DD281845A5 - Verfahren zur errichtung von senkbrunnen - Google Patents

Verfahren zur errichtung von senkbrunnen

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Abstract

Das Verfahren dient der Verkleidung von Flaechen, Fassaden, Mauerwerk, Betonwaenden, metallischen Bauelementen und dgl. Es ist vorrangig im Bauwesen, z. B. bei der Verkleidung von Betonauszenwaenden von Bedeutung. Weiterhin kann eine Anwendung in anderen Branchen, wie der Spielzeugindustrie und dem Kunstgewerbe erfolgen. Verkleidung einer Flaeche mit einem Schichtkoerper, der aus einer ein- oder beidseitig mit Email beschichteten Aluminiumfolie besteht, mittels eines Haft- oder thermoplastischen Klebstoffes.{Verkleidung; Flaechen; Betonwand; Folie; Aluminium; Email; Schichtkoerper; Beschichtung; Haftklebstoff; Band}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Benutzung dieses Verfahrens erfolgt vorrangig im Bauwesen.z.B. bei der Verkleidung von Betonaußenwänden. Sie kann des weiteren eine Anwendung in anderen Branchen, wie der Spielzeugindustrie und dem Kunstgewerbe finden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Verfahren, bei denen durch ein Befestigen von verschiedenen Folien, Geweben, Asbest, Kunststoff oder anderen Materialien ein Verkleiden von Flächen z. B. Fassaden erfolgt. Diese Verkleidung dient dem Schutz und der Isolierung der zu behandelten Flächen. So werden in DE 1659866 und DE 1228047 Wandverkleidungen aus Kunststoffolien bzw. -platten, in DE 1810471 eine Schutzverblendung auf Asbest-Basis, in DE 1659440 eine großformatige aus keramischen Material bestehende Fassadenplatte, in DE 1684055 eine Verkleidungsplatte aus einem gepreßtbii Gemenge aus Quarzteilchen und Kunstharzbindemitteln, in DE 2340783 eine mit Styropor befestigte Stoffbahn und in DE 2019666 ein mit Kunststoffbeschichtetes Blech für die Fassadenverkleidung beschrieben. Beschreibungen von Erfindungen, die in einem unmittelbaren Bezug zu diesem Verfahren stehen, sind in DE 2901183 mit Zusatzbeschreibung DE 2920658 genannt.
In dieser wird das Verkleben einer mit einer Kunststoffolie beschichteten A ufolie ei iäutert. Weiterhin ist das Emaillieren von Blech, wie in DE3201430, DE3306107 und DE3405768 beschrieben, mit a.i.' chließendem befestigen an Fassaden und ähnlichen bekannt. Ein naheliegendes Verfahren wird in der Zeitschrift „Email im Bild" 7/87 beschrieben. Inhalt dieses Verfahrens ist das Verkleben von emailliertem Stahlblech zu einem Sandwichelement.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Verkleidung von Flächen z. B. Betonwänden, Mauerwerk zu schaffen, die Nachteile bekannter Verfahren beseitigt uno von klimatischen Einflüssen unabhängig ist sowie gestalterische Aspekte in sich vereint. Diese Verkleidung soll kostengünstig herstell- und einsetzbar sowie auswechselbar sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine witterungsunabhängige Verkleidung für Flächen herzustellen und zu verarbeiten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein B*nd aus Aluminiumfolie ein- oder beidseitig mit einem Email beschichtet wird. Nach diesem Verfahrensschritt wird die Folie entweder an der unbeschichteten Seite bzw. bei einer beidseitigen Beschichtung an einer Seite mit einem Haftkleber behandelt und mit einem silikonisierten Papier versehen oder ohne Kleber zu einor beliebigen Länge aufgerollt. Folienrollen ohne Behandlung mit einun Haftkleber werden bei ihrer Verarbeitung mit einem thermoplastischen Klebstoff bahandelt und verklebt. Die Folie ist auswechselbar, sie kann in beliebiger Materiallänge und universell verarbeitet werden.
Ausführungsbeispiel
1. Eine Aluminiumfolie von 50cm Breite, einer Dicke von 85μπι und einer Länge von 50m wird durch eine Spritzanlage geleitet und dabei mit einem Alu-Email, dem als Komponente zur Erhöhung der Grenzflächenspannung Vanadinpentoxid in einem Prozentsatz von etwa 8% beigemischt wurde, einseitig beschichtet.
Dieses Folienband durchläuft danach, auf einem beweglichen Gitterrost liegend, einen Einbrennofen und wird in diesem etwa
10 Minuten bai 57O0C behandelt. Nach dem Verlassen des Einbrennofens läuft das Band über eine Walze, dabei wird ein
Haftkleber gleichmäßig auf dio unbeschichtete Folienseite aufgetragen. Anschließend bewirkt ein Warmluftgebläse' ein sofortiges Verdunsten des Lösungsmittels. Ist dies geschehen, erfolgt ein Aufwickeln der Folie, wobei zwischen den einzelnen Lagen ein silikonisiertes Papier gelegt wird. Diese Folienrolle wird zu einer Baustelle transportiert und an einem älteren bzw. schon fertiggestellten Betonbau durch Aufwalzen mit einem Rakel befestigt. Mit einem Schneidwerkzeug wird die Folie auf die entsprechende Länge zugeschnitten.
2. Eine Folie aus Aluminium wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, emailliert und zu einer Rolle gewickelt. Auf der Baustelle wird die emaillierte Folie mit einem thermoplastischen Schmelzwerkstoff hinterlegt und mit einem Temperaturstrahler auf etwa120°C erhitzt. Dabei schmilzt der Schmelzklebstoff und verbindet Betonwand mit Folie nach dem Abkühlen fest.
3. Eine Aluminiumfolie wird im Unterschied zu Beispiel 1 zum Zweck der Vermeidung der Bildung von Lokalelementen bei der Verkleidung von freiliegenden Flächen bei metallischen Trägerelementen in der Spritzanlage beidseitig mit Alu-Email beschichtet. Der weitere technologische Ablauf bei der Herstellung der Folie erfolgt analog Beispiel 1. Das Auftragen des Klebstoffes wird an einer der beiden beschichteten Folier.seiten realisiert. Das Verkleben der Folie mit dem Trägerelement wird, wie in Beispiel 1 bzw. 2 beschrieben, vorgenommen.

Claims (6)

1. Verfahren zur Verkleidung von Flächen, Fassaden, Mauerwerk, metal!! lohen Bauelementen, Betonwänden und dgl. unter Vorwondung von Schichtkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß als Schichtkörper eine ein- oder beidseitig mit Email beschichtete Metallfolie auf die zu verkleidende Fläche aufgeklebt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beschichtete Folie etwa 20... 150pm, vorzugsweise 80 μητι dick ist.
3. Vorfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unbeschichtete Folienseite entweder mit einem Haftkleber versehen ist und nach der Verdunstung des Lösungsmittels mit der zu verkleidenden Fläche verklebt wird oder, daß bei Verarbeitung der beschichteten Folie ein thermoplastischer Klebstoff verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beschichtete Folie an der mit Klebstoff behandelten Seite mit einem silikonisierten Papier versehen ist und zu einer maßlich bestimmten Rolle vorgefertigt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emailbeschichtung der Aluminiumfolie bei Verkleidung von silikatischen Flächen einseitig erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emailbeschichtung der Aluminiumfolie bei Verkleidung von metallischen Gegenständen beidseitig erfolgt.

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