DD282096A5 - Verfahren und anordnung zur pruefung und/oder korrektur und/oder modifikation von sequenzen bildlicher darstellungen, insbesondere von auswerteergebnisse raeumlicher verteilter messstellen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Pruefung und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Sequenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswerteergebnissen raeumlich verteilter Meszstellen. Die Erfindung wird vorzugsweise in der Neuroelektrodiagnostik eingesetzt und traegt zur Verbesserung der diagnostischen Aussage des EEG-Mapping-Verfahrens bei. Die Erfindung beruecksichtigt bei der Mittelung von Maps mit Hilfe der Fouriertransformation auftretende Instationaritaeten. Durch die Auswertung wird die Zuverlaessigkeit der Diagnose mittels bekannter Mappingverfahren erhoeht und auf eine qualitativ neue Stufe gestellt.{Korrektur; Pruefung; Modifikation; Bild; EEG; Mapping; Meszstelle; Fouriertransformation; Instationaritaet; Mittelung; Zuverlaessigkeit}
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung 7ur Prüfung und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Sequenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswerteergebnissen räumlich verteilter Meßstellen.
Die Erfindung wird vorzugsweise in der Neuroelektrodiagnostik eingesetzt und trägt zur Verbesserung der diagnostischen Aussage des EEG-Mapping-Verfahrons bei.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt ist nach LEHMANN et al. (Electronec. elin. Neurophysiol. 67 [1987], S. 271-288) ein Verfahren zur Untersuchung der Struktur von Bildern, die die elektrische Hirnaktivität kennzeichnen, wobei die Bilder einzeln, als Bildsequenz und als gemitteltes Bild analysiert worden. Das Verfahren ist nicht zur Korrektur und/oder Modifikation von Bildsequenzen geeignet, es dient zur Segmentation stationärer Zustände der Struktur aufeinanderfolgender Bilder. Das Verfahren setzt artefaktfreie und frequenzstabile EEG-Registrierungen (ci-EEG) voraus.
Bekannt ist nach DUFFV (Brain electrical activity mapping: issues and answers, in: F.H.Duffy (Hrsg.), Topographie mapping of brain electric activity. Boston, London Durban, Singspore, Sydney, Toronto, Wellington: Butterworth 1986 S.401-418) ein Verfahren ζ ir Mittelung von EEG-Maps zum Zweck einer statistischen Auswertung (Significance portability mapping). Eino Berücksichtigung von Instationaritäten und Artefaktoinflüssen ist dabei nicht vorgesehen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es. die Aussagofähigkeit und Störunabhängigkeit von Bildern und Bildsequon*«n bei Mepping-Verfahren qualitativ zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Vorfahren und eino Anordnung zur Prüfung und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Sequenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswerteergebnissen räumlich verteilter Meßstellen anzugeben, welche Instationaritäten, wie Transionten oder Interferenzen, bei der Mittolung von Maps berücksichtigt. Dio Aufgabf, wird durch das Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch ein Signal zur Umschaltung des Ausworter.todus veranlaßt, entweder Eingangssignal«) durch Auswertung mittels vorgegebener Auswertemethoden zu Parametern der Eingangssignal verarbeitet werden oder die Eingangssignale zu korrigierten Eingangssignalen, zu einer Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäten und zu einem Umschaltsignal verarbeitet werden und durch den Zustand des Umschaltsignals veranlaßt die korrigierten Eingangssignale zu den Parametern der Eingangssignale verarbeitet werden, aus den Parametern der Eingangssignale durch einen Algorithmus zur Bilderzeugung eine Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale berechnet wird, durch Auswertung eines Signals zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums, der Signalsequer.z zur Kennzeichnung von Instationaritäten und des Signals zur Umschaltung des Auswertemodus die Art der Verarbeitung bostimmt wird, mit der die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale zu einem Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses verarbeitet wird. Die Aufgabe wird durch die Anordnung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einem ersten Eingang einer Einheit zur Berechnung von Parametern ui d an einem ersten Eingang einer Einheit zur Testung der Stationarität die Eingangssignale anliegen, an einem zweiten Eine, ng der Einheit zur Testung der Stationarität ein Signal zur Umschaltung des Auswertemodus anliegt, ein erster Ausgang der E. heit /ur Testung der Stationarität mit einem zweiten Eingang der Einheit zur Berechnung von Parametern, ein zweiter Ausgang ι ν Finheit zur Testung der Stationarität mit einem dritten Eingang der Einholt zur Berechnung von Parametern verbunden ist, we-'.e.'hin ein Ausgang der Einheit zur Berechnung von Parametern mit einem Eingang einer Einheit zur Bilderzeugung und ein Ausgang der Einheit zur Bilderzeugung mit einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung verbunden ist, weiterhin ein dritter Ausgang dor Einheit zur Testung der Stationarität mit einem zweiton Eingang der Einheit zur Auswertung verbunden ist, an einem dritten Eingang der Einheit zur Auswertung das Signal zur Umschaltung dos Auswertemodus, an oinem vierten Eingang der Einheit zur Auswertung das Signal zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums und an einem Ausgang der Einhoit zur Auswertung das Signal zur Kennzeichnung des Auswertoergebnisses aniiogl. Der Aufbau der Anordnung und die Wirkungsweise der Erfindung werden nachfolgend beschrieben.
An einem ersten Eingang einer Einheit zur Berechnung von Parameten und an einem ersten Eingang einer Einheit zur Testung der Stationarität liegen die Eingangssignale an.
An einem zweiten Eingang der Einhoit zur Testung der Stationarität liegt ein Signal zur Umschaltung des Auswortemodus an. Ein erster Ausgang der Einheit zur Testung der Stationarität, an dem korrigierte Eingangssignale anliegen, ist mit einem zweiten Eingang der Einheit zur Berechnung .cn Parametern verbunden.
Ein zweiter Ausgang der Einheit .ι ".stung der Stationarität, an dom ein Umschaltsignal anliegt, ist mit oinom dritten Eingang dor Einheit zur Berechnung von Parametern verbunden.
In Abhängigkeit des Signalos zur Umschaltung des Auswertemodus wird veranlaßt, daß entweder Eingangssignal in der Einheit zur Berechnung von Parametern durch Auswertung mittels vorgegebener A'jswertemethoden zu Parametern der Eingangssignale verarbeitet worden oder die Eingangssignal zu korrigierten Eingangssignalen, zu der Signalsequenz zur Kennzeichnung von !nstationaritäten und zu einem Umschaltsignal vorarbeitot werden. Durch den Zustand des Umschaltsignals wird veranlaßt die korrigierten Eingangssignale (statt der Eingangssignale) zu den Parametern der Eingangssigna.β zu verarbeiten, wenn dio Dauer und Intensität dor detoktierten Instationaritäten die vorgegebenen Schwellenbedingungen überschreiten.
Ein Ausgang der Einheit zur Berechnung von Parametern, an dem die Parameter der Eingangssignale anliegen ist mit einem Eingang einer Einheit zur Bilderzeugung verbunden.
Aus den Parametern der Eingangssignale wird unter Einbeziehung einer bekannten räumlichen Lokalisation von Meßwertaufnohmern (Sensoren) durch einen Algorithmus zur Bilderzeugung eine Sequenz der räumlichen Darstellung der Paramoter der Eingangssignale berechnet.
Ein Ausgang dor Einheit zur Bilderzeugung, an dem die Sequenz der räumlichen Darstellung dor Parameter der Eingangssigna 'e anliegt, ist mit einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung verbunden.
Ein dritter Ausgang der Einheit zur Testung der Stationarität, an dem die Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäton anliegt, ist mit einem zweiten Eingang der Einheit zur Auswertung verbunden An einem dritten Eingang der Einheit zur Auswertung liegt das Signal zur Umschaltung des Auswertemodus und an einem vierten Eingang dor Einheit zur Auswertung liegt das Signal zur Kennzeichnung des Auswortokriteriums an.
Durch Auswertung des Signals zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums, dor Signalsequenz zur Kennzeichnung von Inastationaritäten und des Signals zur Umschaltung des Auswertemodus wird die Art der Verarbeitung bestimmt, mit der die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale zu einem Signal zur Kennzeichnung des Auswertoorgebnisses verarbeitot wird.
An einem Ausgang dor Einheit zur Auswertung liegt das Signal zur Kennzeichnung des Ausworteergebnisses an.
Die Einheit zur Auswertung ist so aufgebaut, daß an einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen die Sequenz der räumlichon Darstellung der Parameter der Eingangssignalo, an einem zweiten Eingang die Signalscquonz zur Kennzeichnung von Instationaritäton und an einem dritten Eingang das Signal zur Umschaltung des Auswertomodus anliegt.
Die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignalo wird durch Auswertung und unter Nutzung der Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäton und oines Signals zur Kennzeichnung dos Ergebnisses der Strukturauswertung zu dem Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses und zu einer Sequenz bildlicher Darstellungen verarbeitet, wobei ein Verarbeitungsverfahren durch das Signal zur Umschaltung des Auswertomodus bestimmt und ausgewählt wird.
An einem ersten Ausgang dor Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen liegt das Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses an.
Ein zweiter Ausgang der Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen, an dem die Sequenz bildlicher Darstellungen anliegt, ist mit einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen verbunden. An einem zweiten Eingang der Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen liegt das Signal zur Kennzeichnung dos Auswertokritoriums an.
In dor Einhoit zur Auswertung der Struktur bildlicher Darstellungen wird die Sequenz bildlicher Darstellungen zu dem Signal zur Kennzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung vorarbeitet, wobei ein Vorarbeitungsvorfahren durch das Signal zur Kennzeichnung dos Auswortekriteriums bostimmt und ausgewählt wird.
Ein Ausgang der Einholt zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen, an dem das Signal zur Kennzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung anliogt, ist mit einem viorten Eingang der Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen verbunden.
Die Aussagefähigkeit und Störungsunabhängigkeit von Bildern und Bildsequenzen, beispielsweise beim EEG-Mappina, wird qualitativ dadurch verbessert, daß eine Prüfung und/oder Korrektur und/oder Modifikation der Einzelbilder oder der Bildsequenzen durch Signalanalyse und Signalkorrektur bzw. Signalmodifikation vorgenommen wird. Dies erfolgt immer dann, wenn Instationaritäton, wie beispielsweise epiloptischo Transionten, oder Interferenzen anderer Signale (EOG, EKG, EMG) im EEG nachweisbar sind.
Es werden Sequenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswerteergobnisson räumlich verteilter Moßstellen ermöglicht, die frei von Auswirkungen von Artefakten und transienton Signalkomponenten sind. Es resultiert eine neue Qualität der Intorpretartion durch visuollo Auswertung, bzw. durch eine nachfolgende statistische Auswertung (erreichte Homogenität der Daten).
Es ist sowohl eine Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen nach Artofaktrejektionan im Signal, als auch Selektion der durch den Artefakt beeinflußton bildlichen Darstellung möglich. Dies ist vor allem für nichteliminierte Artefakte, wie z. B. sehr kurze EMG-Interferonzen im EEG, wichtig. Die Segmentierung von Sequenzen bildlicher Darstellungen in Abschnitte stabiler klassifizierter Strukturen führt zu neuen diagnostischen Anwondungsmöglichkeiten.
Ausführungsbolsplel
Das Verfahren und die Anordnung zur Prüfung und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Soquenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswertoorgobnissen räumlich vorteilter Moßstellon wird am Beispiel der Ausv/ortung von Bildfolgon beim (EEG-Elektroenzephalogramm) erläutert.
Fig. 1: zeigt das Blockschallbild des erfindungsgemäßen Verfahrens und Anordnung.
Fig. 2: zeigt das Blockschaltbild dor Einheit zur Auswertung.
Fig. 3: zeigt die prinzipielle Darstellung dor Auswertung von Soquonzon von Bildern der Verteilung von
Leistungsspektralparametern des EEG's durch selektives Averaging
Fig.4: zeigt die prinzipielle Darstellung der Wirkung einer Artefaktkorroktur (Elimindtion des Elektrookulogramms - EOG verursacht durch Augenbewegung) auf die Struktur der Bildfolgo.
Das Elokroonzephalogramm (EFG) und Referenzsignale, wie EOG und EKG (Elektrokardiogramm) werden mittels Elektroden als Potentialschwankungen meßtechnisch erfaßt und als Eingangssignale 1 einer Einheit zur Berechnung von Parametern 2 zugeführt. In dieser Einheit werden z.B. Leistungsspektren eines vielkanaüg (> 16) registrierten EEG's orrechnet und diagnoserelevante Parameter gewonnen, die als Parameter der Eingangssignale 3 einer Einheit zur Bilderzeugung 4 übergeben werden.
Unter Einbeziehung bekannten Elektrodenpositionen auf einer Kopfoberfläche, wird hier ein Bild erzeugt, das oins flächonhafte (räumliche) Verteilung der errechneten Leistungsspektralparameter kennzeichnet und einor visuellen Auswertung zugänglich ist.
Bei Wiederholung der Analyse in definierten Analyseabschnitten (ti, t2...t„) (Fig. 3) entsteht eine Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale 5 als Sequenz von Bildern.
Diese wird in einer Einheit zur Auswertung 6 einer Analyse unterzogen, dessen Ergoonis als Signal zur Kennzeichnung dos Analyseergebnisses 7 einer diagnostischen Interpretation zugeführt wird.
Eine solche Auswertung ist für stationäre und von Artefakten unbeeinflußte EEG-Signale sinnvoll. Jedoch ist das EEG nur als kurzzeitig stationäres Signal zu kennzeichnen. Die Stationarität wird daboi durch Signaleigonsohafton (Veränderung dor Varianz und/oder der Frequenz), transionto Signalkomponenten (Spikes) und Artefakte (Interferenzen von EOG. EMG und EKG) beeinflußt. Dieses muß bei der Interpretation und Auswertung vcn EEG-Maps berücksichtigt werden.
Das Problem wird dadurch gelöst, daß die Eingangssignale 1 einor Einheit zur Testung der Stationarität 8 zugeführt werden, wo die EEG-Registrierungen (A) unter Einbeziehung der Referenzsignale (EOG, EKG) auf das Auftreten von EOG-und EKG-Interferenzen untersucht werden.
Dazu wird die Stationarität als allgemeine Signaleigenschaft quantifiziert, wobei das Auftreten von epileptischen Transienton (Spikes, Sharp Waves) und von EMG-Interferenzon separat analysiort wird.
Dieser Test führt zu einer Signalsequonz zur Kennzeichnung von Instationaritäten 9. Diese Signalsoquenz kennzeichnet das Vorhandensein, die Dauer, die Intensität u. a. m. der delektierten Interferenzen und Instationaritäton.
Erstens, werden Spikes, EOG- und EKG-Interferenzen detektiort, ist eine Korrektur der entsprechenden EEG-Signalo möglich. Diose werden durch geeignete Algorithmen aus den Signaion eliminiort bzw. ihr Einfluß auf das Analyseergobnis wird minimiert.
Ein Signal zur Umschaltung dos Auswertemodus 17 veranlaßt (z.B. vom Nutzer vorgogobon bzw. als Option wählbar), daßdio Eingangssignale 1 zu korrigierten Eingangssignalen 10 verrechnet werden, eine für dio Struktur der bildlichen Darstellung bestimmende Instationarität detektiert, das Signal zur Kennzeichnung von Instationaritäten 9 und ein Umschaltsignal 11 errechnet worden.
Das Umschaltsignal 11 veranlaßt, daß korrigiorto Eingangssignale 10 statt der Eingangssignal 1 in der Einheit zur Berechnung von Parametern 2 zu Parametern der Eingangssignale vorarbeitet worden.
Aus so errechneten Parametern der Eingangssignale 3 wird eine Sequenz dor räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale 5 mit verbesserter Aussagofähigkeit gewonnen, da Artefakto starke Veränderungen der Struktur dor Bilder bewirken können (Fig.4)
Auf der Grundlage der Detektionsorgebnisse werden Artofakte bzw. physiologisch (pathologische) determinierte transiento Signalkomponenten eliminiert, woraus eine Sequenz von Maps resultiert, die froi von Artefaktbooinflussungon (oder Beeinflussungen durch den Transienten) anzusehen ist (B).
Zweitens, sollen Bildsequenzen zu einem gemittelten Bild zusammongofaßt worden (Fig. 3), so können bei Detektoren nichtkorrigierbaro Instationaritäten bzw. Inteferenzen (z. B. EMG-Einstrouungen) die entsprochenden Bildor aus dem Mittelungsprozeß herausgenommen (selektiert) werden.
Es werden diejenigen Maps aus der Sequenz herausgenommen, die während der Zeitdauer dos Auftretens des Artefaktes errechnet werden (selektives Averaging).
In der Einheit zur Auswertung 6 werden die Strukturveränderungen innerhalb einer Map-Sequenz untersucht: Treten sprunghafte, kurzzeitige Strukturänderungon auf (physiologisch/pathologisch bedingt), so werden die damit korrespondierenden Maps selektiert, wenn sie oinon Einfluß auf die statistische Auswertung habon, bzw. sie werden einer parallelen, eigenen Auswertung zugeführt.
Drittens, treten langfristige Wechsol auf, d.h. existieren über längere Zeiträume (einige hundertstel Millisekunden bis einige Sekunden) stabile Strukturen im Wechsel, so werden diese Zeiträume gekonnzeichnet und dio Struktur in diesen Zeiträumen klassifiziert.
Dio Kriterien, nach denen entweder Maps selektiert oder Maps segmentiert werden, werden durch ein Signal zur Kennzeichnung dos Ergebnisses dor Strukturauswertung 12 und das Signal zur Umschaltung des Auswertomodus 17 vorgegeben. Zur Realisierung dioser Möglichkeiten der Vorarbeitung der Sequenzen ist dio Einheit zur Auswertung 6 so aufgebaut, daß in einor Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen 13 die Entscheidung über die Herausnahme (Selektion) einos odor mehrerer Bilder (Fig. 3) auf dor Grundlage einer Auswertung des Zustandos der Signalsequenz zur Konnzeichnung von Instationaritäten 9 in Abhängigkeit von dem Signal zur Umschaltung des Auswertemodus 17 vorgenommen wird. Eino Sequenz bildlicher Darstellungen 14 wird in einer Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen 15 ausgewertet und daraus ein Signal zur Kennzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung 16 errechnet, wobei das Kriterium diosor Strukturauswertung durch das Signai zur Konnzeichnung dos Auswertekriteriums 12 vorgegeben ist. Das Signal zur Konnzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung 16 bewirkt eine Selektion von Maps in der Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen 13 (zweite Möglichkeit).
Es werden dann, diejenigen Maps eliminiert, die kurzfristige und eino statistische Auswertung störende starke Strukturänderungen aufwoisan (in Fig.3 und Fig.4 Lage der Minima (-), Lagn der Maxima [ + )).
Die dritte Möglichkeit der Auswertung der Sequenz dor räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignal 5 durch dio Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen 13 ist dio Segmentierung in stabile (stationäre) Abschnitte ohne wesentliche Strukturänderungen. Das Kriterium dieser Auswertung ist durch das Signal zur Umschaltung des AuswortemoiüS 17 fostgologt. Zeitliche Kennzeichnung und Klassifizierung ergeben eine fortlaufende Segmentierung der Map-Sequenzen, wobei jedes Segment eine klassifizierte und stabile Struktur enthält (räumliche Segmentierung nach dem Kriterium der Strukturstabilität).
Wird nur eine Strukturauswertung als sinnvoll angesehen, so wird die Artefakt- und Transientendetektion in der Einhoit zur Testung der Stationarität 8 durch das Signal zur Umschaltung des Auswertemodus 17 ausgeschalten. Damit wird ein unnötig honor Rechenz jitaufwand vermieden.
Das Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnissos 7 besteht entweder aus einer Sequenz von Maps (Wirkung von Artefakten u. a. eliminiert) oder aus Angaben über die Dauer dbr Segmente klassifizierter Strukturen (Struktursegmentierung). Durch das dargestellte Auswerteverfahren von bildlichen Darstellungen und Sequenzen bildlicher Darstellungen von EEG-Paramotorn wird die Zuverlässigkeit und Aussagefähigkeit der Diagnose mittels bekannter Mappingverfahren erhöht und auf eine qualitativ neue Stufe gehoben. Dabei werden sowohl korrigierbare Artefakte und Signalkomponenten (Spikes) berücksichtigt (korrigierte Eingangssignal 10 = Modifikation) als auch nichtkorrigierbare Signaleinflüsse durch z.B. Solektion von Bildern (Korrektur) berücksichtigt.
Claims (4)
1. Verfahren zur Ί üfu ig und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Sequenzen bildlicher Dars^llung-an. insbosondere von Auswerteergebnissen räumlich verteilter Meßstellen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Signal zur Umschaltung des Auswortemodus (17) veranlaßt, entweder Eingangssignale (1) durch Auswertung rnittols vorgegebener Auswertemethoden zur Parametern der Eingangssignale (3) verarbeitet worden oder die Eingangssignale (1) zu korrigierten Eingangssignalen (10), zu einer Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäten (9) und zu einem Umschaltsignal (11) verarbeitet werden und durch den Zustand des Umschaltsignals (11) veranlaßt die korrigierten Eingangssignale (10) zu den Parametern der Eingangssignale (3) verarbeitet werden, aus den Parametern der Eingangssignale (3) durch einen Algorithmus zur Bilderzeugung eine Sequenz der räumlichen L arstellung der Parameter der Eingangssignale (5) berechnet wird, durch Auswertung eines Signals zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums (12), der Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäten (9) und des Signals zur Umschaltung des Auswertemodus (17) die Art der Verarbeitung bestimmt wird, mit der die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale (5) zu einem Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses (7) verarbeitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale (5) durch Auswertung und unter Nutzung der Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäten (9) und eines Signals zur Kennzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung (16) zu dem Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses (7) und zu einer Sequenz bildlicher Darstellungen (14) verarbeitet wird, wobei ein Verarbeitungsverfahren durch das Signal zur Umschaltung des Auswertemodus (17) bestimmt und ausgewählt wird, weiterhin die Sequenz bildlicher Darstellungen (14) zu dem Signal zur Kennzeichnung des Ergebnisses der Strukturauswertung (16) verarbeitet wird, wobei ein Verarbeitungsverfahren durch das Signal zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums (12) bestimmt und ausgewählt wird.
3. Anordnung zur Prüfung und/oder Korrektur und/oder Modifikation von Sequenzen bildlicher Darstellungen, insbesondere von Auswerteergebnissen räumlich verteilter Meßstellen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem ersten Eingang einer Einheit zur Berechnung von Parametern (2) und an einem ersten Eingang einer Einheit zur Testung der Stationarität (8) die Eingangssignale (1) anliegen, an einem zweiten Eingang der Einheit zur Testung der Stationarität (8) ein Signal zur Umschaltung des Auswertemodus (17) anliegt, ein erster Ausgang der Einheit zur Testung der Stationarität (8) mit einem zweiten Eingang der Einheit zur Berechnung von Parametern (2), ein zweiter Ausgang der Einheit zur Testung der Stationarität (8) mit einem dritten Eingang der Einheit zur Berechnung von Parametern (2) verbunden ist, weiterhin ein Ausgang der Einheit zur Berechnung von Parametern (2) mit einem Eingang einer Einheit zur Bilderzeugung (4) und ein Ausgang der Einheit zur Bilderzeugung (4) mit einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung (6) verbunden ist, weiterhin ein dritter Ausgang der Einheit zur Testung der Stationarität (8) mit einem zweiten Eingang der Einheit zur Auswertung (6) verbunden ist, an einem dritten Eingang der Einheit zur Auswertung (6) das Sgnal zur Umschaltung des Auswertemodus (17), an einem vierten Eingang der Einheit zur Auswertung (6) das Signal zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums (12) und an einem Ausgang der Einheit zur Auswertung (6) das Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses (7) anliegt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem ersten Eingang einer Ein'ieit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen (13) die Sequenz der räumlichen Darstellung der Parameter der Eingangssignale (5), an einem zweiten Eingang die Signalsequenz zur Kennzeichnung von Instationaritäten (9) und an einem dritten Eingang das Signal zur Umschaltung des Auswertemodus (17) anliegen, an einem ersten Ausgang der Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen (13) das Signal zur Kennzeichnung des Auswerteergebnisses (7) anliegt, ein zweiter Ausgang der Einheit zur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen (13) mit einem ersten Eingang einer Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen (15) verbunden ist, an einem zweit an Eingang der Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen (15) das Signal zur Kennzeichnung des Auswertekriteriums (12) anliegt und oin Ausgang der Einheit zur Auswertung der Struktur von bildlichen Darstellungen (15) mit einerr· vierten Eingang derEinheitzur Auswertung von Sequenzen bildlicher Darstellungen(13) verbunden ist.
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