DD283779A5 - Gerade pipette - Google Patents
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Abstract
Die gerade Pipette besteht aus einem runden Gehaeusekoerper, das gleichzeitig einen Handgriff bildet, an dem mittels einer runden Mutter der mehrstufige Stiel befestigt wird. Im Inneren des Gehaeusekoerpers befindet sich der Tauchkolben in Form des mehrstufigen Stabs, der mittels des Druckknopfs und des runden Dorns gegen die Kraft der Druckfeder nach unten geschoben wird. Die Druckfeder verursacht auch den Ruecklauf des Tauchkolbens zur Anfangslage. Innen des Gehaeusekoerpers, in der Mitte der Symmetrieachse der Pipette, unmittelbar unter dem Druckknopf befindet sich die Kalibrierungseinheit, die eine mehrstufige, durch den von oben in den Gehaeusekoerper eingedrehten Anpreszring fixierte, kalibrierte Huelse besitzt. In dem Anpreszring schiebt sich der mit dem Drucknopf verbundene Dorn frei. Das Ende des Dorns befindet sich in der laenglichen Huelse, die die Stoszstange bildet, die sich von oben an den ins Innengewinde der kalibrierten Huelse eingedrehten Anschlagskopf stuetzt. Gleichzeitig uebt der Flansch der Stoszstange einen Druck von oben auf die Ausblasefeder aus, die sich von oben an die durch den Ring festgelegte Unterlage stuetzt. Der Unterteil der Stoszstange kommt mit dem Flansch des Tauchkolbens in Beruehrung, wobei zwischen dem Flansch des Tauchkolbens und dem Ende des Dorns eine enge Fuge vorhanden ist.{Pipette; Gehaeuse rund, gerade; Handgriff; Tauchkolben; Stab, mehrstufig; Huelse; kalibriert}
Description
Gerade Pipette Anwendungsgebiet der Erfindung
Der Gegenstand der Erfindung ist eine gerade Pipette zum Aufnehmen, Übertragen und Zugeben von Flüssigkeit mit genau bestimmtem Volumen.
Aus der BED Patentbeschreibung Nr. 2.921.442 ist eine gerade Pipette mit einstellbarem Volumen bekannt, die aus einem Gehäuse besteht, das gleichzeitig als der Handgriff dient und im Unterteil einen mit den Hohrenendstucken verbundenen Zylinder hat. Innen des Zylinders befindet sich der Kolben, der mittels des Druckknopfs und des Kolbenstiels nach unten gedruckt wird; gegen die Kraft, die durch die Feder ausgeübt wird und die den Rücklauf des Kolbens zur Oberlage verursacht. Außerdem besitzt die Pipette eine Begrenzungshülse mit Innengewinde, die aufs Gewinde der Kolbenstange aufgedreht wird und die Oberlage des Kolbens begrenzt. Die obere Hülse und das Gehäuse sind mit den zusammenwirkenden Führungen ausgestattet, die die Drehung unmöglich, doch die Bewegung der Hülse längs der Kolbenstange möglich machen. Kach der Drehung des Druckknopfs zur Position, die die Überlage des Kolbens bestimmt, bewegt sich die Hülse nach unten oder nach oben gegenüber dem Kolben und es ändert sich das Volumen der Pipette, was auch auf der Skala im Gehäuse gezeigt wird.
Beim Pipettieren drückt man den Druckknopf, was die Bewegung der Hülse und des Kolbens nach unten so lange verursacht, bis der Druckknopf an den Halterarm gedruckt wird.
Es ist jedoch möglich, den Druckknopf des Kolbens zusammen mit dem außerhalb des Gehäuses hervorragenden Teil des Kolbens
weiter zu drücken. Die Bewegung des Kolbens nach oben begrenzt der Plansch im Gehäuse, an den auch die obere Begrenzungshülse, nach der Rückkehr des Kolbens zur Oberlage, drückt.
Es ist auch aus der ВЫ) Patentbeschreibung Nr. 2.549.477 eine Pipette bekannt, die aus einem schlanken, kegelförmigen Körper besteht. Der Oberteil des Körpers dient gleichzeitig als Handgriff, und der Unterteil besitzt einen außerhalb des Körpers hervorstehenden Austrittsstutzen, auf den ein wechselbares Arbeitsstück aufgelegt wird. Innen im Körper befindet sich das Dosierwerk, das mit dem Druckknopf über dem Oberteil des Körpers betätigt wird. Im wesentlichen besteht das Pipettenwerk aus einigen, nacheinander auf einer längs der Pipettenachse laufenden Achse angeordneten Punktionseinheiten. Den Oberteil des Werks bildet das Dosierwerk zum Abmessen der Flüssigkeitsdosen. Dieses Werk besteht aus der Kolbenstange mit dem über den Körper hervorragenden Druckknopf, aus der auf der Kolbenstange befestigten Rückholfeder und aus dem Begrenzer, in dessen Boden sich ein Loch befindet, durch welches das Ende der Kolbenstange geht. Ia Unterteil, im Bereich der Höhe des Begrenzers, auf dem Umfang der Kolbenstange, befinden sich sechs symmetrisch angeordnete Anschläge, zu zweien in drei Höhen angeordnet, die den Weg des Tauchkolbens bestimmen. Im Boden des Begrenzers befinden sich zwei DurchgangskanäleT die dem Abstand der zwei Paare von Anschlägen entsprechen, über dem Begrenzer, in dem Körper befindet sich der Ring, der die Oberlage des Tauchkolbens und des ganzen Werks einstellt. Der Ring und der Begrenzer bilden einen Dauermagneten und das Begrenzerwerk, im Restzustand, unter Einwirkung des magnetischen Pelds, liegt der Oberflanschumfang am Ringanschlag an.
Eine andere Lösung ist aus USA Patentbeschreibung Nr. 4.009.611 bekannt. Sowohl Pipettierwerk als auch Ausblasewerk befinden
sich in einer Achse, doch sie sind vollständig vom Auswerfswerk des Arbeitsstücks getrennt.
Die in dieser Patentbeschreibung dargestellte Pipette besitzt einen Zylinderkörper, der gleichzeitig einen Handgriff bildet und einen äußerlich, stufenweise dünner werdenden Zylinder, der die Verlängerung des Körpers ist und auf der auch stufenweise dünner werdenden Auswerfhülse befestigt ist. Im Inneren des Körpers befindet sich die lange Kolbenstange mit dem Tauchkolben, der innen im Zylinder angeordnet und der von oben längs des Umfangs abgedichtet ist.
Im Unterteil des Körpers ist eine Hülse angepreßt, deren Länge den Gang des Tauchkolbens bestimmt. Unter der Hülse befindet sich der bewegliche Ring, der durch die Kolbenstange durchstoßen wird und nach unten durch die Spiralfeder so angedrückt wird, daß er den trennbaren Boden der Hülse bildet. Unter dem Ring befindet sich die zweite, fest in den Körper eingepreßte Hülse. In dieser Hülse befindet sich eine auf der Kolbenstange eingelegte Rückholfeder, deren Unterteil sich auf den Körperboden und deren Oberteil sich auf den Begrenzer stützt, der auf der Kolbenstange, unterhalb des Rings befestigt wird.
Dieser Sing bildet den Boden der Oberhülse. Der Oberteil der Kolbenstange geht innen durch die Cberhülse hindurch und ragt über den Körper hervor, wo sich am Ende der Kolbenstange der Druckknopf befindet. Der Druckknopf hat in seinem Querschnitt die Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Kathete profiliert und gerundet ist, um den Daumen besser darauf zu stützen. Auf der Kolbenstange im Bereich der Oberhülse befindet sich der Ringanschlac;, der im Bestzustand des Werks mittels der Rückholfeder an die obere Innenwand des Körpers gedrückt wird.
Außerdem ist noch aus der polnischen Patentbeschreibung Nr. P.242.647 eine Mikropipette bekannt, die zum Aufnehmen und Dosieren von bestimmten Flüssigkeitsdosen mit hoher Präzision dient. Diese Mikropipette wird dadurch gekennzeichnet, daß sich im Oberteil des trennbaren, zweiteiligen Körpers, über dem Kolben, eine Trennwand befindet, unter der die mit dem Kolben zusammenwirkende Feder befestigt ist.
Über der Trennwand befindet sich eine Hilfsfeder, die auf die in der Mitte der Hülse befestigte Hülse wirkt. Diese Hülse stellt den Kolbengang ein und ist aufs Gewinde in der Öffnung des Oberteils des Körpers, oberhalb der Hilfsfeder eingedreht. In der Hülse befindet sich die bewegliche Stoßstange des Kolbens mit dem Anpreßkopf.
Da die bekannten Pipetten aus vielen Elementen bestehen, ist ihre Konstruktion sehr kompliziert. Außerdem wird in allen bisherigen Konstruktionen die Bewegung des Druckknopfs im ganzen Bereich von der Bewegung des Tauchkolbens begleitet und die Kraft wird nur von dem sich biegenden Anschlag begrenzt, was eine Gefahr heraufbeschwört, daß der Anschlag zu schwach oder zu stark angepreßt wird, so daß es unmöglich ist, die Wiederholbarkeit der Ergebnisse beim Aufnehmen der Flüssigkeit zu gewährleisten.
Ziel der Erfindung ist es, die Mängel bezüglich des komplizierten Aufbaus der Pipetten und der mangelhaften Wiederholbarkeit zu überwinden.
- 5 Darlegung; des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pipette mit einfachem Aufbau und exakter Dosierung zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Symmetrieachse des Gehäusekörpers, unmittelbar unter dem Druckknopf sich die Kalibrierungseinheit befindet.
Die Ealibrierungseinheit besitzt eine mehrstufige, sich auf einen Vorsprung des Gehäusekörpers stützende, kalibrierte Hülse, die von oben durch den in dem Körper eingedrehten Anpreßring fixiert wird. In der kalibrierten Hülse wird ein auf verschiebbare Weise montierter und mit dem Druckknopf verbundener Dorn in der länglichen Hülse montiert. Diese Hülse bildet die Stoßstange, deren Flansch sich von oben auf den ins Innengewinde der kalibrierten Hülse eingedrehten Anschlagkopf stützt. Von oben wird durch die Ausblasefeder auf den Flansch der Stoßstange ein Druck ausgeübt. Die Feder stützt sich von oben auf die stufige Unterlage, die durch den in den Ausschnitt des Doms eingelegten Hing fixiert wird. Der Unterteil der Stoßstange berührt sich mit dem Tauchkolbenflansch, wobei sich zwischen dem Tauchkolbenflansch und dem Dornende eine enge Fuge befindet. Der Innen-Unterflansch der kalibrierten Hülse ist ein Anschlar der nach unten verschiebbaren Stoßstange mit dem Dorn.
Der Tauchkolben der Pipette besteht aus einem zweistufigen Flansch und aus einem Teil in Form des Kegelstumpfs, dessen kleinerer Durchmesser zu dem länglichen Dorn des Tauchkolbens gerichtet ist. Der Dorn des Tauchkolbens endet mit dem kegelförmigen Unterteil. Im Verbindungspunkt des Gehäuse-
körpers mit dem Stiel befindet sich ein Dichtungssatz für den Tauchkolben, der eine Mutter besitzt, in deren Innengewinde eine Hülse mit dem Flansch eingedreht ist. Diese Hülse bildet den Anpreßring, der durch die Hülse sowohl den Ring als auch die Dichtungshülse an den Stielkopf drückt. In der zweiten Version der Pipette laut dieser Erfindung besteht der Tauchkolben aus dem zweistufigen Flansch, aus dem kurzen Zylinderteil, danach aus dem länglichen Dorn und aus dem dünnen Tauchkolbendorn. Im Verbindungspunkt des Gehäusekörpers mit dem Stiel befindet sich der Dichtungssatz des Tauchkolbens. Der Satz besteht aus der Hutter, in der der Anpreßring eingedreht ist, der ferner durch die Feder auf die Druckhülse den Druck ausübt. Die Druckhülse ist ins Loch des Stiels eingeschoben und drückt den Ring und die Dichtungshülse an den Stielkopf. Der Druckknopf ist in der Form einer von einer Seite geschlossenen, gerundeten Hülse ausgeführt, an der von innen der Dorn befestigt ist und in die von außen der aus durchsichtigem Kunststoff hergestellte Deckel eingelegt ist. Im Unterteil des Druckknopfs befindet sich eine rechteckige Rille, in der der Informationsstreifen eingelegt ist.
Da die Konstruktion der Pipette einfach ist, ist auch die Herstellung sehr leicht und einfach.
Dank der Kalibrierungseinheit, wenn der Druckknopf nach unten gedrückt wird, ermöglicht es die Pipette laut der Erfindung, die Bewegung in drei Phasen und die Druckkraft in zwei Phasen zu verteilen, wobei der Tauchkolben sich nur während der ersten und dritten Bewegungsphasen bewegt. In der zweiten Phase der Tauchkolbenbewegung geht die Pipette leer und der Leergang trennt die Aufnahmephase von der Ausblasephase ab.
Diese Möglichkeiten der Pipette sichern hohe Wiederholbarkeit der Ergebnisse während der Arbeit.
Der Gegenstand der Erfindung ist als ein Ausführungsbeispiel in der folgenden Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht der geraden Pipette
Fig. 2 u. 3 die gerade Pipette mit langem Arbeitszyklus
Fig. 4 u. 5 die gerade Pipette mit kurzem Arbeitszyklus
Fiö· б Achsialschnitt-der Kalibrierungseinheit ic Ruhezustand
Fig. 7 Achsialschnitt der Kalibrierungseinheit in erster Bewegungsphase des Druckknopfs
Fig. 8 Achsialschnitt der lialibrierungseinheit in
zweiter Bewegungsphase des Druckknopfs
Fig. 9 Achsialschnitt der Xalibrierungseinheit in
dritter Bewegungsphase des Druckknopfs.
Auf den Zeichnungen 1, 2 und 3 ist die gerade Pipette zum Aufnehmen der Flüssigkeit von 100...1000 ml dargestellt. Die Pipette besteht aus einem runden, aus Kunststoff hergestellten Gehäusekörper 1, der gleichzeitig einen Handgriff für die Benutzer bildet. An dem Unterteil des Gehäusekörpers 1 wird mittels der runden, auf dem Gehäusekörper 1 aufgedrehten Ilutter 2 der Stiel 3 in Form der länglichen Hülse 6 befestigt.
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In der Mutter 2 befindet sich der Dichtungssatz des Tauchkolbens 4, der aus dem Anpreßring 5 in Form der Hülse б mit dem Flansch 10 besteht. Der Anpreßring 5 ist ins Innengewinde der Mutter 2 eingedreht und preßt mittels der Hülse 2 den Ring 7 und die Dichtungshülse 8 an den Stiel 3.
Der Ring 7 zusammen mit der Dichtungshülse 8 dichtet die Stoßstange des Tauchkolbens 4 ab, der sich in der Stielöffnung bewegt. Am freien Ende des Stiels 3 ist das Arbeitsstück zum Aufnehmen der Flüssigkeit angeordnet (das nicht in der Zeichnung dargestellt ist).
Im Gehäusekörper 1, der einen Zylinder 9 bildet, befindet sich der Tauchkolben 4. Der Tauchkolben 4 besteht aus dem zweistufigen Flansch. 10, der mit dem kegelförmigen, nach unten verengten Teil 11 verbunden ist und aus dem v/alzförmicen Teil, der den Dorn 21 bildet, dessen Unterteil einen kegelförmigen, nach unten verengten Unterteil 12 Iiat. Aa der kegelförmigen Seite des Teils 11 befindet sich die den Tauchkolben 4 nach oben hebende Druckfeder 13, die sich an einer Seite an dem Anpreßring 5 und an der anderen Seite an den Flansch 10 abstützt. 7on oben wird der Flansch 10 durch die Stoßstange 14 mit dem Dorn 15 gedrückt, an dessen Oberteil sich der Druckknopf 16 befindet, wobei die Bewegung der otoßstange 14-nicht von der Bewegung des Lorns 15 abhängt. Der Lorn 15 ist in der Form eines stufigen, runden Stabs ausgeführt, mit einem ersten Ausschnitt, in dem der Druckknopf, und mit einem zweiten Ausschnitt, in dem der Ring 17 mit der Unterlage 18 montiert werden.
Unmittelbar unter dem Druckknopf 16 befindet sich die Kalibrierungseinheit, die die einzelnen Bewegungsphasen des Kolbens 4 einstellt. Diese Einheit besitzt eine mehrstufige,
in den Gehäusekörper 1 eingelegte, kalibrierte Hülse 19, in die der kurze Anschlag 20 in Form der Hülse eingedreht ist.
In der Kalibrierungseinheit ist der Dorn 15 mit seinem größeren Durchmesser in der Mitte der länglichen Stoßstange 14 in Form der Hülse 6 eingelegt. Die Stoßstange 14 wird durch die Ausblasfeder 22 an den Flansch des Doms 15 gepreßt. Der Flansch der Stoßstange 14 stützt sich im Ruhezustand auf den Kopf des kurzen Anschlags 20. Gleichzeitig wird der Anschlag 20 durch die Druckfeder 13 mittels des Flansches 10 nach oben gedrückt, wobei zwischen dem Flansch 10 und dem Dorn 15 die enge Fuge 23 entsteht. Der Innenflansch der kalibrierten Hülse 19 ist ein Anschlag der nach unten verschiebbaren Stoßstange 14 mit dem Dorn 15. Die Kalibrierungseinheit ist von oben mit dem ins Innengewinde des Gehäusekörpers 1 eingedrehten Anpreßring 24 in Form des Rings geschlossen. Der Anpreßring 24 betätigt von oben die kalibrierte Hülse 19. Gleichzeitig stützt sich die Ausblasfeder 22 an die zusammen mit dem Dorn 15 nach unten verschiebbare Unterlage 18, die sich mit dem Dorn 15 gegenüber der kalibrierten Hülse 19 bewegt.
Am Ende des Doms 15 ist der im Gehäusekörper 1 verschiebbare Druckknopf 16 befestigt, der zur Betätigung der Pipette dient. Der Druckknopf 16 ist in Form einer runden, von oben geschlossenen Hülse ausgeführt. Von außen ist auf den Druckknopf 16 der durchsichtige, aus Kunststoff hergestellte Deckel 25 aufgesetzt. Im Oberteil, um seinen Umfang herum, besitzt der Druckknopf 16 eine rechteckige Rille 26, in der ein das Yolumen der Fipette anzeigender Informationsstreifen angeklebt ist.
Im Oberteil des Gehäusekörpers 1, im Punkt, wo der Druckknopf 16 montiert ist, befinden sich an beiden Seiten des
Gehäusekörpers 1 die Griffe 28 in Form von Flügeln mit gerundeten Unterflächen, um die Bedienung der Fipette zu erleichtern. Diese, zusammen mit dem Gehäusekörper 1, bilden den Handgriff. Beide Griffe 28 sind von oben mit einem rechtwinkligen Deckel 29 bedeckt.
In den Figuren 1, 4- und 5 ist die gerade Pipette zum Aufnehmen kleiner Flüssigkeitsdosen von 5 - 50 ml dargestellt, die sich nur in der Konstruktion des Tauchkolbens 4 und der Dichtungsweise des Tauchkolbens 4- im Stiel 3 unterscheidet. Außerdem besitzt diese Pipette einen langen Anschlag 30. Der Tauchkolben A- ist in der Form des mehrstufigen Doms ausgebildet und besteht aus einem zweistufigen Flansch 10, an den sich die Druckfeder 13 stützt und aus dem kurzen, walzförmigen Teil 31, der mit dem länglichen Dorn 32 endet. Am Ende des länglichen Dorns 32 befindet sich der kurze Don: 21, der sich in der öffnung des Stiels 3 verschiebt. Im Verbindungspunkt des Gehäusekörpers 1 mit dem Stiel 3 befindet sich der Dichtungssatz des Dorns 3» eier aus der auf dem Gehäusekörper 1 aufgedrehten Kutter 6 besteht. Innen der Mutter б befindet sich der ЛпргэЗ-ring 5 in Form einer Hülse mit einem'gezogenen Flansch, an den sich die Druckfeder 13 stützt. Der Anpreßring 5 übt durch die Zeder 33 einen Druck auf die Druckhülse 34- aus, die in das Kitteloch des Stiels 3 eingeschoben ist und den Ring 35 1^nd die Dichtungshülse 36 an den Kopf des Stiels 3 preßt. Der Sing 35 ^nd die Dichtungshülse 36 dichten den Dorn 21 ab, der sich in der zweiten Öffnung des Stiels 3 verschiebt.
Die oben beschriebene Pipette arbeitet auf folgende Weise: beim Drücken des Druckknopfs 16 nach unten werden drei in zwei Kraftstufen getrennte Bewegungsphasen voneinander unterschieden.
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In der Zeichnung 6 ist die Kalibrierungseinheit der Pipette im Ruhezustand dargestellt, d.i. wenn der Druckknopf 16 herausgeschoben ist; die Zeichnung 7 stellt die erste Bewegungsphase des Druckknopfs 16 dar. Das Drücken des Druckknopfs 16 wird von einer Bewegung der Stoßstange 14 nach unten begleitet. Der Plansch der Stoßstange 14 löst sich von der Fläche des Anschlags 20 oder 30 ab. Die Stoßstange 14 treibt den Tauchkolben 4 an und verursacht, daß sich die Druckfeder 13 bewegt.
Die erste Bewegungsphase endet, wenn der Plansch der Stoßstange 14 an den unteren Anschlag der kalibrierten Hülse 19 stößt. Das ist die erste Kraftstufe. In dieser Phase, nachdem der Druckknopf 16 freigegeben wird, wird die Flüssigkeit aufgenommen. In der Zeichnung 8 ist die zweite Bewegungsphase des Druckknopfs 16 dargestellt. Wenn der Druckknopf 16 gedrückt wird, muß zuerst die Kraft der Ausblasfeder 22 überwunden werden, bis die erste Kraftstufe gefühlt wird. Nachdem diese überschritten wird, bewirkt die Bewegung des Druckknopfs 16, daß der Dorn 15 sich gegenüber der unbeweglichen Stoßstange 14 bewegt. In dieser Zeit biegt sich die Ausblasfeder 22 und der Tauchkolben 4 bleibt in Ruhezustand. Die zweite Bewegungsphase dauert bis zur. Hcnent, in den: der Kopf des Dorns 15 den Flansch 10 des Tauchkolbens 4 berührt. Das ist die zweite Kraftstufe. Oie zweite Eev/e^unrrsphase izt durch die erste und dritte Kraftstufe getrennt. In dieser Phase ist die Pipette im Ruhezustand - das ist die Sicherungsphase. Auf der Zeichnung 9 ist die dritte Bewegungsphase des Druckknopfs 16 dargestellt. Man soll hier durch Drücken des Druckknopfs 16 die zweite Kraftstufe überwinden. Wenn begonnen wird, den Tauchkolben 4 zu drücken, beginnen sowohl die Druckfeder 13 als auch Ausblasfeder 22 parallel zu arbeiten. Die Spannung der Druckfeder 13 wird zur Spannung der Aus-
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blasfeder 22 zugegeben. Nachdem die zweite Kraftstufe überschritten wurde, treibt der Dorn 15 den Tauchkolben 4 bis zum Moment, in dem der Druckknopf 16 sich den Anpreßring 2A-berührt. Diese zusätzliche Bewegungsphase dient dazu, die Pipette exakt von der Flüssigkeit zu reinigen. Hur während der ersten und dritten Bewegungsphasen wird die Bewegung des Druckknopfs 16 von der Bewegung des Tauchkolbens 4 nach unten begleitet. Darum soll man beim Drücken des Druckknopfs 16 zuerst die erste Kraftstufe überschreiten, um die Flüssigkeit zu nehmen, und dann den Druckknopf 16 vor der zweiten Kraftstufe halten. Solche Arbeitsweise gewährleistet eine hohe Wiederholbarkeit der Ergebnisse.
Claims (6)
1. Gerade Pipette bestehend aus einem runden Gehäuse, das gleichzeitig einen Handgriff bildet und das im Unterteil einen röhrenförmigen, mehrstufigen und mit dem Gehäuse verbundenen Stiel besitzt und in dem sich ein Tauchkolben in Form eines runden Stabs, ein Druckkopf, ein Dorn und eine Hauptfeder als auch eine zweite Hilfsfeder und eine am Stiel im Oberteil des Gehäuses befestigte Hülse befinden, dadurch gekennzeichnet, daß sich unmittelbar, unter dem Druckknopf (16), in der Mitte der Symmetrieachse des Gehäusekörpers (1), die Kalibrierungseinheit befindet, die eine sich auf einen Vorsprung des Gehäusekörpers (1) stützende, mehrstufige, kalibrierte Hülse (19) besitzt, die von oben durch einen in den Gehäusekörper (1) eingedrehten Anpreßring (24) fixiert wird und in der ein mit dem Druckknopf (16) verbundener Dorn (15) auf verschiebbare Weise in der länglichen Hülse befestigt ist, die gleichzeitig eine Stoßstange (14) bildet, deren Flansch sich von oben auf den in ein Innengewinde der kalibrierten Hülse (19) eingedrehten Anschlagkopf (30) stützt, wobei gleichzeitig die Ausblasefeder (22) auf den Plansch der Stoßstange (14) einen Druck ausübt, und sich die Ausblasfeder oben auf die Unterlage (1S) stützt, die durch den in Ausschnitt des Doms (15) eingesetzten Ring (17) fixiert ist und von unten die Stoßstange (19) nit dem Flansch des Tauchkolbens (10) in Berührung kommt, wobei zwischen dem Flansch des Tauchkolbens (10) und dem Snde des Dorns (15) eine enge Fuge (23) vorhanden ist, wobei der ünterflansch der kalibrierten Hülse (19) ein Anschlag der nach unten verschiebbaren Stoßstange (16) mit dem Dorn (15) ist.
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2. Pipette nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Tauchkolben (4) aus einem zweistufigen Plansch (10) und aus einem Konusteil (11) in Form eines Kegelstumpfs besteht, dessen kleinerer Durchmesser nach dem länglichen Dorn (21) des Tauchkolbens (4) gerichtet ist, der mit dem zweiten, unteren Konusteil (12) endet, wobei sich ein Dichtungssatz (37) des Tauchkolbens (4) im Verbindungspunkt des Gehäusekörpers (1) mit dem Dorn (3) befindet.
3· Pipette nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Dichtungssatz (37) des Tauchkolbens (4) eine Mutter (2) hat, die den Gehäusekörper (1) mit dem Stiel (3) mittels eines Gewindes verbindet, wobei das Innengewinde der Mutter (2) die Hülse (6) den Ring (7) und die Dichtungsbuchse (8) an den Stielkopf (3) drückt.
4. Pipette nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Tauchkolben (4) aus einem zweistufigen Flansch (10), aus einem kurzen walzenförmigen Teil (31) und aus dem dünnen Dorn (32) des Tauchkolbens (4) besteht, wobei der Dichtungssatz (37) des Tauchkolbens (4) sich im Verbindungspunkt des Gehäusekörpers (1) mit dem Stiel (3) befindet.
5· Pipette nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Dichtungssatz (37) des Tauchkolbens (4) eine Kutter (2) hat, die mittels des Gewindes den Gehäusekörper (1) mit dem Stiel (3) verbindet und in der sich der Anpreßring (5) befindet, der durch eine Feder (33) auf die Anpreßbuchse (34) drückt, die ins Loch des Stiels (3) eingeschoben ist und auf den Stielkopf (3) den Ring (35) und auf die Dichtungsbuchse (36) einen Druck ausübt.
6. Pipette nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Druckknopf (16) die Form einer von einer Seite geschlossenen, runden Hülse hat, an der von innen der Dorn (15)» und von außen der aus durchsichtigem Kunststoff hergestellte Deckel befestigt sind, wobei oben, rund um den Umfang des Druckknopfs (16) eine rechteckige Rille (26) vorhanden ist, in der sich ein Informationsstreifen (27) befindet.
Hietiu f Seiten
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