DD282132A7 - Verfahren zur herstellung von reflektoren in monobauweise und aehnlich geformten metallhohlkoerpern durch metalldruecken - Google Patents

Verfahren zur herstellung von reflektoren in monobauweise und aehnlich geformten metallhohlkoerpern durch metalldruecken Download PDF

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DD282132A7
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hollow bodies
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DD31237488A
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Aribert Schwager
Lutz Wenke
Hans Labetzke
Ronald Wenke
Siegfried Lux
Klaus-Dieter Knoch
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Karl Marx Stadt Tech Hochschul
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Reflektoren in Monobauweise und aehnlich geformten Metallhohlkoerpern durch Metalldruecken und ist hauptsaechlich im Leuchtenbau anwendbar. Dabei wird die Ronde durch freies Projizierdruecken in eine Zwischenform mit elliptischem Querschnitt durch zusaetzliches rotierendes Biegeumformen umgeformt und anschlieszend durch kombiniertes Form- und Projizierdruecken in die Endform ueberfuehrt. Fig. 1{Metalldruecken; Verfahrenskombination; Projizierdruecken; Reflektoren; kombiniertes Form- und Projizierdruecken}

Description

Der Einfluß zweier diametral angeordneter Drückrollen bewirkt eine Überlagerung von radialen Druckspannungen mit axialen Zugspannungen, was einen annähernd elliptischen Querschnitt der Zwischenform zur Folge hat. Daraus resultiert die Kombination zwischen freiem Projizierdrücken und rotierendem Biegeumformen. Nach Aufhebung der radialen Druckspannung wird die Zwischenform in ein Hohlteil mit kreisförmigen Querschnitt überführt und anschließend durch Projizierdrücken mit Unterreduktion in die gewünschte Form gebracht. Im letzten Verfahrensschritt erfolgt durch Form- und Projizierdrücken im Reflektorbereich die endgültige Formgebung. In gleicher Werkstückaufspannung kann gegenüber dem Ausgangsteil eine Vergrößerung des Enddurchmessers des Drückteils erfolgen.
Die dargelegte Verfahrenskombination erlaubt die Herstellung von Reflektoren, deren Dome einen hohen Schlankheitsgrad aufweisen. Auf diese Weise können ebenfalls reflektorähnliche Teile mit relativ langen zylindrischen Ansätzen gefertigt werden.
Dadurch wird gewährleistet, daß Material und Arbeitszeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Beseitigung schwerer körperlicher Arbeit eingespart wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: Herstellen der Zwischenform 3 durch freies Projizierdrücken mit Unterreduktion, Fig. 2: Darstellung des elliptischen Querschnittes der Zwischenform 3 während des freien Projizierdrückens, Fig.3: Darstellung des kreisförmigen Querschnittes der Zwischenform am Ende des Projizierdrückvorganges, Fig.4: Herstellen der Endform im Reflektorbereich 6 durch Form- und Projizierdrücken.
In Fig. 1 wird der erste Verfahrensschritt dargestellt.
Dabei wird das Ausgangsteil 1 durch freies Projizierdrücken mit Hilfe zweier diametral angeordneter Drückrollen (4) und des Drückfutters 2, welches in diesem Verfahrensschritt nicht als formspeicherndes Werkzeugelement dient, in die Zwischenform 3 überführt.
Der dabei erzeugte Kegelwinkel im Dombereich liegt bei diesem Ausführungsbeispiel bei 4° bis 5°.
Die Zwischenform 3 weist durch den Einfluß der radialen Druckspannungen der Drückrolle 4 einen elliptischen Querschnitt auf {s. Fig. 2), woraus eine Kombination zwischen freiem Projizierdrücken und rotierenden Biegeumformen mit einem Zugspannungsteil resultiert.
Nach Abschluß des freien Projizierdrückens wird die Zwischenform durch die Aufhebung der radialen Druckspannungen in ein Hohlteil mit kreisförmigem Querschnitt überführt (Fig.3).
In Fig.4 wird gezeigt, wie durch anschließendes Projizierdrücken mit Unterreduktion der Dombereich und danach durch Formund Projizierdrücken der Reflektorbereich fertiggestellt werden. Dabei kann eine Vergrößerung des Enddurchmessers des Drückteiles im Reflektorbereich gegenüber dem Außendurchmesser des Ausgangsteiles erfolgen. Die Umformvorgänge erfolgen vom Ausgangsteil 1 bis zum Fertigteil in einer Aufspannung.

Claims (2)

  1. Verfahren zur Herstellung von Reflektoren in Monobauweise und ähnlich geformten Metallhohlkorpern durch Metalldrucken unter Verwendung von Ausgangsteilen in Form von Ronden oder napfahnlichen, vorzugsweise durch Tiefziehen hergestellten Rohteilen gekennzeichnet dadurch, daß zunächst der Dombereich (5) durch freies Projizierdrücken in ein kegelförmiges Hohlteil (3) mit annähernd elliptischem Querschnitt in Kombination mit rotierendem Biegeumformen vorgeformt, nach Aufhebung der radialen Druckspannung in einen kreisförmigen Querschnitt überfuhrt und anschließend durch Projizierdrücken mit Unterreduktion endgeformt wird, und abschließend der Reaktorbereich (6) in gleicher Aufspannung durch Form-und Projizierdrücken erzeugt wird.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Reflektoren in Monobauweise und ähnlich geformten Metallhohlkorpern mit Hilfe des Metalldruckens Die Anwendung der Erfindung ist insbesondere fur die Herstellung von Raumleuchten aus Aluminiumwerkstoff sowie weiteren Teilen des Leuchten-, Fahrzeug-, Apparate-und Geratebaus geeignet Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Herstellung von Erzeugnissen der Konsumguterindustrie.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Zur Fertigung von Reflektoren und ähnlich geformten Metallhohlkorpern sind verschiedene Zieh- und Metalldruckverfahren bekannt Allerdings sind diese Verfahren fur die Herstellung von reflektorahnlichen Teilen, die insbesondere einen schlanken kegligen Domteil aufweisen, sehr aufwendig oder sogar völlig ungeeignet Durch Formstempeltiefziehen lassen sich derartige Teile ökonomisch nur zweiteilig herstellen, das heißt Reflektorteil und Domteil werden in einer Vielzahl von Ziehstufen vorgeformt und anschließend kalibriert
    Zwischen den beiden Teilen muß eine zusätzliche Verbindungsstelle geschaffen werden Der erforderliche Matenaleinsatz gegenüber der Monobauweise hegt wesentlich hoher Der Maschinen- und Vorrichtungsaufwand ist sehr groß Um diese Nachteile zu beseitigen, werden Reflektoren hauptsächlich manuell durch Formdrucken hergestellt Die Nachteile dieser Technologie liegen meiner hohen körperlichen Beanspruchung der Arbeitskraft und einem hohen Zeitaufwand fur die Umformung der Werkstucke
    Bekannt ist ebenfalls die Herstellung derartiger Teile auf NC- bzw. CNC-Metalldruckmaschinen. Häufig werden in Playbackverfahren die Bahnkurven des Handdruckers nachvollzogen Die Ermittlung anderer optimaler Bahnkurven ist kompliziert und aufwendig Ebenso aufwendig ist der Umformvorgang Der Ausschußanteil ist, bedingt durch Qualitatsschwankungen des Werkstoffes, hoher als beim Formdrucken von Hand Bei relativ kleinen Spannflachendurchmessern kann nur ein geringer Umformgrad in jeder, insbesondere in den ersten Umformstufen, realisiert werden Bei großen Umformgraden in den ersten Stufen schert die Aufspannflache erfahrungsgemäß ab Bekannt ist ebenfalls das Projizierdrücken von Reflektoren in Monobauweise Durch dieses Verfahren können jedoch keine schlanken, bzw nahezu zylindrischen Dome hergestellt werden Der zulassige halbe Kegelwinkel betragt dabei 15° 2 β S Nach der umformtechnisch gesetzmäßigen Beziehung Si = s0 ist erkennbar, daß derartige Teile mit diesem Verfahren nicht herstellbar sind, da vor allem die Endwanddicke Si hinsichtlich der Gebrauchswerteigenschaften zu gering sein wird Eine akzeptierbare Endwanddicke Si setzt demzufolge eine Ausgangswanddicke So, in dem Gesetz erkennbar, entsprechende Dimensionen voraus Materialokonomisch ist dies nicht vertretbar
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Reflektoren in Monobauweise und ähnlich geformten Teilen zu schaffen, mit welchem eine wesentliche Einsparung an Material und Arbeitszeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Beseitigung schwerer körperlicher Arbeit beim Handdrucken erreicht wird
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Metalldruckverfahren zur Herstellung von Reflektoren in Monobauweise und ähnlich geformten Metallhohlkorpern durch Metalldrucken zu entwickeln, welche im Dombereich geringe Kegelwinkel (ß <15°) und reduzierte Wanddicken aufweisen sowie maschinell herstellbar sind Erfindungsgemaß wird diese Aufgabe unter Verwendung von Ausgangstellen in Form von Ronden oder napfahnlichen, vorzugsweise durch Tiefziehen hergestellten Rohteile dadurch gelost, daß zunächst eine kegelförmige Zwischenform frei projiziergedruckt wird, ohne daß der Werkstoff an dem kegeligen Druckfutter zum Anliegen kommt
    Der bis dahin nicht umgeformte Restflansch erzeugt die Wirkung einer festen Einspannung
DD31237488A 1988-01-22 1988-01-22 Verfahren zur herstellung von reflektoren in monobauweise und aehnlich geformten metallhohlkoerpern durch metalldruecken DD282132A7 (de)

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