DD285165A5 - Verfahren zum wartungsarmen betreiben von warmwasserheizungen - Google Patents

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DD285165A5
DD285165A5 DD32972689A DD32972689A DD285165A5 DD 285165 A5 DD285165 A5 DD 285165A5 DD 32972689 A DD32972689 A DD 32972689A DD 32972689 A DD32972689 A DD 32972689A DD 285165 A5 DD285165 A5 DD 285165A5
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DD
German Democratic Republic
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water
air
hot water
expansion vessel
auflastmedium
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Application number
DD32972689A
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English (en)
Inventor
Rene Legere
Matthias Grabner
Ramin Wolf
Original Assignee
Veb Vorrichtungsbau Hohenstein,Betrieb Des Veb Wmk "Fritz Heckert",Dd
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum wartungsarmen Betreiben von Warmwasserheizungen. Ziel der Erfindung ist eine Minimierung der Wartungsaufwendungen durch Wegfall des Entlueftens der Heizkoerper und Ausschaltung von Korrosionswirkungen bei Verwendung von Luft als kostenguenstiges Auflastmedium. Aufgabe ist es, die Loeslichkeit und die Freisetzung von Korrosionswirkungen der Luft auszuschlieszen. Erfindungsgemaesz wird eine begrenzte Menge eines wasserloeslichen, luftundurchlaessigen Trennmittels, eine mindestens 1 cm dicke Schicht ueber dem Wasserspiegel des im Ausdehnungsgefaesz vorhandenen Wassers bildend, zugefuehrt.{Warmwasserheizung; Auflastmedium Luft; Trennmittel; geschlossenes Ausdehnungsgefaesz}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf Verfahren zum wartungsarmen Betreiben von Warmwasserheizungen, wobei Luft oder Inertgas als Auflastmedium in ein geschlossenes Ausdehnungsgefäß oder in einen Druckhaltekessel der Heizungsanlage eingeleitet wird und zur Anwendung kommt.
Die Erfindung findet überall dort Anwendung, wo durch die Löslichkeit des Auflastmediums im Heizungsmedium Verluste entstehen und erhöhte Betreibungsaufwände entstehen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, durch geeignete Verfahren die negativen Wirkungen, die von dem Auflastmedium Luft ausgehen, insbesondere die Korrosion und die zeitweilige Entlüftung des gesamten Heizungssystems zu begrenzen.
So wird eine Naßkonservierung durch Zusetz von Chemikalien in das Wasser der Heizungsanlage durchgeführt, wobei die Chemikalien mit dem gelösten Sauerstoff der Luft reagieren oder der pH-Wert des Wassers auf eine die Korrosion hemmende Größenordnung angehoben wird. Es sind auch physikalisch-technische Verfahren bekannt, die eine Getrennt- oder Fernhaltung des Luftsauerstoffs vom Wasser der Heizungsanlage bewirken. Aus dem DD-Patent Nr. 59669 ist ein physikalisch-technisches Verfahren bekannt, bei dem als Druckmedium ein bei Raumtemperatur nicht kondensierbaros Inertmedium, wie Reinstickstoff oder ein anderes sauerstofffreies Inertgas zur Anwendung kommt, um eine Konservierung in Hohlkörpersystemen durchzuführen und Korrosion auszuschließen. Dieses Verfahren kommt auch im Gefäßsystem von Warmwasserheizungen zur Anwendung.
Nachteilig sind die relativ hohen Kosten des für die Verfahrensdurchführung benötigten gasförmigen Auflastmediums und der zusätzliche gerätetechnische Aufwand für die Aufbereitung des gasförmigen Auflastmediums, z. B. Reinigung des angewendeten Stickstoffs, sowie die Löslichkeit des Gases im Heizungswasser und die damit verbundene Entgasung an verschiedenen Stellen des Systems. Dies führt zu erhöhtem Wartungsaufwand und geringerer Zuverlässigkeit des Systems.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der F: findung soll erreicht werden, das Verfahren kostengünstig zu gestalten, indem besonders bei Verwendung von Luft als Auflastmedium die Wartungsaufwendungen beim Betreiben von Warmwasserheizungen durch wesentliche Verringerung des Entlüftens minimiert werden und durch Verringerung der Korrosion die Haltbarkeit der Anlage erhöht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Nachteile sind darauf zurückzuführen, daß die physikalisch-technischen Verfahren die negativen Wi: kungen der Luft als Auflastmedium ausschließen, indem eine Getrenntoder Fernhaltung vom Wasser der Heizungsanlage durch Nichtanwendung und Austausch durch ein nichtkondensierbares Inertgas realisiert wird. Andere bekannte Verfahren bei denen Luft als Auflastmedium zur Anwendung kommt, schließen deren negative Wirkungen nicht völlig aus.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, durch eine wirksame Getrennthaltung des Auflastmediums vom Wasser dor Heizungsanlage die Löslichkeit und dadurch bedingte Nachteile zu minimieren.
Erfindungsgemäß ist deshalb das Verfahren zum wartungsarmen Betreiben von Warmwasserheizungen besonders in der Anwendung von Luft als Auf lastmedium so gestaltet, daß auf die Wasseroberfläche des im Ausdehnungsgefäß vorhandenen Wassers eine mindestens 1 cm dicke Schicht eines wasserunlöslichen, gashemmenden, flüssigen Trennmittels zugeführt wird. Als Trennmittel kommt eine ölige Flüssigkeit., vorzugsweise Silikonöl zur Anwendung.
Ausfuhrungsbeispiel
Die Warmwasserheizung >z\ nach der Neuinstallation oder Wartung wieder mit Wasser aufgefüllt worden, so daß beispielsweise 30% des Volumens des Druckha.'tekessels der Heizungsanlage mit Wasser gefüllt ist. Über ein Zuführungsrohr wird eine dosierte Menge Silikonöl zugeleitet, so doß aif der Wasseroberfläche aufliegend im Druckhaltekessel eine 1 cm dicke Trennschicht gebildet wird, die das Auflastmedium von der Wasseroberfläche im Druckhaltekessel getrennt hält und eine direkte Löslichkeit dieses Gases im Wasser dusschließt.
Der Druckhaltekessel ist mit einem Ventil ausgestattet, so daß bei Absinken des Wasserspiegels und der Trennschicht auf ein zulässiges unteres Maß das Silikonöl ableitbar und eine ungewollte Zuführung des Öls in die Heizkörper und in andere Teile des Umlaufsystems der Heizungsanlage wirksam ausgeschlossen ist.
Damit ist ein wartungsarmes Betreiben der Heizungsanlage durchführbar.

Claims (2)

1. Verfahren zum wartungsarmen Betreiben von Warmwasserheizungen, wobei insbesondere Luft als Auflastmedium in ein geschlossenes Ausdehnungsgefäß oder in einen Druckhaltekessel der Heizungsanlage eingeleitet wird und zur Anwendung kommt, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Wasseroberfläche des im Ausdehnungsgefäß befindlichen Wassers eine mindestens 1 cm dicke Schicht eines wasserunlöslichen, gashemmenden, flüssigen Trennmittels zugeführt wird.
2. Verfahren zum wartungsarmen Betreiben von Warmwasserheizungen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Trennmittel Flüssigkeit mit einer geringeren Dichte als Wasser, vorzugsweise Silikonöl, zur Anwendung kommt.
DD32972689A 1989-06-19 1989-06-19 Verfahren zum wartungsarmen betreiben von warmwasserheizungen DD285165A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19625033A1 (de) * 1996-05-10 1997-11-13 Barth Gommern Behaelter Appara Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Trennschicht
FR2763606A1 (fr) * 1997-05-20 1998-11-27 Andre Gabet Procede anticorrosion destine aux eaux stagnantes

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19625033A1 (de) * 1996-05-10 1997-11-13 Barth Gommern Behaelter Appara Ausdehnungsgefäß mit schwimmender Trennschicht
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