DD286694A5 - Anordnung zur isolierung des wickelkopfes und zu einer gezielten lackfuehrung - Google Patents

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DD286694A5
DD286694A5 DD33036789A DD33036789A DD286694A5 DD 286694 A5 DD286694 A5 DD 286694A5 DD 33036789 A DD33036789 A DD 33036789A DD 33036789 A DD33036789 A DD 33036789A DD 286694 A5 DD286694 A5 DD 286694A5
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DD
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arrangement
channels
insulation
annular gap
winding
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DD33036789A
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Inventor
Hubertus Doltze
Reinhard Boden
Heinz Malner
Original Assignee
Veb Elektromaschinenbau Dresden,
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Isolierung des Wickelkopfes und zu einer gezielten Lackfuehrung. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gezielte Lackfuehrung waehrend des Traeufeltraenkens zu erreichen, unter Verwendung von Formteilen zur Isolierung des Wickelkopfes. Geloest wird die Aufgabe durch ein zylindrisches Nabenteil, bestehend aus zwei konzentrischen Rohrteilen, zwischen denen ein axial verlaufender Ringspalt (9) oder an Stelle dessen gleichmaeszig ueber dem Umfang verteilt axial verlaufende Kanaele (14) angeordnet sind, wobei das auszen liegende Rohrteil (5) in seiner Laenge entsprechend der groeszten Ausladung der Laeuferwicklung (7) gegenueber dem innen liegenden Rohrteil (4) kuerzer gehalten ist und der Ringspalt (9) oder die Kanaele (14) sich hin zum zahnkopffoermigen Scheibenteil (6) erweitern.{Isolierung; Wickelkopf; Laeuferisolierstern; Formteil; Traeufeltraenken; Lackfuehrung; Ringspalt; Kanaele}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Isolierung des Wickelkopfes und zu einer gezielten Lackführung während des Träufeltränkens, insbesondere für Läuferwicklungen von Kommutatormaschinen. Zur Isolierung des Wickelkopfes als auch der Wicklur.gsanschlußdrähte gegenüber dem stirnseitigen Läuferblechpaket und gegenüber der Läuferwelle ist die Anordnung als nabenartiges Formteil derart ausgebildet, daß auch eine gezielte Lackführung während des Träufelt'änkvorganges und damit auch gleichzeitig eine Art Lacksperre für Kommutatoren mit durchgängig ausgesparter Lamellenisolation erreicht wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt sind Formteile zur Isolierung und Festlegung des Wickeikcpfes als auch der Wicklungsanschlußdrähte an elektrischen Maschinen in den verschiedensten Ausführungen. So gibt es einfache Läuferendscheiben für die stirnseitige Isolation des Läuferblechpaketes mit und ohne Nabe für die gleichzeitige Wellenisolation bis hin zu kompliziert gestalteten Läuferendscheiben mit Form- und Niedcrhalteeinrichtungen für die Läuferwicklung als auch kegliger Stützkörper für die Halterung und Führung der Wicklungsanschlußdrähte.
In dor Praxis wirkt sich jedoch während des Träufeltränkprozessos nachteilig aus, daß an der Stelle, wo die Wicklungsanschlußdrähte den Wickelkopf verlassen und von dort zum Kommutator führen, der Tränklack abtropft bzw. auf den Wicklungsanschlußdrähten weiter zum Kommutator fließt. Beim Einsatz von Hakenkommutatoren ohne Lacksporre wirkt sich das besonders nachteilig aus, daß der Tränklack die Kommutatorschlitze zusetzt.
Obwohl Tränklack in ausreichender Menge zugeführt wird, '.reten bisweilen auch von Tränklack unbenetzto Räume im Wickelkopf
Man hat schon versucht, durch das Einlegen von saugfähigem Material den Tränklack zu halten. Ein solches saugfähiges Material verhindert zwar in oinem bestimmten Maße das Abtropfen, aber die einzelnen Harztropfen werden sofort über eine größere Oberflächenpartie verteilt und behindern damit auch gleichzeitig ein ungestörtes Entweichen der zwischen den Drähten befindlichen Luft. Durch diese Maßnahme wird das notwendige Eindringen des Tränklackes in das Wicklungsinnere nicht unterstützt, sondern eher noch erschwert.
Zusätzliche Maßnahmen in Form von gesonderten '.acksperrbn sind auch erforderlich, um das Zusetzen der Kommut Jto'schlit20 durch Tränklack zu verhindern, bzw. wenn dies erforderlich ist, sind entsprechende Nacharbeiten notwendig.
Zio! der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mit geringem zusätzlichem Aufwand die beschriebenen Nachteile an den bekannton Anordnungen zur Isolierung des Wickelkopfes und der Wicklungsanschlußdrähte zu beseitigen.
-2- 286 694 Darlegung des Wosens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gebräuchlichen Formteile zur Isolierung des Wickelkopfes als auch der Wicklungsanschlußdrähte gegenüber dem stirnseitigen Läuferblechpaket und gegenüber der Läuferwelle so zu gestalten, daß
neben einer guten Isolationswirkung auch gleichzeitig eine gezielte Lackführung während des Träufeltränkvorganges erreicht
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der Läuferwelle ein Isolierkörper mit einem axial zylindrischen Nabenteil und einem radialen zahnkopfförmigon Scheibenteil angeordnet ist. Das zylindrische Nabenteil als auch das
zahnkopfförmige Scheibenteil können dabei auch als separate Teile ausgeführt sein. Das zylindrische Nabenteil besteht aus zweikonzentrisch angeordneten Rohrteilen, zwischen denen sich ein axial verlaufender Ringspalt befindet.
An Stelle des Ringspaltes ist es auch möglich, umfangseitig gleichmäßig verteilt, axial verlaufende Kanäle anzuordnen. Das
außen liegende Rohrteil ist dabei in seiner Länge entsprechend der Ausladung der Läuferwicklung kürzer gehalten als das innenliegende Rohrteil.
Vorteilhafterweise erweitern sich der Ringspalt bzw. die Kanäle hin zum zahnkopfförmigen Scheit anteil. Stirnseitig und radial verlaufend sind am zahnartigen Scheibenteil im Bereich des zylindrischen Nabenteiles umfangsmäßig
verteilt vorzugsweise Durchbräche und auf den Zähnen Erhebungen angeordnet. Das innen liegende Rohrteil kannvorteilhafterweise im komplettierten Zuband durch die Läuferwelle erseU.1 sein, wobei die kanalbildenden axialverlaufenden
Stege über die gesamte Länge des N»lienteiles verlaufen und dabei im kommutatorseitigen Bereich eine Art Vielkeilwelle
bilden.
Die axial verlaufenden Kanäle oder auch der Ringspalt zwischen den Rohrwandungen haben infolge ihrer geringen Breite eine
sehr hohe Kapillarwirkung, so daß sie den während desTräufeltränkprozesses entstehenden Überschuß an Tränklack, der bisherabtropfte oder aber auf den Läuferanschlußdrähten zum Kommutator weiterfloß, aufnehmen und ihn in cIjs Innere des
Wickelkopfes weiterleiten und so den Tränkvorgang zusätzlich von innen heraus unterstützen. Ausführungsbelsplel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert worden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: teilweise geschnittener Läufer mit erfindungsgemäßer Anordnung in Ringspaltausführung Fig.2: axialer Schnitt der erfindungsgemäßen Anordnung in Kanalausführung Fig. 3: entsprechende Seitenansicht nach Firj. 2 Fig. 4: axialer Schnitt der Anordnung bei der die Läuferwelle das innere Rohr ersetzt Die erfindungsgemäße Anordnung in Form eines Läuferisoliersterns im montierten Zustand an einem Läufer zeigt Fig. 1. Auf der Läuferwelle 1 zwischen Läuferblechpaket 2 und Kommutator 3 Ist eine doppelwandige Nabe angeordnet, die durch das innere Rohrteil 4 und dem äußeren Rohrteil 5 gebildet wird. Die doppelwandige Nabe ist mit dem zahnkopfförmigen Scheibenteil 6
direkt verbunden und beide bilden einen Körper. Während das innere Rohrteil 4 unmittelbar axial am Kommutator 3 anliegt, istdas äußere Rohrteil 5 entsprechend der Ausladung der Läuferwicklung 7 gegenüber dem inneren Rohrteil 4 zurückgesetzt unddabei vom Kommutator 3 beabstandet.
Die Rohrteile 4 und 5 bilden den Ringspalt 9, der hin zum zahnkopfförmigen Scheibenteil 6 vorteilhafterweise erweitert ist. An der Übergangsstelle zwischen Naben- und Scheibenteil sind tangential verteilt Durchbrüche 10 angeordnet, während
stirnseitig im Bereich der Zähne radial vorlaufende Erhebungen 11 angeordnet sind, die das zahnkopfförmige Scheibenteil 6 vom
Läuferbleckpakct 2 beabstanden. Die Wicklungsanschlußdrähto 12, von der Läuferwicklung 7 kommend, liegen unmittelbar auf den Rohrteilen 4 und 5 und haben
damit eine direkte Berührung mit diüsen. Während desTräufeltränksns erreicht der Tränklacküber die Wickeldrähte die Rohrteile4 und 5 und wird infolge der Kapillarwirkung in den Ringspalt 9 gezogen.
Im Bereich des zahnkopfförmigen Scheibenteiles 6 wird durch dio Erweiterung des Ring^paltes 9 eine erhöhte Anreicherung von Tränklack orreicht. Über die Durchbrüche 10 sowie dio rnittols Erhebungen 11 boabstandete Zahnkopfscheibe 6 vom Läuferblechpaket 2 gelangt der Tränklack durch die Kapillarwirkung in das Innere der l.äuferwicklung 7. Durch eine
kontinuierliche Drehung des Läufers während des Tränkprozesses wird eine gleichmäßige Benetzung der äußeren und inneren
Bereiche der Läuferwicklung 7 erreicht. Überschüssiger Tränklack tropft auf Grund der Schwerkraft auf der Rückseite der Zahnkopfscheibe 6 ab. Damit wird gloichiei'.io
gesicher, daß der an den VAyicklungsanschlußdrähton 12 durch das Träufeltränkon ankommend.} Lack von der beschriebenen
Anordnung aufgenommen und abgeleitet wird. Eine Weiterführung dos Lackes über die Wicklungsanschlußdrhte 12 zu den Haken 13 des Kommutators 3 und ein Eindringen in die Längsnuten-desselben wird damit unterbunden. Einu andere Ausführung, bei denen der Ringspalt 9 durch Kanäle 14 ersetzt ist, zeigt Fig. 2 und 3. Bei dieser Ausführung sind über
dem Umfang gleichmäßig verteilt axial verlaufende Stego 15 angeordnet, die Bestandteil des inneren Rohrteiles 4 oder aber bei
Wegfall desselben und bei Ersuti durch die Läuferwelle 1 Bestandteil des äußeren Rohrteiles 5 sind, wobei dieses ebenfalls
gegenüber den Stegen 15 entsprechend der Ausladung der Läuferwicklung 7 zurückgesetzt ist.
Figur 4 zeigt eine Ausführungsform nur mit äußerem Rohrteil 5 und axial verlaufenden Stegen 15, bei der das innere Rohrteil 4
durch die Läuferwelle 1 ersetzt ist.
Durch eine axiale Profilierung der Läuferwello 1 mit entsprechender Isolierung können auch die axialen Stego 15 und das innere Rohrteil 4 in Wegfall kommen.

Claims (3)

1. Anordnung zur Isolierung des Wickelkopfes und zu einer gezielten Lackführung während des Träufeltränkens, insbesondere für Läuferwicklungen von Kommutatormaschinen, bestehend aus einem Isolierkörper mit einem axial zylindrischen Nabenteil und einem radialen zahnkopfförmigen Scheibenteil, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Nabenteil aus zwei konzentrischen Rohrteilen besteht, zwischen denen ein axial verlaufender Ringspalt (9) oder an Stelle dessen gleichmäßig über dem Umfang verteilt axial verlaufende Kanäle (14) angeordnet sind, wobei das außen liegende Rohrteil (5) in seiner Länge entsprechend der größten Ausladung der Läuferwicklung (7) gegenüber dem innen liegenden Rohrteil (4) kurzer gehalten ist und der Ringspalt (9) oder die Kanäle (14) vorzugsweise sich hin zum zahnkopfförmigen Scheibenteil (6) erweitern.
2. Anordnung zur Isolierung des Wickelkopfes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stirnseitig radial verlaufend am zahnartigen Scheibenteil (6) im Bereich des zylindrischen Nabenteiles vorzugsweise Durchbrüche (10) und auf den Zähnen Erhebungen (11) angeordnet sind.
3. Anordnung zur Isolierung des Wickelkopfes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innen liegende Rohrteil (4) im eingebauten Zustand durch die Läuferwelle (1) ersetzt ist, wobei die axialen Kanäle (14) durch Stege (15) des Nabenteiles oder durch entsprechende Profilierung der Läuferwelle (1) gebildet werden und vorzugsweise über die gesamte axiale Länge des zylindrischen Nabenteiles verlaufen.
DD33036789A 1989-07-04 1989-07-04 Anordnung zur isolierung des wickelkopfes und zu einer gezielten lackfuehrung DD286694A5 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008006741A1 (de) 2006-07-14 2008-01-17 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Läuferpaket mit genuteter isolationsendscheibe
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