DD284846A5 - Fussbodenbefestigung fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

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DD284846A5
DD284846A5 DD89329523A DD32952389A DD284846A5 DD 284846 A5 DD284846 A5 DD 284846A5 DD 89329523 A DD89329523 A DD 89329523A DD 32952389 A DD32952389 A DD 32952389A DD 284846 A5 DD284846 A5 DD 284846A5
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DD
German Democratic Republic
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floor
floor support
shaped
vibration damping
floor mounting
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Application number
DD89329523A
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English (en)
Inventor
Heinz Iwainsky
Richard Klapper
Original Assignee
Veb Waggonbau Bautzen,Dd
Veb Kombinat Schienenfahrzeugbau,Dd
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Fuszbodenbefestigung, insbesondere fuer Hochgeschwindigkeits- und Komfort-Reisezugwagen. Fuer die Befestigung des Holzfuszbodens und der zugehoerigen Schweller auf dem Blechfuszboden werden U-foermige Bauteile vorgeschlagen, die mit dem Blechfuszboden verschweiszt sind und Bohrungen zur Aufnahme einer waagerecht angeordneten Schraube enthalten. Die Schweller sind allseitig mittels schwingungsdaempfender Beilagen vom Blechfuszboden isoliert. Neben der Reduzierung von Schwingungen wird der Ausgleich von Hoehentoleranzen des Fuszbodens ermoeglicht. Fig. 1{Schienenfahrzeug; Reisezugwagen; Fuszboden; Montage; Hoehenausgleich; Befestigung; Koerperschall; Schwingungen; Daempfung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Fußbodenbefestigung für Schienenfahrzeuge, insbesondere für Hochgeschwindigkeits- und Komfort-Reisezugwagen, wobei auf einem als Blechfußboden ausgebildeten Fußbodenträger Schweller vorgesehen sind, auf denen sich Fußbodenplatten befinden, und wobei zwischen den einzelnen Bauteilen schwingungsdämpfende Elemente angeordnet sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bisher wurden die Schweller mit dem Fußbodenträger unter Beilegen schwingungsdämpfender Mittel fest verschraubt. Da bei dieser Lösung infolge des festen Anziehens die erstrebte Schwingungsdämpfung weitgehendst verlorenging und das Durchbohren des Fußbodenträgers auch hinsichtlich des Korrosionsschutzes nachteilig sowie bei hochfesten Werkstoffen mit hohem Aufwand verbunden ist, sind bereits Lösungen bekannt geworden, die ein Durchbohren des Fußbodenträgers vermeiden.
In der DD-PS 151 722 wird vorgeschlagen, auf dem Fußbodenträger kastenförmige metallische Schweller anzuordnen, die ein S-förmiges Gummiprofil aufnehmen, in dem eine metallische Einlage zum Verschrauben mit den Fußbodenplatten angeordnet wird. Der Nachteil dieser Lösung besteht vor allem darin, daß das Einbringen der Gummiprofile mit großem Aufwand verbunden ist, weil das übliche Spritzen des Fußbodenträgers mit Vibrationsschutzmittel auch die Schweller umfaßt.
Ein anderer Vorschlag ist mit der DD-PS 251111 bekannt geworden. Darin ist enthalten, die Sicken des Fußbodenträgers mit Blechstreifen zu versehen, auf denen die Schweller für die Fußbodenplatten befestigt werden. Mit dieser Lösung wird zwar das Durchbohren des Fußbodenträgers vermieden, jedoch wird durch die relativ starre Verbindung zwischen Fußbodenträger, Schweller und Fußbodenplatte die erstrebte Schwingungsdämpfung nicht erreicht.
Den bekannten Lösungen haftet der Nachteil an, daß die bei der Herstellung unvermeidlichen Höhendifferenzen des Fußbodenträgers nicht oder nur mit hohem Aufwand ausgeglichen werden können.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Fußbodenbefestigung, deren Herstellungsaufwand bei Erfüllung erhöhter technischer Forderungen und Vermeidung der Nachteile bekannter Lösungen weiter verringert wird.
-2- 284 846 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fußbodenbefestigung zu schaffen, die bei Vermeidung von Bohrungen im Fußbodenträger eine verbesserte Schwingungsdämpfung sowie den Ausgleich von Höhentoleranzen ermöglicht.
Diese Aufgabenstellung wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß auf dem Fußbodenträger im Abstand erforderlicher Befestigungen für die Schweller annähernd senkrecht stehende, gegebenenfalls mehrteilig ausgeführte und mit Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungselementen versehene, unlösbar mit dem Fußbodenträger verbundene U-förmige Bauteile angeordnet sind.
Die U-förmigen Bauteile können nach der Erfindung auch aus annähernd senkrechten Platten bestehen, die in Verbindung mit dem Fußbodenträger einen oben offenen U-förmigen Querschnitt ergeben.
Eine mit Rücksicht auf die angestrebte Körperschalldämpfung besonders vorteilhafte Gestaltung der U-förmigen Bauteile wird erfindungsgemäß erzielt, wenn bei deren mehrteiliger Ausführung mit den metallischen Einzelteilen mindestens teilweise fest verbundene Schichten aus einem schwingungsdämpfenden Werkstoff oder einer Werkstoffkombination vorgesehen sind.
Die in den U-förmigen Bauteilen enthaltenen Bohrungen sind so angeordnet, daß sich die mittels eines horizontalen Verbindungselements, z. B. einer Schraube, gehaltenen Schweller im Abstand zum Fußbodenträger befinden.
Bei hoher Belastung der Fußbodenplatten kann eine Unterstützung der Schweller erfolgen, indem zwischen ihnen und dem Fußbodenträger zwei keilförmige Unterlagen vorgesehen sind, wobei mindestens eine aus einem schwingungsdämpfenden Werkstoff besteht oder damit beschichtet ist, wodurch auch ein gegenseitiges Verschieben ausgeschlossen wird.
Die Schwingungsübertragung kann weitgehend dadurch unterbunden werden, daß die Verbindungselemente gegenüber den Schwellern und diese gegenüber dem U-förmigen Bauteil mittels schwingungsdämpfender Elemente isoliert sind.
Die zwischen dem Schweller und dem U-förmigen Bauteil angeordneten Elemente können Beilagen verschiedener Dicke sein, so daß die Schweller in horizontaler Richtung in einem begrenzten Bereich justiert werden können.
Bei Anwendung der Erfindung ergibt sich somit eine hohe Schwingungsdämpfung und eine sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung mögliche Korrektur der Lage der Schweller zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an Hand von Beispielen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1: Erfindungsgemäßer Fußbodenaufbau im Querschnitt,
Fig. 2
und 3: Querschnitt des Fußbodenaufbaus bei mehrteiliger Ausführung und erhöhter Schwingungsdämpfung.
Der in Fig. 1 dargestellte Fußbodenaufbau zeigt den Fußbodenträger 1, der als Sickenfußboden ausgebildet ist. Auf dem Fußbodenträger 1 ist das U-förmige Bauteil 2 aufgeschweißt, dessen annähernd senkrechte Schenkel mit dem waagerechten Teil des Fußbodenträgers 1 jeweils einen Winkel von 93-95 Grad einschließen, um bei der Montage das nachträgliche Einfügen der Beilagen 3 zu erleichtern. Die Beilagen 3 sowie ein auf der durchgehenden, waagerecht angeordneten Schraube 4 befindlicher Gummischlauch 5 verhindern die direkte Körperschallübertragung auf den Schweller 6. Um ein zu festes Anziehen der Schraubenverbindung zu vermeiden, werden auf der Schraube 4 zwei Muttern 7 vorgesehen. Auf dem Schweller 6 ist eine Beilage 8 angeordnet, auf der die Fußbodenplatte 9 aufliegt. Unterhalb des Schwellers 6 können keilförmige Beilagen 12 und 13 vorgesehen werden, wobei es vorteilhaft ist, wenigstens die Beilage 13 in Richtung auf den Fußbodenträger 1 mit einer Beschichtung aus Gummi zu versehen.
Eine Form mehrteiliger Ausführung des U-förmigen Bauteils 2 ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei sind die inneren Wandungen des U-förmigen Bauteils 2 mit einer Entdröhnschicht 10 versehen und ein Gegenblech 11 angeordnet worden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig.3.Diese mehrteilige Ausbildung des U-förmigen Bauteils 2 reduziert die Schwingungs- und Körperschallübertragung weiter. Dabei ist der die Bohrungen zur Aufnahme der Schraube 4 aufnehmende Teil des U-förmigen Bauteils 2 mit dem Grundkörper über eine aufvulkanisierte Zwischenschicht 14 verbunden.
Während das U-förmige Bauteil 2 in den Beispielen gemäß Fig. 1 und 2 zweckmäßigerweise durch Schweißen mit dem Fußbodenträger 1 verbunden wird, sollte im Beispiel nach Fig.3 Kleben bevorzugt werden.
Durch Vermeidung zu festen Anziehens der Schraube 4 und Anwendung des Gummischlauches 5 sowie von Beilagen 3 und 8 wird die beabsichtigte Schwingungsdämpfung und durch die Möglichkeit, die Bohrungen zur Aufnahme der Schraube 4 im Schweller 6 bei der Montage herzustellen, der Ausgleich von Höhentoleranzen erreicht.

Claims (5)

1. Fußbodenbefestigung für Schienenfahrzeuge, wobei auf einem als Blechfußboden ausgebildeten Fußbodenträger Schweller vorgesehen sind, auf denen sich Fußbodenplatten befinden, und wobei zwischen den einzelnen Bauteilen schwingungsdämpfende Elemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fußbodenträger (1) im Abstand erforderlicher Befestigungen für die Schweller (6) annähernd senkrecht stehende, gegebenenfalls mehrteilig ausgeführte und mit Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungselementen (4) versehene, unlösbar mit dem Fußbodenträger (1) verbundene U-förmige Bauteile (2) angeordnet sind.
2. Fußbodenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Bauteile (2) bei deren mehrteiligen Ausführung mit den metallischen Einzelteilen mindestens teilweise fest verbundene Schichten aus schwingungsdämpfendem Werkstoff oder einer Werkstoffkombination aufweisen.
3. Fußbodenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den U-förmigen Bauteilen (2) enthaltenen Bohrungen so angeordnet sind, daß sich die jeweils mittels eines horizontalen Verbindungselements (4) gehaltenen Schweller (6) im Abstand zum Fußbodenträger (1) befinden.
4. Fußbodenbefestigung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schwellern (6) und dem Fußbodenträger (1) zwei keilförmige Unterlagen (12,13) vorgesehen sind, wobei mindestens eine aus einem schwingungsdämpfenden Werkstoff besteht oder damit beschichtet ist.
5. Fußbodenbefestigung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (4) gegenüber den Schwellern (6) und/oder diese gegenüber dem U-förmigen Bauteil (2) mittels körperschalldämmender Elemente (3,5) isoliert sind.
DD89329523A 1989-06-13 1989-06-13 Fussbodenbefestigung fuer schienenfahrzeuge DD284846A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20002265U1 (de) 2000-02-09 2000-04-06 DWA Deutsche Waggonbau GmbH, 12526 Berlin Fußbodenaufbau für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
EP2763880B1 (de) 2011-10-05 2018-10-03 Bombardier Transportation GmbH Schienenfahrzeug mit einer schall- und schwingungsisolierten raum-in-raum-kabine

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EP2763880B2 (de) 2011-10-05 2022-07-06 Bombardier Transportation GmbH Schienenfahrzeug mit einer schall- und schwingungsisolierten raum-in-raum-kabine

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