DD286235A5 - Schaltungsanordnung zur brueckenspeisung und linearisierung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur brueckenspeisung und linearisierung Download PDF

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DD286235A5
DD286235A5 DD33093089A DD33093089A DD286235A5 DD 286235 A5 DD286235 A5 DD 286235A5 DD 33093089 A DD33093089 A DD 33093089A DD 33093089 A DD33093089 A DD 33093089A DD 286235 A5 DD286235 A5 DD 286235A5
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DD
German Democratic Republic
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bridge
voltage
output
circuit
operational amplifier
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DD33093089A
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English (en)
Inventor
Andreas Hebestreit
Michael Horn
Bernhard Neumann
Werner Bennewitz
Joachim Schweizer
Original Assignee
Technische Hochschule Leipzig,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Spannungsspeisung von ohmschen Meszbruecken und wird auf dem Gebiet der Mesz- und Automatisierungstechnik angewendet. Ziel der Erfindung ist es, die Nichtlinearitaet des Aufnehmers bei gleichzeitiger Symmetrierung zu kompensieren und den Einflusz von Brueckenspeisespannungsaenderungen auf die Linearitaet zu beseitigen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltung zu schaffen, die mit einem Minimum an Bauelementen auskommt. Geloest wird die Aufgabe, indem zum Brueckenausgang ein Spannungsteiler parallelgeschaltet wird, dessen Mittelabgriff am invertierenden Eingang eines Operationsverstaerkers liegt und der Ausgang des Operationsverstaerkers mit einem Brueckeneingang verbunden ist, wobei der andere Brueckeneingang von einer definierten Spannung gespeist wird. Fig. 1{Schaltungsanordnung; Mesztechnik; Meszbruecke; Linearisierung; Symmetrierung}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft das Gebiet der Meß- und Automatisierungstechnik. Die Erfindung dient der Speisung von ohmschen Brückenschaltungen und wird für Eingangsschaltungen von Meßumformern
und Meßverstärkern angewendet.
Charakteristik des bekannten Standes der Tech ilk Brückenschaltungen, wie sie i. B. als Wandlerelemente beim elektrischen Messen nichtelektrischer Größen eingesetzt werden,
bestehen im allgemeinen aus vier Impedanzelementen, von denen mindestens eines ein Meßfühler ist. Der ohmsche Widerstand ändert sich dabei in Abhängigkeit von der zu messenden nichtelektrischen Größe. Der Vorteil einer solchen Brückenschaltung besteht darin, daß auch kleine Impedanzänderungen des Meßfühlers exakt erfaßt werden können. Die Brückenschaltung kann mit relativ großen Spannungen bzw. Strömen gespeist werden. Das abgegriffene Meßsignal ist zur Impedanzänderung des
Meßfühlers proportional und nicht zu dessen absoluter Impedanz. Da bei Wandlerelementen der Zusammenhang zwischen der Änderung der nichtelektrischen Größe und der entstehenden Spannung (bzw. Strom) hinsichtlich Betrag und Richtung unterschiedlich ist sowie Nichtliniaritäten auftreten, müssen für jedes
konkrete Wandlerelement Anpaßschaltungen geschaffen werden. Zur Korrektur von Nichtlinearitäten gibt es spezielle
Linearisierungsschaltungen. Eine typische Linearisierungsschaltung ist aus Literatur .Sensorelektronik" (Gutnikow, Lenk, Mende v. VEB Verlag Technik Berlin, I.Auflage 1984, S. 202) bekannt. Hier wird das Brückenausgangssignal mittels Operationsverstärker verstärkt, dessen Rückkopplungsbeschaltung so ausgelegt ist, daß eine Kompensation der Nichtlinearität
der Meßbrücke durch den der Brücke nachgeschalteten Operationsverstärker erfolion kann.
Nachteilig an dieser Schaltung ist die durch die fehlende Symmetrierung auf den C.... ationsverstärkereingang wirkende Gleichtaktspannung. Dieser Mangel kann durch eine Schaltungsanordnung beseitigt werden, wie sie in DE-PS 3142325 beschrieben wird. Der
normalerweise bonötigte Differenzverstärker mit hoher Gleichtaktunterdrückung und der weiterhin erforderliche hohe Aufwand an Präzisionswiderständen entfällt bei dieser Lösung. Diese mittels Operationsverstärker realisierte Symmetrierung zur
Erzeugung eines gleichtaktfreien Meßsignals beinhaltet jedoch keine Möglichkeit zur Korrektur der Nichtlinearität. Eine Schaltungsanordnung zur Korrektur der Nichtlinearität und zur Symmetrierung der Brückenausgangsspannung ist in der Literatur .Sensorelektronik' (Gutnikow, Lunk, Mende; S. 205) angegeben. Diese Schaltung basiert auf 3 Operationsverstärkern,
d. h. der benötigte Bauelementeaufwand ist relativ groß. Ein weiterer Nachteil ist die vorhandene Auswirkung von
Brückenspeisespannungsänderungen auf die Linearität. Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Korrektur der Nichtlinearität an Widerstandsbrückenschaltungen bei gleichzeitiger Symmetrierung mit wesentlich geringerem Aufwand an Bauelementen zu erreichen und Auswirkungen von Brückenspeisespannungsänderungen auf die Linearität zu beseitigen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, mittels einer Schaltung eine wirksame Symmetrierung der Brückenausgangsspannung und eine Korrektur der Nichtlinearität der Brücke bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit der Linearität gegenüber Brückenspeisespannungsändarungen zu realisieren, wobei der Bauelementeaufwand, insbesondere der aktiver Bauelemente, gering sein soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß parallel zum Brückenausgang der Meßbrücke ein Spannungsteiler, ggf. ein Potentiometer, geschaltet ist. Dessen Mitteiabgriff ist mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers verbunden. Der nichtinvertierende Eingang des Verstärkers liegt auf einem Bezugspotential. Der Ausgang des Operationsverstärkers ist mit einem Brückenspeisepunkt verbunden. Am anderen Brückenspeisepunkt liegt eine stabilisierte Spannungan.
Die Schaltung hat folgende Wirkungsweise: Die Unterdrückung der Gleichtaktausgangsspannung der Brücke (Symmetrierung) wird mit einem als Regler wirkenden Operationsverstärker erreicht. Von diesem wird das Meßsignal (Istwort am invertierenden Eingang) mit dem Bezugssignal
(Sollwert am nichtinvertierenden Eingang) verglichen. Am Ausgang des Operationsverstärkers stellt sich infoige der
Gegenkopplung eine Spannung ein, die die Differenz zwischen Soll- und Istw6rt, d. h. die Gleichtaktspannung, beseitigt. Haben
die Toilwiderstände des Spannungsteilers unterschiedliche Werte, dann hängt die Ausgangsspannung des
Operationsverstärkers von der physikalischen Meßgröße ab. Dieser Effekt wird zur KorreMjr positiver und negativer Linearitätsfehler genutzt. Zur Linearisierung des Brückenausgangssignals wird der Spannungsteiler so eingestellt, daß die durch
die Rückkopplung der Brückenausgangsspannung über den Operationsverstärker an einem Brückeneingang entstellende
Nichtlinearität die Nichtlinearität des Aufnehmers kompensiert. Die durch die Korrektur der Nichtlinearität hervorgerufene Ausgangsgleichtaktspannung beträgt maximal die Hälfte der Nennausgangsspannung. Damit liegt die verbleibende Gleichtaktspannung lediglich in der Größenordnung der Offsetspannung
konventioneller Operationsverstärker und ist meßtechnisch ohne Bedeutung.
Weitere Vorteile der Schaltung bostehen darin, daß Änderungen dor Referenzspannung kein η Einfluß auf die Linearität der Schaltung haben und daß sich bereits die Brückenausgangsspannung linear zur Meßgröße verhält. Ausführungsbeispiel Die Erfindung soii nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Fig. I zeigt die Meßbrücke 1, zu deren Ausgang der Spannungstei'er 2 parallel geschaltet ist. Der Mittelabgriff des Spannungsteiler; i ist mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 3 verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 3 ist mit dem Brückenspeisepunkt 4 verschaltet. Der andere Brückenspeisepunkt 5 ist mit einer Speisespannung verbunden. Des am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 3 anliegende Meßsignal wird mit dem Sollwert des
nichtinvertierenden Einganges verglichen, wobei die Spannungsdifferenz zwischen Soll- und Istwert zu 0 geregelt wird. Die
Linearität des Brückenausgangssignals wird mit dem Spannungsteiler 2 eingestellt. Eine vorteilhafte Erweiterung ist in Fig. 2 dargestellt, wobei durch die Zusatzbeschaltung mit Transistor β auch höhere Speiseströme erreichbar sind und über die Anordnung Referenzspannungsquelle 7/Operationsverstärker 8, der vorzugsweise
einen open-collektor-Ausgang besitzt, eine negative Spannung erzeugt wird. Diese Spannung kann entweder stabilisiert oder auch eine definierte Funktion einer physikalischen Größe, z. B. der Temperatur sein.
Dia Speisespannung wird nach der Linearisierung mit dem Spannungstei'er 9 eingestellt. Eine Änderung der Speisespannung hat keinen Einfluß auf die Linearität.

Claims (2)

  1. Schaltungsanordnung zur Brückenspeisung und Linearisierung, gekennzeichnet dadurch, daß parallel zum Ausgang der Meßbrücke (1) ein Spannungsteiler (2) geschaltet ist, dessen Mitte.'abgriff mit dem invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers (3) verbunden ist, dessen nichtinvertierender Eingang auf Bezugspotential liegt und daß der Ausgang des Operationsverstärkers (3) mit dem Brückenspeisepunkt (4) der Meßbrücke (1) direkt oder indirekt verbunden ist, deren zweiter Speisepunkt (5) an eine definierte Spannung angeschlossen ist.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
DD33093089A 1989-07-18 1989-07-18 Schaltungsanordnung zur brueckenspeisung und linearisierung DD286235A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007006739A1 (de) 2007-02-12 2008-08-14 Hebestreit, Andreas, Dr. Schaltungsanordnung zur Linearisierung von Viertelbrücken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007006739A1 (de) 2007-02-12 2008-08-14 Hebestreit, Andreas, Dr. Schaltungsanordnung zur Linearisierung von Viertelbrücken

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