DD285043A5 - Befeuchtungseinrichtung fuer pneumatisch gefoerderten trockenbeton - Google Patents

Befeuchtungseinrichtung fuer pneumatisch gefoerderten trockenbeton Download PDF

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DD285043A5
DD285043A5 DD32980589A DD32980589A DD285043A5 DD 285043 A5 DD285043 A5 DD 285043A5 DD 32980589 A DD32980589 A DD 32980589A DD 32980589 A DD32980589 A DD 32980589A DD 285043 A5 DD285043 A5 DD 285043A5
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DD32980589A
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Inventor
Jochen Hamann
Bernd Hirsemann
Bernhard Jaeger
Steffen Steinigk
Original Assignee
Ingenieurschule Fuer Kraft- U. Arbeitsmaschinenbau "Rudolf Diesel",Dd
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Befeuchtungseinrichtung fuer pneumatisch gefoerderten Trockenbeton, die fuer saemtliche nach diesem Foerderprinzip arbeitende Betonspritzmaschinen geeignet ist. Nach der Erfindung werden in Stroemungsrichtung vor dem Wasserduesengehaeuse gleichmaeszig am Strahlrohrumfang verteilte Bohrungen eingebracht durch die ein Teil des Luftvolumenstromes im Strahlrohr abstroemt.{Befeuchtungseinrichtung; Trockenbeton; Betonspritzmaschine; Wasserduesengehaeuse; Strahlrohr; Bohrungen}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Befeuchtungseinrichtung für pneumatisch geförderten Trockenbeton, die für sämtliche nach diesem Förderprinzip arbeitenden Betonspritzmaschinen geeignet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Bekannt sind Befeuchtungseinrichtungen, bei denen das Anmachwasser über eine übliche Ringdüse in den Förderstrom gelangt.
Da das Wasser bei voller Fördergeschwindigkeit der Luft in die Mischdüse eingespritzt wird, kann es infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit der Luft sofort nach dem Einspritzen zu einem Andrücken des Wassers an die Mischdüsenwandung kommen. Das hat zur Folge, daß bestimmte Betonpartikel nicht ausreichend genug befeuchtet werden. Durch die qualitativ schlechte Befeuchtung einzelner Partikel kommt es zu erhöhten Rückprallverlusten des Spritzgutes, welches einer Aufbereitung vor der Wiederverarbeitung bedarf.
In der DE-OS 3142 053 wird eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Anmachen von Beton, Mörtel u. a. beschrieben, bei der mittels Stauelemente die Verweilzeit des Gemisches vor der Austragöffnung verlängert wird.
Durch diese Stauelemente wird aber der Wartungsaufwand erhöht in dem Verstopfen begünstigt werden.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, die Befeuchtungseinrichtung so zu gestalten, daß die beschriebenen Nachtelle verringert bzw. vermieden werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine gute Durchfeuchtung des pneumatisch geförderten Trockenbetons zu gewährleisten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Trockengemisch im Dünnstrom aus dem Strahlschlauch in das Strahlrohr gelangt und dieses durchströmt. Im Strahlrohr herrscht gegenüber dem barometrischen Luftdruck ein Überdruck. Da sich der Gasdruck allseitig ausbreitet, strömt durch die in die Rohrwandung eingebrachten Löcher ein bestimmter Luftvolumenstrom ab.
Dadurch kommt es demzufolge im Strahlrohr zur Geschwindigkeitsreduzierung der Luft. Die Betonpartikel bewegen sich infolge Ihrer Massenträgheit in Richtung des Dünnstroms weiter und werden durch die abströmende Luft nur gering beeinflußt. Nachdem die Betonteilchen das Strahlruhr passiert haben, durchfliegen sie den Bereich der Wasserdüse. Hier wird durch zwei Wasserdüsen das Anmachwasser in den Dünnstrom eingespritzt. Es kommt zur Ausbildung eines Wassernebels, der sich mit annähernd gleicher Geschwindigkeit wie der Trockenbeton in Richtung Mischrohr bewegt. In diesem erfolgt eine intensive Befeuchtung aller Betonpartikel.
Das Anmachwasser gelangt über die Ringkammer zur Wasserdüse. Der Wasservolumenstrom kann entsprechend den Erfordernissen mittels nachgeschaltetem Absperrventil geregelt werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an nachfolgendem Beispiel näher erläutert werden. Die Abbildung zeigt eine schematische Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Befeuchtungseinrichtung. Die Befeuchtungseinrichtung besteht aus dem Strahlrohr 6, an dessen Enden das Gewindeanschlußstück 8 für den Strahlschlauch und das Gewindestück zur Befestigung am Wasserdüsengehäuse 2 angeschweißt sind. Weiterhin ist das Strahlrohr 6 erfindungsgemäß mit sechs gleichmäßig am Umfang verteilten Bohrungen 9 versehen, welche eine Art Lochring darstellen. Die Anzahl dieser beträgt 12 Lochringe.
Am Strahlrohr 6 sind außerdem zwei Befestigungsringe 7.1.; 7.2. zur Arretierung des Schutzrohres angebracht. Dieses wird an jedem Befestigungsring 7.1.; 7.2. mittels dreier Stellschrauben mit dem Strahlrohr 6 fest verspannt. Zur besseren Handhabung der Vorrichtung kann am Schutzrohr ein Haltegriff befestigt werden.
Das Wasserdüsengehäuse 2 ist so gestaltet, daß bei eingepreßtem Düsenring 3 In diesem eine Ringkammer 4 entsteht. Der Düsenring 3 ist mit zwei Wasserdüsen 5 versehen.
Außerdem ist in das Wasserdüsengehäuse 2 ein Anschluß für die Anbringung eines Absperrventils zur Wasserstrom regulierung eingearbeitet.
Nach dem Wasserdüsengehäuse 2 ist das Mischrohr 1 angeordnet.

Claims (2)

1. Befeuchtungssinrichtung für pneumatisch geförderten Trockenbeton, dadurch gekennzeichnet, daß in das Strahlrohr (6) in Strömungsrichtung von dem Wasserdüsengehäuse (2) gleichmäßig am Strahlrohrumfang verteilte Bohrungen (9) eingebracht sind, durch die ein Teil des Luftvolumenstroms im Strahlrohr abströmt.
2. Befeuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlrohr (6) mit 72 Bohrungen versehen ist.
DD32980589A 1989-06-21 1989-06-21 Befeuchtungseinrichtung fuer pneumatisch gefoerderten trockenbeton DD285043A5 (de)

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