DD288817A5 - Verfahren zum recycling von gemengestaub an einer einlegevorrichtung fuer glasschmelzwannen - Google Patents

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DD288817A5
DD288817A5 DD33426389A DD33426389A DD288817A5 DD 288817 A5 DD288817 A5 DD 288817A5 DD 33426389 A DD33426389 A DD 33426389A DD 33426389 A DD33426389 A DD 33426389A DD 288817 A5 DD288817 A5 DD 288817A5
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DD
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dust
bunker
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glass melting
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DD33426389A
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Winfried Meyrich
Andreas Nilius
Hermann Scheel
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Veb Werk Fuer Technisches Glas Ilmenau,De
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B3/00Charging the melting furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Recycling von Gemengestaub an einer Einlegevorrichtung fuer Glasschmelzwannen. Das erfindungsgemaesze Verfahren kann am Komplex von Emissionsquellen in der Technologiekette zwischen Transportbeginn des fertiggestellten Gemenges und dessen Aufgabe auf die Glasbadoberflaeche an insbesondere elektrisch beheizten Glasschmelzwannen mit vertikal zum Boden verlaufendem Schmelzprozesz und kalter Gemengedecke zur Anwendung kommen, deren Einlegevorrichtung mit einem Bunker ausgestattet ist, welcher zyklisch mit Gemenge beschickt wird. Durch die Erfindung soll ein Verfahren zum Recycling von Gemengestaub entwickelt werden, durch welches der an den Emissionsquellen anfallende Gemengestaub im Bereich des Gemengetransportweges abgesaugt, abgeschieden, gesammelt und so in das Gemenge zurueckgefuehrt wird, dasz dieses homogen und bei konstanter Zusammensetzung in die Glasschmelzwanne gelangt. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dasz der vom Ende eines Bunkerfuellvorganges bis zum Ende des folgenden Bunkerfuellvorganges mittels der Entstaubungsanlage gewonnene Gemengestaub waehrend des nachfolgenden Bunkerfuellvorganges gleichmaeszig durch ein geregeltes Dosierorgan dem Gemenge wieder zugefuehrt wird.{Recycling; Gemenge; Gemengestaub; Gemengetransportweg; Entstaubungsanlage; Einlegevorrichtung; Dosierorgan; Glasschmelzwanne, elektrisch, beheizt}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Recycling von Gemengestaub an einer Einlegevorrichtung für Glasschmelzwannen, wie es zum Beispiel am Komplex von Ernissionsquollen in der Technologiekette zwischen Transportbßginn des fertiggestellten Gumenges und dessen Aufgabe auf die Glasbadoberfläche an insbesondere elektrisch beheizten Glasschmelzwannen mit vertikal zum Boden verlaufendem ScK-nelzprozeß und kalter Gemengedecke zur Anwendung kommt. Die Erfindung ist insbesondere geeignet für Schmelzaggregate mit hohen Anforderungen an Konstanz und Homogenität der Zusammensetzung des Gemenges.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Einlegevorrichtungen für vollelektrisch beheizte Glasschmelzwannen mit kalter Gemengedecke sind im Vergleich zu konventionell beheizten Wannen kompliziert aufgebaut, da sie die Aufgabe lösen, das Glasbad gleichmäßig mit Gemenge zu bedecken. Infolgedessen existieren eins Anzahl von Obergabestellen für das Gemenge, an denen Staub emittiert wird. Bekannt ist eine Lösung gemäß DD WP 212030, nach der dem Förderorgan ein Bunker vorgeordnet ist, aus dem das Einlegeorgan das Gemenge abzieht. Der Bunker ist wiederum durch eine geeignete Zuführungstechnik zu füllen. Eine bekannte Lösung sieht eine Befüllung mittels Becherwerk aus einem Hauptbunker vor, der seinerseits diskontinuierlich aus dem Gemengehaus beschickt wird.
Die Bestandteile des Gemenges weisen unterschiedliche Emissionsneigungen auf. Die Zusammensetzung des emittierten Gemengestaubes weicht deshalb von der Zusammensetzung des Gemenges ab. Durch verschiedene Einflüsse wird die Abweichung beeinflußt (Schwankunger, der Kornverteilung von Rohstoffen, Temperaturverhältnisse während der Lagerung und davon abhängiger Anteil von freiem und Kristallwasser im Gemenge, Feuchte des Gemenges allgemein, Schwankungen der Rohstoffeuchte, Auswirkungen von Temperaturändorungen auf das Gemenge). Diese Einflußfaktoren konstant zu halten, ist nicht in jedem Fall möglich oder mit zu hohem Aufwand verbunden.
Dies führt zu unerwünschten Änderungen der Zusammensetzung des produzierten Glases und kann nur unvollkommen und mit
zeitlicher Verzögerung durch Korrektur der Zusammensetzung des Gemenges ausgeglichen werden. Die Folge sind Mängel dos
Glases oder der daraus hergestellten Produkte. Des weiteren wird durch die Rohstoffverluste die Ökonomie dos Herstellungsprozesses negativ beeinflußt. In den GTB 52 (1979) 11, S. 235 wurde eine Einlegevorrichtung für eine vollelektrische Glasschmelzwanne vorgestellt, die durch eine Entstaubungsanlage entsorgt wird, deren Filter über dem Hauptgemongebunker angeordnet sind und In diesen ontloort werden. Eine Lösung für die gleichmäßige Verteilung des Gemengestaubes Im Gemenge wird nicht boschrieben. Die bekannten Vorrichtungen und Verfahren haben demzufolge den Nachteil, daß infolge dor Zusammensetzungsabweichung
von Gemengestaub und Gemenge örtliche Inhomogenitäten im Gemenge mit ihren negativen Nachfolgeorschoinungenentstehen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zum Recycling von Gemengestaub an einer Einlegevorrichtung für Glasschmelzwanne^ durch welches die Qualität des geschmolzenen Glasos und der daraus hergestellten Produkte verbessert und der gesamte Produktionsprozeß rationeller gestaltet wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vorfahren zum Recycling von Gemengestaub an einer Einlegevorrichtung für Glasschmelzwannen, die das Gemenge gesteuert durch einen Glasstandsregelkreis während der Einlage mittels Förderorgan
aus einem diesem Förderorgan vorgeordneten Bunker entnimmt und auf die Glasbadoberfläche verteilt, solange ein
Glasstandssollwert unterschritten wird, zu entwickeln, durch welches der an den Emissionsquellen anfallende Gemengestaub
im Bereich de.i Gemengetransportweges abgesaugt, abgeschieden, gesammelt und so in das Gemenge zurückgeführt wird, daßunter Nutzung der vorhandenen Transportkette trotz Abweichung der chemischen Zusammensetzung von Gemengestaub und
Gemenge eine homogene und konstante Zu jammensetzung des der Glasschmelzwanne zuzuführenden Gemenges gesichert Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem der Bunker der Einlegevorrichtung mittels Fördereinrichtung aus einem
vorgeordneten Speicher jeweils beim Erreichen eines vorgegebenen minimalen Füllungsgrades auf einen vorgegebenenmaximalen Füllungsgrad mit Gemenge aufgefüllt wird, wobei am Ort der Mischung von Gemengestaub und Gemenge beide
Stoffströme mit an sich bekannten Mitteln während des Transportvorganges auf hinreichend kleine Querschnitte reduziert und
die vom Ende eines Bunkerfüllvorganges bis zum Ende des folgenden Bunkerfüllvorganges mittels der Entstaubungsanlagegewonnene Menge des Gemengestaubes während des nachfolgenden Bunkerfüllvorganges gleichmäßig dem durch die
Fördereinrichtung für das Gemenge realisierten Massenstrom mittels Dosierorgan zugeführt wird. Dabei wird gleichzeitig die Betriebsdauer der Förderoinricht.ing für das Gemenge und die Zeitdauer für die Entleerung des Gemengestaubsammelbehälters mit Sensoren erfaßt und bis zum Auslösen eines Regelvorganges am Ende des Bunkerfüllvorganges und der Entleerung des Gemengestaubsammelbehälters in einer Steuerlogik gespeichert, die beiden
gespeicherten Zeiten in einem Verhältnisregler als Eingangsgrößen verarbeitet und durch die Ausgangsgröße des
Verhältnisroglers die Förderleistung des Dosierorgans für den Gemengestaub bei Anstreben des Sollwertes 1 für das Verhältnis
der gespeicherten Zeiten verstellt.
Über die Steucrlogik werden die erforderlichen Abreinigungsvorgänge der Entstaubungsanlage jeweils in den Zeitabschnitten
zwischen der Bunkerbefüllung, vorzugsweise während Standpausen der Einlegevorrichtung, ausgelöst.
Gmissionsquellen, die ständig oder unabhängig vom Gemengetransport Gemengestaub emittieren, sind über Gemengestaubabzugsleitungen mit mindestens zwei getrennten Filterkammern verbunden, die nacheinander abgereinigt
werden, so daß deren Absaugung auch während des Abreinigungsvorganges gewährleistet ist.
Dabei werden vorzugsweise die auf die Transporteinrichtungen wirkenden Schaltimpulse gleichzeitig in der Steuorlogik für die Steuerung der Abreinigungs-, Dosier- und Mischvorgänge genutzt. In Zusammenwirken mit dem Glasstandsregelkreis, der die Entleerung des Bunkers der Einlegevorrichtung analog der im
allgemeinen gleichmäßig verlaufenden Glasentnahme bewirkt, werden zeitlich weitgehend gleiche aufeinanderfolgende Zyklender Bunkerbefüllung erzeugt. Diese sind Voraussetzung für die Wirksamkeit des Gemengestaubdosierregelkreises.
Die erfindungsgernäß realisierte Rückführung des emittierten Gemengestaubes verhindert unzulässige Zusammensetzungsveränderungen des Gemenges und sichert die Einlage eines homogenen und der geforderten Zusammensetzung entsprechenden Gemenges. Qualitätsminderungen des produzierten Glases und der daraus hergestellten Produkte werden vermieden. Durch die Wiederverwertung entfallen die Aufwendungen für die Entsorgung. Bei gleichzeitiger Reduzierung von Rohstoffverlusten wird die Gemengestaubbelastung von Mensch und Umwelt gemindert. Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Eine vollelektrisch beheizte Glasschmelzwanne mit vertikal zum Boden verlaufendem Schmelzprozeß, kalter Gemengedecke und kontinuierlicher Glasentnahme wird mit einer Einlegevorrichtung beschickt. Diese besteht aus einem Förderorgan und einem diesem vorgeordneten Bunker, welche beide auf einer Verschiebeeinrichtung angeordnet sind. Der Einlegevorrichtung vorgeordnet ist eine Gemengozuführungstechnik. Sie setzt sich aus einem Hauptbunker mit darüberliegender Containerentleerungsvorrichtung, einem Bunkerabzugsorgan und einem Becherwerk zusammen. Das Bunkerabzugsorgan stellt
die Verbindung zwischen Hauptbunker und Becherwerkseinlauf her. Der am unteren Ende des Hauptbunkers auf das
Bunkerabzugsorgan mündende Auslaufstutzen Ist mit einer manuell zu bedienenden Stelleinrichtung für den Gemengestromquerschnitt ausgestattet. Der Bocherwerkeauslauf ist über der Füllstellung für die Einlegevorrichtung
angeordnet. Neben dem Becherwerk Ist die Entstaubungsanlage angeordnet. Sie besteht aus Filterkammorn mit Gewebefiltern,
Lüfter, Klopfwerk, verschließbarer Ansaugöffnung für Nebenluft am Filtergehäuse, Gemengestaubsammelbehälter mit am Boden angeordneter Abzugsöffnung, Verbindungsteitung zum Becherwerksfuß, dcrin befindlicher Zollradschlousü mit
drehzahlgesteuertem Antrieb und darüber befindlichem Füllstandsmesser.
An den Emissionsquellen von Gemengestaub befinden sich Gomongestaubabzugsleitungon, die mit den Filterkammern
verbunden sind. Die Staubabzugsleitungen für das Schmolzwannengewölbe ist über Gemengostaubabzugsleltungen mitmindestens zwei getrennten Filterkammern verbundon.
Eine Steuerlogik ist mit den aktiven Baugruppen der Einlegevorrichtung, Gemengezuführungstechnik und Entstaubungsanlage
gekoppelt. Sie beinhaltet den Glasstandsregolkreis, den Regelkreis für die Förderleistung des Förc'erorgans der
Einlegevorrichtung, das Programm für die Bedeckung des Glasbades mit Gemenge und die zyklische Positionierung der Einlegevorrichtung unter dem Becherwerksauslauf, das Programm für den Abzug von Gemenge aus dem Hauptbunker und die Befüllung des Bunkers der Einlegevorrichtung, das Programm für die Steuerung der Entstaubungsanlage, Abreinigung der Filter
und Gemengestaubrückführung in die Gemengezuführungstechnik mit zugehörigem Regelkreis.
Die Funktionsweise einer zugehörigen Schaltungsanordnung, die sinngemäß dem Verfahrensablauf entspricht, ist folgende: An der Stelleinrichtung für den Gemengestromquerschnitt wird manuell eine den technologischen Anforderungen
entsprechende Größe eingestellt. Sie richtet sich nach den Förderleistungsbereichen des Bunkorabi ugsorgans und des
Becherwerkes, den Anforderungen an die Gemengevereinzelung beim Mischvorgang Gemengestaub - Gemenge und der Zeitvorgabe für die Befüllung des Bunkers der Einlegevorrichtung. Das in Containern bereitgestellte Gemenge wird mittels manueller Bedienung der Containerentleerungsvorrichtung in den Hauptbunker befördert. In der Ausgangsstellung befindet sich die Einlegevorrichtung unter dem Becherwerksauslauf m der Füllstellung. Die Füllstandsmeßeinrichtung signalisiert den leeren Bunker der Einlegevorrichtung. Die Steuerlogik löst den Füllvorgnng für den Bunker der Einlegevorrichtung aus, indem das Becherwerk und nach einer Verzögerungszeit das Abzugsorgan des Hauptbunkers
zugeschalten werden.
Beim Erreichen einer festgelegten Füllstandsgrenze vom Bunker der Einlegevorrichtung werden das Abzugsorgan des Hauptbunkers und nach einer eingestellten Nachlaufzeit das Becherwerk abgeschaltet. Über den Glasstandsregelkreis erhält die Einlegevorrichtung den Startimpuls für die Einlage bei Unterschreitung eines Sollwertes. Dabei wird über einen Regelkreis die Förderleistung des Förderorgans der Glasentnahme angepaßt. Mittels Steuerlogik werden die erforderlichen Stellimpulse für die Verschiebeeinrichtung und das Förderorgan ausgelöst. Beim Erreichen des Glasstandssollwertes wird durch den Glasstandsregelkreis die Einlage unterbrochen und mittels Steuerlogik
die Verschiebung der Einlegevorrichtung in die Füllstellung bewirkt.
Mittels Einstellung der Parameter an den Regelkreisen für den Glasstand und die Förderleistung des Förderorgans sowie Festlegung von Steuerimpulsen in der Steuerlogik werden zeitlich weitgehend identische, aufeinanderfolgende Einlegenden
realisiert. Diese sind de Voraussetzung für die Funktion des Regelkreises zur Gemengestaubdosierung.
Mit dem Schaltimpuls für das Abzugsorgan des Hauptbunkers wird gleichzeitig das Gemengestaubdosierorgan zugeschaltet
und der im Gemengestaubsammelbehälter in einer früheren Betriebsphase angesammelte Gemengestaub über die Zuleitung inden Becherwerkseinlauf gefördert. Über die Steuerlogik werden zwei Zeitmeßvorgänge ausgelöst. Gemessen werden die
Zeitdauer bis zum Erreichen der festgelegten Füllstandsgrenze des Bunkers der Einlegevorrichtung und die Zeitdauer für die Entleerung des Gerrringestaubsammelbehälters. Nach dem Erreichen einer festgelegten Füllstandsgrenze im Bunker der umlegevorrichtung v/ird innerhalb der Becherwerksnachlaufzeit das Gemengestaubdosierorgan über die Steuerlog:'; abgeschaltet. Die gemessenen Zeiten für die Bunkerfüllung der Einlegevorrichtung und Gemengestaubsammelbehälterentleerung werden in
der Steuerlogik gespeichert und in einem Verhältnisregler mit dem eingestellten Sollwert Eins verglichen.
Entsprechend der Regelabweichung wird über den Ausgang des Verhältnisreglers mittels Stellimpuls am Stellglied des Gemengestaubdosierorgans dio Förderleistung verändert. Gleichzeitig mit dem Startimpuls für die Einlage wird über die Steuerlogik der Abreinigungsvorgang für die Filterkammern
ausgelöst, indem das Klopfwerk eingeschaltet und die Ansaugöffnungen für die Nebenluft geöffnet werden. Der Anschluß derständig emittierende Gemengestaubquelle Oberofen an zwei getrennte Filterkammern und deren Abreinigung nacheinandersichert eine kontinuierliche Gemengestaubabsaugung.
In der Füllstellung wird mittels Steuerlogik der Gemengefüllvorgang und der Gemengestaubdosiervorgang wiederholt.

Claims (4)

1. Verfahren zum Recycling von Gemongestaub an einer Einlegevorrichtung für Glasschmelzwannen, die das Gemenge gesteuert durch oinen Glasstandsregelkreis während der Einlage mittels Förderorgan aus einem diesem vorgeordneton Bunker entnimmt und auf die Glasbadoberfläche verteilt, solange eit: Glasstandssollwert unterschritten wird, durch welches der an den Emissionsquellen anfallende Gemengestaub der Einlegevorrichtung abgesaugt, abgeschieden, gesammelt und dem Hauptgemengebunker wieder zugeführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der Bunker der Einlegevorrichtung mittels Fördereinrichtung aus einem vorgeordneten Speicher jeweils beim Erreichen eines vorgegebenen minimalen Füllungsgrades auf einen vorgegebenen maximalen Füllungsgrad mit Gemenge aufgefüllt wird, wobei am Ort der Mischung von Gemengestaub und Gemenge beide Stoffströme mit an sich bekannten Mitteln während des Ti'ansportvorganges auf hinreichend kleine Querschnitte reduziert und die vom Ende eines Bunkerfüllvorganges bis zum Ende des folgenden Bunkerfüllvorganges mittels der Entstaubungsanlage gewonnene Menge des Gemengestaubes während des nachfolgenden Bunkerfüllvorganges gleichmäßig dom durch die Fördereinrichtung für das Gemenge realisierten Massenstrom mittels Dosierorgan zugeführt wird, indem gleichzeitig die Betriebsdauer der Fördereinrichtung für das Gemenge und die Zeitdauer für die Entleerung des Gomengestaubsammelbehälters mit Sensoren erfaßt und bis zum Auslösen eines Regelvorganges am Ende des Bunkerfüllvorganges und der Entleerung des Gemengestaubsammelbehälters in einer Steuerlogik gespeichert, die beiden gespeicherten Zeiten in einem Verhältnisregler als Eingangsgrößen verarbeitet und durch die Ausgangsgröße des Verhältnisreglers die Förderleistung des Dosierorgans für den Gemengestaub bei Anstreben des Sollwertes 1 für das Verhältnis der gespeicherten Zeiten verstellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die erforderlichen
Abi einigungsvorgänge der Entstaubungsanlage jeweils in den Zeitabschnitten zwischen der Bunkerbefüllung ausgelöst werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß Gemengestaub, der ständig oder unabhängig vom Gemengetransport anfällt, in mindestens zwei getrennte Filterkammern abgesaugt wird, die nacheinander abgereinigt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die für die Transporteinrichtung der Einlegevorrichtung bestimmten Schaltimpulse gleichzeitig in der Steuerlogik für die Steuerung der Abreinigungsvorgänge der Entstaubungsanlage genutzt werden.
DD33426389A 1989-11-06 1989-11-06 Verfahren zum recycling von gemengestaub an einer einlegevorrichtung fuer glasschmelzwannen DD288817A5 (de)

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