DD287948A5 - Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten durch Pyrolysevon hochsiedenden Kohlenwasserstofffraktionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten durch Pyrolysevon hochsiedenden Kohlenwasserstofffraktionen

Info

Publication number
DD287948A5
DD287948A5 DD287948A5 DD 287948 A5 DD287948 A5 DD 287948A5 DD 287948 A5 DD287948 A5 DD 287948A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
pyrolysis
boiling
aromatics
cooler
hydrocarbon fractions
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Publication date

Links

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen, wie Ethen, Propen, Butadien und Aromaten, vorzugsweise BTX-Aromaten durch Pyrolyse von hochsiedenden naphthenreichen Kohlenwasserstofffraktionen (z. B. Hydrospaltprodukten). Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Ausmaß der Verschmutzung durch Koksablagerung des Spaltgaskühlers bei der thermischen Spaltung von solchen Einsatzprodukten zu verringern und dadurch längere Laufzeiten der Spaltgaskühler zu realisieren. Dazu werden erfindungsgemäß bei einem Anfahrvorgang des Pyrolyseofens und/oder der Spaltgaskühler nach vorangegangener Entkokung mindestens in den ersten vier, vorzugsweise 8 bis 24 Betriebsstunden niedriger siedende Kohlenwasserstofffraktionen mit einem mittleren volum. Siedepunkt 300 Grad C, vorzugsweise ein hydrokatalytisch vorbehandeltes atmosphärisches Gasöl, und erst danach das eigentliche Einsatzprodukt eingesetzt.{Olefine; Aromaten; Ethen; Popen; BTX-Aromaten, herstellen; Pyrolyse; Kohlenwasserstoffraktion, hochsiedend, naphthenenreich; Pyrolyseofen; Koksablagerung; Spaltgaskühler; Anfahrvorgang; Gasöl}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen, wie Ethen, Propen, Butadien und Aromaten, vorzugsweise BTX-Aromaten durch thermische Spaltung von Kohlenwasserstofffraktionen, die hohe Gehalte an mehrcyclischen Naphthenen aufweisen, unter Bedingungen, die eine vorteilhafte Konditionierung des Spaltgaskühlers gestatten. Der Begriff „Konditionierung" beinhaltet in diesem Zusammenhang eine Behandlung mit dem Ziel, eine möglichst geringe Neigung zu Koksansätzen in den Rohren des Spaltgasköhlers zu erreichen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Bekanntlich werden niedere Olefine und BTX-Aromsten durch Mitteltemperaturpyrolyse im Temperaturboreich von 70O-900°C
bei einer Verweilzeit von 0,1 bis 1 Sekunde und Reaktordrücken zwischen 0,15 bis 1,0 MPa in Rohrreaktoren hergestellt (L.F.Hatch, S.Matar, Hydro-carbon Processing 1978 [11,135-39).
Direkt im Anschluß an die Strahlungszone des Pyrolyseofens wird das Spaltprodukt in Spaltgaskühlern innerhalb von SO bis
100ms rasch abgekühlt auf Temperaturen von 350 bis 5000C bei Spaltprodukten aus Benzin und leichteren Einsatzprodukten, bzw. auf 450 bis 67O0C bei schweren Einsatzprodukten. Dabei wird dem Spaltgas fühlbar Wärme entzogen und der Ablauf von
Sekundärreaktionen, die die Ausbeute an den erwünschten Zielprodukten negativ beeinflussen, unterbunden. Im heißen Teil solcher Olefinerzeugungsanlagen werden mit zunehmender Betriebszeit feste, kohlenstoffreiche Ablagerungen,
sogenannte Kokse, gebildet, die nach entsprechenden Zeiträumen eine empfindliche Störung des technologischen
Betriebsablaufes bewirken, weil technologische Grenzwerte der Anlage erreicht werden, deren Überschreitung nicht statthaft ist
(R.S.Magaril et al., Chim.Techn.Topliv i Masl 1975 [6] 5).
So verschlechtern Koksablagerungen im Spaltgaskühler den Wärmeübergang zwischen Rohrwand und strömendem Medium
und bewirken dadurch eine geringere Abkühlung des Spaltgases, so daß durch die erhöhte Temperatur des Spaltgases am
Spaltgaskühleraustritt, die bis zu einem materialbedingten Maximalwert möglich ist, eine Verringerung der Energierückgewinnung in Form von Hochdrucksattdampf eintritt. Gleichzeitig führen die Koksablagerungen durch die damit
verbundene Verringerung des freien Rohrquerschnittes zu einem stetigen Druckanstieg in der Reaktionszone des Pyrolyseofens, der sich negativ auf die Zielkomponentenausbeuten bemerkbar macht.
Aus diesen Gründen ist nach Reisezeiten von 20 bis 80 Tagen eine Unterbrechung des Betriebes zum Zwecke der Entkokung der Strahlungszone des Pyrolyseofens und der Spaltgaskühler notwendig. Während die Strahlungszone des Pyrolyseofens mit
einem Luft-Wasserdampf-Gemisch oxidativ entkokt worden kann, ist dies für die Spaltgaskühler nur in einem noch nicht befriedigenden Umfang möglich, so daß für diese nur eine mechanische Reinigung mit Hochdruckwasser als gangbarer Weg in
Betracht kommt, für die zeitaufwendigen Vorbereitungen (Freischaltung der Spaltgaskühler aus dem techno'ogischen Regime)
notwendig sind (L F.Albright Oil ad Gas J.August 1988,35).
Die Neigung zur Koksablagerung im Spaltgaskühler nimmt mit steigender Siedelage und steigendem Aromatengehalt der Pyrolyseeinsatzprodukte zu. Bisher sind überwiegend drei Strategien bekannt, um diese negativen Tendenzen abzufangen:
1. durch eine entsprechende Auslegung von Spaltgaskühlern (Geometrische Gestaltung, Materialauswahl) sucht man die Auswirkungen des erhöhten Koksanfalles zu mindern,
2. durch eine hydrokatalytische Vorbehandlung schwerer, arnmatenreicher Kohenwasserstofffraktionen soll der die hohe Verkokungsneigung verursachende Gehalt vor allem an polycyclischen Aromaten abgesenkt werden,
3. durch den Einsatz von Inhibitoren versucht man, die Koksbildung zu verhindern.
Alle genannten Verfahren sind mit Nachteilen für die Ökonomie des Gesamtprozesses behaftet:
- größer dimensionierte Spaltgaskühlor verursachen zwangsläufig höhere Investitionskosten, und sie sind im allgemeinen gekoppelt mit einer verminderten Energierückgewinnung.
- Trotz hydrokatalytischer Vorbehandlung besitzen Fraktionen des Vakuumgasölsiedeberelches eine wesentlich höhere Neigung zur Koksbildung als straight-run-Fraktionen (F.-D. Kopincke et al., Erdöl und Kohle-Erdgas-Petrochemie, Bd. 36, Heft 9, Sept. 1983, S.423).
- Inhibitorzusatz erfordert zusätzliche Reinigungsstufen und kann Qualitätsminderungen einzelner Pyrolyseprodukte verursachen. Die bekannten Koksinhibitoren zeigen überdies nur in der Strahlungszone von Pyrolyseanlagen Wirkung. Inhibitoren, die die Koksablagerung aus dem Spaltgas schwerer Kohlenwasserstofffraktionen im Spaltgaskühler wirksam verringern, sind offensichtlich bisher nicht in Anwendung.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Ausmaß der Verschrnutzung durch Koksablagerung des Spaltgaskühlers bei der thermischen Spaltung von höhersiedenden, naphthenreichen Einsatzprodukten zu verringern und dadurch längere Laufzeiten der Spaltgaskühler und niedriger Spaltgastemperaturen am Austritt des Spaltgaskühlers und damit eine höhere Energierückgewinnung zu ermöglichen sowie durch die Verringerung des Druckanstiegsgradienten in der Reaktionszone eine Erhöhung derGesamtolefinausbeutezu realisieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten mittels thermischer Spaltung von oberhalb 320°C siedenden Kohlenwasserstofffraktionen petrol- und/oder carbochemischer Herkunft mit einem Gehalt an mehreyclischen Naphthenen von > = 10 Ma.-% und einem Gehalt an mehreyclischen Aromaten von < =25 Ma.-%, vorzugsweise von atmosphärischen Rückständen der Hydrospaltung von Vakuum-destillat, bei einer Reaktionstemperatur von 700 bis 9000C, einer mittleren Verweilzeit fm Reaktor von 0,1 bis 1,0s, einem Reaktorausgangsdruck von 0,15 bis 1,0MPa und einem Verdünnungs-Dampf-KW-Masseverhältnis von 0,3 bis 1,5 in dem erfindungsgemäß bei einem Anfahrvorgang des Pyrolyseofens und/oder der Spaltgaskühler nach vorangegangener Entkokung mindestens in den ersten vier, vorzugsweise 8 bis 24 Betriebsstunden niedriger siedende Kohlenwasserstofffraktionen (mittl. volum. Siedepunkt <300°C), vorzugsweise ein hydrokatalytisch vorbehandeltes atmosphärisches Gasöl, aber auch ein straight-run-Gasöl, eine Kerosinfraktion oder ein straight-run-Benzin zu einer gezielten Konditionierung der Spaltgaskühler verwendet werden und erst danach o.g. Produkt aus der Hydrospaltung eingesetzt wird, wodurch eine Verlängerung der Laufzeit der Spaltgaskühler, eine Erhöhung der Wärmerückgewinnung und eine Verbesserung der Spaltbedingungen in bezug auf die Gesamtolefinausboute (Ethen, Propen und Butadien) durch die Verlangsamung des Druckanstieges in der Reaktionszone erreicht wird. Die gleichen Efft'-te werden dadurch erreicht, daß zur Konditionierung der Spaltgaskühler ein Gemisch aus Kohlenwasserstoff .Vaktionen eingesetzt wird, das neben o.g. Produkt aus der Hydrospaltung ein Mitteldestillat in der Siadelage von atmosphärischem Ga.söl (Siedebereich von 180 bis 35O0C) enthält, wobei der Anteil der Mitteldestillatfraktion mindestens 25 Vol.-% beträgt, bzw. .laß zunächst die oben genannten Gasöl-, Kerosin-oder Benzenfraktionen in reiner Form oder als Gemisch untereinander als Pyrolyseeinsatzprodukt verwendet werden, dem im Verlauf der ersten Beiriebsstunden bei annähernd konstantem Massendurchsatz (t/h) ständig zunehmende Anteile des atmosphärischen Rückstandes aus der Vakuumdestillat-Hydrospaltung zugesetzt werden, bis die leichtere Kohlenwasserstofffraktion vollständig durch dio schwere Fraktion ersetzt worden ist.
Vorteile des angegebenen Verfahrens bestehen in der Möglichkeit, oberhalb 3200C siedende Kohlenwasserstofffraktionen mit hohem Naphthengehalt, wie sie beispielsweise beim Hydrospalten zwangsweise anfallen, als Pyrolyseeinsatzprodukt zu nutzen, ohne Änderungen der Spaltgaskühlerkonstruktion, ohne eine zusätzliche Vorbehandlung des Rohstoffes oder einen Inhibitorzusatz vorzunehmen, wobei ein nur geringfügiger zusätzlicher Aufwand in der Anfahrperiode der Spaltöfen erforderlich ist.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich eine geringere Verkokung der Spaltgaskühler von Pyrolyseanlagen, die mit hochsiedenden Kohlenwasserstofffraktionen mit hohem Aromaten- und Naphthengehalt betrieben werden, erreichen, was:
- zur Verlängerung der Laufzeit der Spaltöfen/Spaltgaskühler und damit zu einer höheren Verfügbarkeit der Anlage,
- zur Erhöhung der Wärmerückgewinnung,
- zu einer Verbesserung der Spaltbedingungen in bezug auf die Gesamtolefinausbeute,
- zu einer geringeren Häufigkeit der mechanischen Reinigung und, daraus resultierend,
- zu einer längeren Standzeit der Spaltgaskühler führt.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
In einem industriellen Pyrolyseofen (vertikale Rohrführung, 25t/h Kohlenwasserstoffdurchsatz, Vr rdünnungsdampf/ Kohlenwasserstoff-Verhältnis 0,9, Reaktorausgangstemperatur 8350C) wurde nach einer vollständigen Entkokung der Spaltrohre und der Spaltgaskühler ein hochsiedendes Pyrolyseeinsatzprodukt, ein Rückstand aus dem Hydrocracker mit der in Tab. 1 angegebenen Zusammensetzung (Fraktion 1) eingespeist. Dabei tritt aufgrund einer hohen Koksbildungsneigung der eingesetzten Fraktion in den ersten 50 Betriebsstunden ein drastischer Temperaturanstieg am Spaltgaskühlerausgang auf 58O0C auf, der sich danach etwas verlangsamt, ab 700 Betriebsstunden jedoch wieder steil ansteigt und nach etwa 1000 Stunden den zulässigen Grenzwert von 67O0C erreicht, wonach zur Entkokung abgeschaltet werden muß (Bild 1, Kurve 1).
Beispiel 2
In einem industriellen Pyrolyseofen, der unter den selben Bedingungen betrieben wurde wie in Bsp. 1 angegeben, wurde nach dem Entkoken von Spaltrohren und Spaltgaskühler bei der Inbetriebnahme nicht sofort die hochsiedende Kohlenwasserstofffraktion gemäß Tab. 1 eingesetzt, sondern zunächst 59 Stunden lang ein hydrokatalytisch vorbehandeltes atmosphärisches Gasül (Fraktion 2 gemäß Tab. 2) unter sonst gleichen Spaltbedingungen eingesetzt. Bei diesem Anfahrregime wird die zulässige Grenztemperatur am Ausgang erst nach 1550 Stunden erreicht. Aus Abb.2, Kurve 2 ist ersichtlich, daß im Moment des Rohstoffwechsels starke Temperaturschwankungen im System auftreten, was die Beherrschung des Anfahrregimes und die Bedingungen im Spaltgaskühler negativ beeinflußt. Der Anstieg der Spaltgaskühlerausgangstemperatur verläuft aber weit niedriger als bei Bsp. 1 (Abb. 1 u. 2, Kurve 2).
Beispiel 3
In einem industriellen Pyrolyseofen, der unter analogen Bedingungen betrieben wurde wie in Bsp. 1 angegeben, wurde nach dem Entkoken von Spaltrohren und Spaltgaskühler bei der Inbetriebnahme nicht sofort die hochsiedende Kohlenwasserstofffraktion gemäß Tab. 1 eingesetzt, sondern zunächst 72 Stunden lang ein Gemisch von hydrokatalytisch vorbehandeltem atmosphärischem Gasöl (vgl. Tab. 2) und Rückstand aus dem Hydrocracker im Verhältnis 1:2 unter sonst gleichen Spaltbedingungen eingesetzt. Danach wurde innerhalb von 20h das hydrokatalytisch vorbehandelte atmosphärische Gasöl kontinuierlich durch den H/drospaltrückstand ersetzt. Bei diesem Anfahrregime wird die zulässige Grenztemperatur am Ausgang erst nach 1920 Stunden erreicht, wie aus Abb. 2, Kurve 3 ersichtlich ist.
Beispiel 4
Ein industrieller Pyrolyseofen wurde nach dem Entkoken im Rohr- und Spaltgaskühler unter Bedingungen wie im Beispiel 1 genannt, mit reinem hydrokatalytisch vorbehandeltem atmosphärischem Gasöl angefahren, dem nach 24 Stunden kontinuierlich Hydrospaltrückstand gemäß Tabelle 1 zugesetzt wurde bei Konstanz des Gesamtdurchsatzes an Kohlenwasserstoffen, bis nach 72 h nur noch Hydrospaltrückstand eingesetzt wurde. Diese Verfahrensweise ermöglichte eine Glättung der Temperaturkurve am Spaltgaskühlerausgang, wie sie bei abruptem Wechsel des Einsatzproduktes entsteht, verbesserte damit das Betriebsregime und ermöglichte eine noch längere Laufzeit des Spaltgaskühlers (Abb. 1 u. 2, Kurve 2).
Tabelle 1:
Produkt Tabelle 2: Produkt Fraktion 1
df 0,833 (kg/l)
Siedebeginn Siedebeginn 310(0C)
10Vo!.-% 10Vol.-% 366(0C)
30Vol.-% 30Vol.-% 393(0C)
50Vol.-% 50Vol.-% 415(0C)
70Vol.-% 70Vol.-% 439 ("C)
90Vol.-% 90Vol.-% 475(0C)
Siedeende
BMCI BMCI 15,3
Fraktion 2
0,812 (kg/l)
167(0C)
208(0C)
232(0C)
256(0C)
286(0C)
333(0C)
375(0C)
15,3

Claims (4)

1. Vorfahren zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten durch Pyrolyse von hochsiedenden Kohlenwasserstofffraktionen petrol- und/oder carbochemischer Herkunft (Siedebereich >320°C), vorzugsweise von atmosphärischen Rückständen oder Hydrospaltung von Vakuumdestillat, im Bereich einer Reaktorausgangstemperaturzwischen 700 und 3000C und einer Verweilzeit im Reaktor von 0,1 bis 1 s und einem Masseverhältnis von Kohlenwasserstoffen zum Prozeßdampf von 0,3 bis 1,5/ gekennzeichnet dadurch, daß beim Anfahren des Pyrolysereaktors und/oder der Spaltgaskühler nach vorangegangener Entkokung mindestens in den ersten vier, vorzugsweise 8 bis 24, maximal 100 Betriebsstunden das hochsiedende Pyrolyseeinsatzprodukt teilweise oder vollständig durch geeignete niedriger siedende Kohlenwasserstofffraktionen (mittl. vol. Siedepunkt <300°C) für eine gezielte Konditionierung der Spaltgaskühler ersetzt wird und erst nach dieser Konditionierung das o. g. hochsiedende Pyrolyseeinsatzprodukt verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Konditionierung der Spaltgaskühler ein hydrokatalytisch vorbehandeltes Gasöl, ein straight-run-Gasöl, eine Kerosinfraktion oder ein straight-run-Benzin eingesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Konditionierung der Spaltgaskühler ein Gemisch aus Kohlenwasserstofffraktionen eingesetzt wird, das neben o.g. hochsiedenden Pyrolyseeinsatzprodukt ein Mitteldestillat in der Siedelage von atmosphärischem Gasöl (Siedebereich ca. 180 bis 3500C) enthält, wobei der Anteil der Mitteldestillatfraktion mindestens 25Vol.-% beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zunächst die unter Anspruch 2, genannten Gasöl-, Kerosin- oder Benzinfraktionen in reiner Form oder als Gemisch untereinander als Pyrolyseeinsatzprodukt verwendet werden, dem im Verlauf der ersten Betriebsstunden bei annähernd konstantem Massendurchsatz (t/h) ständig zunehmende Anteile des hochsiedenden Pyrolyseeinsatzproduktes Zugesetzt werden, bis die leichtere Kohlenwasserstofffraktion vollständig durch die schwere Fraktion ersetzt worden ist.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005085391A1 (fr) * 2004-03-08 2005-09-15 China Petroleum & Chemical Corporation Processus de production d'olefines inferieures et d'elements aromatiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005085391A1 (fr) * 2004-03-08 2005-09-15 China Petroleum & Chemical Corporation Processus de production d'olefines inferieures et d'elements aromatiques

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1568469C3 (de) Verfahren zum thermischen Wasserdampf-Cracken von Kohlenwasserstoffen
DE2601875C2 (de) Gesamtverfahren zur Erzeugung von unter Normalbedingungen gasförmigen Olefinen mittels Dampfcracken eines hydrierten Erdöleinsatzmaterials
DE69628057T2 (de) Verfahren zur Versorgung eines Rohres mit Kohlenmonoxidhemmenden Eigenschaften beim thermischen Kracken von Kohlenwasserstoffen
EP0036151B2 (de) Verfahren zur thermischen Entkokung von Spaltgaskühlern
DE1671304B2 (de) Verzoegertes verkokungsverfahren zur gleichzeitigen herstellung zweier verschiedener guetegrade von petrolkoks
EP2867339B1 (de) Verfahren zum herstellen von olefinen durch thermisches dampfspalten
DE1948635C3 (de) Entkokungsverfahren beim thermischen Cracken von Kohlenwasserstoffen
DE68914291T2 (de) Verfahren und einrichtung zum dampfkracken von kohlenwasserstoffen in der wirbelschichtphase.
EP0021167A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur thermischen Entkokung einer aus Spaltzone und nachfolgendem Spaltgaskühler bestehenden Vorrichtung zum thermischen Spalten von Kohlenwasserstoffen
DE2804368B2 (de) Verfahren zum thermischen Cracken von schwerem Erdöl
DE1945139B2 (de) Verfahren zum Abschrecken eines durch thermisches Cracken erhaltenen Gases
DE60111215T2 (de) Kreislauföl-umsetzungsverfahren
DE2914010C2 (de)
DE69632486T2 (de) Viskositätsreduktion durch thermisch verursachte zersetzung von naphthensäure in mineralölen
DE1922665A1 (de) Verfahren zum Umwandeln von Kohlenwasserstoffen in Olefine
DE3232395A1 (de) Verfahren zur herstellung von olefinen
DE1810729A1 (de) Verfahren zum Pyrolisieren von Kohlenwasserstoffen
DE69607623T2 (de) Verfahren zur Hemmung von Verkoken in Pyrolyse-Ofen
DD287948A5 (de) Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten durch Pyrolysevon hochsiedenden Kohlenwasserstofffraktionen
DD287948B5 (de) Verfahren zur Herstellung von niederen Olefinen und Aromaten durch Pyrolyse von hochsiedenden Kohlenwasserstoffraktionen
DE69001034T2 (de) Verfahren zur erniedrigung der verschmutzung in ethylencrackoefen.
DE3527663A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum thermischen cracken von kohlenwasserstoffen
DE2028913C3 (de) Verfahren zur Entfernung von Kohlenstoffablagerungen bei der thermischen Spaltung von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Wasserdampf
DE1543156A1 (de) Verfahren zur Erzeugung von AEthylen
DE2333185C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Olefinen durch thermische Spaltung von Kohlenwasserstoffen