DD288120A5 - Vorrichtung zur stirnparallelen bearbeitung sich drehender rohrfoermiger koerper - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur stirnparallelen Bearbeitung sich drehender rohrfoermiger Koerper und findet Anwendung in allen Bereichen der metallverarbeitenden Industrie. Die bei der Drehung der zu bearbeitenden Rohrkoerper (1) auftretenden Axialbewegungen werden stirnseitig durch einen Meszwertaufnehmer (7) ermittelt und ueber ein Lageregelkreis direkt proportional auf einen Geraetetraeger (13) uebertragen. Im Zusammenwirken mit einem Hoehensensor (15) und einem Umlaufsensor (16) ist somit die Moeglichkeit der vollautomatischen Bearbeitung auf jeder zur Stirnseite parallelen Rohrmantellinie gegeben. Fig. 1{Vorrichtung; stirnparallele Bearbeitung; rohrfoermige Koerper; Axialdrift; Kompensation; Lageregelkreis}
Description
-2- 238120
und entsprechend ihrer Schwelßnshtvorbereltung die Rundschweißnaht 3 bilden. Der Schweißkopf 4 wird über die
der gewählten last- und Steuerkante β wird ein Meßwertaufnehmer 7 bekannter Art zur Erfassung der Axialdrift angeordnet.
fertigungsbedingte Unrundhoiten der Rohrkörper 1 verursacht werden. Diese sogenannte Axialdrift bildet die Führungsgrößedes Lageregelkreises der beschriebenen Vorrichtung zum Verbindungsschweißen von rohrförmigen Körpern und wird über denaxialen Meßwertaufnehmer 7 ermittelt und direkt proportional über die Regeleinrichtung S, dio Stelleinrichtung 10, den axialen
folgt somit direkt der Axialdrift der Tast- und Steuorkante 6 und damit zwangsläufig der Rundschweißnaht 3.
beendet.
Vorrichtung zur stirnparallelen Bearbeitung sich drehender rohrförmiger Körper, bestehend aus Geräteträger, mindestens einer axialen Haupt- und/oder Nebenachse, Lageregelkreise, Meßwertaufnehmern, Höhensensor und Umlaufsensor, gekennzeichnet dadurch, daß en der Tast- und Steuerkante (6) ein Meßwertaufnehmer (7) angeordnet ist, der über einen Lageregelkreis direkt proportional mit einem angetriebenen Geräteträger (13) verbunden ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur stirnparallelen Bearbeitungs sich drehender rohrförmiger Körper in der metallverarbeitenden Industrie, z. B. bei der Herstellung von Tankanlagen, Druck- und Großbehältern sowie von rohrförmigen Säulen für Krane.
einem Festanschlag die axiale Verschiebung des Bauteiles während der Drehbewegung ermittelt. Über einen Sollwertvergleichwird die Nullpunktlage durch eine hydraulische in Achsrichtung verschiebbare Rollendrehvorrichtung korrigiert.
und andererseits darin, daß zur Nullpunktkorrektur das gesamte Bauteil einschließlich den Rol.enarehvorrichtungen bewegtwerden muß, wobei eine ruckartige Bewegung unvermeidbar ist.
sind und sich nach der Schweißnahtfuge orientieren.
angebrachte Bauelemente sowie deren hohen Belastungen während des Schweißprozesses.
oder gleitend zu lagern, damit er der Korrekturbewegung der Führungsrolle folgen kann.
auswirken, wodurch ein verfälschter Schweißnahtverlauf realisiert wird.
Ziel der Erfindung ist es, während der Drehbewegung eines Rohrkörpers bei gleichzeitiger Kompensierung der Axialbewegung ohne Festanschlag und ohne Manipulation des Rohrkörpers, die Positionierung eines Geräteträgers ohne Einengung der Bewegungsfreiheit und Einwirkung äußerer Störeinflüsse zu gewährleisten. Eine Einsparung an Vorbereitungsaufwand und eine Verbesserung der Bearbeitungsgenauigkeit sollen eintreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Geräteträger, vorzugsweise einen Schweißkopf, während der Drehbewegung von Rohrkörpern kontinuierlich über einen frei wählbaren Punkt einer den Rohrmantel umlaufenden Linie oder Vorzug swelse einer Rundschweißnaht im Verlauf des gesamten Bearbeitungsprozesses zu positionieren. Die Schweißnahtverfolgunj soll unabhängig von der Art der Schweißnahtvorbereitung erfolgen, wodurch auch Stumpfnähte als I-Naht geschweißt werden können. Die während der Drehbewegung der Rohrkörper auftretenden Axialbewegungen sollen die Lage des Geräteträgers zum gewählten Punkt in axialer Richtung nicht beeinflussen.
Erfindungsgemäß ist der Geräteträger mit mindestens einer axialen Haupt- und/oder Nebenachse gekoppelt, die über einen Lageregelkreis direkt proportional mit einem an der freien Stirnseite des anzuschweißenden Rohrkörpers angeordneten Meßwertaufnehmer verbunden ist, wodurch auftretende Axialbewegungen an der Stelle des gewählten Punktes durch den Geräteträger kompensiert werden. Fertigungstechnische und verfahrenstechnische Voraussetzungen sind, daß die Stirnseiten der zu verbindenden Rohrkörper parallel zueinander liegen.
Im Zusammenwirken mit einem Höhen- und einem Umlaufsensor sowie einer Parametersteuerung als Voraussetzung für einen automatisierten Bearbeitungsprozeß kann im beliebigen Abstand zur freien Stirnseite des Rohrkörpors jede umlaufende Linie durch Manipulation des Geräteträgers kontinuierlich verfolgt werden.
und entsprechend ihrer Schweißnahtvorbereitung die Rundschweißnaht 3 bilden. Der Schweißkopf 4 wird über die
der gewählten Tast- und Steuerkante 6 wird ein Meßwertaufnehmer 7 bekannter Art zur Erfassung der Axialdrift angeordnet.
fertigungsbedingte Unrundheiten der Rohrkörper 1 verursacht werden. Diese sogenannte Axialdrift bildet die Führungsgrößedes Lageregelkreises der beschriebenen Vorrichtung zum Verbindungsschweißen von rohrförmigen Körpern und wird über denaxialen Meßwertaufnehmer 7 ermittelt und direkt proportional über die Regeleinrichtung 9, die Stelleinrichtung 10, den axialen
folgt somit direkt der Axialdrift der Tast- und Steuerkante 6 und damit zwangsläufig der Rundschweißnaht 3.
beendet.
Claims (1)
- Vorrichtung zur stirnparallelen Bearbeitung sich drehender rohrförmiger Körper, bestehend auo Geräteträger, mindestens einer axialen Haupt- und/oder Nebenachse, Lageregelkreise, Meßwertaufnehmern, Höhensensor und Umlaufsensor, gekennzeichnet dadurch, daß an der Tast- und Steuerkante (6) ein Meßwertaufnehmer (7) angeordnet Ist, der über einen Lageregelkreiu dirokt proportional mit einem angetriebenen Geräteträger (13) verbunden ist.Hierzu 1 Seite ZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Verrichtung zur stirnparallelen Bearbeitungs sich drehender rohrförmiger Körper in der metallverarbeitenden Industrie, z. B. bei der Herstellung von Tankanl&gen, Druck- und Großbehältern sowie von rohrförmigen Säulen für Krane.Charakteristik des bekannten Standes der TechnikBekannt ist «ine Positioniereinrichtung nach DD-WP123162, die mit Hilfe einer Nullpunkt- und Drehwinkelmeßeinrichtung aneinem Festanschlag die axiale Verschiebung des Bauteiles während der Drehbewegung ermittelt. Über einen Sollwertvorgleich wird die Nullpunktlage durch elno hydraulische in Achsrichtung verschiebbare Rollendrehvorrichtung korrigiert.Der Nachteil dieser Lösung besteht einerseits in der zeitaufwendigen Posltionu '--"iufsiles gegenüber dem Festanschlag und andererseits darin, daß zur Nullpunktkorrektur das gesamte Bauteil einschließlich dun ι tollendrehvorrichtungen bewegt werden muß, wobei eine ruckartige Bewegung unvermeidbar Ist.Bekannt ist ebenfalls nach US-PS 4177644 eine Einrichtung zur Messung und Kompensation von Axialbewegungen bei der Bearbeitung von Rohrkörpern großen Durchmessers. Ein Meßwertgeber ermittolt die Axialbewegung, die über eine Auswerteeinhoit mit der Soilage verglichen wird. Bei Abweichung von der Sollage erfolgt entgegen der ermittelten Axialbewegung ober einen mechanischen oder hydraulischen Antrieb die Schrägsteliung dar Rollen einer der Rollendrehyorrichtungen.Nachteilig an dieser Lösung ist der hohe Verschleiß der Rollen bedingt durch die Schrägstellung entgegen der Axialbewegung.Allgemein bekannt ist der Einsatz von Sensoren, die an einem Schweißkopf selbst oder in dessen unmittelbarer Nähe ungeordnet sind und sich nach der Schweißnahtfuge orientieren.Nachteile ergeben sich aus der Reduzierung der Bewegungsfreiheit des Sohweißkopfes durch zusätzlich am Schweißkopf angebrachte Bauelemente sowie doren hohen Belastungen während des Schweißprozesses.Durch die allgemein bekannte Anwendung von mechanischen Führungsrolle ist es erforderlich, den Schweißkopf schwingend oder gleitend zu lagern, damit er der Korrekturbewegung der Führungsrolle folgen kam;.Das hat den Nachteil, daß sich auf die Führungsrolle einfließende Störungen zeitlich und örtlich versetzt auf den Schweißprozeß auswirken, wodurch ein verfälschter Schweißnahtverlauf realisiert wird.Ziel der ErfindungZiel der Erfindung ist es, während der Drehbewegung eines Rohrkörpers bei gleichzeitiger Kompensierung der Axialbewegung ohne Festanschlag und ohne Manipulation des Rohrkörpers, die Positionierung eines Geräteträgers ohne Einengung der Bewegungsfreiheit und Einwirkung äußerer Störeinflüsse zu gewährleisten. Eine Einsparung an Vorbereitungsaufwand und eine Verbesserung der Bearbeitungsgenauigkeit sollen eintreten.Darlegung des Wesens dor ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Geräteträger, vorzugsweise einen Schweißkopf, während der Drehbewegung von Rohrkörpern kontinuierlich über einen frei wählbaren Punkt einer den Rohrmantel umlaufenden Linie oder vorzugsweise einer Rundschweißnaht im Verlauf des gesamten Bearbeitungsprozessss zu positionieren. Die Schweißnahtverfolgiing soll unabhängig von der Art der Schweißnahtvorberoitung erfolgen, wodurch auch Stumpfnähte als I-Naht ge> ehweißt werden können. Die während der Drehbewegung der Rohrkörper auftretenden Axialbewegungen sollen die Lage dos Geräteträgers zum gewählten Punkt in axialer Richtung nicht beeinflussen.Erfindungsgemäß ist der Geräteträger mit mindestens einer axialon Haupt- und/oder Neb6nachse gekoppelt, die über einen Lageregeikreis direkt proportional mit einem an der freien Stirnseite dos anzuschweißenden Rohrkörpers angeordneten Meßwertaufnehmer verbunden ist, wodurch auftretende Axialbewegungen an der Stelle des gewählten Punktes durch den Geräteträger kompensiert werden. Fertigungstechnische und verfahrenstechnische Voraussetzungen sind, daß die Stirnseiten der zu verbindenden Rohrkörper parallel zueinander liegen.Im Zusammenwirken mit einem Höhen- und einem Umlaufsensor sowie einer Parameterateuerung als Voraussetzung für einen automatisierten Bearbeitungsprozeß kann im beliebigen Abstand zur freien Stirnseite des Rohrkörpers jede umlaufende Linie durch Manipulation des Geräteträgers kontinuierlich verfolgt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33313489A DD288120A5 (de) | 1989-09-29 | 1989-09-29 | Vorrichtung zur stirnparallelen bearbeitung sich drehender rohrfoermiger koerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33313489A DD288120A5 (de) | 1989-09-29 | 1989-09-29 | Vorrichtung zur stirnparallelen bearbeitung sich drehender rohrfoermiger koerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD288120A5 true DD288120A5 (de) | 1991-03-21 |
Family
ID=5612655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DD33313489A DD288120A5 (de) | 1989-09-29 | 1989-09-29 | Vorrichtung zur stirnparallelen bearbeitung sich drehender rohrfoermiger koerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD288120A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19528109A1 (de) * | 1995-08-01 | 1997-02-06 | Albert Seufert | Vorrichtung zur maschinellen Schneidbearbeitung von Rohren |
-
1989
- 1989-09-29 DD DD33313489A patent/DD288120A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19528109A1 (de) * | 1995-08-01 | 1997-02-06 | Albert Seufert | Vorrichtung zur maschinellen Schneidbearbeitung von Rohren |
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