DD281904A5 - Vorrichtung zum bearbeiten der anschlussdraehte von bauelementen - Google Patents

Vorrichtung zum bearbeiten der anschlussdraehte von bauelementen Download PDF

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DD281904A5 DD32444888A DD32444888A DD281904A5 DD 281904 A5 DD281904 A5 DD 281904A5 DD 32444888 A DD32444888 A DD 32444888A DD 32444888 A DD32444888 A DD 32444888A DD 281904 A5 DD281904 A5 DD 281904A5
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pneumatic cylinder
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DD32444888A
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Dieter Ohse
Horst Seidlitz
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Elektroprojekt Anlagenbau Veb
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen, Sicken und Schneiden von parallel ausgerichteten AnschluUdrähten elektronischer Bauelemente. Die Vorrichtung ist leicht umrüstbar und schnell an unterschiedliche Arbeitsgänge anpaßbar. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung einsetzbar in der automatisierten Fertigung insbesondere für kleine und mittlere Serien.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannte Vorrichtungen zum Biegen, Sicken und Ablängen von Anschlußdrähten elektronischer Bauelemente bestehen aus einer Bauelementefördereinrichtung, die an einen Vorratsbehälter angeschlossen ist und einer Vereinzelungsstation, die die Bauelemente positioniert der Bearbeitungsstation zuführt. Die Bearbeitsstation besteht aus einer Werkzeugaufnahme in der einzelne Werkzeugelemente austauschbar angeordnet sind. Die Werkzeuge, von denen eines ortfest angeordnet sein kann, arbeiten gegeneinander und senkrecht zur Zuführeinrichtung.
Beispielhaft für eine solche Vorrichtung wird die DE-PS 2944684 angeführt. Die Bauelemente werden auf einer mit Führungsschild versehenen Gleitführung mit den Anschlußdrähten nach unten in den Arbeitsbereich der Werkzeuge geführt. Der Werkzeug'.atz besteht aus zwei an je einem Werkzeugträger angeordneten gegeneinander arbeitenden Werkzeugen. Die Werkzeugträger werden durch senkrecht zur Zuführrichtung angeordnete Schlittenführungen geführt, Die Arbeitsbewegung der Werkzeugträger erfolgt von einem Antriebsmotor über eine oder zwei Kurvenscheiben, die mit einem schwenkbar gelagerten Steuerhebel in Wirkverbindung stehen. Beim Arbeitshub werfen die Werkzeugträger gegen Federn gedrückt, die die Werkzeuge nach dem Arbeitstakt in die Null-Stellung zurückführen.
Der Nachteil dieser und ähnlicher Vorrichtungen besteht in der mechanischen Zwangssteuerung und dem kontinuierlich arbeitenden Antrieb, was im Falle einer Störung bei der Bauelementezuführung leicht zu Havarien führt. Vorrichtungen der beschriebenen Art weisen wegen der Vielzahl der Funktionselemente eine relativ große Baugröße auf, die Justierung ist sehr aufwendig und die Werkzeuge sind schwer zugänglich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beim Anpassen der Vorrichtung an eine neue Arbeitsaufgabe in der Regel nicht nur die Werkzeuge an sondern auch die Kurvenscheiben gewechselt werden müssen.
Wegen der aufgeführten Nachteile sind Vorrichtungen der vorbeschriebenen Art aufwendig in der Herstellung und können in der automatisierten Fertigung nur bedingt eingesetzt werden. Ungeeignet sind sie in der automatisierten Kleinserienfertigung, wenn in relativ kurzen Zeitabständen ein Umrüsten und Anpassen an die neue Arbeitsaufgabe erforderlich ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel ist es, eine unversell einsetzbare Vorrichtung zum Biegen, Sicken und Ablängen von Anschlußdrähten elektronischer Bauelemente anzugeben, die einfach aufgebaut ist und beim Betreiben wenig störanfällig ist.
-2- 281904 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung einer minimalen Anzahl mechanischer Baugruppen eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Anschlußdrähten elektronischer Bauelemente anzugeben, bei der eine Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen einsetzbar sind. Der Werkzeugwechsel soll schnell und wenig aufwendig möglich sein. Die Vorrichtung soll insbesondere beim Automatikbetrieb leicht steuerbar sein.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß als Werkzeugantrieb zwei gegeneinander arbeitende Pneumatikzyiinder eingesetzt werden, deren Kolbenstangen direkt mit den Werkzeugen verbunden sind. Die Werkzeuge werden in einer Gleitführung geführt, die mehrteilig aufgebaut und mit den Pneumatikzylindern fest verbunden ist. Pneumatikzyiinder und Gleitführung werden mittels Klemmwinkel und Exzenterbolzen mit einer Grundplatte verspannt. Die Energiezuführung erfolgt über Bohrungen in der Grundplatte, die mit den Zuleitungen der Pneumatikzyiinder in Eingriff stehen.
Ausführungsbeispiel
Die erfinderische Vorrichtung soll nachstehend an einem Beispiel näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Preßgerät im Längsschnitt Fig. 2: Preßgerät im Querschnitt
Eine Grundplatte 7, an der die Luftanschlüsse für die Antrinbe befestigt sind, weist Luftkanäle 8 auf, die auf der Oberseite der Grundolatte 7 in einem Langloch enden und mit der Druckluftzuführung der Pneumatikzyiinder 5 in Eingriff stehen. Die Pneu natikzylinder 5 sind fest verbunden mit den Werkzeugführungen 1, in denen das Werkzeug 9 eine Hin- und Herbewegung ausführen kann. Die Werkzeuge sind leicht auswechselbar und ohne Übertragungsglieder mit den Kolbenstangen der Pneumatikzyiinder 5 verbunden. Die Verbindung zwischen Grundplatte 7 und Pneumatikzyiinder 5 wird durch Spannwinkel 2 hergestellt, die über Exzenterbolzen 4 betätigt werden. Eine Dichtung 3 aus Sys-Pur zwischn Pneumatikzyiinder 5 und Grundplatte 7 bewirkt eine verlustfreie Verbindung.
Durch das Lösen der Exzenterbolzen 4 sind die Pneumatikzyiinder 5 in waagerechter Richtung verschiebbar und damit die Werkzeuge 9 außerhalb des Arbeitsraumes leicht zugänglich und auswechselbar. Es entfällt das bei der Anwendung von Pneumatikantrieben sonst übliche Lösen der Druckluftverschraubungen bzw. die Verwendung von störanfälligen flexiblen Zuleitungen. Die Ausbildung der Luftkanäle 8 als Langloch auf der Oberseite der Grundplatte 7 ermöglicht ein Justieren und Arretieren der Pneumatikzyiinder 5 in jeder beliebigen Stellung. Dadurch und durch die leicht auswechselbaren Werkzeuge kann die Vorrichtung problemlos an die verschiedenen Bauelemente und Arbeitsschritte angepaßt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß pneumatische Antriebe getrennt und zeitlich verzögert angesteuert werden können. Besonders effektiv ist eine Kopplung der Vorrichtung mit einer Kontrolleinrichtung, die ein Abweichen der Werkstücke vom Sollwert signalisiert. Damit können Leerhübe unterdrückt und die Ausschußquote verringert werden. Besonders wichtig ist, daß damit die Standzeit der Vorrichtung wesentlich erhöht werden kann.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Bearbeiten der Anschlußdrähte von Bauelementen, die parallel ausgerichtet, senkrecht in den Arbeitsbereich zweier gegeneinander arbeitender Werkzeuge ragen, die mit einem Antrieb in Wirkverbindung stehen und in einer Führung hin- und herbeweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aus zwei getrennten Pneumatikzylindern (5) besteht, die mit der Werkzeugführung (1) fest verbunden sind und auf einer gemeinsamen Grundplatte (7) leicht lösbar angeordnet sind, daß die Grundplatte (7) Luftkanäle (8) aufweist, die mit der Druckluftzufuhr der Pneumatikzylinder (5) in Eingriff stehen und daß die Werkzeuge (9) mit den Kolbenstangen der Pneumatikzylinder (5) formschlüssig verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Grundplatte (7) und Pneumatikzylinder (5) eine elastische Dichtung (3) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) mehrere über Exenterbolzen (4) betätigbaren Spannwinkel (2) aufweist, die mit dem Preßgerät im Eingriff sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (8) in der Grundplatte (7) als Langloch ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugführung (1) aus mehreren Teilen besteht, die leicht lösbar miteinander verbunden sind.
DD32444888A 1988-12-29 1988-12-29 Vorrichtung zum bearbeiten der anschlussdraehte von bauelementen DD281904A5 (de)

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