DD281620A5 - Band-schleifaggregat zum abschleifen von unregelmaessigkeiten an der schienenkopfflaeche einer oder beider schienen eines verlegten gleises - Google Patents

Band-schleifaggregat zum abschleifen von unregelmaessigkeiten an der schienenkopfflaeche einer oder beider schienen eines verlegten gleises Download PDF

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DD281620A5
DD281620A5 DD88315427A DD31542788A DD281620A5 DD 281620 A5 DD281620 A5 DD 281620A5 DD 88315427 A DD88315427 A DD 88315427A DD 31542788 A DD31542788 A DD 31542788A DD 281620 A5 DD281620 A5 DD 281620A5
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DD
German Democratic Republic
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belt
grinding
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DD88315427A
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Josef Theurer
Herbert Woergoetter
Original Assignee
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/12Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
    • E01B31/17Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding
    • E01B31/175Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding using grinding belts

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Band-Schleifaggregat, zum Abschleifen von Unregelmaeszigkeiten an der Schienenkopfflaeche einer oder beider Schienen eines verlegten Gleises mit einem ueber Spurkranzraeder am Gleis verfahrbaren und mit einem hoehenverstellbaren Aggregatrahmen verbundenen Tragrahmen. Am Aggregatrahmen ist ein Schleifaggregat mit einem endlosen, um Umlenkrollen gefuehrten und jeweils ueber einen Antrieb in Drehung versetzbaren bzw. mittels einer Spannvorrichtung spannbaren Schleifband und einer an das Schienenkopfprofil andrueckbaren Anpreszrolle gelagert. Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Band-Schleifaggregates, welches mit einer Schienenschleifmaschine eine hohe Schleifgenauigkeit und Gleichmaeszigkeit ueber die gesamte Fahrflaeche des Schienenkopfes sowie auch eine hohe Schleifleistung ermoeglicht. Dies wird dadurch erreicht, dasz zur Einstellung der Arbeitsbewegung und der Abtragtiefe des Schleifaggregates bzw. des endlosen Schleifbandes mit der Anpreszrolle der fahrbare Tragrahmen und/oder der Aggregatrahmen mit einer ueber einen fernbetaetigbaren Antrieb beaufschlagbaren Hoehenverstell-Einrichtung verbunden bzw. ausgebildet ist. Fig. 6{Band-Schleifaggregat; Abschleifen; Schienenkopfflaeche; Spurkranzraeder; Gleis; Aggregatrahmen; Tragrahmen; spannbaren Schleifband; Schienenkopfprofil; Anpreszrolle; Abtragtiefe; Hoehenverstell-Einrichtung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung botrifft ein Band-Schleifaggregat zum Abschleifen von Unregelmäßigkeiten an der Schienenkopfoberfläche einer oder beider Schienen eines verlegten Gleises mit einem über Spurkranzräder am Gleis verfahrbaren und mit einem höhenverstellbaren Aggregatrahmen verbundenen Tragrahmen, wobei am Aggregatrahmen ein Schleifaggregat mit einem endlosen, um Umlenkrollen geführten und jeweils über einen Antrieb in Drehung versetibaren bzw. mittels einer Spannvorrichtung spannbaren Schleifband und einer an das Schienenkopfprofil andrückbaren Anpreßrolle gelagert ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist - gemäß DD-PS135632 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - bereits eine kontinuierlich verfahrbare Schienenschleifmaschine zum Abschleifen von Unregelmäßigkeiten an Schienenkopfoberflächen bekannt. Diese Schleifmaschine weist mehrere in Maschinenlängsrichtung hintereinander ungeordnete Werkzeugrahmen mit Rutschersteinen als Schleifwerkzeuge auf. Über eine als Kurbelantrieb ausgebildete Antriebseinrichtung sind die Werkzei: grahmen für eine hin- und hergehende Arbeitsbewegung der Rutschersteine in Bewegung setzbar. Da diese hin· und hergehende Arbeitsbewegung zusätzlich der durch dio kontinuierliche Arbeitsvorfahrt bewirkten Arbeitsbewegung überlagert ist, wird mit dieser bekannten Schleifmaschine eine relativ hohe Schleifleistung erzielt. In Fig. 6 der erwähnten Patentschrift ist als weitere Ausführungsvariante der Schleifwerkzeuge ein endloses, um zwei In Schienenlängsrichtung hintereinander angeordnete Umlenkrollen umlaufendes, höhenverstellbares Schleifband vorgesehen. Dieses wird durch einen Antriebsmotor in eine kontinuierliche Umlaufgeschwindigkeit versetzt und erhält eine der Fahrbewegung der Maschine überlagerte, zusätzlich kontinuierliche Arbeitsbewegung. Auf diese Weise ist eine besonders hohe Schleifleistung bei einem qualitativ hochwertigen Schleifergebnis erzieibai.
Es Ist auch - gemäß AT-PS 221131 - bereits ehe Schleifmaschine mit einem ein Schleifband aufweisenden Schleifaggregat bekannt, das höhenverstellbar an den Maschinenrahmen angelenkt und über Spurkranzrollen am Gleis verfahrbar ist. Das Schleifband wird um zwei der Schienenkopffläche gegenüberliegende Eckrollen umgelenkt und anschließend um eine Antriebskurbel aufgewickelt. Sobald der im Einsatz befindliche Abschnitt des Schleifbandes abgenützt ist, erfolgt ein Aufwickeln dieses Abschnittes, wobei gleichzeitig ein entsprechender Abschnitt von einer Vorratsrolle des Schleifbandes freigegeben wird.
Eine solche Schleifmaschine kann aber, da die Schleifbewegung lediglich durch die Arbeitsvorfahrt der Maschine erfolgt, nur eine sehr geringe Schleifwirkung bzw. -leistung erbringen, wobei weiteres die praktisch punkt- bzw. linienförmige Anlage des Schleifbandes ohne Drehvorschub nur eine kurze Lebensdauer des Schleifbcndes bedingt.
Schließlich Ist-gemäß EU-BI-0110246-auch noch eine von Hand aus auf einer oder beiden Schienen eines Gleises verfahrbare Schienenschleifmaschine bekannt. Diese weist einen Ober Spurkranzrollen am Gleis abgestützten Aggregatrahmen mit einem um zwei Umlenkrollen geführten, endlosen Schleifband auf. Ein mit dem Schleifband und einem Antriebsmotor verbundener Tragrahmen ist jeweils über eine Spindel zum Aggregatrahmen von Hand aus höhenverstell· und um eine vertikale Drehachse verdrehbar. Der Tragrahmen ist außerdem noch mitsamt dem Schleifband um eine in Gleislängsrichtung verlaufenden Achse zum Aggregatrahmen von Hand aus verschwenkbar, wodurch eine gewünschte Neigung des Schicifbandes zum Schienenkopf einstellbar sein soll. Zur Entfernung der von Hand aus verfahrbaren Schleifmaschine aus dem Gleis «ind auf einem Ausleger befindliche Laufrollen vorgesehen. Eine derartige, lediglich zum Handschleifen ausgebildete leich'e Maschine ist jedoch in ihrer Schleifleistung sehr eingeschränkt und nur zur Bearbeitung kleinerer Streckenabschnitte vorgesehen, wobei insbesondere ein genauer Abschleifvorgang, bedingt durch die lediglich willkürliche bzw. Individuelle Handbedienung nicht erreichbar ist. Auch bei Ankupplung dieser „Handschleifmaschine an ein Motor-Fahrzeug können diese Nachteile nicht behoben werden, sondern sind sogar zusätzlich Arbeitspausen vorzusehen, um wieder individuell von Hand aus immer wieder einstellen zu können. Ferner ist die profilierte Anpreßrolle, um welche das Schleifband umgelenkt werden soll, bis weit über die Abrundungsbereiche des Schienenkopfes geführt, wodurch eine zu starke Krümmung des Schleifbandes in Querrichtung erfolgt bzw. diese Krümmung nur eine sehr kurze Lebensdauer des Schleifbandes bedingt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Bandschleifaggregat für eine Schienenschleifmaschine zum Abschleifen von Unregelmäßigkeiten an der Schienenkopffläcne zur Anwendung zu bringen mit dem der Schleifvorgang mit hohen ökonomischen und technischen Vorteilen vorgenommen werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Band-Schleifaggregat zum Abiichlelfen von Unregelmäßigkeiten an der Schienenkopfflfiche einer oder beider Schienen eines verlegten Gleises mit einem über Spurkranzräder am Gleis verfahrbaren und mit einem höhenverstellbaren Aggregatrahmen verbundenen Tragrahmen, wobei am Aggregatrahmen ein Schleifaggregat mit einem endlosen, um Umlenkrollen geführten und jeweils Ober einen Antrieb in Drehung versetzbaren bzw. mittels einer Spannvorrichtung spannbaren Schleifband und einer an das Schienenkopfprofil andrückbaren Anpreßrolle gelagert ist, zu schaffen, welches mit einer Schienenschleifmaschine koordiniert eine hohe Schleifgenauigkeit und Gleichmäßigkeit über die gesamte Fahrfläche des Schienenkopfes, sowie auch eine hohe Schleifleistung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem eingangs beschriebenen Band-Schleifaggregat dadurch gelöst, daß zur Einstellung der Arbeitsbewegung und der Abtragtiefe des Schleifaggregates bzw. des endlosen Schleifbandes mit der Anpreßrolle der fahrbare Tragrahmen und/oder der Aggregatrahmen mit einer über einen fernbetätigbaren Antrieb beaufschlagbaren Höhenverstell-Einrichtung verbunden bzw. ausgebildet ist. Eine Konstruktion mit einer solchen Höhenverstell-Einrichtung in Verbindung mit der Höhenverstellung ermöglicht eine exakte Zustellung des Schleifbandes auf die zu schleifende Schienenkopffläche zur Erzielung eines gleichmäßigen und genauen, schädliche Überhitzungen des angrenzenden Materialgefüges vermeidenden Schleifergebnisses. Ist der Tragrahmen zusätzlich zum Aggregatrahmen höhenverstellbar ausgebildet, so ist in vorteilhafter Weise der Aggregatrahmen mitsamt dem Schleifband für den Arbeitseinsatz in eine den Schienenkopf gerade noch nicht berührende Nullstellung absenkbar. Durch die anschließende Höhenverstellung des Tragrahmens mitsamt dem Aggregatrahmen und dem Schleifaggregat ist-ausgehend von der fixierten Nullstellung-eine besonders genaue Zustellung des Schleifbandes für die gewünschte Abtragtiefe erzielbar. Diese in vorteilhafterweise von einer exakten Basis ausgehende genaue Zustellbewegung ist insofern von besonderer Bedeutung, da die Abtragtiefe in einem einzelnen Schleifvorgang in einem relativ kleinen Bereich von nur wenigen Zehntel Millimetern liegt. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Höhenverstell-Einrichtung zwischen wenigstens einem der beiden Längsenden des Tragrahmens und dem zugeordneten, vorzugsweise aus Doppel-Spurkranzrädern gebildeten Tragrahmen-Fahrwerk angeordnet ist. Damit wird eine besonders im Aufbau und in der Wirkungsweise einfache Konstruktion geschaffen, mit welcher eine genaue, relative Höhenverschiebung des Tragrahmens mitsamt dem Schleifaggregat gegenüber dem sich auf der Schiene abstützenden Tragrahmen-Fahrwerk zur Durchführung der gewünschten Abtragtiefe erzielbar ist. Da dabei die Stellung des Aggregatrahmens mit dem Schleifband In bezug auf den Tragrahmen unverändert bleibt, wird das Schleifband im gleichen Ausmaß der Höhenabsenkung durch die Höhenverstell-Einrichtung auf die Schienenfahrfläche angepreßt.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Höhenverstell-Einrichtung -zur Höheneinstellung des Tragrahmens mitsamt dem am Aggregatrahmen angeordneten Schleifaggregat - als eine über einen hydraulischen Antrieb oder einen Spindel-Antrieb verschwenkbare, quer zur Gleislängsrichtung verlaufende Exzenterwelle gebildet, auf der eine in Gleislängsrichtung verlaufende, endseitig jeweils mit einem Spurkranzrad verbundene und das Tragrahmen-Fahrwerk bildende Wiege drehbar gelagert ist. Die Lagerung des Tragrahmen-Fahrwerkes auf einer Exzenterwelle m.-nöglicht eine besonders einfache und stabile Ausbildung der Höhenverstell-Einrichtung mit insbesondere in kleinsten Höhenbereichen genauer Zustellung des Schleifbandes. Durch die Wiegenausbildung des Fahrwerkes werden dabei durch Riffel gebildete Höhenlagerfehler in vorteilhafter Weise wesentlich verkleinert, so daß eine nachteilige Kopierung des Höhenlage-Fehlers durch das Schleifband zuverlässig ausgeschlossen wird.
Entsprechend einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Aggregatrahmen über Führungssäulen verschiebbar gelagert ist, die an zu beiden Längsseiten des Schleifaggregates vertikal angeordneten und mit dem Tragrahmen verbundenen Führungen geführt sind, wobei Trag- und Aggregatrahmen durch vorzugsweise pneumatische
"f "j. ..- -
j fernbetätigbare Antriebszylinder der Höhenverstell-Einrichtung miteinander verbunden sind und daß vorzugsweise der
[' ' Aggregatrahmen eine zur höhenverstellbaren Anlage am Tragrahmen vorgesehene Anschlagschraube aufweist. Diese
symmetrische Ausbildung und befdseitige Führung des Aggregatrahmens ermöglicht dessen exakte und rasche
jj Höhenverschiebung, um das Schleifband von einer angehobenen Ruheposition in eine abgesenkte Arbeitsposition zu verlagern.
' Dabei Ist ferner durch die Anschlagschrauben da· Ende der Absenkbewegung bzw. die Null-Luge des Schleifbandes in
J: : Abhängigkeit der Abnützung desselben bzw. auch anderer Faktoren genauestens einstell· bzw. veränderbar.
;f ; Die am Aggregatrahmen gelagerte Anpreßrolle kann gemäß einer weiteren Ausbildungsvariante der Erfindung durch eine
k: untere Umlenkrolle gebildet sein, wobei eine zweite obere, als Spannrolle ausgebildete und am Tragrahmen gelagerte
,'' : Umlenkrolle des Schleifbandes auf einem Spannschlitten der Spannvorrichtung drehbar gelagert ist, der endseitig jeweils auf
ί vertikalen, mit dem Aggregatrahmen verbundenen Führungssäulen in der zur Schienenlängsvertikal-Ebene parallel
n verlaufenden Längssymmetrieebene des Schleifbandes über einen Antrieb höhenverschiebbar ist. Mit dieser
!:; j Höhenverschiebung des Spannschlittens durch einen Antrieb ist eine konstante und gleichmäßige Spannung des Schleifbandes
ψ i möglich. Dabei ist in vorteilhafterweise durch eine fernsteuerbare Beaufschlagung des Antriebes eine rasche Entspannung des
;: Schleifbandes nach Beendigung des Schleifeinsatzes möglich. Diese Konstruktion ermöglicht auch einen einfachen und raschen
: Austausch des Schleifbandes.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung liegt auch noch darin, daß das endlose Schleifband um wenigstens zwei obere, in Schienenlängsrichtung am Aggregatrahmen hintereinander angeordnete Umlenk- bzw. Spannrollen und eine zwischen diesen ,etwa irittig angeordnete, untere Anpreßrolle geführt Ist, wobei der Durchmesser der Anpreßrolle größer als der Durchmesser einer Umlenkrolle, vorzugsweise doppelt so groß, bemessen ist und die Anpreßrolle gemeinsam mit den beiden Umlenkrollen über einen fernbetätigbaren Antrieb der Höhenverstell-Einrichtung zum Tragrahmen höhenverstellbar ist. Ein um insgesamt wenigstens drei Umlenkrollen geführtes Schleifband kann in Verbindung mit dem gesamten Schleifaggregat In vorteilhafter Weise auch bei geringer zur Verfugung stehender Einbauhöhe unterhalb des Fahrgestellrahmens einer Schleifmaschine mit relativ großer Baulänge ausgebildet werden, wodurch auch eine längere Standzeit des Schleifbandes erzielbar ist. Durch die Höhenverstellung der Anpreßrolle ist in besonders einfacher Ausbildung des Tragrahmens eine genaue Zustellbewegung des Schleifbandes möglich.
Ein besonders vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Anpreßrolle im Querschnitt profilförmig ausgebildet bzw. dem Schienenkopfprofil angepaßt ist, wobei die Profilierung in der Breite bzw. in Achsrichtung der Anpreßrolle lediglich bis zu den Schienenkopfabrundungen für einen flachen Abrundungsbogen mit großem Radius reicht. Mit dieser besonderen Formgebung der Anpreßrolle gemäß der Schienenkopf-Profilierung wird eine sehr gute Anpassung des Schleif bandes an den zu schleifenden Schienenkopf erreicht, wodurch sowohl eine hohe Genauigkeit als auch eine hohe Leistung beim Abschleifvorgang bei hoher Lebensdauer des Schleifband« erzielbar ist. Die Profilierung der Anpreßrolle kann insbesondere in vorteilhafter Weise so ausgebildet werden, daß die beiden Seiten- bzw. Außenränder des aufliegenden Schleifbandes etwa wieder parallel zur Umlaufachse verlaufen, wodurch ein ruhiger und sicherer Umlauf des Schleifbandes auch bei relativ hoher Umlaufgeschwindigkeit erzielbar ist.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn nach der Erfindung die Anpreßrolle an ihrem Umfang einen ring- bzw. rohrförmigen, aus hartem, vorzugsweise elastisch federnden Material, insbesondere aus etwa 70 Shore hartem Kautschuk-Material, bestehenden Kontaktkörper aufweist, der mit dem entsprechenden Schionenkopfprofil ausgebildet ist. Diese Aufbringung einer solchen Schicht gewährleistet einen noch besseren Schleifband-Einsatz bei hoher Lebensdauer und höchster Genauigkeit bzw. hohen r/. Toleranzen beim Abschleifen kleinster Ungenauigkeiten.
Eine besonders vorteilhafte Weiterentwicklung und zweckmäßige Anwendung der Erfindung besteht darin, daß - bei einer Schienenschleifmaschine zum kontinuierlichen Abschleifen von Unregelmäßigketten an der Schienenkopffläche einer oder be'der Schienen eines verlegten Gleises, mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Fahrgestellrahmen und einem Fahrantrieb, sowie einem Band-Schleifaggregat - wenigstens ein Band-Schleifaggregat mit Tngrahmen-Fahrwerken zwischen den Schienen-Fahrwerken der Maschine, insbesondere je Schiene, angeordnet ist, wobei der mit der Höhenverstell-Einrichtung - die über einen fernbetätigbaren Antrieb und/oder wahlweise über einen Spindel-Antrieb beautrchlagbar ist - verbundene Tragrahmen das Band-Schleifaggregates über Höhenverstellantriebe und einem Zugglied mit dem Fahrgestellrahmen verbunden ist. Eine mit einem solchen Band-Schleifaggregat - insbesondere pro Schiene - ausgebildete Schienenschleifmaschine ermöglicht unter kontinuierlicher (non-stop) Arbeitsvorfahrt und einer damit der Schleifbewegung des rotierenden Schleifbandes überlagerten zusätzlichen Schleifbewegung eine besonders hohe Schleifleistung. Durch die höhenverstellbare Verbindung der Band-Schleifaggregate mit der Maschine ist ferner unter Vermeidung von zeitaufwendigen Umrüstarbeiten eine rasche Überstellung zum Einsatzort gewährleistet. Mit der Anordnung eines Band-Schleifaggregates pro Schiene ist die gleichzeitige Bearbeitung beider Schienen eines Gleises in einer einzigen Arbeitsvorfahrt der Schienenschleifmaschine möglich.
Nach einer werteren einfachen Weiterbildung der Erfindung sind insgesamt drei, vorzugsweise gleichartig ausgebildete Schleifaggregate in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordnet und zur voneinander unabhängigen Höhenverstellung jeweils über eigene Höhenverstellantriebe mit dem Fahrgestellrahmen verbunden, wobei vorzugsweise jedes Tragrahmen-Fahrwerk der drei Schleifaggregate insbesondere an beiden Tragrahmen-Enden eine Höhenverstell-Einrichtung zur Einstellung der Abtragtiefe bzw. individuellen Höhenverstellung jedes Tragrahmens mitsamt dem Schleifaggregat aufweist Eine derartige Serienanordnung von Band-SchleifAggregaten hat den Vorteil einer besonders hohen Schleifleistung, wobei auch die Möglichkeit einer Abstufung der Schleifleistung bzw. -gute durch Verwendung von Schleifbändern unterschiedlicher Körnung besteht Auf diese Weise kann z. B. durch das erste Band-Schleifaggregat mit grober Körnung in eine größere Tiefe abgetragen werden, während mit den nächstfolgenden, eine kleinere Körnung aufweisenden Schleifbändern ein Feinschliff durchführbar ist. Dem Schleifaggregat kann gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein an die Schiene anlegbares, ein Hobelmesser aufweisender Hobelaggregat zum kontinuierlichen Abtragen von Hobelspänen in Arbeitsrichtung vorgeordnet sein, wobei das Hobelaggregat vorzugsweise auf einem eigenen Fahrgestellrahmen höhenverstellbar angeordnet und insbesondere mit dem das Schleifaggregat tragenden Fahrgestellrahmen gelenkig verbunden ist. Eine solche neue kombinierte Schienenschleif· und Hobelmaschine eignet sich ganz besonders für die Bearbeitung von stark abgefahrenen und abstehende Überwalzungsrate aufweisenden Schienen. Dabei werden die groben Unregelmäßigkeiten und Überwalzungsgrate durch das Hobelmesser des vorgeordneten Hobelaggregates unter Bildung von Hobelspänen in einer relativ großen Abtragtiefe
i
kontinuierlich entfernt. Mit dem unmittelbar nachfolgenden Band-Schleifaggregat erfolgt anschließend der Feinschliff, so daß nach dem Einsatz dieser kombinierten Schienenschleifmaschine ein zur Glnze reprofiliertes Gleis zur Verfugung steht. Einer weiteren einfachen Ausbildung der Erfindung gemäß kann ein für beide Schienen einsetzbares Schleifaggregat aus zwei in bezug auf die Gleissymmetrieebene spiegelbildlich angeordneten Rahmenteilen mit jeweils einem endlosen Schleifband und jeweils einem Aggregatrahmen gebildet sein, wobei die beiden Rahmenteile über eine Teleskopführung und einen Spreizzylinder zur Querverschiebung miteinander verbunden sind. Diese einfache spiegelbildliche - jsführung des Band·
Schleifaggregates ermöglicht- unter Vermeidung eigener Abstutzvorrichtungen zur Abstützung des Aggregates auf der
, gegenüberliegenden Schiene- eine kompakte und vereinfachte Ausbildung. Durch die Verspreizung der beiden Rahmenteile
gegeneinander werden unter Erhöhung der Schleifgenauigkeit das Spurspiel der Fahrwerke sowie etwaige Spurweitenfehler ," ; weitgehendst ausgeschaltet.
j-\ Schließlich besteht noch eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung darin, daß jeder der beiden jeweils ein endloses
;, Schleifband aufweisenden Rahmenteile starr angeordnete, an die SohienenkopMnnenflanke anlegbare Tangentialrollen
' aufweist, deren Rotationsebene mit der Schienen-Symmetrieebene einen Winkel von vorzugsweise etwa 10 bis etwa 20"
einschließt. Diese lediglich an die nicht abgenützte Schienenkopf-Innenflanke anlegbaren Tangentialrollen ermöglichen eine .. von etwaigen seitlich abstehenden Überwalzungsraten und Unebenheiten unabhängige - exakte Seitenführung des
Tragrahmens mitsamt dem Band-Schleifaggregat. Die Höhenführung erfolgt durch die Laufflächen der Spurkranzräder des Tragrahmen-Fahrwerkes.
Ausfuhrungsbelspiol
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in der Zeichnung dargostellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht einer Schienenscr leifmaschine mit einem zwischen den Fahrwerken angeordneten,
höhenverstellbaren und nach der Erfindung ausgebildeten Band-Schleifaggregat, Fig. 2: eine Seitenansicht einer Schienenschloifmaschine mit drei in Schienenlängsrichtung hintereinander angeordneten
Band-Schleifaggregaten Pro Schiene, Fig.3: eine Sehenansicht einer lediglich ein Band-Schlelfaggregat aufweisenden Schienenschleifmaschine, die an eine in
Arbeitsrichtung vorgeordnete Hobelmaschine angelenkt Ist, Flg.4: ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Band-Schleifaggregates einer Schienenschleifmaschine in schematisch
vereinfachter Seitenansicht, wobei das Schleifband um wenigstens drei Umlenkrollen geführt ist, Fig. 5: eine Schienenschleifmaschine in schematisch vereinfachter Form mit einem Band-Snhleifaggregat, welches ein um drei
Umlenkrollen geführtes Schleifband aufweist, wobei die untere Anpreßrolle höhenverstellbar ausgebildet ist, Flg. β: eine vergrößerte Detail-Seitenansicht eines ausgebildeten Band-Schleifaggregates einer Schienenschleifmaschine, z. B.
gemäß Fig. 1, mit einem um zwei vertikal übereinander angeordnete Umlenkrollen geführten Schleifband, Fig. 7: eine Draufsicht auf das Band-Schleifaggregat gemäß der Linie VII-VII In Fig. 6, Fig. 8: einen stark vergrößerten Querschnitt durch die in Fig. β dargestellte Anpreßrolle und das Schleifband im Kontaktbereich
mit der abzuschleifenden Schienenkopffläche und Fig.9: in der rechten Hälfte einen Queschnitt durch das Band-Schleifaggregat gemäß der Linie IX/1 -IX/1 in Fig.β und in der linken Hälfte einen Querschnitt durch das Band-Schleifaggregat gemäß der Linie IX/2-IX/2 in Fig. 6.
Eine in Fig. 1 schematisch dargestellte Schienenschleifmaschine 1 mit einem Fahrgestellrahmen 2 stützt sich über Schienenfahrwerke 3 auf einem aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleis 4 ab. Über einen Fahrantrieb 5 erh Jt eine kontinuierliche Arbeitsvorfahrt, wobei die Steuerung der Arbeitsantriebe von einer in der Bedienungskab'ie befindlichen Steuereinrichtung 6 aus erfolgt. Zwischen den beiden Schienenfahrwerken 3 der Schleifmaschine 11st ein Band-Schleifaggregat 7 angeordnet, das auf einem Tragrahmen-Fahrwerke 8 aufweisenden Tragrahmen 9 gelagert ist. Zur Höhenverstellung des ein endloses Schleifband 10 aufweisenden Band-Schleifaggregates 7 ist der Tragrahmen 9 über Höhenverstellantriebe 11 mit dem Fahrgestellrahmen 2 verbunden. Eine weitere Verbindung zwischen Tragrahmen 9 und dem Fahrgestellrahmen 2 erfolgt durch eine gelenkig angeordnete Zugstange 12. Die Höheneinstellung der Arbeitsbewegung in Verbindung mit der Abtragtiefe dos Schleifaggregates 7 bzw. des endlosen Schleifbandes 10 erfolgt-wie an Hand der Fig.6 bis 9 genauer l>oschrieben-mit einer über einen fernbetätigbaren Antrieb beaufschlagbaren und mit dem fahrbaren Tragrahmen 9 und bzw. oder dem Schleif-Aggregatrahmen verbundenen Höhenverstell-Einrichtung.
Eine in Fig. 2 schematisch dargestellte Schienenschleifmaschine 13 mit einem langgestreckten Fahrgestellrahmen 14 ist zwischen endseitig angeordneten Schienenfahrwerken 15 mit vorzugsweise für jeden Schienenstrang drei in Gleislängsrichtung hintereinander angeordneten und, wie an Hand der Fig. 1 beschriebenen Band-Schleifaggregaten 7 verbunden. Diese sind zur Übertragung der Zugkräfte untereinander durch Zugglieder gelenkig miteinander verbunden. Bei einer derartigen Serienanordnung von Band-Schleifaggregaten 7 ist es zweckmäßig, wenn das Schleifband 10 des in Arbeitsrichtung vorderen Band-Schleifaggregates 7 eine grobe Körnung für eine größere Abtragtiefe aufweist, während die nachfolgend angeordneten Schleifbänder 10 zur Erhöhung der Schleifgüte eine kleinere Körnung aufweisen. Bei dieser Serienanordnung ist zweckmäßigerweise an jedem Längsende jedes Tragrahmens 9 eine Höhenverstell-Einrichtung vorgesehen, welche an Hand der Fig. 6 bis 9 noch näher beschrieben wird.
Eine in Fig.3 schematisch dargestellte Kombinationsmaschine setzt sich aus einer in Arbeitsrichtung vorgeordneten Hobelmaschine 16 mit einem Fahrgestellrahmen 17 und Schienen-Fahrwerken 18 sowie einer mit dieser Maschine 16 gelenkig verbundenen Schienenschleifmaschine 19 zusammen. Zwischen den beiden Schienenfahrwerken 18 der Hobelmaschine 16 befindet sich ein, ein höhenverstellbares Hobelmesser 20 aufweisendes Hobelaggregat 21, das über Führungsrollen auf der zu bearbeitenden Schiene abstützbar ist. Mit dem Fahrgestellrahmen 22 der Schienenschleifmaschine 19 ist - wie an Hand der
- ι Fig.6bls9 näher beschrieben-eineHöhenverstell-EInrichtung und ein Band-Schleifaggregat 7 höhenverstellbarverbunden. Mit
i; : einer solchen Kombinationsmaschine sind vor allem stark abgenutzte Schienen in wirtschaftlicher Weise mit hoher Leistung zu
· bearbeiten, wobei durch das vorgeordnete Hobelaggregat 21 in kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt große Unregelmäßigkeiten
: V bzw, Überwalzungsgrate In einem kontinuierlichen Fließspan abgetragen werden. Mit dem unmittelbar nachfolgenden
Bandschleifaggregat 7 wird schließlich der die Reprofillerung einer oder beider Schienen des Gleises 4 abschließende Feinschliff
i; : durchgeführt.
:; ; Ein weiteres erfindungsgemäßes AusfOhrungsbelspiel eines In Fig.4 schematisch dargestellten Band-Schleifaggregates 23
;;; ' besteht aus einem endlosen, um eine untere mittige Anpreßrolle 24 und um zwei obere, von diesen seitlich angeordnete
Umlenkrollen 26 geführten Schleifband 26. Zur Spannung dieses Schleifbandes 26 ist eine zwischen den beiden oberen Umlenkrollen 25 am Aggregatrahmen angeordnete Spannrolle 27 vorgesehen. Das Schleifband 26 Ist mitsamt den Anpreß- und Umlenkrollen 24,25 auf einem Aggregatrahmen 28 gelagert, der mittels einer über einen fernbetätigbaren Verstellantrieb 29 beaufschlagbaren Höhenverstell-Einrichtung gegenüber einem Tragrahmen 30 höhenverschiebbar ausgebildet ist. Dieser Ist mit seinem unteren Endbereich über Tragrahmen-Fahrwerke 31 am Gleis abstützbar und ist über mit einem Maschinenrahmen einer fahrbaren Schlenenschleifmaschfne verbundene Höhenverstellantriebe 32 zu diesem - mitsamt dem mit der Höhenverstell-Einrichtung verbundenen - Aggregatrahmen 28 und dem endlosen Schleifband 26 höhenverstellbar. Ein in Rg. 5 dargestelltes Band-Schleifaggregat 33 einer arideren erfindungsgemäßen Ausführung weist ebenso eine untere, mittige Anpreßrolle 34 sowie zwei seitliche obere, In Arbeitsrichtung hintereinander angeordnete Umlenkrollen 35 auf, um die ein endloses Schleifband 36 geführt Ist. Die Anpreßrolle 34 Ist mittels eines Verstellantriebes gegenüber den beiden Umlenkrollen höhenverstell- und spannbar au/ gebildet. Das Band-Schleifaggregat 33 ist auf einem Tragrahmen 37 angeordnet, der sich über Spurkranzräder am Gleis abstOVrt und über Höhenverstellantriebe mit dem Maschinenrahmen einer Schienenschleifmaschine verbunden isti Zur Einstellung der Arbeitsbewegung und der Abtragtiefe des Band-Schleifaggregates 33 ist der am Gleis 4 über Spurkrarrrad-Fahrwerke geführte Tragrahmen 37 an seinen beiden Längsenden im Bereich der Fahrwerke jeweils mit einer über einen fernbetätigbaren Antrieb beaufschlagbaren Höhenverstell-Einrichtung 38 verbunden, welche vorzugsweise gleich wie die iir> folgenden an Hand der Flg. 6 bis 9 beschriebene Höhenverstell-Einrichtung ausgebildet Ist
Das endlose Schleifband 10 des In Fig. 6 detailliert dargestellten Band-Schleifaggregates 7 ist um eine untere Umlenk- bzw. Anpreßrolle 39 und eine obere Umlenk- bzw. Spannrolle 40 geführt. Die Spannrolle 40 ist auf einem Jochartigen Spannschlitten 41 drehbar gelagert, der auf vertikalen, mit einem Aggregatrahmen 42 verbundenen Führungssäulen 43 in einer Längssymmetrieebene des Schleifbandes 10 Ober einen Antrieb 44 höhenverstellbar ist. Der Aggregatrahmen 42 weist an den beiden Längsseiten des Schleifaggregates 7 eine vertikale, in mit dem Tragrahmen 9 verbundenen Führungen 45 angeordnete bzw. geführte Führungssäule 46 auf. Trag- und Aggregatrahmen 9 bzw. 42 sind durch pneumatische Antriebszylinder 47 zur Höhenverstellung miteinander verbunden. Zur Begrenzung der Absenkbewegung des Aggregatrahmens 42 gegenüber dum Tragrahmen 9 sind Anschlagschrauben 48 vorgesehen.
Die beiden schienenvorfahrbaren Tragrahmen-Fahrwerke 8 des mittig mit nach oben gerichteter Kröpfung ausgebildeten Tragrahmens 9 sind Jeweils aus zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Spurkranzrädern 49 gebildet, die sich auf einem Schienenkopf 50 des Gleises 4 abstützen. Beide Spurkranzräder 49 sind auf einer Wiege 51 gelagert, die ihrerseits mittig zwischen den beiden Spurkranzrädern 49 um eine quer.- r Gleislängsrichtung verlaufende Achse einer Höhenverstell-Einrichtung 52 drehbar gelagert ist. DleAchselstzurH&ht ,verstellung des Tragrahmens 9 mitsamt dem Schleifaggregat 7 bzw. den Aggregatrahmen 42 als eine über einen fernbetätigbaren Antrieb 63 verschwenkbare, quer zur Gleislängsrichtung verlaufende Exzenterwelle 54 ausgebildet, auf der die Wiege 51 drehbar gelagert ist. Zwischen dem Tragrahmen-Fahrwerk 8 und der Anpreßrolle 39 ist Jeweils eine zur Anlage an die nicht abgenützte SchienenkopHnnenflanke vorgesehene Tangentialrolle 55 mit dem Tragrahmen 9 verbunden. -Wie in Fig.6 und 7 im rechten Teil der Figur ersichtlich, ist am anderen Ende des Tragrahmens 9 ebenso die Achse zur Höhenverstellung des Tragrahmens 9 mitsamt dem Schleifsg jregat 7 und dem Aggregatrahmen 42 als eine über einen Antrieb 53' verschwenkbare, quencur Gleislängsrichtung verlaufende Exzenterwelle 54 ausgebildet, auf der die Wiege des in Fig. 6 rechts ersichtlichen Fahrwerkes 8 drehbar gelagert ist. Dieser Antrieb 53' ist als Spindel-Antrieb mit Handrad ausgebildet und kann für Feineinstellungen wahlweise zusätzlich ne.ben dem fernbetätigbaren Antrieb 53 oder neben den pneumatischen Antriebszylindern 47 der Höhenverstell-Einrichtung betätigt werden. Wie In Fig. 7 ersichtlich, ist der Tragrahmen 9 über eine Teleskopführung 56 und einen Spreizzylinder 57 mit einem Rahmenteil eines weiteren, wie in Fig.9 ersichtlich, gegenüberliegend angeordneten Band-Schleifaggregates 7 verbunden. Der Tragrahmen 9 ist mit den beiden Teleskopführungen 56 um eine in Schienenlängsrichtung verlaufende Achse 58 verschwenkbar gelagert. Des weiteren ist das obere Ende des Tragrahmens 9 über ein Spannschloß 59 mit einer die beiden Teleskc^ührungen 56 miteinander verbindenden Stange verbunden.
Wie Fig.8 zeigt, ist auf die Anpreßrolle 39 ein rohr- oder scheibenförmiger Kontaktkörper 60 aus insbesondere hartem, elastisch federndem Material, einem etwa 70 Shore hartem Kautschuk aufvulkanisiert. In diesen Kontaktkörper 60 ist die Kontur «iss jeweiligen zu bearbeitenden Schienenprofils eingearbeitet, so daß das Schleifband 10 unter Anpressung an den Schienenkopf 50 der Schiene ebenfalls diese eingearbeitete Profilform annimmt. Auf diese Weise ist-wie die eingezeichneten Pfeile veranschaulichen - sichergestellt, daß über den gesamten Profilquerschnitt ein gleichmäßiger Druck von der Anpreßrolle 39 auf das Schleifband 10 für ein gleichmäßiges Schleifergebnis ausgeübt wird. Für eine ordnungsgemäße Reprofilierung des zu bearbeitenden Schienenkopfes 50 muß daher der Kontaktkörper 60 vom Profil zur Schienenform übereinstimmen. Dabei ist wesentlich, daß die Profilierung als flacher, bis zu den beiden Schienenkopfabrundungen reichender Kreisbogen ausgebildet ist. Der gekrümmte Profilabschnitt ist zusätzlich beidseitig von schmalen, parallo' zur Achsrichtung verlaufenden Zylinderabschnitten begrenzt
Wie in Fig. 9 dargestellt, besteht in zweckmäßiger Weise ein erfindungsgemiß ausgebildetes Schleifaggregat 7 vorzugsweise aus zwei in bezug auf die Gleissymmetrieebene spiegelbildlich angeordneten Rahmenteilen 61 nd 62, die jeweils mit einem endlosen Schleifband 10, einem Tragrahmen 9, einem Aggregatrahmen 42, einer Umlenk· bzw. Spannrolle 40, einer Anpreßrolle 39, den Antrieben, Arbeitszylindern, Höhenverstellantrieben 11 usw., sowie mit jeweils wenigstens einer über einen fernbetätigbaren Antrieb 53 beaufschlagbaren Höhenverstell-Einrichtung 52 verbunden sind. Diese beiden Rahmenteile 61,62 sind über die Teleskopführung 56 und den Spreizzylinder 57 zur Querverschiebung miteinander verbunden. Über da?
zugeordnete Spannschloß 59 Ist jeder Rahmenteil 61 bzw. 62 um die in Qlelsllngsrlchtung verlaufende Achse 68zurQle!&ebene vertchwenkbar, wodurch eine gewünschte Neigung des Jeweiligen Schleifbandes 10 zum Schienenkopf einstellbar ist. Die beiden zur Führung der mit dem Aggregatrahmen 42 verbundenen Führungssäulen 46 vorgesehenen Führungen 45 sind
ι' , endseltlg jeweils Ober Flansche 63 mit dem Tragrahmen 9 verbunden. Jede der jeweils einem Rahmenteil 61 bzw. 62
zugeordneten Anpreßrollen 39 ist mittels eines Hydraulikantriebes 64 um eine senkrecht zur Glelslängsrichtung verlaufende Achs« 65 in Drehung versetzbar. Die zur Anlage an die nicht abgenützte SchienenkopMnnenflanke vorgesehenen Tangentialrollen 55 schließen mit ihrer Rotationsebene einen Winkel von vorzugsweise etwa 10 bis etwa 20° zur Schienensymmetrleebene ein. «
Im folgenden wird die Funktionswelse des erfindungsgemäß ausgebildeten Band-Schleifaggregates 7 mit der Schienenschleifmaschine an Hand der Rg. 1 und 6 bis 9 nfiher beschrieben.
Sobald die Schienenschleifmaschine 1 den Einsatzort erreicht hat, wird das Band-Schleifaggregat 7 durch Beaufschlagung der Höhenverstellantriebe 11 abgesenkt, bis die Spurkranzräder 49 der Tragrahmen-Fahrwerke 8 auf den Schienen des zu bearbeitenden Gleises 4 aufliegen. Als nächstes wird der Aggregatrahmen 42 durch Beaufschlagung der Antriebszylinder 47 abgesenkt, bis die Anschlagschrauben 48 auf dem Tragrahmen 9 aufliegen und die Anpreßrolle 39 mit dem Schleifband 10 gerade noch nicht den Schienenkopf 50 berührt. In dieser Stellung befindet sich das Schleifband 10 in einer sogenannten Null-Stellung. Die weitere Zustellung des Schleifbandes 10 von der Null-Stellung bis zur gewünschten Abtragtiefe erfolgt anschiießend über die Höhenverstell-Einrichtung 52 durch Beaufschlagung der Antriebe 53, durch weiche die Exzenterwelle 54 verdreht wird. Dadurch kommt es zu einer genauen Absenkbewegung des Tragrahmens 9 gegenüber dem der Höhenverstell-Einrichtung 52 zugeordneten Tragrahmen-Fahrwerk 8 und damit auch zu einer Absenkbewegung des Schleifbandes 10 samt dem Aggregatrahmen 42. Gleichzeitig erfolgt durch Beaufschlagung der beiden Spreizzylinder 57 eine Verspreizung der beiden Rahmenteile 61 und 62 gegeneinander, wobei die Tangentialrollen 56 an den nicht abgenützten Bereich der Schienenkopf-Innenflanke angepreßt werden. Auf diese Welse erhält jeder Rahmenteil 61,62-unabh8nglg von etwaigen seitlich abstehenden Uberwalzungsraten oder ähnlichen Unregelmäßigkeiten - eine exakte und gleichmaßige Längsführung in bezug auf die Längssymmetrieebene der Schiene. Durch Verdrehung des Spannschlosses 59 kann noch die gewünschte Neigung des Schleifbandes 10 eingestellt werden. Nach Inbetriebnahme der beiden Hydraulikantriebe 64 werden die Anpreßrollen 33 und damit auch die Umlenkrolle 40 sowie das Schleifband 10 in Drehung versetzt. Bei kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt der Schienenschleifmaschine 1 erfolgt nunmehr durch das in Drehung versetzte Schleifband 10 ein gleichmäßiges und genaues Abschleifen von Unregelmäßigkeiten der Schienenkopffläche, wobei sich das durch den jeweiligen Antrieb 64 in Drehung versetzte Schleifband 10 mit seiner Anpreßrolle 39 und mit dem profilierten Kontaktkörper 60 an das Profil des Schienenkopfes 50 während der kontinuierlichen Vorwärtsbewegung der Maschine 1 in die eine oder der anderen Arbeitsrichtung genau anpaßt. Mit dem fernbetätigbaren Antrieb 53 kann dabei die eine oder andere der jeweiligen Schiene des Gleises 4 zugeordnete Höhenverstell-Einrichtung 52 betätigt werden, um auf den Zustand einer oder beider Schienen in bezug auf Unregelmäßigkeiten unmittelbar für eine genaue Bearbeitung Einfluß zu nehmen.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Band-Schleifaggregat zum Abschleifen von Unregolmäßigkeiten an der Schienenkopffläche einer oder beider Schienen eines verlegten Gleises mit einem über Spurkranzräder am Gleis verfahrbaren und mit einem höhenverstellbaren Aggregatrahmen verbundenen Tragrahmen, wobei am Aggregatrahmen ein Schleifaggregat mit einem endlosen, um Umlenkrollen geführten und jeweils Ober einen Antrieb in Drehung versetzbaren bzw. mittels einer Spannvorrichtung spannbaren Schleifband und einer an das Schienerikopfprofil andrückbaren Anpreßrolle gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Arbeitsbewegung und der Abtragtiefe des Bandschleifaggregates (7,23,33) bzw. des endlosen Schleifbandes (10,26,36) mit der Anpreßrolle (24,34,39) der fahrbare Tragrahmen (9,30,37) und/oder der Aggregatrahmen (28,42) mit einer über einen fernbetätigbaren Antrieb (29,47,53) beaufschlagbaren Höhenverstell-Einrichtung (38,52) verbunden bzw. ausgebildet ist.
2. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstell-Einrichtung (52/ zwischen wenigstens einem der beiden Längsenden des Tragrahmens (9) und dem zugeordneten, vorzugsweise aus Doppel-Spurkranzrädern (49) gebildeten Tragrahmen-Fahrwerk (8) angeordnet ist.
3. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstell· Einrichtung (52) - zur Höhen-Einstellung des Tragrahmens (9) mitsamt dem am Aggregatrahmen angeordneten Bandschleifaggregat (7)- als eine über einen hydraulischen Antrieb (53) oder einem Spindel-Antrieb (53') verschwenkbare, quer zur Gleislängsrichtung verlaufende Exzenterwelle (54) gebildet ist, auf dereine in Gleislängsrichtung verlaufende, endseitig jeweils mit einem Spurkranzrad (49) verbundene und das Tragrahmen-Fahrwerk (8) bildende Wiege (51) drehbar gelagert ist.
4. Band-Schleifaggregat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aggregatrahmen (42) über Führungssäulen (46) verschiebbar gelagert ist, die an zu beiden Längsseiten des Bandschleifaggregates (7) vertikal angeordneten und mit dem Tragrahmen (9) verbundenen Führungen (45) geführt sind, wobei Trag- und Aggregatrahmen (42,9) durch vorzugsweise pneumatische fernbetätigbare Antriebszylinder (47) der Höhenverstell-Einrichtung miteinander verbunden sind und daß vorzugsweise der Aggregatrahmen (42) eine zur höhenverstellbaren Anlage am Tragrahmen (9) vorgesehene Anschlagschraube (48) aufweist.
5. Band-Schleif'jggregat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Aggregatrahmen (42) gelagerte Anpreßrolle (39) durch eine untere Umlenkrolle gebildet und eine zweite obere, als Spannrolle (40) ausgebildete und am Tragrahmen gelagerte Umlenkrolle des Schleifbandes (10) auf einem Spannschlitten (41) der Spannvorrichtung drehbar gelagert ist, der endseitig jeweils auf vertikalen, mit dem Aggregatrahmen (42) verbundenen Führungssäulen (43) in der zur Schienenlängsvertikal-Ebene parallel verlaufenden Längssymmetrieebene des Schleifbandes (10) über einen Antrieb (44) höhenverschiebbar ist.
6. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daä endlose Schleifband (10) um wenigstens zwei obere, in Schienenlängsrichtung am Aggregatrahmen (28) hintereinander angeordnete Umlenk- bzw. Spannrollen (25,27) und eine zwischen diesen etwa mittig angeordnete, untere Anpreßrolle (24) geführt ist, wobei der Durchmesser der Anpreßrolle (24) größer als der Durchmesser einer Umlenkrolle (25), vorzugsweise doppelt so groß, bemessen ist und die Anpreßrolle (24) gemeinsam mit den beiden Umlenkrollen (25) über einen fernbetätigbaren Antrieb (29) der Höhenverstell-Einrichtung (52 bzw. 38) zum Tragrahmen (30) höhenverstellbar ist (Fig.4).
7. Band-Schleifaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßrolle (24,39) im Querschnitt profilform ig ausgebildet bzw. dem Schienenkopfprofil angepaßt ist, wobei die Profilierung in der Breite bzw. in Achsrichtung der Anpreßrolle lediglich bis zu den Schienenkopfabrundungen für einen flachen Abrundungsbogen mit großem Radius reicht.
8. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßrolle (24,39) an ihrem Umfang einen ring- bzw. rohrförmigen, aus hartem, vorzugsweise elastisch fedurnden Material, insbesondere aus etwa 70 Shore hartem Kautschuk-Material, bestehenden Kontaktkörper (60) aufweist, der mit dem entsprechenden Schienenkopfprofil ausgebildet ist.
9. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band-Schleifaggregat (7) mit seinen Tragrahmen-Fahrwerken (8) zwischen den Schienen-Fahrwerken (3) einer Schienenschleifmaschine (1) angeordnet ist, wobei der mit der
Φ-- " · ' " "
Höhenverstell-Einrichtung - die über einen fernbetätigbaren Antrieb (47,53) und/oder wahlweise über einen Spindel-Antrieb (53') beaufschlagbar ist-verbundene Tragrahmen (9) des Band-Schleifaggregates über Höhenverstellantriebe (11) und einem Zugglied (12) mit dem Fahrgestellrahmen (2) verbunden ist.
10. Band-Schleifaggregat nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Band-Schleifaggregat (7) je Schiene angeordnet ist.
11. Band-Schleifaggregat nach den Ansprüchen 1 und & bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt drei gleichartig ausgebildete Band-Schleifaggregate (7) in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordnet und zur voneinander unabhängigen Höhenverstellung jeweils über eigene Höhenverstellantriebe (11) mit dem Fahrgestellrahmen (14) verbunden sind, wobei jedes Tragrahmen-Fahrwerk (8) der drei Band-Schleifaggregate (7) insbesondere an beiden Tragrahmen-Enden eine Höhenver&tell-Einrichtung (52) zur Einstellung der Abtragtiefe bzw. individuellen Höhenverstellung jedes Tragrahmens (9) mitsamt dem Band-Schleifaggregat (7) aufweist.
-12. Band-Schleifaggregat nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Band-Schleifaggregat (7) ein an die Schiene anlegbares, ein Hobelmesser (20) aufweisendes Hobelaggregat (21) zum kontinuierlichen Abtragen von Hobelspänen in Arbeitsrichtung vorgeordnet ist, wobei das Hobelaggregat (21) vorzugsweise auf einem eigenen Fahrgestellrahmen (17) höhenverstellbar angeordnet und insbesondere mit dem das Band-Schleifaggregat (7) tragenden Fahrgestellrahmen (22) gelenkig verbunden ist.
13. Band-Schleifaggregat nach den Ansprüchen 1 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß em für beide Schienen einsetzbares Band-Schleifaggregat (7) aus zwei in bezug auf die Gleissymmetrieebene spiegelbildlich angeordneten Rahmenteilen (61,62) mit jeweils einem endlosen Schleifband (10) und jeweils einem Aggregatrahmen (42) gebildet ist, wobei die beiden Rahmenteile (61,62) über eine Teleskopführung (56) und einen Spritzzylinder (57) zur Querverschiebung miteinander verbunden sind.
14. Band-Schleifaggregat nach den Ansprüchen 1 und 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden jeweils ein endloses Schleifband (10) aufweisenden Rahmenteile (61,62) starr angeordnete, an die Schienenkopf-Innenflanke anlegbare Tangeritialrollen (55) aufweist, deren Rotationsebene mit der Schienen-Symmetrieebene einen Winkel von vorzugsweise etwa 10 bis etwa 20° einschließt.
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