DD287289A5 - Weichspuelverfahren in einer waschmaschine mit einer wasserdicht ausgefuehrten trommel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Weichspuelverfahren zur Erzielung sehr guter Weichspueleffekte mit minimalsten Einsatz an Weichspuelmitteln in Haushaltwaschmaschinen mit einer wasserdicht ausgefuehrten Trommel. Die technische Aufgabe, ein Verfahren zu schaffen, welches auszerhalb der wasserdichten Trommel mit der geringsten Anzahl an zusaetzlichen Baugruppen ein Homogenisieren der Weichspuelflotte ermoeglicht und welches durch entsprechende Flottenverhaeltnisse trotz Verringerung der Weichspuelmittelmenge einen optimalen Weichspueleffekt ermoeglicht, wird dadurch geloest, dasz in einem Mesz- und Recyclingbehaelter eine konzentrierte Weichspuelmittelflotte mit Saeuretraeger im Flottenverhaeltnis von 1:2 bis 1:2,5 angesetzt wird und dadurch den Pumpvorgang von dem Mesz- und Recyclingbehaelter in die mit Waschdrehzahl umlaufende Trommel die Weichspuelmittelflotte mit dem Frischwasser zu einer homogenisierten Flotte umgewandelt wird. Die Trommel laeuft in Waschdrehzahl eine vorbestimmte Zeit um und wird danach in Schleuderdrehzahl versetzt, ohne dasz dabei die homogenisierte Flotte abgefuehrt wird. Nach dem Schleudervorgang wird das Flottenverhaeltnis auf 1:5 bis 1:6 bei staendigem Trommellauf erhoeht. Fig. 1{Trommelwaschmaschine; Weichspuelverfahren; Mesz- und Recyclingbehaelter; Homogenisieren; Weichspuelmittelflotte; Flottenverhaeltnis; Schleuderdrehzahl; Waschdrehzahl; geringe Weichspuelmittelmenge; optimale Weichspueleffekt}
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Weichspülverfahren zur Erzielung sehr guter Weichspüleffekte mit minimalsten Einsatz an Weichspülmitteln in Haushaltwaschmaschinan mit einer wasserdicht ausgeführten Trommol
Weichspüler dienen als Nachbehandlungsmittel im Spülprozeß. Sie geben der Wäsche einen weichen Griff und rüsten die Fasern antistatisch aus.
Die Dosierung der Weichspüler und die Technologie zum Aufziehen des Weichspülmittels auf die Faser ist ein besonderes Problem, da mit wenig Weichspülmittel gute Eigenschaften der Wäsche hinsichtlich Griff, elektrostatischer Aufladung und Bügelfähigkeit erreicht werden sollen.
Der sparsame Einsatz an Weichspülmittel steht immer mehr, auch aus ökologischen Gründen, im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeiten, da größere Mengen Weichspülmittel, die in das Abwasser g slange.i, den biologischen Kläranlagen und der Pflanzen· und Tierwelt im Wasser schaden.
Es werden noch zu große Mengen an Weichspüler eingesetzt, da es noch keine optimalen Verfahrenstechniken gibt, die es ermöglichen, schon bei geringen Mengen an zugesetztem Weichspülmittel gute Weichspüleffekte :u erzielen. Bei bekannten Lösungen wird das Woichspülmittel in die Einspülkammer der Waschmaschine gegeben und mit dem einfließenden Spülwasser unkontrolliert in den Waschbottich geführt.
Das Weichspülmittel ist ungleichmäßig im Spülbad verteilt. Mit der Trommelbowegung kommt das Weichspülmittel mit den Fasern der Wäsche in Berührung und zieht je nach der Verteilung im Spülbad unregelmäßig auf die Faser auf. Die Weichspülmittelmonge ist ebenfalls hoch, da mit einem hohen Flottenverhältnis gearbeitet wird. Bei einer weiteren bekannten Lösung wird das Wasser zuerst ohne Spülmittel dem Bottich zugeführt und danach wird bei Trommelbewegung der Weichspüler in das Spülbad gegeben.
Mit dieser Lösung werden schon bessere Effekte orziolt. Sie stellt jedoch noch kein Optimum hinsichtlich Spülmittelmonge und Weichspüleffekt dar.
'Aus der Literatur ist auch eine Möglichkeit bekannt, bei welcher eine homogene Weichspülmittelflotte angesetzt und anschließend dem Bottich zugeführt wird.
Für diese theoretische Möglichkeit besteht jedoch keine praktische Realisierung, da neben dem Waschiaugonbehälter ein weiterer notwendiger Behälter zu teuer wäre.
Eine wesentliche Voraussetzung für einen guten Weichspüloffekf ist die gleichmäßige Verteilung des Weichspülers auf der Faser.
Das erfordert aber, daß das Weichspülmittel, wenn es mit der Faser in Berührung kommt, bereits homogen in der Flotte verteilt sein muß. Die Forderung ist, wie bereits oben erwähnt, nicht mit den bekannten Einrichtungen und Verfahren ökonomisch zu realisieren.
Weiterhin ist zu beachten, daß mit Erhöhung der Konzentration des Weichspülmittels im Spülbad der Weichspüleffekt zunimmt.
Das bedeutet, daß mit einer sehr kurzen Flotte bei Verringerung der Weichspülmittelmenge trotzdem die Konzentration pro Liter ' Spülflotte erhöht werden kann. .
Dabei ist ein Optimum einzuhalten, da wiederum eine zu hohe Weichspülmittolauflage auf der Faser zu steigender Hydrophobierung und zu einer unangenehmen Klebrigkeit der Wäsche führt.
Alle bekannten Verfahren und Einrichtungen haben den Nachteil, daß die obengenar nten Forderungen zur Sicherung eines optimalen Weichspüleffektes bei minimalem Einsatz von Weichspülmittel damit nicht bzw. nur mit hohem technischökonomischen Aufwand realisierbar sind.
Das Ziel der Erfindung ist ein Weichspülverfahren für Haushaltwaschmaschinen mit einer wasserdicht ausgeführten Trommel, welches mit geringem technisch-ökonomischen Aufwand einen optimalen Weichspüleffekt bei minimalem Einsatz an Weichspülmitteln ermöglicht.
außerhalb der wasserdichten Trommel mit der geringsten Anzahl an zusätzlichen Baugruppen ein Homogenisieren der
dem Meß- und Recyclingbehälter in die mit Waschdrehzahl umlaufende Trommel die Weichspülmittelflotte mit dem
die homogenisierte Flotte abgeführt wird.
einzelne Baugruppen zu verschiedenen Verfahrensschritten dargestellt.
an der Trommelstirnseite 3. In an sich bekannter Weise ist die Trommel 1 mit einem Meß- und Recyclingbehälter 4 über eine
des letzten Spülbades zur Wiederverwendung für eine folgende Waschcharge.
eingespült.
erreicht werdon. Durch das geringe Flottonverhältnis von 1:2 bis 1:2,6 während des Weichspülvorganges in der Trommel 1 kann 30% bis 50% weniger Weichspülmittel als bei herkömmlichen Verfahren verwendet werden.
In Figur 3 wird die gleichmäßige Verteilung der Weichspülmittelflotte 11 in der mit Wäsche 12 gefüllten Trommel 1 dargestellt. Die Weichspülmittelflotte 11 wurde als homogenisierte Flotte 13 In die Trommel 1 gepumpt. Die Wäsche 12 wird mit der homogenisierten Flotte 13 bei sich drehender Trommel 1 gut durchdrungen. Dabei legt sich die homogenisierte Flotte 13 und damit das Weichspülmittel gleichmäßig an die Faseroberfläche an.
mäßiger Drehzahl und anschließend eine Wäscheauflockerung im Waschgang.
erhöht sich weiter trotz der geringen Menge an homogenisierter Flotte 13.
Claims (1)
- Weichspülverfahren in einer Waschmaschine mit einer wasserdicht ausgeführten Trommel, einem Meß- und Recyclingbehälter und zwischengeschalteter Pumpe, gekennzeichnet dadurch, daßa) indem Meß-und Recyclingbehälter (4) eine konzentrierte WeichspülmittelfloUe (11) mit Säureträger im Flottenverhältnis von 1:2 bis 1:2,5 angesetzt wird und durch den Pumpvorgang vom Meß-und Recyclingbehälter (4) in die mit Waschdrehzahl umlaufende Trommel (1) die Weichspülmittelflotte (11) mit dem Frischwasser (8) zu einer homogenisierten Flotte (13) umgewandelt wird,b) die Trommel (1) eine vorbestimmte Zeit mit Waschdrehzahl umläuft und danach in Schleuderdrehzahl versetzt wird, ohne daß dabei die homogenisierte Flotte (13) abgeführt wird,c) nach dem Schleudervorgang das Flottenverhältnis auf 1:5 bis 1:6 bei ständigem Trommellauf in Waschdrehzahl erhöht wird,d) nach dem Endschleudern die freie Flotte (14) in dem Meß- und Recyclingbehälter (4) für die folgende Waschcharge gespeichert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33208089A DD287289A5 (de) | 1989-08-25 | 1989-08-25 | Weichspuelverfahren in einer waschmaschine mit einer wasserdicht ausgefuehrten trommel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD287289A5 true DD287289A5 (de) | 1991-02-21 |
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ID=5611864
Family Applications (1)
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| DD33208089A DD287289A5 (de) | 1989-08-25 | 1989-08-25 | Weichspuelverfahren in einer waschmaschine mit einer wasserdicht ausgefuehrten trommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DD (1) | DD287289A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4435253A1 (de) * | 1994-08-11 | 1996-02-15 | Bachmann Magdalena Geb Poenitz | Waschmaschine sowie Verfahren zur Wäsche waschen Öko Verbesserung Weichspüler |
-
1989
- 1989-08-25 DD DD33208089A patent/DD287289A5/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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