DD284663A5 - Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen aufbereiten und haerten von glasplatten - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf das Verfahren und die Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufbereiten und Haerten von Glasplatten am Ausgang der Konvexbiege- und Haertungsanlage mit einem Formgebungsbett, das in der Bewegungsrichtung der Glasplatten gekruemmt ist. Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein Gas auf die Glasplatten geblasen wird, die mit einer Kippvorrichtung eben sind, die fuer das UEbertragen von Glasplatten auf einen Foerderer mit einer im wesentlichen horizontalen Orientierung verwendet wird, um beim Haerten der besagten Glasplatten mitzuwirken. Die Erfindung schlaegt ebenfalls eine Vorrichtung vor. Sie ermoeglicht die Verkuerzung des Bereichs der Anlage, der fuer das Haerten reserviert ist, oder fuer eine bestimmte Anlage die Erhoehung der Bewegungsgeschwindigkeit der Glasplatten, so dasz ein verbesserter Wirkungsgrad der Anlage zu verzeichnen ist. Fig. 3{Glasplatten; Biegen; Haerten; Formgebungsbett; Bewegungsrichtung; Bewegungsgeschwindigkeit; Wirkungsgrad; Kippvorrichtung; Foerderer}
Description
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufbereiten und Härten von Glasplatten. Sie betrifft insbesondere das konvexe Biegen und möglicherweise das Härten, bei dem die besagten Glasplatten einer konvexen Biegung unterliegen, während sie auf einem Förderer transportiert werden, dessen Glasplattenträgerelemente längs einer gekrümmten Bahn angeordnet sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Dieses konvexe Biegeverfahren, das wahlweise durch ein thermisches Härten erweitert wird, wird insbesondere in den FR-PS-2442219 und 2549465 und im EPÜ-PS 263030 beschrieben. In den Spezifikationen wird eine Beschreibung der Förderer mit linearen Walzen vorgelegt, deren Lager längs einer gekrümmten Bahn angeordnet sind, die fallend oder vorzugsweise steigend ist, um den Glasplatten, die auf die Temperatur ihrer konvexen Biegung angehoben wurden, und die daher unter dem Einfluß der Schwerkraft verformbar sind, eine einfache Krümmung zu verleihen, d.h. eine Krümmung in einer Richtung oder eine zylindrische, wenn sie sich auf diesen Förderern bewegen. Es wird ebenfalls eine Beschreibung von den Förderern vorgelegt, die Walzen oder gebogene Stangen aufweisen, deren Lager, wie vorangehend, längs einer gekrümmten Bahn angeordnet sind, wodurch für die Glasplatten, die auf die Temperatur der konvexen Biegung erhitzt wurden, während sie sich darauf bewegen, ein Formgebungsbett mit doppelter Krümmung gebildet wird, nämlich eine Krümmung sowohl in der Bewegungsrichtung der Glasplatten im Ergebnis der Anordnung der Walzen oder gebogenen Stangen entlang des gekrümmten Weges als auch in der Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung als Querkrümmung im Ergebnis der gebogenen Form der Walzen oder Stangen. Das vorangehend erwähnte FR-PS 2549465 schlägt ebenfalls ein Aufbereiten der Glasplatten am oberen Ende der konvexen Biege- und Härtungsvorrichtung mit einem gekrümmten Profil in der Glasplattentransportrichtung vor. Dieses Aufbereiten wird mittels eines Kippsystems durchgeführt, bei dem eine jede Glasplatte am Ende des Arbeitsganges der konvexen Biegung und Härtung in Eingriff kommt, wobei das besagte System unter dem Einfluß des Überhangs kippt, der durch die Masse der Glasplatte bewirkt wird, und die besagte Platte wird auf einem Förderer abgelegt, wobei nicht länger die stark ausgerichtete geneigte Orientierung des Endes der konvexen Biege- und Härtungsvorrichtung zu verzeichnen ist, sondern statt dessen eine abweichende Orientierung, die im wesentlichen horizontal sein kann, wenn es gewünscht wird. Nach dem Kippen einer jeden Glasplatte auf den Auslaufförderer kehrt das Kippsystem, das vom Überhang, der durch die Glasplatte bewirkt wurde, befreit wurde, durch ein umgekehrtes Kippen in seine anfängliche Warteposition für die folgende Glasplatte zurück. Dieses Kippsystem ist zufriedenstellend. Es wird jedoch nur für das Kippen von Glasplatten benutzt, und die Zeit, die der Passage der Platten geopfert wird, wird als Stillstandszeit betrachtet, d. h. die Zeit, während der der Zustand der Glasplatten, d. h., die konvexe Biegung oder Härtung, keine Entwicklung durchgemacht hat.
Ziel der Erfindung
Die vorliegende Erfindung zielt auf die Verbesserung des Wirkungsgrades dieser Konvexbiegungs-Härtungsanlage durch Eliminierung der Stillstandszeit, auf die man sich hierin vorangehend bezogen hat.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Für diesen Zweck wird daher ein Verfahren für die Aufbereitung von Glasplatten in einer Konvexbiege- und Härtungsanlage vorgeschlagen, die ein Formgebungsbett mit einem Profil einschließt, das in der Glasplattentransportrichtung gekrümmt ist, wobei die Glasplatten in Richtung des unteren Endes der besagten Anlage die Richtung ändern, während sie insbesondere in ein Kippsystem eingreifen und vom besagten System in eine Orientierung gekippt werden, die von der abweicht, die sie zuvor zeigten, und zwar vor der Aufnahme durch das Kippsystem, dadurch charakterisiert, daß die Glasplatten während der Richtungsänderung und insbesondere während der Passage in das Kippsystem einer Blaswirkung eines Gases unterworfen werden, das bei dessen Härtung mitarbeitet.
Vorteilhafterweise ist das Verfahren so, daß, nachdem eine Glasplatte vom Kippsystem "aufgegeben wurde, letzteres in eine Position für die Aufbereitung einer neuen Glasplatte gebracht wird, entweder ohne eine ergänzende Drehung oder mittels einer reduzierten Winkeldrehung, die kleiner ist als der Winkel, um den das System sich für das Kippen einer Glasplatte drehen muß. Die Erfindung schlägt ebenfalls eine Vorrichtung vor, bei der die Glasblaseinrichtung horizontal zum Kipparbeitsgang im Hinblick auf die Mitwirkung beim Härten der Glasplatten angeordnet ist.
Vorteilhafterweise wird diese Blaseinrichtung von einem System getragen, das das Kippen der Glasplatten durchführt. Daher ist bei einer Konvexbiege- und Härtungsanlage für Glasplatten der vorangehend erwähnten Ausführung die Länge, über die die Glasplatten dem kühlenden Gasblasen ausgesetzt sind, größer, und das führt zu der Möglichkeit, daß sich die Glasplatten mit einer höheren Geschwindigkeit bewegen, oder es ist möglich, die Länge zu kürzen, die für das Härten im gekrümmten Bett reserviert ist, und das führt zu einer Verbesserung hinsichtlich des Wirkungsgrades der Anlage.
Außerdem ist bei dem Kippsystem, das im FR-PS 2549465 beschrieben wird, die Zeit für das Kippen in der umgekehrten Richtung für ein Zurückführen einer neuen Glasplatte in die Aufnahmeposition ein Nachteil, weil das eine Begrenzung der Geschwindigkeit der Konvexbiege-Härtungsverfahrensweise bewirkt. Entsprechend der besagten Verfahrensweise könnten daher die Glasplatten einander mit einer höheren Geschwindigkeit folgen und im wesentlichen mit keinem Intervall zwischen ihnen, wenn es nicht erforderlich wäre, die Rückkehr in die Aufnahmeposition des Kippsystems zu erwarten.
Die vorliegende Erfindung zielt ebenfalls auf die Eliminierung dieser Begrenzung der Geschwindigkeit, die durch das Kippsystem für die Aufbereitung von Glasplatten am Ausgang der Konvexbiege-Härtungsanlage eingeführt wird, um in die Lage zu versetzen, uneingeschränkt einen Vorteil aus den Möglichkeiten des Konvexbiege-Härtungsverfahrens für Glasplatten in einem Formgebungsbett mit einem Profil, das in der Transportrichtung der Glasplatten gekrümmt ist, zu ziehen. Vorteilhafterweise istrlas Kippsystem gemäß der Erfindung, das mit einer Blasvorrichtung ausgestattet ist, ebenfalls so konstruiert, daß eine Vielzahl von Aufnahmepositionen für neue Glasplatten vorhanden ist, was den Drehungswinkel für das Passieren in die Aufnahmeposition im Anschluß an den Transport der Glasplatte reduziert, und das verringert folglich die Zeit für das Hineinbringen in die Aufnahmeposition.
Das alleinige Hinzufügen der Blaseinrichtung horizontal zum Kippsystem ermöglicht die Verbesserung der Geschwindigkeit der Bewegung der Glasplatten um annähernd 10 bis 25%, und die Erhöhung der Anzahl der Aufnahmepositionen für die neuen Glasplatten erhöht die Geschwindigkeit weiter um den gleichen Anteil.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird detaillierter hierin anschließend mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die folgendes zeigen
Abb. 1: das allgemeine Schaubild einer Konvexbiege- und Härtungsanlage, für die ein Kippsystem entsprechend der Erfindung zur Verfügung gestellt wird
Abb. 2: ein Kippsystem entsprechend der Erfindung in Verbindung mit der Blaseinrichtung Abb.3: ein Kippsystem entsprechend der Erfindung, in dem die Blaseinrichtung angeordnet ist Abb.4: ein Kippsystem entsprechend der Abbildung 3, das so modifiziert ist, daß es eine Vielzahl von Aufnahmepositionen für
die Glasplatten aufweist Abb.5: eine zeichnerische Darstellung, die die verschiedenen Trägerelemente veranschaulicht, die für die Ausstattung der Konvexbiege-Härtungsanlage und die Kippvorrichtung entsprechend der Erfindung eingesetzt werden können:
-5A: lineare Walzen
-5B: Doppelkegel/Spindelwalzen
- 5C: gebogene Stangen
- 5D: gewölbte Walzen
Die Abbildung 1 zeigt eine Anlage für das konvexe Biegen und Härten von Glasplatten, für die die Kippsysteme entsprechend der Erfindung vorgesehen sind. Sie besitzt zwei Chassisteile 1 und 2, ein unteres Teil 1 und ein oberes Teil 2, die in der Richtung ihrer Länge gekrümmt sind und von einem Rahmen 3 getragen werden.
Das untere Teil 1 ist mit den Bauteilen 4 ausgestattet, die das Glas tragen, wie beispielsweise geradlinige Walzen, die parallel zueinander in der Breite des besagten Teils angeordnet sind, die auf sich selbst gedreht werden, beispielsweise mittels einer Kette 5, die auf den Ritzeln 6 läuft, die am Ende der Walzen angeordnet sind, die mit Hilfe der Spann- und Rücklaufritzel 7 straff gehalten werden, die von einer Motorwelle 8 angetrieben werden. Die Bauteile 4 und insbesondere die geradlinigen Walzen, die einander folgen, definieren ein Formgebungsbett für die gekrümmten Glasplatten, einem Zuführungsförderer 9 für die Glasplatten folgend, der durch einen Glaserwärmungsofen 10 hindurchgeht. Vorzugsweise ist das so gebildete Formgebungsbett tangential zum Förderer 9, um den Glasplatten eine kontinuierliche, regelmäßige, ruckfreie, bruchfreie oder stoßfreie Bahn zu verleihen.
Das obere Teil 2 ist zumindestens an gewissen Abschnitten mit der oberen Haltevorrichtung für die Glasplatten ausgerüstet, wie beispielsweise 15. Vorteilhafterweise, und wie in der Abbildung 1 gezeigt wird, existiert eine derartige Vorrichtung 15 nicht in einer ersten Zone 11, wo das konvexe Biegen stattfindet. In der Zone 11 kann eine Vorrichtung, wie beispielsweise 12, vorgesehen werden, die mit Bezugnahme auf die unteren Bauteile 4 einen sehr breiten Abstand aufweist und nur in einem Sicherheitsanwendungsbereich wirksam wird, so daß die Glasplatten, die über die unteren Bauteile 4 laufen, in dem Ausmaß, in dem sie normalerweise im Formgebungsbett durchhängen und sich an seine Form anpassen, keine Berührung zeigen. An der Grenze der konvexen Biegezone 11, gerade vor einer zweiten Zone, ist die Härtungszone 14 vorgesehen. Das Chassis 2 ist mit einer Vorrichtung 13 für die Unterstützung des Transportes der Glasplatten und ebenfalls die Bildung einer Sperre für das Eindringen der Härtungsluft in die konvexe Biegezone ausgerüstet. In dem Umfang, in dem die unteren Bauteile 4 lineare Walzen sind, ist das besagte Bauteil eine Walze des gleichen Typs in Berührung mit der oberen Fläche der Glasplatten, liegt der unteren Walze 4 am stromabwärts gelegenen Ende der konvexen Biegezone 11 gegenüber und wird mit der gleichen Drehzahl wie die unteren Walzen 4 angetrieben.
In der Härtungszone 14, die unmittelbar der konvexen Biegezone 11 folgt, sind Trägerteile 4 und die obere Haltevorrichtung 15 vorhanden, die mit dem Glas in Berührung sind und auf denen das Tragen erfolgt, wobei die Bauteile 4 und die besagte Vorrichtung 15 von dergleichen Beschaffenheit wie die Bauteile 4 der Zone 11 sind, nämlich lineare Walzen in den Bauteilen 4 der Zone 11 wurden durch lineare Walzen gebildet. Die Zone 14 enthält ebenfalls die Blasdüsen 16 für das Blasen eines Kühlgases, im allgemeinen Luft, auf das Glas für dessen Härtung. Diese Düsen 16 sind so angeordnet, daß das Kühlgas sowohl auf die untere als auch auf die obere Fläche des Glases blast.
Das Austreten der Glasplatten am Ende des Teiles der Anlage, die hierin vorangehend beschrieben wird, wird mittels eines Kippsystems 30 vorgenommen, das das Ziel der vorliegenden Erfindung ist und von der verschiedene Varianten hierin nachfolgend beschrieben werden.
Das System 30 bringt die Glasplatten zu einem Förderer 100, der eine von der Anlage abweichende Orientierung aufweist, und zwar unmittelbar stromaufwärts vom System 30. Genauer gesagt, unmittelbar stromaufwärts vom System 30 befinden sich die Glasplatten in einer geneigten Position und manchmal in einer stark geneigten Position, und'der Förderer 100 weist vorzugsweise eine horizontale oder im wesentlichen horizontale Position auf.
In dem Umfang, in dem die Trägerbauteile 4 der konvexen Biege- und Härtungszonen 11 und/bzw. 14 lineare Walzen sind, wird der Förderer 100 ebenfalls aus linearen Walzen 101 oder äquivalenten Elementen (Laufrollen, Gaspolster usw.) gebildet. Eine Anlage des gleichen Typs kann zur Verfügung gestellt werden, um den Glasplatten zusätzlich zu ihrer Krümmung in ihrer Bewegungsrichtung eine Krümmung in der Querrichtung zu geben. In diesem Fall werden die Trägerbauteile 4, die Haltevorrichtung 15 und die Vorrichtungen 12 und 13 als Folge davon modifiziert. Sie bestehen beispielsweise aus Doppelkegelwalzen 17 oder Spindelwalzen 18 (Abbildung 5B), d.h., sind nicht zylindrisch und weisen stattdessen profilierte Formen auf, wodurch die unteren Bauteile 4 und die oberen Vorrichtungen 15,13 und möglicherweise 12 dann ergänzende Formen zeigen.
Sie könnten ebenfalls aus gebogenen Stangen oder Walzen gebildet werden, die (wie in der Abbildung 5 C gezeigt wird) einen starren, mittleren, gebogenen Kern 19 aufweisen, der von einem schlauchförmigen Ringmaterial 20 umgeben ist, der bei der Drehung starr ist, der aber axial verformbar ist, und der selbst mit einem Schutz 21 aus verwirkten oder geflochtenen Siliziumdioxid- oder Glasfäden überzogen ist. Diese gebogenen Walzen oder Stangen werden spezifischer in den Französischen Patenten 1476785, 92074, 2129919, 2144523, 2189330 beschrieben.
Sie könnten ebenfalls aus gebogenen Walzen einer anderen Ausführung gebildet werden, beispielsweise aus linearen Walzen in der unwirksamen Position, die aber unter der Wirkung einer Belastung, die auf ihre Enden ausgeübt wird, gebogen werden, wobei die besagten Walzen im allgemeinen als gewölbt bezeichnet werden, und sie werden in der Abbildung 5D veranschaulicht.
Damit die Abbildung 5 das Inventar an den verschiedenen Trager- oder Halteelementen für das Glas verkörpern kann, wurde in der Abbildung 5 A eine lineare Walze hinzugefügt.
Der Förderer 100 ist ebenfalls an die Art der Krümmung der Glasplatten, die transportiert werden sollen, angepaßt, und das Element, das die Glasplatten trägt, wird von der gleichen Ausführung sein wie jene, die in der konvexen Biege- und Härtungszone 11 und/bzw. 14 installiert sind.
Das Kippsystem 30 ist beispielsweise von der Ausführung, die in der Abbildung 2 gezeigt wird, ebenso wie in den Abbildungen 3 und 4, die alle das letzte Paar der oberen Haltevorrichtung 15 und die Trägerbauteile 4 unmittelbar stromaufwärts, d.h., am Ende der Härtungszone 14, und die ersten Trägerelemente 101 des horizontalen oder im wesentlichen horizontalen Förderers 100 zeigen.
Wie bereits dargelegt wurde, können die Vorrichtung 15, die Bauteile 4 oder die Elemente 101 als Funktion der gewünschten Art der Krümmung für die Glasplatten die linearen Walzen oder gebogenen Walzen, gewölbte Walzen, profilierte Walzen, usw.
Um die Beschreibung des Kippsystems 30 zu vereinfachen, werden wir das Beispiel einer Konvexbiege-Härtungsanlage für die Herstellung von Glasplatten, die nur eine einfache oder einzige Krümmung aufweisen, betrachten, wobei zu verstehen ist, daß die Erfindung nicht auf diese Anlage begrenzt ist und ebenfalls tatsächlich Anlagen einschließt, die es ermöglichen, Glasplatten herzustellen, die eine doppelte oder komplizierte Krümmung aufweisen.
Das Kippsystem (das in den Abbildungen 2,3 und 4 gezeigt wird), das insgesamt mit dem Hinweis 30 bezeichnet wird, besteht im wesentlichen aus einem mittleren Trägerbauteil 31 (und bei der vereinfachten Beschreibung wird eine mittlere Trägerwalze 31 angegeben), mindestens einer Haltewalze 32, die einen Abstand vom Bauteil 31 aufweist, um den Eingriff der Glasplatte zwischen ihnen zu gestatten, und sie ist mit der Vorrichtung verbunden, die gedreht werden kann, um sie im Anschluß an das Kippen in die Aufnahmeposition für eine neue Glasplatte zu bringen.
Das mittlere Trägerbauteil 31 dreht sich unabhängig vom Kippsystem 30 mit der gleichen Drehzahl wie die Trägerbauteile 4 für die Zonen 11 und 14. Vorteilhafterweise greift die Kette 5, die die Bauteile der Zonen 11 und 14 antreibt, ebenfalls in das Ritzel 6' ein, das am Ende des mittleren Trägerbauteils 31 angeordnet ist.
Diese Antriebsvorrichtung kann von der Ausführung sein, die im vorangehend erwähnten Französischen Patent 2549465 beschrieben wird, und sie kann mittels eines Gegenmassesystems gebildet werden. Ein derartiges System wird nicht in den Zeichnungen der vorliegenden Anmeldung gezeigt.
Die Baugruppe 31,32 kann mit mindestens einer Kurve 33 verbunden sein. Sie bildet dann eine Trommel 35, die sich um die Achse der Trägerwalze 31 unabhängig von letzterer drehen kann. Wie in den Abbildungen 2,3 und 4 gezeigt wird, wird dann die Drehung des vollständigen Systems 35 mit Hilfe der Kurve 33, die mit dem Trägerbauteil 31 ein Ganzes bildet, und/oder der damit verbundenen Haltevorrichtung 32 erhalten und ebenfalls als Ergebnis von mindestens einer Walze 34 für das Antreiben der Kurve 33, die beispielsweise durch die Kette 5 angetrieben wird, die die Trägerwalzen 4 antreibt, oder durch eine zusätzliche Kette, die von der gleichen Motorwelle 8 aus oder von einer anderen unabhängigen Motorwelle aus angetrieben wird.
Die Trommel 35 kann so gedreht werden, daß sie in die Aufnahmeposition für die neue Glasplatte gelangt, während sie für die übrige Zeit unbeweglich ist. Bei einer einfachen Ausführung wird diese Antriebsperiodizität im Ergebnis der Tatsache erhalten, daß die Kurve 33 eine Kontur aufweist, die sogenannte „aktive" Zonen 36 aufweist, die, wenn sie mit der Walze 34 zusammenfallen, mit letzterer in Berührung sein können, was zu einer Drehung der Trommel 35 zusammen mit den sogenannten „inaktiven" Zonen 37 führt, die, selbst wenn sie zur Walze 34 hin liegen, nicht damit in Berührung sind, so daß dann die Trommel 35 nicht angetrieben wird. In der Praxis ist die Kurve 33 eine kreisförmige Scheibe, die am Ende der Walzen 31 und 32 angeordnet ist, während sie senkrecht dazu verläuft, wobei die aktiven Zonen 36 durch die Umfangsabschnitte des Radius 8 und die inaktiven Zonen durch die Umfangsabschnitte des Radius r, der kleiner als R ist, gebildet werden, so daß die Reihen von Einkerbungen oder Kerben in der Scheibe der Kurve 33 gebildet werden.
Die aktiven Teile 36 und die inaktiven Teile oder Kerben 37 werden so organisiert, daß die Trommel 35 von der Position aus gedreht wird, die sie nach dem Kippen einer Glasplatte auf dem Förderer 100 in eine neue Position aufweist, in der die mittlere Trägerwalze 31 und die Haltewalze 32, die damit in derTrommel 35 verbunden ist, bereit sind, eine neue Glasplatte am Ende des Formgebungsbettes mit dem gekrümmten Profil aufzunehmen. Die Oberfläche der Walze 34 und/oder der Kurve 33 ist ein gummiartiges Material, das das Antreiben der Kurve 33 durch Berührung unterstützt.
Wahlweise kann die Walze 34 mit einer Drehmomentbegrenzungskupplung ausgerüstet werden, d.h., einem System, das sichert, daß sie unbeweglich ist, wenn der Widerstand gegen eine Drehung einen bestimmten Wert übersteigt. Daher, wenn die Walze 34 beim Start des aktiven Teiles wirkt, die Glasplatte aber, die bereits auf den Austrittsförderer 100 drückt, nicht vollständig vom Paar der Träger- und Haltewalzen 31 bzw. 32 getrennt ist, wird die Drehung derTrommel 35 blockiert. In diesem Augenblick kommt die Drehmomentbegrenzungskupplung zur Wirkung.
Um dem Einsatz einer Drehmomentbegrenzungskupplung vorzubeugen, ist es möglich, geneigte Rampen für das Passieren von der inaktiven Zone 37 zu einer aktiven Zone 36 zur Verfügung zu stellen, die die fortschreitende Funktion der Walze 34 und ihr Rutschen gestatten, während ein Widerstand gegen die Drehung zu verzeichnen ist.
Andere Vorrichtungen für ein periodisches Drehen derTrommel 35 sind möglich. Die Walze 34 kann daher mit ihrem Motor oder, allgemeiner gesagt, ihrer Antriebsvorrichtung ausgerüstet werden, die nur periodisch in Betrieb genommen wird. In diesem Fall ist es nützlich, Unterbrechungen in den aktiven Abschnitten 36 und den inaktiven Abschnitten 37 der Kurve zu haben. Die Trommel kann ihren eigenen Motor besitzen, der periodisch arbeitet.
Entsprechend der Erfindung ist ein Gasblasen zu verzeichnen, d. h. im allgemeinen ein Blasen von Luft, und zwar horizontal zum Kippsystem 30, um beim Härten der Glasplatten, die durch das System 30 hindurchlaufen, mitzuwirken.
Wie in der Abbildung 2 gezeigt wird, kann das eine oder mehrere Blaskammern oder Rampen 40 einschließen, die in einer unveränderlichen Weise angeordnet sind, der Kippvorrichtung 30 gegenüberliegend, und sie sind in der Lage, in der Richtung der Glasplatten während ihres Transportes und bevor sie gekippt werden, zu blasen. Diese Rampen oder Kammern 40 werden vorzugsweise durch eine oder wünschenswerter zwei Seiten der Kippvorrichtung 30 gebildet, so daß sie vorzugsweise die zwei Oberflächen der Glasplatten beeinflussen.
Entsprechend einer weiteren Ausführung, die in der Abbildung 3 veranschaulicht wird, wird die Blasvorrichtung von der Kippvorrichtung 30 getragen und folgt den Glasplatten bei ihren Kippbewegungen. Daher sind die Blaskammern 41,42 jenseits der Walzen 31 und 32 positioniert, um annähernd senkrecht zur Ebene der Glasplatten auf deren Oberflächen, die durch das System 30 hindurchgehen, zu blasen, die durch die Walzen 31,32 gehalten und getragen werden, und sie sind auf der Trommel 35 montiert und drehen sich mit dieser.
Vorteilhafterweise werden gegenüberliegend dem Förderer 100 die Blasvorrichtungen 102 ebenfalls für ein Unterstützen beim Härten der Glasplatten zur Verfügung gestellt. Diese Vorrichtungen 102 können entweder oberhalb oder unterhalb des Förderers 100 angeordnet werden, aber vorzugsweise sind sie sowohl oberhalb als auch unterhalb des Förderers 100 zu finden, damit sie auf beide Oberflächen der Glasplatte wirken können.
Vorteilhafterweise kann die nach oben zu gerichtete Blasanordnung unterhalb des Förderers 100 für ein Dämpfen des Eingriffs der Glasplatten in den besagten Förderer benutzt werden.
Bei einer weiteren Ausführung, die in der Abbildung 4 veranschaulicht wird, sind auf der Trommel mehrere Aufnahmepositionen für die neuen Glasplatten vorgesehen, um den besten Wirkungsgrad der Anlage zu erhalten, während die Zeit verkürzt wird, die dazu benötigt wird, die Trommel in die Aufnahmeposition zu bringen. Daher ist der Drehungswinkel der Trommel kleiner als im Falle einer einzelnen Aufnahmeposition, was zu einerZeiteinsparung führt und ermöglicht, daß die Glasplatten in der Anlage mit kleineren Lücken folgen.
In der Abbildung 4 besitzt die gezeigte Konstruktion zwei Haltewalzen 32, die mit Bezugnahme auf die mittlere Trägerwalze 31 symmetrisch angeordnet sind, und die Kurve 33 besitzt zwei aktive Teile 36, die durch zwei inaktive Teile 37 getrennt sind.
Wie hierin vorangehend, sind die Haltewalzen 32 so montiert, daß sie, der mittleren Trägerwalze 31 gegenüberliegend, eine deutlich definierte Lücke aufweisen, die der Dicke der Glasplatten, die behandelt werden, entspricht, und die regulierbar ist, um eine Anpassung an die verschiedenen möglichen Glasstärken zu bewirken. Konstruktionen mit mehr als zwei Haltewalzen 32 sind ebenfalls möglich.
In dem Umfang, in dem die Blaselemente, die mit der Kippvorrichtung 30 eben sind, nicht von letzterer getragen werden, sondern statt dessen unveränderlich sind, getragen durch den üblichen Rahmen der Anlage, ist es möglich, 3,4 oder mehr Haltewalzen für eine jede Trommel zu haben. Wenn jedoch die Blaseinrichtungen von der Trommel getragen werden, ist das oftmals auf zwei Haltewalzen 32 begrenzt, um übermäßige Gesamtabmessungen zu vermeiden.
In diesem Fall werden die Blaskammern 43,44, die beispielsweise mit rohrförmigen Düsen ausgestattet sind, am Umfang der Trommel 45 vorgesehen, parallel zu den Walzen 31 und 32 und vorzugsweise symmetrisch zur mittleren Walze 31, in der Art und Weise angeordnet, wie sie in der Abbildung 4 gezeigt wird, um auf die Glasplatten während ihrer Passage von der Kippvorrichtung in eine Richtung, annähernd senkrecht zu ihren Oberflächen, zu blasen. Wie hierin vorangehend beschrieben wurde, kann der Förderer 100 vorteilhafterweise mit der Blasvorrichtung ausgerüstet werden. Außerdem kann die Blasvorrichtung ebenfalls von der Kippvorrichtung getragen werden, und gleichzeitig können andere Blasvorrichtungen befestigt werden.
Diese Vorrichtungen funktionieren in der Weise, die hierin nachfolgend beschrieben wird. Wenn eine Glasplatte am Ende der Zone 14 durch die Kippvorrichtung 30 aufgenommen wird, wird sie zwischen der mittleren Trägerwalze 31 eingefügt und der oder einer Haltewalze 32, die ihr gegenüberliegt, und läuft zwischen ihnen hindurch.
Während dieser Zeit blasen die Blasvorrichtungen, die entweder befestigt und außerhalb der Kippvorrichtung sind, oder die durch die Kippvorrichtung getragen werden, und sichern daher eine Kontuität der Glashärtungsbehandlung. Wenn die Glasplatte angemessen in der Kippvorrichtung transportiert wurde und ihr hinterer Rand vom Paar der festen Walzen 4,15 der Zone 14 befreit ist, kann die Trommel kippen, sobald wie der Überhang, der durch die Masse des Glases bewirkt wird, angemessen ist. Wenn die Blasvorrichtungen von der Trommel getragen werden, setzt sich das Blasen selbst während des Kippens fort.
In dem Fall, wo die Blasvorrichtungen nicht getragen werden, wird die Blaswirkung auf die Glasplatte verringert, wenn sie kippt.
Man darf jedoch nicht vergessen, daß diese Kippzeit kurz ist, wenn man mit der Gesamtzeit vergleicht, während der die Glasplatte in die Kippvorrichtung vor dem Kippen transportiert wurde, und somit ist eine tatsächliche Blaskontinuität zu verzeichnen. Beim Eingriff mit dem Förderer 100 fühlt man das Blasen wieder einmal deutlich, wenn der besagte Förderer mit der Blasvorrichtung ausgerüstet ist. Wenn die Kippvorrichtung von der Glasplatte befreit ist, dreht sie sich, um eine neue Glasplatte anzunehmen.
Wenn die Kippvorrichtung mit einer Kurve 33 ausgestattet ist, die abwechselnde aktive und inaktive Teile aufweist, liegt die Antriebswalze 34 während des Eingriffs der Glasplatte zwischen den Walzen 31 und 32 und während des Kippens einem inaktiven Abschnitt 37 gegenüber, der mit Bezugnahme darauf zurückstellt, und zwar am Anfang des besagten Teiles vor dem Kippen und am Ende des besagten Teiles gegen Ende des Kippens. Wenn das Kippen beendet ist, greift die Antriebswalze 34 in einen aktiven Teil 36 ein und treibt dann die Kurve 33, wobei die gleiche über die Dauer des Eingriffs gedreht wird.
Die aktiven und inaktiven Teile werden so festgelegt, daß die Trommel nicht während des Eingriffs des Glases in der Kippvorrichtung und während des Kippens angetrieben wird, während sie in der übrigen Zeit angetrieben wird.
In dem Umfang, in dem mehrere Haltewalzen 32 auf der Trommel zur Verfügung gestellt werden, dreht sich letztere um den kleinstmöglichen Winkel, um zu sichern, daß eine neue Aufnahmeposition gefunden wird.
Claims (9)
1. Verfahren für das gleichzeitige Aufbereiten und Härten von Glasplatten in einer Konvexbiege- und Härtungsanlage, die ein Formgebungsbett mit einem Profil einschließt, das in derTransportrichtung der Glasplatte gekrümmt ist, in dem die Glasplatten in Richtung des unteren Endes der besagten Anlage die Richtung ändern, während insbesondere ein Eingriff in ein Kippsystem erfolgt, und sie werden durch das besagte System in eine Orientierung gekippt, die von der abweicht, die sie vor der Aufnahme durch das Kippsystem hatten, dadurch gekennzeichnet, daß während der Veränderung der Richtung und insbesondere während der Passage in das Kippsystem die Glasplatten einer Blaswirkung eines Gases unterworfen werden, das beim Härten dieser mitwirkt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasplatten einem Blasen während ihres Eingriffs im Kippsystem und während des tatsächlichen Kippvorgangs unterworfen werden, wobei die Blasvorrichtung vom Kippsystem getragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippsystem nach dem Aufgeben einer Glasplatte in eine Position für das Aufnehmen der folgenden Glasplatten gebracht wird, entweder ohne Kippen oder durch Kippen mit einem verringerten Drehungswinkel, der kleiner ist als derWinkel, um den sich das besagte System drehen muß, um die Aufbereitung einer Glasplatte nach dem Kippen zu gestatten.
4. Vorrichtung für das gleichzeitige Aufbereiten und Härten von Glasplatten durch Kippen in einer Konvexbiege- und Härtungsanlage, die ein Formgebungsbett mit einem Profil einschließt, das in derTransportrichtung der Glasplatten gekrümmt ist und sich am unteren Ende der besagten Anlage befindet, stromaufwärts von einem Austrittsförderer, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasblasvorrichtungen vorgesehen sind, die horizontal zum Kippen zu finden sind, um beim Härten der Glasplatten mitzuwirken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasvorrichtungen befestigt sind und vom allgemeinen Chassis der Anlage getragen werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasvorrichtungen durch ein System getragen werden, das das Kippen der Glasplatten vornimmt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Trägerbauteil (31) für die Glasplatten in der Verlängerung der Bauteile (4), die die Glasplatten tragen, unmittelbar stromaufwärts aufweist, das einen Teil einer Trommel (35) bildet, die sich um die gleiche Achse wie das besagte Trägerbauteil (31) dreht, aber unabhängig davon, wobei die besagte Trommel ebenfalls eine Vielzahl von äquivalenten Glasplattenhaltevorrichtungen auf ihrer oberen Fläche aufweist, die um das Trägerbauteil (31) herum verteilt sind, um eine jede Glasplatte während ihres Kippens zu halten und zu tragen, dadurch gekennzeichnet, daß sie ebenfalls eine Vorrichtung für das Drehen der Trommel (35) besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Haltevorrichtungen besitzt, die symmetrisch mit Bezugnahme auf das mittlere Trägerbauteil (31) angeordnet sind, wobei die Blasvorrichtungen im wesentlichen durch zwei Kammern oder Rampen gebildet werden, die durch das Kippsystem getragen werden, und die symmetrisch am Umfang der Haltevorrichtung angeordnet sind, so orientiert, daß auf die Oberflächen der Glasplatten geblasen wird, wenn sie zwischen dem mittleren Trägerbauteil (31) und einer der damit verbundenen Haltevorrichtungen in Eingriff sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Blasvorrichtungen aufweist, die mit dem Austrittsförderer (100) verbunden sind.
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