DD281849A5 - Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten - Google Patents

Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten

Info

Publication number
DD281849A5
DD281849A5 DD32434588A DD32434588A DD281849A5 DD 281849 A5 DD281849 A5 DD 281849A5 DD 32434588 A DD32434588 A DD 32434588A DD 32434588 A DD32434588 A DD 32434588A DD 281849 A5 DD281849 A5 DD 281849A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
segments
shell
stems
mounting
assembly
Prior art date
Application number
DD32434588A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Baumann
Manfred Gniot
Guenter Jarosch
Fritz Klooss
Frieder Neuhaeuser
Manfred Rothe
Winfried Seifert
Rudolf Wirsing
Original Assignee
Stassfurt Veb Chemieanlagenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stassfurt Veb Chemieanlagenbau filed Critical Stassfurt Veb Chemieanlagenbau
Priority to DD32434588A priority Critical patent/DD281849A5/de
Publication of DD281849A5 publication Critical patent/DD281849A5/de

Links

Landscapes

  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Abstract

Verfahren und Vorrichtung zur Baustellenmontage der Hubteile von Naszgasbehaeltern unter Verwendung von Montagesegmenten, insbesondere zum beschleunigten Zusammenbau von Glocke und Teleskopen fuer Naszgasbehaelter, gekennzeichnet durch das Aufrichten und Verschrauben von vorgefertigten und konservierten Mantelsegmenten, wobei die Aufnahme der Ringspannungen durch Verschweiszen an den Flanken von Bohrungen in den Stielen der Mantelsegmente erfolgt. Das Zusammenfuegen von vorzugsweise zwei bis drei Mantelsegmenten zu einem Montageblock wird in unmittelbarer Naehe der Einbaustelle durchgefuehrt. Dabei erfolgt der Toleranzausgleich ueber Paszfeldsegmente. Die Mantelsegmente bestehen jeweils aus zwei vertikalen Stielen, mehreren mit Bohrungen versehenen horizontalen Aussteifungsringen, einer Segmenthaut und Kopfplatten, die als Anschlagpunkte fuer Transport und Montage sowie als Anschlusz fuer Dachsegmente dienen.{Baustellenmontage; Naszgasbehaelter; Hubteil; Glocke; Teleskop; konserviertes Mantelsegment; Montageblock; Toleranzausgleich; Paszfeldsegment; Dachsegment}

Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Baustellenmontage von Naßgasbehältern und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens, insbesondere zur Montage der Glocke bzw. von Glocke und Teleskopen von Naßgasbehältern unter Verwendung von Montagesegmenten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Baustellenmontage der Hubteile von Großbehältern, beispielsweise des Mantels, des Daches und der Tasse der Glocke sowie des Mantels, der schöpf- und der Haktasse der Teleskope erfolgt üblicherweise nach der Montage des Wasserbeckens, bestehend aus Beckenboden, Beckenmantel, Umgang und, soweit erforderlich, mit inneren Führungsschienen, durch Zusammenbau des unteren Ringträgers bzw. des Fußringes mit Versteifungsblech einschließlich der Führungsrollen der Glocke bei einhübigen bzw. des äußeren Teleskopes bei mehrhübigen Behältern.
Anschließend werden die Stiele entsprechend der Führungsgerüstteilung vertikal gestellt und mit horizontal angeordneten Profilen ausgestellt. Am oberen Ende werden die Stiele an die Haktasse der Teleskope bzw. an den Dacheckring der Glocke angeschlossen. Die verbleibenden offenen Felder werden mit vorgerundeten Blechen geschlossen, die mit den vertikalen Stielen und den Ringversteifungen verschweißt werden.
Das Glockendach wird in der Regel zu ebener Erde aus dem Dachgespärre und der Dachhaut teilwoise vormontiert und mifeinem oder mehreren schweren Hebezeugen auf dem Glockenmantel abgesetzt.
Diese .Montageweise erfordert umfangreiche Schweißarbeiten auf der Baustelle, wobei im Bereich der Glockenaußennähte in beengtem Raum unter erheblichen Erschwernissen gearbeitet werden muß; automatische Schweißverfahren sind nur bedingt anwendbar. Weiterhin ergibt sich neben der langen Baustellenmontagezeit auch ein umfangreicher Prüfaufwand. Der gravierende Nachteil ist jedoch, daß der Korrosionsschutz für die Hubteile erst nach dem Ziehen der Glocke und dem Einrüsten des Glockeninnenraumes in der erforderlichen Qualität aufgebracht werden kann. Dazu sind unter Baustellenbedingungen sowohl das Sandstrahlen als auch ein mehrschichtiger Farbauftrag durchzuführen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Montageverfahren einschließlich der Vorrichtungen, das mit dem Einsatz von in der Werkstatt oder auf der Baustelle mit hoher Paßgenauigkeit vorgefertigter, vor der Montage konservierbarer, transportfähiger, großflächiger Montagesegmente durch eine erhebliche Senkung der Baustellenmontagezeit, der Schweißzeit und des Aufwandes für Montagehilfsmaterial, Konservierung und Rüstungen die Baustellenmontage der Hubteile von Naßgasbehältern einschließlich deren Konservierung in kurzen Fristen ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Montageverfahren und Vorrichtungen zu entwickeln, mit dem die Herstellung der Teleskop- und Glockenmäntel und Glockendächer von stehenden zylindrischen Großbehältern aus Stahl sowie weiterer Hauptbaugruppen insbesondere bei Naßgasbehältern durch die Verwendung von großflächigen, vorgefertigten und konservierten Montagesegmenten innerhalb kürzester Fristen erreicht werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß nach dem Einmessen und der Markierung der Mitte des Beckenbodens und des Innenradius des zu montierenden Hubteiles did Führungelemente, beispielsweise Rollenböcke, ausgelegt, auf Höhe gebracht und ausgerichtet werden. Anschließend v/erden bei einhübigen Naßgasbehältern der Fußring bzw. die Schöpftasse des Teleskopes bei mehrhübigen Behältern ausgeleot und mit den Führungselementen verschweißt. Bei einhübigen Naßgasbehältern werden danach die bereits mit einem dauerhaften Anstrich versehenden Mantelsegmente einzeln aufgerichtet, zu einem Mantelring verschraubt und ausgerichtet, wobei der Toleranzausgleich über die Veränderung des Durchmessers erfolgen kann. Zur Aufnahme von Ringspannungen werden die einzelnen Mantelsegmente untereinander über einseitig angebrachte Bohrungen durch Verschweißen an den Flanken der Bohrungen verbunden. Schließlich werden die Stiele der Mantelsegmente durch eine vertikale innere Dichtnaht z. B. von mobilen Arbeitsbühnen aus verbunden. Der hohe Wiederholgrad ermöglicht in der V'srkstatt die wirtschaftliche Anwendung von drehbaren Schweißvorrichtungen, die ein beidseitiges Schweißen unter Anwendur g hochproduktiver Schweißverfahren gestattet, ohne daß das Montagesegment umgespannt werden muß. Die Qualitätskontrolle, die bei den bbher üblichen Verfahren auf der Baustelle erfolgen muß, kann durch den Einsatz der Montagesegmente teilweise in die Werkstatt verlagert werden, so daß eine Minimierung des Kontrollaufwandes auf der Baustelle eintritt.
Durch den Einsatz von auf Vorrichtungen gefertigten Montagesegmenten, sowohl Mantelsegmenten als euch Darhsegmentcn, mit einem hohen Wiederholgrad wird eine hohe Paßgenauigkeit und Formtreue erzielt.
Diese hohe Formtreue wird auf die Herstellung der Hauptbaugruppen bei der Baustellenr intage übertragen, indem die Montagesegmente vor dem Verschweißen untereinander überwiegend verschraubt, ggf. durch Schweißpunkte geheftet werden. Das Ausschweißen der Dichtnähte insbesondere bei den zylindrischen Mänteln erfolg! erst nach Vormontage der gesamten Hauptbaugruppe am Einbauort. Durch diese Verfahrensweise ist ein gleichmäßiges Eintragen der Spannungen und Verformungen aus der Schrumpfung garantiert.
Durch die Verwendung der Montagesegmente und deren leichte Montierbarkeit infolge der Verschraubung kann die Einsatzzeit mobiler Hebezeuge auf ein Minimum gesenkt werden.
Der Aufbau einer stationären Rüstung ist nicht erforderlich, weil die Schraubenverbindungen und im weiteren die Schweißnähte durch mobile Rüstungen wie Hubbühnen leicht zugänglich sind.
Insbesondere bei Hubteilen von Naßgasbehältern besteht die bekannte Möglichkeit, die innere Dichtnaht von der Arbeitsbühne, die im Inneren des Behälters aufgestellt wird, aus zu schweißen. Die äußere Dichtnaht wird nur soweit geschweißt, wie das betreffende Hubtoil zur Erzielung der Dichtheit in das Beckenwasser eintauchen muß. Die äußere Dichtnaht wird wegen der schlechten Zugänglichkeit im Montagezustand erst geschweißt, wenn die Hubteile durch inneren Überdruck infolge Füllung mit Luft hochgefahren werden.
Beim Einsatz von Montagesegmenten, aber auch beim Einsatz vertikaler und horizontaler Aussteifungen herkömmlicher Konstruktionen, ist je nach deren äußeren Konturen eine Übertragung der auftretenden Zugspannungen über die minimale Anzahl der Schrauben nicht möglich, so daß hier zur Übertragung der Zugspannungen in die die Montagesegmente begrenzenden Stiele Bohrungen eingebracht werden, deren Kanten mit einer Kehlnaht mit dem angrenzenden Montagesegment verschweißt werdon.
Durch den Einsatz von über die gesamte Behälterhöhe reichenden vertikal angeordneten Montagesegmenten bei zylindrischen Mänteln steigt der Anteil der vertikalen Schweißnähte, die auf der Baustelle zu schweißen sind. Dagegen sinkt der Anteil der horizontalen Schweißnähte. Die Bedingungen für den Einsatz von teilautomatisierten und automatisierten Schweißverfahren werden dadurch erheblich verbessert.
Den Einsatz der Montagesegmente ermöglicht eine Endkonservierung der Bauteile außer im Einflußbereich der Montage-Schweißnähte vor der Montage zu ebener Erde. Dadurch wird eine hohe Parallelität im zeitlichen Ablauf erreicht, die sich wesentlich auf die Montagezeitverkürzung auswirkt. Arbeitserschwernisse, die sich aus der Konservierung einschließlich der Untergrundvorbehandlung durch Strahlen in den engen Spalten zwischen den Hubteilen ergeben, werden weitestgehend abgebaut. Die aufwendige Entfernung des Strahlmittels aus den Zwischenräumen und den Tassen wird erheblich reduziert.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß bei den Teleskopen von mehrhübigen Naßgasbehältern mehrere vorgefertigte und konservierte Mantelsegmente in unmittelbarer Nähe der Einbaustelle einzeln aufgerichtet und zu einem Montageblock verschraubt werden. Ein solcher Montageblock besteht vorzugsweise aus zwei bis drei Mantelsegmenten. Im Anschluß an das Zusammenfügen des Montageblockes werden sowohl die innere als auch die äußere Dichtnaht verschweißt. Die Montageblöcke werden daraufhin auf dem Fußring bzw. auf der Schöpftasse aufgesetzt. Nach Bedarf wird bei dem Zusammenbau des Teleskops aus den Montageblöcken ein Paßfeld zum Ausgleich von Toleranzen eingefügt. Zum Schluß der Montage wird das Paßfeld durch Einbau von Paßfeldsegmenten geschlossen. Die Paßfeldsegmente verfügen im Unterschied zu den Mantelsegmenten nicht über vertikale Stiele als begrenzungsprofile.
Die einzelnen Mantelsegmente sind seitlich durch vertikale Stiele begrenzt; mehrere horizontale Aussteifungsringe verbinden die beiden Stiele, und eine Segmenthaut vervollständigt die Zusammensetzung der Mantelsegmente. Am oberen Ende der Stiele sind mit Bohrungen versehene Kopfplatten angeordnet, die als Anschlußpunkte für Transport und Montage sowie dem Anschluß der Dachsegmente dienen.
Zwischen den Stielen von jeweils zwei miteinander verbundenen Mantelsegmenten befindet sich eine Verschleißschiene, die gleichzeitig als Führungsschiene dient.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin das Dachsegment der Glocke, bestehend aus zwei Dachsparren, mehreren Aussteifungen und der Dachhaut sowie einer mit Bohrungen versehenen Fußplatte. Beim Zusammenbau der Glocke werden die Kopfplatten der Mantelsegmente und die Fußplatten der Dachsegmente durch Verschrauben miteinander verbunden.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an zwei Beispielen näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: Ausschnitt aus einem einhübigen Naßgasbehälter Fig.2: Mantelsegment Fig.3: aufgerichtete und gefügte Mantelsegmente für einen Glockenmantel Fig. 4: Einzelheit „A" gem. Figur 3 Fig. 5: Darstellen der Verbindung zwischen Mantel und Dachsegment Fig.6: Ausschnif aus einem mehrhübigen Naßgasbehälter Fig.7: aufgerichtete und gefügte Montageblöcke mit Aussparung für Paßfeldsegment für einen Teleskopmantel Fig.8: Schnitt B-B gem. Figur 7. Die Prinzipdarstellung nach Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem Glockenmantel. Bei der Baustellenmontage einer Glocke eines
einhübigen Naßgasbehälters ergibt sich folgender Ablauf:
Nach der Fertigstellung des Beckens, bestehend aus Beckenboden 1, Beckenmantel 2, Beckenumgang 3 und inneren Führungsschienen 4, erfolgt das Auslegen der unteren Führungselemente 5 auf dem Beckenboden 1. Daraufhin wird der Fußring 6 über den Führungselementen 5 ausgelegt, eingemessen, ausgerichtet und mit den Führungselementen 5
verschweißt. Nun erfolgt der Abriß für die Mantelsegmente 7 auf dem Fußring 6.
Die über die gesamte Mantelhöhe reichenden Mantelsegmente 7 bestehen aus zwei vertikalen Stielen 8, die durch mehrere
horizontale Aussteifungsringe 9 nv^inander verbunden sind, sowie aus der Segmenthaut 10.
Das erste Mantelsegment 7 wird nachfolgend in das Becken gehoben, aufgerichtet und auf dem Fußring 6 ausgerichtet
abgesetzt. Das untere Ende wird am Fußring 6 geheftet. Am oberen Ende wird das Mantelsegment 7 durch Distanzstücke am
Beckenmantel 2 gehalten. Danach können je nach den Bedingungen der Baustelle einseitig oder beidseitig weitere Mantelsegmente 7 aufgerichtet und jeweils mit dem vorhergehenden Mantelsegment 7 bis zum Schließen des Mantels
verschraubt werden.
DerToleranzausgleich erfolgt erforderlichenfalls über die Veränderung des Durchmessers. Zur Aufnahme von Ringspannungen
im Montagezustand können die einzelnen Mantelsegmente 7 über einseitig in den Stielen 8 angebrachte Bohrungen 11 durch
Kehlnähte miteinander verbunden werden. Danach kann der Mantel gegebenenfalls nochmals ausgerichtet werden. Nach dem Heften der Mantelsegmente untereinander
erfolgt das Montieren der Dachsegmente 12 auf der einen Seite durch Verschrauben der Paare der Kopfplatte 16 mit den
Fußplatten 17 der Dachsegmente 12 und auf der anderen Seite durch Ablegen auf dem Kronenring 18, der vom Mittelmast 19
gestützt wird. Zum besseren Toleranzausgleich verhält sich die Anzahl der vorgefertigten Dachsegmente 12 zu den
Mantelsegmenten 7 wie 1:2. Die offenen Dachfelder werden durch vorgefertigte Dachhäute 15 nach dem Einsetzen der Aussteifungen 14, die nach Fertigstellung des Daches 20 einen Polygonring ergeben, geschlossen. Danach erfolgt das Schweißen der vertikalen inneren Dichtnähte 21 über die gesamte Länge sowie der äußeren Dichtnähte 22 im unteren Bereich
sowie die Montage und das Verschweißen des Dacheckringes. Alle Montage- und Schweißarbeiten können von mobilen
Arbeitsbühnen aus durchgeführt werden, so daß stationäre Rüstungen entfallen können. Nach vollständigem Schließen des . Daches 20 werden während der Probefahrt die äußeren Dichtnähte 22 vom Beckenumgang 3 aus geschweißt, so daß dadurch Rüstungen und Schweißungen in engen Räumen entfallen, was sich besonders günstig auf die Produktivität und die Arbeitsbedingungen für das Montagepersonal auswirkt. Die Baustellenmontage von Teleskopen und Glocke bei mehrhübigen Naßgasbehältern wird wie folgt durchgeführt: Bei mehrhübigen Naßgasbehältern kommt es besonders darauf an, daß der Lauf der Hubteile gut untereinander abgestimmt ist
und zur eindeutigen Kraftübertragung die jeweiligen Führungselemente 5 der einzelnen Hubteile hintereinander auf einem radialen Strahl liegen. Der Möglichkeit des Toleranzausgleichs ist deshalb besondere Beachtung zu schenken.
Die konservierten Mantelsegmente 7 für die Mantel der Teleskope 23 bzw. für die Glocke 24 werden zu zwei bis drei Stück
außerhalb der endgültigen Einbaustelle zu einem Montageblock 25 durch Verschraubung 26 vormontiert und die innere 21 und äußere Dichtnaht 22 zwischen den vormontierten Mantelsegmenten 7 verschweißt. Der Montageblock 25 wird danach auf den
Fußring 6 beim äußeren Teleskop 23 bzw. auf die aus über zwei oder mehr Felder reichende Schöpftassensegmente montierte
und anschließend verschweißte Schöpftasse 27 bei den inneren Teleskopen 23 oder der Glocke 24 aufgesetzt, ausgerichtet und
mit dieser verschweißt. Am oberen Ende wird er unter Zuhilfenahme von Distanzstücken am Beckenmantel 2 abgestützt. Der nächste und die noch folgenden Montageblöcke 25 werden zum Ausgleich eventuell auftretender Toleranzen im Abstand von einer Montagesegmentbreite in der gleichen Art und Weise aufgesetzt wie der erste Montageblock 25. Danach erfolgt das Schließen des Paßfeldes durch ein Paßfeldsegment 28. Anschließend wird die Montage der ebenfalls aus Segmenten bestehenden Haktasse 29 der Teleskope 23 vorgenommen und diese mit den Mantelsegmenten 7 verschweißt. Die Fertigstellung des Daches 20 der Glocke 24 erfolgt wie beim einhübigen Naßgasbehälter beschrieben.

Claims (6)

1. Verfahren zu Baustellenmontage der Hubteile von Naßgasbehältern unter Verwendung von Montagesegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einmessen und Markierung der Mitte des Beckenbodens (1) und der Innenseite des zu montierenden Hubteiles die Führungselemente (5) ausgelegt, auf Höhe gebracht und ausgerichtet werden, anschließend der Fußring (6) bzw. die Schöpftasse (27) ausgelegt und mit den Führungselementen (5) verschweißt werden; danach die bereits mit einem dauerhaften Anstrich versehenen Mantelsegmente (7) einzeln aufgerichtet und bei einhübigen Behältern zu einem Mantelring verschraubt und ausgerichtet werden, wobei der Toleranzausgleich über die Veränderung des Durchmessers erfolgen kann; zusätzlich zur Aufnahme von Ringspannungen über einseitig angebrachte Bohrungen (11) die einzelnen Mantelsegmente (7) untereinander durch Verschweißen an den Flanken der Bohrungen (11) verbunden werden und anschließend die Stiele (8) der Mantelsegmente (7) durch eine vertikale innere Dichtnaht (21) von mobilen Arbeitsbühnen aus - erbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, tladu ch gekennzeichnet, daß bei Hubteilen von mehrhübigen Behältern mehrere, vorzugsweise zwei bis drei, Mantelsegmente (7) einzeln aufgerichtet und zu einem Montageblock (25) in unmittelbarer Nähe zur Einbaustelle verschraubt und die innere (21) und äußere Dichtnaht (22) veruchweißt und anschließend auf den Fußring (6) bzw. dio Schöpftasse (27) aufgesetzt werden, wobei nach Bedarf zwischen den Montageblöcken (25) ein Paßfeld zum Ausgleich von Toleranzen eingefügt wird, das durch den Einbau von Paßfeldsegmenten (28), die zum Unterschied zu den Mantelsegmenten (7) nicht über vertikale Stiele (8) als Begrenzungsprofile verfügen, geschlossen wird.
3. Vorrichtung zur Baustellenmontage der Hubteile von Naßgasbehältern unter Verwendung von Montagesegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß das über die gesamte Mantelhöhe reichende Mantelsegment (7) aus zwei Stielen (8), mehreren horizontalen Ausstreifungsringen (9), die die beiden Stiele (8) miteinander verbinden und aus einer Segmenthaut (10) zusammengesetzt ist, wobei die o'ciele (8) zum Verbinden mit Bohrungen (11) versehen sind und am oberen Ende Kopfplatten (16) mit Bohrungen (11 Jangeordnet sind, die als Anschlagpunkte für Transport und Montage sowie dem Anschluß der Dachsegmente (12) dienen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stielen (8) von jeweils zwei miteinander verbundenen Mantelsegmenten (7) der Teleskope (23) eine Verschleißschiene (30) angeordnet ist, die gleichzeitig als Führungsschiene dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dachsegment (12) aus zwei Dachsparren (13), mehreren Aussteifungen (14), der Dachhaut (15) sowie einer Fußplatte (17) mit Bohrungen (11) besteht.
6. Vorrichtungen nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatten (16) und die Fußplatten (17) paßfähig übereinander angeordnet sind und durch Schrauben bei der Montage verbunden werden.
DD32434588A 1988-12-29 1988-12-29 Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten DD281849A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32434588A DD281849A5 (de) 1988-12-29 1988-12-29 Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32434588A DD281849A5 (de) 1988-12-29 1988-12-29 Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD281849A5 true DD281849A5 (de) 1990-08-22

Family

ID=5606062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD32434588A DD281849A5 (de) 1988-12-29 1988-12-29 Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD281849A5 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008034659A1 (de) * 2008-07-25 2010-02-04 Schmidt-Seeger Gmbh Rundbehälter zum Keimen oder Darren von Getreide

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008034659A1 (de) * 2008-07-25 2010-02-04 Schmidt-Seeger Gmbh Rundbehälter zum Keimen oder Darren von Getreide
EP2336458A1 (de) 2008-07-25 2011-06-22 Schmidt-Seeger GmbH Rundbehälter zum Keimen oder Darren von Malz
US8397366B2 (en) 2008-07-25 2013-03-19 Schmidt-Seeger Gmbh Round container for germinating and drying malt
US9487349B2 (en) 2008-07-25 2016-11-08 Schmidt-Seeger Gmbh Round container for germinating and drying malt

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602005002760T2 (de) Windkraftanlageturm, vorgefertigtes metallisches Wandteil zum Gebrauch in diesem Turm, und Verfahren zur Herstellung dieses Turms
DE2644260C3 (de) Verfahren zum Errichten eines Hochofens aus Montageblöcken
DE102012015489A1 (de) Verfahren zum Errichten eines Turmes aus Stahl einer Windenergieanlage und Turm aus Stahl für eine Windenergieanlage
DE3044148A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verbindung von rohren
DE3029993A1 (de) Zusammengesetztes profil aus unterschiedlichen werkstoffen
DE2435521C3 (de) Selbsttragendes Beton-Stahl-Verbundelement zur Auskleidung von Behältern
EP0102492A1 (de) De- und remontable Abdichteinrichtung für Rohrleitungen, insbesondere für Hauptkühlmittelstutzen von Reaktordruckbehältern, und Verfahren zur Prüfung der Abdichteeinrichtung
DE3411299C2 (de)
DD281849A5 (de) Verfahren und vorrichtungen zur baustellenmontage der hubteile von nassgasbehaeltern unter verwendung von montagesegmenten
EP2020463A1 (de) Kofferdamm und Verfahren zur Abstimmung eines Offshore-Aufbaus gegen umgebendes Wasser unter Verwendung desselben
DE202008017634U1 (de) Vorrichtung zum Verlegen einer vorgefertigten Auskleidung in U-Bahnstationen und Verkehrstunneln
EP2623675A1 (de) Plattform-Oberteil (Topside) für eine Offshore-Plattform und Verfahren zum Installieren eines derartigen Plattform-Oberteils
DD281849B5 (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Baustellenmontage der Hubteile von Nassgasbehaeltern unter Verwendung von Montagesegmenten
DE2510656B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Unterwasserbauwerks aus miteinander durch Verschrauben und Verschweißung verbundenen Teilen und Ausbildung eines Stoßes zur Verbindung der Teile
DE3443451C1 (de) Vorrichtung zum Einrichten einer Stütze
DE3718436A1 (de) Verfahren zur herstellung von turmartigen bauwerken
DE2541731C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Montieren eines Festdaches an einem zylinderfömiigen Lagertank
DE4013806C1 (en) Open tunnel construction - comprises longitudinal corrugated profiled sections with sheet walling and roofing sections
DE3030083A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verbindung von rohren
DE2722508C2 (de) Kernreaktoranlage mit einem gasgekühlten Hochtemperaturkernreaktor
DE2352252C3 (de) Ausbauverfahren für Blindschächte
DD208837B1 (de) Montageverfahren zur herstellung hochbeanspruchter waende
CH720743A1 (de) Verfahren zum Einbauen einer Schwerlast in eine Tragstruktur sowie eine nach dem Verfahren gebaute Anlage
DE20200445U1 (de) Turmkonstruktion, insbesondere zum Tragen von Antennen
EP0086407A2 (de) Vorrichtung zur Aufhängung und Abstützung von Reaktordruckbehältern in Kernreaktoranlagen