DD283503A7 - Stabilisator fuer polyvinylchlorid und ein verfahren fuer seine herstellung - Google Patents

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DD283503A7
DD283503A7 DD30677087A DD30677087A DD283503A7 DD 283503 A7 DD283503 A7 DD 283503A7 DD 30677087 A DD30677087 A DD 30677087A DD 30677087 A DD30677087 A DD 30677087A DD 283503 A7 DD283503 A7 DD 283503A7
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DD
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polyvinyl chloride
stabilizer
nitrate
alkali
micronized
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DD30677087A
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Bojilov G Slavov
Javor T Stanev
Ivan M Todorov
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So "Devnja",Bg
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Stabilisator fuer Polyvinylchlorid und ein Verfahren fuer seine Herstellung. Fuer den vorgeschlagenen Stabilisator des Polyvinylchlorids wird ein mikronisiertes hydrophobiertes Alkalinitrat benutzt. Das Verfahren zu seiner Herstellung besteht im folgenden: Das Alkalinitrat wird mikronisiert (vorzugsweise mit Groeszen unter 50 Mikromols selbstaendig oder samt einen hydrophobierenden Agens. Als hydrophobierenden Agenzien werden in den Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen teilnehmenden Komponenten benutzt - Schmierstoffe oder Stabilisatoren in Mengen von 1,01:1 bis 0,9:1 gegenueber dem Alkalinitrat. Das Mikronisieren wird in bekannten Apparaturen wie Kugel-, Hammer-, Wirbel-, Koloidal- u.a. Mikronisatoren vollbracht. Bei der selbstaendigen Mikronisierung des Alkalinitrats, wird das Hydrophobieren in Mischapparaten unter einem intensiven Ruehren des zu mikronisierenden Nitrats mit einem hydrophobierenden Agens vorgenommen. Der vorgeschlagene Stabilisator weist eine gute Kompatibilitaet mit den Komponenten der Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen, zufolge der bei der Bearbeitung des Alkalinitrats mit dem hydrophobierenden Agens erhaltenen lyophilen Eigenschaft. Der Stabilisator ist fein dispers mit einer bestaendigen dispersen Stabilitaet und auch leicht zugaenglich.{Stabilisator; fuer Polyvinylchlorid; Herstellungsverfahren; Alkalinitrat; mikronisiert; hydrophobiert}

Description

- 1 - Berlin, den 5. 12. 1989 69 328/12 SchAA
Stabilisator für Polyvinylchlorid und ein Verfahren für seine Herstellung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Stabilisator für Polyvinylchlorid und ein Verfahren für seine Herstellung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Stabilisatoren von Polyvinylchlorid (1) bekannt, von denen am häufigsten Anwendung finden: Bleisalze, Barium-Kadmium- und Kalzium-Zink-Komplexe, Organozinn- und Organoantimon-Verbindungen (2). Die Nachteile dieser Stabilisatoren sind: die Toxizität der Blei- und Barium-Kadmium-Komplexe, die unzureichende Effektivität der Kalium-Zink-Zusammensetzungen, schwer zugänglich und/oder mit einem unangenehmen Geruch, was die organischen Zinn- und Antimonverbindungen betrifft.
Als Stabilisatoren des Polyvinylchlorids sind auch die Alkalinitrate bekannt, sie finden aber keine praktische Anwendung, zufolge einiger Mangel dieser Salze, wie Hydrophilie, Fällbarkeit in Pulverform, Inkompatibilität und ersahwerte Dispergierungsfähigkeit der Komponenten der Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung wird ein Stabilisator zur Verfügung gestellt,
der fein dispers ist, eine beständige disperse Stabilität aufweist und leicht zugänglich ist.Ferner wird ein einfaches Verfahren zur Herstellung des Stabilisators bereitgestellt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung war es, einen Stabilisator des Polyvinylchlorids zu erarbeiten, der ein hydrophobes Verhalten aufweist, stabile feindisperse Formen bildet, eine genügende Verträglichkeit mit den Komponenten der Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen besitzt, dispergiert gut in denen, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung von leicht zugänglichen Rohstoffen.
Diese Aufgabe wurde gelöst, indem für Stabilisator des Polyvinylchlorids ein mikronisiertes hydrophobiertes Alkalinitrat benutzt wird. Das Verfahren zu seiner Herstellung besteht in folgendem: das Alkalinitrat wird mikronisiert (vorzugsweise mit Größen unter 50 Mikromols) selbständig oder, was zu bevorzugen ist, samt einen hydrophobierenden Agens. Als hydrophobierende Agenzien werden für gewöhnlich in den Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen teilnehmende Komponenten benutzt - Schmierstoffe oder Stabilisatoren in Mengen gegenüber dem Alkalinitrat von 0,01 : 1 bis 0,9 j 1. Das Mikronisieren wird in bekannten Apparaturen wie Kugel-, Hammer-, Wirbel-, Koloidal- u. s. Mikronisatoren vollbracht. Bei der selbständigen Mikronisierung des Alkalinitrats, wird das Hydrophobieren in Mischapparaten unter einem intensiven Rühren des zu mikronisierenden Nitrats mit einem hydrophobierenden Agens vorgenommen.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin» daß ein Stabilisator vorgeschlagen wird, welcher mir den Komponenten der Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen kompatibel ist, zufolge der bei der Bearbeitung des Alkalinitrats mit dem hydrophobierenden Agens erhaltenen lyophilen Eigenschaft. Der Stabilisator ist fein dispers, mit einer beständigen dispersen Stabilität und auch leicht zugänglich.
Die Vorteile des Verfahrens bestehen in dem, daß als hydrophobierende Agenzien übliche Komponenten der Polyvinylchlorid-Zusammensetzungen benutzt werden, daß es einfach ist und in einer allgemein zugänglichen Apparatur verwirklicht wird. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, daß das Hydrophobieren gleichzeitig mit der Mikronisierung des Alkalinitrate vollbracht wird, wobei die Möglichkeit für eine nacheinanderfolgende Durchführung der Prozesse Mikronisieren und Hydrophobieren nicht ausgeschlossen ist.
Ausführungsbeispiele
Anhand der nachstehend angeführten Beispiele wird die Erfindung näher erläutert, ohne sie dadurch einzuschränken.
Beispiel 1
In einen Mischer wird zu 10 kg Natriumnitrat mit einer durchschnittlichen Größe der Kristalle von 1 mm 1 kg pulverartiges Kalziumstearat beigefügt. Das Gemisch Wird während 5 Minuten bei 1200 Umdrehungen/Minute gerührt. Das erhaltene Gemisch wird mit einer Peripherie-Geschwindigkeit des Rotors von 100 m/Sekunde und bei einer ununterbrochenen Speisung von 5 kg/Stunde mikronisiert. Das erhaltene Produkt weist
- 4 - ZfS50b
eine durchschnittlicha Größe von 40 Mikromols auf. Dieses Produkt schwimmt in Wasser und seine Siebzusammensetzung verändert sich nach 3000 Stunden Lagerung nicht.
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)
Das Natriumnitrr1: wird bei den selben Verhältnissen wie im Beispiel 1 mikronisiert ohne daß es vorher mit Kalziumstearat vermischt wird. Die Speisung des Mikronisators erfolgt ungleichmäßig, wegon der schlechten Rieselfähigkeit des Nitrats. Das mikronisierte Produkt weist dieselbe durchschnittliche Größe* wie im Beispiel 1, doch es verliert schnell seine Rieselfähigkeit und nach 28 Stunden bildet es dauerhafte Agglomerate. Das Produkt sinkt im Wasser und löst sich auf.
Beispiel 3
Zu einem Gemisch von 40 g Stearinsäure und 70 g Polyäthylen-Wachs wird bei einer Temperatur von 120 0C 120 g Produkt, hergestellt gemäß Beispiel 1, zugegeben. Das Gemisch wird intensiv 5 Minuten lang gerührt. Es wird eine homogene Masse hergestellt, welche nach Abkühlen erhärtet.
Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)
In den Verhältnissen von Beispiel 3 werden anstatt 120 g Produkt, hergestellt wie im Beispiel 1, 120 g Produkt, hergestellt wie im Beispiel 2, nach 48-stündiger Lagerung beigefügt. Es wird eine nichthomogene Masse erhalten, in der Agglomerate von nichtdisperglerten Alkalinitrat vorkommen. Agglomerate werden auch nach 40 Minuten Rühren beobachtet.
Beispiel 5
In den Verhältnissen von Beispiel 4 wird Natriumnitrat benutzt« das gemäß Beispiel 2 hergestellt worden ist.« doch unmittelbar nach der Mikronisierung. Um ein homogenes Gemisch zu erhalten, muß dieses 30 Minuten lang gerührt werden.
Beispiel 6
Mit Benutzung eines Produkts, hergestellt wie im Beispiel 1, wird eine Polyvinylchlorid-Zusammensetzung zubereitet. In einen Mischer werden 10 kg Polyvinylchlorid-Suspensions-mit 1^ST = ^®* ^ 9 Stearinsäure, 70 g Polyäthylen-Wachs, 20 g Titandioxid, 100 g Kreide und 120 g Produkt, hergestellt gemäß Beispiel 1, dosiert. Das Gemisch wird bei 1200 Umdrehungen/Minute gerührt, bei welchem es 7 Minuten lang bio zu einer Temperatur von 130 0C erhitzt wird und anschließend bis auf 40 0C abgekühlt« Die hergestellte Zusammensetzung weist folgende Eigenschaften auf: Schüttmasse - 570 g/l (ISO-R60), Rieselfäh.lgkeit - 23 ml/Sek. (DIN 53492), Thermostabilität in Ofen - 80 Minuten (ASTM 2115-67).
Beispiel 7
Bei den Verhältnissen des Beispiels 6 wird eine Zusammensetzung zubereitet, indem die Mengen (Quanten) Stabilisator und Schmierstoffe durch 230 g Produkt, hergestellt gemäß Beispiel 3 ersetzt werden. Die hergestellte Zusammensetzung weist die Eigenschaften der gemäß Beispiel 6 hergestellten Zusammensetzung auf.
- 6 - Ifi SOi
Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel)
Bei den Verhältnissen des Beispiels 6 wird eine Zusammensetzung zubereitet, bei welchem das Quantum des Stabilisators und der Schmierstoffe durch 250 g Gemisch von Kalzium-Zink-Zusammensetzungen und einen Bleistabilisator ersetzt werden, Die hergestellte Zusammensetzung besitzt die Eigenschaften der Zusammensetzung« hergestellt im Beispiel 6, doch ihre Thermostabilität ist 60 Minuten.

Claims (2)

  1. in
    Patentansprüche
    1. Stabilisator für Polyvinylchlorid, dadurch gekennzeichnet, daß er ein hydrophobiertes mikronisiertes Alkalinitrat darstellt.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Stabilisators, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalinitrat in Anwesenheit von Schmierstoffen oder/und Stabilisatoren für Polyvinylchlorid in einem Quantum von 0,01 :1 bis 0,9 : 1 gegenüber dem Alkalinitrat mikronisiert wird.
DD30677087A 1986-09-17 1987-09-08 Stabilisator fuer polyvinylchlorid und ein verfahren fuer seine herstellung DD283503A7 (de)

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