DD284634A5 - Einrichtung zur feinstbearbeitung, besonders von hubzapfen der kurbelwellen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Feinstbearbeitung, besonders von Hubzapfen der Kurbelwellen, bestehend aus einer Fuehrungskonsole 1, welche fuer die Fuehrung der Kurbelstange 3 mit dem aufgehaengten Luftvibrator und den Feinstbearbeitungssteinen bestimmt ist. Erfindungsgemaesz ist auf der Fuehrungskonsole ein Druckzylinder 2 vorgesehen, dessen Kolbenstange mit der Kurbelstange 3 mechanisch verbunden ist, und der die bei Rotationsbewegung waehrend der Feinstbearbeitung der Kurbelwellenzapfen auftretenden Massenkraefte zumindest teilweise kompensiert bzw. aufnimmt. Die Groesze der Kompensationskraft wird durch den Verteiler 4 fuer das Druckmedium ueber einen Betaetigungshebel 5 gesteuert. Der Betaetigungshebel 5 steht mit Anschlaegen 51 fuer die Endstellungen des Zapfens 31 der Kurbelstange 3 in Wirkverbindung, wobei die Endstellungen durch die Totlagen des Hubes des zu bearbeitenden Zapfens 6 bestimmt werden. Der Betaetigungshebel 5 ist mit den Anschlaegen 51 kinematisch oder druckabhaengig oder elektrisch verbunden. Figur{Kurbelwelle; Hubzapfen; Feinstbearbeitung; Fuehrungskonsole; Luftvibrator; Kompensation; Massenkraefte; Rotationsbewegung; Kurbelstange; Arbeitszylinder}
Description
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Feinstbearbeitung, insbesondere der Hubzapfen von Kurbelwellen.
Zur Feinstbearbeitung der Zapfen von großen Kurbelwellen, beispielsweise der Kurbelwellen für Schiffsmotore, sind bereits mechanische Einrichtungen bekannt, die jedoch mit ihrer Eigenmasse den zu bearbeitenden Zapfen zusätzlich belasten. Dieser Umstand wirkt sich nachteilig auf den Feinstbearbeitungsprozeß aus. Die Feinstbearbeitung der Hubzapfen von Kurbelwellen mittlerer Größe, beispielsweise der Kurbelwellen, die für die Brennkraftmaschinen von Lokomotiven u. ä. bestimmt sind, erfolgt mittels spezieller Holzklemmen, die manuell bewegt werden. Diese Holzklemmen belasten den zu bearbeitenden Zapfen im Unterschied zu den maschinellen Einrichtungen, wo die große Masse des aufgehängten Armes unerwünschte Deformationen der Kurbelwelle verursachen können, mit vernachlässigbarer Kraft.
Ziel der Erfindung ist es, die durch die Übertragung der Massenkräfte auf den zu bearbeitenden Kurbelwellenzapfen bedingten Nachteile zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die mechanische Einrichtung der vorstehend genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß die bei Feinstbearbeitung und durch die Rotationsbewegung auftretenden Massenkräfte kompensiert werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der Führungskonsole ein Druckzylinder befestigt ist, dessen Kolbenstange mit der schwenkbaren Kurbelstange, die den Luftvibrator mit den Feinstbearbeitungssteinen trägt, mechanisch verbunden ist. Der Druckzylinder ist an einen Verteiler für das Druckmedium angeschlossen und kinematisch oder druckabhängig oder elektrisch mit den Anschlägen für die Endstellungen des Zapfens der Kurbelstange verbunden, die durch die Totlagen des Hubes des zu bearbeitenden Zapfens bestimmt werden.
Der durch die Erfindung erzielte Vorteil liegt besonders darin, daß die Masse der schwenkbaren Kurbelstange mit dem befestigten Luftvibrator und den Feinstbearbeitungssteinen den rotierenden und zu bearbeitenden Kurbelwellenzapfen sowohl in der Hub- als auch in der Senkphase nur minimal belastet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Einrichtung.
Die Einrichtung zur Feinstbearbeitung, insbesondere der Hubzapfen 6 von Kurbelwellen, besteht aus der Führungskonsole 1, auf der ein Druckzylinder 2 befestigt ist. Die Kolbenstange 21 des Druckzylinders 2 ist mit der Kurbelstange 3 mechanisch verbunden. Der Druckzylinder 2 ist ferner an Druckverteiler 4 für das Druckmedium angeschlossen, dessen Betätigungshebel 5 mit den Anschlägen 51 für die Endstellungen des Zapfens 31 der Kurbelstange 3 kinematisch oder druckabhängig oder elektrisch verbunden ist, wobei die Endstellungen durch die Totpunkte des Hubes des zu bearbeitenden Kurbelwellenzapfens 6 bestimmt werden.
Während der Feinstbearbeitung wird die Rotationsbahn des Hubzapfens 6 von der Kurbelstange 3 mit dem angeschlossenen Luftvibrator und den Feinstbearbeitungssteinen kopiert, wobei die auftretenden Massenkräfte der Kurbelstange 3 durch die Kraft des Druckzylinders 2, die über die Kolbenstange 21 auf den Zapfen 31 der Kurbelstange 3 mechanisch übertragen wird zumindest teilweise kompensiert werden. Die unterschiedliche Größe der Kompensationskraft des Druckzylinders 2 bei der Hub- und Senkphase des zu bearbeitenden Kurbelwellenzapfens 6 wird durch den Verteiler 4 über den Betätigungshebel 5 und den Anschlägen 51 für die Endstellungen des Zapfens 31 gesteuert.
Die erfindungsgemäße Einrichtung wird insbesondere zur Feinstbearbeitung der Hubzapfen von Kurbelwellen auf den Bearbeitungsmaschinen für die Kurbelwellen eingesetzt.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Feinstbearbeitung, insbesondere der Hubzapfen von Kurbelwellen, bestehend aus einem Luftvibrator mit den Feinstbearbeitungssteinen, der in einer Führungskonsole entsprechend der Rotationsbahn des zu bearbeitenden Zapfens verdrehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Führungskonsole (1) ein Druckzylinder (2) befestigt ist, dessen Kolbenstange (21) mit der Kurbelstange (21) mechanisch verbunden und der Druckzylinder (2) an einen Verteiler (4) für ein Druckmedium angeschlossen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (5) des Verteilers (4) mit den Anschlägen (51) für die Endstellungen des Zapfens (31) der Kurbelstange (3) kinematisch verbunden ist, wobei die Endstellungen durch die Totlagen des Hubes des zu bearbeitenden Zapfens (6) der Kurbelwelle bestimmt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (5) des Verteilers (4) mit den Anschlägen (51) für die Endstellungen des Zapfens (31) der Kurbelstange (3) druckabhängig verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (5) des Verteilers (4) mit den Anschlägen (51), für die Endstellungen des Zapfens (31) der Kurbelstange (3) elektrisch verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS874806A CS263310B1 (en) | 1987-06-29 | 1987-06-29 | Device for finishing, esp. broke pins of crank-shafts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD284634A5 true DD284634A5 (de) | 1990-11-21 |
Family
ID=5391627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31731488A DD284634A5 (de) | 1987-06-29 | 1988-06-29 | Einrichtung zur feinstbearbeitung, besonders von hubzapfen der kurbelwellen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CS (1) | CS263310B1 (de) |
| DD (1) | DD284634A5 (de) |
| DE (1) | DE3818059A1 (de) |
-
1987
- 1987-06-29 CS CS874806A patent/CS263310B1/cs unknown
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1988
- 1988-05-27 DE DE19883818059 patent/DE3818059A1/de not_active Withdrawn
- 1988-06-29 DD DD31731488A patent/DD284634A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3818059A1 (de) | 1989-01-12 |
| CS480687A1 (en) | 1988-09-16 |
| CS263310B1 (en) | 1989-04-14 |
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