DD287189B5 - Zerkleinerungseinrichtung fuer feldhaecksler - Google Patents
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Description
Der Erfindung '.legt die Aufgabe zugrunde, für einen Feldhäcksler unter Verwendung einer Schneidwurftrommel mit einem nach der Gegenschneide angeordneten Reibboden oder einer nach der Gegenschneide angeordneten Walzenzerkleinerungseinrichtung eine weitere nachgeordnete Nachzerkleinerungseinrichtung zu entwickeln, die den Zerkleinerungsgrad des Emtegutes erhöht, ohne daß die Auswurfqualität gemindert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß nach der Gegenschneide der Häckseltrommelboden bis zu 60% als Reibbodenteil mit Reibleisten ausgestattet ist oder nach üer Gegenschneide unterhalb der Häckseltrommel eine Walzenzerkleinerungseinrichtung angeordnet ist und in Fortführung des Häckseltrommelbodens als Wurfwanne bis zum Auswurf spalt, dieser Teil als weitere Nachzerkleinerung ausgebildet wird, ohne daß die Auswurfqualität beeinträchtigt wird. Dabei wird der restliche Teil des Häckseltrommelbodens von 40% aus zwei gedoppelten Bodenteilen gebildet. Der innere Bodenteil ist auf den ersten zwei Dritteln seiner Länge mit scharfkantigen Durchbrüchen versehen, wobei der äußere Boden das Austreten von Erntegut verhindern soll und als Tragkörper dient. Der innere Boden kann fest oder lösbar am äußeren Boden befestigt werden. Das letzte Drittel des Inneren Bodens bleibt zur Sicherung der Auswurfqualität ohne Durchbrüche. Eine weitere Ausführung mit einem dicken Bodenteil besteht darin, daß von Null bis zur Hälfte der Blechdicke Ausnehmungen von geometrischer Form durchgestanzt werden, so daß auf der Innenseite der glatte Häckseltrommelbodenteil im wesentlichen erhalten bleibt. Das letzte Drittel des Bodens bleibt ebenfalls ohne Ausnehmungen. Die Durchbrüche bei einem inneren Bodenteil bzw. Ausnehmungen bei einem dicken Bodenteü sollen so angeordnet sein, daß sie in Drehrichtung unci quer zur Drehrichtung der Häckseltrommel nicht durchgängig sind. In beiden Richtungen sollte mindestens 40% der Fläche des glatten Bodens erhalten bleiben. In Drehrichtung sollten die Durchbrüche und Ausnehmungen im Oberflächenanteil abnehmen, bis das letzte Drittel des glatten Häckseltrommelbodens anschließt. Die nachgeordnete Nachzerkleinerungseinrichtung und de: vordere Reibbodentell liegen auf dem gleichen Radius zur Häckseltrommelmitte, so daß oingenauer Arbeitsspalt auf derganzen Länge eines derartigen Häckseltrommelbodens möglich ist. Durch die nachgeordnete Zerkleinerungseinrichtung werden an den Schlagkanten der Durchbrüche oder Ausnehmungen zusätzlich Maiskörner angeschlagen und der Zerkleinerungsgrad des Erntegutes erhöht. Der dabei wesentlich erhaltene glatte Häckseltrommelbodenteil sichert weiterhin die notwendige Abwurfqualität des Erntegutes über den Auswurfbogen ohne weitere Fördermittel.
Ausfuhrungsbeispiel
Nachstehend soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 und 2: die Häckseleinrichtung mit Reibboden und Nachzerkleinerungseinrichtung Fig. 3 und 4: die Gestaltungsmöglichkeiten der Nachzerkleinerungseinrichtung
Fig. 5: die Häckseleinrichtung mit Walzenzerklulnerungs- und Nachzerkleinerungseinrichtung.
In der Fig. list die Häckseleinrichtung 1 mit der Häckseltrommel 2 und Häckselmesser 3 und Gegenschneide 4 dargestellt. Hintor der Gegenschneide 4 ist zu 60% der gesamten Wurfwannenlänge ein Reibboden 5 mit Reibleisten 6 vorgesehen. Anschließend ist eine Nachzerkleinerungseinrichtung 7 mit einem glatten Äuawurfboden 15 nachgeordnet. Während der Reibboden 6 mit den Reibleisten 6 bestückt ist, besteht die Nachzerkleinerungseinrichtung 7 aus einem inneren Boden 9 mit Durchbrochen 10 und einem äußeren Boden 11. Der äußere Boden 11 ist geschlossen ausgeführt und mit dem inneren Boden 9 fest oder lösbar verbunden. Eine weitere Ausführung der Nachzerkleinerungseinrichtung 7 nach Fig. 2 besteht darin, daß unter Verwendung eines dickeren Bodens 14 von Null bis zur Hälfte der Blechdicke Ausnehmungen 12 eingestanzt werden. Durch die Anordnung der Durchbrüche 10 oder Ausnehmungen 12 entstehen in Drehrichtung der Häckseltrommel 2 innerhalb der Häckseleinrichtung 1 Schlagkanten 13, an denen zusätzlich das Erntegut zerkleinert wird. Das letzte Drittel der Nachzerkleinerungseinrichtung 7 weist bis zum Auswurfspalt 8 einen glatten Auswurfboden 15 auf, um in der Endphase eine gute Abwurfqualität bei der Anwendung einer Schneidwurftrommel zu garantieren.
In der Fig. 3 und 4 ist die Nachzerkleinerungseinrichtung 7 gestreckt dargestellt und zeigt die mögliche Anordnung der unterschiedlichen Durchbrüche. Der Pfeil zeigt die Drehrichtung der Häckseltrommel an. Quer zur Drehrichtung und in Drehrichtung der Häckseltrommel sollen die Durchbrüche 10 nicht durchgängig angeordnet sein. In beiden Richtungen sollte mindestens 40% der Fläche des glatten Bodens erhalten bleiben, wobei in Drehrichtung die Anzahl und Größe der Durchbrüche 10 abnimmt. Eine gleiche Anordnung ist bei Verwendung von Ausnehmungen 12 nach Fig. 2 vorgesehen. Damit bleibt im wesentlichen eine glatte Oberfläche vorhanden, um zusammen mit dem glatten Auswurf boden 15 die Auswurfqualität des Erntegutes bei der Anwendung einer Schneidwurftrommel zu sichern.
In der Fig. 5 ist in Zusammenhang mit der bereits beschriebenen Nachzerkleinerungseinrichtung 7 eine weitere Anwendungsmöglichkeit dargestellt. Hinter der Gegenschneide 4 ist in einem Gehäuse 16 unterhalb der Häckseltrommel 2 eine Walzenzerkleinerungseinrichtung 17 mit im Gehäuse 16 befestigten Reibleisten angeordnet.
Claims (4)
1. Zerkleinerungseinrichtung für Feldhäcksler mit einer Schneidwurftrommel und nach der Gegenschneide angeordneten Reibboden oder Walzenzerkleinerungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Gegenschneide (4) der Häckseltrommel boden zu 60% als Reibboden (5) mit Reibleisten (6) ausgebildet ist oder unterhalb der Häckseltrommel (2) nach der Gegenschneide (4) in einem Gehäuse (16) eine Walzenzerkleinerungseinrichtung (17) angeordnet ist und die anschließende Nachzerkleinerungseinrichtung (7) aus einem inneren Boden (9) mit Durchbrüchen (10) und äußeren Boden (11) oder aus einem Boden (14) mit Ausnehmungen (12) und Schlagkanten (13) besteht, die so angeordnet sind, daß die Durchbrüche (10) und Ausnehmungen (12) nicht durchgängig sind und an Anzahl und Größe in Drehrichtung der Hächseltro/nmel (2) abnehmen, damit ein Teil der glatten Fläche erhalten bleibt und das letzte Drittel, der Auswurfboden (15) ohne Durchbrüche (10) oder Ausnehmungen (12) ausgeführt ist.
2. Zerkleiner-ngseinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Boden (9) und der äußero Boden (11) fest oder lösbar miteinander verbunden sind.
3. Zerkleinerungseinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (12) im Boden (14) in Drehrichtung der Häckseltrommel (2) von Null bis zur Hälfte der Dicke des Bodens (14) eingestanzt sind, daß Schlagkanten (13) entstehen.
4. Zerkleinerungseinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (10) und Ausnehmungen (12) nicht durchgängig sind und quer zur Drehrichtung 40% der glatten Fläche erhalten bleibt und in Drehrichtung der Häckseltrommel (2) an Anzahl und Größe abnehmen.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Feldhäcksler mit Schneidwurftrommol und einer Zerkleinerungseinrichtung für die Körner-Maisernte.
Charakteristik das bekannten Standes der Technik
Es sind Feldhäcksler bekannt, die mit unterschiedlich ausgerüsteten Häckseltrommeln das zugeführte Erntegut an der Gegenschneido schneiden. Nach der Gegenschneide sollten an einem durchgehend als Reibboden ausgebildeten Häckseltrommelboden vornehmlich die Malskörner angeschlagen oder gebrochen werden. Am Ende des Reibbodens wird das Erntegut durch, die Auswurföffnung in eine Nachfördereinrichtung geworfen. Von dieser Nachfördereinrichtung oder Wurfgebläse muß das Erntegut nochmals beschleunigt werden, um auf das Transportfahrzeug zu gelangen. Derartige Häckseleinrichtungen mit durchgehenden Reibböden erzielen einen guten Zerkleinerungsgrad, benötigen aber einen größeren Leistungsbeda.-f und erhöhen den Kostenaufwand durch den Einsatz von zusätzlichen Fördermitteln. Weitere bekannte Feldhäcksler bzw. Häckseleinrichtungen haben nur einen Teil des Häckseltrommelbodens als Rsibboden ausgeführt. Das betrifft z.B. die Lösungen nach DE-OS 2240328, OS 2061494 und OS 2324996, die nach dem Reibbodenteil vordem Wurfspalt einen glatten Häckseltrommelboden aufweisen. In diesem Abschnitt soll das Häckselgut nochmals von der Häckseltrommel bzw. Schneidwurftrommel beschleunigt und ausgeworfen werden. Diese Ausführungen sind ohne zusätzliche Fördereinrichtungen oder Wurfgebläse ausgerüstet. Nachteilig ist jedoch der geringe Zerkleinerungsgrad der Maiskörper. Weitere Häckseleinrichtungen sind mit zusätzlichen Zerkleinerungswalzen ausgestattet. In der DE-PS 220802 ist oine Häckseleinrichtung mit einer Schneidwurftrommel und antreibbaren Zerkleinerungswalzen beschrieben. Das geschnittene Häckselgut gelangt nach der Gegenschneide In ein gesondertes zur Häckseltrommel offenes Gehäuse, indem ein oder zwei Zerkleinerungswalzen angeordnet sind. Dabei wird das Häckselgut von den Zerkleinerungswalzen an der mit Reibleisten bestückten Gehäusewand entlang gefördert und wieder in die Häckseltrommel bzw. Wurfwanne geworfen. Um einen sicheren Auswurf zu erzielen, ist zur Schneidwurftrommel nach dem gesonderten Gehäuse ebenfalls ein glatter Bodenteil mit geringem Wurfspalt erforderlich. Bei unregelmäßiger Erntegutzuführung und hohem Feuchtigkeitsgehalt können Verstopfungen vor der ersten Walze auftreten, die dann den Zerkleinerungsgrad negativ beeinflussen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Zerkleinerungsgrad des Erntegutes zu erhöhen.
Priority Applications (1)
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| DD33193089A DD287189B5 (de) | 1989-08-21 | 1989-08-21 | Zerkleinerungseinrichtung fuer feldhaecksler |
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Publications (2)
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| DD287189A5 DD287189A5 (de) | 1991-02-21 |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4135165C2 (de) * | 1991-10-24 | 1998-04-09 | Biso Maschf Gmbh | Häcksler |
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1989
- 1989-08-21 DD DD33193089A patent/DD287189B5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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| DD287189A5 (de) | 1991-02-21 |
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