DD283743A7 - Zubringer fuer maschinen zum umflechten von strangfoermigem gut - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Zubringer fuer Maschinen zum Umflechten von strangfoermigem Gut. Erfindungsgemaesz ist auf der Vorderseite einer Platte im unteren linken Bereich ueber eine Welle drehbar gelagert, in horizontaler Ebene schwenkbar eine Schwinge angeordnet, die an der entgegengesetzten Seite der Welle eine Umlenkrolle aufweist und mit einem an sich bekannten federbelasteten Stoeszel in Wirkverbindung steht und an der Welle der Schwinge auf der Spulenseite der Platte ein Exzenter angeordnet ist, der ueber einen Schwenkhebel der Bandbremse und ueber einen federbelasteten Stoeszel mit einer Druckfeder, die sich in einem horizontal angeordneten Federgehaeuse befindet, in Wirkverbindung steht. Zum besseren Verstaendnis ist Fig. 2 mitheranzuziehen. Fig. 2{Zubringer; Flechtmaschine; Draehte; Grundplatte; Achse; Spule; Bandbremse; Schwenkhebel; Umlenkrolle; Schwinge; Exzenter}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmigem Gut, insbesondere von Drähten, beispielsweise für Flecht-, Umflocht· bzw. Umspinnmaschinen, bei denen das strangförmige Gut vorzugsweise in Achsrichtung der aufzunehmenden Spule abgezogen wird.
Es sind Zubringer bekannt, wie in der DD-PS 88985 beschrieben, bei denen ein Arm angeordnet ist, der laufend den Wickeldurchmesser der Spule abtastet und dabei eine auf den Spulenkörper wirkende Funktionsbremse steuert, wobei als Zwischenglied eine einstellbare Zugfeder angeordnet ist. Diese Anordnung ist nicht als Regler, sonders als Stellen anzusehen.
Die Stellung der Kraft steht in Abhängigkeit der theoretischen Abstimmung der Federkennlinie zur Durchmesserveränderung der Wicklung.
Eine häufig angewendete Ausführungsform besitzt einen Klinkenmechanismus, der die Spule steuerbar festsetzt und zur Drehung losläßt, so daß hier von einer schrittweisen Regelung gesprochen werden muß, die Kraftstöße zur Folge hat.
Eine solche Ausführungsform ist in der US-PS 3,425,315 beschrieben.
Bei einem weiteren Zubringer nach der DD-PS114430 erfolgt die Regelung der Strangspannung durch zwei miteinander gekoppelte Torsionsfedern, wobei die eigentliche Bremsfeder einen festen und einen drehbaren, übereinander angeordneten zylindrischen Körper umschließt.
Wird die Federkraft der ersten Torsionsfeder durch einen Drehstab überwunden, dann lüftet die Bremsfeder und gibt den drehbaren, mit der Spule verbundenen zylindrischen Körper frei. Dieses System setzt eine hohe Fertigungsgenauigkeit der Bremsfeder voraus, i>rr> bei Austausch keine zusätzlichen Anpaßarbeiten vornehmen zu müssen, ohne die es zu Regelabweichungen bzw. zur Nichtfunktion der Anordnung kommen könnte.
L weiterer Nachteil die ses Systems besteht darin, daß zum Spulenwechsel ein Abnehmen der Regeleinheit notwendig ist.
Ar...iich aufgebaut ist der in dor DE-OS 2711439 beschriebene Fadenzubringer, bei dem zwar der Regelmechanismus unterhalb der Spule angebracht ist, bei Spulenwechsel also nicht demontiert werden muß, der aber sonst die zuvor beschriebenen Nachteile besitzt.
In der GB-PS 2213844 wird eine Zuführeinrichtung beschrieben, bei der ein Träger eine Grundplatte aufweist, auf der mit Hilfe einer senkrecht angeordneten Säule eine Stranglieferspule drehbar gelagert ist. Radial um die Spulensäule sind senkrecht weitere Achsen bzw. Säulen zur Aufnahme von Umlenk- bzw. Führungsrollen angeordnet. Die Strangspulensteuerung erfolgt hier mit Hilfe eines Sperrgetriebes.
Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß die Zugspannung nicht ruckfrei geregelt werden kann.
Ziel der Erfindung let es, einen Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmlgem Qut zu schaffen, der sich durch eine einfache, platzsparende Anordnung der Bauelemente auszeichnet, der mit relativ geringem fertigungstechnischem Aufwand hergestellt werden kann und im robusten Betriebsgebrauch störunanfälllg ist und bei dem ein schneller Spulenwechsel ohne Abnehmen von Teilen möglich ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zubringer zu entwickeln, bei dem eine gleichmäßige, ruckfreln Regelung der Zugspannung
durch sanfte Übergänge während des Regelvorganges gewährleistet und durch geringen Kraftaufwand eine wirksame Abbremsung der Spule erreicht wird.
Die Erfindung geht zunächst bekinnterweise davon aus, daß eine Spulenaufnahme über eine drehbar gelagerte Achse senkrecht auf einer Grundplatte angeordnet ist. wobei die Achse mit einer Bremse, insbesondere Bandbremse, die einen Schwenkhebel aufweist, verbunden Ist, parallel zur Spulenaufnahme ebenfalls senkrecht auf der Grundplatte eine weitere Platte angeordnet ist, an der seitlich mit seiner Achse parallel verlaufend eine Umlenkwalze befor <igt ist.
Erfindungsgemäß Ist nun auf der Vorderseite dieser Platte im unteren llnkun Bereich Ober eine Welle drehbar gelagert, in horizontaler Ebene schwenkbar eine Schwinge angeordnet, die an der entgegengesetzten Seite der Welle eine Umlenkrolle aufweist und mit einem an sich bekannten federbelasteten Stößel in Wirkverbindung steht und an der Welle der Schwinge auf der Spulenseite der Platte ein Exzenter angeordnet ist, der über einen Schwenkhebel der Bandbremse und über einen federbelasteten Stößel mit einer Druckfeder, die sich in einem horizontal angeordneten Federgehäuse befindet, in Wirkverbindung steht.
Nach einem anderen Merkmal ist die Achue oberhalb mit einem Verschluß versehen, der aus einer Aufnahme besteht, in der zwei halbkreisförmige Gleitstücke angeordnet sind, wobei sich zwischen den Gleitstücken eine Druckfeder befindet.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß auf dem Exzenter ein Wälzlager und auf den Federgehäusen Stellschrauben angeordnet sind.
Dererfindungsgemäße Zubringer zeichnet sich besonders durch eine gleichmäßige, ruckfreie Regelung der Zugspannung durch
sanfte Übergänge bei der Abbremoung der Spule während des Regelvorganges aus.
Die Erfindung soll an einem Aueführungsbeisplel nfiher erläutert werden
In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: Eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Zubringers
Fig. 2: Eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Zubringers
Fig.3: Eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Zubringers.
Der erfindungsgemäße Zubringer besteht im wesentlichen aus folgenden aufeinander abgestimmten Baugruppen:
a) Der Spulenaufnahme
b) Der Bremseinrichtung
c) Dem Regelmechanismus
d) Der Grundplatte
Zua)
Die Spulenaufnahme setzt sich zusammen aus der Achse 1, der mit ihr verbundenen Bremsscheibe 2 und dem Verschluß 3. Die Bremsscheibe ist mit zwei Mitnehmern 4 versehen, die eine formschlüssige Verbindung der Spule 5 mit der Spulenaufnahme gestatten. Der Verschluß 3 besteht aus einer Aufnahme 6, in der zwei Gleitstücke 7 angeordnet sind, die durch eine Druckfeder 8 in Spannstellung stehen. Die Endlage der halbkreisförmigen Gleitstücke 7 wird durch zwei Stifte 27 gewährleistet.
Zub)
Die Bremseinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Bremsband 9, das auf der einen Seite mit einer Schlaufe und auf der anderen Seite mit einem Gewindestift 10 ausgerüstet ist; sowie einem Schwenkhebel 11. Beide Teile sind gemeinsam auf einem Gewindebolzen 12 gelagert.
Zuc)
Auf einer parallel zur Spulenaufnahme angeordneten Platte 13 sind folgende Bauteile montiert:
Eine Umlenkwalze 14 sowie eine Schwinge 15 und ein fest mit ihr verbundener in der Platte 13 über der Welle 28 gelagerter Exzenter 16, der wiederum mit einem Wälzlager 17 bestückt ist. Die Schwinge ist an der dem Exzenter 16 entgegengesetzten Seite mit einer Umlenkrolle 18 versehen.
Etwa im rechten Winkel von 90° zur Schwinge 1S sitzt ein Federgehäuse 19, in dem ein federbelasteter Stößul 20 und eine Stellschraube 21 angebracht ist.
Auf der anderen Seite der Platte 13 ist ebenfalls ein Federgehäuse 22 und eine Stellschraube 21 angebracht, dessen federbelasteter Stößel 23 auf den Schwenkhebel 11 wirkt. Zur Strangführung ist noch eine zusätzliche Umlenkrolle 24 und eine Vorverformungseinrichtung 25 montiert.
Zud)
Die Spulenaufnahme, die Bremseinrichtung und der Regelmecbanismus sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 26 angeordnet. Sie ist geeignet zur Aufnahme von Gleit- oder Rollenführung Jn, die es gestatten, dort ürahüubringei auf entsprechenden Bahnen zu führen.
zur Umlenkrolle 18 der Schwinge 15 geführt und von dort aus über die Vorverformungstiinrichtung 25 zum Verarbeitungspunktgeleitet.
und bewegt dabei den Exzenter 16 mit dem Wälzlager 17 auf den Schwenkhebel 11 zu, wobei der Spalt 29 zu überwinden ist.
lüftet.
Claims (4)
1. Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmigam Gut, insbesondere von Drähten, beispielsweise für Flechtmaschinen, bei denen das strangförmige Gut vorzugsweise in Achsrichtung der aufzunehmenden Spule abgezogen wird, der eine an der Maschine befestigte Grundplatte aufweist, auf der senkrecht über eine drehbar gelagerte Achse eine Spulenaufnähme angeordnet ist, wobei die Achse mit einer Bremse, insbesondere Bandbremse, die einen Schwenkhebel aufweist, verbunden ist, parallel zur Spulenaufnahme ebenfalls senkrecht auf der Grundplatte eine weitere Platte angeordnet ist, an der seitlich mit seiner Achse parallel verlaufend Umlenkwalzen befestigt sind, dadurch gekonnzeichnet, daß auf der Vorderseite im unteren linken Bereich der Platte (13) über einer Welle (28) drehbargelagert in horizontaler Ebene schwenkbar eine Schwinge (15) angeordnet ist, die an der entgegengesetzten Seite der Welle (28) eine iJmlankrolle (18) aufweist und mit einem an sich bekannten federbelasteten Stößel (20) in vVirkverbindung steht und an der Welle (28) der Schwinge (15) auf der Spulenseite der Platte (13) ein Exzenter (16) angeordnet ist, der über «Jen Schwenkhebel (11I) der Bandbremse (9) und über einen federbelasteten Stößel (23) mit einer Druckfeder, die sich in einem horizontal angeordneten Federgehäuse (22) befindet, in Wirkverbindung steht.
2. Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmigem Gut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (1) oberhalb einen Verschluß (3) aufweist, der aus einer Aufnahme (6) besteht, in der zwei halbkegelförmige Gleitstücke (7) angeordnet sind, wobei sich zwischen den Gleitstücken (7) eine Druckfeder (8) befindet.
3. Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmigem Gut nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Exzenter (16) ein Wälzlager (17) angeordnet ist.
4. Zubringer für Maschinen zum Umflechten von strangförmigem Gut nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Federgehäusen (19) und Federgehäusen (22) je eine Stellschraube (21) angeordnet ist.
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- 1989-12-01 GB GB8927242A patent/GB2225593B/en not_active Expired - Fee Related
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