DD286168A5 - Vorrichtung zur reinigung von kontaktsaeure der acetaldehydherstellung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung beinhaltet eine Vorrichtung zur Reinigung von Kontaktsaeure der Acetaldehydherstellung. Sie betrifft eine Vorrichtung zur nahezu vollstaendigen Entfernung der organischen Bestandteile aus der verbrauchten Kontaktsaeure und der gezielten Beeinflussung der Abscheidung des Kontaktsaeureschlammes. Merkmale der Erfindung bestehen darin, dasz in einem Reaktorgefaesz Einrichtungen zum Abdampfen der organischen Bestandteile sowie ein Beruhigungs- und Absetzraum fuer die vorgereinigte Kontaktsaeure vorgesehen ist, in diesem Kuehleinrichtungen angeordnet sind, die nur bis zum unteren Bereich des Abzugsstutzens fuer die gereinigte Kontaktsaeure reichen. Dadurch wird erreicht, dasz organische Bestandteile kontinuierlich ausgetrieben werden, Verkrustungen in den nachgeschalteten Apparaten reduziert und damit Umweltbelastungen erheblich gesenkt werden. Figur{Kontaktsaeure; Acetaldehyd; Kontaktsaeureregenerierung; Reinigung (Techn); Duennschichtverdampfung; Vakuum}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung der verbrauchten Kontaktsäure bei der Herstellung von Acetaldehyd aus Acetylen und Wasser.
Der Herstellung von Acetaldehyd aus Acetylen und Wasser erfolgt im Generator mittels Quecksilberkatalysator. Dazu wird in den Generator regenerierte Kontaktsäure mit einem großen Anteil von Eisen-(lll)-sulfat eingebracht, um die Oxidation des Quecksilbers zu Quecksilber-(ll)-sulfat zu erreichen. Verbrauchte Kontaktsäure, die das gebildete Eisen-(ll)-su!fat enthält, wird gleichzeitig ständig abgezogen.
Diese verbrauchte Kontaktsäure wird bekannterweise in Behältern gesammelt, in welchen sich bereits Kontaktsäureschlamm abgesetzt. Um eine weitere Polymerisation der organischen Bestandteile zu vermeiden, wird der enthaltende Acetaldehyd, der Crotonaldehyd sowie die Essigsäure mittels Niederdruckdampf in einer Auskochkolonne aus der Kontaktsäure ausgedampft.
Trotzdem erfolgen in den nachgeschalteten Behältern noch erhebliche Ablagerungen und Vertrustungen.
Um das Verfahren der industriellen Acetaldehydherstellung umweltfreundlicher zu gestalten, wird zum Beispiel in der DD-PS 239590 eine Maßnahme zur Quecksilberrückgewinnung beschrieben.
In der DD-PS 256829 wird ein Brüdenabscheider für einen Rotationsdünnschichtverdampfer beschrieben, in welchem hochviskose Produkte, wie Polymerlösungen, behandelt werden. Bei einem im oberen Bareich des Rotorgrundkörpers befindlichen zylindrischen Hohlkörpers ist dieser mit zur Rotorachse geneigten, nach unten fördernde Leitbleche bestückt. Die
Übertragung der Vorrichtung auf die Reinigung der niedrigviskosen Kontaktsäure ist jedoch wegen der Verkrustungsgefahr nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Reinigung von Kontaktsäure der Acetaldehydherstellung zu entwickeln, mit dar die Abscheidung der Verunreinigungen, insbesondere der nicht löslichen Bestandteile, verbessert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Reinigung von Kontaktsäure der Acetaldehydherstellung zu schaffen, mit der bei einem kontinuierlichem Durchlauf der verbrauchten Kontaktsäure eine nahezu vollständige Entfernung der nicht löslichen Bestandteile erreicht wird, ohne daß nennenswerte fe :e Ablagerungen in der Vorrichtung und den nachfolgenden Apparaten auftreten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem Reaktorgefäß Einrichtungen zum Abdampfen der organischen Bestandteile sowie ein Beruhigungs- und Absetzraum für die vorgereinigte Kontaktsäure vorgesehen lind, in dem Beruhigungsund Absetzraum sind Kühleinrichtungen so angeordnet, daß die Absinkbewegung der Schwebeteilchen nicht oder unwesentlich behindert wird.
Zweckmäßigerweise reichen die Kühleinrichtungen dabei nur bis zum unteren Bereich des Aozugstutzens für die gereinigte Kontaktsäure.
Es ist vorteilhaft, entweder die Kühleinrichtungen als von einem flüssigen oder gasförmigen Wärmeträger durchflossenen Wärmetauscher oder als mit der Wand des Reaktorgefäßes wärmeleitend verbundene Wärmeleitelemente auszubilden. Dabei ist es zweckmäßig, die Wärmeleitelemente vorrangig senkrecht anzuordnen.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Beruhigungs- und Absetzraum mit den Kühleinrichtungen getrennt von den übrigen Reinigungseinrichtungen angeordnet.
der Kontaktsäurezulauf 1 und in gleicher Höha sind oben offene Überlaufrohre 7 angeordnet. Über diesen Überlaufrohren 7 istein Dampfraum 8 vorgesehen, in dem ein Stripdampfverteiler 11 angeordnet ist. Unterhalb des Zwischenbodens 6 befinden sichder Brüdensammeiraum 9 sowie der Beruhigungs- und Absetzraum 10 für die vorgereinigte Kontaktsäure.
von 1,25g/cm3 zugeführt.
entfbrnt. Zur Unterstützung der Acetaldehydentfernung werden über den Stripdampfverteiler 11 etwa 20kg/h ND-Dampfeingebracht, welcher als Wasserdampf mit den Brüden abgezogen wird.
katalytisch wirksamen Quecksilberverbindungen in dem Beruhigungs· und Absetzraum 10, welcher über den Stutzen für den
gegenüber einer Betriebsweise ohne Kühleinrichtungen 13 katm dieser um etwa 25% verkleinert werden.
mit einem verbleibenden Masseanteil von Acetaldehyd unter 0,02%, was den Forderungen entspricht, kontinuierlich über den
diese Vorrichtung leicht in bestehende Anlagen integriert werden kann und Umweltbelastungen erheblich verringert werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Reinigung von Kontaktsäure der Acetaldehydherstellung in f-orm eines Reektorgefäßes mit Einrichtungen zum Abdampfen der organischen Bestandteile sowie einem Beruhigungs- und Absetzraum für die vorgereinigte Kontaktsäure, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Beruhigungs- und Absetzraum (10) Kühleinrichtungen (13) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (13) nur bis zum unteren Bereich des Abzugstutzens (2) für die gereinigte Kontaktsäure reichen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (13) als von einem Wärmeträger durchströmte Wärmetauscher ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (13) als mit der Wand des Reaktorgefäßes (12) wärmeleitend verbundene Wärmeleitelemente ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeleitelemente vorwiegend senkrecht angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beruhigungs- und Absetzraum (10) mit den Kühleinrichtungen (13) getrennt von den übrigen Reinigungseinrichtungen angeordnet ist.
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