DD288429A5 - Verfahren zum kontinuierlichen auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren querschnitten im lockergestein - Google Patents

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DD288429A5
DD288429A5 DD33357389A DD33357389A DD288429A5 DD 288429 A5 DD288429 A5 DD 288429A5 DD 33357389 A DD33357389 A DD 33357389A DD 33357389 A DD33357389 A DD 33357389A DD 288429 A5 DD288429 A5 DD 288429A5
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loose rock
accessible
cavity
displacement
sections
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DD33357389A
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English (en)
Inventor
Horst Beuchler
Lutz Langer
Guenter Riese
Gerd Kuhnert
Gunther Von Gynz-Rekowsky
Matthias Pfueller
Rainer Ebersbach
Joerg Jentzsch
Jens Weinhold
Original Assignee
Bergakademie Freiberg,De
Veb Braunkohlebohrungen U. Schachtbau,De
Veb Ingenieurtief- U. Verkehrsbaukombinat K.-M.-Stadt,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren Querschnitten im Lockergestein. Sie ist vorzugsweise zur Realisierung des unterirdischen Linienverbaues im Tiefbau, Bauwesen, Bergbau und artverwandten Gebieten einsetzbar. Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum kontinuierlichen Auffahren von begehbaren und nicht begehbaren Querschnitten im Lockergestein zu entwickeln, welches unter Verwendung von Draengplatten und nur einen Sohlanschnitt realisierenden Schraemwerkzeugen arbeitet und bei dem im Hauptprozesz der Auffahrung das Gewinnungsorgan ohne rotierende und bewegte Teile zur Kraftuebertragung gefuehrt ist. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz das anstehende Lockergestein in einem durch Schneidwerkzeuge erstellten Hohlraum abschnittsweise verdraengt und waehrend dieses Verdraengungsprozesses grobstueckig gebrochen wird. Der durch die Schneidwerkzeuge erstellte Hohlraum wird immer als Sohlanschnitt ausgefuehrt.{Auffahren; Lockergestein, Draengplatten; Sohleschnitt; Schraemwerkzeug; ohne rotierende und bewegte Teile; abschnittsweise Verdraengung; Hohlraum; Lockergesteinsegment}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren Querschnitten im Lockergestein. Sie ist vorzugsweise zur Realisierung des unterirdischen Linienverbaues im Tiefbau, Bauwesen, Bergbau und artverwandten Gebieten einsetzbar.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Für die Realisierung des unterirdischen Linienverbaues im Lockergestein werden Verfahren angewendet, die nach den Prinzipien
der schneidenden Gewinnung und der Verdrängung in Kombination mit Verdichtung arbeiten.
Nach der US-PS 4192556 ist ein Verfahren bekannt, bei dem durch ein rotierendes Abbauorgan das anstehende Lockergestein
der gesamten Querschnittsfläche in einem Arbeitsprozeß geschnitten und hereingewonnen wird.
In der US-PS 3731977 wird ein Verfahren vorgestellt, bei dem durch eine umlaufende Schrämkette der Gewinnungsprozeß
realisiert wird. In der US-PS 46 52174 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem durch auf der Ortsbrust abrollende Schrämwalzen der Abbau des anstehenden Lockergesteins erfolgt.
Bekannt ist weiterhin aus DD-PS 241441 ein Verfahren, bei welchem die schneidende Gewinnung des anstehenden Lockergesteins durch das Prinzip des Teilschnittes möglich ist. Die Nachteile der den technischen Ist-Stand darstellenden Lösungen der schneidenden Gewinnung von Lockergestein für den
unterirdischen Linienverbau sind material- und energieintensive und daraus resultierend kostenintensive Technologien, die sich besonders dadurch auszeichnen, daß durch rotierende bzw. bewegte Teile hohe Verschleißerscheinungen, Abdichtprobleme, sowie damit verbundene hohe Instandhaltungsaufwendungen entstehen.
In der SU-PS 1270236 wird ein Verfahren dargestellt, bei dem durch beweglich angeordnete Drängplatten eine Verdrängung
und Verdichtung des gesamten anstehenden Lockergesteins in einem einzigen Arbeitsvorgang abläuft.
Nach SU-PS 861502 ist ein Verfahren bekannt, bei dem das Volumen des anstehenden Lockergesteins durch extreme Verdichtung soweit vermindert wird, so daß das verdichtete Haufwerk mit vorhandenen Rohrleitungen abtransportiert werden Die Nachteile der Prinzipien der Erdstoffgewinntjng in Kombination mit der Erdstoffverdichtung sind die durch die Verdichtung
auftretende hohe Pressenkräfte, damit verbundene mögliche Oberfiächenverformungen sowie hoher Energieaufwand.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren für den unterirdischen Linienverbau zu schaffen, welches sich durch eine universelle Ersetzbarkeit und kostengünstigen gerätetechnischen Aufwand und verringertem spezifischen Energieaufwand auszeichnet und eine geringe Störanfälligkeit bei kontinuierlicher Arbeitsweise aufwt.Λ.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum kontinuierlichen Auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren Querschnitten im Lockergestein zu entwickeln, welches unter Verwendung von Drängplatten und nur einen Sohlanschnitt realisierenden Schrämwerkzeugen arbeitet und bei dem im Hauptprozeß der Auffahrung das Gewinnungsorgan ohne rotierende und bewegte Teile zur Kraftübertragung geführt ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das anstehende Lockergestein in einem durch Schneidwerkzeuge
erstellten Hohlraum abschnittsweise verdrängt und während dieses Verdrängungsprozesses grobstückig gebrochen wird. Der durch die Schneidwerkzeuge erstellte Hohlraum wird immer als Sohlanschnitt ausgeführt.
Das abbrechende Lockergestein wird durch ein Fördersystem erfaßt und abtransportiert. Der Ablauf der abschnittsweisen Verdrängung erfolgt in der Art und Weise, daß die durch die räumliche Anordnung der Drängplatten entstehenden Lockergesteinssegmente immer in den Hohlraum verdrängt und damit gebrochen werden, der
durch die Verdrängung und den Abbruch des darunterliegenden Lockergesteinssegmentes entstanden ist.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Zur Verdeutlichung sind in Figur 1 die Vorderansicht einer möglichen Gerätetechnik zur Durchführung des Verfahrens und in Figur 2 die Anwendung des Verfahrens
durch eine mögliche Gerätetechnik in geschnittener Seitenansicht dargestellt.
Der Schneidschuh 2 wird durch eine Pressenstation in das anstehende Lockergestein 1 gepreßt. Durch das Schneidwerkzeug 3
wird der unterste Hohlraum 6 kontinuierlich aufgefahren. Durch weiteres Vorpressen wird das über dem Hohlraum 6 liegende
Lockergesteinssegment 8 durch die Drängplatte 7 in den Hohlraum 8 verdrängt und bricht ab. Der dadurch entstehende Hohlraum 6 wird nun seinerseits wiederum als Verdrängungsraum für das darüberliegende Lockergesteinssegment 8 genutzt. Die Technologie der Verwendung eines entstandenen Hohlraumes 6 als Verdrängungsraum für das darüberliegende Lockergesteinssegment 8 wird fortlaufend bis zur Oberkante dos Schneidschuhs 2 weitergeführt. Durch die gleichmäßige Verpreßgeschwindigkeit wird der kontinuierliche Verdrängprozeß erreicht. Das gebrochene Haufwerk 5
wird durch das Transportsystem 4 abgefördert.

Claims (2)

1. Verfahren zum kontinuierlichen Auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren Querschnitten im Lockergestein, bei dem ein Schneidschuh in das anstehende Lockergestein gepreßt wird und ein kleiner Hohlraum durch ein Schneidwerkzeug aufgefahren wird, gekennzeichnet dadurch, daß das anstehende Lockergestein (1) durch die räumliche Anordnung von Drängplatten (7) in einzelne Lockergesteinssegmente (8) unterteilt wird, daß die Lockergesteinssegmente (8) durch die Drängplatten (7) in einen Hohlraum (6) verdrängt und während dieses Verdrängprozesses grobstückig gebrochen werden und daß der Ablauf der Verdrängung in der Art und Weise erfolgt, daß die Lockergesteinssegmente (8) immer in den Hohlraum (6) verdrängt und damit gebrochen werden, der durch die Verdrängung und den Abbruch des darunterliegenden Lockergesteinssegmentes (8) entstanden ist, so daß die entstehenden Hohlräume (6) immer als Verdrängungsraum für das darüberliegende Lockergesteinssegment (8) genutzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß der unterste Hohlraum (6) durch das Schneidwerkzeug (3) aufgefahren wird und somit ein Sohlanschnitt entsteht.
DD33357389A 1989-10-13 1989-10-13 Verfahren zum kontinuierlichen auffahren von begehbaren und nichtbegehbaren querschnitten im lockergestein DD288429A5 (de)

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