DD287912A5 - Entfaltbare gleisbruecke fuer schiebebuehnen - Google Patents

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DD287912A5
DD287912A5 DD33301289A DD33301289A DD287912A5 DD 287912 A5 DD287912 A5 DD 287912A5 DD 33301289 A DD33301289 A DD 33301289A DD 33301289 A DD33301289 A DD 33301289A DD 287912 A5 DD287912 A5 DD 287912A5
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DD
German Democratic Republic
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track
bridge
deployable
axis
track bridge
Prior art date
Application number
DD33301289A
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English (en)
Inventor
Manfred Boehm
Walter Strangalies
Karl-August Wittor
Original Assignee
Veb Bmk Industrie- U. Hafenbau,Kombinatsleitung-Ingenieurbuero,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine entfaltbare Gleisbruecke fuer Schiebebuehnen, zum Einsatz an beliebigen technologischen Linien, bei denen die UEberfahrbarkeit bestimmter Gleise im Bereich der Verschiebegrube auch dann zu gewaehrleisten ist, wenn sich die Schiebebuehne aus technologisch bedingten Gruenden in einer anderen Gleisachse befindet, und die oertlichen Bedingungen einen Einsatz von Doppelbuehnen oder Mehrfachbuehnen zum Beispiel aus Platzgruenden nicht erlauben. Die erfindungsgemaesze entfaltbare Gleisbruecke zeichnet sich dadurch aus, dasz ein innerer Schienenstrang mit Stuetzfuehrung und ein aeuszerer Schienenstrang mit Stuetzfuehrung einzeln zueinander parallel und als Gleis insgesamt auf einer Querfuehrung verschiebbar angeordnet sind, und so bei Bedarf entfaltet und in die Gleisachse geschoben werden koennen, in der sich die Schiebebuehne nicht befindet. Als wesentliche Zeichnung gilt Figur 1. Fig. 1{Gleisbruecke; Schiebebuehne; Schienenstrang; Stuetzfuehrung; Querfuehrung; Anschlag; Gleis; Gleisachse}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine entfaltbare Gleisbrücke für Schiebebühnen zum Einsatz an beliebigen technologischen Linien in Industrie und Landwirtschaft, wo die Überfahrbarkeit bestimmter Gleise im Bereich der Verschiebegrube auch dann notwendig ist, wenn sich die Schiebebühne aus technologisch bedingten Gründen in einer anderen Gleisachse befindet, die örtlichen Bedingungen einen Einsatz von Doppel- oder Mehrfachbühnen zum Beispiel auf Grund räumlich beengter Verhältnisse aber nicht gestatten.
Vorteile bringt die erfindungsgemäße entfaltbare Gleisbrücke insbesondere dort, wo Schiebebühnen auf Grund technologisch bedingter Abläufe in einer Gleisachse längere Zeit blockiert werden.
Charakteristik des Standes der Technik
Von Schiebebühnen unterbrochene Durchfahrtsgleise sind in der Praxis oft ein Hindernis zur ungestörten Abwicklung von Transportaufgaben. So werden zur Gewährleistung der ständigen Befahrbarkeit von Durchfahrtsgleisen üblicherweise Doppeloder Mehrfachbühnen eingesetzt, was jedoch großzügige Platzverhältnisse voraussetzt.
Bei beengtem Raumangebot werden teilweise aufwendige Umgehungsstrecken geleyt, die bei weitem nicht immer realisierbar sind.
Aus der Patentliteratur sind Lösungen bekannt, bei denen Gleisabschnitte gekippt werden. So wird in der Erfindungsschrift WP B61J 242782 eine Lösung beschrieben, bei der ein Gleisabschnitt quer zur Gleislängsrichtung abgekippt wird, was jedoch voraussetzt, daß die Profilfreiheit für die Schiebebühne gesichert werden kann. Das ist durch die Breite der Schiebebühne, die in der Regel beträchtlich über das Maß der Spurweite hinausgeht, nicht möglich.
Eine in der Patentschrift WP B J 242783 beschriebene Variante geht davon aus, daß ein Gleisabschnitt hochgeklappt wird. Diese Lösung ist nicht realisierbar, wenn zum Beispiel eine Verholwagenführung für das Anschlußgleis unmittelbar an der Schiebebühnengrube entlangläuft, mit deren Hilfe auch Transportobjekte von der Schiebebühne verholt werden sollen. Beide Lösungen sind weiterhin bei extrem engen Platzverhältnissen nicht anwendbar.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine ökonomische Lösung für eine entfaltbare Gleisbrücke zu finden, die auch bei beengten Platzverhältnissen als zusätzliches Bauelement an Schiebebühnen realisiert werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, eine entfaltbare Gleisbrücke zu entwickeln, mit deren Hilfe es möglich ist, Gleise im Bereich von Verschiebebühnengruben zu überfahren, wenn die Schiebebühne technologisch bedingt in eine' anderen Gleisachse blockiert ist.
Damit soll die Benutzung der Gleise im Bereich von Verschiebegruben unabhängig von der Stellung der Schiebebühne möglich
Merkmale der Erfindung
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zu einer Schiebebühne erfindungsgemäß eine entfaltbare Gleisbrücke angeordnet wird, die aus einem innerer Schienenstrang mit Stützführung und einem äußeren Schienenstrang mit Stützführung besteht.
Die Schienenstränge sind auf den im rechten Winkel befestigten Stützführungen zueinander parallel ind insgesamt auf einer Querführung verschiebbar angeordnet.
Die Verschiebekonstruktion besteht aus den Stützführungen, die den Schienensträngen zugeordnet sind, und einer feststehenden Querführung. Zur Sicherung der Endstellungen weist die Querführung und in Abhängigkeit von der Ausführungsvariante eine Stützführung entsprechende Anschläge auf.
Im entfalteten Zustand befindet sich die Gleisbrücke In der Gleisachse des Gleises, dessen Überfahroarkeit unabhängig von der Stellung der Schiebebühne gewährleistet werden soll. Die zusammengefaltete Gleisbrücke wird im äußeren Randbereich der Grube untergebracht, wobei sich die Schiebebühne in
dem dam inneren und äußeren Schienenstrang am nächsten gelegenen Gleis befindet.
Die Schienenstränge, aufgebaut aus je einem statisch erforderlichen Trägerprofil mit einer Laufschiene, entsprechen in ihren Abmessungen der zu überbrückenden Länge der Schiebebühnengrube in Fahrtrichtung der Fahrzeuge. Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert: Fig. 1: Gleisbrücke im entfalteten Zustand Fig. 2: Gleisbrücke im zusammengefalteten Zustand Fig. 3: Ausführungsvariante für Stützführung (Seitenansicht) Fig.4: Ausführungsvariante für Stützführung (Draufsicht) Fig. 5: Ausführungsvariante für Stützführung (Vorderansicht) Figur 1 zeigt die Gleisbrücke 5 im entfalteten Zustand. Die Verschiebekonstruktion wird in zwei abgesenkten Fundamentbereichen gegenüberliegend angeordnet, wodurch eine Verlängerung der Schienenstränge 1,2 um die doppelte Breite der Verschiebekonstruktion erforderlich wird, die aus der feststehenden Querführung 3 und den Stützführungen 4 besteht. Durch die vorhandenen Anschläge 7,8 ergeben sich ;twei Endstellungen für die Gleisbrücke 5. Die erste Endstellung im
zusammengefalteten Zustand befindet sich, in Fahrtrichtung der Schiebebühne β gesehen, im äußersten Randbereich der Grubeaußerhalb des Fahrbereiches der Schiebebühne 6. In der zweiten Endstellung entsprechend Figur 2 ist die Gleisbrücke 5 entfaltetund befindet sich in der Gleisachse des nächstliegenden Gleises 9, so daß ein Überfahren der Bühnengrube über die
Gleisbrücke 5 hinweg unabhängig von der Stellung der Schiebebühne 6 möglich wird. Die Anschläge für den äußeren Schienenstrang 8 befinden sich am Anfang und Ende der Querführung 3. Für den inneren Schienenstrang 2 sind die Anschläge auf der Stützführung 4 des äußeren Schienenstranges 1 angeordnet, wobei ein Anschlag
durch den äußeren Schienenstrang selbst gebildet wird.
Weiterhinsind auf der Querführung 3 die Stützführung 4 für den äußeren Schienenstrang 1 und auf dieser die Stützführung 4für
den inneren Schienenstrang 2 in Fahrtrichtung der Schiebebühne 6 verschiebbar angeordnet.
Für das Ent- und Zusammenfalten der Gleisbrücke 5 sind unterschiedliche Varianten von Antrieben möglich. Dazu gehören das Antreiben durch die Schiebebühne 6 selbst, hydraulischer Antrieb und ähnliches. Dabei ist zu beachten, daß die Verschiebekraft
in die Stützfühiung 4 des inneren Schienenstranges 2 einzuleiten ist.
Zum Entfalten der Gleisbrücke 5, aus der Ausgangsstellung heraus, wird der innere Schienenstrang 2 auf seiner Stützführung 4
in Richtung der 7U überbrückenden Gleisachse verschoben. Er gleitet dabei auf der Stützführung 4 für den äußeren
Schienenstrang 1, bis der Anschlag für den inneren Schienenstrang 7 erreicht ist. In diesem Zustand sind die beiden Schienenstränge 1,2 bereits auf die erforderliche Spurweite der Gleisbrücke 5 auseinandergezogen. Anschließend gleitet die Stützführung 4. r den äußeren Schienenstrang 1 auf der Querführung 3 bis an den Anschlag für den äußeren Schienenstrang 8. Dabei bewegt sich die gesamte Gleisbrücke 5 bis zur Endstellung in die Gleisachse, so daß nach entsprechender Verriegelung ein Überfahren möglich wird. Die Gestaltung der Verriegelung ist abhängig von der Antriebsvariante. Durch das Festsetzen der Stützführung 4 des inneren Schienenstranges 2 ist die gesamte Gleisbrücke gesichert. Analog gestaltet sich der Ablauf beim Zusammenfalten der Gleisbrücke 5. In den Figuren 3 bis 5 ist eine Ausführungsvariante für die Stützführungen 4 dargestellt. Sie bewegen sich auf Rollen in der Querführung 3, die zum Beispiel aus einem U-Profil bestehen kann. Bei dieser Variante ist ein Einzelantrieb und eine separate Verriegelung für jeden Schienenstrang vorzusehen. Der Vorteil liegt in der unkomplizierten Ausbildung der Stützführung 4, es wird jedoch mehr Raum im äußeren Randbereich der Grube für die zusammengefaltete Schienenbrücke 5 benötigt.

Claims (3)

1. Entfaltbare Gleisbrücke für Schiebebühnen, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb uiner Schiebebühne (6) ein innerer sowie ein äußerer Schienenstrang (2; 1) auf verzugsweise rollengelagerten Stützführungen (4) angeordnet sind und die Stützführungen (4) auf einer festen Querführung (3) verschiebbar gelagert sind.
2. Entfaltbare Gleisbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge für den inneren Schienenstrang (7) und Anschläge für den äußeren Schienenstrang (8) angeordnet sind.
3. Entfaltbare Gleisbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich am äußeren Schienenstrang 1 ein Anschlag für den inneren Schienenstrang (7) befindet.
DD33301289A 1989-09-27 1989-09-27 Entfaltbare gleisbruecke fuer schiebebuehnen DD287912A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5271334A (en) * 1991-06-06 1993-12-21 Imi Cornelius Inc. Cart loading equipment having reciprocating pusher and chain conveyors with sensor operated central control
DE10138559B4 (de) * 2001-08-06 2004-07-22 Roland Dürr Vorrichtung und Verfahren zur Querversetzung von Schienenfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10138559B4 (de) * 2001-08-06 2004-07-22 Roland Dürr Vorrichtung und Verfahren zur Querversetzung von Schienenfahrzeugen

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