DD286826A5 - Vorrichtung zum steuern von kettelementen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern von Kettelementen, z. B. Kettfaeden an Kettenwirk-, insbesondere Naehwirkmaschinen mit zwei oder mehreren Legeschienen, wovon mindestens eine zur Fuehrung von Musterfaeden dient, zur Herstellung von Mustern, bei welcher die Musterlegeschienen durch Fadenfuehrerbloecke ersetzt sind, welche unabhaengig voneinander beweglich und miteinander und mit Mitteln zur Veraenderung ihres Abstandes koppelbar sind, wobei diese Mittel direkt oder indirekt mit einer Steuereinrichtung in Verbindung stehen. Das Ziel der Erfindung besteht in der funktionssicheren und vielfaeltigen Musterung von Kettgewirken, ohne groszen Aufwand an technischen Mitteln. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Steuern von Kettelementen zu schaffen, die bei geringem Platzbedarf das Ziel der Erfindung praktisch erreichbar macht. Erfindungsgemaesz wird diese Aufgabe dadurch geloest, dasz die Fadenfuehrerbloecke mindestens an einer Seite einer an sich bekannten Tragschiene mittels Fuehrungsrollen beweglich angeordnet sind und die die Fadenfuehrerbloecke bewegenden Mittel in vier Spuren, welche zueinander und zur Winkstelle parallel in verschiedenen Hoehen angeordnet sind, die gesamte Breite der Wirkstelle ueberspannen. Die die Fadenfuehrerbloecke bewegenden Mittel bestehen aus zwei Zugmitteln, vorzugsweise Zahnriemen, die an einer Seite ueber angetriebene Zahnscheiben und auf der anderen Seite ueber Spannrollen umlaufend gefuehrt sind, wobei jedes Trum mit jedem Fadenfuehrerblock koppelbar ist. Fig. 1{Vorrichtung; Naehgewirke; Kettfadensteuerung; Legeschiene; Fadenfuehrerbloecke; Abstandsaenderung; Zahnriemen; Tragschiene}
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stouern von Kettelementen, z. B. Kettfaden an Kettenwirk-, insbesondere Nähwirkmaschinen mit zwei oder mehreren Legeschienen, wovon mindestens eine zur Führung von Musterläden dient, zur Herstellung von Mustern, bei welcher die Musterlegeschienen durch Fadenführarblöcko ersetzt sind, welche unabhängig voneinander beweglich und miteinander und mit Mitteln zur Veränderung ihres Abstandes koppelbar sind, wobei diese Mittel direkt oc.er indirekt mit oinor Steuereinrichtung in Verbindung stehen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bereits bekannt, auf Maschinen der eingangs genannten Art Gewirke herzustellen, die in Kottrichtung gemustert sind. So ist iss beispielsweise bekannt, mit Hilfe sogenannter Jacquardeinrichtungen eine seitliche Verdrängung der Fadenführer urn ein otfer zwei Teilungen vorzunehmen. Durch das DD-WP 256882 ist es beispielsweise bekannt geworden, Mustorlegeschienen mindestens einen Fadenführerblock zuzuordnen und diesen quer zur Arbeitsrichtung versc.hiebebeweglich anzuordnen. Dabei
sind Mittel vorgesehen, die diese Verschiebungen durchführen. Diese Mittel sind direkt oder indirekt mit einer Steuereinrichtung verbunden. Die Erfindung ermöglicht es außerdem, mehr als eine Legeschiene auf diese Weise auszurüsten. Nachteilig an dieser Erfindung ist es vor allem, daß die praktische Verwirklichung erhebliche Schwierigkeiten bereitet, weil der notwendige Platzbedarf die tatsächlichen Möglichkeiten der Maschine übersteigt. Das bedeutet, um eine Mustervielfalt der vorgeschlagenen Weise zu erreichen, muß ein so großer Aufwand an technischen Mitteln getrieben werden, daß er an der Maschine gar keinen PIaU hat. Für jeden Fadenführerblock müssen Antrieb und Steuerung untergebracht werden, abgesehen davon, daß die Fadenführerblöcke selbst funktionssicher und zugleich beweglich befestigt werden müssen. Die im genannten Patent vorgeschlagene Veränderungsiegeschiene auf einer Führungsstange erfüllt diese Forderung nicht. Sie ist zu instabil und damit nicht funktionssicher. Eine stabilere Ausführung ist aus Platzgründen nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der funktionssicheren und vielfältigen Musterung von Kettgewirken, ohne großen Aufwand an technischen Mitteln.
Darlegung des Wewns der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Steuern von Kettelementen zu schaffen, die bei geringem Platzbedarf das Ziel der Erfindung praktisch erreichbar macht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Fadenführerblöcke mindestens an einer Seite einer an sich bekannten Tragschiene mittels Führungsrollen beweglich angeordnet sind und die die Fadenführerblöcke bewegenden Mittel in vier Spuren, welche zueinander und zur Wirkstelle parallel in verschiedenen Höhen angeordnet sind, die gesamte Breite der Wirkstelle überspannen.
Die Fadenführerblöcke besitzen einen Grundkörper, welcher ein oberes und ein unteres Rollenpaar aufweist und am unteren Ende durch eine Zwischenplatte die Fadenführer hält.
Die die Fadonführerblöcka bewegenden Mittel bestehen aus zwei Zahnriemen, die an einer Seite über angetriebene Zahnscheiben und auf der anderen Seite über Spannrollen umlaufend geführt sind, wobei jedes Trum mit jedem Fadenführerblock koppelbar ist. Es ist möglich, auf jeder Seite der Tragschiene je zwei Zugmittel, vorzugsweise Zahnriemen in zwei Höhen jeweils gegenüberliegend anzuordnen.
Die Zahnscheiben stehon mit einem Schrittmotor in Verbindung. Ist die Tragschiene auf beiden Seiten bestückt, ist es möglich, die 7ahnscheiben der gegenüberliegenden Zahnriemen miteinander zu koppeln und sie mit einem gemeinsamen Antrieb zu verbinden. Zwischen dem oberen und dem unteren Rollenpaar der Fadenführerblöcke ist über die ganze Breite der Tragschiene ortsfest eine Führungsstange angeordnet, aufweicher Federn gelagert sind. Die Fadenführerblöcke besitzen in Höhe dor Führungsstange jeweils einen Mitnehmer zur Kopplung mit den Federn. Außerdem sind die Fadenführerblöcke für jedes Trum mit einem Mitnehmer verseilen. Diese Mitnehmer sind verschraubbar oder blockierbare Zahnscheiben.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß an dor einen Tragschiene auf joder Seite vier Möglichkeiten bestehen, Fadenführerblöcke anzukoppeln. Dabei spielt es keine Rolle, mit wie vielen Fadenführern jeder Block bestückt ist. Die Mustervariationen, die durch die Kopplung mehrerer Fadenführerblöcke miteinander ermöglich! werden, sind zusätzlich vorhanden.
Da es die Erfindung zuläßt, an der Tragschiene gegenüber angeordnete bewegliche Elemente mit einom gemeinsamen Antrieb zu versehen, wird weitorer Platz gewonnen.
Ausführungibelsplel
Nachstehend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: einen Querschnitt durch eine orlindungsgomäße Arbeitsstelle,
Fig. 2:· eine Ansicht mit Zahnriemen,
Fig. 3: eine Draufsicht auf eine Tragschiene,
Fig. A: einen Fadenführerblock,
Fig. 5: einen Fadenführerblock mit Zahnscheiben,
Fig.6: ein Musterungsbeispiel und
Fig. 7: ein anderes Musterungsbeispiel.
In Fig. 1 ist din Wirkstolle 1 an einer Nähwirkmaschine im Querschnitt dargestellt. Mit diosor Maschine worden mehrere Fa Jansysteme mustergemäß miteinander verarbeitet. Die hin· und herbeweglichon Wirknadoln, im vorliegenden Beispiel Schiebernadel 2, sind an dar Nadelbjrre 3 angeordnet. Die zur Maschenbildung notwendigen Schließdrähte 4 werden durch die Schließdrahtbarre 5 geführt In bekannter Weise ist der Nadelbarre 3 gegenüber eine Nahfadenlochnadelbarro 6 angeordnet, durchweiche den Schiebernadeln 2Nähfäden 7 zugeführt werden. Die Abschlagplatinenbarre 8 und die Stützschiene 9tragenin bekannter Weise zur Maschenbildung bei. Eine Schußfadenzuführung 10 und eine erste Legeschiene 11, mit we'cher Kettfäden 12 zugeführt worden, vervollständigen die Einrichtung zur Bildung eines einfachen Nähgewirkes. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist oberhalb der Wirkstelle 1 eine an sich bekannte Tragschiene 13 angeordnet. Diese Tragschiono 13 ist relativ kompakt ausgeführt und erstreckt sich ortsfest, leicht nach hinten geneigt über die gesamte Breite der Maschine von einer Gestell wand 1Ί zur anderen. Die se Anordnung ist aus Fig. 2 und Fig. 3 zu er sehen. Mindestens auf einer Seite sind Fadenführerblöcko 15,15', 15" usw. beweglich geführt. Zu ihrer Führung dienen zwei Rollenpa re, d. h. zwei obere Rollen 16
und zwei untere Rollen 16', die am Grundkörper 17 jedes Fadenfür.rerblockes 15 angebracht sind. Eine Zwischenplatte 18 verlängert den Grundkörper 17 nach unten und hält Fadenführer 19, die meist als Fadenführerröhrchen ausgebildet sind. Unerheblich für das Funktionieren der Erfindung Ist es, mit wie vielen Fadenführern 19 ein Fadenführerblock 15 bestückt ist. Im Sonderfall Ist es möglich, jeden Fadenführer 19 einzeln zu bewegen. In der Regel werden es aber mehrere Fadenführer 19 je Fadonführerblock 15 sein. Der prinzipielle Aufbau eines Fadenführerblockes 15 ist in Fig.4 dargestellt. Neben der Tragschiene 13 sind an der Außenseite der Fadonführerblöcke 15 zwei Zugmittel, z.ß. Zahnriemen, Seilzüge, Ketten o.a. parallel übereinander angeordnet, welche wie die Tragschiene 13 die gesamte Wirkstelle 1 überspannen. Diese Zugmittel sind vorzugsweise Zahnriemen 20 bzw. 20' und sind an einer Seite über Zahnscheiben 21 und an der anderen Seite über Spannrollen 22 geführt und ihre Trum λ 23 und 23' sowie 24 und 24' bilden vier zueinander und zur Wirkstelle 1 parallele Spuren. Die Zahnscheiben 21 sind mit einem Antrieb, vorzugsweise mit einem Schrittmotor 25 bzw. 25' verbunden.
Die Darstellung in Fig.3 zeigt einen speziellen Anwendungstall der Erfindung, nämlich die beidseitige Bestückung der Tragschiene 13. In diesem Fall werden die Zahnriemen 20 einander gegenüber angeordnet. Dann ist es, beispielsweise bei Platzmangel, sinnvoll die Zahnscheiben 21 und die Spannrollen 22, die sich gegenüberliegen, auf gemeinsamen Wellen 26 und 27 anzubringen und die Zahnscheiben 21 durch einen gemeinsamen Schrittmotor 25 anzutreiben. In Fig. 1 ist dieser Anwendungsfall ebenfalls dargestellt. Daraus geht außerdem hervor, daß zwischen den oberen und den unteren Rollenpaaren 16 und 16' eine Führungsstange 28, ebenfalls ortsfest, über die ganze Breite der Tragschiene 13 angeordnet ist. Auf dieser Führungsstange 28 sind Federn 29 vorgesehen. Diese können eine durchgehende Einzelfeder oder mehrere kurze Federn sein, wichtig ist nur, daß sie alle Fadenführorblöcke 15 miteinander verbinden können.
Jeder Fadenführerblock 15,15', 15" kann längs der durch die Trums 23,23' und 24,24' gebildeten Spuren bewegt werden. Die Fadenführerblöcke 15 besitzen deshalb Mittel, die geeignet sind, sie mit einem der Trums 23 und 24' oder mit der Führungsstange 28 zu koppeln und sie dadurch festzusetzen. Zum Koppeln mit der Führungsstange 28 dienen beispielsweise feste Mitnehmer 30, die am Grundkörper 17 in Höhe der Führungsstange 26 angebracht sind. Sie werden vor Betriebsbeginn mit der Führungsstange 28 verschraubt und halten den betreffenden Fadenführerblock 15 auf derselben fest. Dieser Mitnehmer kann auch durch eine Federgabel 31 ersetzt sein, die während des Betriebes zwischen die Federn 29 auf die Führungsstange 28 greift. Dadurch wird der entsprechende Fadenführerblock 15 mit der Feder 29 in Kontakt gebracht und kann somit über die Federn 29 vom benachbarten Fadenführerblock angetrieben werden.
Im Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper 17 jedes Fadenf iihrerblockes 15 so groß, daß alle vier übereinanderliegenden Trums 23 bis 24' sich in seiner Höhe befinden. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Kopplung eines Fadenführerblockes 1S an einem der Trums 23 bis 24'. Auch dazu können wieder feste Mitnehmer 32 am Grundkörper 17 vorhanden sein, die mit einem der Trums verschraubt werden. Eine zweite Variante ist aus Fig. 5 ersichtlich. Dabei sind am Grundkörper 17 eines jeden Fadenführer blockes 15 vier Zahnscheiben 33, für jedes Trum eine, vorgesehen. Diese können vor Betriebsbeginn odor während der Betriobes mi! einem Trum in Eingriff gebracht werden, z. B. in Verbindung mit je einem gegenüberliegenden Führungsblech 34. Die Kopplung kann mechanisch oder elektrisch durchgeführt werden. In dieser Zeichnung sind die Rollen 16, 16'nur angedeutet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: An dieser Stelle sollen zwei Musterungsvarianten näher erläutert werden. Sie sind in den Fig. 6 und 7 dargestellt und sind nur als Beispiel anzusehen, da der Fachmann die zahlreichen anderen Möglichkeiten selbst nachvollziehen kann. Die in Fig. 6 ist als eine der einfachsten Mustermöglichkeiten anzusehen und ist vor Betriebsbeginn festzulegen. Jeder dor vier gezeigten Fadenführerblöcke 15,15', 15" und 15'" ist an einem anderen Trum 23,23', 24 und 24' mit einem Mitnehmer 32 festgeschraubt. Werden die Schrittmotoren 25 und 25' in Betrieb gesetzt, dann bewegen sich die Trums 23 und 23' ebenso wie die Trums 24 und 24' gegenläufig. Die an den Trums eines Zahnriemens befestigten Fadenführerblöcke führen einander kongruente Bewegungen aus, das heißt es entstehen symmetrische Musterfiguren. Dieser Art sind auch die in Fig. 2 dargestellten Figuren in j Nähgewirke 35. Die Größe dieser Figuren wird durch die Antriebsgeschwindigkeit des jeweiligen Schrittmotors 25 mitbestimmt. Daraus folg!, daß die an den Trums des anderen Zahnriemens angekoppelten Fadenführerblöcke zwar ebenfalls symmetrische Musterfiguren erzeugen, daß sich diose aber durchaus von den vorgenannten unterschieden können. Das ist dann der Fall, wenn die Schrittmotoren 25 und 25' mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten betrieben werden.
Während des laufenden Betriebes läßt sich diese Möglichkeit variieren, wenn anstelle der Mitnehmer 32 Zahnscheibon 33 vorhanden sind.
Die in Fig.7 dargestellte Kopplungsmöglichkoit ist anderer Art. Dabei werden drei nebeneinander angeordnete Fadenführorblöcke 15,15' und 15" dadurch miteinander gekoppelt, daß die Fadonführerblöcke 15 und 15'mittels Federgabeln 31 mit den Federn 29 in Eingriff gebracht und der Fadenführerblock 15" mittels festem Mitnehmer 30 an der Führungsstange 28 fostgeklemmt werden. Einer der Fadenfuhrar blöcke 15 wird mit einem der Trums verbunden. In der Regel wird das einer der äußeren Fadenführerblöcke sein, im Beispiel ist es dor linke Fadenführerblock 15, der an das oberste Trum 23 angekoppelt wurde. Wild nunmehr der Schrittmotor 25 des oberen Zahnriemens 19 in Betrieb gesetzt, dann nimmt er den Fadenführerbiück 15 in seine Richtung mit. Dor benachbarte Fadenführorblock 15' führt zwar ebenfalls eine Bewegung in die gleiche Richtung wie der erste aus, seine Versaubewegung ist proportional, aber kleiner. Dieser Weg ist abhängig von der Dimensionierung der Federn 29.
In dieser Art lassen sich über die Breite der Wirkstelle 1 entweder mehrere solcher Fadenführerblockketten in unterschiedlichen Richtungen bewegen. Natürlich muß der Plaubedarf für dio Musterrapporto, vor allem in der Breite bedacht werden. Ebenso läßt sich abor auch die erste mit der zweiton Variante verknüpfen. Das Vorhandensein der vier Spuren ermöglicht ohne großen Antriebsaufwand in vielfältiger Woise Muster zu erzeugen. Die Einflußnahme ist also außer der Ankopplung der Fadenlührerblöcke 15 an die verschiedenen Trums 23,24, durch Veränderung der Dimensionierung der Federn 29, durch Veränderung der Bewegungsrichtung der Zahnriemen 20 und durch die Veränderung der Antriebsgeschwindigkeit dor Schrittmotoren 25 und 25'.
Fur dio Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten ist es unbedingt notwendig, die Antriebe und alle die Fadenführerblöcke 15 bewegenden Elemente durch eine Steuervorrichtung miteinander zu verbinden, was aber nicht näher dargestellt werden soll.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Steuern von Kettelementen an Kettenwirk-, insbesondere Nähwirkmaschinen mit zwei oder mehreren Legeschienen, wovon mindestens eine zur Führung von Musterfäden dient, zur Herstellung von Mustern, bei welcher die Musterlegeschienen durch Fadenführerblöcke ersetzt sind, welche unabhängig voneinander beweglich und miteinander und mit Mitteln zur Veränderung ihres Abstandes koppelbar sind, wobei diese Mittel direkt oder indirekt mit einer Steuereinrichtung in Verbindung stehen, gekennzeichnet dadurch, daß die Fadenführerblöcke (15) mindestens an einer Seite einer an sich bekannten Tragschiene (13) mittels Rollen (16) beweglich angeordnet sind und die die Fadenführerblöcke (15) bewegenden Mittel in vierSpuren, welche zueinander und zur Wirkstolle (1) parallel inverschiedenen Höhen angeordnet sind, die gesamte Breite der Wirkstelle (1) überspannen.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Fadenführerblöcke (15) einen Grundkörper (17) besitzen, welcher ein oberes und ein unteres Rollenpaar (16' und 16") aufweist und am unteren Ende durch eine Zwischenplatte (18) die Fadenführer (19) hält.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die die Fadenführerblöcke (15) bewegenden Mittel aus zwei Zugmitteln, vorzugsweise Zahnriemen (20) bestehen, die an einer Seite über angetriebene Zahnscheiben (21) und auf der anderen Seite über Spannrollen (22) umlaufend geführt sind, wobei jedes Trum (23,23' und 24,24') mit jedem Fadenführerblock (15,15', 15" usw.) koppelbar ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß auf jeder Seite der Tragschiene (13) je zwei Zahnriemen (20) in zwei Höhen jeweils gegenüberliegend angeordnet sind.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnscheiben (21)jeweils mit einem Schrittmotor (25) in Verbindung stehen.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahnscheiben (21) der gegenüberliegenden Zahnriemen (20) miteinander gekoppelt sind und einen gemeinsamen Antrieb haben.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem oberen (16) und dem unteren Rollenpaar (16') der Fadenführerblöcke (15) über die ganze Breite der Tragschiene (13) ortsfest eine Führungsstange (28) angeordnet ist, aufweicher Federn (29) gelagert sind.
8. Vorrichtung gemnß Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Fadenführerblöcke (15) in Höhe der Führungsstange (28) jeweils einen Mitnehmer (30) zur Kopplung mit der Führungsstange (28) besitzen.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Fadenführerblöcke (15) für jedes Trum (23, 23' und 24,24') mit einem Mitnehmer versehen sind.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Mitnehmer (32) verschraubbar sind.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Mitnehmer blockierbar Zahnscheiben (33) sind.
Hierzu E· Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33164689A DD286826A5 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum steuern von kettelementen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD33164689A DD286826A5 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum steuern von kettelementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD286826A5 true DD286826A5 (de) | 1991-02-07 |
Family
ID=5611521
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| DD33164689A DD286826A5 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum steuern von kettelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD286826A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5542270A (en) * | 1994-10-05 | 1996-08-06 | Karl Mayer Textilmachinenfabrik Gmbh | Guide bar arrangment for warp knitting machine having bending tranducers |
-
1989
- 1989-08-10 DD DD33164689A patent/DD286826A5/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5542270A (en) * | 1994-10-05 | 1996-08-06 | Karl Mayer Textilmachinenfabrik Gmbh | Guide bar arrangment for warp knitting machine having bending tranducers |
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| IF04 | In force in the year 2004 |
Expiry date: 20090811 |