DD288976A5 - Verfahren zur bekaempfung von bodenmuedigkeit - Google Patents

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DD288976A5
DD288976A5 DD33235789A DD33235789A DD288976A5 DD 288976 A5 DD288976 A5 DD 288976A5 DD 33235789 A DD33235789 A DD 33235789A DD 33235789 A DD33235789 A DD 33235789A DD 288976 A5 DD288976 A5 DD 288976A5
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soil
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formalin
methylammonium
methyldithiocarbamate
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DD33235789A
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English (en)
Inventor
Kurt Goetzschel
Werner Kochmann
Wolfgang Schnelle
Klaus Gottschlich
Christine Fieseler
Manfred Pallas
Hans-Juergen Hartmann
Georg Otto
Wolfgang Richter
Harry Winkler
Gerhard Wolter
Original Assignee
Chemie Ag Bitterfeld-Wolfen,De
Institut Fuer Obstforschung Drsden-Pillnitz,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekaempfung von Bodenmuedigkeit, das sich besonders eignet fuer eine groszflaechige Behandlung im Obst-, Gemuese- und Zierpflanzenanbau. Erfindungsgemaesz wird die Wirkung von Dazomet im Boden erreicht, wenn unmittelbar vor dem Einpfluegen in den Boden mit einer geeigneten Vorrichtung 2 Komponenten in waeszriger Loesung vermischt und in den Boden eingearbeitet werden. Dabei kann die Komponente 1 aus Alkali-N-methyldithiocarbamat oder Methylammonium-N-methyldithiocarbamat und die Komponente 2 aus Formalin und einem Methylammoniumsalz oder nur aus Formalin bestehen.{Bodenmuedigkeit; Obst-, Gemuese- und Zierpflanzenanbau; Dazomet; Alkali-N-methyldithiocarbamat; Methylammonium-N-methyldithiocarbamat; Formalin; Methylammoniumsalz}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekämpfung von Bodenmüdigkeit, vorzugsweise im Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenanbau.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Unter den modernen Anbaubedingungen für landwirtschaftliche und gärtnerische Kulturen, insbesondere bei Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenkulturen kommt es zur Bodenmüdigkeit. Bodenmüdigkeit ist eine Erscheinung, die in landwirtschaftlichen, gärtnerischen und forstlichen Kulturen auftritt und zu erheblichen Wuchs- und Ertragsbeeinträchtigungen führt. So kann bei Obst der Ertrag bis über 50% reduziert gegenüber dem Normalwert sein. Bei Baumschulgehölzen und Zierpflanzen ist die Ausbeute an verkaufsfähigem Pflanzenmaterial ganz erheblich gesenkt.
Nach dem jetzigen Wissensstand sind die Ursachen der Bodenmüdigkeit noch niciit bekannt. Verschiedene Hypothesen besagen, daß sie z. B. durch im Boden angereicherte Toxine, Inhibierte Gase und Verschiebung in der Zusammensetzung der Mikroflora und -fauna hervorgerufen wird. Die Bodenmüdigkeit zeichnet sich durch eine hohe Persistenz von über 10 Jahren aus. Typische Erreger, die im Gemüse- bzw. Zierpflanzenbau auftreten, sind Wurzelgallenälchen, wandernde Wurzelnematoden, verschiedene Bodenpilze, Bakterien u.a. Sie treten je nach der Bodenart, den früher angebauten Kulturen, den Witterungsbedingungen usw. in unterschiedlichen Populationsstärken auf.
Zur Vermeidung dieser Erti agsrückgSnge ist eine Bodenbehandlung unumgänglich. Allgemein bewährt hat sich die Dämpfung des Bodens, die sich allerdings nur für kleine Bodenmengen, z. B. für die Entseuchung von Topferde durchgesetzt hat, weil ansonsten der manuelle und energetische Aufwand erheblich ist. In der Praxis wendet man deshalb vorzugsweise chemische Mittel an, die nach ihrer Wirkung auf die jeweiligen Schaderreger ausgesucht werden. Deshalb ist eine vorangehende Untersuchung des Bodens notwendig. Als typische Bodenentseuchungsmittel sind Präparate auf der Basis Methylbromid, 1,2-Dichlorpropen, 1,3-Dichlorpropan, Thiram, verschiedene Dithiocarbamate u.a. im Gebrauch. Vorteilhaft sind Präparate mit einem biologisch breiten VVirkungsspektrum, da hier die Wirkung unabhängig von der Kenntnis der aktuellen Schaderreger eintritt, zusätzliche Wirkung z. B. gegen Unkräuter und Insekten eintritt und die Anzahl der zu bevorratenden Mittel reduziert wird. Als universell mit hervorragender Wirkung haben sich Mittel auf Dazometbasis bewährt. Sie wirken auch in schwierigen Fällen der Bodenmüdigkeit, z.B. beim Nachbau Apfel auf Apfel. Nachteil ist der relativ hohe technische Aufwand zur Herstellung des Mittels und die dadurch entstehenden hohen Behandlungskosten bezogen auf die zu behandelnde Bodenfläche. Dadurch ist die Anwendung auf hochwertige Kulturen beschränkt.
Aus der Literatur ist bekannt, daß Dazomet au Schwefelkohlenstoff, Monomethylamin und Formaldehyd sowohl in wäßrigem als auch nichtwMßrigem,z.B. alkoholischem Lösungsmittel in einem oder zwei Syntheseschritten hergestellt werden kann. Dabei entsteht als Zwischenstufe aus einem Mol Schwofelkohlenstoff und zwei Molen Monomethylamin das Methylammoniumsalz der N-Mothyldithiocarbaminsäure, was mit zwei Molen Formaldehyd zu Dazomet reagiert. Es ist auch bekannt, daß als Synthesevariante von einem anderen, z. B. dem Natriumsalz der N-Methyldithiocarbaminsäure ausgegangen wird und die Umsetzung mit Monomethylami.i und Formaldehyd vorgenommen wird. Dabei muß ggf. das Kation des Salzes durch eine geeignete Säure, die als Anion des Monomethylamins eingeführt werden kanu, zur Vervollständigung der Reaktion abgebunden werden. An die Synthese schließt sich eine aufwendige Aufarbeitung des Dazomets an wie z. B. Abtrennung, Trocknung, ggf. Granulierung usw.
Ziel der Erfindung
üas Ziel der Erfindung 1st ein Verfahren für ein wirkungsvolles Behandeln von Böden mit geringen Ertragsleistungen, wobei eino große Wlrkungebrelto erreicht werden soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein effektives Verfahren zur Bekämpfung von Bodenmüdigkeit zu finden, das die technische Herstellung, Isolierung und Formulierung des Wirkstoffes Dazomet einspart und trotzdem dessen Wirksamkeit erreicht.
Diese Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß unmittelbar vor dem Einpflügen in den Boden durch eine geeignete Vorrichtung mit dom Vermischen von zwei Komponenten, die die Reaktanden In wäßriger Lösung enthalten, die chemische Reaktion zum Dazomet eingeleitet und Im Boden abgeschlossen wird, wobei entweder die Komponente 1 aus einem löslichen Alkall-N-methyldithiocarbamat (A) und die Komponente 2 aus Formalin (B) und dem Methylammoniumsalz (C) einer Säure, die so gewählt werden kann, daß eine zusätzliche Düngewirkung eintritt, besteht, und die Reaktanden A:B:C vorzugsweise im Molverhältnis 1:2:1 stehen, oder die Komponente 1 aus MethylammonlunvN-methyldithlocarbamat und die Komponente 2 aus Formalin besteht, wobei die Reaktanden vorzugsweise im Molverhältnis 1:2 stehen.
Eine weitere Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wäre die, daß sich Komponente 1 aus A und C zusammensetzt und die Komponente 2 nur B enthält, wobei die Reaktanden im Molverhältnis A:C:B = 1:1:2 gemischt worden.
Dabei reagieren die Reaktanden nach folgender Gleichung:
S = C C--H [CHj-NH-CS-Sr + (CH3-NH3I- + 2 ί!CHO -» | | + 2 H,?0
CH3-N N- CH3 \ /
H H
Werden als Reaktanden ein lösliches Methyldithiocarbamat [CH3-NH-CS-S]M bzw. ein Methylammoniumsalz [CH3-NH3]X eingesetzt, wobai M für ein einwertiges Kation und X für sin einwertiges Anion steht, muß die Auswahl des Anions bzw. Kations so erfolgen, daß keine weiteren chemischen Reaktionen mit den Reaktionsbestandteilen erfolgen und keine phytotoxischen Erscheinungen an den Kulturpflanzen nach der Neuaussaat bzw. Noubepflanzung auftreten. Als Anion geeignet sind hierzu vorwiegend anorganische Säuren. Vorteilhafterweise können das Nitrat, das Phosphat oder das Sulfat eingesetzt werden und damit im gleichen Arbeitsgang die benötigten Nährstoffe Stickstoff, Phosphor oder Schwefel zugeführt werden. Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens werden zweckmäßigerweise zwei Reaktanden vorgemischt, so daß in der Ausbringevorrichtung nur zwei Lösungen vermischt werden müssen, die im folgenden Komponenten genannt werden. So ist (A) Komponente 1, wenn (B) und (C) zur Komponente 2 vorgemischt werden. Eine andere Möglichkeit ist, (A) und (C) als Komponente 1 vorzumischen und (B) ist Komponente 2.
Man kann natürlich auch Methylammonium-N-methyldithiocarbamat, das gut wasserlöslich ist, einsetzen. Damit entfallen die nicht an der Reaktion beteiligten Ionen und die beiden Reaktanden sind die in der Ausbringevorrichtung zum Einsatz kommenden Komponenten.
Es wurde gefunden, daß bei der Reaktion im Boden entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren keine phytotoxische Beeinträchtigung durch Nebenprodukte zu verzeichnen ist.
Für die Durchführung des Verfahrens ist es erforderlich, daß eine geeignete Vorrichtung verwendet wird. Bei der Dosierung sind zur Umsetzung zu einem gewünschten Verhältnis der wirksamen Bestandteile (Dazomet, N-Methyldithiocarbamat, Formaldehyd) durch das Dosieraggregat die Mengenverhältnisse entsprechend genau einzuhalten. Das trifft insbesondere für den Fall zu, daß keine Ausgangsprodukte im Überschuß vorhanden sein sollen. Beim Überschuß an Formaldehyd kann das von besonderer Bedeutung sein, wenn dieses zur Bodenentseuchung nicht zugelassen ist oder zur Einhaltung der vorgeschriebenen MAK-Werte in engen Grenzen zu halten ist. Im allgemeinen wird dia Genauigkeit einer Kolbendosierpumpe oder einer Zahnradpumpe ausreichen. Die Vorrichtung muß weiterhin gewährleisten, daß die Komponenten im Boden gut vermischt sind und daß aus arbeitshygienischen Gründen Aerosolbildung vermieden wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur Anwendung auf großen Flächen im Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenanbau.
Ausführunrjsb
Die folgenden Beispiele sollen die Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens näher erläutern. In tile Untersuchungen wurden die in Tabelle 1 zusammengestellten Präparate einbezogen.
Die Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens wurde dadurch ermittelt, daß das Wachstum von Apfelsämlingen in müden Böden, in die die Komponenten entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren appllzlert worden waren, mit dem Wachstum in müden, aber gedämpften Böden, mit Dazomet bzw. Metha.n-Natrlum bzw. Formaldehyd + Methylammoniumnitrat behandelten und unbehandelten müden Böden verglichen wurde.
Tabelle J: Zusammenstellung der in die Untersuchungen einbezogenen Präparate Wirkstofformulierung bzw. deren Kombination Metham-Natrlum (als wssg. Lsg. mit 390 g/l) Formaldehyd (30%igewssg. Lsg.) Methylammoniumnitrat (54,6%ige wssg. Lsg.)
Dazomet (90%ig)
Präparat, erzeugt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, wobei die Komponenten in o. g. Konzentrationen Im Volumenverhältnis A:B;C = 2,24:1,24:1 entsprechend einem Molverhältnis von
1:2:1 eingesetzt wurden.
Nr. Bezeichnung
1 A
2 B
3 C
4 D
5 E
Die Behandlung erfolgte, nachdem der Boden auf die VersuchsgefP.ße verteilt worden war. Nach der Behandlung wurden die Gefäße mit Folie abgedeckt.
Alle Gefäße wurden im Freiland aufgestellt. Ermittelt wurde der Triebzuwachs von im 3. bis 4. Blattstadium gepflanzten Apfelsämlingen nach Ausbildung der termlnalen Endknospe im Pflanzjahr. Es wurde mit 10facher Wiederholung gearbeitet.
Beispiel 1; Boden I Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung auf das Wachstum von Apfelsämlingen nach Applikation im
müden Boden I im Vergleich zur Bodendämpfung (K), Dazomet, Metham-Natrium und Formaldehyd + Methylammoniumsdlz.
Tabelle 2: Boden I
Präparat Dosis Aktivsubstanz Trieblänge unbehandelt behandelt
von K zu K zu K
g/m' g/m' cm % %
- 0 0 9,5 39
A 150 50 67
B + C 105 60 75
D 56 50 83
(bekannt)
E 210 50 85
(erfindungsgemäß)
Anmerkung zu E: Die entstehende Aktivsubetanz in Form von D entspricht 50g/m2
Anmerkung zu A und D: Aufwandmenge entsprechend einer Aktivsubstanzmenge von 60g/mJ. Anmerkung zu B + C: Aufwandmenge entsprechend der bei E eingesetzten Menge.
Beispiel 2; Boden Il
Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf das Wachstum von Apfelsämlir.jon lach Applikation im müden Boden Il im Vergleich zur Bodendämp'· ng (K), Dazomet, Metham-Natrium und Formaldehyd + Methylammoniumnitrat. Bei E wurde Methylammoniumnitrat eingesetzt.
Tabelle 3: Boden Il
Präparat Dosis Aktivsubstanz Trieblänge unbehandelt behandelt
von K zuK zu K
g/m' g/m' cm % %
_ 0 0 11,5 33
A 150 50 80
B + C 105 50 78
D 60 50 100
(bekannt)
E 210 50 108
(erfindungsgemäß)
Anmerkungen wie bei Tabelle 2. Aus den Tabellen 2 und 3 geht hervor, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren (Präparat E) die gleichen positiven Effekte
auf das Wachstum der Apfelsämlinge ausgeübt werden wie bei dem Produkt D.
Phytotoxische Erscheinungen konnten während der Versuchszeit an den Obstgehölzen nicht festgestellt werden. Beispiel 3 Herstellung des Mittels und Durchführung des Verfahrens
Als Komponente 1 wurden 5101 Metham-Natrium-Konzentrat mit einem Gehalt an Natriumdithiocarbamat von 379,7g/l eingesetzt. Für die Komponente 2 wurde zunächst Methylammoniumsulfat hergestellt. Dazu wurden in einer 2,6-m3· Rührmaschine, die mit Ankerrührer und Mantelkühlung ausgerüstet war, 410140%iges wäßriges Monomethylamin vorgelegt und aus einer Vorlage 230,2 kg Schwefelsäure (96,0%, Dichte 1,86) so zudosiert, daß die Temperatur im Reaktionsgefäß anfangs 30°C, in der zweiten Hälfte 40°C nicht überschritt. Der Schwefelsäurezulauf wurde gegen Ende der Reaktion durch pH-Messung verfolgt und bei einem pH-Wert von 4,1 abgebrochen.
Zur Herstellung der Komponente 2 wurden von dieser Methylammoniumsulfatlösung in einer Rührmaschine wie oben beschrieben 206,3kg vorgelegt und unter Rühren 282,0130%lges Formalin zugegeben und mit Wasser auf 5101 aufgefüllt. Die Applikationsvorrichtung besteht aus 16 Zahnradpumpen, von denen je 8 die Komponente 1 bzw. 2 fördern. Je ein Pumpenausgang für Komponente 1 und 2 werden paarweise zusammengefaßt und beide enden jeweils unmittelbar über dem Boden. Die 8 Paare sind gleichmäßig über eine Arbeitsbroite von 1,5m verteilt. Die Kombination mit einem Pflug gleicher Arbeitsbreite zu einem gemeinsamen Gerät gestattete ein gleichzeitiges Einarbeiten mit der Ausbringung. Der Antrieb der Doslerpumpon erfolgt In Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg des Gerätes und gestattet damit, daß die 51 Ol jeder Komponente gleichmäßig über einen halben Hektar verteilt wurden, und gewährleistet außerdem die volumengleiche Vermischung der beiden Komponenten unabhängig von deren lokaler Verteilung im Boden.

Claims (5)

1. Verfahren zur Bekämpfung von Bodenmüdigkeit durch Wirkung von Dazomet im Boden, gekennzeichnet dadurch, daß unmittelbar vor dem Einpflügen In den Boden mit einer geeigneten Vorrichtung zwei Komponenten, die aus je 1 oder 2 Reaktanden in wäßriger Lösung bestehen, vermischt und in den Boden eingearbeitet werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Komponente 1 aus einem Alkali-N-methylditihiocarbamat (A) und die Komponente 2 aus Formalin (B) und einem Methylammoniumsalz (C) besteht, und die Reaktanden A:B:C vorzugsweise im Molverhältnis 1:2:1 stehen.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Komponente 1 aus einem Alkali-N-methyldithiocarbamat (A) und Methylammoniumsalz (C) und die Komponente 2 aus Formalin (B) besteht, und die Reaktanden A:C:B vorzugsweise im Molverhältnis 1:1:2 stehen.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Komponente 1 aus Methylammonium-N-methyldithlocarbamat und die Komponente 2 aus Formalin (B) besteht, wobei die Reaktandon vorzugsweise im Molverhältnis 1:2 stehen.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Methylammoniumsalz vorzugsweise Methylammoniumnitrat, -phosphat oder -sulfat verwendet wird.
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