DD283259A7 - Vorrichtung zum abscheiden von koernigem material - Google Patents

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DD283259A7
DD283259A7 DD31786488A DD31786488A DD283259A7 DD 283259 A7 DD283259 A7 DD 283259A7 DD 31786488 A DD31786488 A DD 31786488A DD 31786488 A DD31786488 A DD 31786488A DD 283259 A7 DD283259 A7 DD 283259A7
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DD
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DD31786488A
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Gerd Falkenberg
Herbert Hermann
Dieter Kattner
Dieter Tarras
Ruediger Wirthwein
Klaus Lamprecht
Original Assignee
Veb Zementwerke Ruedersdorf,Dd
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von koernigem Material, insbesondere zum Klassieren von siebschwierigen Materialien, wie z. B. von vorgebrochenem Kalkstein. Anwendungsgebiete sind neben der Kalk- und Zementindustrie, die Steine- und Erdeindustrie. Erfindungsgemaesz besteht die Vorrichtung aus einseitig zwischen zwei elastischen ebenen Einlagen befestigten Siebstaeben, die an ihren freien Enden in alle Richtungen auslenkbar sind. Durch eine AEnderung der Einspannkraft der Siebstaebe wird deren Auslenkung bestimmt. Die Siebstaebe sind horizontal verschiebbar und in einer oder mehreren Ebenen angeordnet. Die Fig. 3 kennzeichnet die Befestigung der Siebstaebe. Fig. 3{Vorrichtung; Siebstaebe; siebschwierige Materialien; einseitige Einspannung; allseitige Auslenkung; elastische Einlagen; veraenderbare Spannung; Schrauben}

Description

des Abscheiders bzw. mit der Veränderung der Elastizität an d6r elastischen Einspannung reagiert. Hiermit wird eine ständige Optimierung der Betriebsweise des Abscheiders erreicht. Durch die gewählte elastische einseitige Befestigung der Siebstäbe haben diese das Bestreben, die vorher eingestellte Normalstellung einzunehmen.
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Hierzu werden in den Figuren folgende Darstellungen vorgenommen:
Fig. 1: Ansicht der Absr.heideeinrichtung in der Schurre Fig. 2: Seitenansicht zur Fig. 1 Fig. 3: Schnittdarstellung durch einen Stangenrost einschl. der Vorrichtung zur elastischen Halterung der Siebstäbe
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Abscheider ist in ein bestehendes System Bandabwurf, Schurren, Nachbrecherei mit geringstem baulichen und technologischen Aufwand nachträglich installiert. Der Abscheider hat eine Stabrostebene. Die Siebstäbe 2 sind in einem Träger 1 mit einer elastischen Einlage 3 befestigt. Der Träger 1 besteht aus zwei U-Profilen, in denen sich die elastische Einlage 3 befindet. Durch das Anziehen bzw. Lösen der Schrauben 4 kann die elastische Spannkraft auf den Siebstab 2 variiert werden. Dar Abstand A der Siebstäbe 2 untereinander wird nach der Abscheideaufgabe durch seitliches Verschieben der Siebstäbe 2 im Träger 1 eingestellt. Der Grad der Auslenkung der Siebstäbe 2 wird durch die Vorspannung im Träger 1 eingestellt. Die gesamte Siebebene ist in ihrem Neigungswinkel je nach den stofflichen und quantitativen Erfordernissen von außen einstellbar. Das körnige Schüttgut wird über einen Gurtbandförderer und eine Schurre 5 dem Siebrost aufgegeben. Durch die kinetische Energie des Schüttgutes erfolgt beim Auftreffen auf die Stäbe 1 des Siebrostes eine Erregung derselben. Die Stärke der Erregung ist von dem einstellbaren Auftreffwinkel auf den Siebrost und vom Kornband abhängig. Hierbei wird von einer konstanten Aufgabehöhe und Materialdichte ausgegangen. Durch die Erregung der Siebroststangen 2 wird ein Teil der kinetischen Energie des Schüttgutes, die in Richtung Verschleiß wirkt, an den Siebroststangen in kinetische Energie umgeformt. Die Überkornanteile des Schüttgutes werden über die geneigte Siebrostebene abgeleitet und über ein Schurrensystem einer nachgeschalteten Brechanlage zugeführt. Die Feinkornan aile, die bereits der gewünschten maximalen Korngröße entsprechen, durchlaufen den Siebrost und werden über ein Schurrensystem unter Umgehung des Brechers dem Brechprodukt zugeführt.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Abscheiden von körnigem Material, wobei als Abscheideelement einseitig befestigte Siebstäbe, die vertikal auslenkbar und/oder horizontal verschiebbar in einer oder mehreren Ebenen, gerade oder schräg an einem Träger angeordnet sind, verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebstäbe (2) einseitig zwischen zwei elastischen ebenen Einlagen (3) mittels an sich bekannter Schrauben (4) befestigt sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrjfft eine Vorrichtung zum Abscheiden von körnigem Material, insbesondere zum Klassieren von vorgebrochenem Kalkstein, wobei eine Entlastung von nachgeschalteten Brechantagen gefordert ist. Einsatzgebiete der Erfindung sind die Industrien, in denen siebschwierige Materialien klassiert werden müssen, wie die Kalk- und Zementindustrie oder die Steine- und Erdenindustrie.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Die Abscheidung bzw. die Klassierung von vorzerkleinertem Material erfolgt in der Kalk- und Zementindustrie vorrangig durch den Einsatz horizontaler Sieb- oder Stangenroste. Bei diesen Abscheidern sind die Siebe bzw. Stangen starr angebracht. Diese Abscheider unterliegen auf Grund der strrren Anordnung der Abscheideelemente einem sehr hohen Verschleiß, und sind damit besonders material- und reparaturaufwendig. Durch die starre Anordnung der Sieb- und Stangenroste kommt es zu standigen Verklemmungen von Gesteinsmaterial in den Siebböden, die die Funktionstüchtigkeit dieser Klassiereinrichtungen stark einschränken bzw. einen hohen personellen Aufwand erfordern. Bei einem Einsatz von tonigem bzw. mergeligem Gesteinsmaterial neigen die horizontalen Sieb- und Stangenroste zum Verkleben, womit die Funktionstüchtigkeit gleichfalls eingeschränkt wird.
    Weiterhin werden beim Klassieren von Kalkstein Schwingsiebanlagen, sowohl in horizontaler als auch in geneigter Ausführung, eingesetzt. Diese Siebanlagen unterliegen ebenfalls einem hohen Verschleiß; sie sind nur mit hohen Kosten für die Ausrüstungen und beim Betreiben zu realisieren. Die Lärmbelastung der Umwelt ist beim Betreiben von SchwingsK'janlagen ebenfalls sehr hoch. Beim Arbeiten mit siebschwierigen Materialien kommt es auch hier zu Verstopfungen durch Verklemmen bzw. Verkleben und damit zur Einschränkung der Funktionstüchtigkeit.
    Bekannt sind auch Siebroste zur Schüttgutklassierung von siebschwierigen Materialien, die aus einem oder mehreren Stabrostböden mit sich im wesentlichen in einer Richtung erstreckenden, von ihrem Aufgabeende zum Abgabeende geneigten, starr befestigten Stäben gleichmäßiger Dicke bestehen (DD-AP 63445). Bei diesen Siebrosten sind die Siebstäbe einseitig befestigt. Die starre Befestigung der einzelnen Siebstäbe/ührt bei einem Klassieren von Gesteinsmaterialien zu einem hohen Verschleiß an den Siebstäben. In einer besonderen Ausführungsiorm sind die Träger für die Siebstäbe elastisch am Rahmen bzw. am Gestell der Siebanlage gelagert und mit einer Vibrationsvorrichtung verbunden (DE-OS 3339605). Die Ausführung ist bei der Herstellung und beim Betreiben kostenaufwendig; die Siebstäbe unterliegen auch hier einem hohen Verschleiß. Durch die Vibrationsvorrichtung wird ein hoher Lärmpegel erzeugt, der arbeitshygienisch nachteilig ist bzw. einen hohen Aufwand an Schallisolierungsmaßnahmen erfordert. Durch die Erzeugung hochfrequenter energiereicher Schwingungen kommt es zur Ermüdung der Bauteile der Abscheideeinrichtung und gegebenenfalls der Tragkonstruktion. Der nachträgliche Einbau der bekannten Klassiereinrichtungen in vorhandene Transport- bzw. Zerkleinerungsanlagen ist immer mit großem baulichem und technologischem Aufwand verbunden.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist die Entwicklung und der Einsatz von Abscheidern für siebschwierige Gesteinsmaterialien, die auch bei großvolumigen Förderströmen mit geringem Kostenaufwand gefertigt und betrieben werden. Der Abscheider muß für Gesteinsarten mit wechselnden Eigenschaften ohne Umbau einsetzbar sein. Die Abscheidung des Gesteins soll ohne zusätzliche Energie und unter geringer Lärmbelästigung erfolgen. Weiterhin soll der Reparatur- und Wartungsaufwand gering gehalten werden. Der Einbau des Abscheiders in vorhandene technologische Einrichtungen muß mit geringem baulichen und technologischen Aufwand möglich sein.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist der Einsatz eines Abscheiders, bei dem die Abscheideelemente, bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Siebstäbe, bei erhöhtem Durchsatz einer verringerten dynamischen Belastung unterliegen. Erfindungsgemäß werden die Siebstäbe in einem Trägerelement einseitig befestigt. Dabei erfolgt die Befestigung jedoch nicht starr, sondern die Siebstäbe besitzen an ihrem unbefestigten Abgabeende eine allseitige Auslenkung. Der Abstand der einzelnen Siebstäbe wird nach dem Siebergebnis ohne hohen Aufwand eingestellt und bei Bedarf in einfachster Weise verändert. Außerdem kann die Auslenkung der Siebstäbe durch die Variation der Vorspannung an der Einspannstelle verändert werden. Auf die Veränderungen des Kornbandes, der stofflichen Eigenschaften und des Durchsatzes wird mit der Änderung der Neigung
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