DD287315A5 - Loesbare rohrverbindung - Google Patents

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DD287315A5
DD287315A5 DD33203789A DD33203789A DD287315A5 DD 287315 A5 DD287315 A5 DD 287315A5 DD 33203789 A DD33203789 A DD 33203789A DD 33203789 A DD33203789 A DD 33203789A DD 287315 A5 DD287315 A5 DD 287315A5
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DD
German Democratic Republic
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sealing element
sealing
pipe connection
sleeve
pipe
Prior art date
Application number
DD33203789A
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English (en)
Inventor
Burkhard Seperant
Leo Szalewski
Tom Langner
Original Assignee
Veb Kuehlautomat,De
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  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine loesbare Rohrverbindung. Beschrieben wird eine loesbare Rohrverbindung zwischen starren Rohren mit kleinen Nennweiten und unterschiedlichem Spannungspotential. Die Rohrverbindung kann vorzugsweise in Rotationsplattengefrierapparaten eingesetzt werden, wo Rohre mit unterschiedlichem Spannungspotential und kleinen Nennweiten miteinander verbunden werden sollen. Realisiert wird die Rohrverbindung durch eine Schraubverbindung, wobei ein Dichtelement gegen Kaeltemittel und ein Dichtelement gegen Feuchtigkeit und Wasser abdichten, und mit einem automatischen Nachstellelement erreicht wird, wobei ein Dichtelement gleichzeitig den Kontakt der beiden Metallrohre untereinander verhindert.{Rohrverbindungen, loesbar; Rohrverbindungsstuecke; Metallrohre; Schraubverbindung; starre Rohre; Dichtelemente; automatisches Nachstellelement; unterschiedliches Spannungspotential; Kontaktkorrosion; Kunststoffdichtungen}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine läsbare Rohrverbindung von starren Rohren mit kleinen Nennweiten und unterschiedlichem Spannungspotential.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Im Patent DE 2515672 wird eine Rohrverbindung zwischen Aluminium- und Stahlrohren vorgestellt, die durch Explosionsverbinden hergestellt wird, dabei wird mittels einer Dichtungsscheibe aus Aluminium, Titan, Nickel und rostfreiem Stahl, wobei die einzelnen Schichten der Verbundstruktur in der axialen Richtung der Rohrverbindung durch Explosionsverbinden miteinander verschweißt sind, verwendet.
Der Nachteil dieser Verbindung ist, daß sie nur von hochqualifizierten Fachkräften herzustellen ist und ein Auswechseln von Bauelementen nur durch Zerstörung der Verbindung möglich ist.
Im Patent DD 43838 wird eine Anschlußverschraubung, insbesondere für Durchflußgeräte und -armaturen, vorgestellt. Sie beruht auf dem Prinzip, daß als Verschraubungsmlttel ein nur auf der einen Seite mit Innengewinde versehenes schraubinuffenähnliches Rohrstück dient, welches auf der anderen gewindefreien Seite eine Anzahl ringsumlaufender, gerader Rillen oder dergleichen trägt, und daß eines der zu verbindenden Leitungsenden mit diesem Rohrstück durch Eingießen, Einspritzen oder Warmeindrücken in dessen gerillten Teil unter Wahrung der gegenseitigen Verdrehbarkeit baulich vereinigt ist. Ein wesentlicher Nachteil der Anschlußverschraubung liegt darin, daß Werkstoffe mit unterschiedlichem Spannungspotential miteinander nicht verbunden werdtin sollton, da bei Anwesenheit eines Katalysators jederzeit Kontaktkorrosion auftretne kann. Weiterhin sind diffurionsgelötete Kupfer-Aluminium-Rohrverbindungen bekannt, aber auch hier tritt Kontaktkorrosicn auf, bei Anwesenheit von Wasser und besonders bei Seewasser. Auch der ausgebrachte Korrosionsschutz auf die Kupfer-Aluminium-Rohrverbindung verhindert nicht die1 Kontaktkorrosion. Unter Bordbedingungen im Fischfanggebiet ist ein ordnungsgemäßer Auftrag des Korrosionsschutzes nicht möglich.
Weiterer Ntichteil ist, wenn beschädigte Kupfer-Aluminium-Rohrverbindungen ausgetauscht werden müssen, zum Beispiel bei Rotationsplattengefrierapparaten, müß die Gefrierplatte mit ausgebaut werden. Auch Börddlverschraubungen sind schon lange bekannt.
Nachteile dieser Verschraubung sind, daß ein zusätzlicher Korrosionsschutz nötig ist, um die Kontaktkorrosion zu verhindern. Auch ein einfaches Austauscher: von Rohrverbindungen bei Reparaturen ist nicht möglich, da keine vollständige Dichtung garantiert sverden kann bei Rohren, die fest eingebaut sind in Anlagen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Rohre mit kleinen Nennweiten und unterschiedlichem Spannungspotential so miteinander zu verbinden, daß keine Kontaktkorrosion auftreten kann und Bauteile leicht ausgewechselt werden können. Gleichzeitig soll sie eine Möglichkeit darstellen, die durch Kontaktkorrosion beschädigten Rohrverbindungen ohne großen Aufwand zu ersetzen.
Wesen der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverbindung zu entwickeln, die in der Lage ist, Rohre mit kleinen Nennweiten
und mit unterschiedlichem Spannungspotential, bei Kontakt mit Wasser miteinander lösbar zu verbinden und Kontaktkorrosionzu verhindern. Sie soll auch als Reparaturmöglichkeit für bereits im Einsatz befindliche Rohrverbindungen, die durch
Kontaktkorrosion beschädigt wurden. Verwendung finden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Hülse mit einem Anschlußstück verbunden wird. Das Anschlußstück ist mit einem Außenkonus versehen, welcher zur Führung des anderen Rohres dient, welches mit seinem Innenkonus am Außenkonus des Anschlußstückes anliegt. Auf dem Außenkonus des Rohres befindet sich ein Dichtelement mit
seinem Innenkonus und am äußeren Umfang mit seinen Dichtlippen.
Mit Hilfe eines automatischen Nachstellelementes wird der Innenkonus des Dichtelementes gegen den Außenkonus des Rohres
gedruckt und somit gezielt die Dichtlippen des Dichtelementes gegen die Dichtfläche der Hülse gedrückt.
Auf der entgegengesetzten Seite der Hülse befindet sich eine Verschlußschraube mit einem Innenkonus, eine Dichtungsscheibe,
die sich zwischen der Hülse und der Verschlußschraube befindet und ein Dichtelement, welches einen Außenkonus besitzt, dermit Hilfe des Nachstellelementes in den Innenko.ius der Verschlußschraube gedruckt wird. Das Dichtelement auf dieser Seite istso gestaltet, daß es den Kontakt zwischen Verschlußschraube und dem Rohr verhindert.
Ausfuhrungsbeispiel Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für die Verbindung eines Stahlrohres mit einem Aluminiumrohr
erläutert. Der Aufbau der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Bauteile Anschlußstück 1, Hülse 2, Scheibe 4 und Verschlußschraube 6 sind au j Stahl. Die Dichtungsscheibe 9 ist aus l'apfer. Als automatisches Nachstellelement 5 wird hier eine Druckfeder verwendet, und die beiden Dichtelemente 3,7 sind aus Polytetrafluorethylen. Das Rohr 8 ist aus Aluminium. An das Anschlußstück 1 ist die Hülse 2 angeschweißt und bilden somit eine Einheit. In die Lötm jffe des Anschlußstückes 1 kann
dann das zu verbindende Rohr 8 eingelötet werden. Das zu verbindende Aluminiumrohr 8 steckt in der Hülse 2, der Innenkonusdes Aluminiumrohres 8 sitzt dabei auf dem AußerAonus des Anschlußstückes 1.
Auf dem Aluminiumrohr 8 sind die Bauteile wie folgt angeordnet: Dichtelement 3, Scheibe 4, Druckfeder 5 und Dichtelement 7. Zwischen Hülse 2 und Verschlußschraube 6 befindet sich die Dichtungsscheibe 9. Die Verschlußschraube 6 bildet den Abschluß der Verbindung und wird in die Hülse 2 eingeschraubt.

Claims (3)

1. Lösbare Rohrverbindung zwischen starren Rohren mit kleinen Nennweiten und unterschiedlichem Spannungspotential, dadurch gekennzeichnet, daß eine Konusverbindung zwischen dem Anschlußstück (1) aus Stahl und einem Aluminiumrohr (8) durch ein Dichtelement (3) mit einem Innenkonus und am äußeren Umfang mit Dichtlippen versehen ist, abgedichtet wird und daß das Dichtelement (3) am Außenkonus des Aluminiumrohres (8) und an der Innenfläche der Hülse (2) in Berührung kommt und durch Krafteinwirkung abdichtet gegen das Austreten eines Mediums und daß sich am entgegengesetzten Ende der Hülse (2) eine Verschlußschraube (6) mit einem Innenkonus befindet, in den das Dichtelement (7) mit seinem Außenkonus eingreift und mit der gleichen Krafteinwirkung wie Dichtele. ient (3) das Eindringen von Wasser in dia Verbindung zwischen Rohr (8) und Verschlußschraube (6) verhindert und das Eindringen von Wasser in die Verbindung an der Nahtstelle Verschlußschraube (6) und der Hülse (2) durch Anordnung einer Dichtungsscheibe (9) verhindert wird.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (7) so ausgeführt ist, daß die Verschlußschraube (6) nicht in Kontakt ml· dem Rohr (8) treten kann.
3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Innenkonus des Dichtelementes (3), dem Außenkonus c'es Aluminiumrohres (8) und der erzeugten Dichtkraft durch das Nachstelleiement (5) das Fließen des Werkstoffes des Dichtelementes (3) gegen die Dichtfläche der Hülse (2) gesteuert wird.
DD33203789A 1989-08-24 1989-08-24 Loesbare rohrverbindung DD287315A5 (de)

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