DD286829A5 - Legeschienenversatzvorrichtung fuer kettenwirkmaschinen - Google Patents

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DD286829A5
DD286829A5 DD33159589A DD33159589A DD286829A5 DD 286829 A5 DD286829 A5 DD 286829A5 DD 33159589 A DD33159589 A DD 33159589A DD 33159589 A DD33159589 A DD 33159589A DD 286829 A5 DD286829 A5 DD 286829A5
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DD
German Democratic Republic
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push rod
abtastschieber
ball joint
housing
ball
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Application number
DD33159589A
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English (en)
Inventor
Guenther Foerster
Franz-Christian Eckelmann
Andreas Hering
Original Assignee
Veb Textilmaschinenbau,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Legeschienenversatzvorrichtung fuer Kettenwirkmaschinen. Die Vorrichtung besteht aus einem in einem Gehaeuse angeordneten Mustergetriebe mit OElumlaufschmierung, einem vom Mustergetriebe bewegten und innerhalb des Gehaeuses gefuehrten Abtastschieber und einer mit der Legeschiene verbundenen Schubstange sowie einer Kugelgelenkverbindung zwischen dem Abtastschieber und der Schubstange. Um einer betriebsbedingten Erwaermung des Kugelgelenkes wirksam vorzubeugen und derart eine Erhoehung der Arbeitsgeschwindigkeit der Kettenwirkmaschine, ohne negative Auswirkungen auf die Teilungskonstanz zwischen den Lochnadeln der Legeschiene und den Schiebernadeln der Nadelbarre zu ermoeglichen, ist das, die Schubstange mit dem Abtastschieber verbindende, Kugelgelenk erfindungsgemaesz zwischen den Fuehrungsflaechen fuer den Abtastschieber im Innern des Mustergetriebegehaeuses angeordnet und in den OElumlauf des Getriebes einbezogen.{Kettenwirkmaschine; Legeschienenversatz; Mustergetriebe; Abtastschieber; Schubstange; Kugelgelenk; OElumlaufschmierung; Legeschiene; Teilungskonstanz}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Legeschienenversatzvorrichtung für Kettenwirkmaschinen, bestehend aus einem in einem Gehäuse angeordneten Mustergetriebe mit Ölumliufschmierung, einem vom Mustergetriebe bewegten und innerhalb des Gehäuses geführten Abtastschieber und einer mit der Legeschiene verbundenen Schubstange sowie einer Kugelgelenkverbindung zwischen dem Abtastschieber und der Schubstange.
Charakteristik des bekannten Stands der Technik
Bei durch Vorbenutzung bekannt gewordenen Legeschienenversatzvorrichtungen der vorstehend erwtlinten Art sind die Kugelgelenke zwischen den Abtastschiebern und den Schubstangen für die Legeschienen außerhalb des Mustergetriebegehäuses angeordnet. Insbesondere bei hochtourigen Maschinen werden die Kugelgelenke beim Lauf der Maschine derartig hoch beansprucht, daß sie sich erheblich erwärmen und dadurch die Teilungskonstanz zwischen den Lochnadeln der Legeschiene und den Schiebernadeln der Nadelbarre negativ beeinflussen.
Das begrenzt einerseits die Arbeitsgeschwindigkeit und damit die Produktivität der Maschine bzw. zwingt es, um einer Zerstörung der Maschenbildungselemente vorzubeugen, zum Nachjustieren der Legeschienen, was Produktionsausfall und Herstellung qualitätsgeminderter Ware mit sich bringt.
Ziel der Erfindung
Es ist deshalb das Ziel der vorliegenden Erfindung, die Produktivität der Kettenwirkmaschine zu orhöhen und die Herstellung qualitätsgeminderter Ware zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Legeschienenversatzvorrichtung so auszubilden, daß sie eine Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit der Kettenwirkmaschine ohne negative Auswirkungen auf die Teilungskonstanz zwischen den Lochnadeln der Legeschiene und den Schiebernadeln der Nadelbarre gestattet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das die Schubstango mit dem Abtastschieber verbindende Kugelgelenk zwischen den Führungsflächen für den Abtastschieber im Inner en des Mu stergotriebegehiiuses angeordnet und in den Ölumlauf des Goiriebßs einbezogo.n ist.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens ist die Gelenkkugel des Kugelgelenkes in einer mit dom Abtastschieber vorschraubten Halterung angeordnet.
Gemäß einem letzten Erfindurgsmerkmal ist als Gelenkkugel vorteilhaft eine standardisierte Wälzlagorkugol vorgesehen.
Ausführungsbeispiel
Die vorstehend beschriebene Erfindung soll im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Aus der dazugehörigen einzigen Zoichnungsfigur ist ersichtlich, daß die Legeschiene 1 der Kettenwirkmaschine in herkömmlicher Weise über einen Abtastschieber 2 und eine Schubstange 3 und der zwischen den beiden letzteren angeordneten Kugelgelenkverbindung von einem Mustergetriebe 4 angetrieben wird. Der Abiastschieber 2 liegt mit seiner Rolle 5 am Musterträger 6 des Mustergetriebes 4 an, woduren die Bewegungskurven des Musterträgers 6 als Versatzbeweguny auf die Legeschiene 1 übertragen werden. Die notwendige Anpreßkraft wird dabei durch die feder 7 erreicht.
Erfindungsgemäß ist das die Schubstange 3 mit dem Abtastschieber 2 verbindende Kugelgelenk zwischen den Führungsfläclien 8a, 8b für den Abtastschieber 2 im Inneren des Mustergetriebegehäuses angeordnet und in den Ölumlauf des Getriebes 4 einbezogen.
Dazu ist der Abtastschieber 2 mit einer Ausnehmung 10 versehen, in die das Widerlager 11 einer Wälzlagerkugel 12 eingesetzt ist. Mittels der mit dem Widerlager 11 verschraubten Spannkappe 13 wird die Wälzlagerkugel 12 so gehaltert, daß sie einerseits fest mit dem Abtastschieber 2 verbunden und andererseits im Bedarfsfall trotzdem leicht auswechselbar ist. Durch eine öffnung 14 in der Führung 15 für den Abtastschieber 2 wird dem Kugelgelenk sowohl während des Betriebes der Maschine als auch bei deren Stillstand ständig temperiertes Öl zugeführt. Das Kugelgelenk wird somit bei allen Betriebszuständen der Kettenwirkmaschine auf einer nahezu konstanten Temperatur gehalten. Die Öffnung 16 dient zum ungehinderten Abfluß des Öles nach erfolgtem Wärmeaustausch. Eine Labyrintheinrichtung 17 verhindert den Ölaustritt aus der Ausnehmung 10 des Abtastschiebers 2 nach außen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgomäßen Anordnung des Kugelgelenkes im Innern des Getri begehäuses 9 bzw. des Abtastschiebers 2 besteht darin, daß der Kraftangriff der Schubstange 3 nicht wie bisher äußern jib sondern zwischen den Führungsflächen 8a und 8 b und den nicht dargestellten senkrechten Führungsflächen für den Abtastschieber 2 erfolgt. Die vom Kraftangriffspunkt ausgehenden, auf die Führungsflächen wirkenden Normalkraftkomponenten werden folglich kleiner. Daraus resultieren geringere Reibarbeit, geringere Erwärmung und höhere Lebensdauer.

Claims (3)

1. Legeschienenversatzvorrichtung für Kettenwirkmaschinen, bestehend aus einem in einem Gehäuse angeordneten Mustergetriebe mit Ölumiaufschmierung, einem vom Mustergetriebe bewegten und innerhalb des Gehäuses geführten Abtastschieber und einer mit der Legeschiene verbundenen Schubstange sowie einer Kugelgelenkverbindung zwischen dem Abtastschieber und der Schubstange, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schubstange (3) mit dem Abtastschieber (2) verbindende Kugelgelenk (12,13) zwischen den Führungsflächen (8a; 8b) für den Abtastschieber (2) im Inneren des Mustergetriebegehäuses (9) angeordnet und in den Ölumlauf des Getriebes (4) einbezogen ist.
2. Legeschienenversatzvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkugel (12) des Kugelgelenkes in einer mit dem Abstastschieber (2) verschraubten Haterung (13) angeordnet ist.
3. Legeschienenversatzvorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Gelenkkugel eine standardisierte Wälzlagerkugel (12) vorgesehen ist.
DD33159589A 1989-08-09 1989-08-09 Legeschienenversatzvorrichtung fuer kettenwirkmaschinen DD286829A5 (de)

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DD286829A5 true DD286829A5 (de) 1991-02-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4316395C1 (de) * 1993-05-17 1994-10-27 Mayer Textilmaschf Kettenwirkmaschine mit versetzbaren Barren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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