DD288762A5 - Einrichtung zur trennung von koernigem gut - Google Patents

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DD288762A5 DD89334278A DD33427889A DD288762A5 DD 288762 A5 DD288762 A5 DD 288762A5 DD 89334278 A DD89334278 A DD 89334278A DD 33427889 A DD33427889 A DD 33427889A DD 288762 A5 DD288762 A5 DD 288762A5
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Abstract

Die Erfindung wird angewendet zur Vorbereitung koerniger Gueter fuer die weitere Verarbeitung, z. B. in Muehlen und betrifft eine Einrichtung zur Trennung von koernigem Gut. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vermischung des Korngutes in der oberhalb des Durchfallbereiches der Konzentratorebene flieszenden Schicht zu verhindern. Die Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz eine zweite Stroemungsmaske unterhalb der ersten Stroemungsmaske angeordnet ist, deren offene Flaechen mindestens gleich grosz oder groeszer als die der ersten Stroemungsmaske sind und der Abstand zwischen den Stroemungsmasken mindestens der Groesze der Partikel des durchfallenden Gutes entspricht und Querstege senkrecht zur Ebene der Stroemungsmasken, quer zur Flieszrichtung des Gutstromes und ohne die Loecher der oberen Stroemungsmaske zu bedecken, angeordnet sind. Figur{Steinauslesebene; Konzentratorebene; Schichtungsbereich; Durchfallbereich; Stroemungsmasken; Abstand; Lochung; Querstege}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet zur Vorbereitung körniger Güter für die weitere Verarbeitung, z. B. in Mühlen und betrifft eine Einrichtung zurTrennung' in körnigem Gut, bestehend aus einer Steinausleseebene und einer Konzentratorebene, die oberhalb der Stein&usleseebene angeordnet ist und »ich in einen Schichtungsbereich und einen Durchfallbereich gliedert, wobei der Durchfallbereich bezüglich der Fließrichtung des Gutstromes im Anschluß an den Schichtungsbereich und in einer Ebene mit diesem angeordnet ist, eine Strömungsmaske aufweist, deren Lochung größer als die Partikel des zu trennenden Gutes ist und in Fließrichtung des zu trennenden Gutstromes geneigt ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Getreidereinigung hat die Aufgabe, das Korngut vor der Vermahlung von mitgeführten Verunreinigungen (Fremdbestandteilen, Schmutz, Sämereien, angefressenen Körnern usw ) zu befreien. Traditionell geschieht das insbesondere durch Sieben, Sichten, Steinauslese und Zellenauslese. Aufgrund des relativ hohen Massestroms erfolgt das jedoch nicht immer im gewünschten Maß bzw. muß ein sehr hoher technischer Aufwand getrieben werden.
Um dieses Problem zu vereinfachen, entstand eine Reihe von Veröffentlichungen, in denen sogenannte Konzentratoren bzw. Kombinatoren beschrieben werden. So wird in der EPA 162014 eine Lösung offenbart, bei der unter Anwendung der sogenannen Wirbelschicht der Korngutstrom in mindestens zwei geteilt wird. In den jeweiligen Fraktionen sind in Anbängigkeit von der Dichte bzw. der Schwebegeschwindigkeit der Bestandteile die spezifisch leichten Beimengungen (Sämereien, organischer Besatz) einerseits und die spezifisch schwereren Beimengungen (Steine) andererseits konzentriert. Damit müsset, die spezifischen Ausleseverfahren mit höherem Aufwand nur noch im jeweiligen Teilgutstrom angewendet werden. Zusätzlich eignet sich dieses Verfahren zur Kombination mit den o.g. Ausloseverfahren (z. B. Konzentrator/Steinausleser oder Windsichter, bzw. auch die dreifache Kombination).
Charakteristisch bei dieser Lösung ist die Anwendung von ein oder zwei Wirbelschichtebenen. Auf der oberen Wirbelschichtebene erfolgt immer die Trennung des Korngutes in mindestens zwei Fraktionen, auf der unteren
Wirbelschichtobono orfolgt die Stolnausloso. Die Lolchliraktion (auch Mischfraktion gonennt) enthält die spezifisch lolchtoron Beimengungen (z.B. Sämerelon, organischer Besatz). Die Schweifrektion enthält von den Fremdbestendtellen fast nur noch Steine, die auf der unteren Wirbelschlchtebene ausgelesen werden. Beim Vorhandensein zweier Wirbelschichtofen ior. .verden
diese von der gleichen Luft nacheinander durchströmt, so daß die benötigte Luft praktisch doppolt genutzt wird.
Die obere Wirbelschlchtebone unterteilt sich in zwei funktionell unterschiedliche TeIIo: Der erste Teil, d.h. der Teil vom Einlauf bis otwa zur Mitte der Ebene, Ist mit feinmaschigem Drahtgewebe oder Lochblech klolner Lochung bestückt, das ausschließlich von Luft In Richtung von unten nach obon durchströmt wird und kein Korngut durchfallen
läßt. Hior bildet sich In Flußrichtung die für die Kornguttrennung sehr wichtige Schichtung aus. Im unteren Toil dor soentstehenden Schicht rammeln sich das gute, spezifisch schwere Korngut und die mltgoführten Steino an. Im oberen Teil der
Schicht sammeln sich minderwertiges, spezifisch leichteres Korngut und organische Bolmengungon an, z.B. Sämereien, Spreu
und Strohteilo.
Der sich anschließende zweite Teil d!osor Ebeno ist mit Lochblochen bestückt, deren öffnungon größer sind, meist ein Mehrfaches, als die Einzelkörner des zu trennenden Korngutes. Dieses Lochblech hat nicht die Funktion eines Siebes, d.h. Trennen nach Korngröße, sondern wirkt als Strömungsmaske. Die von unten her durchströmende Luft soll von den an der Unterseite der Korngutschichv fließenden Körnern nur die spezifisch schwereren und die Steine durchfallen lassen, ohne den
prinzipiellen Aufbau der Schichtung und deren Bewegung zu stören.
Für den Effekt dieses Trennvorgangos ist es besonders wichtig, daß der prinzipielle Aufbau der Schichtung trotz der Bewegung
in Richtung Auslauf nicht durch Verwirbelung (und damit verbundener Vermischung) gestört wird.
Auf die Erhaltung der Schichtung in der oberen Wirbelschlchtebene wirken sich schräg durch diese Strömungsmaske gerichtete Luftströme sowie unterschiedliche Luftgeschwindigkeiten schädlich aus. Durch Wirbel kommt es zur Durchmischung der Schicht und damit zum Absinken dor Qualität des Trennvorganges. Folgende Ursachen begünstigon die gomnnten Störungen; In der Regel ist der Luftdurchtritt durch die Stoinausleseebene im Bereich des Steinauslaufes größer als an der Seite des Kornauslaufes. Auf der darüber angeordneten Konzentratorebene ist der Luftbedarf eher umgekehrt. Im Zwischenraum
zwischen beiden Wirbelschichtebenen kommt es demzufolge zum Ausgleich der Luftströmungen, d. h. die Luft strömt nichtsenkrecht, sondern schräg in Neigungsrichtung durch den Durchfallbereich der Konzontratorebene. Die Folge davon Ist eineübermäßige Beschleunigung und damit ungewollte Durchmischung der Korngutschicht in diesem Bereich.
Einbauten, wie z. B. Rutschen und Klappen, unter dem Durchfallbereich bzw. Im Bereich zwischen beiden Wirbelschichtebenen
wirken sich ebenfalls sehr ungünstig auf die Luftströmung durch den Durchfallbereich der Konzentratorebene aus, da durch dies
Einbauten Geschwindigkeitsminima und -maxima der Luft sowie schräg gerichtete Luftströmungen hervorgerufen werden. Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die genannten Störungen zu beseitigen und dadurch die Qualität des Trennungsprozesses zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vermischung des Korngutes in der oberhalb des Durchfallbereiches der Konzentratorebene fließenden Schicht zu verhindern.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine zweite Strömungsmaske unterhalb der ersten Strömungsmaske angeordnet ist, deren offene Flächen mindestens gleich groß oder größer als die der ersten Strömungsmaske sind und der Abstand zwischen den Strömungsmasken mindestens der Größe der Partikel des durchfallenden Gutes entspricht und Querstege (11) senkrecht zur Ebene der Strömungsmasken, quer zur Fließrichtung des Gutstromes und ohne die Löcher der oberen Strömungsmaske zu bedecken, angeordnet sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen haben folgende Bedeutung:
Fig. 1: Darstellung des Prinzips einer Maschine der Kombination Konzentrator/Steinausleser (Längsschnitt) Fig. 2: Darstellung der erfindungsgemäßen Gestaltung des Durchfallbereiches im Längsschnitt Fig. 3: Darstellung der erfindungsgemäßen Gestaltung des Durchfallbereiches in der Draufsicht.
Eine derartige Maschine besteht aus einom schwingflähig aufgehängten und durch einen Unwuchtmotor 1 angetriebenen Gehäuse 2, der eine gerichtete oszillierende Bewegung ausführt. In diesem Gehäuse 2 sind fest verbunden, jedoch In ihrer Neigung verstellbar, die Konzentratorebene 3 und darunter die Steinausleseebena 4 angeordnet. Der Steinauslauf 5 befindet sich am oberen Ende der Steinausleseebene 4.
Die Konzentratorebene 3 unterteilt sich in den Schichtungsbereich 6, der mit einem feinen Vibrations' iebgewebe bespannt ist (lichte Maschenweite ca. 1 mm) und den Durchfallbereich 7, der mit einem Lochblech mit Lochdurchmesser von vorzugsweise 8... 12 mm (bei Korngut Weizen) als Oberblech 8 und einem Lochblech mit einem Lochdurchmesser von 9... 14 mm als Unterblech 9 bestückt ist. Der Durchfallbereich 7 ist unterhalb des Obersiebes 8 quer zur Flußricntung des Korngutes so in Abteile 10 unterteilt, daß die Querstege 11 jeweils an die Rippen 12 des Obersiebes 8 stoßen und damit dessen Öffnungen nicht
teilen oder teilweise verschließen. Die Querstege 11 können nach jedor Lochreihe oder nach mohroren Lochrolhen dos
Obersiebes 8 angeordnet werden. Der Abstand zwischen Oborblech 8 und Unterblech 9 sollte mindestens der Größe der Körner
entsprechen, aber maximal dessen 10(aches Maß nicht überschreiton, Die Querstege 11 können die Löcher des Untorblochos 9teilen oder teilweise verdecken.
Der Zulauf 13 für das Korngut ist am oberen Endo der Konzontrotorobono 3 angeordnet, der Leichtfraktionsauslauf 14 ist am
unteren Ende des Durchfallbereichs 7 der Konzentratorobane 3 angeordnet. Über dio gosamte l.ängo der Konzentratorobono 3erstreckt sich die Absaughaubo 15. Zur bessoron Regulierung des Arboitsoffektes ist die Absaughaube 16 in Längsrichtung in
Kammern 16 oingetollt, dio separate) Luftregullorungon 17 besitzen. Zusätzlich ist olne Drosselklappe 18 In dor Luftabsaugung 19
zur Regulierung des gesamten Luftdurchsatzes angeordnet.
Zulauf 13 und Absaughaube 15 schwingt η in diesem Ausführungsbeispiel nicht mit und sind durch ein luftdichtes floxiblos Tuch 20'mit dem Kasten 2 verbunden. Die Ausführung kann auch derart erfolger. daß der Zulauf 13 und die Absaughaube 15 mit dem Gehäuse 2 fest verbunden sind
und mitschwingen. Die Unterteilung der A isaughaube 15 in mehrere Kammern 16 kann in andoron Ausführungen entfallen,wobei aber meist ein verminderter Arboitseffekt die Folge ist.
Zur Funktion derVMi.'Orttung: Durch die in oszillierende Schwingung versotzte Stelnausleseebene 4 und Konzentratorobene 3 wird oin nach oben gerichteter Luftstrom gesaugt, der von einem externen, hier nicht dargestellten Lüfter erzeugt wird. Dieser ist unter Zwischenschaltung
eines Fliehkraftabscheiders mittels Rohrleitung mit der Luftabsaugung 19 verbunden.
Das Korngut läuft durch den Zulauf 13 in die Maschine und gelangt gleichmäßig über die gesamte Breite verteilt auf den Schichtungsbereich 6 der Konzentratorebene 3. Die durchströmende Luft fluidisiert das Korngut, so daß es gleichmäßig in Neigungsrichtung der Konzentratorebene 3 f.bfließt. Dabei erfolgt, durch die oszillierende Bewogung und die durchströmende Luft angeregt, eine Schichtung nach der Dichte bzw. Schwebegeschwindigkeit der Bestandteile des Korngutes. Spezifisch
schwere Bestandteile ordnen sich an dor Unterseite, spezifisch leichte Bestandteile ordnen sich an der Oberseite der
Korngutschicht an. Während der Bewegung dieser Schicht über den Durchfallbereich 7 dor Konzentratorebene 3 fallen
entsprechend der durch die Luftreguliorung 17 der Kammer 16elngestellten Luftströmung die spezifisch schweren Bestandteile
durch die Öffnungen des Obersiebes 8 nach unten, während sich die spezifisch leichten Bestandteile in Richtung
Leichtfraktionsauslauf 14 bewegen. Nachdem die spezifisch schweren Bestandteile die Öffnungen des Oberbleches 8 passiert haben, werden sie in den jeweiligen Abteilen 10 durch die dort herrschende Luftströmung in ihrem Fall gebremst, können aber infolge der Querstege 11 nicht in Neigungsrichtung der Konzentratorebene 3 abfließen. Es kommt somit zu einer Verwirbelung der durchfallenden Körner
innerhalb der Abteile 10, bevor diese die Öffnungen des Unterblechee ä passieren und auf die Steinausleseebene 4 fallen.
Die in den Abteilen 10 verwirbelten Körner und die Quorstege 11 haben dadurch eine sehr positive Wirkung für eine
gleichmäßige turbulente Luftströmung durch die Öffnungen des Oberbleches 8.
Schräg nach oben gerichtete Luftströmungen können sich aufgrund der Verhältnisse unterhalb der Konzentratorebene 3 so nach
oben nicht mehr fortsetzen und führen dadurch nicht mehr zu einer Vermischung der auf dem Oborblech 8 fließenden
Korngutschicht, d.h., die prinzipielle Schichtung bleibt trotz des Durchfalles von spezifisch schweren Korn erhalten. Außerdem erfolgt eine positive Wirkung auf die Steinauslesearbeit dadurch, daß die erfindungsgemäße Gestaltung des Durchfallbereiches eins sehr gleichmäßige, über JIe gesamte Fläche des Durchfallbereiches verteilte Beschickung der Steinausleseebene 4 wie aus einer großflächigen Brause bewirkt. Dio gegensätzlichen Bewegungen von Korngut und Steinen
während der Steinauslesearbeit stören sich damit wesentlich weniger als bei den bekennen Lösungen. Dadurch ist eine höherespezifische Belastung der Steinausleseebene 4 möglich und der Steinausleseeffc'-t steigt. Einbauten zur Lenkung der auf die
Steinausleseebene 4 herabfallenden Körner in eine bestimmte Richtung oder äh üches, wie sie in den bekannten Einrichtungen
üblich sind, entfallen damit. ° -
Eine weitere positive Wirkung der erfindungsgemäßen Lösung ist eine bessere Regulierbarkeit der Arbeitsqualität der Konzentratorebene 3 mit Hilfe der Luftreguli'rung 17 der einzelnen Kammer 16. Es kann aber auch auf die Unterteilung in Kammer 16 einschließlich der Luftregulierung 17 verzichtet werden. Die Regulierung
der Luft erfolgt dann mittels Drosselklappe 18.
Die Steinausleseebene 4 arbeitet nach dem bekannten Prinzip: Während die Getreidekörner durch die durchströmende Luft
fluidisiert in Neigungsrichtung durch den Schwerfraktionsauslauf 21 abfließen, werden die Steine durch die gerichteteoszillierende Bewegung der Steinausleseebene 4, die mit feinmaschigen Vibrationssiobgewebe bespannt ist, entgegen der
Neigung zum Steinauslauf 5 gefördert. Unter dem verstellbaren Abdeckblech 22 bildet sich eine höhere Luftgeschwindigkeit
aus, so daß bis dorthin mitgeführte Getreidekörner in Richtung Schwerfraktionsauslauf 21 geblasen werden.

Claims (3)

1. Einrichtung zur Trennung von körnigem Gut, bestehend aus einer
- Steinausleseebenaund
- einer Konzentratorebene,
• die oberhalb der Steinauslesebene angeordnet ist und sich in
- einen Schichtungsbereich und einen
- Durchfallbereich gliedert, wobei der Durchfallbereich
• bezüglich der Fließrichtung des Gutstromes im Anschluß an den Schichtungsbereich und in einer Ebene mit diesem angeordnet ist,
• eine Strömungsmaske aufweist,
·· deren Lochung größer als die Partikel des zu trennenden Gutes ist und in
• Fließrichtung des zu trennenden Gutstromes geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- eine zweite Strömungsmaske
• unterhalb der ersten Strömungsmaske angeordnet ist,
·· deren offene Flächen mindestens gleich groß oder größer als die der ersten Strömungsmaske sind und der
- Abstand zwischen den Strömungsmasken mindestens der Größe der Körner des durchfallenden Gutes entspricht und
- Querstege (11)
• senkrecht zur Ebene der Strömungsmasken,
• senkrecht zur Fließrichtung des Gutstromes und
·· ohne die Löcher der oberen Strömungsmaske zu bedecken, angeordnet sind.
2. Einrichtung zur Trennung von körnigem Gut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Strömungsmasken mindestens die 2 bis 10fache Kornlänge des zu sortierenden Gutes beträgt.
3. Einrichtung zurTrennung von körnigem Gut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindesten nach jeder Lochreihe der oberen Strömungsmaske und höcnstens in einem Abstand, der dem zehnfachen Abstand zwischen den beiden Strömungsmasken entspricht, ein Quersteg 11 angeordnet ist.
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