DD283657A5 - Modulator zur steuerung von hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschinen - Google Patents

Modulator zur steuerung von hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschinen Download PDF

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Modulator zur Steuerung von Hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschinen, bei dem die beiden Kipphebelstuetzen mit der Schaftmaschinenhauptwelle mittels zweier Verbindungsstangen verbunden sind, die mittels Stiften oder Bolzen auf einer der Kipphebelstuetzen bzw. auf einem Ansatz der Hauptwelle angelenkt sind, wobei die Verbindungsstangen in bezug auf einander gemaesz einer speziellen Geometrie antisymmetrisch angeordnet sind. Fig. 1{Modulator; Hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschine; Steuerung; Kipphebelstuetze; Schaftmaschinenhauptwelle; Verbindungsstangen; zwei; angelenkt; antisymmetrisch; Stift; Bolzen}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Modulator, d.h. ein Steuergerät, zum Steuern von Schaftmaschinen oder Dobbys, in dem Abstände und Spalte und demzufolge Schwingungen und Vibrationen auf ein Minimum gebracht werden. Die begleitende Beschleunigung der Bewegungsübertragung von der Kipphebelstütze zur Schaftmaschinenhauptwelle führt zu einer außerordentlich wirksamen und genauen Funktion selbst bei sehr hohen Betriebsdrehzahlen und -geschwindigkeiten, die bei modernen Rotationsschaftmaschinen erforderlich sind.
Bei der Verwendung von Rotationsschaftmaschinen werden die Bewegungen derWebstuhllitzenrahmen durch Verbindungen oder Getriebeketten erhalten, die durch die Hauptrotationswelle der Schaftmaschine betätigt werden. Diese muß jede halbe Umdrehung eine Pause durchlaufen, während der Schlüssel bzw. Keile eingefügt, zurückgezogen, eingefügt gelassen oder zurückgezogen gelassen werden können, damit die Hauptwelle an den Schubstangen befestigt, von diesen gelöst, an ihnen befestigt gehalten oder von ihnen gelöst gehalten werden kann, die jeweils die Bewegung eines Litzenrahmens des Webstuhls entsprechend einem vorbestimmten Programm steuern.
Der Rotationsschaftmaschinenstuermodulator ist genau das Element, das die Verkeilpausen erzeugt, indem die fortgesetzte Bewegung der Schaftsmaschinenantriebswelle in eine Bewegung umgewandelt wird, die zwei Pausen pro Umdrehung der Schaftmaschinenhauptwelle umfaßt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Rotationsschaftmaschinensteuerung sind gemäß Stand derTechnik verschiedene Modulatortypen bekannt.
Bei einem dieser bekannten Modulatortypen werden zwei Pausen mittels zweier aufeinandergelagerter, zugeordneter Mitnehmer bzw. Nockenscheiben erhalten, die koaxial zur Antriebswelle und der Schaftmaschinenhauptwelle am Schaftmaschinengehäuse befestigt sind und jeweils eine Kontur mit Asymmetrieachse aufweisen, d. h. sie sind spiegelantisymmetrisch. Die Mitnehmerwirken mit wenigstens einem System zusammen, das aus zwei Rädern besteht, die in den beiden verschiedenen Ebenen der zugeordneten Mitnehmer wirken und von einer Kipphebelstütze getragen sind. Die Kipphebelstütze umfaßt einen zahnversehenen Sektorabschnitt, der mit einem mit der Schaftmaschinenhauptwelle starr verbundenen Zahnrad in Eingriff steht, und sie ist auf einer starr mit der Schaftmaschinenantriebswelle verbundenen Scheibe angelenkt.
Demgemäß bedeutet die spezielle Form des zugeordneten Mitnehmers, daß die Antriebswelle und die Schaftmaschinenhauptwelle bei jeder Umdrehung der Schaftmaschinenantriebswelle eine Relativbewegung erfahren derart, daß sich die Hauptwelle intermittierend mit zwei kurzen Pausen bei jeder Umdrehung dreht, während sich die Antriebswelle fortgesetzt mit gleichförmiger Winkelgeschwindigkeit dreht.
Eine derartige Konstruktion hat jedoch zwei Nachteile. Der erste Nachteil beruht auf der Tatsache, daß die verschiedenen Zähne während der Relativdrehung des zahnversehenen Sektorabschnittes und des Hauptwellenzahnrades eine Vielzahl
wechselseitiger Kontakte und Änderungen bei derartigen Kontakten aufgrund der Abstände und Zwischenräume sowie der Unregelmäßigkeit zwischen der Zahnung erfahren, und dies bewirkt Ungenauigkeiten und eine nachteilige Schwingung und Vibration während der intermittierenden Rotation der Hauptwelle. Eine derartige Schwingung und Vibration wird verstärkt und beeinträchtigt die Bewegung der Mitnehmerabschnitte der Schaftmaschinenschubstangen und schließlich die Bewegung der Litzenrahmen. Auf diese Weise wird die korrekte Funktion des Webstuhls beeinträchtigt und dies führt zu häufigen Brüchen der von den Rahmen gehalterten Fäden und Garne. Der andere Nachteil besteht darin, daß die zahnversehenen Sektorabschnitte freitragend auf der starr mit der Schaftmaschinenantriebswelle verbundenen Scheibe gehaltert sind, so daß die durch die auf die Gelenkbolzen der zahnversehenen Sektorabschnitte wirkenden beträchtlichen Kräfte bewirkte Biegung zu einer nicht korrekten Modulatorfunktion führt, da der Kontur der zugeordneten Mitnehmer nicht ganz gefolgt wird. Der Effekt nimmt mit der Drehzahl zu und dies führt zu einer weiteren Einschränkung der Verwendung dieses Modulatortyps, der für Hochgeschwindigkeitswebstühle ungeeignet ist. Die Nachteile sind bei einem anderen bekannten Modulatortyp geringer, bei dem zwei in verschiedenen Ebenen mit den zugeordneten Mitnehmern zusammenwirkende Rollen bzw. Walzen von einer Kipphebelstütze getragen sind, die zwischen einer Scheibe und einer starr mit der Schaftmaschinenantriebswelle verbundenen Gegenscheibe angelenkt ist und einen Führungsschlitz umfaßt, in dem sich ein gelenkig auf einem von der Hauptwelle vorstehenden Zusatzteil bzw. Ansatz aufgehängtes Gleitstück verschiebt.
Auf diese Weise ist die Kontaktvielfalt der Zähne durch den Verschiebekontakt des Gleitstücks und die Rotation des Gelenkbolzens des Gleitstücks selbst ersetzt. Außerdem ist der von der Biegung herrührende Nachteil durch die Anordnung der Kipphebelstützen erübrigt, die nicht mehrfreitragend sind, sondern um eine an beiden Enden anstarren Halterungen befestigte Wellen schwenken. Während die Zähne sehr kleine Kontaktflächen aufweisen und während der verschiedenen Eingriffsstufen entsprechend großem veränderlichen Hertzschem Druck mit sich daraus ergebender, veränderlicher, zu einer Systemschwingung führenden Deformation unterliegen, weist das Gleitstück eine große Gleitkontaktfläche mit demzufolge geringer Deformation und relativ kleinen Abständen und Zwischenräumen auf, so daß es eine Anordnung mit größerer Funktionsgenauigkeit darstellt, die auch zu einer geringeren Schwingung und Vibration in der Bewegung der Webstuhllitzenrahmen und damit zu weniger Garn- und Fadenbrüchen und weniger Webstuhlstillständen führt, wobei weniger Zeit für Reparaturen verloren geht.
Jedoch auch dieser Modulatortyp weist im Fall des Betriebes mit hohen Webstuhlgeschwindigkeiten von mehr als 500 Anschlägen pro Minute, wie sie bei modernen Schaftmaschinen benötigt werden, Grenzen auf, die auf unvermeidlichen Abständen und Zwischenräumen und den hierbei vorhandenen konstruktiven Ungenauigkeiten beruhen. Diesbezüglich ist es wohlbekannt, daß die zu Schaden führende Vibration aufgrund der Zwischenräume und Spalte erzeugt wird und mit der Drehzahl bzw. Geschwindigkeit exponentiell zunimmt.
Zur Erhöhung der Betriebsgeschwindigkeit ist es daher erforderlich, Bewegungsunregelmäßigkeiten und -vibration und daher die im Modulator vorhandenen Spalte und Zwischenräume auf ein Minimum herabzusetzen, indem die Qualität der Herstellung oder Bearbeitung verbessert wird.
Bei dem bekannten Modulator werden ein Bolzen bzw. Stiftund Gleitstückzur Bewegungsübertragung von der Kipphebelstütze zur Hauptwelle verwendet.
Die übertragenen Belastungen sind für den Bolzen und das Gleitstück gleich. Da letzteres im Inneren den Gelenkbolzen aufweist, muß es ziemlich große Querabmessungen von wenigstens zwei- oder dreifachem Bolzendurchmesser aufweisen und besitzt infolgedessen wenigstens den zwei-bis dreifachen Bolzenzwischenraum aufgrund der Tatsache, daß der für bewegliche Teile erforderliche Zwischenraum zu deren Abmessungen und deren Endbearbeitungsgrad proportional ist. Da die flachen Gleitflächen des Gleitstückes in der Lage sein müssen, leicht längs einer Führung zu gleiten, und eine Schmierung dafür vorgesehen werden muß, können wiederum die Abstände und Zwischenräume wiederum nicht zu eng gehalten werden, da sonst das Öl nicht fließen kann. Das Gleitstück neigt mehr zum Klemmen oder Festsetzen, da die flachen Flächen leicht die Tendenz haben, sich bis zum Ausmaß der Führungszwischenräume zu neigen und an den beiden gegenüberliegenden Endecken zu blockieren, was dazu führt, daß die Zwischenräume sogar größer gemacht werden müssen. Zu all dem kommen noch die spezifischen Schwierigkeiten bei der Herstellung und Konstruktion flacher Flächen wie derjenigen des Gleitstücks und insbesondere von dessen Führung hinzu. Diese können nicht denselben Endbearbeitungsgrad erhalten, wie er für einen Bolzen und dessen Führung möglich ist, bei denen für den Bolzen ein Präzisionsschliff und für die Führung Läppen verwendet werden können, die zu einer beträchtlichen konstruktiven Genauigkeit führen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Modulator zur Steuerung von Rotationsschaftmaschinen zu schaffen, durch den Zwischenräume und Abstände und demzufolge die Schwingung und Vibration und Beschleunigung auf ein Minimum herabgesetzt werden, die bei der Bewegungsübertragung zwischen der Kipphebelstütze und der Schaftmaschinenhauptwelle auftreten, was es ermöglicht, einen außerordentlich wirksamen, genauen und zuverlässigen Betrieb selbst für mit sehr hoher Geschwindigkeit arbeitende Schaftmaschinen zu erhalten, während gleichzeitig die axialen Abmessungen klein sind. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Bewegung von der Kipphebelstütze lediglich mittels Stiften bzw. Bolzen zur Schaftmaschinenhauptwelle übertragen wird, und insbesondere durch Verbinden der beiden auf gegenüberliegenden Seiten der Achse der Schaftmaschinenhauptwelle gelegenen Kipphebelstützen mit der Hauptwelle mittels zweier Verbindungsstangen, die antisymmetrisch zueinander, d.h. parallel zueinander entsprechend einer speziellen Geometrie, angeordnet sind und jeweils mittels zweier Bolzen auf einer der Kipphebelstützen bzw. auf einem Ansatz der Schaftmaschinenhauptwelle schwenkbar sind. Aufgrund des Obenstehenden stellt die Verwendung der beiden Bolzen für gleiche Belastungen und somit gleiche Bolzenabmessungen sicher, daß die Zwischenräume und Abstände höchstens halb so groß wie diejenigen sind, die bei bekannten Systemen erforderlich sind. Die beiden Bolzen stellen auch die genaueste und zuverlässigste Lösung in bezug auf Konstruktions- und Steueraspekte dar.
Durch exponentiell Verringerung der in den Webstuhllitzenrahmen induzierten Beschleunigungen gestatten diese niedrigen Zwischenraumwerte wesentliche Zunahmen der Betriebsdrehzahlen und -geschwindigkeiten von Rotationsschaftmaschinen, wie sich durch experimentelle Untersuchungen völlig erwiesen hat. Durch Verwendung eines erfindungsgemäßen Modulators und bei Gleichheiten sämtlicher anderen Bedingungen (Massen, Rahmenhubhöhen bzw. -hebungen usw.) sind wirksame Betriebsraten von mehr als 1 000 Anschlägen pro Minute gegenüber den bei üblichen Rotationsschaftmaschinen erhältlichen 500 bis 600 Anschlägen pro Minute erhalten worden, und somit ist eine Verdopplung der Schaftmaschinengeschwindigkeit möglich geworden.
Zur Verringerung der axialen Abmessungen des Modulators ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Antriebswelle außer Ausrichtung, aber parallel mit der Schaftmaschinenhauptwelle angeordnet, so daß die Schaftmaschinenhilfsmitnehmer, d. h. die Mitnehmer, die das Einfügen der Keile und die übrigen Funktionen des Schaftmaschinendatenlesesystems steuern, statt wie bekannt koaxial zur Hauptwelle nun auf der Antriebswelle in einer Position seitlich zum Modulator angeordnet sein können, was es somit gestattet, die axialen Abmessungen der gesamten Schaftmaschine auf ein Minimum herabzusetzen. Ein sich aus der parallelen Versetzung zwischen der Antriebswelle und der Schaftmaschinenhauptwelle ergebender weiterer Vorteil besteht darin, daß sämtliche Schaftmaschinen mit einer Drehzahl gleich der Hälfte der Drehzahl der Webstuhlantriebswelle arbeiten müssen. Die Halbierung der Drehzahl kann nun sehr vorteilhaft dadurch erhalten werden, daß die beiden Schaftmaschinenwellen mittels zweier einfacher zylindrischer Zahnräder verbunden werden, von denen eines die halbe Zahnzahl des anderen aufweist, und dies ist eine außerordentlich wirtschaftliche Lösung im Vergleich mit sämtlichen bekannten Lösungen gemäß Stand der Technik, bei denen Verbindungen mit Kegelgetrieben verwendet werden, die außerordentlich kostenaufwendig und schwierig herzustellen sind.
Des weiteren setzt diese versetzte, jedoch parallele Anordnung der Antriebswelle in bezug auf die Hauptwelle denjenigen Teil der Wand des starren Schaftmaschinengehäuses frei, der gegenüber der Hauptwelle liegt und auf dem nun die Anordnung befestigt werden kann, die die beiden aufeinander angeordneten, befestigten, zugeordneten Mitnehmer des Modulators umfaßt. Auf diese Weise können optimale Modulatorbetriebsbedingungen in bezug darauf sichergestellt werden, daß die Mitnehmer auf den Steifesten und am besten zugänglichen Teil des Schaftmaschinengehäuses angebracht werden und nun leicht befestigt werden können, wobei ihre Achsen sehr genau positioniert und in einem Zustand mit maximaler Steifigkeit entsprechend minimaler Vibration angeordnet werden können.
Es sollte wieder festgestellt werden, daß das System bei bekannten Modulatoren stets um eine durch die Unterstützungspunkte der beiden Kipphebelstützen verlaufende Achse symmetrisch gewesen ist, da dies bekanntlich gestattet, daß der Modulator mit gleicher Beschleunigung sowohl bei Schwingung nach rechts als auch bei Schwingung nach links um die Symmetrieachse der Kipphebelstützen arbeitet, was zu einer Verringerung der auf die Modulatorelemente wirkenden Kräfte auf ein Minimum führt. Bei der vorliegenden Konstruktion wird im Gegensatz dazu durch die Verwendung zweier Verbindungsstangen, die antisymmetrisch um die Achse der Schaftmaschinenhauptwelle angeordnet sind, eine Asymmetrie eingeführt, die zu nicht annehmbar erhöhten, auf die Modulatorelemente wirkenden Kräften führen sollte.
Durch theoretische kinematische Analyse, die experimentell bestätigt wurde, hat es sich jedoch überraschend herausgestellt, daß die auf der Asymmetrie beruhende Kraftzunahme absolut vernachlässigbar ist und weniger als ein 1 % beträgt, wenn eine spezielle Geometrie verwendet wird, beider das das Rotationszentrum einer Kipphebelstütze mit dem Zentrum, auf dem die relative Verbindungsstange gelenkig mit der Kipphebelstütze verbunden ist, verbindende Segment gleich demjenigen Segment ist, das die Achse der Hauptwelle mit dem anderen Zentrum verbindet, auf dem die Verbindungsstange gelenkig mit dem Hauptwellenansatz verbunden ist, und bei der des weiteren die Länge der Verbindungsstange halb so groß wie die Länge der gleichen Segmente ist und bei der schließlich die beiden Winkel, die die Verbindungsstange mit den beiden gleichen Segmenten bildet, gleich 90° sind, wenn sich die Kipphebelstützen in der Zwischenposition ihrer Hin- und Herbewegung befinden. Es hat sich auch herausgestellt, daß kleine Abweichungen von den optimalen geometrischen Bedingungen toleriert werden können, da sie keine beträchtlichen Änderungen erzeugen. Es ist jedoch verständlich, daß Obiges lediglich für kleine Hin- und Herbewegungen der Kipphebelstützen in der Größe von 20° gültig ist, aber diese sind genau diejenigen, bei denen es um Rotationsschaftmaschinenmodulatoren geht. Obwohl der erfindungsgemäße Modulator aufgrund seiner Asymmetrie zu einer geringfügigen Verschlechterung (weniger als 1 %) der theoretischen Beschleunigung im Vergleich zu bekannten Verfahren führt, sind die sich aus der beträchtlichen Verringerung der Zwischenräume ergebenden Vorteile derart beträchtlich, daß wie festgestellt die Gesamtwirkung darin besteht, daß eine beträchtliche Zunahme der Rotationsschaftmaschinenbetriebsgeschwindigkeit ermöglicht ist.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung wird mit Bezug nah me auf die Zeichnung näher erläutert, in derein bevorzugtes Au sführu η gsbeispiel der Erfindung in nicht einschränkender Weise dargestellt ist, d.h. es können technische und konstruktive Abänderungen noch im Bereich der Erfindung ausgeführt werden. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß aufgebauten Schaftmaschinenmodulators;
Fig. 2: einen Längsschnitt durch den Modulator von Fig. 1; Fig. 3: einen Schnitt längs Linie A-A von Fig.2; und Fig.4: die bei dem erfindungsgemäßen Modulator verwendete spezielle Geometrie.
Ein Zahnrad 1 ist koaxial mit der Schaftmaschinenhauptwelle 2 angeordnet und wird durch ein zweites auf der Antriebswelle 4 verkeiltes Zahnrad 3 mit gleichmäßiger Bewegung in Umdrehung versetzt. Die Antriebswelle 4 befindet sich außer Ausrichtung,
jedoch parallel mit der Schaftmaschinenhauptwel Ie 2 angeordnet und trägt die Zu satzmitnehme ran Ordnung 5. Das Zahnrad 1 ist mit der doppelten Zahnzahl wie das Zahnrad 3 versehen, so daß sich die Schaftmaschinenhauptwelle 2 mit der halben Drehzahl der Antriebswelle 4 dreht, wie es erforderlich ist.
Das Zahnrad 1 ist mit einer gegenüberliegenden Scheibe 6 verriegelt, die mittels vier Füßen bzw. Ansätzen 7, durch die vier Verbindungsbolzen 8 verlaufen, mit Abstand angeordnet ist. Zwei Kipphebelstützen 9 und 10 sind in diametral gegenüberliegenden Positionen im Inneren der starren Anordnung untergebracht, die durch das Zahnrad 1 und die Scheibe 6 gebildet ist, und schwenken bzw. schwingen um zwei Stifte bzw. Bolzen 11 und 12, die starr durch das Zahnrad 1 und die Scheibe 6 gehaltert sind. Die beiden Kipphebelstützen wirken mittels ihrer Räder 13 und 14, die in zwei axial versetzten Ebenen angeordnet sind, mit zwei darüberliegenden, befestigten, zugeordneten Mitnehmern 15 und 16 bzw. Nockenscheiben zusammen, die direkt auf dem Schaftmaschinengehäuse 18 mittels Bolzen oder Schrauben 17 befestigt sind und drehbar das Zahnrad 1 mittels eines Rollenlagers 19tragen.
Die Kipphebelstützen 9 und 10 sind jeweils mittels zweier antisymmetrisch um die Achse der Schaftmaschinenhauptwelle 2 angeordneter Verbindungsstangen 20 und 21 mit der Hauptwelle 2 verbunden. Die Verbindungsstangen 20 und 21 sind jeweils mittels Bolzen 22 und 23 auf einer Kipphebelstütze 9 oder 10 bzw. auf einem gabelförmigen Ansatz 24 der Schaftmaschinenhauptwelle 2 gelenkig angebracht. Jeder der beiden Verbindungsstangen 20 und 21 weist eine Länge auf, die gleich einer Hälfte des Segmentes 25 ist (vgl. insbesondere Fig.4), das das Rotationszentrum 26 einer Kipphebelstütze 9 oder 10 mit dem Zentrum 27 verbindet, auf dem die relative Verbindungsstange 20 oder 21 gelenkig mit der Kipphebelstütze 9 oder 10 verbunden ist. Das Segment 25 ist wiederum gleich dem Segment 28, das das andere Zentrum 29, auf dem die Verbindungsstange 20 oder 21 gelenkig mit dem Ansatz 24 der Schaftmaschinenhauptwelle 2 verbunden ist, mit der Achse 30 der Schaftmaschinenhauptwelle 2 verbindet. Außerdem sind die Winkel, die die Verbindungsstangen 20 und 21 mit den Segmenten 25 und 28 bilden, gleich 90°, wenn sich die Kipphebelstützen 9 und 10 in der Zwischenposition ihrer Hin- und Herbewegung befinden, wie in Fig.4 dargestellt ist.
Schließlich sind in Fig.3 einige der Mitnehmerverbindungen 31 schematisch dargestellt, die zur Steuerung der Schaftmaschinenlitzenrahmen (nicht dargestellt) vorgesehen sind und die mit der Schaftmaschinenhauptwelle 2 starr mittels Keilen 32 verbunden werden können, die während der durch den Modulator bestimmten Pausen in Keilwellen nuten in der Welle eingefügt werden können.
Zusammengefaßt bezieht sich somit die Erfindung auf einen Modulator zum Steuern von Hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschinen, bei dem die beiden Kipphebelstützen mit der Schaftmaschinenhauptwelle mittels zweier Verbindungsstangen verbunden sind, die mittels Stiften oder Bolzen auf einer der Kipphebelstützen bzw. auf einem Ansatz der Hauptwelle angelenkt sind, wobei die Verbindungsstangen in bezug aufeinander gemäß einer speziellen Geometrie antisymmetrisch angeordnet sind.

Claims (2)

1. Modulator zur Steuerung einer Hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschine, umfassend zwei übereinander angeordnete, befestigte, zugeordnete Mitnehmer, die koaxial mit der Schaftmaschinenhauptwelle angeordnet sind, um mit entsprechenden Rädern von zwei Kipphebelstützen zusammenzuwirken, die in diametral gegenüberliegenden Positionen auf einer Scheibe angelenkt sind, die koaxial zur Schaftmaschinenhauptwelle angeordnet ist und durch die Antriebswelle der Schaftmaschine gedreht werden, wobei die Kipphebelstützen mit der Schaftmaschinenhauptwelle verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kipphebelstützen (9; 10) mit der Schaftmaschinenhauptwelle mittels zweier Verbindungsstangen (20; 21) verbunden sind, die antisymmetrisch zueinander angeordnet sind und die jeweils mittels zweier Bolzen (22; 23) auf einer der beiden Kipphebelstützen bzw. auf einem Ansatz (24) der Schaftmaschinenhauptwelle (2) verschwenkt werden derart, daß das das Rotationszentrum (26) der Kipphebelstütze (9; 10) mit dem Zentrum (27) des Bolzens, mittels dessen die Verbindungsstange (20; 21) mit der Kipphebelstütze gelenkig verbunden ist, verbindende Segment (25) etwa gleich dem Segment (28) ist, das die Achse (30) der Hauptwelle mit dem Zentrum (29) des anderen Bolzens verbindet, mittels dessen die Verbindungsstange (20; 21) mit dem Ansatz (24) der Hauptwelle gelenkig verbunden ist, und daß die Länge der Verbindungsstange etwa halb so groß wie die Länge der gleichen Segmente (25; 28) ist und daß die beiden Winkel, die die Verbindungsstange mit den beiden gleichen Segmenten (25; 28) bildet, gleich 90° sind, wenn die Kipphebelstütze (9; 10) sich in der Zwischenposition ihrer Hin- und Herbewegung befindet.
2. Modulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (4) der Schaftmaschine außer Ausrichtung, aber parallel zu der Schaftmaschinenhauptwelle (2) angeordnet ist, wobei die beiden aufeinander angeordneten Mitnehmer (15; 16) direkt mit der Wand des steifen Schaftmaschinengehäuses (18) verbunden sind, die sich gegenüber der Hauptwelle befindet.
DD89322929A 1988-01-05 1989-01-03 Modulator zur steuerung von hochgeschwindigkeitsrotationsschaftmaschinen DD283657A5 (de)

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