DD287200A5 - Membrantrennanlage - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung hat eine Membrantrennanlage zum Inhalt, mit der die Filterflaeche pro Raumeinheit mehr als verdoppelt und die Filtratleistung wesentlich erhoeht und eine hohe Trockensubstanzkonzentration im Konzentrat erreicht werden sollen. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz die Membrantrennanlage aus mehreren Plastplatten besteht, die beidseitig mit Membranen und Drahtgewebe beauflagt sind. UEber letzteres wird das Filtrat dem Ringkanal sowie dem Filtratableitrohr zugefuehrt. Mehrere solche Platten werden zu einem Modul zusammengestellt. Der Abstand zwischen den Platten wird dabei durch Distanzhalter bzw. Flachdichtungen gewaehrleistet. Mehrere solche Module werden wiederum in einem Kanal, der einen Zu- und einen Abflusz, sowie pro Modul ein Filtratableitrohr besitzt, zum Mehrfachmodul zusammengefuegt.{Membrantrennanlage; Plastplatten, beidseitig mit Membranen und Drahtgewebe; Ringkanal; Partikelabtrennung; Aufkonzentrierung; Biotechnologie; Lebensmittelindustrie; Abwassertechnik}
Description
Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Membrantrennanlage, die auf allen Gebieten der Aufbereitung von Lösungen bzw. Suspensionen, der Abtrennung bzw. Aufkonzentrierung von Partikeln bzw. hoch- und niedermolekularen Stoffen eingesetzt werden kann, u.a. in der Biotechnologie, der Lebensmittelindustrie, der Wasser- und Abwasserreinigung, der Milchindustrie usw. Das Anlagenprinzip ist für den niederen Druckbereich, bis 1,0MPa, und den höheren Druckbereich, bis 8,0MPa, anwendbar, d.h. für Probleme der Mikro- und Ultrafiltration sowie für die Reversosmose.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß mit membranbestückten Apparaturen die unterschiedlichsten Trennvorgänge betrieben werden. Im großtechnischen Maßstab dominieren vor allem zwei Bauprinzipien, die für den cross-flow eingesetzt werden, Flachmembranen, meist rechteckig als Einzelplatte oder in Kassettenform bzw. rohrartige Membranen in Form von Rohr, Hohlfaser- oder Kapillarmodulen.
Die Plattenbauweise ist u. a. Im DD-WP138.864 bzw. im DD-WP 231.015 beschrieben. In beiden Fällen werden zwischen zwei Stahlplatten mehrere Plastplatten, die auf einer Seite mit einer Membran bestückt sind, zusammengepreßt. Das Anpressen übernehmen je nach Größo 6-10 Zuganker.
Der Produktstrom kann in Abhängigkeit von der Größe des Moduls bei einigen Varianten ein oder mehrere Male innerhalb des Moduls umgekehrt werden, damit geht eine Anlagendruckerhöhung einher. Die Plastplatten sind so aufgebaut, daß sie zwo!
Funktionen übernehmen, (line Seite dient aufgrund ihrer Konstruktion der Produktführung, die andere Seite übernimmt mit ihren vielen kleinen Kanälen das Sammeln und Ableiten des Filtrats. Das Fiitrat verläßt entweder jede Platte einzeln über einen Mikroschlauch oder über einen Sammelkanal wird das Fiitrat der gesamten Moduls abgeleitet.
Alle diese Module weisen aber einige Probleme auf, die auch bei verbesserter Ausführung nicht prinzipiell minimiert werden können.
Innerhalb des Moduls werden 50% der Fläche der Plestplatten nur für die Leitfunktion des Produktstroms genutzt, sie dienen nicht unmittelbar dem Filtrieren und dem Sammeln des Filtrats.
Die Module werden über den Preßdruck der Zuganker nach außen abgedichtet. Da aber nicht alle Einbauten an allen Stellen gleich stark sind, variieren die Spaltbrtiten für den Produktstrom innerhalb des Moduls erheblich, die Gleichmäßigkeil der
Überströmung geht verloren. In Abhängigkeit von der Größe des Moduls bilden sich demzufolge mehr oder weniger starke fouling-Schichten auf den Membranen aus.
Besonders stark tritt dieser Effekt bei Längen der Einzelplatte > 500mm auf.
Die Auf konzentrierung ist infolge der kleinen Abstände zwischen Membran und Strömungsführungsplatto (0,6-1 mm) auf kleine TS Gehalte beschränkt.
Um diese Module großtechnisch einzusetzen, werden große Plastplatten angestrebt. Die dazu notwendigen Spritzwerkzeuge sind sehr kos!„.iauiwendig und die Maßhaltigkeit der Plastplatten problematisch, dadurch treten zusätzliche Dichtungsprobleme
Da diese Module nicht geschlossen sind, die Membranen usw. haben am Rand des Moduls direkten Kontakt zur Raumabluft, ist eine sterile Fahrweise nur bedingt möglich.
Ziol der Erfindung Ist es, eine Trenneinheit zu schaffen, di6 sowohl für die Mikro als auch die Ultrafiltration einsetzbar ist und die bei geringen Abänderungen auch für die Reversosmose nutzbar wird. Die eingebrachte Membranfläche pro Raumeinheit soll sich mehr als verdoppeln, höhere Trockensubstanzwerte im Konzentrat sollen erreicht werden. Die Bildung von fouling-Schichten soll ausgeschlossen und eine sterile Fahrweise ermöglicht werden.
sowie deren Gleichmäßigkeit zur Erreichung höherer Filtratleistungen und höherer Trockensubstanz-Konzentrationenzugrunde.
der Platte filtratsammelnd konstruiert ist. Dadurch verdoppelt sich die Membrantrennfle ehe und die Filtratleistung. Die Membrankann unterstützt werden durch ein Vlies und ein Plastdrahtgewebe.
verklebt, damit sie nicht vom Produkt unterspült werden können. Die Plastplatten besitzen viele in Längsrichtung parallelverlaufende Mikrokanäle, die in größere, in der Mitte der Platte befindliche Querkanäle münden, die mit einem Ringkanal, der einvertikales Filtratabieitrohr umgibt, verbunden sind.
für das Filtrat auch noch eine Stützfunktion innerhalb des Plattenpakets.
abgeleitet wird.
eine Dichtungsscheibe.
oben. Beides ist auch seitlich möglich.
über einen Bajonettverschluß oder über eine Doppelnullringdichtung abgedichtet wird; das Ableitrohr ist normalerweisedrucklos.
aber auch für höhere Drücke ausgelegt werden.
Fig.4: Modul
beidseitig ein.
der Filtrataufnihme und enden in Querkanälen 6 bzw. in einem Ringkanal β. Die Anzahl der Querkanäle 5 kann auch auf denmittigen, der zum Ringkanal 6 führt, beschränkt werden. Die Ringkanäle 6 mehrerer Platten 1 schließen das Filtratableitrohr 7ein, in dem das Filtrat gesammelt und aus dem Plattenpaket oder Modul 8 abgeführt wird. Zwischen Filtratableitrohr 7 und
zu gelangen.
ist möglich, befindet sich eine Verschraubung 13. Der obere Verschluß des Filtratableitrohres 7 in einem Modul 8 kann z. B. als
das Unterströmen der Membranen vermieden werden.
die Plastplatte 1 aufzuschweißen.
untergebracht werden. Der Kanal kann vorn durch eine Verschraubung oder einen Flansch 19 abgedichtet werden. Je nach
wobei das zu filtrierende Produkt aus strömungstechnischen Gründen über einen entsprechenden Verteilerkopf 21 geführt wird.
des Zulaufs über die Verschraubung 20, seitlich oder von unten, ist variabel und hängt u. a. von Produktmenge, Viskosität, Anzahlder Module im Kanal ab, der Ablauf erfolgt oben.
die das Filtrat einer Sammelleitung 24 zuführen.
werden.
werden ca. 1,6mVModul Membranfläche untergebracht, bei kleinem Abstand können 30 Platten eingebaut werden, die
gleichen äußeren Abmessungen nur 8m'.
1,5 und 3bar, die Temperatur zwischen 4O0C und 5O0C. Der hohe Aufkonzentrierungsgrad reduziert die Saftverluste erheblich.
wie in Fig.8 der Reinigungsmittelbehälter 30 andeutet.
Claims (5)
1. Membrantrennanlage auf der Basis der Plattenbauweise, dadurch gekennzeichnet, daß Membranen (2) beidseitig auf einer Platte (1) befestigt sind, die auf beiden Seiten eine Vielzahl von in Längsrichtung parallel verlaufenden Mikrokanälen (4) besitzt, die in größere, in der Mitte der Platte (1) befindliche Querkanäle (5) münden und diese mit einem Ringkanal (6), der ein mit vielen Bohrungen (10) versehenes zentrales vertikales Filtratableitrohr (7) umgibt, verbunden sind.
2. Membrantrennanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen (2) mit Vlies (3) unterlegt sein können.
3. Membrantrennanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Platten (1) zu einem Modul (8) zusammengepreßt werden, wobei der Abstand zwischen den Platten (1) durch Distanzhalter (11) an der Peripherie der Platte (1) und durch Null-Ringe oder Flachdichtungen (12) am Filtratableitrohr (7) gewährleistet wird.
4. Membrantrennanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Module (8) in einem an beiden Enden geschlossenen Kanal (18) untergebracht sind und mit dem Filtratableitrohr (7) arretiert werden, der Kanal (18) vor dem ersten und nach dem letzten Modul (8) eine Zu- bzw. Abflußöffnung (20,22) besitzt und an einem Ende mittels Flansch (19) oder Deckelflansch geschlossen ist.
5. Membrantrennanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrure Mehrfachmodule, die mehrere Module (8) enthalten, je nach Aufarbeitungsproblematik in Reihe oder parallel geschaltet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33212989A DD287200A5 (de) | 1989-08-28 | 1989-08-28 | Membrantrennanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33212989A DD287200A5 (de) | 1989-08-28 | 1989-08-28 | Membrantrennanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD287200A5 true DD287200A5 (de) | 1991-02-21 |
Family
ID=5611901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD33212989A DD287200A5 (de) | 1989-08-28 | 1989-08-28 | Membrantrennanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD287200A5 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0983115A4 (de) * | 1997-04-14 | 2000-07-19 | Nate International | Modulares filtrationsystem und verfahren |
| CN116835724A (zh) * | 2023-07-31 | 2023-10-03 | 常州大学 | 电催化微通道有机废水处理装置 |
-
1989
- 1989-08-28 DD DD33212989A patent/DD287200A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0983115A4 (de) * | 1997-04-14 | 2000-07-19 | Nate International | Modulares filtrationsystem und verfahren |
| CN116835724A (zh) * | 2023-07-31 | 2023-10-03 | 常州大学 | 电催化微通道有机废水处理装置 |
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