DD286145A5 - Schlauchbandförderer - Google Patents

Schlauchbandförderer

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DD286145A5
DD286145A5 DD286145A5 DD 286145 A5 DD286145 A5 DD 286145A5 DD 286145 A5 DD286145 A5 DD 286145A5
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belt
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einmuldungszone
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Abstract

Die Erfindung betrifft bei einem Schlauchbandfoerderer eine Abdeckung der noch offenen Muldung in der Einmuldungszone. Sie hat das Ziel, ohne kostenaufwendige Sekundaermasznahmen die Foerderleistung zu erhoehen und die Umweltbedingungen zu verbessern. Die Aufgabe besteht darin, eine konstruktiv und fertigungstechnisch einfache Abdeckung so auszubilden, dasz der abgedeckte Bereich voellig abgedichtet ist. Erfindungsgemaesz besteht die Abdeckung aus einem an die Gutaufgabeeinrichtung anschlieszenden tunnelfoermigen Trogblech als Gutleiteinheit, einem mit dem Trogblech verbundenen Leitblech zur Fuehrung des Gurtbandes bis zur vollstaendigen UEberlappung der Gurtbandkanten und zwei Fuellstuecken, die als Formstuecke ausgebildet zwischen dem Gurtband und den Schenkeln des Trogbleches angeordnet, die von dem Trogblech und dem Leitblech nicht erfaszbaren offenen Stellen abdichten.{Schlauchbandfoerderer; Einmuldungszone; Abdeckung; tunnelfoermiges Trogblech; Leitblech; Fuellstuecke; vollstaendige Abdichtung}

Description

Staubentwicklung im Bereich des Trogbleches zu vermeiden, sind seitlich an den Schenkeln des Trogbleches unmittelbar über der Transportfleche des Gurtbandes elastische und verstellbare Abdichtleisten angebracht. An diese Gutleiteinheit schließt sich eine mit dem Trogblech verbundene Leitschale an, die bis in den Anfangsbereich der vollständig ausgebildeten Schlauchform reicht. Das Gurtband gleitet beim Einmulden bis zum völligen Überlappen mit einer Längskante unterhalb und mit der anderen Längekante oberhalb der Leitschale. Trotz optimaler Anpassung des Trogbleches und der Leitschale an die jeweilige Form des.. Gurtbandes ließe sich im Bereich des Anschlusses der Leitschale ah das Trogblech eine vollständige Abdichtung nicht erreichen und somit Riesalgutanfall nicht völlig ausschließen. Zur Vermeidung von Rieselgutanfall, insbesondere beim Halt des Förderers sind in dem genannten Bereich jeweils zwischen dem Gurtband und den Schenkeln des Trogbleches als Formstücke ausgebildete Füllstücke angeordnet, die die von dem Trogblech und der Leiischale nicht erfaßbaren offenen Stellen abdecken. Durch die Kombination Trogblech, Leitschale und Füllstücke ist eine vollständige Abdichtung der Einmuldungszone erreicht.
Ausführungsbelsplel Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen Fig. 1: eine Ansicht eines Schlauchbandförderers mit Profiltrommel zur Gutaufgabe, Fig.2: vergrößerte' Längsschnitt der Einmuldungszone des Schlauchbandförderers nach Fig. 1, Fig. 3: Draufsicht der Einmuldungszone des Schlauchbandförderers in Richtung D nach Fig. 2, Fig. 4: Teilquerschnitt gemäß Schnittlinie A-A nach Fig.3, Fig. 5: Teilquerschnitt gemäß Schnittlinie B-B nach Fig. 3, Fig. 6: Teilquerschnitt gemäß Schnittlinie C-C nach Fig. 3.
Bei dem Schlauchbandförderer gemäß Fig. 1 ist das Gurtband 1 im unteren Aufgabebereich über Umlenktrommeln 2 und eine Profiltrommel 3 sowie im oberen Abgabebereich über die Antriebstrommel 4 geführt. Die Schlauchform wird in der Einmuldungszone, die in Fig. 2 dargestellt ist, in bekannter Weise über in Tragrahmen 5 gelagerten Rollen β erzeugt, während zur Beibehaltung der Schlauchform des sich überlappenden Gurtbandes 1 die in den Tragrahmen 7 lagernden Tragrollen 8 vorgesehen sind. Zur Aufgabe des Fördergutes 9 befindet sich im Einlauf des Gurtbandes 1 in die Profiltrommel 3 eine Aufgabeschurre 10. Die Abgabe des Fördergutes 9 erfolgt über die Abgabeschurre 11. Zur Abdichtung des in der Einmuldungszone noch offenen Gurtbandes 1 ist erfindungsgemäß eine Kombination verschiedener Baueinheiten vorgesehen. In Förderrichtung gesehen schließt sit h an die Profiltrommel 3 zunächst eine Gutleiteinheit an, die als tunnelförmiges Trogblech 12 ausgebildet ist, das mittels eines Haltebleches 13 am ersten Tragrahmen 5 derart befestigt ist, daß das Trogblech 12 mit seinem einen Ende an die das Fördergut 9 führende Ausnehmung der Profiltrommel 3 anschließt, wobei das tunnelförmige Trogblech 12 in seinem lichten Maß mindestens so breit ist, wie die Breite der Ausnehmung der Profiltrommel 3. An den beiden Schenkeln des Trogbleches 12 sind Abdichtleisten 14 und Decklaschen 15 befestigt, wobei die aus verschleißfestem und elastischem oder ähnlichem Wasserstoff hergestellten Abdichtleisten 14 zur besseren Anpassung an das Gurtband 1 und damit zur besseien Abdichtung verstellbar ausgeführt sind. Mit demsolben Ziel sind die unteren Konturen des Trogbleches 12 und der Abdichtleisten 14 d6r Form des Gurtbandförderers 1 angepaßt, wobei eine stabile Auflage des Gurtbandes 1 im Bereich der Aufgabe des Fördergutes 9 und in der Einmuldungszone eine notwendige Voraussetzung für eine gute Abdichtung ist. Das Trogblech 12 reicht in Förderrichtung bis in etwa in den Bereich, wo die Einmuldung das Gurtbandes 1 so weit vollzogen ist, daß die verbliebene Öffnungsbreite etwa der Breite des Trogbleches 12 entspricht. Hier schließt sich die Bandleiteinheit an, die als Leitschalß 16 ausgebildet mit der Deckfläche des Trogbleches 12 verbunden und an dem diesem in Förderrichtung folgenden Tragrahmen 6 mittels eines Haltebleches 13 befestigt ist. Die Form der Leitschale 16 ist der jeweiligen konstruktiven Gestaltung des Kreuzungsbereiches der Außenkanten des Gurtbandes 1 angepaßt, sie erstreckt sich in Fortsetzung des Trogbleches 12 von der teils noch offenen Mulde des Gurtbandes 1 bis zur vorgesehenen vollständigen Überdeckung durch das zum Schlauch gerollte Gurtband 1. Dabei wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich, die eine Außenkante des Gurtbandes 1 auf der Außenseite der Leitschale 16 und die andere Außenkante des Gurtbandes 1 auf derlnnonseiteder Leitschale 16 gleitend bewegt. Dadurch wird bei der Gurtförderung sowie bei Rückstau im Stillstand des gefüllten Schlauches der Rieselgutanfall, insbesondere steil oder senkrecht ansteigenden Schlauchbandförderern, verhindert. In der Zone des Übergangs von dem Trogblech 12 zur Leitschale 16 Ist eine vollständige Abdeckung vor allem im seitlichen Bereich durch diese beiden Baueinheiten nicht gewährleistet. Um hier Rieselgutanfall zu vermeiden, sind erfindungsgemäß in dieser Übergangszone seitliche Füllstücke 17 a und 17 b vorgesehen, die als spiegelbildliche Formstücke so ausgebildet und jeweils an den Außenseiten der Schenkel des Trogbleches 12 mittels U-förmiger Halterungen 18 so angeordnet sind, daß sie die Rä-jme zwischen den Endteilen der Schenkel des Trogbleches 12 und dem Gurtband 1 ausfüllen und somit diese für zurückrieselndes Fördergut 9 sperren. Damit wird Rieselgut in jodem Fall wieder vom Förderfluß innerhalb des Trogbleches 12 erfaßt.
Die Vorteile der Erfindung orgeben sich daraus, daß durch die Kombination konstruktiv und fertigungstechnisch einfacher Mittel,. nämlich mittels des tunnelföimigen Trogbleches, der Leitschaie und der Füllstücke eine lückenlose Abdichtung des Gurtba.ides in der Einmuldungszone von der Aufgabe des Fördergutes bis zur vollständig ausgebildeten Schlauchform gewährleistet ist. Dadurch werden Rieselgutanfall sowie Staubentwicklung und damit auch kostenaufwendige Entstaubungsanlagen und Sekundärmaßnahmen zur Beseitigung von Rieselgut vermieden.
Ein weiterer Vorteil leitet sich daraus ab, daß das Gurtband im letzten Abschnitt der Einmuldungszone bis zur vollständigen Überlappung mit seinen Längskanten einerseits oberhalb und andererseits unterhalb der Leitschale geführt ist, weil dadurch ein Aneinanderstoßen der Längskanten und auch ein Umklappen dos Gurtbandes in Längsrichtung und damit erhöhte Bandbeanspruchungen und infolgedessen eine Verminderung der Lebensdauer des Gurtbandes vermieden wird.

Claims (1)

  1. SchläuchbandförderermiteinerZuführeinrichtung zur Aufgabe von vorzugsweise kleini tückigem und ähnlichem Fördergut auf ein umlaufendes Gurtband, das durch Verformungseinrichtungen nach der Aufgabe des Fördergutes bis zu einer das Fördergut umschließenden Schlauchform eingemuldet wird und für das im Bereich der offenen Muldung bis zur Überlappung der Kanten des Gurtbandes eine Abdeckung vorgesehen ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung in Förderrichtung gesehen aus einem an der Zuführungseinrichtung beginnenden tunnelförmigen Trogblech (12) mit seitlich und unmittelbar über der Transportfläche des Gurtbandes (1) angeordneten elastischen und verstellbaren Abdichtleisten (14), aus einer mit dem Trogblech (12) verbundenen und bis in den Anfangsbereich der vollständig ausgebildeten Schlauchform reichenden, die Kanten des Gurtbandes (1) einerseits oberhalb und andererseits unterhalb führenden Leitschale (16) sowie aus jeweils zwischen dem Gurtband (1) und den Schenkeln dec Trogbleches (12) in Höhe des Anschlusses der Leitschale (16) angeordneten, als Formstücke ausgebildeten Füllstücken (17a; 17b) besteht.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft bei einem Schlauchbandförderer eine Abdeckung in den Bereichen der Gutaufgabe und der Einmuldung des Gurtes, wobei das Schüttgut auf das Gurtband über eine Zuführungseinrichtung, beispielsweise eine Aufgabeschurre oder eine Profiltrommei, aufgegeben wird.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bei Schlauchbandförderern, bei denen der flache Gurt des Förderers in seiner Längsrichtung nach der Gutaufgabestelle zu einem ovalen, kreisähnlichen oder sonstigen Querschnitt so eingemuldet wird, daß der Gurt mit seinen sich am Ende der Einmuldungszone lückenlos überdeckenden Kanten um den Forderstrom einen Schlauch bildet, sind insbesondere unter einem verhältnismäßig steilen Neigungswinkel bei verschiedenen Schüttgutarten Fördergutverluste nahezu unvermeidbar. So lagern sich auf Grund der offenen Einmuldungsstrecke im Bereich der Gutaufgabestelle im Laufe der Zeit zum Teil erhebliche Schüttgutmengen ab, die gleichbedeutend mit einer verminderten Förderleistung sind und außerdem durch kostenaufwendige Sekundärmaßnahmen dem Förderstrom wieder zugeführt werden müssen. Darüber hinaus ist bei der Gutaufgabe mit herkömmlichen, in Förderrichvung offenen Schurren die Staubentwicklung groß und damit der Aufwand für Entstaubungsanlagen hoch.
    Mit dem Ziel, diese Nachteile zu vermeiden, ist es bekannt, das Gut zur Erhöhung der Anfangsbeschleunigung über Profiltrommeln aufzugeben und zur Abdichtung der offenen Einmuldungszone Abdeckbleche vorzusehen, welche durch ihre Gestaltung als Formblech die bis zum Erreichen der Schlauchform offene Muldung des von der Profiltrommel ablaufenden Gurtes verschließen soll (DDPS 140664, SU-Po 1229136).
    Nachteilig ist, daß sich mit den Abdeckblechen sowohl die Staubentwicklung als auch Riesslgutanfall nicht vermeiden lassen, weil eine absolute Abdichtung damit nicht erreichbar ist, denn im Bereich des Abdeckbleches und der Profiltrommel unterliegt der Gurt ständigen Form- und Lageveränderungen, die ihre Ursachen in der Elastizität des Gurtes, der unterschiedlichen Gurtspannung infolge unterschiedlicher Belastung, dem seitlichen Wandern des Gurtes auf der Profiltrommel sowie der Verdrehung des zum Schlauch geformten Gurtes um die Schlauchmittenachse haben.
    Ziel der Erfindung
    Die Erfindung hat das Ziel, bei einem Schlauchbandförderer mit geringem Material- und Fertigungsaufwand für die Einmuldungszone eine Abdeckung zu schaffen, die unter Vermeidung von kostenaufwendigen Sekundärmaßnahmen bzw. Zusatzeinrichtungen zur Aufrechterhaltung des Förderflusses bzw. zur Entstaubung eine Erhöhung der Förderleistung ermöglicht sowie verbesserte Umweltbedingungen gewährleistet.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Erfindung hat die Aufgabe, für einen ochlauchbandförderor eine konstruktiv und fertigungstechnisch einfache Abdeckung für die Einmuldungszone des Gurtbandes zu schaffen und diese so auszubilden, daß der abgedeckte Bereich nach außen völlig abgedichtet ist.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abdeckung im Einmuldungsbereich des Gurtbandes zwischen der Zuführeinrichtung und der vorbestimmten Überlappung der Kanten des Gurtbandes aus einer Kombination verschiedener Baueinheiten und Bauteile besteht. Dabei ist in Förderrichtung gesohen an der Zuführeinrichtung beginnend zunächst eine als tunnelförmiges Trogblech ausgebildete Gutleiteinheit vorgesehen. In dem Trogblech wird das beispielsweise mittels einer Ausf£*beschurre oder einer Proflltrommel dem Gurtband zugeführte Fördergut kanalisiert. Um das Austreten von Rieselgut und

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10317569B4 (de) 2002-05-15 2017-06-01 Phoenix Conveyor Belt Systems Gmbh Fördergurtanlage

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