DD286097A5 - Pflanzenschutzmittelloesung bzw. pflanzenschutzmittelemulsion - Google Patents

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Tamas Detre
Sandor Angyan
Laszlo Pap
Andras Szegoe
Zoltan Karadi
Klara Bertus
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Pflanzenschutzmittelloesung bzw. -emulsion, die als Wirkstoff einen oder mehrere nicht wasserloesliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, ferner in mit Wasser mischbaren und/oder mit Wasser beschraenkt mischbaren Loesungsmitteln geloeste oberflaechenaktive und/oder Schutzkolloide und/oder Dispergiermittel enthaelt. Die Loesung enthaelt 2,5 bis 40% eines oder mehrerer nicht wasserloeslicher Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, als mit Wasser mischbares Loesungsmittel 20 bis 71,5% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxyd und/oder Aceton, als mit Wasser beschraenkt mischbares Loesungsmittel 10 bis 71,5% Furfurol und/oder Furfurylalkohol und/oder Aceton, ferner 1 bis 15% der ueblichen Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflaechenaktive Stoffe, Makromolekuele. Wird die Pflanzenschutzmittelloesung zur Herstellung einer Spritzbruehe mit Wasser verduennt, faellt der Wirkstoff spontan und feinverteilt aus, und es entsteht eine Suspension mit geeigneter Teilchengroesze.{Pflanzenschutzmittelloesung; Pflanzenschutzmittelemulsion; nicht wasserloesliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe; Loesungsmittel; Dimethylformamid; Dimethylsulfoxyd; Aceton; Furfarol; Makromolekuele}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Pflanzenschutzmittellösung bzw. Pflanzenschutzmittelemulsion, die als Wirkstoff einen oder mehrere nicht wasserlösliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, ferner in mit Wasser mischbaren und/oder mit Wasser beschränkt mischbaren Lösungsmitteln gelöste oberflächenaktive Stoffe und/oder Schutzkolloide und/oder Dispergiermittel enthält.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß ein großer Teil der Pflanzenschutzmittelformulierungen in flüssiger Form vorliegt. In diesen flüssigen Formulierungen ist der Wirkstoff in Form fester Teilchen suspendiert oder in gelöster Form enthalten. Wenn der Wirkstoff in Wasser chemisch stabil !st, enthält dir kontinuierliche Phase der Suspensionskonzentrate (FW) als Füllstoff Wasser. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften derartiger Mittel werden mit entsprechenden Hilfsstoffen eingestellt. Als Hilfsmittel kommen im allgemeinen oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle, die Viskosität beeinflussende Stoffe und Frostschutzmittel in Frage. Die Stabilität einer derartigen Formulierung ist trotz der verwendeten Hilfsstoffe nur für eine gewisse Zeit gegeben. Am nachteiligsten ist, daß durch die Veränderung der physikalischen und chemischen Eigenschaften die Anwendungseigenschaften der Formulierungen schlechter werden. Derartige Veränderungen könr<in in einer Umkristallisation der festen Phase der Suspension, in einer Änderung der Teilchengröße, im Absetzen, der Ausbildung harter abgesetzter Schichten bzw. bestehen. Bei längerer Lagerung flockt die Suspension häufig aus, Aggregation tritt ein. Diese schädlichen Erscheinungen führen zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Wirkstoffes auf der besprühten Fläche und außerdem zur Verstopfung der Spritzdüse. Ein Teil dieser Nachtoile kann vermieden werden, wenn als kontinuierliche Phase eine crganische Flüssigkeit verwendet wird.
Bei den Formulierungen mit nicht-wäßrigem Medium treten jedoch, wenn die Flüssigkeitsphase nicht mit Wasser mischbar ist, zahlreiche Formulierungeschwierigkeiten auf. Es ist bekannt, daß der Wirkstoffgehalt derartiger Formulierungen stark beschränkt ist (max. 300g/l).
Schwierig ist es ferner, die Formulierung mit entsprechenden Theologischen Eigenschaften zu versehen, und bei der Anwendung besteht die Forderung, daß die organische kontinuierliche Phase in der wäßrigen Anwendungsform emulgiert vorliegen soll. Die fertige Spritzbruhe ist ein mehrfach heterogenes System, dem eine entsprechende Suspensions- und Emulsionsstabilität verliehen werden muß.
Auch bei der Herstellung und Anwendung der heut6 bereits als klassisch geltenden Konzentrate (EC) treten zahlreiche Schwierigkeiten auf. Es ist bekannt, daß zahlreiche Wirkstoffe., wenn man sie in einem nicht mit Wasser mischbaren Lösungsmittel löst und geeignete Emulgatoren zugibt, noch dem Verdünnen mit Wasser stabile Emulsionen ergeben. Bei Formulierungen dieses Typs ist der größte Nachteil das Lösungsmittel. Die am häufigsten verwendeten Lösungsmittel, die aromatischen und aliphatischen Kohlenwasserstoffe und deren Gemische, sind feuer- und explosionsgefährlich. Ein weiteres
Problem besteht darin, daß der größte Teil dieser Lösungsmittel über eine bestimmte Konzentration hinaus phytotoxisch wirkt. Die Hersteller von Losungsmitteln bemühen sich, Lösungsmittel und Lösungsmittelgemische zu entwickeln, die den an den Flammpunkt gestellten strengen Vorschriften und den Kriterien der Phytotoxlzitfit gerecht werden. Derartige Stoffe erhöhen
natürlich die Kosten des Produkts beträchtlich.
Zur Verringerung der Phytotoxizität sowie der Feuer- und Explosioncgefahr wurden die Emulsionskonzentrate entwickelt (CE),
für die bezeichnend Ist, daß ein Teil des mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels durch Wasser ersetzt ist. Eine weitere
Eigenart dieser PrSparate ist, daß die mit Wasser nicht mischbare Lösung der Wirkstoffe in der Formulierung in Wasser emulgiert Bei einer neueren Entwicklungstendenz wird angestrebt, die Größe der emulgieren Tropfen unter 0,1 μπι zu bringen, weil auf
diese Weise thermodynamisch stabile Mikroemuleionen hergestellt werden können. Wenn der Wirkstoff eine Flüssigkeit ist, kann er mittels entsprechender Hilfestoffe in eine Mikroemulsion Oberführt werden, wodurch die Nachteile der
Lösungsmittelverwendung entfallen. Der einfachste Teil ist der, daß der Wirkstoff in Wasser löslich und chemisch in Wasser stabil ist; in diesem Fall kann die wäßrige Lösung, mit entsprechenden Zusätzen versehen, als Pflanzenschi itzmittel dienen. Diese Formulierungen (L) sind jedoch-wegen
des organischen Charakters der meisten Wirkstoffe- selten.
In zahlreichen Fällen, zum Beispiel bei der Bodendesinfektion durch Sprühen, bedeuten diejenigen Kriterien, welche die Herausbildung möglichst kleiner Teilchen beziehungsweise Tröpfchen benötigen, Nachteile unter dem Aspekt der biologischen Wirksamkeit, der Wirkungsdauer und der Ausnutzung des Mittels. Bei Suspensionskonzentraten kann die entsprechende Stabilität durch Einhalten einer bestimmten Teilchengröße der festen Phase erreicht werden; eine durchschnittliche Teilchengröße von 2 bis 3 pm ist die Regel. Beim Aufsprühen auf den Boden werden diese kleinen Teilchen von starken Adsorptionskräften an den Boden gebunden, oder sie werden infolge ihrer geringen Größe ausgewaschen. Anwendui gstechnisch wire es ideal, die Teilchengröße der festen Phase innerhalb eines bestimmten Bereiches, zweckmäßig
zwischen 5 und 50 um zu halten, eine solche Formulierung ist jedoch instabil. Ähnliche Probleme bestehen bei der Verdünnung von Emulsionskonzentraten, wenn in der Spritibrühe die emulgieren Tröpfchen zu klein sind.
Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung Ist es, die aufgezeigten Mängel des Standes der Technik zu beseitigen. Darlegung de« Wesens der Erfindung
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es zahlreiche In Wasser nicht lösliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe gibt, die - in Gegenwart entsprechender Hilfsmittel in mit Wasser mischbaren bzw. beschränkt mischbaren Lösungsmitteln gelöst - nach Verdünnen dieser Lösung mit Wasser Su*Pensionen mit Teilchen geeigneter Größe ergeben.
Gegenstand der Erfindung ist demnach in erster Linie eine Pflanzenschutzmittellösung, die 2,5 bis 40% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicherPflanzenschutzmittelwirkstoffe, als wassermischbares Lösungsmittel 20 bis 71,5% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxid und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares '.ösungsmittel 10 bis 71,5% Furfurol und/oder Furfurylalkohol, ferner 1 bis 15% der üblichen Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle enthält {Präformulierung). Das Verhältnis der wassermischbaren und beschränkt wassermischbaren Lösungsmitte1 zueinander beträgt 3,5 bis 2,5:1,5 bis 0,5 vorzugsweise 3:1. Bei den %-Angaben handelt es sich stets um Ma.-%. Gegenstand der Erfindung sind ferner in zweiter Linie anwendungsfertige Pflanzenschutzmittelsuspensionen, die 0,2 bis 10% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicher PflanzenschuUmittelwirkstoffe einer Teilchengröße von 0,1 ois 50Mm, 0 iis 60% Kunstdünger, als mit Wasser mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxyd und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10 % Furfurol und/oder Furfuylalkohol, 0,05 bis 2,5% der üblichen Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle und die zur Ergänzung auf 100% erforderliche Menge Wasser enthalten.
Die erfindungsgemäßen Lösungen bzw. Suspensionen können in einfacher Weise zubereitet werden. Sie beseitigen die Mängel, die bei der Bereitung und Lagerung von Suspensionskonzentraten auftreten. Die erfindungsgemäßen Mittel werden hergestellt, indem die notwendigen Hilfsstoffe in dem jeweiligen Lösungsmittelgemisch gelöst werden urJ da-^ unter kontinuierlichem Rühren bei 0 bis 700C, zweckmäßig bei 50"C, der (die) Pflanzenschutzmittelwirkstofffei aufgü.o·'. werden. Die auf diese Weise bereitete Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt; die Lösung ist durchsichtig. Der Anwender in der Landwirtschaft kann aus dieser Lösung eine Spritzbrühe bereiten, indem er zu der zum Sprühen erforderlichen Wassermenge oder zu einer gegebenenfalls andere Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und/oder Kunstdünger enthaltenden wäßrigen Lösung oder Suspension so viel erfindungsgemäßes Mittel zugießt, daß die entstehende Suspension 0,1 bis 5% des in der PräFormulierung enthaltenen Wirkstoffes enthält. Beim Eingießen der Prä-Formulierung in Wasser entsteht, wenn Lösungsmittelgemisch und Hiffsstoffe geeignet gewählt wurden, eine Suspension mit der jeweils gewünschten Teilchengrößenverteilung.
Unter Hilfsstoffen werden oberflächenaktive Sto,'.' . Makromoleküle verstanden. Als oberflächenaktive Stoffe finden vorzugsweise anionische Tenside Verwendung. Von diesen kommen besonders die Alkylarylsulfonate (zum Beispiel Dodecylbenzolsulfonsäuresalze) oder Alkylarylphosphate oder Aralky!sulfonate und -phosphate oder deren äthoxylierten Derivate in Frage. In manchen Fällen ist die Anwendung (,ichtionischer Tenside bevorzugt, zum Beispiel Nonyl- oder Octylphenolpoly(glycoläther) oder Octylphenolpoly(ätheralkohol)e oder äthoxylierte Fettsäuren (Ölsäure, Kokussäure). Als hilfsstoffe kommen ferner Makromoleküle, wie Polyvinylpyrrolidon), Polyvinylalkohol), Poly(vinylacetat) usw. in Frage.
Überraschenderweise wurde gefundsen, daß zur Herstellung der erfindungsgemäßen Lösungen bzw. emulsionen jeder bei Raumtemperatur kristalline Pflanzenschutzmittelwirkstoff geeignet ist, dessen Wasserlöslichkeit geringer als 10OOppm ist und der sich In den nach oben angegebenen Lösungsmitteln beziehungsweise Lösungsmittelgemischen gut löst. Als Pflanzenschutzmittelwirkstoff können zum Beispiel die folgenden Wirkstoffe eingesetzt werden:
Carbamate:
Bufencarb (Gemisch aus3-(1-Methylbutyl)-phenylmethylcarbamat und 3-(1-Äthylpropyl)-phenylmethyl-
carbamat],
Carbaryl (1 -Naphthylmethylcarbamat), Carbofuran |2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-beruofuranylmethylcarbamat], Chloropropam [3-Chlorphenyl-isopropylcarbamat], ', Dioxacarb [2-(1,3-Dioxolan-2-yl)-phenylmethylca.'uomat], Promacarb jS-lsopropyl-S-methylphenyl-methylcarbarnat) Propoxur 12-lsopropoxyphenyl-methylcarbamat). Phosphorsäure- und Thiophosphorsäureester: Bromophos [0-(4-Brom-2,5-dichlorphenyl)-0,0-dimethylphosphorothioat], Chlorpyrifos [u-(3,5(e-Trichlor-2-pyridyl)-0,0-diäthylphosphorothioat],
Chlorpyrifos-methyl (0-(3,5,e-Trichlor-2-pyridyl)-0,0-dimethyl-phosphorothloat), Dalifos [S^-ChloM-phthalimidoäthyl-O.O-diäthylphosphorothioat],
Harnstoffderivate: Diflubenzuron [1-(4-Chlorphenyl)-3-(2,6-difluorbenzoyl)-harnstoff], Methabenzthlazuron [1-Benzothiazol-2-yl-1,3-dimethylharnstoff], Metobromuron |3-(4-Bromphenyl)-1-methoxy-1-methy !harnstoff], Siduron [1-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff], Thidiazuron |1-Phenyl-2-(1,2,3-thiadiazol-5-yl)-harnstoffl, Nitroderivate: Dinitramine (N'.N'-Diäthyl^.e-dinitro-i-trifluormethyl-m-phenylendiamin), Dinoterb (2-tert.-Butyl-4,6-dinitrophenol], Nitralin (4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro-N,N-dipropylanilin], Trifluralin [2,e-Dinitro-N,N-dipropyl-4-trifluormethylanilinl, Acetamidderivate: Alachlor tf-Chlor^'.e'-diäthyl-N-methoxymethylacetanilid) Cymoxanil |2-Cyano-N-|(äthylamino)-carbonyl)-2-methoximino)-ecetamid). Heterocyclische Verbindungen:
TriazohDiclobutrazol tfRS.SRS-i-l^-DichlorphenylMAdimethyl^-IIH-i.^-triazol-i-yll-pentan-S-OI]. (2·(1 H-1.2,4-triazoM -yl)-pentan-3-01 ],
Bicyclische Verbindungen: Endosulfan (1,4,5,e,7.7>Hexachlor-5-norbornen-2,3-dimethanol-cyclisches Sulfit). Oxazol: Hymexazol (5-Methyl-3-isoxazololj, Imidazol: Iprodione [S-O.B-DichlorphenyD-N-d-methyläthyD^^-dioxo-i-imidazolidin-carboxamidl, PiperazinrTriforine (1,1'-Pipθrazin-1,4-diyl·dί-[N·(2,2,2-trίchlorSthyl)·formamid)|.
Die Teilchengrößenverteilung der in situ hergestellten erfindungsgemäßen Suspensionen wurde durch im Ultraschallbad vorgenomrr. ;nes Naßsieben ermittelt. Aus der Prä-Formulierung gemäß Beispiel 1 wurden Suspensionen mit 0,2%, 0,3%, 0,4% beziehungsweise 1 % Carbofurangehalt hergestellt. Die Teilchengrößenverteilung ist in der folgenden Tabelle angegeben.
Konzentra tion^ Fraktion Fraktionsanteil in % kumulativ für 0,2 0,3 0,4 Wirkstoffgehalt 54 60 85 41 47 60 9S 1%
unter 5 Mm unter 10 μνη unter 20 pm unter 30 pm unter 45 pm 80 86 95 9 14 28 81 83
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt. Alle %-Angaben in Ma.-%.
Betspiel 1
In einem Gemisch aus 187,Sg Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g Alkylarylsulfonat (Atlox 481 B) gelöst. ' In der Lösung werden unter ständigem Rühren bei 500C 200g Carbofuran gelöst. Die Losung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Aus der erhaltenen Lösung wird für die Zwecke der Bodendesinfektion eine 0,2 bis 1 % Carbofuran enthaltende wäßrige Suspention hergestellt. Beim Verdünnen mit Wasser fällt der Wirkstoff in Form von nadeiförmigen Kristallen aus, die weniger aus 5pm dick und zwischen 5 und 50Mm lang sind.
Beispiel 2
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g EL 1734 (Atlas ICI) gelöst. In der Lösung werden bei 500C unter Rühron 200g Carbofuran gelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Aus der Lösung wird für die Zwecke der Bodendesinfektion eine 0,2 bis 1 % Carbofuran enthaltende wäßrige Suspension hergestellt. Beim Vermischen mit Wasser rillt der Wirkstoff in Form prismatischer Kristalle aus, die etwa 30pm dick und 30 bis 50pm lang sind.
Beispiel 3
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 25g Alkylarylsulfonat (Atlox 4861 B) und 25g EL 1734 (Atlas IC) aufgelöst. In der Lösung wird bei 50°C unter ständigem Rühren Carbofuran in einer Menge von 200g gelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Für die Zwecke der Bodendesinfektion wird aus der Lösung eine wäßrige Suspension mit einer Konzentration von 0,2 bis 1 % Carbofuran hergestellt. Beim Verdünnen mit Wasser fällt dor Wirkstoff in Form von Kristallen aus, die 5 bis 20 pm lang und weniger als 5 pm dick sind.
Beispiel 4
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g phosphatiertes Calciumsalz (HOE S2972) gelöst. In der Lösung werden bei 50°C 200g Carbofuran aufgelöst. In der Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Für den Zweck der Bodendesinfektion wird aus der Lösung eine wäßrige Suspension bereitet, die 0,2 bis 1 % Carbofuran enthält. Beim Verdünnen mit Wasser fällt der Wirkstoff in Form von Nadelkristallen aus, die 2 bis 30 pm groß sind. Die Kristalle wirken in der klaren Lösung wie Nebel.
Beispiel 5
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0-050) gelöst. In der Lösung werden bei SO0C 200g Carbofuran gelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Für die Zwecke der Bodendesinfektion wird aus der Lösung eine wäßrigo Suspension mit 0,2 bis 1 % Carbofuran hergestellt. Beim Verdünnen mit Wasser fällt der Wirkstoff in Form prismatischer Kristalle einer Teilchengröße von 2 bis 40pm aus.
Beispiel β
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5 g Dimethylformamid werden 50g Tensiof ix 26100 (Tensia) als oberflächenaktive Substanz gelöst. In der Lösung werden bei 500C 200g Carbofuran aufgelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Für die Zwecke der Bodendesinfektion wird ausder Lösung eine 0,2 bis 1 % Carbofuran enthaltende wäßrige Suspension hergestellt. Beim Vermischen mit Wasser fallen in f\orm einer milchartigen Abscheidung Kristalle von 1 bis 20pm Größe aus.
Beispiel 7
In einem Gemisch aus 187,5 g Furfurol und 562,5 g Dimethylformamid werden 50 g Calciu mdodecyIbenzolsulfonat gelöst. In der Lösung werden bei 50"C 250g Trifluralin aufgelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Die durch Verdünnen mit Wasser aus dieser Lösung bereitete wäßrige Suspension hat eine Konzentration von 0,2 bis 2%, die dispergierte Phase liegt in einer Teilchengröße von 1 bis30pmvor.
Beispiel 8
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0-050) gelöst. In der Lösung werden bei 5O0C 220g Dioxacarb aufgelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Die durch Verdünnen mit Wasser aus der Lösung hergestellte, 0,2 bis 1 % Wirkstoff enthaltende Suspension weist eine dispergierte Phase mit einer Teilchengröße von 2 bis 40pm auf.
Beispiel 9
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0-050) gelöst. In der Lösung werden bei 50°C 200 g Metabromuron aufgelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Die Lösung wird mit Wasser verdünnt. In der entstehenden, 0,2 bis 1 % Metabromuron enthaltenden Suspension liegt der Wirkstoff in Form von 2 bis 70 pm großen, prismenförmigen Kristallen vor.
Beispiel 10
In einem Gemisch aus 187,5g Furfurol und 562,5 g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0-050) gelöst. In der Lösung werden bei 50'C 200g Endosulfan aufgelöst. Dann wird die Lösung auf Raumtemperatur gekühlt. Durch Verdünnen mit Wasser wird aus der Lösung eine 0,2 bis 1 % Endosulfan enthaltende Suspension bereitet, in der der Wirkstoff in Form von Kristallen einer Größe von 1 bis 5pm vorliegt.
Beispiel 11
In einem Gemisch aus 187,5 g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0050) gelöst. In der Lösung werden bei 500C 220g Iprodione aufgelöst und die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Durch Verdünnen mit Wasser wird eine 0,2% Iprodione enthaltende Suspension hergestellt, die den Wirkstoff in Form von 2 bis 9 pm großen prismenförmigen Kristallen enthält.
BeUpM 12
In einem Gemisch au· 187,6g Furfurol und 562,5g Dimethylformamid werden 50g äthoxylierte Fettsäure (Genapol 0-050) gelöst. In der Lötung werden bei 50*C 200g Chlorpyrifos aufgelöst. Die Lösung wird auf Raumtemperatur gekühlt. Durch Verdünnen mit Wasser wird ein 1 % Wirkstoff enthaltende Suspension hergestellt, in der der Wirkstoff in Form von 3 bis 15 pm großen Kristallen vorliegt.
Beispiel 13 Untersuchung der V /irkung gegen Schädlinge Die untersuchten flüssigen Präparate wurden in der Form der GesamtflSchenbehandlung verwendet. Die Bodendesinfektionsmittel wurden in einer Menge von 300 Liter Spritzbrühe pro ha mit einer Sprühvorrichtung der Marke Nowor 1005 ausgebracht und dann - noch vor dem Aussäen des Maises - mit einer Scheibenegge 6 bis 8cm tief eingearbeitet. Auf Parzellen mit einer Größe von 500 m2 wird die Wirksamkeit gegen bodenbewohnende Insekten in 4 Wiederholungen gemäß
den Prüfungsvorschriften des ungarischen Landwirtschaftsministeriums vorgenommen.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt, in der die verwendeten Vergleichspräparate folgende Zusammensetzung haben: Chinofur40FW: wäßrige Suspension mit40%Carbofuran Chinofur6G: 5% Carbofuran enthaltendes Granulat.
(Teilchengröße unter 5pm).
Präparat Dosis Carbo Wirksamkeit % 88
kg/ha furan Drahtwürmer Engerlinge 100
kß/ha 100
Beispiel 1 4,0 0,8 74 88
Beispiel 1 β,ο 1.2 82
Chinufur40FW 4,0 1,β 87
Chinufur5G 15,0 0,75 81
Beispiel 14 Wirksamkeit gegen bodenbewohnende Schädlinge Das Präparat gemäß Beispiel 1 wurde gegen im Boden lebende Schädlinge (Agriotes) getestet. Das Mittel wurde auf die übliche Art vor der Aussaat ausgebracht. Die Testpflanze war Mais. Die Versuche wurden auf der Station für Pflanzenschutz und Agrochemie des Komitats Komarom vorgenommen. Die Anzahl der Wiederholungen betrug vier.
Parameter gemäß Beispiel 1 β,ο Chinufur Chinufur
1,2 40FW 5G
Dosis kg/ha 4,0 94,2 4,0 30,0
Carbofuran kg/ha 0,8 1,β 1,5
Wirkung gegen Drahtwürmer, % 93,4 3,β 98,0 91,7
Verseuchung mit Fritfliegen 0,06
(Oscinellafrit),% 5,3 3,3 3,8
Schaden am Bart des Mais, % 0,37 0,12 0,31
durchschnittl. Anzahl
der Pflanzen auf 40,0
20 χ 10m 134,2
a)Stück/10m 41,1 40,4 39,9
b)in%derKontr. 137,9 135,6 133,8
Sämtliche Präparate wurden auf die gesamte Fläche ausgebracht, die ersten drei Mittel wurden mit 300 l/ha Wasser auf den Boden aufgesprüht und dann 6 bis 8cm tief eingearbeitet. Die Wirksamkeit gegen Drahtwürmer wurde mittel.« der Schneider-Orelli-Formel berechnet.
worin E die Wirksamkeit, T die Anzahl der auf dem behandelten Gebiet abgetöteten Larven und c die Anzahl der auf dem Kontrollgebiet gefundenen toten Larven ist.
Beispiel 15
Bestimmung der Wirksamkeit einer Kombination aus flüssigem Bodendesinfektionspräparat und preplanting Herbizid. Das Vorgehen entsprach dem gemäß Beispiel 13, jedoch wurden die Bodenbehandlungsmittel in Kombination mit einem preplanting Herbizid verwendet, das als Wirkstoff Thiocarbamat enthielt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
Parameter gemäß Beispiel 1 6,0 + 7.0 · Chinufur Chinufur
+ AliroxeOEC 1.2 40FW 5G
96,0 + Alirox
4,12 80EC
Dosle kg/ha 4.0 + 7,0 0,12 4,0 + 7,0 30,0
Carbofuran kg/ha 0,8 1.6 1,5
Wirkung gegen Drahtwürmer, % 92,8 40,6 95,7 91,7
Verseuchung mit Fritfllegen, % 4,3 136,2 3,9 3,8
Schaden am Bart des Maises, % 0,12 0,06 0,31
Pflanzenauf20 χ 10m
a) Stück/1 Om 39,3 39,8 39,9
b) in % der Kontrolle 131,8 133,6 133,8
Beispiel 16 Wirkungsuntersuchung bei Anwendung in Kombination mit suspendiertem Kunstdünger. Das PrBparat gemlß Beispiel 1 wurde in Kombination mit einem suspendierten Kunstdünger (Zusammensetzung des Kunstdüngers: N:P:K - 16:16:165%) am 1.10.1985 mittels einer Sprühvorrichtung des Typs Huniper 2000 ausgebracht. Die Kunstdüngersuspension hatte einen pH-Wert von 7,4. Die Einarbeitung in den Boden erfolgte mit einem Kultivator 6 bis 10cm tief
in die Erde, vor der Aussaat. Die Auswertung wurde am 24. April 1986 vorgenommen. Die Testpflanze war Weizen in einer
Saatgutmenge von 210kg/ha. Bodentyp: Tschernosjom. Parzellengröße 0,5ha, Anzahl der Wiederholungen: 2. Die Wirksamkeit der Mittel wurde gegen Getreidefliegen (Delia sp„ Pi orbia sp.) geprüft, die im Frühling die Blattscheiden de.· Pflanzen schädigen. In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse zusammengestellt. Die Behandlungen 1 und 2 wurden mit je 250 Liter/ha Wasser
ausgebracht. Phytotoxizität wurde in keinem Falle beobachtet.
Behandlung Dosis Carbofuran Geschädigte Wirksamkeit
kg/ha kg/ha Pflanzen (Abbot)
(8x 1 m1)
1, Beispiel 1 5.0 1,0 8,4 80,42
2. Chinufur40FW 5,0 2.0 10,3 75,9
3. Beispiel 1 5,0 1,0 21.1 50,8
+ eusp. Kunstd. 620
4. Chinufur 40 FW 5,0 2.0 22,7 47,1
+ suep. Kunstd. 620
5. Suspendierter
Kunstdünger 620 - 42,9 -
Das Präparat gemäß Beispiel 1 erwies sich gegen die die oberirdischen Teile des Weizens schädigenden Delia- und Pi.orbia-Arten auch 6 Monate nach der Behandlung noch als wirksam. In Kombination mit suspendiertem Kunstdünger ausgebracht, sinkt die Aktivität des erfindungsgemäßen Präparates weniger ab als die bodendesinfizierende Wirkung des Chinufur 40FW unter den gleichen Bedingungen.
Beispiel 17
In einem Gemisch aus 133,4g Fufurol und 666,6g Dimethylformamid (das entspricht einem Verhältnis von 0,5:2,5) werden 50g Alkylarylsulfonat (Atlox4861 B) gelöst. In dieser Lösung werden unter ständigem Rühren bei 500C 200g Carbofuran gelöst. Dann wird die Lösung auf Raumtemperatur gekühlt. Als Bodendesinfektionsmittel wird aus der Lösung eine 0,2 bis 1 % Carbofuran enthaltende wäßrige Suspension hergestellt. Beim Verdünnen mit Wasser fällt der Wirkstoff in Form von nadeiförmigen Kristallen aus, die 5 bis 30pm lang und weniger als 8pm dick sind.
Beispiel 18
In einem Gemisch aus 240g Furfurol und 560g Dimethylformamid werden 50g Alkylarylsulfonat (Atlox 4861 B) gelöst. In der Lösung werden bei 50*C unter standigem Rühren 150g Carbofuran gelöst. Die Lösung wird auf 20'C gekühlt. Durch Verdünnen mit Wasser wird eine 0,2 bis 1 % Wirkstoff enthaltende Suspension hergestellt, in der der Wirkstoff In Form von 5 bis 20 pm langen, weniger als 7pm dicken nadeiförmigen Kristallen vorliegt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche:
    1. Pflanzenschutzmittellösung bzw. Pflanzenschutzmittelsuspension, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittellösung 2,5 bis 40% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicher Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, als mit Wasser mischbares Lösungsmittel 20 bis 71,5% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxyd und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares Lösungsmittel 10 bis 71,5% Furfurol und/oder Furfurylalkohol, ferner 1 bis 15% üblicher Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle enthält, während sie als Pflanzenschutzmittelsuspension 0,2 bis 10% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicher Pflanzenschutzmittelwirkstoffe mit einerToilchengröße von 0,1 bis 50 pm, 0 bis 60% Kunstdünger, als mit Wasser mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxyd und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10% Furfurol und/oder Furylalkohol, 0,05 bis 2,5% der üblichen Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle und die zur Ergänzung auf 100% erforderliche Menge Wasser enthält.
  2. 2. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff ei.i Carbamat enthält.
  3. 3. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe enthält:
    3-(1-Methyl-butyl)-phenyl-methylcarbamatund
    3-(1-äthyl-propyl)-phenyl-methylcarbamai: >m Gemisch;
    1-Naphthylmijthylcarbamat;
    2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranyl-methylcarbamat; 3-Chlorphenyl-isopropylcarbamat;
    2-(1,3-Dioxolan-2-yl)-phenyl-methylcarbamat;
    S-lsopropyl-S-methylphenyl-methylcarbamat;
    2-lsopropoxypher\yl-rnethylcarbamat.
  4. 4. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff einen Phosphorsäureester enthält.
  5. 5. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es als Phosphorsäureester einen oder mehrere der folgende Wirkstoffe enthält: 0-(4-Brom-2,5-dichlorphenyl)-0,0-dimethyl-phosphorothioat; 0-(3,5,6-Trichlor-2-pyridyl)-0,0-diäthyl-phosphorothioat;
    0-(3,5,6-Trichlor-2-pyridyl)-0,0-dimethyl-phosphorothioat1
    S^-ChloM-phthalimidoäthyl-O.O-diäthyl-phosphorodithioat.
  6. 6. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff ein Carbamidderivat enthält.
  7. 7. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie Carbamidderivat einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe enthält: 1-(4-Chlorphenyl)-3-(2,6-difluorbenzoyl)-harnstoff;
    1 -Benzothiazol-2-yl-1,3-dimethyl-harnstoff;
    3-(4-Bromph'jnyl)-1-methoxy-1-methyl-harnstoff;
    1-(2-Methyl-cyclohexyl)-3-phenyl-harnstoff;
    1-Phenyl-3-(1,2,3-thiadiazol-5-yl)-harnstoff.
  8. 8. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff Nitroderivate enthält.
  9. 9. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Nitroderivat einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe enthält. N',N'-Diäthyl-2,6-dinitro-4-trifluormethyl-m-phenylen-diamin; 2-tert.-Butyl-4,6-dinitrophenol;
    4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro-N,N-dipropylanilin;
    2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-trifluormethyl-anilin.
  10. 10. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff Acetamidderivate enthält.
  11. 11. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Acetamidderivat einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe enthält: 2-Chlor-2',6'-diäthyl-N-methoxymethyl-acetanilid;
    2-Cyano-N-/(äthylamino)carbonyl/-2-(methox-imino)-acetamid.
  12. 12. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Pflanzenschutzmittelwirkstoff heterocyclische Verbindungen enthält.
  13. 13. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie als heterocyclische Verbindung einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe enthält: (2RS,3RS)-1-(2,4-Dichlorphenyl)-4,4-dimethyl-2-(1H-1>2,4-triazol-1-yl)-pentan-3-ol; 1,4,5,6,7,7-Hexachlor-5-norbornen-2,3-dimethanol-cyclisches Sulfit; 5-Methyl-3-isoxazolol;
    S-O.S-DichlorphenyD-N-d-methyläthyD^^-dioxo-i-imidazolidin-carboxamid; !,T-Piperazin-IAdiyl-diiN^^-trichloräthyD-formamid.
  14. 14. Pflanzenschutzmittellösung bzw. -suspension nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des mit Wasser mischbaren Lösungsmittels zu dem mit Wasser beschränkt mischbaren Lösungsmittel 3,5 bis 2,5:1,5 bis 0,5, vorzugsweise 3:1 beträgt.
  15. 15. Verfahren zur Herstellung einer Pflanzenschutzmittelsuspension, die 0,2 bis 10% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicher Pflanzenschutzmittelwirkstoffe mit einer Teilchengröße von 0,1 bis 50 pm, 0 bis 60% Kunstdünger, als mit Wasser mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10% Dimethylformamid und/oder Dimethylsulfoxyd und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares Lösungsmittel 0,2 bis 10% Furfurol und/oder Furylalkohol, 0,05 bis 2,5% der üblichen Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle und die zur Ergänzung auf 100% erforderliche Menge Wasser enthält, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pflanzenschutzmittellösung, die 2,5 bis 40% eines oder mehrerer nicht wasserlöslicher Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, als mit Wasser mischbares Lösungsmittel 20 bis 71,5% Dimethylformamid und/oder Aceton, als mit Wasser beschränkt mischbares Lösungsmittel 10 bis 71,5% Furfurol und/oder Furfurylalkohol, ferner 1 bis 15% üblicher Hilfsstoffe, wie anionische und/oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe, Makromoleküle enthält, am Ort der Verwendung in so viel Wasser oder in so viel gegebenenfalls weitere Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und/oder Kunstdünger enthaltende wäßrige Lösung oder Suspension eingegossen wird, daß eine, auf den Wirkstoff der Pflanzenschutzmittellösung bezogen 0,1 bis 5% Wirkstoff enthaltende Suspension entsteht.
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