DD288418A5 - Gewalzter armierungsstab mit hohen verbundeigenschaften - Google Patents
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- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
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- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen gewalzten Armierungsstab mit hohen Verbundeigenschaften fuer den schlaffen oder vorgespannten Einsatz im Stahlbetonbau. Sie bezweckt die Nachteile der bekannten Profilausbildungen zu vermeiden, den Herstellungsaufwand zu senken und die Verarbeitungseigenschaften zu verbessern. Die Erfindung hat die Aufgabe, insbesondere ein fuer hoeherfeste Armierungsstaehle geeignetes Profil zu entwickeln, dessen fR-Werte im oberen optimalen Bereich liegen und die Dauerschwingfestigkeit auf gleichen Werten zu halten. Demgemaesz sieht die Erfindung vor, dasz unter Beachtung der minimal zulaessigen Rippenabstaende und der maximal erreichbaren Rippenhoehen der Voelligkeitsbeiwert der Rippen vorzugsweise v0,83 jedoch groeszer v0,66 betraegt.{gewalzter Armierungsstab; Verbundeigenschaft; Stahlbetonbau; schlaffer vorgespannter Einsatz; Herstellungsaufwand; Verarbeitungsgemeinschaft, fR-Wert; Dauerschwingfestigkeit; Rippenabstand; Rippenhoehe; Voelligkeitsbeiwert}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betriff*, einen gewalzten Armierungsstab mit hohen Verbundeigenschaften für den schlaffen oder vorgespannten Einsatz im Stahlbetonbau.
je nach Anzahl eine unterschiedliche Öffnungsweite besitzen.
mit geringen Rißbreiten gesichert.
untergeordnete Zwecke, insbesondere bei Armierungsstählen der unteren Festigkeitsklassen, werden den Stäben überwiegend
sowohl für den Verbund als auch für die Verarbeitbarkeit, als günstig erwiesen.
definierte Profilierungsgröße. Unter „bezogene Rippenfläche" wird die senkrecht zur Stabachse projizierte Fläche aller zum
verstanden.
Fm ·dN t
wobei ν = Völligkeitsgrad der Schrägrippen
k = Anzahl der Schrägrippenreihen = 2
e = Zwischenraum der Schrägrippenenden :s 0,3 -d,
dN = Nenndurchmesser
hm = S-Rippenhöhe In der Mitte
t = SR-Abstand
hingegen erst nach großen Verschiebunger, zwischen Stahl und Beton statt.
sind. Die zwischen den Schrägrippen zur Verfügung stehende Beton-Scherfläche bestimmt das Verbundverhalten maßgeblich, vor allem im Bruchzustand. Der Abstand zwischen den Rippen muß folglich so bemessen sein, daß die ausgebildeten
dieser Nachteile werden die Schrägrippen höherwertigar Armierungsstähle in ihrer Längsrichtung sichelförmig ausgebildet.
auf. An den herkömmlichen Walzstraßen lassen sich Walzendtemperatur und Walzendruck nur in engen Grenzen erhöhen. Da auch die Schrägrippenbreite nur max. das 0,2fache des Stabdurchmessers betragen darf, lassen sich aufgrund der
deshalb eine Einbeziehung der Längsrippen in den Verbund, entwede> durch Tordieren der Stäbe, oder durch wellen- oder sägezahnförmige Ausbildung der Längsrippen vor.
der Walzen voraus, die mit den üblichen Abwalzfräsmaschinen nicht herstellbar ist.
Die Erfindung bezweckt die Nachteile der bekannten Profilausbildungen zu vermelden und den Herstellungsaufwand zu senken und die Verarbeitungseigenschaften zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere für höherfeste Armierungsstähle geeignetes Profil zu entwickeln, dessen fR-Werto im oberen optimalen Bereich lisgen und die Dauerschwingfestigkeit auf gleichen Werten zu halten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Beachtung der minimal zulässigen Rippenabstände und der maximal erreichbaren Rippenhöhen derVölligkeitsbeiwert der Rippen vorzugsweise ν = 0,83 jedoch größer ν = 0,66 beträgt. Vorteilhaft gehen die auf kreisrundem oder ovalem Kernquerschnitt angeordneten Quer- oder Schrägrippenhöhen an den Enden nicht gegen Null, sondern betragen vorzugsweise die halbe Höhe in Rippenmitte (ha = 0,5hm). Weiterhin verlaufen dio Rippen von der Rippenmitte zu den Enden kreis- bzw. parabelförmig.
Außerdem werden bei gleich-oder gegenläufiger Neigung der Schrägrippen auf beiden Stabseiten die fn-Werte gleichgehalten. Der Vorteil dieser Profilausbildung liegt darin, daß der sehr gute Verbund zwischen Stahl und Beton die Übertragung hoher Verbundspannungen ermöglicht. Unabhängig von der Ausführungsart der Armierungsstäbe mit rundem oder ovalem Kernquerschnitt mit oder ohne Längsrippen sowie gleich- oder gegenläufiger Rippenneigung auf beiden Stabseiten, wird eine optimale Ausnutzung der Werkstoffkennwerte erreicht. Dies führt, insbesondere bei höherfesten Stählen, zu einer spürbaren Senkung des Materialaufwandes.
Die kennzeichnende Profilausbildung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Es zeigen
Fig. 1: die Querschnittsdarstellung eines Stabes mit kreisrundem Kern und 2 Längsrippen Fig. 2: die Querschnittsdarstellung eines Stabes mit ovalem Kern ohne Längsrippen
Fig. 3: eine schematische Darstellung des Rippenhöhenverlaufes einer gestreckten Schrägrippe in unterschiedlicher Ausführung.
von zwei Schrägrippenreihen 2a und 2b umschlossen wird.
wie bei der Ausführung mit ovalem Kern 6 ohne Längsrippen in Fig. 2 ineinander übergehen bzw. jeweils im Walzspalt enden.
parabelförmig zu den Endpunkten 5 nicht gegen Null, sondern auf das Maß h.
vorteilhafterweise Schrägrippenausbildung mit ha = 0,5 · hm erhöht sich der Völligkeitsgrad der Schrägrippe gegenüber der
rechnerischer Wert von fR = 0,065 erreicht, der hingegen bei ν = 0,83 um 27% fR = 0,082 ansteigt.
Claims (4)
1. Gewalzter Armierungsstab mit hohen Verbundeigenschaften für den schlaffen oder vorgespannten Einsatz im Stahlbetonbau, gekennzeichnet dadurch, daß unter Beachtung der minimal zulässigen Rippenabstände und der maximal erreichbaren Rippenhöhen der Völligkeitsbeiwert der Rippen vorzugsweise ν = 0,83 jedoch größer ν = 0,66 beträgt.
2. Armierungsstab nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die auf kreisrundem oder ovalem Kernquerschnitt angeordneten Quer- oder Schrägrippenhöhen an den Enden nicht gegen Null gehen, sondern vorzugsweise der halben Höhe in Rippenmitte ha = 0,5 · hm betragen.
3. Armierungsstab nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Rippenhöhenverlauf von der Rippenmitte zu den Enden kreis- bzw. parabelförmig verläuft.
4. Armierungsstab nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß bei gleich- oder gegenläufiger Neigung der Schrägrippen auf beiden Stabseiten die fR-Werte gleichgehalten werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33355689A DD288418A5 (de) | 1989-10-13 | 1989-10-13 | Gewalzter armierungsstab mit hohen verbundeigenschaften |
| DE9006826U DE9006826U1 (de) | 1989-10-13 | 1990-06-18 | Gewalzter Armierungsstab mit hohen Verbundeigenschaften |
| JP20235690A JPH03275857A (ja) | 1989-10-13 | 1990-07-30 | 高い結合特性を有する補強用圧延棒材 |
| IT2187190U IT9021871U1 (it) | 1989-10-13 | 1990-10-03 | Tondino di armatura laminato con elevate caratteristiche per materiali compositi. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33355689A DD288418A5 (de) | 1989-10-13 | 1989-10-13 | Gewalzter armierungsstab mit hohen verbundeigenschaften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD288418A5 true DD288418A5 (de) | 1991-03-28 |
Family
ID=5612994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD33355689A DD288418A5 (de) | 1989-10-13 | 1989-10-13 | Gewalzter armierungsstab mit hohen verbundeigenschaften |
Country Status (4)
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|---|---|
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1989
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-
1990
- 1990-06-18 DE DE9006826U patent/DE9006826U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1990-07-30 JP JP20235690A patent/JPH03275857A/ja active Pending
- 1990-10-03 IT IT2187190U patent/IT9021871U1/it unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT9021871U1 (it) | 1991-04-14 |
| DE9006826U1 (de) | 1991-01-10 |
| IT9021871V0 (it) | 1990-10-03 |
| JPH03275857A (ja) | 1991-12-06 |
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