DD281794A5 - Foerdergutaufgabestelle - Google Patents

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DD281794A5
DD281794A5 DD32309988A DD32309988A DD281794A5 DD 281794 A5 DD281794 A5 DD 281794A5 DD 32309988 A DD32309988 A DD 32309988A DD 32309988 A DD32309988 A DD 32309988A DD 281794 A5 DD281794 A5 DD 281794A5
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DD
German Democratic Republic
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fördergutaufgabestelle
conveyor
chute
sides
roller table
Prior art date
Application number
DD32309988A
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English (en)
Inventor
Hans-Juergen Andrae
Georg Wolf
Original Assignee
Verlade Transportanlagen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Foerdergutaufgabestelle, insbesondere fuer abwurfrichtungswechselnde und foerdermengenveraenderliche Anlagen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dasz im Abwurfbereich ein in sich stabiler Aufgaberollentisch mit einer Aufgabeschurre um die Laengsachse des nachgeschalteten Gurtbandfoerderers neigbar angeordnet ist, wobei beiderseits des Aufgaberollentisches an diesem Zugmittel angelenkt sind, die ueber Umlenkrollen mit mechanischen, elektrischen oder hydraulischen Verstelleinrichtungen in funktioneller Verbindung stehen. Zwischen einer dem Zufoerderer zugeordneten Schurre und der neigbaren Aufgabeschurre am Aufgaberollentisch ist eine abdichtende Spaltueberdeckung angeordnet. Der neigbare Aufgaberollentisch weist beiderseits Laengsfuehrungsrollen und Querfuehrungsrollen auf, die mit festen Fuehrungen an der Tragkonstruktion des Foerdergeraetes in funktioneller Verbindung stehen, wobei die Fuehrungen Begrenzungen aufweisen. Fig. 1{Foerdergutaufgabestelle; Aufgaberollentisch; Schurre; Gurtbandfoerderer; Verstelleinrichtung; Gurtschieflauf}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung Fördergutaufgabestelle, insbesondere für abwurfrichtungswechselnde und fördermengenveränderliche Anlagen. Charakteristik des bekannten Standes der Technik Nach der DD-WP 124030 ist eine Einrichtung zum Lenken des Fördergurtes von Gurtbandförerern mit Girlandentragrollun
bekannt, die die Tragrollenstationen des Obertrums tragenden Seile einerseits, beiderseits oder beide miteinander über
Umlenkrollen geführt als endloses Seil ausgebildet hat und an dem endlosen Seil eine Verschiebeeinrichtung angeordnet ist und
das endlose Seil von zwischen den Tragrollenstationen angeordnete Stützrollen getragen ist.
An der Verbindungsstelle der beiden Seilenden ist ein Spannschloß vorgesehen, um die erfordliche Vorspannung im Tragseil zu
erzeugen. Gleichzeitig greift ein Hebel des Verstellmechanismus an der Spindel des Spannschlosses an, der durch einen
Hydraulikzylinder bzw. über eine Spindel und Getriebemotor verstellbar ist. Durch das Verziehen des vorhandenen Tragseiles ist eine Schrägstellung sämtlicher Girlandentragrollenstationen entsprechend
der jeweiligen vorhandenen Querneigung möglich.
Der Verst9llmechanismus wird über Tastrollen, die zu beiden Seiten des Fördergurtes im entsprechenden Abstand zu diesen
angeordnet sind und über geeignete Schaltelemente in Betrieb gesetzt. Bei geringer Querneigung kann bereits durch einmaliges
Verziehen des Tragseiles ein stabiler und mittiger Gurtlauf erreicht werden. Der Nachteil dieser Lenkeinrichtung, die auf einer entsprechenden Sturzverstellung der Tragrollen auf einer großen Wirklänge
beruht, besteht darin, daß mit zunehmendem Sturzw.nkel der äußeren Tragrollen der Tragrollenstationen der Verschleiß der
Tragrollenmäntel sehr stark zunimmt und die Wirklcnge der Aufgabestelle Größenordnungen annimmt, die für verfahrbare Fördergeräte hohe Aufwendungen erfordern und damit unwirtschaftlich sind. Weiterhin ist bekannt, durch Umhängen der Girlandentragrollenstationen innerhalb der Doppelösen eine Lenkwirkung zu
erzielen. Diese Verfahrensweise weist den Nachteil auf, daß bei wechselnder Beaufschlagung der Aufgabestelle die
Tragrollenstatione>n umgehängt werden müssen. Es ist auch bekannt, zur mittigen Beaufschlagung der Aufgabestelle Leitbleche in den Förderstrom einzubringen, die bei
wechselseitiger Beaufschlagung erhebliche Aufwandungen erfordern und durch die Verengung des Durchlaßquerschnittes zu
Versto '.ingen führen. Ziel der Erfindung
Mit der Fördergut jufgabestelle soll der aus wechselnder Richtung kommende Fördergutstrom zuverlässig und mit geringem Aufwand mittig aufdennachgeordneten Gurtbandförderer übergeben werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fördergutaufgabestelle zu schaffen, die auch bei außermittiger Fördergutbeaufschlagung den sich zwangsläufig einstellenden Schieflauf des durch die Aufgabestelle eines Fördergerätes
laufenden Fördergurtes eines nachgeordneten Gurtbandförderers auf kürzester Strecke selbsttätig ausgleicht, wobei die
Aufgabestelle auch verfahrbar ausgebildet sein kann. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im Abwurfbereich ein in sich stabiler Aufgabenrollentisch mit einer Aufgabeschurre um die Längsachse des nachgeschalteten Gurtbandförderers neigbar angeordnet ist, wobei beiderseits des Aufgaberollentisches an diesem Zugmittel angelenkt sind, die über Umlenkrollen mit mechanischen, elektrischen oder
hydraulischen Verstelleinrichtungen in funktioneller Verbindung stehen. Zwischen einer dem Zuförderer zugeordneten Schurre und der neigbaren Aufgabeschurre am Aufgaberollentisch ist eine abdichtende Spaltüberdeckung angeordnet.
Der neigbare Aufgaberoilentisch weist beiderseits Längsführungsrollen und Querführungsrollen auf, die mit festen Führungen
an der Tragkonstruktion des Fördergerätes in funktioneller Verbindung stehen, wobei die Führungen Begrenzungen aufweisen.
Zur Steuerung der Verstelleinrichtungen sind mechanische, optische und/oder elektronische Tastelemente bzw. Sensoren zur Erfassung des Gurtschieflaufes des nachgeschalteten Gurtbandförderers an der Aufgabestelle und zur Begrenzung der
beiderseitigen Neigung des Aufgaberollentisches sowie ein Nullstellungszwang vorgesehen.
Vom Fördergerät gelangt das Schüttgut durch die Schurren auf den Fördergurt des nachgeschalteten Gurtbandförderers. Der Fördergurt liegt in diesem Bereich auf den Tragrollen des Aufgaberollentisches auf. Sobald infolge außermittiger Schüttgutaufgabe ein Schief lauf des Fördergutes bewirkt wird, werden durch das Ansprechen der Tastelemente die Verstelleinrichtungen in Gang gesetzt, die über die Zugmittel den Aufgaberoilentisch so neigen, daß ein Geradlauf des beladenen Förderg'irtes gewährleistet ist. Der gesamte Aufgaberoilentisch mit seiner Aufgabeschurre ist mit Längsführungsrollen und Querführungsrolle in begrenzten Führungen am Unterbau des Fördergerätes geführt. Die Fördergutaufgabestelle ist mit dem Fördergerät in Längsrichtung des nachgeschalteten Gurtbandförderers verfahrbar. Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: eine Seitenansicht der Fördergutaufgabestelle im Prinzip Fig. 2: den Schnitt A-A nach Fig. 1 Fig. 3: eine Führung des Aufgaberollentisches.
Ein Aufgaberoilentisch 1 ist im Bereich der Aufgabestelle im Unterbau eines Fördergerätes beiderseits jeweils an zwei Zugmitteln 2 aufgehängt, die über Umlenkrollen 3 jeweils mit einer ebenfalls im Unterbau angeordneten Verstelleinrichtung 4 in funktioneller Verbindung stehen. Der Aufgaberoilentisch 1 weist beiderseits Längsführungsrollen Sund Querführungsrollen 6 auf, die in festen Führungen 7 im Unterbau geführt sind. Der Aufgaberoilentisch 1 weist weiterhin Tragrollen 8 zur Aufnahme des Fördergurtes 9 des nachgeschalteten Gurtbandförderers 10 sowie eine Aufgabeschurre 11 auf, die mit einer am Unterbau des Fördergerätes befestigten Schurre 12 in funktioneller Verbindung steht. Zwischen beiden Schurren 11; 12 ist eine abdichtende Spaltüberdeckung 13 vorgesehen. Zur Erfassung des Gurtschieflaufes des nachgeschalteten Gurtbandförderers 10 und zur Begrenzung der Neigung des Aufgaberoilentisches 1 sind im Bereich der Aufgabestelle Tastelemente (,ngeordnet, die die Verstelleinrichtungen 4 entsprechend beeinflussen. Außerdem ist ein Nullstellungszwang des Aufgaberollentisches 1 vorgesehen. Aus Sicherheitsgründen sind in der Führung 7 zusätzliche Begrenzungen 14 angeordnet. Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Das vom Fördergerät ankommende Schüttgut gelangt zur Schurre 12 und Aufgabeschurre 11 auf den Fördergurt 9, der sich in diesem Bereich auf den im Aufgaberoilentisch 1 gelagerten Tragrollen 8 abstützt. Sobald das Schüttgut außermittig auf den Fördergurt 9 auftrifft und dieser dadurch seine Mittellage verläßt, werden über die Tastelemente die beiden Verstelleinrichtungen 4 so gegenläufig beeinflußt, daß über die über Umlenkrollen 3 geführten Zugmittel 2 der Aufgaberollentisch '' mit seiner Aufgabeschurre 11 so um eir.o Längsachse geneigt wird, daß der beladene Fördergut 9 des nachgeschalteten Gurtbandförderers 10 wieder seine Mittellage erreicht. Zur Stabilisierung der Aufhängung des Aufgaberollentisches 1 dienen die an ihm angeordneten Längsführungsrollen 5 und Quorführungsrollen 6, die sich in festen Führungen 7 am Unterbau des Fördergerätes befinden. Damit bei einem möglichen Zugmittelriß keine Beschädigung der Anlage erfolgt, wird durch die Begrenzungen 14 die Länge der Führungsbahn bestimmt.
Durch die Spaltüberdeckung 13 zwischen der Aufgabeschurre 11 des Aufgaberollentisches 1 und der festen Schurre 12 am Unterbau wird der Schüttgutstrom störungsfrei übergeben.
Die Fördergutaufgabestelle ist so ausgebildet, daß sie gekoppelt mit dem Unterbau des Fördergerätes verfahrbar in Längsrichtung des nachgeschalteten Gurtbandförderers 10 angeordnet sein kann.
Durch entsprechende Steuerung der beiden Verstelleinrichtungen 4 ist auch ein gleichmäßiges Anheben oder Absenken des Aufgaberollentisches 1 möglich.

Claims (4)

1. Fördergutaufgabestelle, insbesondere für abwurfrichtungswechselnde und fördermengenveränderliche Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß im Abwurfbereich ein in sich stabiler Aufgaberollentisch (1) mit einer Aufgabeschurre (11) um die Längsachse des nachgeschalteten Gurtbandförderers (10) neigbar angeordnet ist, wobei beiderseits des Aufgaberollentisches (Dan diesem Zugmittel (2) angelenkt sind, die über Umlenkrollen (3) mit mechanischen, elektrischen oder hydraulischen Verstelleinrichtungen (4) in funktioneller Verbindung stehen.
2. Fördergutaufgabestelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer dem Zuförderer zugeordneten Schurre (12) und der neigbaren Aufgabeschurre (11) am Aufgaberollentisch (1) eine abdichtende Spaltüberdeckung (13) angeordnet ist.
3. Fördergutaufgabestelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der neigbare Aufgaberollentisch (1) beiderseits Längsführungsrollen (5) und Querführungsrollen (6) aufweist, die mit festen Führungen (7) an der Tragkonstruktion des Fördergerätes in funktioneller Verbindung stehen, wobei die Führungen (7) Begrenzungen (14) aufweisen.
4. Fördergutaufgabestelle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Verstelleinrichtungen (4) mechanische, optische und/oder elektronische Tastelemente bzw. Sensoren zur Erfassung des Gurtschieflaufes des nachgeschalteten Gurtbandförderers (10) an der Äufgabestelle und zur Begrenzung der beiderseitigen Neigung des Aufaaberollentisches (1) sowie ein Nullstellungszwang vorgesehen sind.
DD32309988A 1988-12-14 1988-12-14 Foerdergutaufgabestelle DD281794A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112830197A (zh) * 2020-12-22 2021-05-25 华能国际电力股份有限公司上海石洞口第一电厂 一种料管密封接口结构、移动落料装置和带式输送机

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112830197A (zh) * 2020-12-22 2021-05-25 华能国际电力股份有限公司上海石洞口第一电厂 一种料管密封接口结构、移动落料装置和带式输送机

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