DD282082A5 - Vorrichtung zum verteilen von probenfluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum verteilen von probenfluessigkeiten Download PDFInfo
- Publication number
- DD282082A5 DD282082A5 DD31524288A DD31524288A DD282082A5 DD 282082 A5 DD282082 A5 DD 282082A5 DD 31524288 A DD31524288 A DD 31524288A DD 31524288 A DD31524288 A DD 31524288A DD 282082 A5 DD282082 A5 DD 282082A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- tips
- tubes
- distribution
- air
- source
- Prior art date
Links
Landscapes
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
- Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Probenfluessigkeiten aus Quellenuntersuchungsroehrchen in Bestimmungsuntersuchungsroehrchen. Sie weist Verteilungsspitzen und Luftzufuehrungsvorrichtungen zur Zufuehrung von Luft in die Spitzen bei einer geringen Geschwindigkeit auf. Die Spitzen werden in die Quellenroehrchen abgesenkt, waehrend die Luft aus den Vorrichtungen und durch die Spitzen stroemt. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Spitzen die Oberflaechenpegel der Fluessigkeiten erreichen, die in den Quellenroehrchen enthalten sind, veraendert sich der Luftdruck. Wenn diese Veraenderung festgestellt ist, beginnen die Spitzen die Fluessigkeiten aus den Quellenroehrchen anzusaugen. Eine Vorrichtung, die der oben erwaehnten aehnlich ist, weist Verteilungseinheiten mit jeweils einer Spitze, einem Hebel mit einem Schlitz und Stiften auf, die aus den Einheiten hervorragen und in den Schlitz eingesetzt sind. Der Hebel dreht sich, veraendert den Zwischenraum zwischen den Verteilungseinheiten zu dem Zwischenraum zwischen den Quellen- und den Bestimmungsroehrchen, die in einem Gestell gehalten werden. Eine aehnliche Vorrichtung weist Verteilungsspitzen und eine Schale auf. Die Schale wird entfernt unterhalb der Spitze gehalten, waehrend die Probenfluessigkeiten aus den Quellenroehrchen in die Spitzen gesaugt oder aus den Spitzen in die Bestimmungsroehrchen verteilt werden, und sie ist unterhalb der Spitzen angeordnet, waehrend die Spitzen bewegt werden. Eine aehnliche Vorrichtung umfaszt Verteilungseinheiten mit jeweils einer Spitze und einer Vorrichtung mit Ausschnitten, wenn die Verteilungseinheiten von der Vorrichtung nach oben bewegt werden, wodurch die Spitzen von den Einheiten getrennt werden.{Probenfluessigkeit; Quellenuntersuchungsroehrchen; Bestimmungsuntersuchungsroehrchen; Verteilungsspitzen; Luftzufuehrungsvorrichtung; Fluessigkeit; Oberflaechenpegel; Luftdruck; Verteilungsspitze; Hebel; Schlitz}
Description
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorricntung zum Verteilen einer Prubenflüssigkeit, beispielsweise entnommenes Blui, aus einem Untenuchungsröhrchcn in oino Vielzahl anderer Röhrchen, so daß die vorteilten Portionen der Probenflüssigkeit unters .liedlichen Posten der Analyse ausgesetzt sind.
Um eine Probenflüssigkeit, beispielsweise Blut, zu analysieren, um dadurch zu bestimmen, ob in der Flüssigkeit Keime enthalten sind oder nicht und welcher Art diese Keime sind, falls sie in dor Flüssigkeit enthalten sind, ist es notwendig, die Probenflüssigkeit in eine Vielzahl von Untersuchungsröhrchen zu verteilen, die Untersuchungsröhrchen zu sortieren, die die verteilten Portionen der Flüssigkeit in Gruppen in Übereinstimmung mit den Posten der Analyse enthalten und diese Untersuchiingsröhrchen zu speisen, die auf diese Woiso sortiort sind, mit den verschiedenen Analysenmoßgeräton zur Durchführung der Analysenoxemplare in der Probonflüssigkeit. Es sind Analysenmeßgeräto entwickel. worden, und in beträchtlichem Ma3<i verbesserte Analysenmoßgerate sind dor praktischen Verwendung zugeführt worden. Das Blutanalysenmoßgerät ist ein gutes Beispiel. Nichtsdestoweniger wird die Verteilung einor Flüssigkoitsprobo einzig und allein von einor menschlichen Arbeitskraft durchgeführt, wie es in den Krankenhäusern und Forschungsinstituten anzutreffen ist. Es sind keino automatischen Vorrichtungen zur Verteilung einer Probenflüssigkoit in eine Vielzahl von Untersuchungsröhrchen oder dergleichen entwickelt worden.
Es bestehen Problemo bei der Verteilung einer Probonflüssigkeit, die von einor menschlichen Arbeitskraft ausgeführt wird. Erstons kann die Flüssigkeit verschüttet werden und die Hand der Personen benetzen, die mit der Vortoilung der Flüssigkeit bofaßt sind oder es kann der Fußboden gefärbt werden. Zweitons könnrn das Untersuchungsröhrchon, aus welchem dio Probenflüssigkeit vorteilt wird, oder die Probenröhrchen, in wolcho dio Flüssigkeit vltteilt wird, durch oinen persönlichen Fehler auf den Fußboden fallengelassen werden; die Folge ist ein unvermeidliches Färben des Fußbodens. Drittens erfordert die ProbeMverteilung mittels einer manuellen Arbeitskraft eine lange Zeit und ist darüber hinaus empfänglich für Fehler. Wegen dieser Probleme ist es schwierig, den Probenverteilungsraum ausreichend sauber und hygienisch zu halten oder eine ausreichend hoho Arbeitswirksamkeit zustande zu bringen.
Die Erfinder untersuchten die Möglichkeit der Entwicklung einer Vorrichtung, welche Verteilungsspitzen, Vakuummittel zur Zuführung einer Probenflüssigkeit in die Spitzen aus einem Untersuchungsröhrchen, Transportmittel zum Bewegen dor Spitzen, die die Flüssigkeit enthalten, zu anderen Untersuchungsröhrchen und Probenverteilungsmittel zum Verteilen der Portionen der Probenflüssigkeit aus den Spitzen in die Untersuchungsröhrchon aufweist. Sie haben herausgefunden, daß cine solche Vorrichtung praktisch nicht verwendet werden kann, wenn die folgenden Erfordernisse nicht zufriedenstellend sind:
(1) Jede Verteilungsspitze muß in einem Unterauchungsröhrchen auf einen solchen geeigneten Pegel eingestellt sein, daß die Probenflüssigkeit aus dem Untersuchungsröhrchen in die Spitze geleitet werden kann, und /war ohne die Verw6ndung oinos komplexen Sensors (beispielsweise eines Fotosensors) zum Detektieren des Oberflächenpegels der Flüssigkeit in dom Röhrchen oder einer komplexen Steuereinrichtung zum Bewegen dor Spitze zu dom gewünschton Pegol in Übereinstimmung mit dem Signalausgang an dem Sensor und der Darstellung des Oberflächcnpegcls dor Flüssigkeit.
(2) Die Verteilungsspitzen müssen schnell und genau mit donselbon Zwischenräumen angeordnet sein wie die Untersuchungsröhrchen, die in einem Gestell gehal.en werden und in weicht dio Probenflüssigkeit vorteilt wird. Das ist doshalb so, woil verschiedene Arten von Gestellen verwendest werden, wobei jedes Gestell Löcher zum Halten der Untersuchungsröhrchen in regelmäßigen Abständen speziell an dem Gestoll aufweist.
(3) Die Messungen müssen so vorgenommen werden, daß ein Tropfen der Probonflüssigkeit in andere als in die gewünschton Untersuchungsröhrchen verhindert wird, während die Verteilungsspitzen von don Quollenröhrchen zu den Bestimmungsröhrchen bewegt werden, und zwar infolgo dor Vibration oder dergloichon, die auf die Verteilungsspitzon während des Transportes oinwirkt.
(4) Es muß eine Vorrichtung verwendet werden, die es ermöglicht, die Verteilungsspitzen mit nouan und sauberon Verteilungsspitzen zu ersetzen, leicht und schnell, wobei jederzeit eine Probenflüssigkeit von den Spitzen in die Untersuchungsröhrchon verteilt wird.
Ziel der Erfindung ist es, eine genaue und saubere Verteilung einer Probonflüssigkoit ohne die bisherigen Unzulänglichkeiten zu gewährleisten.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, welch'; automatisch oino Probenflüssigkeit aus Verteilungsspitzen in Untersuchungsröhrchen verteilen kann, ohne daß die Flüssigkeit auf don Boden tropft und ein unvermeidliches Färben des Fußbodens verursacht, und welche jode Vortoilungsspitzo in das Untersuchungsröhrchon bei einem geeigneten Pegel einführen kann, und zwar ohne die Verwendung eines komplexen Sensors, beispielsweise eines Fof jonsors, wodurch eine ausreichend leistungsfähige Probenverteilung zustande gebracht wird.
Dio Aufgabe der Erfindung besteht weiterhin darin, oino Vorrichtung zu schaffen, welche automatisch eine Probonflüssigkeit aus Verteilungsspitzen in Untersuchungsröhrchen verteilen kann, und die Verteilungsspitzen in denselben Abständen wie dio Untersuchungsröhrchen, die in einem Gestell gehalten werden, schnell anordnen kann. Ferner ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine Probonflüssigkeit automatisch aus Verteilungsspitzon in Untersuchungsröhrchen verteilen und zugleich verhindern kann, daß die Probenflüssigkeit beim Tropfen aus den Spitzen in andere Untersuchungsröhrchen als die Bestimmungsröhrchen gelangt, während die Spitzen von den Quellenröhrchen zu den Bestimmungsröhrchon bewegt worden, und zwar infolge der Vibration oder dergleichen, die während des Transporlos auf die Spitzen angewendet wird, und schließlich ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, welche eine Probonflüssigkoit automatisch aus Vortoilungsspitzen in Teströhrchen verteilen kann und die Vorteilungsspitzon automatisch, schnell und sanft durch neue und saubere ersetzt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche Vertoilungsspitzen, Vakui "nmit:ci zur Zuführung einei Probenflüssigkeit von einem Quellenuntersuchungsröhrchen in die Verteilungsspitzen, Transporting«! zum Bewegon der Spitzen, die die Probenflüssigkoit enthalten, zu den Bostimmungsrölirchon, und Probonvorte lungsmit öl zum Verteilen der Mengen der Probenflüssigkeit aus den Spitzen in die Bostimmiingsröhrchon umfassen. Dio Verteilung ^spitzen find mit Luftröhrchen verbunden. Die Luftröhrchen sind entsprechend mit Umschaltventilen verbunden. J^dea Umschaltventil weist zwei Lufteinlaßkanäle auf. Der erste Lufteinlaßkanal ist mit einer·! Druckdetektor verbunden, welcher wiederum an eine Luftzuführungsvorrichtung gekoppelt ist. Der zweite Lufteir.iaßkanal ist mit einein I uftzylinder verbunden, der einen Kolben enthält. Der Druckdetektor erzeugt ein elektrisches Signal bei der Feststellung einer Veränderung in dsm Druck der Luft, die von der Luftzuführungsvorrichtung zugeführt wird, und leitet dieses Signal dem Umschaltventil zu. Ausgelöst durch dieses Signal vorbindet sich das Luftröhrchon mit dor Luftzuführungsoinhoit odor dem Luftzyünder. Wenn das Röhrchen mit dor Luftzuführungsvorrichtung verbunden ist, kann die Pfobenflüssigkeit aus dom Quellenröhrchen durch Bewegen des Kolbons in einer ersten Richtung in die Verteilungsspitze gesaugt werden, oder durch Bewegon dos Kolbens in einer zweiten Richtung entgegengesetzt zu der ersten Richtung aus der Spitze in das Bostimmungsröhrchon geführt werden.
Im Betriebszustand wird die Luftzuführungsvorrichtung gestartet, und aus der Verteilungsslitze wird Luft mit einer geringen Geschwindigkeit zugeführt. Die Spitze wird allmählich in das Quollonröhrchon cbgosenkt. Wenn die Spitze dio Oberfläche der Probofiflüssigkeit, die in dem Röhrchen enthalten ist, erreicht, verändert sich der Luftdruck der von der Luftzuführungsvorrichtung zugeführten Luft, wodurch der Druckdetektor ein Signal erzeugt. Ausgelöst durch dieses Signal, verbindet das Umschaltventil das Luftröhrchenmit dem Luftzylindor. Der Kolbon des Luftzylindorc wird in dio orsto Richtung bewegt, wodurch eine Menge der Flüssigkeit in die Verteilungsspitze eingesaugt wird und darin vorbleibt. Anschließend wird das Verteilungsröhrchon von dem Quellenröhrchon zu dom Bestimmungsröhic.h°r. bowogt. Dor Kolbon wird in dio zweite Richtung bewogt, wodurch die Flüssigkeit aus der Spitze in das Bestimmungsröhrchen verteilt wird. Auf rfioso Weise werden keine Sensoren benötigt, um den Oberflächenpegt I der Flüssigkeit in dom Ouellenröhrchan festzustellen und dio Spitze an einer geeigneten Position innerhalb des Quellenröhrchons einzustellen.
Weiterhin ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche Verteilungsspitzen, Vakuummittel zur Zufuhrung einor Probenflüssigkeit aus einem Quellenuntersuchungsröhrchon in die Verteilungsspitzen, Transportmittel zum Bewegen der Spitzen, die dio Frobenflüssigkeit enthalten, zu den Bestimmungsröhrchen, und Probenverteilungemittel zum Verteilen der Mengon der Probonflüssigkeit aus den Spitzon in die Pestimmungsröhrchen umfassen. Die Vorrichtung umfaßt woher einen Probonvorteilungsboreich mit Verteilungseinhoiten. Jede Vorteilungseinhoit weist einen Spitzenhalter zum Halten der Vorteilungsspitzo auf. Aus don Spitzenhaltern ragen Stifte hervor, dio dio Vorteilungsspitzon halten, odor aus don Elementen, die die Spitzonhalte · tragen. Die Spitzenhalter werden mit regelmäßigen Zwischenräumen getrennt eingestellt, und die Stifte sind folglich auch mit 'ogelmäßigon Zwischenräumen getronnt eingestellt. Dioso Stifte sind in einen Schlitz oingosotzt, dor in einen schrägen Hobel geschnitten ist. Der Hebel ist an einem Ende feststehend und kann durch Antriebsmittel, beispielsweise einen Impulsmotor, gedreht worden.
Im Betriebszustand werden die getrennt eingestellten Zwischenräume zwischen den Stifton verändert, wenn der Hobel durch das Antriebsmittel in irgendeiner Richtung gedreht wird. Folglich worden auch dio regulären Zwischenräume zwischon den Vorteilungsspitzon verändert. Auf diese Weise könnon dio Vortoilungsspitzen mit denselben regelmäßigen Zwischenräumen wie die Bestimmungsuntersuchungsröhrchen eingestellt werden, wodurch die Mengon dor Probenflüssigkoit gleichzeitig in diese Untorsuchungsröhrchon verteilt werden.
Außerdom ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche Verteilungsspitzen, Vakuummittol zur Zuführung einor Probenflüssigkoit aus einem Quellenuntersuchungsröhrchen in die Verteilungsspitzon, Transportmittel zum Bewegen der Spitzen, die die Probenflüssigkeit enthalten, und Probenvorteilungsmittel zum Vorteilen der Mengen dor Probonflüssigkoit aus den Spitzen in dio Bastimmungsröhrchen umfassen. Die Vorrichtung umfaßt weiter einon ProbenvorteilungsboreichmitVerteilungsoinhoilcnund einer Violzahl von Schalen. Jede Verteilungseinheit weist einen Spitzonhalter zum Halten der Vertoilungsspitzo auf. Dio Schalen sind unterhalb der Verteilungsspitzen angeordnet, die von den Haltern gehalten werden, während die Spitzen von don Quellenröhrchon zu den Bostimmungsröhrchen und umgekehrt bewegt werddn; sio worden von Antriebsmittel bewegt und verleiben abseits von den Spitzen, während die Probenflüssigkeit in dio Verteilungsspitzon gosaugt oder von diesen zugeführt wird. Auf diese Woise fällt die Flüssigkeit dann, wonn sio während des Transports der Spitzen tropft, in dio Schalon und nicht in andere Untorsuchungsröhrchon als dio Bostimmungsröhrchen.
Zur Lösung der Aufgabe ist noch eine Vorrichtung vorgosohon, wclcho Verteilungsspitzon, Vakuummittol zur Zuführung einer Probonflüssigkoit aus einem Quollonuntorsuchungsröhrchen in die Verteilungsspitzen, Transportmittel zum Bewegen der Spitzen, dio die Flüssigkeit enthalten, zu don Bestimmungsröhrchen, und Probonvortoilungsmittol zum Vertoilon der Mengen der Probonflüssigkeit lus den Spitzen in dio Bestimmungsröhrchon umfaßt. Dio Vorrichtung umfaßt weiter oino Vorrichtung und einen Probenvorteilnngsberoich mit Verteilungseinhciton. Jede Vorteilungsoinheit weist einon Spitzenhalter und einen Stopfen auf, der an dem Halte' befestigt ist. Der Stopfen weist einon Null-Ring auf, der daran bofesligt ist und in das unmittelbare Ende der durch die Halterung gehaltenen Vertoilungsspitzo entfernbar eingepreßt sein kann. Dio Vorrichtung ist eino rechtwinklige Platte mit halbkreisförmigen Kerben, die auf einor Seito eingeschnitten sind. Dio Korben woisen einen solchen Radius auf, daß dio Stopfen in diese eingesetzt werden können, abor die unmittolbaron Endon dor Spitzon können nicht in sio eingeschoben werden. Die Vorrichtung kann relativ zu don Vorteilungsspitzon bowegt werden, und zwar sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung. Wonn im Betriebszustand die Vorrichtung oder die Spitzen vertikal und horizontal bewegt werden, sind die Vertoilungsspitzen loicht an don Vorteilungseinhoiten bofostigt und davon lösbar.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der beigofügton Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1: eino Vorderansicht einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung; Fig. 2: eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargostellten Vorrichtung;
Fig.3: eine schematische Darstellung dos Probenvorteilungsabschnitts, dor in dio in den Fig. 1 und 2 gozoigto Vorrichtung
eingebaut ist; Fig.4: eine perspektivische Darstellung des Probonvortoilungsabschnittes dor Vorrichtung, wonn diosor von hinton betrachtet
Fig. 5: eino perspektivische Ansicht des Vortoilungsabschnittes, wonn dieser von vorn betrachtet wird; Fig. 6: eino Seitenansicht einer der Verteilungseinhoiton, dio in dem Probenvortoilungsabschnitt enthalten ist; und Fig. 7: oino perspektivische Ansicht des in der Vorrichtung verwondoton Mechanismus zum Befestigen dor Vorteilungsspitjon an der Probonvorteilungseinhoit und zu deren Lösen von dieser.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, welche oino Probonflüssigkeit von einem Quellenuntersuchungsröhrchen automatisch vorteilen kann. Wio in clieson Figuren dargestellt ist, umfaßt d:>i Vorrichtung ein 1, ein bewegliches Bett 2 und einschließlich fünf Vorteilungsspitzon 3, oino L-förmige Säule 4 mit einem vertikaltn Boreich, der aus dom Gehäuse 1 nach oben hervorsteht, und oinon horizontalen Bereich, der sich von dom vertikalen Bereich erstreckt, und ein Konsolonpaneol 5, das an dem freien Ende der L-förmigon Säulo 4 befestigt ist. Das Gehäuse 1 enthält ein Steuersystem einschließlich eines Zuordnors. Das Bett 2 kann in der Richtung des Pfeils X und auch in der Richtung dos Pfeils Y bewegt werden, wie es in don Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
Die Vorrichtung umfaßt weiter einen Probenverteilungsbereich mit fünf identischen Vertoilungseinheiton. Fig. 3 zeigt schematisch don Probenvortoilungsbereich. In dem Quollenuntorsuchungsröhrchon ist eine Blutprobe enthalten, mit Serum 12, das von den Zellen 13 durch ein Trennungsmittel 11 abgetrennt ist. Jede Verteilungsspitze 3 kann durch einnn Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) nach oben und unten bewegt werden, so daß deren distales Ende in das Quellenröhrchen 10 eingeschoben werden kann. Das unmittelbare Ende dor Spitze 3 ist mit einem Ende der Luftröhre 20 in luftdichter Form gokoppolt. Das andere Ende dos Röhrchons 20 ist mit einem Umschaltventil 21 mit zwoi Lufteinlaßkanalon 21 a und 21 b
vorbunden. Der ersto Ljftoinlaßkanal 21a ist durch ein Rohr 22 mit einer Luftversorgungseinrichtung 23 verbunden, die eine Druckluftquelle 23a u'id einen Druckregler 23b umfaßt. Der zweite Lufteinlaßkanal 21 b ist durch ein Rohr 25 mit einem Luftzylinder 2Θ verbunden, der einen Kolben aufweist. Der Druckdetektor 24 ist mit dem Rohr 22 gekoppelt, und zwar zum Feststellen von Änderungen des Luftdruckes, wobei die Luft durch das Rohr 22 strömt. Bei der Feststellung einor Veränderung des Luftdrucks erzeugt der Detektor 24 ein Signal und leitet dieses an das Umschaltventil 21. Ausgelöst durch dioses Signal verbindet das Ventil 21 das Rohr 20 mit dem Rohr 25. Solange das Ventil 21 die Röhren 20 und 25 verbindet, kann das Sorum 12 aus dom Rohr 10 in die Spitze 3 angesaugt worden und darin verbleiben, wonn der Kolbon in die Richtung des Pfeils A bewegt wird, und kann von der Spitze 10 in ein Bestimmungsuntersuchungsröhrchen (nicht gezeigt) verteilt werden, wenn der Kolben in die Richtung dos Pfeils B bewegt wird. Der Druckschalter 27 ist mit dem Rohr 20 verbunden, und zwar zum Prüfern dor Spitze 3 bei einem anormalon Zustand, beispielsweise bei einer Verstopfung.
Die Funktion des Probenverteilungsbereiches wird nacnfolgend erläutert. Zuerst wird die Luftversorgungseinrichtung 23 eingeschaltet, wodurch die Luft mi» einer geringen Geschwindigkeit zur Spitze 3 durch Hon Druckdetektor 24 und das Umschaltventil 21 geleitet wird. Folglich wird die Luft kontinuierlich von der Verteilungsspitze 3 durch deren distales Ende geleitet. Unter dieser Bedingung wird die Spitzo 3 allmählich in das Quellenröhrchen 10 abgesenkt. Zu dem Zeitpunkt, an dem das distale Ende der Spitze 3 das Serum 12 erreicht, nimmt der Luftstrom einen Widerstand auf und der Druck der Luft, die durch die Rohre 20 und 22 strömt, steigt an. Dor Druckdetektor 24 nimmt diesen Druckanstieg wahr und erzeugt und liefert ein Signal an das Umschaltventil 21. Ausgelöst durch dioses Signal trennt das Ventil 21 das Rohr 20 von dom ersten Kanal 21 a und verbindet das Rohr 20 mit dem zweiton Kanal 21 b; auf diose Weise ergibt sich eine Vorbindung zwischen dom Rohr 20 und dom Rohr 25. Anschließend wird dor Kolben dos Luftzylinders 26 in die Richtung des Pfeils A bewegt. Schließlich wird das Serum 12 in dio Verteilungsspitze 3 gesaugt. Gleichzeitig bestimmt dor Druckschalter 27, ob dio Spitzo 3 verstopft ist oder nicht. Wonn eine vorbestimmte Menge dos Serums 12 in die Spitzo 3 eingebracht ist, wird der Kolben gestoppt und diese Serummengo wird in dor Spitze 3 festgehalten.
Die Mongedes.Serums 12, dio in dem Quellenröhrchen lOonthalton ist, ist auf der Grundlage dos Cberflächonpegols dos Trennmittels 11, des Cberflochonpegels des Serums 12 und dos inneren Durchmossors des Röhrchens 10 berechnet. Die Vorteilungsspitze 3 wird in Übereinstimmung mit der berechneten Menge dos Serums 12 abgosenkt, so daß deren distales Ende das Trennmittel 11 nicht orreicht.
Danach wird das bewegliche Bett 2 an die Stello bowegt, wo sich das üestimmungsuntorsuchungsröhrchen befindet, bis die Verteilungsspitzen 3 entsprechend rechts über dem Bostimmungsiöhrchen positioniert sind. Anschließend wird jede Spitze 3 abgosenkt, bis ihr distales Ende in das Bostimmungsröhrchen oinlritt. Der Kolben des Luftzylindors 26 wird in die Richtung des Pfeils B bewegt, wodurch das Serum 12 von der Spitze 3 in das Bestimmungsröhrchon gespeist wird. Daher wird das Serum 12 aus dem Quellenröhrchen 10 in das Bestimmungsröhrchervvorteilt. Danach wird die Spitze 3 durch eine neue Spitze ersetzt, so daß eine andere Probenflüssigkeit von einem Quellenuntersuchungsröhrchcn in oin Bestimmungsuntorsuchungsröhrchcn verteilt wird. Das Serum kann aus der Spitze 3 in eine Vielzahl von Untersuchungsröhrchen verteilt werden. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des Probenverteilungsbereiches, wenn dieser von hinten betrachtet wird. Wio in dieser Figur dargostellt ist, umfaßt der Bereich zwei vertikale Platten 30a und 30b, die gegenüberstehend angeordnet sind und fünf Verteüungseinhoiten 31 bis 35, die zwischen den Platten 30 a und 30 b eingesetzt sind. Von diesen Einheiten sind die Einheiten 31 und 35 an den Platten 30a bzw. 30b befestigt. Die verbleibenden Einheiten 32; 33 und 34 können an Führungsschienen (nicht dargestellt) gleiten, welche sich zwischen den Platten 30 a und 30b erstrecken. Die Verteilungseinheiten 31 bis 35 haben jeweils eine Vorteilungsspitzo 3 (nicht dargostellt). Die Einholt 31 ist an dor Platte 30a befestigt und die Einheit 35 ist an der Platte 30b befestigt. Dio rechtwinkligen Platten 41 bis 44 sind an den Rückseiten der Einheiten 31 bis 34 entsprechend befestigt. Die Platten 41 bis 44 erstrecken sich horizontal und parallel zueinander und sind in vertikaler Richtung versetzt. Sie weisen Stifte 51 bis 55 auf, dio aus ihren freien Enden hervorragen. Die Stifte 51 bis 54 sind in einer Linie angeordnet, die zu der Richtung geneigt ist, in wolcher die Einheiten 32; 33 und 34 auf den Schionen gleiten können. Die Stifte 51 bis 54 s'nd in einen Schlitz 61 eingesetzt, der in einen Hebel 60 eingeschnitten ist. Der Hebel 60 wird an einem Ende durch einen Zapfen 62 gehalten, der aus der Rückseite der Verteilungseinheit 35 hervorragt und sich auf diese Weise um den Zapfen 62 drehen kann.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, umfaßt der Probenverteilungsbereich weiterhin einen Motorträger 70, der sich horizontal von dem oberen Ende der Platte 30b zur Platte 30a erstreckt und ein rechtwinkliges Teil aufweist, das aus dem freien Ende nach oben hervorsteht. Dor Impulsmotor 71 ist an dem Träger 70 befestigt. Die Welle 72 des Impulsmotors 7 st an dom Gewindestab 73 befestigt, wolcher an der Wolle 72 des Impulsmotors 71 befestigt ist. Der Stab 73 erstreckt sich du h das Loch, das in den rechtwinkligen Teil des Trägers 70 geschnitten ist und ist in einem Schraubeneingriff mit der Schraubenöffnung eingestellt, welche in das obore Endteil der Platte 30a eingeschnitten ist. Wenn der Impulsmotor 71 daher in einer Richtung angetrieben wird, worden die Platte 30n und auf diese Weise die Verteilungseinhoit 31 von der Platte 30 b wegbewegt, wodurch dor Hebel sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn (Fig. 4) droht und sich die Platten 42; 43 und 44 so bewegen, daß sich der Zwischenraum zwischen don Platten 41 bis 44 vergrößert. Wenn in umgekehrter Weise der Impulsmotor 71 in der anderen Richtung angetrieben wird, worden die Platte 30a und damit die Verteilungseinheit 31 zu der Platte 30b hin bewegt, wodurch sich der Hebel 60 im Uhrzeigersinn (Fig.4) dreht; dadurch bewegen sich die Platten 42; 43 und 44 derart, daß sich der Zwischenraum zwischen den Platten 41 bis 45 verringert.
Wenn dor Zwischenraum zwischen den Spitzen 3, die an den Verteilungseinheiten 21 bis 35 befestigt sind, kürzer ist als der Zwischenraum, bei dem dio Untersuchungsröhrchen angeordnet sind, aus denen die Probenflüssigkeiten in die Spitzen 3 abgesaugt worden müssen oder in welche sie aus den Spitzen 3 verteilt werden müssen, muß er zu dem Zwischenraum der Röhrchen hin vergrößert werden. Um den Zwischenraum zwischen den Spitzen 3 zu vergrößern, wird der Impulsmotor 71 in der Vorwärtsrichtung angetrieben. Der mit Gewinde versehene Stab 73 wird gedreht, auf diese Weise bewegen sich die Platte 30a und dio Verteilungseinheit 31 in der Richtung des in Fig.4 gezeigten Pfeils. Schließlich dreht sich der Hebel 60 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn um don Zapfen U2, und auf diese Weise drehen sich die Verteilungseinheiten 32; 33 und 34, so daß der Zwischenraum zwischen den Verteilungseinheiten 31 bis 35 zu dem Zwischenraum der Untersuchungsröhrchen hin zunimmt.
-5- 282 032
Wenn der Zwischenraum zwischen den Spitzen 3 größer als der Zwischeniaum ist, in dem die Untorsuchungsröhrchen angeordnet sind, muß er zu dem Zwischenraum hin, in dom die Röhrchen angeordnet sind, verringert werden. Um den Zwischenraum zwischen den Spitzen 3 zu erhöhen, wird der Impulsmotor 71 in der Rückwärtsrichtung angetrieben. Der mit Gewinde versehene Stab 73 dreht sich und auf diese Weise bewegen sich die Platte 30a und die Vorteilungseinhoit 31 in der durch den Pfeil dargestellten entgegengesetzten Richtung. Folglich dreht sich der Hebel 60 im Uhrzeigersinn um den Zapfon 62 und auf diese Weise bewegen sich die Verteilungseinheiten 32; 33 uiul 34, so daß sich der Zwischenraum zwischen den Einheiten 31 bis 35 zu dem Zwischenraum der Untersuchungsröhrchen hin verringert
Deshalb kann der Probenverteilungsbereich 30 dazu verwende! worden, eine Verteilung aus den Quellonuntersuchungsröhrchen, die in don Löchern eines Gestells gehalten werden, vorzunohmen, dio, in welchen Zwischenräumen auch immer, angeordnet sind, und zwar ind ie Bestimmungsuntorsuchungsröhrchen, dio in den Löchern eines Gestells gehalten worden, welche in beliebigen Abständen angeordnet sind.
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eine Probenvertoilungsbereiches 30, welcher von vorn betrachtet wird. Fig. β ist eine Seitenansicht einer der Verteilungseinheiten innerhalb dos Probonvorteilungsberciches 30. Wio aus don Fig. 5 und 6 augenscheinlich hervorgeht, weist jede der Verteilungseinheiten 31 bis 35 eine Verteilungsspitze 3 auf. Dor Probonverteilungsboreich 30 ist an dem beweglichen Bett 2 bofestigt und kann in den Richtungen dor Pfeile X und Y bewegt werden (Fig. 1 und 2), und zwar längs des beweglichen Bett03 2. Der Probonverteilungsbereich 30 weist einen Beschickungsmechanismus 80 auf, dor eine Schale 81, zwei parallole Stäbe 82 und einen Antriebszylinder 83 umfaßt. Wonn die Spitzen 3 über den Ouollenröhrchen angeordnet sind, um das Serum 12 daraus aufzusaugen oder über den Bostimmungsröhrchen angeordnet sind, um das Serum dort hinein zu verteilon, zieht dor Antriebszylinder 83 die Stäbe 82 in dor Richtung des Pfeils C (Fig.5), und auf diose Weise bewegt sich die Schale 81 aus der Stellung unterhalb der Spitzen 3. Dio Schale 81 ist einersoits nicht länger zwischen den Spitzen 3 und don Quellon- oder Bostimmungsröhrchen angeordnet, und andororsoits kann das Serum 12 aus den Quellenröhrchon in die Spitzen 3 gesaugt werden oder aus den Spitzon 3 in die Bestimmungsröhrchon vortoilt worden. Nachdom das Serum 12 in die Spitzen 3 gesaugt oder in dio Bestimmungsröhrchon verteilt ist, zieht dor Antriebszylinder 83 dio Stäbe 82 in die Richtung dos Pfeils D (Fig. 5), und auf diese Weise bewegt sich die S-.hale 81 an die Stelle unter den Spitzen 3.
So verbleibt dio Schale 81 unterhalb der Spitzen 3, während die Spitzon 3 von den Qucllonröhrchon zu den Bestimmungsröhrchen bewegt worden oder umgekehrt. Wenn das Serum aus den Spitzen 3 tropft, fällt os auf dio Schalo 81 und nicht in andere Untorsuchungsröhrchen als in die Bestimmungsröhrchon.
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Mechanismus 90 zum Befestigen der Vertoilungsröhrchon an den Verteilungseinheiten dos Probenvorteilungsboroiches 30 und zum Lösen von diesen. Der Mechanismus 90 umfaßt Trägerplatten 91 (nur eine ist gezeigt), Käston 92 (nur einer ist gezeigt), dio an Trägerplatten 91 befestigt sind, und Stopfen 93 (nur einer ist gezeigt), die an don Käston 92 aufgehängt sind. Die Luftröhrchen 20 sind mit den oberen Enden dor Kästen 92 verbunden. Dio Stopfen 93 sind beispielsweise aus Gummi hergestellt und so geformt, daß sie in dio unmittelbaren Enden dor Spitzen 3 eingeschoben wordon können. Sio weisen Durchgangslöcher auf und sind durch Luftröhrchen mit den Kästen 92 verbunden. Die Durchgangslöcher der Stopfen 93 kommunizieren dahor mit don Ljftröhrchen 20. Zwischen jedem Kasten 20 und jedem Stopfen 93 ist oino Schraubenfeder 94 zwischengeschaltet und an dem Röhrchen befestigt, das don Stopfen und den Kasten verbindet. Am äußeron Umfang jedes Stopfens 93 ist ein Null-Ring 95 zum Ausbilden einer ausreichenden luftdichten Verbindung zwischon dem Stopfen 93 und der Spitze 3 angebracht.
Der Mechanismus 90 umfaßt weiter eino Vorrichtung 100, dio an dem Gehäuse 1 bofostigt ist. Dio Vorrichtung 100 ist oine rechtwinklige Platte mit fünf halbkreisförmigen Ausschnitten 105, dio in einer längeren Seite eingebracht sind. Die Ausschnitte 101 bis 105 weisen einen solchon Radius auf, daß die Stopfen 93 in diese eingesetzt worden können, abor die unmittelbaren Enden der Spitzen 3 könnr η nicht in sie eingesetzt wordon. Dio Vorrichtung 100 kann relativ zu don Vortoilungsspitzon bewogt werden, und zwar sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung mittols oines Antriebsmechanismus (nicht gezeigt).
Der Mechanismus 90 arbeitet in der folgenden Art und Weise, um dio Spitzon 3 an den Vorteilungseinhoiten dos Probonvertoilungsbereiches 30zu befestigen und sie davon zu lösen. Um die Spitzen 3 an don Vorteilungsoinheiten 31 bis 35 def Probenvertoilungsberoiches 30 zu befestigen, wird der Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) in Botrieb gesetzt und auf diese Weise bewegt sich der Probonverteilungsberoich 30, so daß die Stopfen 93 über den in einom Gostell (nicht gezeigt) gohaltonen Spitzen 3 angeordnot sind. Anschließend wird der Antriobsmochanismus in Betriob gesotzt und zu dieser Zoit senkt sich der Probenvertoilungsboreich 30, so daß die Stopfen 93 in dio unmittelbaren Enden der Spitzon 3 eingesetzt wordon. Do die Schraubenfodern 94 oino konstante Kraft auf die Stopfen 93 ausüben, worden dio Stopfen 93 in dio unmittelbaren enden der Spitzen sanft und dauerhaft eingeschoben. Außerdom befinden sich die auf den Stopfon 93 montierten Null-Ringe 9b in einem vollständigen Kontakt mit don inneren Umfangslinion der Spitzen 3, und einersoits ist oine luftdichte Verbindung zwischon den Spitzon 3 und den Stop'en 93 zustandogobracht. Der Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) bewegt dann den Boreich 30 nach obon, und auf diese Weise worden die Spitzon 3 aus dem Gestell angehoben, und sind nun mit den Verteilungsoinheitan 31 bis 35 gekoppelt. Um die Spitzon 3 von den Verteilungseinheiten 31 bis 35 zu löson, wird der Antriebsmechanismus betätigt, und auf diese Weise bewegt sich der Probenverteilungsbereich 30, so daß sich die Spitzen 3 in der Richtung des durch eine Stnchpunktlinio gekennzeichneten Pfeils bowngen. Wonn dio Verteilungseinhoiten 31 bis 35 in don halbkreisförmigen Ausschnitten 101 bis 105 der Vorrichtung 100 nach obon bewegt werden, werden die Stopfen 93, deren Durchmesser kleiner als der Radius der Ausschnitte ist, durch die Ausschnitte angehoben, abor die Spitzen 3, deren unmittelbare Enden einon Durchmesser aufweisen, der größer als der Radius der Ausschnitte ist, können nicht angohobon werden Wenn dio Verteilungseinheiten 31 bis 35 weiter nach obon bewegt werden, werden die Stopfen 93 aus den unmittelbaren Enden der Spitzon 3 horausgezogen, und die Spitzen 3 fallen schließll· ι ab. Deshalb ersetzt der Mechanismus 90 dio benutzten Spitzen automatisch und sanft durch neue Spitzen.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Sie kann auch boi Vorrichtungen zum automatischen Verteilen von anderen Probenflüssigkeiten als Serum angewendet werden.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Verteilen von Probenflüssigkeiten aus Quellenuntersuchungsröhrchen in Bestimmungsuntersuchungsröhrchen, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung umfaßt:eine Vielzahl von Verteilungs.ipitzen (3), wobei jede ein distales Ende aufweist, das zum Einsetzen in die Quellenuntersuchungsröhrc'ien (10) und die Bestimmungsröhrchen geeignet ist; eine Vielzahl von Luftröhrchen (20) mit jeweils zwei Enden und die an dem ersten Ende mit den gonannten Venoilungsspirzen (3) verbunden sind;eine Vielzahl von Umschaltventilen (21), die mit den zweiten Enden der genannten Luftröhrchen (20) verbunden sind und jeweils zwei Lufteinlaßkanäle (21 a; 21 b) aufweisen; eine Vielzahl von Luftzuführungsvorrichtungen (23), die mit den ersten Lufteinlaßkanälen (21 a) der genannten Umschaltventile verbunden sind;eine Vielzahl von Druckdetektoren (24), die mit den genannten Luftzuführungsvorrichtungen (23) verbunden sind, zum Detektieren der Veränderungen des Druckes der Luft, die aus den genannten Luftzuführungsvorrichtungen (23) eingeleitet wird und bei Feststellung einer Veränderung in dem Luftdruck ein Signal erzeugt;eine Vielzahl von Luftzylindern (26), die mit den genannten Umschu "tventilen (21) verbunden sind, um zu bewirken, daß die genannten Ven^ilungsspitzen (3) die Probenflüssigkeit (12) aus den Quellenuntersuchungsröhrchen (10) ansaugen und die Probenflüssigkeit (12) in die Bestimmungsuntersuchungsröhrchen verteilen, und Mitteln, die mit don genannten Druckdetektoren (24) elektrisch verbunden sind, zum Unterbrechen des ersten Lufteinlaßkanals (21 a) von irgendeinem der genannten Umschaltventile (21) mit dem genannten Luftzylinder (26), ausgelöst durch das Signal, das von dem genannten Druckdetektor (24) erzeugt wird, der mit dem Umschaltventil(21) elektrisch vorbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1987067021U JPH0434456Y2 (de) | 1987-05-02 | 1987-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD282082A5 true DD282082A5 (de) | 1990-08-29 |
Family
ID=13332828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31524288A DD282082A5 (de) | 1987-05-02 | 1988-04-29 | Vorrichtung zum verteilen von probenfluessigkeiten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH0434456Y2 (de) |
| DD (1) | DD282082A5 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4214430A1 (de) * | 1991-05-02 | 1992-11-05 | Olympus Optical Co | Probenverteilungsverfahren |
| DE4339143A1 (de) * | 1993-11-16 | 1995-05-18 | Jenoptron Ges Fuer Optoelektro | Vorrichtung zur Verteilung von Proben |
| DE19835833A1 (de) * | 1998-08-07 | 2000-02-17 | Max Planck Gesellschaft | Dosierkopf zur parallelen Bearbeitung einer Vielzahl von Fluidproben |
| DE19962689A1 (de) * | 1999-12-23 | 2001-07-05 | Tecconsult & Trading Gmbh | Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Proben mittels Pipetten auf Platten, Folie o. dgl. |
| DE20006547U1 (de) * | 2000-04-08 | 2001-08-16 | MWG-BIOTECH AG, 85560 Ebersberg | Verstellvorrichtung |
| DE10040849A1 (de) * | 2000-08-21 | 2002-03-21 | Mwg Biotech Ag | Pipettierkopf für einen Roboter mit mehreren Pipettierspitzen |
| DE10116642C1 (de) * | 2001-04-04 | 2002-12-19 | Evotec Ag | Flüssigkeitsabgabevorrichtung |
| DE102004003433A1 (de) * | 2004-01-21 | 2005-08-25 | Eppendorf Ag | Pipettiervorrichtung mit einer Abwurfeinrichtung für Pipettenspitzen |
| CN113375981A (zh) * | 2015-06-26 | 2021-09-10 | 基础科学公司 | 用于采集液体样品的系统 |
| US12366560B2 (en) | 2014-02-27 | 2025-07-22 | Elemental Scientific, Inc. | System for collecting liquid samples |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5160590A (ja) * | 1974-11-25 | 1976-05-26 | Hitachi Ltd | Ekitaishiryobunpaisochi |
| JPS554523A (en) * | 1978-06-24 | 1980-01-14 | Nippon Tectron Co Ltd | Sample dispenser in automatic chemical analytical apparatus |
-
1987
- 1987-05-02 JP JP1987067021U patent/JPH0434456Y2/ja not_active Expired
-
1988
- 1988-04-29 DD DD31524288A patent/DD282082A5/de unknown
Cited By (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4214430A1 (de) * | 1991-05-02 | 1992-11-05 | Olympus Optical Co | Probenverteilungsverfahren |
| DE4339143A1 (de) * | 1993-11-16 | 1995-05-18 | Jenoptron Ges Fuer Optoelektro | Vorrichtung zur Verteilung von Proben |
| DE19835833A1 (de) * | 1998-08-07 | 2000-02-17 | Max Planck Gesellschaft | Dosierkopf zur parallelen Bearbeitung einer Vielzahl von Fluidproben |
| DE19962689C2 (de) * | 1999-12-23 | 2002-02-07 | Tecconsult & Trading Ohg | Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Proben mittels Pipetten auf Platten, Folie o. dgl. |
| DE19962689A1 (de) * | 1999-12-23 | 2001-07-05 | Tecconsult & Trading Gmbh | Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Proben mittels Pipetten auf Platten, Folie o. dgl. |
| DE20006547U1 (de) * | 2000-04-08 | 2001-08-16 | MWG-BIOTECH AG, 85560 Ebersberg | Verstellvorrichtung |
| WO2001078897A1 (de) * | 2000-04-08 | 2001-10-25 | Mwg Biotech Ag | Verstellvorrichtung |
| DE10040849A1 (de) * | 2000-08-21 | 2002-03-21 | Mwg Biotech Ag | Pipettierkopf für einen Roboter mit mehreren Pipettierspitzen |
| DE10116642C1 (de) * | 2001-04-04 | 2002-12-19 | Evotec Ag | Flüssigkeitsabgabevorrichtung |
| DE102004003433A1 (de) * | 2004-01-21 | 2005-08-25 | Eppendorf Ag | Pipettiervorrichtung mit einer Abwurfeinrichtung für Pipettenspitzen |
| DE102004003433B4 (de) * | 2004-01-21 | 2006-03-23 | Eppendorf Ag | Pipettiervorrichtung mit einer Abwurfeinrichtung für Pipettenspitzen |
| US7434484B2 (en) | 2004-01-21 | 2008-10-14 | Eppendorf Ag | Pipetting device with an ejection device for pipette tips |
| US12366560B2 (en) | 2014-02-27 | 2025-07-22 | Elemental Scientific, Inc. | System for collecting liquid samples |
| CN113375981A (zh) * | 2015-06-26 | 2021-09-10 | 基础科学公司 | 用于采集液体样品的系统 |
| US12174211B2 (en) | 2015-06-26 | 2024-12-24 | Elemental Scientific, Inc. | System for collecting liquid samples |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS63175862U (de) | 1988-11-15 |
| JPH0434456Y2 (de) | 1992-08-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3887921T2 (de) | Gerät zum Verteilen von Flüssigkeitsproben. | |
| DE3855010T2 (de) | Integrierter probennehmer für geschlossene und offene probencontainer | |
| DE2011239C3 (de) | Vorrichtung zum Übertragen von Flüssigkeit in Aufnahmebehälter | |
| DE68928157T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von in einer Flüssigkeitsprobe enthaltenen Teilchen | |
| DE69220499T2 (de) | Methode zum ansaugen einer flüssigkeit | |
| DE69912935T2 (de) | Elektronisches gerät zur präzisen abgabe kleiner flüssigkeitsmengen | |
| DD257819A5 (de) | Vorrichtung zum automatischen herausziehen von pfropfen aus untersuchungsroehrchen | |
| DE3853700T2 (de) | Gerät für biochemische Untersuchungen. | |
| DE2141360A1 (de) | Vorrichtung zum Austeilen kleiner Flüssigkeitsmengen | |
| DE4110380A1 (de) | Automatische analysiervorrichtung | |
| DE4214430A1 (de) | Probenverteilungsverfahren | |
| DE2747744A1 (de) | Vorrichtung zur uebertragung von biologischen fluiden und reagenzmischungen | |
| DD282082A5 (de) | Vorrichtung zum verteilen von probenfluessigkeiten | |
| DE1214905B (de) | Elektrisches Zaehlgeraet fuer in einer Fluessigkeit suspendierte Teilchen | |
| DE2036262A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einfügen eines Trennungsmediums in die Stromungsme dien einer Probenanalysiervornchtung | |
| DE3872330T2 (de) | Dosierungsvorrichtung. | |
| DE3217591C2 (de) | Analysengerät zur Untersuchung von durch Luftpakete und/oder Standardflüssigkeit getrennten Flüssigkeitsproben | |
| DE2837043A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abwischen der spitze eines probenabgaberohrs | |
| DE3877453T2 (de) | Analysator mit vom inkubator separierter waschstation. | |
| DE2704239C3 (de) | Gerät zur wiederholten Entnahme von Meßproben aus Flüssigkeiten | |
| DE1673343B2 (de) | Automatische Aliquot-Teileinrichtung | |
| DE1673115B2 (de) | Verfahren zum Analysieren flüssiger Proben und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens | |
| DE19516981C2 (de) | Teststreifen-Zuführgerät | |
| DE102011008024B4 (de) | Vorrichtung zur Probenbehandlung | |
| DE2514193A1 (de) | Geraet zum automatischen analysieren fluessiger proben |