DD284936A5 - Schalungselement mit waermespeicher - Google Patents

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DD284936A5
DD284936A5 DD33344289A DD33344289A DD284936A5 DD 284936 A5 DD284936 A5 DD 284936A5 DD 33344289 A DD33344289 A DD 33344289A DD 33344289 A DD33344289 A DD 33344289A DD 284936 A5 DD284936 A5 DD 284936A5
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DD
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concrete
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DD33344289A
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Bodo Wolf
Roger Wolf
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Ingenieurschule Fuer Bauwesen,Dd
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Abstract

Die Erfindung ist im Bauwesen bei der Herstellung monolithischer Betonkonstruktionen anzuwenden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz unter Beibehaltung der Vorzuege bekannter Loesungen, die durch den Abbindeprozesz des Betons entstehende Hydratationswaerme so zu nutzen ist, dasz ohne Fremdenergiezufuehrung ein stoerungsfreies Aushaerten des Betons im Winterbau gesichert wird. Das Schalungselement besteht aus der Schalhaut 1, einem angeformten umlaufenden Rahmen 2, dem angeformten durchlaufenden Mittelsteg 3 und angeformten Noppen 4. Zwischen den angeformten Elementen und der Gegenplatte 5 wird eine kraftschluessige Verbindung hergestellt. In dem verbleibenden Hohlraum 6 werden Stoffe zur Waermespeicherung und zur Waermedaemmung eingelagert. Die waermereflektierende Wirkung der Gegenplatte 5 ermoeglicht, dasz die durch Hydratation entstandene Waerme voruebergehend in den Stoffen, die in den Hohlraeumen 6 eingelagert sind, gespeichert wird und in den Beton zur Sicherung des weiteren Abbindeprozesses zurueckgelangt. Fig. 1{Schalungselement; Waermespeicher; Hydratationswaerme; ohne Fremdenergie; stoerungsfreies Aushaerten im Winterbau; Beton; in Hohlraeumen eingelagerte Stoffe; waermereflektierende Gegenplatte}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist im Bauwesen bei der Herstellung monolithischer Betonkonstruktionen anzuwenden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Aus dem Stand der Technik sind Verfahren und Systeme zur Herstellung einer wärmegedämmten Schalung für massigen Monolithbeton bekannt, bei denen die Wärmedämmung der Temperaturdifferenz zwischen Außenluft und dem durch Hydratation erwärmten Massenbeton ohne oder mit Beheizung einer wärmegedämmten Schalung entgegenwirkt. Nach der DD-PS 154946 werden bewehrte Schaltafeln über einen elektrischen Heizwiderstand erwärmt.
Nach der DD-PS 227186 wird über Metallfolienstreifen die Schalhaut beheizt. Ähnliche Verfahren und Anwendungsmöglichkeiten beschreiben die SU-EB 920169 und andere Patentschriften.
Nachteile dieser Schalungselemente bestehen in der Notwendigkeit, zusätzliche Energie zuzuführen.
Wärmegedämmte Schalung ohne Beheizung bestehen nach der DD-PS 213715 aus einem Holzrahmen, in dem eine monolithisch eingebrachte bewehrte Betonplatte aus Leichtbeton die Wärmedämmung übernimmt.
Der Nachteil dieser Schalungselemente besteht darin, daß Wärmedämmung und -speicherung sehr gering sind und aufgrund der hohen Dichte große Eigenmassen auftreten, durch die ihre Handhabbarkeit beeinträchtigt wird.
Nach der DE-PS 3117861 gibt es Schaltafeln für die Aufnahme von aushärtbaren Baumaterialien, die dadurch gekennzeichnet sind, daß durch eine zwischen einer Kunststoffdeckschicht und dem Schaltafelgrundmaterial angeordnete elastomere Zwischenschicht aus Schaumstoff, Gummi oder Kautschuk, bei der nur Schaumstoff wärmedämmmend wirkt und keine Wärmespeicherung möglich ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, im Winterbau die Hydratationswärme des Betons für seinen Abbindeprozeß so zu nutzen, das keine zusätzliche Energiezufuhr erforderlich wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, durch ein geeignetes Schalungselement bei Beibehaltung der Vorzüge bekannter Lösungen die Hydratationswärme im Winterbau beim Abbinden des Betons so zu nutzen, daß ohne Fremdenergiezuführung Wärmedämmuung und -speicherung gewährleistet werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Hartschaum als Schalhaut so ausgebildet, daß eine tragende Funktion erreicht, das Schalungselement in sich stabilisiert und die kraftschlüssige Aufnahme einer Gegenplatte gewährleistet, im
entstehenden Hohlraum Blähton, Bims und/oder andere granulierte, geblähte oder geschäumte Stoffe als Wärmespeicher und zur Wärmedämmung, bzw. in Verbinduung mit Weichschaum zur Wärmedämmung, im Schalungselement verwendet werden und durch diese Konstruktion die Vorzüge bekannter Lösungen gesichert werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
In Figur 1 ist das Schalungselement dargestellt. Figur 2 zeigt den Schnitt durch das Schalungselement und in Figur 3 wird das Zusammenwirken der Materialien im Schalungselement deutlich.
Das Schalungselement besteht vorzugsweise aus einem aus Hartschaum gegossene oder gepreßte Grundelement, bei dem eine ebene Fläche als Schalhaut 1 zur Sicherung einer glatten Betonoberfläche verwendet wird. Ein angeformter umlaufender
Rahmen 2 und ein angeformter durchlaufender Mittelsteg 3 haben stabilisierende Wirkung. Angeformte Noppen 4 sind
Verbindungspunkte zur Aufnahme einer Gegenplatte 5. Die Gegenplatte 5 besteht aus wärmereflektierendem Material und/oder ist damit beschichtet.
Die tragende Wirkung der Konstruktion ist durch eine kraftschlüssige Verbindung, die zwischen der Gegenplatte 5, den
Noppen 4, dem Rahmen 2 und dem-Mittelsteg 3, z. B. durch Verkleben hergestellt. In dem verbleibenden Hohlraum 6, ist Blähton, Bims und/oder andere granulierte, geblähte oder geschäumte Stoffe als Wärmespeicher und zur Wärmedämmung eingelagert.

Claims (3)

1. Schalungselement mit Wärmespeicher, dadurch gekennzeichnet, daß Hartschaum als Schalhaut und für die tragende Konstruktion verwendet, so geformt, daß nach kraftschlüssiger Verbindung mit einer Gegenplatte Hohlräume entstehen, in die Blähton, Bims und/oder andere granulierte, geblähte oder geschäumte Stoffe eingelagert, zur Wärmespeicherung und Wärmedämmung genutzt werden.
2. Schalungselement mit Wärmespeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hartschaum als Schalhaut und für die tragende Konstruktion verwendet, so geformt, daß nach kraftschlüssiger Verbindung mit einer Gegenplatte Hohlräume entstehen, in die Blähton, Bims und/oder andere granulierte, geblähte oder geschäumte Stoffe eingebracht, zur Wärmespeicherung und Wärmedämmung verwendet werden bzw. in Verbindung mit Weichschaum die Wärmedämmung erhöht und die aussteifende Wirkung in der Konstruktion verbessert wird.
3. Schalungselement mit Wärmespeicher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hartschaum als Schalhaut und für die tragende Konstruktion verwendet, so geformt, daß nach kraftschlüssiger Verbindung mit einer Gegenplatte Hohlräume entstehen, in die Blähton, Bims und/oder andere granulierte, geblähte oder geschäumte Stoffe eingebracht, zur Wärmespeicherung und Wärmedämmung verwendet werden bzw. in Verbindung mit Weichschaum die Wärmedämmung erhöht und die aussteifende Wirkung in der Konstruktion verbessert wird, sowie durch die wärmereflektierende Wirkung der Gegenplatte, die aus der Hydratation des Betons entstandene Wärme in den Beton zurückgeführt und zur Verbesserung des weiteren Abbindeprozesses im Winterbau genutzt wird.
DD33344289A 1989-10-09 1989-10-09 Schalungselement mit waermespeicher DD284936A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT409987B (de) * 1996-03-01 2002-12-27 Bruer Manfred Aus kunststoffschaum, insbesondere polystyrolschaum, bestehende schale einer verlorenen schalung zur errichtung von betonwänden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT409987B (de) * 1996-03-01 2002-12-27 Bruer Manfred Aus kunststoffschaum, insbesondere polystyrolschaum, bestehende schale einer verlorenen schalung zur errichtung von betonwänden

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