DD288711A5 - Schaltungsanordnung zur bestimmung der dynamischen genauigkeit von analog/digital-umsetzern (ii) - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern und findet Anwendung bei der Parameterspezifikation von Umsetzerbauelementen. Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung zur unmittelbaren Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern, wobei auf aufwendige Hardware, wie z. B. triggerbare Sinusgeneratoren verzichtet werden soll. Erfindungsgemaesz wird ein dynamisches periodisches Testsignal aus einem Funktionsgenerator zugleich dem Analogeingang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers und dem dritten Eingang eines Komparators zufuehrt. Hierbei erhaelt der Funktionsgenerator einen Grundtakt aus dem Taktgenerator und ist mit diesem synchronisiert. Weiterhin besteht eine Verbindung zwischen dem Grundtaktgenerator und dem ersten Eingang eines Monoflops, wobei der zweite Eingang des Monoflops der digitalen Einstellung der Zeitverzoegerung des Monoflops dient. Der Ausgang des Monoflops fuehrt ein Strobe-Signal und ist am ersten Eingang bzw. dem Strobe-Eingang des Komparators und am Start-Eingang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers angeschlossen. Der Ausgang des Komparators ist am Eingang eines Integrators angeschlossen, wobei der Ausgang des Integrators auf den zweiten Eingang des Komparators rueckgefuehrt ist und mit dem Eingang eines Referenz-Analog/Digital-Umsetzers in Verbindung steht. Der Ausgang des Referenz-ADU ist mit dem ersten Eingang eines Subtrahierers verbunden. Der digitale Ausgang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers fuehrt auf den zweiten Eingang des Subtrahierers, wobei am Ausgang E des Subtrahierers die differentielle Nichtlinearitaet im Abtastpunkt abgreifbar ist. In einer Ausfuehrungsform der Erfindung wird die Bestimmung der dynamischen Nichtlinearitaet am ausgewaehlten Abtastzeitpunkt zusaetzlich unter der Bedingung von alternierend eingeschobenen Umsetzungen der Skalenendwerte FS und FS am Test-ADU ergaenzt. Damit kann das Verhalten der Genauigkeit des Umsetzers bei maximaler Dynamik des Testsignals untersucht werden.{Schaltungsanordnung; Analog-Digital-Umsetzer; ADU; Parameter; Genauigkeit; Umsetzungsergebnis, dynamisch; Funktionsgenerator; Referenz-ADU; Testsignal maximaler Dynamik}
Description
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung zur unmittelbaren Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Dlgital-Umsetzern, wobei auf aufwendige Hardware, wie z. B. triggerbare Sinusgeneratoren verzichtet werden soll,
Aufgabe der Erfindung ist die Angabe einer Schaltungsanordnung zur unmittelbaren Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern, wobei die Wichtungsfehler einzelner, anwählbarer Bitstellen am A/D-Umsetzer unter dynamischen Bedingungen ermittelbar sein sollen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Schaltungsanordnung gelöst, welche ein dynamisches periodisches Testsignal aus einem Funktionsgenerator zugleich dem Analogeingang des zu testenden Analog/Dlgital-Umsetzers und dem dritten Eingang eines Komparators zuführt. Hierbei erhält der Funktionsgenerator einen Grundtakt aus dem Taktgenerator und let mit diesem synchronisiert. Weiterhin besteht eine Verbindung zwischen dem Grundtaktgenerator und dem ersten Eingang eines Monoflops, wobei der zweite Eingang des Monoflops der digitalen Einstellung der Zeltverzögerung des Monoflops dient. Der Aujgang des Monoflops führt ein Strobe-Signal und ist am ersten Eingang bzw. dem Strobo-Elngang des Komparators und am Start-Eingang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers angeschlossen. Der Ausgang des Komparators ist am Eingang eines Integrators angeschlossen, wobei der Ausgang des Integrators auf den zweiten Eingang des Komparators rückgeführt ist und mit dem Eingang eines Referenz-Analog/Digital-Umsetzers In Verbindung steht. Der Ausgang des Referenz-ADU Ist mit dem ersten Eingang eines Subtrahierers verbunden. Der digitale Ausgang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers führt auf den zwuiten Eingang des Subtrahierers, wobei am Ausgang E des Subtrahierers die differential^ Nlchtlinearität im Abtastpunkt abgreifbar Ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird die Bestimmung der dynamischen Nichtlinearität am ausgewählten Abtastzeitpunkt zusätzlich unter der Bedingung von alternierend eingeschobenen Umsetzungen der Skalenendwerte -FS und +FS am Test-ADU ergänzt. Damit kann das Verhalten der Genauigkeit des Umsetzers bei maximaler Dynamik des Testsignals untersucht werden.
Hierfür wird die Schaltungsanordnung durch einen digitalen Taktteiler, dessen Eingang vom Grundtaktgenerator gespeist wird und welcher ausgangsseltig mit dem Eingang des Funktionsgenerators in Verbindung steht, ergänzt. Weiterhin erfolgt eine Erweiterung der Schaltungsanordnung durch eine Initiierungsschaltung zum Start der Umsetzung des Test-ADU. Hierbei ist der erste Eingang der Initiierungsschaltung mit dem Ausgang des Taktteilers und der zweite Eingang mit dem Grundtaktgenerator verbunden. Der Ausgang der Initiierungsschaltung Ist am Start-Eingang des Test-ADU angeschlossen.
deltai des Monoflops 3 und damit das Auftreten eines Strobe-Signals S am Ausgang einstellbar. Das Strobe-Signal S gelangt anden Strobe-Eingang (erster Eingang) des Komparators 5 und als Initilerungssignal an den Start-Eingang des zu testenden ADU 4,in beiden Fällen mit der steigenden Flanke wirksam werdend. Das Testsignal T führt auf den dritten Eingang des Komparators 5und den Analogeingang des Test-ADU 4. Der abgetastete Punkt Ui des Testsignals T korrespondiert mit der Auslösung des
und des Test-ADU 4 sind auf jeweils einen Eingang eines digitalen Subtrahierers 8 gelegt, wobei am Ausgang des
für zwei Abtastpunkte U1 und U2.
Nach Vorgabe des Abtastpunktes durch die Einstellung am Steuereingang delta des Monofiops 3, verändert sich die Ausgangsspannung des Integrators 6 solange, bis nach mehreren Perioden des Grundtaktes die Integratorausgangsspannung um die abgetastete Spannung U1 pendelt. Dieser Zustand wird in Figur 2 durch die unterbrochene Linienführung für die Integratorausgangsspannung durch Umladen nach jeder Abtastung S gezeigt. Damit reproduziert der Integrator 6 die ideale Spannung im Abtastzeitpunkt, die durch den Referenz-ADU 7 als Referenz umgewandelt wird. Das Tastsignal T wird in Figur 2 mit der Zeitverzögerung delta, und delta2 bezüglich des Grundtaktes phi abgetastet. Cio im ADU 4 nach Umsetzung erhaltenen Stufenrahlen ZS und Z'2 entsprechen den eingetragenen beispielhaften Analoggrößen US und U'2.
Die in Figur 3 gezeinte Ausführungsform der Erfindung realisiert alternierend initiierte AD-Umsetzungen der Skalenendwerte -FS und +FS zwischen den durch S ausgelösten Umsetzungen, jeweils mit der steigenden Flanke des Grundtaktes phl. Der Taktteiler 9 bildet den Bezugstakt für das Strobe-Signal S, während die Inltilerungeschaltung 10 die steigenden Flanken des Grundtaktes phl und des Strobe-Signals S zum Eingang für das Start-Signal C des ADU 4 durchschaltet. In Figur 4 ist eine Reihenfolge von Umsetzungen, ausgelöst durch einen Nadelimpuls an C beispielhaft gozeigt: -FS, U3, +FS, -FS, Uj, +FS usw. Dur'jh weitere Kombinatorik In der Initilerungsschaltung 10 läßt sich die Aufeinanderfolge der umgesetzten Spannungen beliebig ändern.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern, gekennzeichnet dadurch, daß ein dynamisches periodisches Testsignal aus einem Funktionsgenerator (2) zugleich dem Analogeingang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers (4) und dem dritten Eingang eines Komparators (5) zugeführt ist, der Funktionsgenerator (2) einen Grundtakt aus einem Taktgenerator (1) erhält und mit diesem synchronisiert ist, weiterhin eine Verbindung zwischen dom Grundtaktgenerator (1) und dem ersten Eingang eines Monoflops (3) besteht, wobei der zweite Eingang des Monof lops (3) der digitalen Einstellung der Zeitverzögerung des Monoflops (3) dient, der Ausgang des Monoflops (3) ein Strobe-Signal S führt und am ersten Eingang bzw. dem Strobe-Eingang des Komparators (5) und am Start-Eingang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers (4) angeschlossen ist, der Ausgang des Komparators (5) am Eingang eines Integrators (6) angeschlossen ist, wobei der Ausgang des Integrators (6) auf den zweiten Eingang des Komparators (5) rückgeführt ist und mit dem Eingang eines Referenz-Analog/Digital-Umsetzers (7) in Verbindung steht, der Ausgang des Referenz-ADU (7) mit dem ersten Eingang eines Subtrahierers (8) verbunden ist und der digitale Ausgang des zu testenden Analog/Digital-Umsetzers (4) auf den zweiten Eingang des Subtrahierers (8) führt, wobei am Ausgang E des Subtrahierers (8) die differentielle Nichtlinearität im Abtastpunkt abgreifbar ist.
2. Schaltungsanordnung zur Bostimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich ein digitaler Taktteiler (9), dessen Eingang vom Grundtaktgenerator (1) gespeist wird und welcher ausgangsseitig mit dem Eingang des Funktionsgenerators (2) in Verbindung steht, vorhanden ist, weiterhin eine Initiierungsschaltung (10) zum Start der Umsetzung des Test-ADU (4) vorgesehen ist, wobei der erste Eingang der Initiierungsschaltung (10) mit dem Ausgang des Taktteilers (9) und der zweite Eingang mit dem Grundtaktgenerator (1) verbunden ist und der Ausgang der Initiierungsschaltung (10) am Start-Eingang des Test-ADU (4) angeschlossen ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Bestimmung der dynamischen Genauigkeit von Analog/Digital-Umsetzern und findet Anwendung bei der Parameterspezifikation von Umsetzerbauelementen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt sind Schaltungsanordnungen zur Bestimmung der dynamischen Eigenschaften von Analog/Digital-Umsetzern. die auf der Abtastung eines bekannten Signals, vorzugsweise eines Sinus-Testsignals, der Speicherung der Umsetzungsergebnisse und der anschließenden mathematischen Auswertung beruhen. Aus /1/wurden Testmethoden bokannt, die auf der Messung der Code-Häufigkeitsverteilung (Histogrammtest) und der Spektralanalyse durch eine schnelle Fourier-Transformation basieren. Für den Histognmmtest wird eine statistisch signifikante Anzahl von Abtastwerten aufgenommen und die Häufigkeit ihres Auftretens als Funktion der digitalen Stufenzahl dargestellt. Beim spektralanalytischen Testverfahren werden die Amplituden der Harmonischen einer Sinusfrequenz berechnet und mit dem theoretisch erreichbaren Signal-Störabstand (Quantisierungsrausclien) verglichen.
Nachteilig ist, daß bei beiden Verfahren eine unmittelbare quantitative Größenaussage über den Wichtungsfehler der einzelnen Bitstufe des zu testenden A/D-Umsetzers nicht möglich ist. Die unmittelbare, bisher jedoch nur zur E'fassung der statischen Fehler eingesetzte Meßmethode zur Bestimmung der Wichtungsfehler und damit dor Linearität der Umsetzungsfunktion besteht darin, dem A/D-Umsetzer (ADU) das Ausgangssignal eines analogen Integrators zuzuführen, wobei der Ausgang des ADU an eine digitale Steuerung angeschlossen ist, die auf den Integratoreingang wirkt. Durch die Schaltungsauslegung als Gegenkopplung repräsentiert die analoge Größe am Integratorausgang die digitale Stufenzahl eines voreingestellten Codes der digitalen Steuerung, um dessen Nachbarcodes die zugehörige Integratorspannung schwankt. Diese Größe kann mit einem Digitalvoltmeter erfaßt werden. Hierbei wird je Code nach beendetem Einschwingvorgang ein statischer Meßwert abgelesen. Dynamische Messungen sind bedingt durch die Grenzfrequenz der Gegenkopplung und durch das Ablesen diskreter Werte am Digitalmultimeter nur bedingt möglich.
/1 / Doernberg, J.; Full-speed testing of A/D-Converters; IEEE Journal of Solid-State Circuits, vol. SC-19, Nr. 6,1984, Seite 820-827
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