DD286555A5 - Separator fuer flache gegenstaende - Google Patents
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Abstract
Der erfindungsgemaesze Separator kann ueberall dort eingesetzt werden, wo flache Gegenstaende vereinzelt werden muessen. Dazu gehoeren insbesondere Brief- und/oder Kartensendungen, sowie Blaetter oder Bogen bzw. Dokumente, beispielsweise Urkunden oder Schecks aber auch das Vereinzeln von Leiterplatten ist moeglich. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz zum Vereinzeln flacher Gegenstaende ein elektromagnetisches Venteil vor der Vorderkante einer Stapelstuetze angebracht ist, gegen die schrittweise ein Stapel gefuehrt wird, der z. B. aus Brief- und/oder Kartensendungen bestehen kann. Durch die um einen Drehpunkt gelagerte Stapelstuetze wird in Verbindung mit einer Zugfeder am kuerzeren Teil der Stapelstuetze erreicht, dasz sich zwischen Stapel und Transportband ein kleiner Spalt bildet, der ein geringfuegiges Abbiegen flexibler Sendungen vom Stapel waehrend der Separation bewirkt. Beim Vereinzeln von biegesteifen flachen Gegenstaenden wird der laengere Teil der Stapelstuetze bis auf einen Anschlag, der unmittelbar ueber dem Transportband endet, gedrueckt. In Folge dessen bzw. der geringfuegigen Abbiegung wird die Fehlerrate durch Doppelabzug minimiert. Das Transportband ist endlos, durchgehend mit Loechern versehen und staendig angetrieben. Die Schaltzeiten des elektromagnetischen Stroemungsventils sind vernachlaessigbar klein, so dasz ein hoher Durchsatz moeglich ist. Die Steuerung kann von der Laenge der Sendung abhaengig oder unabhaengig erfolgen. Fig. 1{Separator; Stroemungsventil; Ventil, elektromagnetisch; Transportband, perforiert; Lochgruppen, steuerbar; Gegenstaende, flach, abhaengig, unabhaengig; Steuerung}
Description
-2- 286 555 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Separator für flache Gegenstände, insbesondere Brief- und/oder Kartensendungen zu entwickeln, der mit einem elektromagnetischen Strömungsventil arbeitet, das geringe Schaltzeiten aufweist und der eine beliebig steuerbare Sendungsfolge ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Separator für flache Gegenstände dadurch gekennzeichnet ist, daß ein elektromagnetisches Strömungsventil, vor der Vorderkante einer Stapelstütze angebracht ist. Gegen diese Stapelstütze wird schrittweise ein Stapel geführt, der z.B. aus Brief- und/oder Kartensendungan besteht, von dem der nächstliegende flache Gegenstand angesaugt, gegen ein endloses, durchgehend mit Löchern versehenes, ständig angetriebenes Transportband gedrückt und dem nächsten technologischen Bearbeitungsgang unter Mithilfe einer Andruckrolle zugeführt wird. An Ansaugseite des elektromagnetischen Strömungsventils ist als Auflage für das Transportband ein Gloitblech vorgesehen. Durch die um einen Drehpunkt gelagerte Stapelstütze wird in Verbindung mit einerZugfederamkürzerenTeil der Stapelstütze erreicht, daß sich zwischen Stapel und Transportband ein kleiner Spalt bildet, der ein geringfügiges Abbiegen flexibler Sendungen vom Stapel während der Separation bewirkt. Beim Vereinzeln von biegesteifen flachen Gegenständen wird der längere Teil der Stapelstütze bis auf einen Anschlag, der unmittelbar über dem Transportband endet, gedrückt. In Folge dessen bzw. der geringfügigen Abbiegung verringert sich die Reibung zwischen benachbarten Sendungen bzw. etwa verhakte Sendungen lösen sich und die Fehlerrate durch Doppelabzug wird minimiert. Unterstützt wird dieses Bestreben durch mindestens ein oben am abgekanteten Gleitblech vorgesehenes Distanzstück, vorzugsweise einer kugelgelagerten Distanzrolle, in Verbindung mit einer darauf gleitenden Rückhaltung. Die Schaltzeiten des elektromagnetischen Strömungsventils sind vernachlässigbar klein, so daß ein hoher Durchsatz möglich ist.
AusfOhrangibelsplel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazu gehörenden Zeichnung zeigt in
Fig. 1: die Draufsicht auf den Separator.
Erfindungsgemäß ist der Separator für flache Gegenstände mit elektromagnetischem Ventil so konstuiert, daß vor der Vorderkante einer Stapelkstütze 1, der die flachen Gegenstände 2, vorzugsweise Brief- und/oder Kartensendungen durch einen Zubringer 3 zugeführt werden, ein elektromagnetisches Strömungsventil 4 angeordnet ist. Die Stapelstütze 1 ist beispielsweise derart gestaltet, daß ein Blech durch einen Drehpunkt 5 in zwei ungleich lange Abschnitte geteilt wird. Der kürzere Abschnitt ist mit einer Zugfeder β versehen, die bewirkt, daß der längere Abschnitt leicht gegen den Stapel 2 gedrückt wird, damit sich zwischen Stapel 2 und Transportband 7 ein kleiner Spalt bilden kann. An der Ansaugseite des elektromagnetischen Strömungsventils 4 ist ein durchbrochenes Gleitblech 8, z. B. mit versenkten Schrauben in bekannter Weise befestigt. Ein Distanzstück 9, z. B. eine kugelgelagerte Distanzrolle, die oben an einer abgowinkelten Lasche des Gleitbleches 8 vorgesehen ist, in Verbindung mit einer darauf gleitenden Rückhaltung 10 bewirken, daß ein Doppelabzug vom Stapel 2 möglichst vermieden wird. Das über dem Gleitblech 8 und zwei Umlenkrollen 13 bis neben die Stapelstütze 1 geführte Transportband 7 ist endlos, durchgehend mit Löchern versehen und ständig angetrieben und ist vorn auf der Seite des Stapels 2 mit einer Andruckrolle 11 versehen. Um bei biegesteifen flachen Gegenständen ein Schleifen der Stapelstütze 1 auf dem Transportband 7 zu vermeiden, ist ein Anschlag 12 vorgesehen, der kurz über dem Transportband 7 endet. Durch entsprechende Dimensionierung dos elektromagnetischen Strömungsventils werden bei einem Unterdruck von 7...1OkPa Schaltzeiten von 5...10ms erzielt. Vorteilhaft ist, daß die Steuerung des elektromagnetischen Strömungsventils von der Länge der Sendung abhängig, durch eine Lichtschranke (14), die in Förderrichtung nach der Umlenkrolle (13) und der Andruckrolle (11) angeordnet ist, erfolgen kann. Dadurch kann, entsprechend den technologischen Bedingungen, erreicht werden, daß der Abstand zwischen der Hinterkante der ersten und der Vorderkante dor folgenden Sendung konstant ist, odor daß der Abstand der Vorderkanton konstant und der Zwischenraum, von der Länge der ersten Sendung abhängig, unterschiedlich ist. Durch den Einsatz einer weiteren oder von mehr als zwui Lichtschranken können noch andere Sendungsfolgan realisiert worden. Eine von der Länge der Sendung unabhängige Steuerung ist durch den Einsatz eines Rechners möglich, der den Startbofehl für die Sendung nach der Auswertung der Postleitzahl oder eines anderen erkennbaren Kriteriums der ersten Sendung erteilt. Der Einsau eines Taktgebers gestattet eine gleichmäßig und/oder ungleichmäßig periodische Sendungsfolge. Eine manuelle Betätigung des elektromagnetischen Strömungsventils ist fast nur für das Öffnen des Ventils möglich, weil dio zur Erzielung des geforderten großen Durchsatzes notwendige hohe Transportgeschwindigkeit der Sendungen zumeist den Schließbefehl von einer Lichtschranke erfordert.
Die Kombination der genannten Steuerungsarten ist möglich und gestattet, den Separator universell einzusetzen. Weitere Vorteile des Separators sind seine hohe Funktionssicherheit, eine platzsparende und konstruktiv einfache Gestaltung, ein geringer Fertigungs- und Wartungsaufwand, ein geringer Energiebedarf und eine geräuscharme Funktion.
Claims (2)
1. Separator für flache Gegenstände mit elektromagnetischem Strömungsventil, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Vorderkante einer Stapelstütze (1), an der der Stapel (2) mit dem Zubringer (3) anliegt, ein elektromagnetisches Strömungsventil (4) angeordnet ist, daß die Stapelstütze (1) in einen Drehpunkt (5) gelagert und eine Zugfeder (6) am kürzeren Teil der Stapelstütze (1) befestigt ist, daß die Auslenkung des längeren Teils durch den Anschlag (12) begrenzt wird, daß an der Ansaugseite des elektromagnetischen Strömungsventils (4) ein durchbrochenes Gleitblech (8) angebracht ist, daß über dem Gleitblech (8) und neben der Stapelstütze (1) über Umlenkrollen (13) ein endloses, durchgehend mit Löchern versehenes, ständig angetriebenes Transportband (7) mit einer vor dem Stapel (2) sich befindenden Andruckrolle (11) vorgesehen und daß am Gleitblech (8) ein Distanzstück (9) mit einer daran anliegenden Rückhaltung (10) angeordnet ist.
2. Separator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung nach der Umlenkrolle (13) und der Andruckrolle (11) in Abhängigkeit vom folgenden technologischen Bearbeitungsgang mindestens eine Lichtschranke (14) installiert ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Der Separator kann überall dort eingesetzt werden, wo flache Gegenstände vereinzelt werden müssen. Dazu gehören Insbesondere Brief- und/oder Kartensendungen, sowie Blätter oder Bogen bzw. Dokumente, beispielsweise Urkunden oder Schecks, aber auch das Vereinzeln von Leiterplatten ist möglich.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Der Einsatz von Separatoren zum Vereinzeln von flachen Gegenständen ist in technologischen Abläufen allgemein bekannt. In der DD-PS 224 836 wird eine ,Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen, insbesondere von Falzbogen" vorgestellt, die mit einem rotierenden Walzenstuhl als Vereinzelungsaggregat arbeitet, in dem drei Reihen Vereinzelungsrollkörper gleichmäßig auf den Umfang verteilt, auf Hohlwellen angeordnet und mit Saugdüsen ausgestattet, sind. Wobei sich Walzenstuhl una Vereinzelungskörper gegenläufig drehen. Dadurch werden die Bogen vereinzelt und beim Durchlaufen des Waizenstuhles noch gedreht. Diese Vorrichtung hat die Nachteile, daß durch die drei über den Umfang der Hohlwelle verteilten Veroinzelungskörper von vornherein ein konstanter Rhythmus für den Ansaugvorgang vorgegeben ist und, weil sich der Abstand der Vereinzelungskörper nach der größten, zulässigen Länge des zu vere!nzuvereinzelnen flachen Gegenstandes richten muß, der innere Umfang des Walzenstuhles danach zu bemessen ist. Weiter nachteilig sind die notwendigen hohen Umfangsgeschwindigkeiten zur Erzielung des geforderten Sendungsdurchsatzes bei unterschiedlichen Sendungslängen. Des DE-GM 8531900.7 stellt eine Vorrichtung zum Vereinzeln und dem arretierten Bearbeitungstransport von blattförmigen Materialien vor. Der Teil der Vorrichtung, der zum Vereinzeln der blattförmigen Materialien dient, besteht aus einer Unterdruckkammer, in der in bekannter Weise ein Vakuum erzeugt wird und einem darüberlaufenden Endlosband, das in festgelegten Abständen mit Lochgruppen versehen ist. Die Vorrichtung ist deshalb mit Nachteilen bohaftet, weil der längste flache Gegenstand, der vereinzelt werden soll, die Abstände der Lochgruppen bestimmt und damit ein fester Rhythmus, der nicht anderweitig steuerbar ist, vorgegeben wird. Hinzu kommt nachteilig, daß beim Ansaugen ein Abbiegen des flachen Gegenstandes nicht erfolgen kann, so daß din Reibung zwischen dem Abzuziehenden unc' dem folgenden flachen Gegenstand durch die gesamte Fläche und dem Druck des Stapels bestimmt wird. Dadurch erhöht sicH *. j Gefahr des Doppelabzuges, zumal keine Möglichkeit zu dessen Verhinderung vorgesehen ist. V'eiter nachtoilig sind die notwendigen hohen Transportgeschwindigkeiten zur Erzielung des geforderten Sendungsdurchsatzes bei unterschiedlichen Sendungslängen. Die JP-PS 48-16668 macht einen Separator bekannt, der aus einem durchgehend perforierten Band und einer Unterdruckkammer mit pneumatischem Strömungsventil besteht, das unmittelbar durch die zu vereinzelnen flachen Gegenstand, z. B. Briefse ndungen, gesteuert wird. Nachteil dieses Separators ist die auf der pneumatischen Funktionsweise und der konstruktiven Gestaltung des Strömungsventils basierende Reaktionsträgheit, die dessen Durchsatz und Funktionssicherheit einschränkt. Durch das Funktionsprinzip ist der Abstand der Sendungsfolge festgelegt und die bereits beschriebenen Nachteile werden auch bei diesem Separator wirksam.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen S parator, vorzugsweise für Brief- und/oder Kartensendungen, zu entwickeln, der einen hohen Durchsatz bei beliebig wählbarer Sendungsfolgo gestattet, zuverlässig unter rauhen Betriebsbedingungen arbeitet und geringe Störunp"1- und Fehlerraten aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33020789A DD286555A5 (de) | 1989-06-30 | 1989-06-30 | Separator fuer flache gegenstaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33020789A DD286555A5 (de) | 1989-06-30 | 1989-06-30 | Separator fuer flache gegenstaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD286555A5 true DD286555A5 (de) | 1991-01-31 |
Family
ID=5610409
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD33020789A DD286555A5 (de) | 1989-06-30 | 1989-06-30 | Separator fuer flache gegenstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD286555A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8454013B2 (en) | 2004-07-09 | 2013-06-04 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus with third sensor |
-
1989
- 1989-06-30 DD DD33020789A patent/DD286555A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
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|---|---|---|---|---|
| US8454013B2 (en) | 2004-07-09 | 2013-06-04 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus with third sensor |
| US8641042B2 (en) | 2004-07-09 | 2014-02-04 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus with gap counter |
| US8936239B2 (en) | 2004-07-09 | 2015-01-20 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus and sheet take-out method |
| US8998203B2 (en) | 2004-07-09 | 2015-04-07 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus with multiple separation units |
| US9108814B2 (en) | 2004-07-09 | 2015-08-18 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Sheet take-out apparatus with multiple separation units |
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