DD287011A5 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen kollationieren - Google Patents

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DD287011A5 DD33177389A DD33177389A DD287011A5 DD 287011 A5 DD287011 A5 DD 287011A5 DD 33177389 A DD33177389 A DD 33177389A DD 33177389 A DD33177389 A DD 33177389A DD 287011 A5 DD287011 A5 DD 287011A5
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Rudolf Ruder
Rudolf Stoerr
Uwe Jirschik
Hans-Juergen Klemm
Peter Tietze
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Veb Komb. Polygraph "Werner Lamberz",De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Kollationieren von bogenfoermigen Material. Es ist das Ziel der Erfindung, das Kollationieren so zu verbessern, dasz der durch das Aufdrucken von Kollationier-Marken entstehende zusaetzliche Aufwand beseitigt und bei geringem apparativen Aufwand eine hohe Funktionssicherheit der Kollationiereinrichtung gewaehrleistet wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und die Vorrichtung zum Kollationieren derart zu entwickeln, dasz ohne Verwendung von Kollationier-Marken eine objektive UEberpruefung der Bogen auf ihre Lagerichtigkeit und auf Zusammentragfehler realisiert wird. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz ein definierter Streifen des Druckbildbereiches des Bogens durch das optoelektronische Meszsystem abgetastet und eine den Grauwerten der bedruckten und/oder unbedruckten Flaechen des definierten Streifens des Bogens entsprechende proportionale Signalfolge von dem optoelektronischen Meszsystem abgegeben wird, wodurch der zusaetzliche Aufwand, der sich aus dem Aufdrucken der Kollationier-Marken auf die Bogen ergibt, beseitigt wird.{Kollationieren; Kollationier-Marken; Bogen; Lagerichtigkeit; Zusammentragfehler; Druckbildbereich; Meszsystem; Grauwerte; Kollationiereinrichtung; definierter Streifen}

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Kollationieren von bogenförmigem Material, insbesondere von Falzbogen, in Buchbindereimaschinen, insbesondere Bogensammeleinrichtungen, mittels einer optoelektronischen Abtasteinrichtung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Kollationiervorrichtungen für Bogensammeleinrichtungen bekannt, bei denen mittels aufgedruckter Kollationier-Marken die Lage und die Reihenfolge der Bogen beim Zusammentragen überprüft werden.
Ir der DD-PS 240707 wird eine Vorrichtung zur Durchführung des automatischen Kollationierens beschrieben, bei der mit Hilfe des Abtastkopfes gedruckte scharze Marken abgetastet werden und mittels der elektronischen Schaltung die Abtastsignale ausgewertet werden. Dabei wird bei richtiger Lage des Bogens ein Lichtstrahl mit Hilfe der Lichtemitterdiode des Abtastkopfes auf die Marke gebracht, wobei die Marke so beschaffen ist, daß sie den Lichtstrahl nicht reflektiert, so daß der zum Abtastkopf gehörende Fototransistor kein Licht empfängt. Befindet sich die gedruckte Marke nicht an der vorgesehenen Position, dann wird der Lichtstrahl der Lichtemitterdiode vom Bogen reflektiert und vom Fototransistor empfangen. Das dabei entstandene Signal löst nach Aufbereitung durch die elektronische Schaltung eine Unterbrechung des Prozesses aus.
Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt, wie beispielsweise die nach der DD-PS 237637, bei der innerhalb eines Arbeitstaktes bei Erscheinen der Kollationier-Marke auf einem Bogen die durch den optoelektronischen Geber erfaßten Meßwerte auf die Signalfolge .dunkel-hell", die charakteristisch für einen Richtigbogen ist, geprüft werden. Bei einer Fehlbeschickung befindet sich die Koll?".i"nier-Marke außerhalb des Erfassungsbereiches des optoelektronischen Gebers, wodurch keine Marke gelesen und ein Fehler registriert wird.
Aus beiden Erfindungsschrften geht hervor, daß da? Kollationieren mit Hilfe von aufgudruckten Marken erfolgt. Das Aufdrucken von Kollationier-Merken auf die Druckbogen ist jedoch mit einem erheblichen zusätzlichen Aufwand verbunden, der sich aus dem Druck der Marken selbst und den damit im Zusammenhang stehenden technologischen Regimen sowie den Forderungen der Buchbifi Jerei an die Druckerei bezüglich der Absorptionseigsnschaften der Druckfarbe sowie der definierten Lage und Größe der Kollationier-Marken ergibt.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, das Verfahren und die Vorrichtung zum Kollationieren so zu verbessern, daß der im Zusammenhang mit dem Aufdrucken von Marken stehende zusätzliche Aufwand beseitigt und eine hohe Funktionssicherheit der Kollationiereinrichtung bei geringem Bedien- und apparativem Aufwand gewährleistet wird.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und die Vorrichtung zum Kollationieren derart zu entwickeln, daß ohne Verwendung von Kollationler-Marken eine objektive Überprüfung der Bogen auf ihre richtige Lage und auf Zusammentragfehler mittels einer optoelektronischen Abtasteinrichtung roali- art wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein definierter Streifen des Druckbildbereiches des Bogens durch das optoelektronische Meßsystem abgetastet und eine den Grauwerten der bedruckten und/oder unbedruckten Flächen des definierten Streifens des Bogens entsprechende proportionale Signalfolge von dem optoelektronischen Meßsystem abgegeben wird. Diese Signalfolge wird dem Prozeßrechner zugeführt, der daraus Kennwerte zur Identifikation und zur Bestimmung der Lagegenauigkeit der Bogen erstellt. Sinnvoll ist es dabei, daß das optoelektronische Meßsystem im Abzugsbereich des Magazins angeordnet und über den Analog-Digital-Wandler mit dem Prozeßrechner signalverknüpft ist. Dabei ist es zweckmäßig, daß zur wegproportionalen Synchronisierung der Eingangssignale des Prozeßrechners der Eintourenwelle der Inkrementalgeber nachgeordnet ist, der mit dem Analog-Digital-Wandler verbunden ist. Vorteilhaft ist es auch, daß jede Station der Kollationiereinrichtung, der ein optoelektronisches Meßsystem zugeordnet ist, vom Signalfluß getrennt werden kann. Die besondeien Vorteile des Verfahrens und der Vorrichtung zum automatischen Kollationieren bestehen darin, daß der Druckbogen, ohne zusätzliche Markierungen anbringen zu müssen, an einer oder mehreren definierten Stellen des Druckbildbereiches abgetastet, mittels der gewonnenen Signale identifiziert und die Positioniergenauigkeit bestimmt sowie eine gleichzeitige Kontrolle bezüglich eines Fehlbogens durchgeführt wird, so daß der sich aus dem Aufdrucken der Kollationier-Marken ergebende zusätzliche Aufwand und die damit im Zusammenhang stehenden Forderungen der Buchbinderei an die Druckindustrie bezüglich der Absorptionseigenschaften der Druckfarben sowie der definierten Lage und Größe der Kollationier-Marken beseitigt werden, wodurch eine Reduzierung des technischen und technologischen Aufwandes und damit eine Steigerung der Effektivleistung beim Kollationieren der Bogen erreicht wird.
Ausführungibelsplel An einem Ausführungsbeispiel soli nachfolgend die Erfindung näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die schematische Darstellung des Abzugsbereiches des Magazins, Fig. 2: den Signalfluß des wertaufnehmenden Systems im Blockschaltbild.
Der aus dem Magazin 1 abzuziehende Bogen 2 wird durch den Greifer 3 erfaßt, aus dem Magazin 1 abgezogen und während seiner Bewegung durch das unterhalb des Magazins 1 angeordnete optoelektronische Meßsystem 4 abgetastet, bevor der abgezogene Bogen 2 vom Greifer 3 freigegeben und aus der Sammelrinne 5, die mit einer Transporteinrichtung ausgestattet ist, weitergcleitot wird. Das optoelektronische Meßsystem 4 tastet dabei einen definierten Streifen des Druckbildbereiches des Bogans 2 ab Die analogen Ausgangssignale des optoelektronischen Meßsystems 4, die einer den Grauwerten proportionalen Signalfolge entsprechen, wobei sich die den Grauwerten proportionalen Signale aus den abgetasteten Tonwertunterschieden zwischen den bedruckten Partien sowie zwischen den bedruckten und unbedruckten Partien des abgetasteten Bogens 2 ergeben, werden über den Analog-Digital-Wandler 6 in digitale Signale gewandelt und dem Prozeßrechner 7 zur Weiterverarbeitung zugeführt. Der Prozeßrechner 7 erstellt aus der den Grauwerten proportionalen Signalfolge des optoelektronischen Meßsystems 4 signifikante Kennwerte zur Identifikation der Bogen und deren Lagerichtigkeit, die mit den Kennwerten der Folgebogen übereinstimmen müssen. Bei Nichtübereinstimmung der Kennwerte zwischen dem ersten Bogen und den Folgebogen oder zwei beliebigen nacheinander abgetasteten Bogen wird durch den Prozeßrechner 7 ein Fehlernignal ausgelöst. Die Anzahl der zulässigen Fehler, die zur Auslösung eines Fehlersignales führen, sind dabei frei programmierbar. Die zur Reproduzierbarkeit der Abtastvorgänge auf die nachfolgenden Bogen erforderliche wegproportionale Synchronisierung der Eingangssignale des Prozeßrechners 7 wird über einen der Eintourenwelle 8 zugeordneten Inkrementalgeber 9, der mit dem Analog-Digital-Wandler 6 verbunden ist, realisiert.

Claims (5)

1. Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Kollationieren von bogenförmigem Material, insbesondere von Falzbogen, in Buchbindereimaschinen, insbesondere in Bogensammeleinrichtungen, mittels eines optoelektronischen Meßsystems, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein definierter Streifen des Druckbiidbereiches jes Bogens (2) durch das optoelektronische Meßsystem (4) abgetaste
b) 'eine den Grauwerten der bedruckten und/oder unbedruckten Flächen des definierten Streifens
des Bogens (2) entsprechende proportionale Signalfolge von dem optoelektronischen Meßsystem (4) abgegeben wird und daß
c) aus den dem Prozeßrechner (7) zugeführten Signalen den Grauwerten der bedruckten und/oder unbedruckten Flächen des definierten Streifens des Bogens (2) entsprechende Kennwerte zur Identifikation und zur Bestimmung der Lagegenauigkeit der Bogen (2) erstellt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das optoelektronische Meßsystem (4) im Abzugsbereich des Magazins (1) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das optoelektronische Meßsystem (4) über den Analog-Digital-Wandler (6) mit dem Prozeßrechner (7) signalverknüpft ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur wegproportionalen Synchronisierung der Eingangssignale des Prozeßrechners (7) der Eintourenwelle (8) der Inkrementalgeber (9) nachgeordnet ist, der mit dem Analog-Digital-Wandler (6) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Station der Kollationiereinrichtung, der ein optoelektronisches Meßsystem (4) zugeordnet ist, vom Signalfluß des Kontrollsystems trennbar ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
DD33177389A 1989-08-15 1989-08-15 Verfahren und vorrichtung zum automatischen kollationieren DD287011A5 (de)

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DE19904025824 DE4025824A1 (de) 1989-08-15 1990-08-15 Verfahren und vorrichtung zum automatischen kollationieren

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CH684590A5 (de) * 1991-09-26 1994-10-31 Grapha Holding Ag Verfahren zur Einheitlichkeitsprüfung von Druckbogen und Vorrichtung zur Durchführung desselben.

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