DD281847A5 - Anordnung zur befestigung von fallschutzmitteln - Google Patents

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DD281847A5
DD281847A5 DD88323701A DD32370188A DD281847A5 DD 281847 A5 DD281847 A5 DD 281847A5 DD 88323701 A DD88323701 A DD 88323701A DD 32370188 A DD32370188 A DD 32370188A DD 281847 A5 DD281847 A5 DD 281847A5
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DD
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fall protection
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attachment
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DD88323701A
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English (en)
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Norbert Fenske
Dieter Stueve
Original Assignee
Kooperative Einrichtung Landba
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3276Arrangements on buildings for connecting safety-lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln oder zur Verspannung von Dachaufbauten, z. B. Antennenmasten auf Daechern, vorzugsweise fuer Daecher aus Holzkonstruktionen mit wellenfoermiger Dachhaut. Nach der Erfindung besteht die Anordnung aus drei vorgefertigten Bauteilen. Mit Bauteil III wird eine Verbindung von Pfette und Tragwerk mittels eines winkelfoermigen Profils hergestellt. Bauteil II besteht aus einem abgekantetem Flachstahl mit aufgesetztem Stehbolzen und Knotenblech und ist somit biegesteif. Es wird in solchem Abstand zum Bauteil III an der Pfette eingepaszt, dasz noch eine indirekte Befestigung durch die Kraftuebertragung mittels Pfette am Tragwerk erfolgte. Bauteil I stellt eine Haltevorrichtung zur Befestigung der Fallschutzmittel dar und wird oberhalb der Dachhaut am Bauteil II befestigt. Fig. 2{Anordnung; Befestigung; Fallschutzmittel; Verspannung, wellenfoermiger; Dachhaut; Pfette; Tragwerk, biegesteif, indirekt; Kraftuebertragung; Haltevorrichtung}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eino Anordnung zur befestigung von Fallschutzmitteln, die zur Sicherung von Personen gegen Absturz bei Arbeiten auf Dächern, insbesondere bei hö'zernen Dachbindern und Asbestzementwelltafeln, Anwendung findet. Diese Anordnung wird als Seilhalterung bezeichnet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es sind Lösungen zur Fallschutzmittelverankerung auf Dächern von Gebäuden bekannt. So werden Befestioungskonstruktionen, wie Ankerschrauben oder Rohrhülsen, in den Ortbeton oder in den Plattenfugen
eingesetzt (DD-V/P 210721, DD-WH 237462A3).
Diese Lösungen sind bei Dächen ι mit Holztragwerken nicht anwendbar. Weiterhin ist eine Lösung bekannt, bei der bekannte Hakenschrauben Verwendung finden, die zur Verbesserung ihrer Biegesteifigkeit mit einem lose sufgeschobenen Aussteifungsblech versehen werden (DD-WP 100048). Da die Befestigung nur an einer Dachpfette erfolgt, wird die Standardforderung (TGL 36041/01 Punkt 4.11) zur Befestigung am Tragwerk nicht erfüllt. Des weiteren würde diese Konstruktion bei Anwendung auf Holzdächern nachteilig wirken, da es bei Beanspruchung zu größeren Einschnürungen des Winkelhakens in den Holzquerschnitt käme. Die Folge wäre das Versagen der Eindichtung der Durchbruchstelle der Dachhaut. Im Projektierungskatalog Dächer, Fallschutzmittelbefestigung für Dacheindeckung aus Asbest-Zement-Welltafeln der Gebäude
in SRK-Bauweise des VEB Landbaukombinat Schwerin, wird ein entsprechend abgekanteter Flachstahl um eine Stahlbetonpfette geklammert und durch den Welltafelstoß geführt. Zur besseren Arretierung wird er durch einen angeschweißten Querstahl gehalten, welcher so geformt ist, daß er zu beiden Seiten über den Wellenberg faßt.
Diese Lösung wurde speziell für Stahlbetonbauten in Stütze-Riegel-Konstruktion entwickelt und kann nicht einfach auf Holzdächer übertragen werden. Der Hauptmangel besteht darin, daß in dem Falle eine Befestigung am Tragwerk nicht gegebon wäre. Ziel der Erfindung
Di6 vorliegende Erfindung hat das Ziel, mit einem geringen Arbeitszeit- und Materialaufwand unter Verwendung von vorgefertigten Bauelementen eine Anordnung zu realisieren, die es gestattet, Personen bei Verwendung von bekamen Fallschutzmitteln gegen Absturz bei Arbeiten auf Dächern, insbesondere bei hölzernen Dachbindern und Asbestzementwilltafeln, zu sichern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherungsanordnung zu entwickeln, welche insbesondere an hölzernen Dachkonstruktionen (z. B. Holznagel- oder Holzklebebinder) mit wellenförmiger Dachhaut kraftschlüssig angeschlossen werden kann. Darüber hinaus ist das Element am Durchstoßpunkt durch die Dachhaut weitgehend biegesteif auszubilden, um die Dichtigkeit des Dichtungsmittels im Durchgangsbereich langfristig zu gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln (Seilhalterung) aus drei vorgefertigten Bauteilen aus geeignetem Material, z. B. Stahl, besteht.
Bauteil III ist ein handelsübliches Winkelprofil mit zweckmäßig eingebrachten Bohrungen in den Schenkeln. Es wird als
zusätzliche Sicherungsbefestigung mit dem Dachbinder/Dachsparren und der Dachpfette verschraubt.
Bauteil Il besteht aus einem abgekanteten Flachstahl, auf den der Stehbolzen aufr ichweißt ist. Die Biegefestigkeit des Stehbolzens wird mittels eines angeschweißten Knotenbleches erhöht. Damit ist im Beanspruchungsfalle die Verformung
weitgehend eingeschränkt. *
Das Bauteil Il wird in der Nähe des Bauteiles III, so z. B. unter einem Wellenberg einer Asbestzementwelltafel, in die Dachhaut
eingepaßt und an die Pfette angeschraubt. Dazu ist für den Stehbolzen des Bauteiles Il ein Durchbruch in die Dachhaut einzubringen. Die Eindichtung erfolgt mit üblichen Dichtungsmassen oder Dichtungsstücken.
Da die Befestigung des Bauteiles Il an der Dachpfette in unmittelbarer Nähe des Bauteiles III erfolgt, resultiert daraus eine
indirekte Befestigung am Tragwerk.
Das Bauteil Il wird relativ unabhängig von der vorgegebenen Lage des Dachbinders/Dachsparrens an die Dachpfette
angeschraubt.
Hierdurch wird eine gewisse Flexibilität erreicht, die z.B. die Einpassung des Bauteiles Il am Wellenberg ermöglicht. Bauteil I besteht aus einer bekannten Haltevorrichtung, z.B. einer Ösenkonstruktion oder einem abgekanteten Flachstahl mit
entsprechenden Bohrungen, die zur Aufnahme des Fallschutzmittels dient.
Bauteil I wird auf das Bauteil Il befestigt. Ai'f.führunöJbelspiel
Die Seilhalterung wird zum Verbleib auf dem Dach montiert. Damit besteht die Möglichkeit, sie bei jeglichen Reparaturarbeiten und sonstigen Arbeiten auf dem Dach zu verwenden. Dazu wird an ihr ein Sicherheitsseil, z. B. mit Schäkel oder Karabinerhaken, befestigt. Das Seil des individuellen Fallschutzmittels der Arbeitskraft ist dann in das Sicherheitsseil einzuhängen. Damit ist die Arbeitssicherheit hergestellt
Die Ausführung dieser Seilhalterung erfolgt in zwei Abschnitten.
1. Werkstattmäßige Vorfertigung
Die Bauteile I, II, III werden in der Werkstatt einzeln hergestellt und dauerhaft konserviert. Bauteil I ist eine Ösenkonstruktion und besteht aus einer Flachstahlgrundpiatte 2 und einer halbkreisförmig gebogenen Rundstahlöse 1, die miteinander verschweißt sind. In die Grundplatte 2 sind entsprechende Bohrungen einzubringen. Bauteil Il ist die eigentliche Grundkonstruktion. Sie besteht aus einem abgekanteten Flachstahl 5, auf den ein Stehbolzen 3 und ein kleines Knotenblech 4 geschweißt werden. In den Flachstahl 5 sind zwei Bohrungen für eine spätere Schraubverbindung einzubringen. Das Bauteil III ist ein einfacher Winkelstahl 6 mit zweckmäßig angeordneten Bohrungen. Dieses dient als zusätzliche Sicherung der Dachpfette, an der das Bauteil Il befestigt ist.
2. Montage an der Dachkonstruktion
An den im Projekt angegebenen Stellen des Dachtragwerkes wird jew jüs das Bauteil III montiert. Es erfolgt eine Verschraubung des Bindergurtes mit der botreffende'i Dachpfette. Im unmittelbaren Nahbereich wird das Bauteil Il unter einem Wellenberg der Dachhaut eingepaßt und an die Pfette angeschraubt. Dabei muß ein Durchbruch in die Dachhaut für den Stehbolzen 3 eingebracht worden. Die Durchbruchstelle ist mit einer üblichen Dichtungsmasse abschließend einzudichten. Danach wird von oben das Bauteil I auf den Stehbolzen 3 geschraubt. Damit ist die Konstruktion -nktionstüchtig. Figur
zeigt die Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln (Seilhalterung) als Querschnitt im Einbauzustand als
Normalausfühiung. Das Bauteil Il ist direkt an die Holzpfette angeschraubt. Figur 2 ist ein Längsschnitt bzw. Ansicht zur Figur 1. Binderobergurt und Seilhalterung sind um einen max. zulässigen Abstand X versetzt. Figur 3 zeigt die Seilhalterung im Einbauzustand mit einer Justiermöglichkeit quer zur Pfette mittels Zwischenlage. Figur 4 stellt das Bauteil I (Haltevorrichtung) dar, bestehend aus einer Rundstahlöse 1 und einer Flachstahlgrundplatte Figur 5 stellt das Bauteil Il dar, bestehend aus einem Stehbolzen 3, einem eingeschweißten Knotenblech 4 und einem
abgekanteten Flachstahl 5 mit Bohrungen.
Figur 6 stellt das Bauteil III dar, bestehend aus einem Winkelstahl 6 mit zweckentsprechenden Bohrungen.

Claims (3)

1. Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln oder zur Verspannung von Dachaufbauten, z. B. Antennenmasten auf Dächern, vorzugsweise für Dächer aus Holzkonstruktion mit wellenförmiger Dachhaut, gekennzeichnet dadurch laß die Anordnung aus drei vorgefertigten Bauteilen besteht, wobei mit dem Verbindungsteil (III) eine Verbindung von Pfette und Tragwerk mittels eines winkelförmigen Profils hergestellt wird, in einem Abstand X, der bis zum Dreifachen der Pfettenhöhe betragen kann, einer Grundkonstruktion (II), die biegesteif ausgebildet ist, unter einem Wellenberg befestigt ist, die Pfette in diesem Bereich zur Kraftübertragung dient und einer Haltevorrichtung (I), die oberhalb der Dachhaut an der Grundkonstruktion (II) befestigt wird.
2. Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundkonstruktion (II) quer zur Pfette, vorzugsweise mit Justierschraube, justiert wird.
3. Anordnung zur Befestigung von Fallschutzmitteln nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß zum Einschlagen des Durchbruches in asbesthaltige Dacheindeckungen die Grundkonstruktion (II) benutzt wird, und dieses dazu mit einem aufschraubbaren, wiederverwendbaren Hütchen in der äußeren Form eines an sich bekannten Stufendorns versehen wird.
DD88323701A 1988-12-22 1988-12-22 Anordnung zur befestigung von fallschutzmitteln DD281847A5 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10052572A1 (de) * 2000-10-23 2002-05-02 Klaus Moennigmann Sicherheitsvorrichtung

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