DD286205A5 - Automatischer bremshebelnachsteller fuer fahrzeugbremsen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen automatischen Bremshebelnachsteller fuer den vorzugsweisen Einsatz an Fahrzeugbremsen von LKW's sowie deren Anhaenger. Aufgabe ist es, einen staendig optimalen Abstand zwischen dem Belag der Bremsbacken und der Innenseite der Bremstrommel zu halten. Dieses wird durch eine stufenlose, kinematische Nachstelleinrichtung im Bremshebelgehaeuse erreicht, die ueber eine konische Klemmfederkupplung verfuegt, welche in einer Drehrichtung wirkend, das erforderliche Drehmoment der Nachstellung uebertraegt.{Bremshebelnachsteller, automatisch; Fahrzeugbremsen; Bremsbacken; Bremstrommel; Klemmfederkupplung, konisch}
Description
Die Erfindung betrifft eine automatische Nachstellvorrichtung für den Bremshebel der Bremsnockenwelle einer Bremse, speziell für den vorzugsweisen Einsatz an Kraftfahrzeugachsen bzw. Anhängerachsen.
nachstehenden Aufbau aufweist:
gelagertes Schneckenrad, welches direkt auf der o.g. Welle sitzt. Dieses Schneckenrad steht wiederum mit der Verzahnung einer ebenfalls im Gehäuse befindlichen Schnecke, die fest auf einer, von außerhalb des Gehäuses mittels Werkzeugschlüssels erreichbaren, drehbaren Welle aufgekeilt ist, ständig im Eingriff (DE-OS 3503462A1).
man zunehmend selbstregulierende Bremshebel, die darüber hinaus nur gering aufwendiger sind und außerdem den Wegfall des manuellen Nachstellens aufweisen (DE-OS 2528603A1). Bei diesen bisher bekannten Systemen erfolgt die Drehbewegung der Schnecke über eine entsprechende und vorwiegend im Bremshebelgehfiuse untergebrachte Mitnahmekupplung, die wiederum durch ein Gestänge betätigt wird, welches mit einem außerhalb des Gehäuses fest an der Achse bzw. an der
unterscheiden kann und daß ein Nachstellen der Bremse nur stattfindet, wenn die Bremsbetätigungskräfte verhältnismäßig klein sind. Das ist z. B. dann der Fall, wenn die Bremsbacken auf die Bremstrommel zu und von derselben wegbewogt werden.
jedoch bei den bisherigen Baumustern selten realisiert und wenn, dann nur in eine Richtung bzw. mit erhöhtem baulichen
und mit einem evtl. nachteiligen Einfluß auf die Betriebssicherheit verbunden.
vorgegebenen Winkelverstellweg. Hierbei muß das auftretende Reibmoment eindeutig kleiner eis das Widersttndsmoment der gesamten Kinematik sein, damit nicht eine vorzeitige Verstellung der Schnecke erfolgt, die dann beim Rückweg des Bremshebels kompensiert wird und im Grunde genommen keine wirkliche Nachstellung des Winkelverstellweges vorliegt.
Ziel der Erfindunp In as, eine automatische und stufenlos sicher arbeitende Nachstellvorrichtung im Bremshebel zu schaffen, die auch manuell In beide Richtungen einstellbar Ist und eine einfache und ökonomische Konstruktion aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfach gestalteten und zuverlässig arbeitenden Gestängenachsteller für Fahrzeugbremsen, der das übermäßige Spiel wahrend des Bremshubes aufnimmt und beim Zurückgehen selbttätig korrigiert, zu schaffen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schneckenwelle am Kupplungsende einen Konus aufweist, der beim Rückhub des Bremshebels kraftschlüssig durch die in der Kupplungshülse befindliche Konusfeder bei Eintritt einer Spielvergrößerung mitgenommen wird und somit eine Drehbewegung mit dem Ergebnis der Nachstellung des Wrkelverstellweges des Bremshebels über das Schneckengetriebe bewirkt, welches gegeni ;er dem bisherigen Stand der technischen Realisierung einer automatischen.Nachstelleinrichtung, sich durch die entschieden geringere Anzahl der verwendeten Bauteile, ihre einfache und raumsparende Konstruktion, aufweist.
Fig. 1: zeigt einen Schnitt senkrecht zur Bremswelle des Gestängenachstellers mit ebenfalls geschnittener Kupplungshülse Fig. 2: zeigt dine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kupplung,
gelagert ist. Die Brerr.swelle 1 verdreht bei einer Auslenkung des Bremshebels in Wirkrichtung den nicht dargestellten Nocken der Fahrzeugbremse. Das Gehäuse 3 des Bremshebels weist einen radial zur Bremswelle 1 herausragenden Hebel 4 auf, in dem sich das Lager 5 für den Anschluß der nicht dargestellten Kolbenstange des Bremszylinders befindet.
dem Schneckenrad 2 im ständigen Eingriff steht.
auszuführen. Dabei wird sofort über das Schneckenrad 2 und die Schnecke 7, die mit Hilfe der Druckfeder 10 in ihrer Lage fixierte
dos weiteren Ober das abgewinkelte Ende des Ansteuerhebels 14, welcher am Gehäuse der Fahrzeugachse bzw. an der Lagerung der Bremswelle fest montiert ist, eine, der Winkelauslenkung des Bremshebels analoge, Wegstrecke, zum Ansteuerring 15 hin übertragen, der formschlüssig mit dem Ansteuerhebel 14 verbunden ist.
wodurch beim Rückhub des Bremshebels der Konus der Schneckenwelle 11 in die Konusfeder 12 wieder normal einrückt.
zwischen ihr und der Zahnstange 16, resultiert.
befindliche Druckfeder 10, In axiale Richtung zu ihrer Ausgcngslage hin verschoben. Dadurch kommt es ebenfalls zur gleichzeitigen kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Konus der Schneckenwelle 11 und der in der Antriebshülse 13 fest arretierten Konusfeder 12. Bei weiterer Fortsetzung des Rückhubes vom Bremshebel nähert sich der Ansteuerring 15 wieder seiner Ausgangslage und gibt somit auch der Zahnstange 16 den Weg in ihre Ausgangsstellung frei. Da die Zahnstange 16 durch die Federn 17 und 18 belastet wird, reagiert sie sofort und bewirkt die Rücknahme der Verdrehung der Antriebshülse 13. Dadurch kommt es zur Verspannung der Konusfedor 12 auf dem Konus der Schneckenwelle 11, womit bei weiterführender Bewegung der
eine Drehbewegung derselben auslöst.
aus seiner Ausgangslage in Wirkrichtung hin geringfügig ausgolenkt werden, wodurch die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Konusfeder 12 und dem Konus der Schneckenwelle 11 gelöst wird. Dann kann mittels Werkzeugschlüssel en dem aus dem
Claims (2)
- Automatischer Bremshebelnachsteller für Fahrzeugbremsen, der zwischen dem Bromsbetätigungsorgan und der Bremsbetätigungswelle angeordnet ist und ein drehbar gelagertes Gehäuse aufweist, in dem sich ein drehfest mit der Bremsbetätigungswelle verbundenes Schneckenrad befindet, daß mit einer Schnecke im Eingriff steht, die, um den bei fortschreitender Abnutzung der Bremsbeläge über den zulässigen Wert steigenden Wert der Winkelauslenkung des Bremshebels, durch die in einer Drehrichtung wirkende Kupplung, verdreht wird und eine Nachstellung des Bremshebels bewirkt, wobei die Schnecke fest auf einer im Bremshebelgehäuse axial beweglich, gelagerten Schneckenwelle sitzt, die dadurch gekennzeichnet is.t, daß sie an ihrem im Gehäuse (3) befindlichen Ende einen Konus (11) besitzt, der beim Rückhub des Bremshebels sofort, bedingt durch die Druckfeder (10), in die Konusfeder (12) einrückt, welche formschlüssig fest, in einer nach beiden Richtungen drehbaren Antriebshülse (13), gehalten wird, und damit in Wirkrichtung eine kraftschlüssige und zugleich, bei axialer Verschiebung der Schneckenwelle (11), lösbare Verbindung darstellt.Hierzu
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33087389A DD286205A5 (de) | 1989-07-17 | 1989-07-17 | Automatischer bremshebelnachsteller fuer fahrzeugbremsen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD286205A5 true DD286205A5 (de) | 1991-01-17 |
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ID=5610917
Family Applications (1)
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| DD33087389A DD286205A5 (de) | 1989-07-17 | 1989-07-17 | Automatischer bremshebelnachsteller fuer fahrzeugbremsen |
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| DD (1) | DD286205A5 (de) |
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1989
- 1989-07-17 DD DD33087389A patent/DD286205A5/de not_active IP Right Cessation
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