DD288725A7 - Abschlussvorrichtung fuer leucht- und signalraketen - Google Patents

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DD288725A7
DD288725A7 DD20741978A DD20741978A DD288725A7 DD 288725 A7 DD288725 A7 DD 288725A7 DD 20741978 A DD20741978 A DD 20741978A DD 20741978 A DD20741978 A DD 20741978A DD 288725 A7 DD288725 A7 DD 288725A7
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
abschuszvorrichtung
launcher
signal
drawstring
guide
Prior art date
Application number
DD20741978A
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English (en)
Inventor
Arnold Bosse
Hans Koch
Juergen Koenig
Dieter Svoboda
Wolfgang Menzel
Ernst Drexler
Franz Drexler
Original Assignee
Pyrotechnik Silberhuette Gmbh I.G.,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Abschuszvorrichtung fuer Leucht- und Signalraketen, mit der es moeglich ist, den Abschusz der Leucht- und Signalraketen mit einer Hand auszuloesen. Es ist das Ziel der Erfindung, eine Abschuszvorrichtung zu entwickeln, deren Ausloese- und Sicherungsmechanismus eine einfache und funktionssichere Anordnung der Funktionselemente aufweist. Die Abschuszvorrichtung besteht aus der Schutzhuelse 1, die formschluessig mittels Schnappverbindung 5 mit der Fuehrungshuelse 2 verbunden ist. Auf dem Mantel der Fuehrungshuelse 2 befindet sich der in Fuehrungsnuten 18 gefuehrte Sicherungsring 4, welcher eine Aussparung 13 zur Freigabe der geriffelten Taste 12 des Zugbandes 3 aufweist. In der Fuehrungsbahn 17 befindet sich das Zugband 3. Auf dem unteren Ende des Zugbandes 3 befindet sich der Zapfen 14, nachfolgend eine schlitzfoermige OEffnung 15, die in einem kurvenfoermigen Formstueck 16 auslaeuft. Das kurvenfoermige Formstueck 16 steht in Verbindung mit einer schwenkbar angeordneten Nockenscheibe 10. Die Abschuszvorrichtung kann fuer verschiedenartige Leucht- und Signalraketen, zum Zwecke der Leucht- und Signalgebung, angewendet werden. Figur 1{Signalrakete; Leuchtrakete; Abschuszvorrichtung; Sicherungsmechanismus, funktionssicher}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Abschußvorrichtung für Leucht- und Signalraketen, miV der es möglich ist, den Abschuß der Leucht· und Signalraketen mit einer Hand auszulösen.
Die Abschußvorrichtung wird für verschiedenartige Leucht- und Signalraketen, zum Zwecke der Leucht- und Signalgebung, angewendet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Abschußvorrichtungen und Abschußgeräte für Leucht· und Signalraketen bekannt, bei denen eine Vielzahl von Funktionselementen für den Sicherungs- und Auslösemechanismus, wie Abdrückbolzen, Federn, Haltestücke, Hebel. Stifte, Stege und Splinte enthalten sind.
Infolge dieses relativ komplizierten Aufbaus des Sicherungs· und Auslösemechanismus erfordert der Abschuß der Leucht- und Signalraketen mehrere Handhabungsgänge wie zum Beispiel Herausziehen eines Sicherungssplintes zur Entsicherung, Vorspannen der Druckfeder zur Auslösung des Schlagbolzens und Schwenken des gesamten Zündmechanismus in Funktionslage, die überwiegend hintereinander oder zugleich, jedoch unter Zuhilfenahme beider Hände einer Person durchgeführt werden müssen.
Die bekannten technischen Lösungen gewährleisten in der Regel nicht, daß wahlweise nach erfolgter Entsicherung des Auslösemechanismus eine Wiedersicherung erfolgen kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Abschußvorrichtung zu entwickeln, deren Auslöse- und Sicherungsmechanismus eine einfache und funktionssichere Anordnung der Funktionselemente aufweist.
Dadurch soll or reicht werden, daß der Abschuß der Leucht- und Signalraketen durch Einhandbedienung einfach und sicher ausgelöst werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Abschußvorrichtung mit Handhabungselementen zu versehen, bei deren Betätigung mit nur einer Ha nd der Entsicherungs- und Zündvorgang ausgelöst wird und welche es auch gestatten, den Auslösemechanismus nach dem Entsichern wieder zu sichern. Darüber hinaus ist erforderlichenfalls mit der erfindungsgemäßen Lösung ein absolutes Entschärfen der Leucht- bzw. Signalraketen zur Wiederherstellung der Handhabungs- und Transportsicherheit gewährleistet. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abschußvorrichtung &us einer Schutzhülse besteht, die formschlüssig mittels Schnappverbindung mit einer Führungshülse verbunden ist, wobei sich auf dem Mantel der Führungshülse ein in Führungsnuten geführter Sicherungsring und in der Führungshülse Führungsstege befinden. Dabei weist der Sicherungsring eine Aussparung zur Freigabe einer geriffelten Taste eines Zugbandes auf. Das Zugband ist mittels der an seinem oberen Ende vorhandenen geriffelten Taste in einer Führungsbahn der Führungshülse verschiebbar angeordnet.
Am unteren Ende des Zugbandes befindet sich ein Zapfen, der im gesicherten Zustand eine Auslösung des Zündvorganges verhindert sowie eine schlitzförmige Öffnung, die in jinem kurvenförmigen Formstück ausläuft.
Das kurvenförmige Formstück steht in Verbindung mit einer mittels eines Stiftes schwenkbor befestigten Nockenscheibe, mit der
beim Betätigen des Zugbandes und der damit verbundenen Vorwärtsbewegung des Zapfens die Bewegungsbahn des
Schlagbolzens freigegeben und gleichzeitig die Nockenscheibe aus einer Nut des Schlagbolzens herausgeschwenkt werden
kann. Die Abschußvorrichtung ist im Bereich der Schutzhülse mit einer Hand zu umfassen und in die gewünschte Schußrichtungzuhalten.
Die Funktion der Abschußvorrichtung geschieht in der Weise, daß durch Verdrehen des Sicherungsringes die Abschußvorrichtung entsichert und die geriffelte Taste des Zugbandes freigegeben wird. Das Verdrehen des Sicherungsringes ist zwangsweise durch Führungsnuten in axialer Richtung bedingt. Mit dem Daumen wird die geriffelte Taste und damit das Zugband in Schußrichtung nach vorn geschoben. Durch die damit verbundene Vorwärtsbewegung des Zapfens wird die Bewegungsbahn des Schlagbolzens freigegeben und
gleichzeitig die Nockenscheibe aus der Nut des Schlagbolzens herausgeschwenkt.
Aufgrund der Freigabe des mit einer Druckfeder vorgespannten Schlagbolzens wird der Zündvorgang derart ausgelöst, daß
nach Einstich der Spitze des Schlagbolzens In den Zündsatz des Zündhütchens die Initialzündung des Raketenkörpers bewirktwird. Der sich im Raketenkörper entwickelnde Schub treibt diesen über die Führungsstege aus der Führungshülse heraus.
Durch Verdrehen des Sicherungsringes in die Stellung „gesichert" kann eine Wiedersicherung des Auslösemechanismus
erfolgen.
Darüber hinaus kann erforderlichenfalls ein absolutes Entschärfen der Leucht- und Signalrakete vorgenommen werden, wenn
die geriffelt» Taste entgegen der Schußrichtung nach hinten geschoben wird.
Durch das Betätigen des Zugbandes entgegen der Schußrichtung wird infolge Rückwärtsbewegung des Zapfens die Spitze des Schlagbolzens aus dem Zündhütchan herausgezogen und nach Verdrehen des Sicherungsringes in Stellung „gesichert" ist die
ursprüngliche Handhabut.gs- und Schützensicherheit gewährfeistet.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen nachfolgond näher dargelegt werden. Es zeigen Fig. 1: einen Längsschnitt der Abschußvorrichtung Fig. 2: die Abschußvorrichtung gesichert Fig. 3: die Abschußvorrichtung entsichert Fig.4: eine Seitenansicht des Zugbandes Fig. 5: eine Draufsicht der Führungshülse. In Figur 1 sind die wesentlichen Funktionselemente der Abschußvorrichtung in konstruktiver und funktioneller Anordnung
dargestellt.
Sio zeigt die Schutzhülse 1, die Führungshülse 2 mit der Bewegungsbahn 8, den Führungsnuten 18 und der Schnappverbindung 5, das Zugband 3 mit der geriffelten Taste 12, dem Zapfen 14, der schlitzförmigen Öffnung 15 und dem
kurvenförmigen Formstück 16, den Sicherungsring 4 mit Aussparung 13, den Schlagbolzen 6 mit dem Nut 7, die Druckfeder 9,die Nockenscheibe 10 mit dem Stift 11, das Zündhütchen 19 und den kompletten Raketenkörper 21.
Die Figur 2 zeigt die Führungsbahn 17 für das Zugband 3. Die Figur 5 zeigt die Führungsstege 20 der Führungshülse 2.

Claims (4)

1. Abschußvorrichtung für Leucht- und Signalraketen, gekennzeichnet dadurch, daß der Sicherungsund Auslösemechanismus aus der Führungshülse (2), dem Sicherungsring (4) und dem durch eine geriffelte Taste (12) verschiebbaren Zugband (3) besteht, wobei sich am unteren Teil des Zugbandes (3) ein Zapfen (14) mit nachfolgender schlitzförmiger Öffnung (15) und ein kurvenförmiges Formstück (16) befindet und das mit einer Nockenscheibe (10), die mittels Stift (11) schwenkbar befestigt ist, in Vei bindung steht.
2. Abschußvorrichtung für Leuchi- und Signalraketen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf der Führungshülse (2) eine Führungsbahn (17) und Führungsnuten (18) und in der Führungs'iülse (2) vier Führungsstege (20) angeordnet sind.
3. Abschußvorrichtung für Leucht- und Signalraketen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Sicherungsring (4) mit Aussparungen (13) versehen ist.
4. Abschußvorrichtung für Leucht-und Signalraketen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Anordnung des Sicherungs- und Auslösemechanismus die Führungshülse (2) durch eine Schnappverbindung (5) mit der Schutzhülse (1) verbunden ist.
DD20741978A 1978-08-24 1978-08-24 Abschlussvorrichtung fuer leucht- und signalraketen DD288725A7 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3623741A1 (de) 2018-09-12 2020-03-18 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Abschusseinheit für eine munition

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EP3623741A1 (de) 2018-09-12 2020-03-18 Rheinmetall Waffe Munition GmbH Abschusseinheit für eine munition

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