DD287421A5 - Torkretiermaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Torkretiermaschine. Die Maschine ist insbesondere zum Aufspritzen fasriger Materialien auf Waende und Decken von Waermeanlagen bestimmt. Sie besteht aus einem Gehaeuse mit einem Vorratsbehaelter im oberen Teil und einem Austrittsstutzen im unteren Teil, gegen welchen eine Luftduese gerichtet ist. Im unteren Teil ist ein in eine Kammer ueber die Luftduese einmuendender Austragsfoerderer gelagert. UEber dem Austragsfoerderer ist an der Stelle seiner Einmuendung ein vertikal einstellbarer Regelschieber vorgesehen. UEber dem Austragsfoerderer sind nacheinander eine Auswerfwalze, eine Teilungswalze, eine Dosierwalze und eine Zubringewalze angeordnet; alle diese Walzen sind mit Nadeln versehen. Die Nadeln der benachbarten Walzen ragen ineinander, wobei die Nadeln der Auswerfwalze zwischen die Nadeln eines unteren Zylindersegments und die Nadeln der Dosierwalze zwischen die Nadeln eines oberen Zylindersegments hineinragen. Beide Zylindersegmente gehen in ein zweischneidiges Messer ueber, dessen untere Schneide in den Raum zwischen der Teilungswalze und der Auswerfwalze und dessen obere Schneide zwischen die Teilungswalze und die Dosierwalze hineinragt. An der Dosierwalze liegt ein Lenkkoerper an. Im oberen Teil des Gehaeuses ist unter dem Vorratsbehaelter ein Zubringefoerderer vorgesehen. Fig. 1{Waermeanlage; Fasermat, erial; Aufspritzen; Drehrichtung; Messer; Nadeln; Walze; Vorratsbehaelter; Regelschieber; Auftragsfoerderer; Zubringefoerderer; Gehaeuse; Luftduese; Zylindersegment; Foerderflaeche}
Description
Ausfuhrungsbeispiel
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung »oll anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht der Torkretiermaschine im Schnitt;
Fig. 2: die Anordnung der benadelten Walzen und der Zylindersegmente.
Die Torkretiermaschine besteht aus einem Gehäuse 21 mit einem Vorratsbehälter 1 und einom Austrittsstutzen 9. Unter dem Vorratsbehälter 1 ist ein mit Latten 20 und Mitnehmerfüßen versehener Zubringeförderer ί vorgesehen. Dieser reicht mit einem Ende bis unter eine Zubringewalze 3, unter der eine Dosierwalze 4, eine Teilungswalze 5 und eine Auswerfwalze 6 nacheinander so gelagert sind, daß die Durchdringungen ihrer Achsen in einer zu diesen Achsen senkrechten Ebene Eckpunkte eines Dreiecks bilden. In den so zwischen der Dosierwalze 4 und der Auswerfwalze 6 entstandenen Raum ragen konvergierend ein oberes Zylindersegment 13 und ein unteres Zylindersegment 15 hinein. Die benachbarten Enden der Segmente 13; 15 gehen in ein zweischneidiges Messer 14 über, dessen eine Schneidezwischen der Dosierwalze 4 und der Teilungswalze 5 und dessen zweite Schneide zwischen der Teilungswalze 5 und der Auswerfwalze 6 liegt. Das obere Zylindersegment 13 ist mit einem Lenkkörper 12 versehen, der an der Zubringeförderer 2 abgewandeten Seite der Dosierwalze 4 so angeordnet ist, daß er mit seinem oberen Rand in den Raum zwischen der Zubringewalze 3 und der Dosierwalze 4 hineinragt. Es ist vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen dem Lenkkörper 12 und der Oberfläche der Dosierwalze 4 in Dithrichtung allmählich abnimmt. Unter der Auswerfwalze 6 befindet sich ein Austragsförderer 7 mit endloser Förderfläche, beispielsweise ein Lütten- oder Bandförderer. Der Fördereffekt der Maschine steigt, wenn die Förderfläche des Austragsförderers 7 mit Mitnehmern versehen ist. Fig. 1 zeigt einen Lattenförderer 7. Die Latten 18 sind geformt. Ihre Ränder überdecken sich, wobei jede zweite Latte 18 mit oinem Mitnehmerfuß 19 versehen ist.
Der Austragsförderer 7 ragt in eine Kammer 10 mit einem Austrittsstutzen 9 hinein, gegen den unter dem Austragsförderer 7 eine Luftdüse 8 gerichtet ist. Vor der Ausmündung des Austragsförderers 7 in die Kammer 10 ist ein vertikal verstellbarer Regelschieber 11 angeordnet.
Die Oberflächen dar Walzen 3,4,5 und 6 sind benadelt, wobei die Nadeln 16 in Form von parallel angeordneten, in den zur Drehachse senkrechten Ebenen befindlichen Umfangskrei ten verteilt sind. Das obere Zylindersegment 13 und das untere Zylindersegment 15 sind an ihren Innenflächen analog zu den Nadeln 16 der Walzen 3,4,5 und 6 mit stationären Nadeln 17 versehen. Die Reihen der Nadeln 16 der benachbarten Walzen 3,4,5 und 6 greifen ineinander, wobei die Reihen der Nadeln 16 der Dosierwalze 4 auch in die Reihen der stationären Nadeln 17 des oberen Zylindersegments 13 und die Reihen der Nadeln 16 der Auswerfwalze 6 in die Reihen der stationären Nadeln 17 des unteren Zylindersegments 15 hineinragen. Der Abstand zwischen den ineinandergreifenden Nadelreihen beträgt jeweils höchstens 2 mm. Der Abstand zwischen den Oberflächen der benachbarten Walzen sowie der Abstand zwischen der oberfläche der Dosierwalze 4 und dem oberen Zylindersegment 13 und zwischen der Oberfläche der Auswerfwalze und dem unteren Zylindersegment 15 beträgt jeweils höchstens 20mm. Alle Walzen 3,4,5 und 6 sowie der Zubringeförderer 2 und der Austragsförderer 7 sind an einen Antrieb mit stufenloser Regelung der Drehgeschwindigkeit angeschlossen. Die Dosierwalze 4, die Teilungswalze 5 und die Auswerfwalze 6 weisen dieselbe, der Bewegungsrichtung des Zubringeförderers 2 entsprechenden Drehrichtung auf, während sich die Zubringewalze 3 in entgegengesetzter Richtung dreht. Die Umfangsgeschwindigkeit der Auswerfwalze 6 ist höher als die Umfangsgeschwindigkeit der Teilungswalze 5, die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze 4, die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze 4 ist höher als die Umfangsgeschwindigkeit der Zubringewalze 3 und die Umfangsgeschwindigkeit der Zubringewalze 3 ist höher als die Fortschrittsgeschwindigkeit des Zubringeförderers 2
Die erfindungsgemäße Trokretiermaschine arbeitet folgendermaßen:
Der Vorratsbehälter 1 wird mit fasrigem Material wie z. B. Mineral- oder keramischer Wolle gefüllt, welches dann von dem mit Latten mit Mitnehmerfüßen versehenen Zubringeförderer 2 in den Raum zwischen der Dosierwalze 4 und der Zubringewalze 3 gelangt. Da die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze 4 höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Zubringewalze 3 und diese wiederum höher als die Fortschrittsgeschwindigkeit des Zubringeförderers 2, wird Jas Material gleichmäßig aufgelöst. Das Material gelangt dann in den Raum zwischen dem Lenkkörper 12 und der Oberfläche der Dosierwalze 4, von hier wird es bereits entsprechend aufbereitet weitertransportiert. Zur Erhöhung des Wirkungsgrades der Maschine und der kontinuierlichen Materialzufuhr trägt eine derartige Anordnung des Lenkkörpers 12 bei, bei welcher der Abstand zwischen dem letztgenannten und der Oberfläche der Dosierwalze 4 in Drehrichtung dieser Wallze allmählich abnimmt. Um eine optimale Lage des Lenkkörpers 12 in Abhängigkeit von der Sorte und den Eigen schäften des Fasermaterials wählen zu können, kann der Lenkkörper 12 einstellbar angeordnet sein. Das Fasermaterial wird zwischen den Nadeln 16 der Dosierwalze 4 zusammengedrückt und fortschreitend über die stationären Nadeln 17 des oberen Zylindersegments 13 in den Bereich der oberen Schneide des zweischneidigen Messers 14 gezogen. Die Nadeln 16 der Teilungswalze 5, deren Umfangsgeschwindigkeit höher ist als die der Dosierwalze 4, nehmen die Fasern von den Nadeln 16 der Dosierwalze 4 und über die obere Schneide des Messers 14 ab, wobei das Fasermateria! zum erstenmal gestreckt wird, da es zwischen den Nadeln 16 der Auswerfwalze 6 mit höherer Umfangsgeschwindigkeit ais die der Teilungswalze 5 mitgenommen wird. Die Nadeln 16 der Auswerfwalze 6 ziehen dann die Fasern weiter über die untere Schneide des Messers 14, wo es zu einer weiteren Faserstreckung kommt, danach gelangen diese in den Bereich zwischen den stationären Nadeln 17 des unteren Zylindersegments 15. Nach dem Durchlauf der Fasern zwischen den stationären Nadeln 17 des unteren Zylindersegments 15 ist deren Auflösung und Streckung beendet und das derart zubereitete Fasermaterial fällt auf den Austragsförderer 7, füllt die Taschen zwischen den Mitnehmerfüßen 19 der Latten 18 und bildet Schichten von ungleichmäßiger Dicke. In diesem Zustand wird das Material vom Austragsförderer 7 bis zum Regelschieber 11 mitgenommen, der in eine solche Lage eingestellt werden kann, daß das Material in die Kammer 10 lediglich in einer festgesetzten Schichtdicke fällt. Die Einstellbarkeit des Regelschiebers 11 ist für den Fall der Verarbeitung von verschiedenartigen Fasermaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften vorteilhaft. Druch den Druck der aus der Düse 8 strömenden Luft wird das fasrige Material aus der Kammer 10 in den Austrittsstutzen 9 und weiter durch einen Schlauch bis zur Spritzeinrichtung getrieben.
Die f (ufenlösö Regelung der Drehgeschwindigkeit der wichtigen aktiven Elemente der Maschine und die Austauschbarkeit der Zylindersegmente ermöglichen es, optimale Parameter der Maschine in Abhängigkeit von physikalischen Eigenschaften des zu verarbeitenden Materials einzustellen, so daß an der erfindungsgemäßen Maschine verschiedene Sorten der Fasermateriali6n von keramischem und Mineralcharakter, und von unterschiedlichen Stapellängen sowie Festigkeit verarbeitet werden können. Die Maschine eignet sich auch zum Verarbeiten von Sekundärrohstoffen wie Abfälle von fasrigen Materialien samt Abschnitzel von harten und weichen Faserpappenarten, Matten oder dgl.
Claims (15)
1. Torkretiermaschine zur Wärmeisolierung der Wände und Decken von Wärmeanlagen durch Aufspritzen von fasrigen Materialien, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (21) vorgesehen ist, in dessen unteren, mit einem Austrittsstutzen (9) versehenem Teil eine Auswerfwalze (6) drehbar gelagert ist, welche mit einer Drehbewegungsquelle gekoppelt und mit in Form von parallel angeordneten, in den zur Drehachse serik'/echten Ebenen befindlichen Umfangskreisen verteilten Nadeln (16) versehen ist, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Reihen der Nadeln (16) zumindest eine stationäre, in einem unteren Zylindersegment (15) befestigte Nadel (17) einragt und gegen den Austrittsstutzen (9) eine Luftdüse (8) gerichtet ist.
2. Torketi^maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der Auswerfwalze (6) eineTeilungswalze (5) und eine Dosierwalze (4) hintereinander angeordnet sind, deren Achsen zur Achse der Auswerfwalze (6) parallel liegen und welche gleichfalls mit Nadeln (16) versehen sind, wobei die Nadeln (16) der Auswerfwalze (6) zwischen die Nadeln (16) der Teilungswalze (5) und die Nadeln (16) der Teilungswalze (5) zwischen die Nadeln (16) der Dosierwalze (4) hineinragen, die Nadeln (16) der Dosierwalze (4) gleichzeitig zwischen die stationären Nadeln (17) eines oberen Zylindersegments (13) hineinragen und die Walzen (4,5,6) gleichsinnig rotieren, die Umfangsgeschwindigkeit der Teilungswalze (5) höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze (4) und die Umfangsgeschwindigkeit der Auswerfwalze (6) höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Teilungswalze (5).
3. Torkretiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Zylindersegment (15) und das obere Zylindersegment (13) mit ihren Enden konvergent zwischen der Dosierwalze (4) und der Auswerfwalze (6) in ein zweischneidiges Messer (14) übergehen, dessen eine Schneide zwischen Dosierwalze (4) und Teilungswalze (5) und dessen zweite Schneide zwischen Teilungswalze (5) und Auswerfwalze (6) hineinragt.
4. Torkretiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Gehäuses (21) unter einem Vorratsbehälter (1) ein zur Dosierwalze 64) gerichteter Zubringeförderer (2) angeordnet ist.
5. Torkretiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekannzeichnet, daß die Fortschrittsgeschwindigkeit des Zubringeförderers (2) geringer ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze (4) und die Bewegungsrichtung des Zubringeförderers (2) der Drehrichtung der Dosierwalze (4) entspricht.
6. Torkretiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Zubringeförderers (2) durch Latten (20) mit Mitnehmerfüßen gebildet ist.
7. Torkretiermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß über der Dosierwalze (4) und über dem der Dosierwalze (4) anliegenden Ende des Zubringeförderers (2) eine mit zwischen die Nadeln (16) der Dosierwalze (4) einragenden Nadeln (16) versehene Zubringewalze (3) angeordnet ist, wobei an der Dosierwalze (4) von der vom Zubringeförderer (2) abgewandten Seite ein Lenkkörper (12) so anliegt, daß er mit seinem oberen Rand in den Raum zwischen der Zubringewalze (3) und der Dosierwalze (4) hineinragt.
8. Torkretiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Zubringewalze (3) entgegengesetzt zu der der Dosierwalze (4) ist.
9. Torkretiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Dosiei walze (4) höher als die der Zubringewalze (3) und die Umfangsgeschwindigkeit der Zubringewalze (3) höher als die des Zubringeförderers (2) ist.
10. Torkretiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Lenkkörper (12) und der Oberfläche der Dosierwalze (4) in Drehrichtung der Dosierwalze (4) allmählich abnimmt.
11. Torkretiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Lenkkörper (12) und der Oberfläche der Dosierwalze (4) konstant ist.
12. Torkretiermaschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Auswerfwalze (6) ein Austragsförderer (7) mit endloser Förderfläche vorgesehen ist, dessen Ende in eine Kammer (10) mit der Luftdüse (8) hineinragt, wobei die Luftdüse (8) in der Kammer (10) unter dem Austragsförderer (7) gegen den Austrittsstutzen (9) angeordnet ist.
13. Torkretiermaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Austragsförderer (7) vor seiner Ausmündung in die Kammer (10) ein vertikal einstellbarer Schieber (117 angeordnet ist.
14. Torkretiermaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderfläche des Austragsförderers (7) durch fassionierte, mit ihren Rändern sich überdeckende Latten gebildet ist, von denen jede zweite mit einem Mitnehmerfuß (19) versehen ist.
15. Torkretiermaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den ineinander ragenden Nadeln (16) der benachbarten Walzen (3,4,5,6), zwischen den Nadeln (16) der Dosierwalze (4) und den stationären Nadeln (17) des oberen Zylindersegments (13) sowie zwischen den Nadeln (16) der Auswerfwalze (6) und den stationären Nadeln (17) des unteren Zylindersegments (15) jeweils höchstens 2 mm und der Abstand der .Oberflächen jeder der zwei benachbarten Walzen (3,4,5,6) voneinander und der Abstand zwischen der Oberfläche der Dosierwalze (4) und dem oberen Zylindersegment (13) und der Abstand zwischen der Oberfläche der Dosierwalze (4) und dem unteren Zylindersegment (15) höchstens jeweils 20 mm beträgt.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Torkretiermaschine zur Wärmeisolierung dor Wände und Decken von Wärmeanlagen durch Aufspritzen von Materialien.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Aufbringen von Wärmeisolierungen aus fasrigen Materialien wurden bisher die Oberflächen einer Wärmeanlage mit Produkten dieser Materialien, wie z. B. Faserpappe, Matten, Formstücke oder dgl. belegt. Die entsprechenden Produkte wurden entweder aufgeklebt oder mit Hilfe verschiedener Klemmelemente befestigt. Diese Technologie ist sehr arbeitsaufwendig und zeitraubend, insbesondere dann, wenn relativ komplizierte Bauelemente einer Wärmeanlage zu isolieren sind. Auf Grund der Kontraktion der wärmebelasteten Fasern entstanden in der Isolierung ferner Spalten, über die die Wärme zunächst in die unteren Schichten und dann mit gleichem Effekt bis in den Mantel des isolierten Objekts eindringen konnte und die Lebensdauer der Anlage und der Isolierung negativ beeinflußte.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist das Auftragen fasriger Stoffe aufwände und Decken von Wärmeanlagen mit hoher Qualität, η inimalen Materialverlusten und unter Wegfall manueller Arbeit zu realisieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Torkretiermaschine so konstruktiv auszugestalten, daß damit eine Reduzierung des Arbeitsaufwandes beim Aufspritzen der fasrigen Stoffe aufwände und Decken und ein hohes Isoliervermögen erreicht wird und gleichzeitig die Verarbeitung verschiedenartiger Fasermaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften durchgeführt werden kann.
Erfindungspemäß wird dit> Aufgabe dadurch gelöst, daß die Maschine aus einem Gehäuse besteht, im oberen Teil einen Vorratsbehälter und im unteren Teil einen Austrittsstutzen aufweist, gegen den eine Luftdüse gerichtet ist. Im unteren Teil des Gehäuses ist ferner ein Austragsförderer angeordnet, der in eine Kammor über der Luftdüse ausmündet, wobei an der Ausmündung des Austragsförderers in die Kammer ein Regelschieber vorgesehen ist. Oberhalb des Austragsförderers sind nacheinander eine Auswerfwalze, Teilungswalze, Dosierwalze und Zubringwalze angeordnet. Alle diese Walzen sind mit Nadel versehen, die in Form von parallel angeordneten, in den zur Drehachse senkrechten Ebenen befindlichen Umfangskreisen verteilt sind. Die Nadeln benachbarter Walzen greifen ineinander, wobei die Nadeln der Auswerfwalze mit stationären Nadeln eines unteren Zylindersegments und die Nadeln der Dosierwalze mit Nadeln eines oberen Zylindersegments ineinander greifen. Beide Zyiindersegmente gehen konvergierend in ein zweischneidiges Messer über, dessen untere Schneide in den Raum zwischen der Auswerfwalze und der Teilungswalze und die obere Schneide in den Raum zwischen die Teilungswalze und die Dosierwalze hineinragt. An der letztgenannten Walze liegt ein Lenkkörper an. Im oberen Teil des Gehäuses ist ein Zubringeförderer vorgesehen. Die Drehrichtungen der Auswerf-, Teilungs- und Dosierwalzen sind identisch und stimmen mii der Bewegung des Zubringeförderers überein. Die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen Walzen nehmen in Richtung zum Austragsförderer allmählich zu, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Zubringwalze höher ist als die Fortschrittgeschwindigkeit des Zubringeförderers.
Die erfindungsgemäße Torkretiermaschine gewährleistet eine gute Aufspritzqualität, eine hohe Effektivität mit minimalen Materialverlusten und eine wesentlich höhere Produktivität im Vergleich mit den bisherigen Isoliervorgängen. Durch die Arbeit mit der Maschine werden gesundheitsgefährdende Tätigkeiten abgebaut und mühsame, manuelle Arbeiten beseitigt. Mit der Maschine wird ein gleichmäßiger Auftrag des aufgespritzten Materials in allen Richtungen und eine längere Lebensdauer der Aufspritzung und somit der gesamten Wärmeanlnge erreicht. Auch beim Isolieren von komplizierten und stark gegliederten Bauelementen von Wärmeanlagen, kann der Arbeitsaufwand reduziert und die Arbeit erleichtert werden.
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