich der Herstellung 1 (C) durch Reduktion der entsprechenden Dinitroverbindungen (vgl. Herstellungen β und 5) unwr Verwendung von! ij/Raney/Ni/Ethanol/344,7 kPa/Raumtemperatur unter Anwendung von Reaktionszeiten von 4 bzw. 17 h hergestellt. Die Verbindung von Herstellung 4 wurde ähnlich der Herstellung 1 (C), jedoch unter Verwendung von H2/Pd/C in Ethanol bei 206,8kPa für 3h hergestellt, wobei das relevante Dinitroausgangsmaterial Gegenstand von Herstellung 8 ist.
CH,
NO2-
,-N-CH2-Bet'-NO2
NH.
CH.
2-N-CH2-Het'
Herstellung Nr.
-Het'-NO,
-Het'-NH,
1H-NMR
8 (CDCl3) - 7,25 <d. IH); 6,95 (d, 2H); 6,75 (β, IE.,; 6,65 (s, IH); 6,6 (d, 2H): 6,4(e. IH); 3,65 (β. 2Η); 2,6 (m. AH); 2,3 (s. 3H).
S (DMSO/TFA) - 7,75 (d. 2H); 7,3 (m. 5H); 4,7 (d. 2H); 3,4 (q, 4H); 2,85 (β, 3Η).
Herstellung 5
(A) 4-(lsopropylldenamlnoxy)nitrobenzol
iB
Λ,
CH.
Eine Lösung aus Propanonoxim (30g, 0,4MoI) in trockenem Tetrahydrofuran (300ml) wurde langsam zu einer Suspension aus Natriumhydrid (10,8g, 0,45MoI) in trockenem Tetrahydrofuran (50ml) zugefügt. Nach beendeter Gasfreisetzung wurden Dimethylsulfoxid (100ml) und 4-Fluornitrobenzol (57,85g, 0,41 Mol) zugesetzt, und die Reaktionsmischung wurde 2 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung in Wasser gegossen und 3mal mit Ether extrahiert. Die
vereinigten Etherextrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt und ergaben die Titelverbindung,die in Hexan granuliert und filtriert wurde; Ausbeute 67g. Eine Probe (7g) wurde aus Ethanol umkristallisiert; Ausbeute 5g;
F. 104-106°C.
Analyse, %
gefunden C55,6 H 5,05 Ί 14,35
berechnet für C9H10N2O3 C 55,7 H 5,2 N 14,4
(B) a-Methyi-S-nltrobenzofuran
HCOOH/HCl
I I
4-(lsopropylidenaminoxy)nitrobenzol (60g, 0,309MoI) wurde zu Eisessig (530 ml), der gasförmigen Chlorwasserstoff (25g)enthielt, zugefügt, und die Mischung wurde 18h auf 1000C erhitzt. Das Lösungsmittel wurde abgedampft und der Rückstand mit
Cyclohexan einer Azeotropbildung unterworfen; dies ergab ein Öl, das mit Wasser verdünnt und 3mal mit Methylenchlorid
extrahiert wurde. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit 10%iger wäßriger Natriumhydroxidlösung und Wassergewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt und ergaben die Titelverbindung; Ausbeute 46g. Eine Probe (5 g) wurde aus
Isopropanol umkristallisiert; Ausbeute 2,5g; F. 93-950C.
Analyse, %
gefunden C 61,2 H 4,1 N 7,9
berechnetfürC9H,NO3 C61.0 H4.0 N7.9
(C) 2-Brommethyl-5-nitrobenzofuran
N-Bromsuccinimid, °2N
Benzoyl-peroxid
N-Bromsuccinimid (1,1g, 6,2 mMol) wurde portionsweise zu einer Lösung aus 2-Methyl-O-nitrobenzofuran (1,0g, 5,6mMol) und Benzoyiperoxid (50mg) in Tetrachlorkohlenstoff (50ml) zugefügt, und die Reaktionsmischung wurde in Gegenwart von hellem Licht 6h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde die Reaktionsmischung abgeküh·.: filtriert und das Filtrat zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wurde aus Petroiethe,- umkristallisiert und ergab die Titelverbipdung; Ausbeute 0,75g; F. 95-980C. Analyse, %
gefunden C41.7 H2,4 N5,3
berechnet für C9H6BrNO3 C 42,2 H 2,4 N 5,5
(D) N-Methyl-N-(5-nitrobenz<ifur-2-ylmethyl)-4-nitrophenetltylamln
N-Methyl-4-nitrophenethylamin 60,41 g, 2,3mMol), 2-3rommethyl-5-nitrobenzofui an (0,66g, 2,BmMoI), Natriumiodid (0,39g, 2,6mMol) und Kaliumcarbonat (0,36g, 2,6mMol) wurden in Acetonitril (50ml) 8d au* Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft, Wasser wurde zugesetzt und die Mischung 3mal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeongt und ergaben einen halbfesten Stoff, der aus Isopropanol umkristallisiert wurde und die Titelverbindung ergab; Ausbeute 380mg.
'H-NMR (DMSCTrA): δ 8,75 (s, 1 H), 8,3 (, 1 H), 8,2 (d, 2H), 7,9 (d, 1 H), 7,6 (d, 2H), 7,45 (s, 1 H), 4,75 (t, 2H), 3,2 (t, 2H), 2,9 (s, 2H), 2,5 (s, 3H).
Herstellung β
(A) 2-Brommethyl-6-nrirobenzofuran
N-Bromsuccinimid (.NBS*) (1,11 g, 6,2 mMol) wurde zu einer Lösung aus 2-Methyl-6-nitrobenzofuran (1,00g, 5,65 mMol) und Azobisisobutyronitril (20mg) in Tetrachlorkohlenstoff zugefügt, und die Mischung wurde in Gegenwart von hellem Licht 1 Vi h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft, und der Rückstand wurde in Methylenchlorid gelöst, mit Wasser gewaschen, getrocknet (MgSO4), zur Trockne eingeengt und durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter E'uieren mit Methylenchlorid/Hexan (7:3) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt und ergaben die Titelverbindung; Ausbeute 1,43g. Die "ri-NMR-Daten zeigten deutlich, daß das Produkt 20% 2-Dibrommethyl-6-nitrobenzofuran enthielt; es wurde jedoch nicht als notwendig erachtet, dieses zu entfernen, und das Produkt wurde direkt ohne weitere Reinigung verwendet
(B) N-Methyl-N-(6-n!trobenzoxazol-2-ylmethyl)-4-n!trophenethylamln
N-Methyl-4-nitrophenethylamin (0,84g,4,7mMol), 2-Brommethyl-6-nitrobenzofuran (1,2g,4,7mMol), Natriumiodid (0,7g,
4,7 mMol) und Kaliumcarbonat (0,71 g, 5,2 mMol) wurden in Acetonitril 18h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Die abgekühlte
Reaktionsmischung wurde anschließend filtriert und das Filtrat zur Trockne eingeengt und durch Chromatographie an Siliciumdioxid unter Eluieren mit Methylenchlorid/Hexan (1:1), gefolgt von Methylenchlorid/Methanol (19:1), gereinigt. Die
produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt, und der Rückstand wurde mit entfärbender Tierkohle in Ethanolbehandelt und ergab ein Öl, das sich beim Stehen verfestigte. Umkristallisction des Feststoffes aus Ethanol/Methylenchloridergab die Titelverbindung; Ausbeute 0,27g; F. 69-69,5cC.
Analyse, %
gefunden C 60,8 H 4,8 N 11,8
berechnet für C18H17N3O5 C60.8 H4,8 N11,8
Ή-NMR (CDCI3): δ 8,3 (s, 1 H), 8,15 (dd, 1 H), 8,1 (d, 2H), 7,55 (d, 1 H), 7,35 (d, 2H), 6,65 (s, 1 H), 3,8 (s, 2 H), 2,95 (t, 3H), 2,75 (t, 3H),
Herstellung 7
(A) 2-Hydroxymethyl-3-methyl-5-nltrobenzofuran
CH.
1 m Diboran in Tetrahydrofuran (18,0ml, 18,OmMoI) wurde zu einer Suspension aus 3-Methyl-5-nltrobenzofuran-2-carbonsäure (1,1 g, 5mMol) in Tetrahydrofuran bei 0°C zugetropft. Ls wurde bei O0C weitere 30min und dann bei Raumtemperatur 18h gerührt, dann wurde ein zweiter Anteil Diboran (5,0 ml) zugefügt und die Reaktionsmischung 2,5 h einer Ultraschallbehandlung unterworfen. Dann wurde Methanol vorsichtig zur Reaktionsmischung zugefügt und des Lösungsmittel abgedampft. Der Rückstand wurde in Ethylacetat aufgenommen, mit wäßrigem Natriumcarbonat gewaschen, getrocknet (MgSO4), das Lösungsmittel wurde durch Abdampfen unter Vakuum entfernt und durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter Eluieren mit Methylenchlorid gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt und ergaben die Titelverbindung; Ausbeute 0,96g. Eine Probe wurde aus Ethylacetat umkristallisiert; F. 149-150°C. Analyse, %
gefunden C 57,9 H 4,2 N 6,7
berechnet für C10H9NO4 C 58,0 H 4,4 N 6,8
(B) 2-Chlormethyl-3-methyl-5-nitrobenzofuran
CH 0,N. ^f^ ^" 3 socl
Thionylchlorid (1,48g, 1,24mMol) wurde zu einer Lösung aus 2-Hydroxymethyl-3-methyl-5-nitrobenzofuran (0,86g, 4,15mMol) in Methylonchlorid (10ml) und Pyridin (2 Tropfen) zugetropft, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 24h gerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung mit Wasser verdünnt, die organische Phase wurde abgetrennt und die wäßrige Phase mit MeVhylerxhlorid erneut extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit wäßrigem Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet (Na2SO4), und das Lösungsmittel wurde abgedampft, was die Titelverbindung zurückließ; 0,93g. Ein Teil wurde aus Ethanol umkristallisiert; F. 141-1420C
Analyse, %
gefunden C 52,95 H 3,7 N 6,0
berechnet für Ci0H8CINO3 C 53,2 H3 6 N 6,2
HERSTELLUNG 8 N-Methyl-N-(6-nlt.ochinol-2-ylmethylM-nitrophenethylamln
CH2CH2NHCH3 + ClCH2
N-Methyl-4-nitrophenethylamin (0,39g, 2,15mMol) und 2-Chlormethyl-6-nitrochinolin (0,40g, 2,1 mMol) wurden in Ethanol (30ml) 6h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand mit 2m Salzsäure verdünnt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die wäßrige Schicht wurde mit wäßrigem Natriumcarbonat (auf pH ~ 12) basisch gemacht und 3mal mit Methylenchorid extrahiert. Diese letzgenannten organischen Extrakte wurden vereinigt, getrocknet (MgSO4) und zu einem Öl eingeengt, das durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter Eluierei. .nit methanolhaltigem (0% bis 1 %Ö) Methylenchlorid gereinigt wurde. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und zu einem Feststoff eingeengt, der aus Ethanol umkristallisiert wurde und die Titelverbindung ergab; Ausbeute 0,21 g; F. 104-1050C.
Analyse, %
gefunden C62.4 H4,7 N 15,2
berechnet für C11Hi(N4O4 C62.3 H4,95 N 15,3
'H-NMR (CDCI3): δ 8,9 (d, 1 H), 8,5 (dd, 1 H), 8,3-8,1 (m, 3 H), 7,6 (d, 1 H), 7,35 (d, 1 H), 3,95 (s, 2 H), 3,0 (t, 2 H), 2,8 (t, 2 H), 2,4 (S. 3 H).
HERSTELLUNG 9 (A)(4-Methansulfonamidophenethy!mesylat
OH
CH3SO2Cl
Pyridin
CH3SO2
Methansulfonylchlorid (146,6g,1,28Mol) wurde zu einer Lösung aus 4-Amlnophonethylalkohol (82,3g, 0,6MoI) in Pyridin (700 ml) zugetropft, und die Mischung wurde bui Raumtemperatur 18 h gerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung in Wasser (700ml) gegossen und der Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Ethyiacetat umkristalliert, was die Titelverbindung ergab; Ausbeute 31 g; F. 134-1360C. Weitere 14,5g Produkt erhielt man durch Konzentrieren der Mutterlaugen unter Vakuum.
(B)N-Benzyl-N-ethyl-4-methansulfonamldophenethylamln
OSO2CH3
CH3SO2
PhCH NHEt
CH3SO2
4-Methansulfonamidophenthylmesylat (10g, 34mMol) und N-Ethylbenzylamin (10ml, 67mMol) wurden in Ethanol (80ml) 3h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Das Lösungsmittel wurde abgedampft, der Rückstand wurde in 2m Salzsäure aufgenommen und zweimal mit Methylenchlorid gewaschen. Die wäßrige Schicht wurde mit Natriumcarbonat (auf pH ~ 12) basisch gemacht und mit Methylenchlorid extrahiert. Der letztgenannte organische Extrakt wurde getrocknet (MgSO4) und zu einem Öl eingeengt, das sich bei Zerreiben mit Diisopropylether verfestigte. Der Feststoff wurde abfiltriert und verworfen und das Filtrat unter Vakuum zur Titelverbindung als Öl eingeengt; Ausbeute 4,4g
'H-NMR (CDCI3): 57,2 (s, 5H), 7,05 (s, 4H), 3,6 (s, 2H), 2,95 (s, 3H), 2,70(s,4H), 2,40 (q, 2H), 1,1 (t, 3H).
(C) N-Ethylen-4-methansulfonamidophenethylamin
CH .,CH
CH,SO„N
CH2CH3
CH3SO3N H
N-Benzyl-N-ethyl-4-methansulfonamidophenethylamin (4,3g, 12,9mMol) wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre (344,7kPa) in Ethanol (50ml), das 10% Pd/C (0,5g) enthielt, 5 h gerührt. Dann wurde die Mischung filtriert, eingeengt und der Rückstand mit Ether zurrieben und ergab die Titelverbindung; Ausbeute 2,6g; F. 125-128°C
NMR (CDCI3/DMSO): 57,06 (s, 4H), 4,9 (s, 2H), 2,86 (s, 2H), 2,8 (s, 2H), 2,65 (q, 2H), 1,05 (t, 3H).
HERSTELLUNG 10 (AIN-Methyl-N-IS-methyl-S-nltrobenzofur^-ylmethylM-methansulfonamldophenethylamln
CH3SO2N
CH3SO2N
N-Methyl-4-methansulfonamidophenethylamin (1,66g, 7,3mMol) und 2-Chlormethyl-3-methyl-5-nitrobenzofuran (vgl.
Herstellung 7 B; 0,82 g, 3,6mMol) wurden in Ethanol (2OmI) 3 h auf Rückflußterriperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter Eluieren mit Methylenchlorid/Hexan (4:1), gefolgt von Methylenchlorid, das Methanol (0% bis 5%) enthielt, gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt, und der Rückstand wurde aus Ethanol umkristallisiert und ergab die Titelverbindung; Ausbeute 1,52g;
F. 124-124,50C.
Analyse, %
gefunden C57.7 H5.65 N 10,0
berechnet für C20H23N3O6S C 57,5 H 5,55 N 10,1
1H-NMR (CDCI3); 68,45 (d, 1 H), 8,25 (dd,1 H), 7,5 (d, 1 H), 7,2 (q, 4H), 3,8 (s, 2H), 3,05 (s, 3H), 2,9 (t, 2H), 2,75 (t, 2H), 2,4 (s, 3H), 2,35
(B)N-Methy!-N-(3-methyl-5-amlnobenzofur-2-ylmethyl)-4-methansulfonamldophenethylamln
(CH2J2-N(CH3)
H2/Raney Ni
CH SO NH
CH3 )-CH
NH-
Die katalytische Hydrierung des Produktes von Teil IA) (0,7g) ähnlich zu Herstellung 1 (C) mit einer Reaktionszeit von 4 h ergab die Titelverbindung (0,65g).
1H-NMR(CD3OD): 67,25 (m, 6H), 6,9 (d,1 H), 6,8 (cM. 1 H),3,8(s,2H),2,95(s,3H),2,9lm, 2H); 2,7 (m, 2H) 2,4 (s,3H),2,35(s,3H).
HERSTELLUNG 11 (A)N-Ethyl-N-(6-nltrochlnol-2-ylmethyl)-4-methansulfonam)dophenethylamln
CH3SO2
CH3SO2
N-Ethyl-4-methansulfonamidophenethylamin (vgl. Herstellung 9 (C); 1,7g, 7,OmMoI) und 2-Chlormethyl-6-6-nitrochinolin (0,78g, 4,1 mMol) wurden in ethanol (50ml) 4h auf Rückflußtemperatur erhitzt. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand mit wäßrigen Natriumcarbonat verdünnt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4), eingeengt und der Rückstand durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unter Eluieren mit Methylenchlorid gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt und ergaben dieTiteiverbindung als Öl; Ausbeute 0,56g.
'H-NMR (CDCI3): 58,6 (d, 1 H), 8,3-8,0 (m, 2 H), 7,6 (d, 1 H), 7,1 (s, 1 H), 7,0 (s, 4 H), 3,9 (s, 2 H), 2,9 (s, 2 H), 2,7 (s, 2 H), 2.65 (q, 2 H), 1,05 (t,3H).
(BIN-Ethyl-N-ie-amlnochlnol^-ylmethylM-methansulfonamldophenethylamln
CH3SO2NH
H2/Pd/C
CH3SO2NH-/ \-(CH2).,-
"ca
Das Produkt aus Teil (A) (0,55g) wurde ähnlich zu Herstellung 1 (C), jedoch unter Verwendung von H2 über 5% Pd auf C in
Ethylacetat bei 103,4kPa für 3 h katalytisch hydriert und ergab die Titelverbindung (0,51 g).
'H-NMR (CDCIj): δ 7,7 (d, 1 H), 7,5 (d, 1 H), 7,15 (d, 1 H), 6,9 (breites s, 5H), 6,65 (d, 1 H), 3,75 (s, 2H), 2,95 (s, 3H), 2,6 (s, 4H), 2,5 (q, 2 H), 0,95 (t, 3 H).
HERSTELLUNG 12
(A) 6-Amlno-2-methylchinolin
2-Methyl-6-nitrochinolin (18,8g) wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre von 206,8kPa 2 h in einer 5% Pd/C enthaltenden
Ethanollösung gerührt. Der Katalysator wurde abfiltriert, das Filtrat wurde unter Vakuum zu einem kleinen Volumen eingeengt, und der erhaltene Niederschlag wurde abfiltriert, mit Ethanol und Ether gewaschen und zur Titelverbindung getrocknet;
Ausbeute 13,2g; F. 188-189'.
Analyse, %
gefunden C75.7 H6,4 N 17,6
berechnetfürCloH,oN2 C75.9 H6,4 N17.7
(Bie-Methansulfonamldo^-methylchinolin
2 CH3SO2Cl
Pyridin
Methansulfonylchlorid (6,2ml) wurde unter Rühren zu einer Lösung aus 6-Amino-2-methyichinolin (12,5g) in Pyridin (100ml), gekühlt auf 5°, zugetropft. Es wurde weitere 17 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde das Pyridin unter Vakuum abgedampft, der Rückstand wurde mit wäßrigem Natriumblcarbonat verdünnt und 3mal mit Methylenchorid extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen, getrocknet (MgSO4) und unter Vakuum zur Titelverbindung eingeengt; Ausbeute 13,0g; F.151-153°C
Analyse, %
gefunden C 55,4 H 5,2 N11.6
berechnetfürC„HnN2O2S C55,9 H5,1 N11.9
(C)e-Methansu!fonamldo-2-methylchinolln-1-oxld
m-Chlorperbenzoesäure (,MCPBS") (5,2g) wurde portionsweise zu einer Lösung aus 6-Methansulfonamido-2-methylchinolin (6g) in Methylenchlorid zugefügt, und es wurde 17h weitergerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung mit wäßrigem Natriumcarbonat verdünnt und die organische Schicht abgetrennt. Die wäßrige Schicht wurde mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit wäßrigem Natriumcarbonat gewaschen, getrocknet (MgSO4) und unter Vakuum zu einem Feststoff eingoengt, der aus Ethanol umkristallisiert wurde und die Titelverbindung ergab; Ausbeute 1,6; F. 241-2430C
Analyse, %
gefunden C52.5 H4.95 N 11,0
berechnetfürCiHuNjOaS C52.4 H4,8 N11.1.
(D)2-Chlormethyl-6-methansulfonamidochinolin
H ASO2CH3
ISO2CH3
p-Toluolsulfonyl-
chlorid ClCH
6-Methansulfonamido-2-methylchinolin-1-uxid (1,65g) und p-Toluolsulfonylchlorid (!,72g) wurden in 1,2-Dichlorethanlösung 1 h unter Rückfluß erhitzt, und dann wurde die Reaktionsmischung bei Raumtemperatur 17h stehen gelassen. Die Reaktionsmischung wurde zweimal mit wäßrigem Natriumcarbonat gewaschen, getrocknet (MgSO4) und unter Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie an Siliciumdioxid unte. Eluieren mit methanolhaltigem (0% bis 1 %) Methylenchlorid gereinigt. Die produkthaltigon Fraktionen wurden vereinigt und eingeengt und ergaben einen Gummi, der sich bei Zerreiben mit Ether verfestigte. Umkristallisation aus Toluol ergab die Titelverbindung; Ausbeute 0,75g; F. 160-162°. Analyse, %
gefunden C49,3 H3,9 N 10,1
berechnetfürCnH,,N2CIS C48,8 H4,1 N 10,35
HERSTELLUNG 13 (A)2-Chlormethyl-5-nitrobenzo/b/thiophen
HOCH
SCCl
Pyridin
Thionylchlorid (1,0ml) wurde unter Rühron zu einer Mischung aus 5-Niirobenzo/b/thiophen-2-methanol (1,0g) und Pyridin (2 Tropfen) in Dichlormethan (10ml) zugetropft. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 4 h gerührt und dann mit Wasser, gefolgt von wäßriger Natriumcarbonatlösung, gewaschen und anschließend getrocknet (Na2SO4). Das Lösungsmittel wurde abgedampft und der Rückstand an Siliciumdioxidgpf chromatogrephiert. Elution mit Dichlormethan ergab einen Feststoff, der aus Ethylacetat kristallisiert wurde und die Titelve:bindung (0,73g); F. 110-1120C; ergab, die direkt in der nächsten Slufe verwendet wurde.
(BlN-Methyl-N-IS-nitro^-benzo/b/thienylme^iylM-nitrophenethylamln
.NO,
ClCH
K2CO3
Eine Mischung aus dem Produkt aus Teil (A) oben (3,20g), N-Methyl-4-nitrophenethylamin (2,52g), wasserfreiem Kaliumcarbonat (4,0g) und Acetonitril (40ml) wurde unter Hühren 20h unter Rückfluß erhitzt und dann abgekühlt und filtriert.
Der Rückstand wurde mit Acetronitril gewaschen, und das Filtrat und die Waschmaterialien wurden vereinigt und eingeengt und ergaben ein Öl, das an Siliciumdioxidgel chromatographiert wurde. Elution mit Dichlormethan ergab zuerst eine Verunreinigung, dann das reine Produkt. Die produkthaltigen Fraktionen wurden eingeengt und ergaben die Titelverbindung (4,17g); F.76-78°C (auslsopropanol).
Analyse, %
gefunden C57.8 H4,4 N 11,1
berechnet für CsH17N3O4S C58,2 H4,6 N 11,3
(C) N-Methyl-N-/5-amino-2-benzo/b/thlenylriiathyl/-4-amlnophenethylamin
SnCl,
Eine Mischung aus dem Produkt von (B) oben (1,0g) und Zinn-ll-chlorid-dihydrat (6,07g) in Ethanol (100ml) wurde 8h unter Rückfluß erhitzt und dann eingeengt. Ein Überschuß an 20%iger wäßriger Natriumhydroxidlösung wurde zugefügt und die Mischung einige Male mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mi'i Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und eingeengt und ergaben ein Öl, das an Siliciumdioxidgel chromatographiert wurde. Elution mit Dichlormethan/Methanol (99:1) ergi ύ eine Verunreinigung, die weitere Elution mit Dichlormethan/Methanol (98:2) ergab nach Sammeln und Einengen der entsprechenden Fraktionen das Produkt als Öl (0,30g), das unmittelbar im Verfahren von Beispiel 6 verwendet wurde.
HERSTELLUNG 14 (A)4-/2-(Methansulfonyloxy)ethyl/-methansulfonanilld
CH-.SO,C1
si/
Methansulfonylchlorid (50ml) wurde über 0,5h unter Rühren zu einer Lösung aus 4-Aminophenethylalkohol (41,15g) in Pyridin (350ml) bei 0" zugetropft. Die Mischung wurde sich auf Raumtemperatur erwärmen ^lassen und über Nacht gerührt. Dann wurde die Mischung auf Wasser (700ml) gegossen, aus dem ein orangefarbener Feststoff kristallisierte. Nach Filtration wurde c er Feststoff in Methylenchlorid gelöst, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Filtrat erneut eingeengt. Kristallisation C9S erhaltenen Feststoffes aus Ethylacetat ergab die Titelverbindung; 45,4g; F. 13&-13/°C. Analyse, %
gefunden C40,6 H 5,2 N 4,9
berechnet fü: C10Hi6NO6S2 C40,9 H5,1o N4,8
(B)4-/2-'.Methylamino)ethyl/methansulfonanllid
CH3SO2NH-
H2CH2OSO2CH3
CH3NH3
.-TV-
Zu einer Lösung aus 4-/2-(Methansulfonyloxy)ethyl/methansulfonanilid (10,3g) in Ethanol (20ml) wurde eine Lösung aus Methylamin in methyliertem Industriespiritus (30ml einer 33%igen Lösung) zugefügt. Die 1.lischung wurde unter Rühren in einem Druckgefäß 17 h auf 85" erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde die erhaltene Lösung zur Trockne eingeengt, der Rückstand wurde in Wasser gelöst und die erhaltene Lösung durch Zugabe von Natriumhydroxid (1,4 g) in Wasser (12 ml) basisch gemacht. Einengen ergab einen weißlichen Feststoff, der an Siliciumdioxid (,Kieselgel 60" - Warenzeichen) unter Eluieren mit Methylenchlorid/Methanol (3:1) chromatographiert wurde. Sammeln und Einengen der geeignete.1 Fraktionen ergab einen weißlichen Feststoff (4,8g), der aus Ethylacetat/Methanol kristallisiert wurde und die Titelverbindu.ig ergab; 1,8g; F. 133-1350C
Analyse, % gefunden C52,5 H7,1 η 12,2
C52.6
H7,1
N 12.3

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    1. Vorfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
    R1t
    (C1-C4 -AHCyI)SO2NH-T x\—(CH2) 2 " N " GH2 "' Hefe
    oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes derselben, oder gegebenenfalls einer pharmazeutischen Zusammensetzung, worin R1 Ci-C4-Alkyl ist; und „Het" eine Gruppe der Formel
    ,2
    MSO
    oder
    MSO2
    ist, worin
    R2 H, CH3 oder C2H5 ist, und X O, S oder NR4 ist, worin R4 H oder CH3 ist, gekennzeichnet durch
    entweder
    (A) die Acylierung einer Verbindung der Formel .
    *a -i _ V-(CHO)O - H -
    2)2
    CH2 - Het
    worin
    R" C1-C4-AIkYl ist, und „Het" eine Gruppe der Formel
    Ru oder
    worin R2 und X wie oben definiert sind und Rb-NH2 oder-NHSO2-(C,-C4-Alkyl) ist, mit der
    Bedingung, daß Ra und Rb nicht beide -NHSO2(C1-C4-AIkYl) sind;
    mit einem CrA-Alkansulfonylchlorid oder -bromid oder einerr. C^d-Alkansulfonsäureanhydrid;
    oder
    (B) die Umsetzung einer Verbindung der Formel
    -AlKyI)SO2M
    mit einer Verbindung der Formel R--CH2-H^i ,
    worin einer dor Substituenten Rc und Rd -NHR1 und der andere eine sich abtrennende Gruppe ist und R1 und „Het" wie oben definiert sind;
    wobei Verfahren (A) oder (B) gegebenenfalls durch die Umwandlung des Produktes der Formel (I) in ein pharmazeutisch annehmbares Salz gefolgt wird und gegebenenfalls durch das Mischen einer Verbindung der Formel (I) oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes derselben mit einem pharmazeutisch annehmbaren Verdünnungsmittel oder Träger.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 (B), gekennzeichnet dadurch, daß die sich abtrennende Gruppe Chlor, Brom, Jod, Ci-C^AIkansulfonyloxy oder Toluolsulfonyloxy ist.
  3. 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die Reaktion in Gegenwart eines Säureakzeptors durchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß eine Verbindung der Forme! (I) hergestellt wird, worin
    R-NHSO2CH3 ist und
    R CH2 oder C2H5 ist und
    „Het" eine Gruppe der Formel
DD31636288A 1988-06-02 1988-06-02 Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide DD281599A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD31636288A DD281599A5 (de) 1988-06-02 1988-06-02 Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD31636288A DD281599A5 (de) 1988-06-02 1988-06-02 Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD281599A5 true DD281599A5 (de) 1990-08-15

Family

ID=5599719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD31636288A DD281599A5 (de) 1988-06-02 1988-06-02 Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD281599A5 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3879292T2 (de) Substituierte aromatische sulfonamide als mittel gegen glaukom.
DE69300532T2 (de) Naphtylalkylamine, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen.
AT390732B (de) Pharmazeutika enthaltend pyrazole
DE3878708T2 (de) Thiazolderivate mit aktivitaet auf das cholinergische system, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende pharmazeutische zusammenstellungen.
DE69712084T2 (de) Aminothiazole derivate, ihre herstellung und sie enthaltenden pharmazeutischen zusammensetzungen
DE3736664A1 (de) Tetrahydro-furo- und -thieno(2,3-c)pyridine, ihre verwendung als arzneimittel und verfahren zu ihrer herstellung
DE69903143T2 (de) Chromanon und thiochromanon derivate
AT399338B (de) Neue substituierte benzamide, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische zusammensetzungen, die diese benzamide enthalten
DE4430639A1 (de) Verwendung von 5-substituierten Pyridin- und Hexahydrochinolin-3-carbonsäurederivaten
DD264919A5 (de) Verfahren zur herstellung von 5-hydroxy-3-aminochromanen
AT368125B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-aminoalkyl- fluorenen und von deren salzen
DD281596A5 (de) Verfahren zur hersteung antiarrhytmischer mittel
EP0185909B1 (de) 5-Alkyl-1-phenyl-2-piperazinoalkylpyrazolin-3-on-Verbindungen sowie Verfahren und Zwischenprodukte zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DD280965A5 (de) Verfahren zur herstellung von antiarrhythmisch wirkenden mitteln
DE3586411T2 (de) Dopamin-antagoniste.
DE69102477T2 (de) 3-Aminochroman-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen.
DD268937A5 (de) Verfahren zur herstellung bestimmter sulfonamide und ihre verwendung als antiarrhythmische mittel
EP0155903B1 (de) Indolophenanthridine, ihre Herstellung und Verwendung
DE2633889C2 (de) Neue Aminobenzocyclohepten-Derivate und deren Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen
DE69406284T2 (de) N-((1-(4-fluorphenoxy)butyl)-4-piperidinyl)-n-methylamino-2-benzothiazolyl als klasse iii antiarrythmika
DE69810560T2 (de) Indanol-Derivate, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen
DD281599A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer sulfonamide
DE2106038C3 (de) 2-Imidazolin-2-ylamino-benzo [b] thiophene und diese enthaltende pharmazeutische Präparate
DE2550005A1 (de) Phenylpyridylaminderivate, verfahren zu deren herstellung und sie enthaltende arzneimittel
DE1817740C3 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee